Sie sind hier: News 2012 Mai  
 NEWS 2012
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August

MAI

König Gemeindemeister

Schalksmühle, 29. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft (9)
Maczkowiak – Dolgopolyj remis
Löbel – Kernchen - +
Tesche – Galicki 0:1
Badist – Heesemann 1:0
Windfuhr – König 0:1

Auf der Zielgeraden sicherte sich Dirk König doch noch in einem spannenden Endspiel gegen Thomas Windfuhr den Titel.


Der Zwischenstand [404 KB]

Turnierbericht

Es war ein Finale, das alle Erwartungen hielt: Mit einem Schwarzsieg im letzten Turnierspiel sicherte sich Dirk König am Dienstagabend erstmals die Titel bei der Offenen Gemeindemeisterschaft in Schalksmühle. Der Verbandsliga-Akteur der SvG Plettenberg musste die letzte Turnierpartie gegen Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) gewinnen, lag er doch einen halben Punkt hinter seinem Kontrahenten. Und König siegte – nach 93 Zügen und fünf Stunden Spielzeit waren die Titelkämpfe pünktlich um Mitternacht entschieden. Ein letzter verbliebener Randbauer im Turmendspiel sicherte König den Erfolg.

König und Windfuhr hatten die Titelkämpfe vorher in acht Runden dominiert. Wobei Windfuhr der souveränere Akteur gewesen war. Er ging mit makelloser Bilanz ins „Endspiel“. König dagegen hatte gegen Thomas Maczkowiak ein Remis abgegeben, zudem bei seinem Sieg gegen Ryszard Galicki ein wenig Glück gehabt. Doch der Kreuztaler in Plettenberger Diensten hatte auf den letzten Metern der Titelkämpfe das bessere Finish und zog doch noch an Windfuhr vorