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 NEWS 2012
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JULI

KGK-Pokal verschoben

Schalksmühle, 28. Juli

Das Freischach-Turnier um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal findet nicht am Sonntag, 29. Juli statt, sondern wird verschoben. Neuer Termin ist der 11. August. Grund für die Verschiebung ist die geringe Resonanz auf den ursprünglichen Termin. Nur sechs Aktive hatten gemeldet. Der MSHS hofft, dass am 11. August ein größeres Starterfeld zusammenkommt. Meldungen für den 11. August sind ab sofort per E-Mail (tmachatzke@googlemail.com) oder telefonisch unter 0171 7466099 möglich.


 

KGK-Pokal am Sonntag

Schalksmühle, 23. Juli

Am Sonntag, 29. Juli, findet ab 11 Uhr das Freischach-Turnier um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal auf dem Schalksmühler Rathausplatz statt. Erstmals richtet der neue Fusionsverein Märkischer Springer Halver-Schalksmühle dieses Traditionsturnier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid aus. Gespielt wird auf zwei Freischachfeldern nach dem K.o.-System. Die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie beträgt 30 Minuten. Meldeschluss ist am Samstag um 12 Uhr - danach erfolgt die Auslosung und Festsetzung der Spielzeiten. Eingeladen sind alle Schach-Interessierten - auch Gäste aus benachbarten Vereinen und Vereinslose. Titelverteidiger ist Martin Riederer (SV Morsbach). Für die Bewirtung sorgt die benachbarte Pizzeria, für Getränke der MSHS. An Biertischgarnituren kann auch eine normale Partie Schach gespielt werden.

Meldungen an Thomas Machatzke (Telefon 0171 7466099 oder E-Mail tmachatzke@googlemail.com).


 

MSHS-Trio in Dortmund

Dortmund, 22. Juli

Janik Arens war bei Sparkassen-Open-Turnieren im Rahmen der Dortmunder Schachtage der erfolgreichste Akteur aus dem Schachbezirk Sauerland. Der U18-Youngster der Svgg Lüdenscheid spielte in der B-Klasse ein ausgezeichnetes Turnier und sicherte sich unter 117 Startern den fünften Rang und damit ein Preisgeld von 150 Euro. Auch drei Spieler des MSHS starteten in Dortmund.

In der Schlussrunde traf Arens auf Boris Litfin (Emmendingen) – in der verwickelten Partie gelang ihm mit Schwarz ein schöner Sieg. Es war der sechste im neunten Spiel – dazu kamen zwei Remispartien und nur eine Niederlage gegen Manuel Morawietz (vereinslos, am Ende Dritter). Die 7,0 Zähler bescherten Arens nicht nur Rang fünf, sondern auch einen DWZ-Zugewinn von 63 Punkten (neu: 1817). Für die neue Saison in der Verbandsklasse – Arens rückt bei der Svgg von der zweiten in der erste Mannschaft auf – ist der Youngster bestens gerüstet.

Die B-Open, die offen waren für Spieler bis zu einer DWZ von 1900, gewann Mark Shishkov von SC Erkrath, der mit einem Sieg im direkten Duell in der Schlussrunde das Iserlohner U16-Talent Tobias Dröttbohm noch abfing. Mit 8,0 Zählern lag Shishkov einen halben Punkt vor dem Akteur aus der Waldstadt.

6,0 Punkte standen am Ende für Vladimir Dolgopolyj (Märkischer Springer Halver-Schalksmühle) zu Buche – der Mann aus Omsk, der in Dortmund das B-Open bereits einmal gewonnen hat, landete damit auf dem 16. Platz und verlor zwölf Zähler im DWZ-Ranking (neu: 1840). Auch Mario Rieger (ebenfalls MSHS) musste im DWZ-Ranking Federn lassen. Nach vier Siegen, zwei Remispartien und drei Niederlagen wurde Rieger 45. Für seine DWZ-Bilanz bedeutete das Ergebnis ein Minus von 40 Punkten (neu: 1651). Peter Kernchen spielte vor allem mit Schwarz ein sehr gutes Turnier und brachte es am Ende auf 4,5 Zähler (vier Siege, ein Remis, vier Niederlagen) – das reichte für den 61. Platz. Kernchen gewann im DWZ-Ranking 18 Punkte dazu (neu: 1451).

Im A-Open ging es hochspannend zu. Der Iserlohner Julian Scheider spielte mit sieben Siegen, einer Remispartie und einer Niederlage ein überragendes Turnier – zum Turniersieg aber reichte es nicht ganz . Den holte sich punktgleich mit 7,5 Zählern IM Mikhail Zaitsev (SG Bochum 31), der auch das direkte Duell für sich entschieden hatte. Scheider blieb als Trost ein Preisgeld von 800 Euro.

Aus dem märkischen Südkreis spielten zwei Akteure bei den A-Open (DWZ ab 1700 aufwärts) mit. Der inzwischen für die SG Bochum 31 aktive Lüdenscheider U18-Akteur Valerian Giraud kam mit seinem Sieg in der Schlussrunde auf eine ausgeglichene Bilanz von drei Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlage – 4,5 Zähler bedeuteten für ihn Platz 49 und einen leichten DWZ-Verlust (minus 17, neu: 1960). Der Plettenberger Routinier Marek Maniocha kam ohne Remispartie durchs Turnier. Vier Siegen standen fünf Niederlagen gegenüber – mit 4,0 Zählern belegte er Platz 59 unter 93 Startern und verlor 16 DWZ-Punkte (neu: 1928).


 

Bezirksliga mit sieben Teams

Kreisgebiet, 17. Juli

Im Schachbezirk Sauerland sind die Weichen für die neue Spielzeit gestellt. Nach Ablauf der Meldefrist für die Mannschaftsmeldungen steht zweierlei fest: Zum einen wird es wie schon in der vergangenen Saison keine Kreisliga geben. Zum anderen wird die Bezirksliga Sauerland erneut nur mit sieben Mannschaften antreten.

Für die Kreisliga fehlt es dem Bezirk weiterhin an Mannschaften. Die Mannschaftszahl ist im Seniorenbereich gleichgeblieben. Allerdings wird damit eine Mannschaft weniger am Spielbetrieb auf Bezirksebene teilnehmen. Das hängt damit zusammen, dass mit den KS Lüdenscheid der Bezirksliga-Meister in der Verbandsklasse aufgestiegen ist, es aus der Verbandsklasse aber keinen Absteiger in den Bezirk gibt.

Trotzdem hatte Bezirksspielleiter Walter Cordes bis zuletzt die Hoffnung, dass die Bezirksliga in voller Sollstärke mit acht Mannschaften spielen würde. Aus der Bezirksklasse sollten Meister SV Werdohl und Vizemeister SvG Plettenberg III aufsteigen. Während die Plettenberger die Aufstiegsoption gezogen haben und damit nun mit zwei Teams in der Bezirksliga vertreten sind, haben die Werdohler jedoch wie schon vor zwei Jahren auf den Aufstieg verzichtet. Der SVW hatte zuletzt bei der Bezirksversammlung den Antrag gestellt, die Spielerzahl für eine Bezirksliga-Mannschaft von acht auf sechs zu verringern. Der Antrag aber wurde abgelehnt. Da die Werdohler überhaupt nur acht Spieler beim Schachbund aktiv gemeldet haben, entschieden sie sich für einen Aufstiegsverzicht.

Die Bezirksklasse Sauerland (zuletzt neun Teams) wird damit in normaler Sollstärke mit acht Mannschaften spielen. Neu ist in dieser Spielklasse, dass die Mannschaften nicht mehr zu sechst, sondern nach einem Beschluss der Bezirksversammlung nur noch zu fünft antreten. Die SF Neuenrade hatten den Antrag gestellt.

Im Spielbetrieb werden sich die Gegner von Lüdenscheid bis Lennestadt an einen neuen Namen gewöhnen müssen: Nach der Fusion von SV Halver und SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid hat der neue Klub „Märkischer Springer Halver-Schalksmühle“ nun neben einer Mannschaft in der Verbandsliga auch je zwei Teams in der Bezirksliga und Bezirksklasse.

Die Auslosung der Schlüsselzahlen, nach denen die Spielpläne erstellt werden können, erfolgt in Kürze. Bis zum 1. August müssen die Mannschaftsaufstellungen bei Walter Cordes gemeldet werden. Auch die Auslosung für den Viererpokal steht noch aus – an diesem Wettbewerb dürften nach normaler Berechnung 15 Mannschaften teilnehmen. Die Vereine können aber noch Teams vom Pokal abmelden bzw. noch Mannschaften für den Pokal nachmelden. Die Bezirksklassen-Saison beginnt am 2. September, die Bezirksliga folgt mit ihrem Saisonstart am 16. September. Die 1. Runde des Viererpokals ist für den 29. September terminiert. Die Besetzung der Klassen in der Übersicht: TM

Bezirksliga Sauerland: SvG Plettenberg II, SF Attendorn, SvG Plettenberg III, VfB „Turm“ Altena, Märkischer Springer Halver-Schalksmühle II, Märkischer Springer Halver-Schalksmühle III, Svgg Lüdenscheid II

Bezirksklasse Sauerland: Svgg Lüdenscheid III, KS Lüdenscheid II, Märkischer Springer Halver-Schalksmühle IV, Märkischer Springer Halver-Schalksmühle V, SF Lennestadt II, SF Attendorn II, SF Neuenrade II, SV Werdohl


 

Schmidt gewinnt Sommerblitz

Schalksmühle, 6. Juli

Die Turnierpremiere für den neuen Fusionsverein Märkischer Springer Halver-Schalksmühle war eine überaus beeindruckende: 37 Spieler nahmen am Sommerblitz im Feuerwehrgerätehaus teil, wobei einer, der später kam (Niklas Kölz), für einen anderen, der früher nach Hause musste (Jan Friedland), einstieg. So kamen 36 Akteure in die Wertung - allesamt Mitglieder des Klubs. Den Sieg feierte Volker Schmidt (12,0 Punkte) vor Neuzugang Klaus-Peter Wortmann (10,5) und Helmut Hermaneck (10,0).

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Unter den 37 Spielern waren 21 Jugendliche dabei. An der Spitze des Feldes spielten auch sieben Akteure des neuen Verbandsliga-Teams mit - zum Favoritenkreis zählte außerdem der kürzlich vom SV Morsbach zur SG Bochum 31 gewechselte Valerian Giraud, der passives MSHS-Mitglied ist, allerdings die 1. Runde versäumte. Gespielt wurden 13 Runden nach dem Schweizer-System.

Volker Schmidt stellte nach überragender Saisonleistung im Aufstiegsjahr auch im Sommerblitz seine tolle Form unter Beweis. Nur in der 9. Runde musste er sich Helmut Hermaneck geschlagen geben, setzte sich mit 12,0 Zählern aber letztlich sicher durch. Klaus-Peter Wortmann , der zuletzt für Hansa Dortmund spielte, machte früh gegen Ingrid Hermaneck remis und unterlag gegen Volker Schmidt. Später kam eine weitere Niederlage gegen Valerian Giraud dazu. Trotz längerer Turnierpause schaffte er es so auf Rang zwei, direkt vor Helmut Hermaneck, der es nach Niederlagen gegen Wortmann, Giraud und Ertelt auf 10,0 Punkte brachte. Auf Rang vier bis acht folgten Dariusz Gorzinski (9,5), Valerian Giraud (8,5), Vladimir Dolgopolyj (8,0), Neuzugang Thomas Maczkowiak (zuletzt SG Ennepe-Ruhr-Süd; 8,0) und Ralph Kämper (7,5).

Alex Browning belegte als bester Jugendlicher mit ausgezeichneten 7,0 Punkten Rang 13. Punktgleich folgte seine Schwester Rebecca Browning auf Platz 14, direkt gefolgt von Tom Sailer (alle 7,0) auf Platz 15 - das Trio war zuletzt auch bei der NRW-U12-Meisterschaft für den SC 1959 dabei und erhielt wie das Siegertrio des Turniers ein Schokoladenpräsent. Beeindruckend war auch die Altersspanne der Turnierteilnehmer - vom achtjährigen Davin Klar bis zum 89-jährigen Alfons Humpich waren alle Altersgruppen vertreten.

Das nächste Turnier der Jahresblitzserie ist der Mitternachtsblitz im Rahmen der 6. Volme-Open Ende August. Abgeschlossen wird die Serie im Dezember mit dem Nikolausblitz.


 

Ehrung für Maczkowiak

Schalksmühle, 6. Juli

Im Rahmen von Sommerfest - Kuhle-Wirtin Maria hatte für das Essen gesorgt - und Sommerblitz (siehe Text oben) sollten auch die Sieger der Offenen Gemeindemeisterschaft geehrt werden. Der neue Gemeindemeister Dirk König (SvG Plettenberg) und Vizemeister Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) fehlten zwar, der MSHS-Vorsitzende Thomas Machatzke überreichte aber immerhin Thomas Maczkowiak für seinen ausgezeichneten dritten Rang eine Urkunde und ein Präsent. Die anderen Ehrungen werden nachgeholt.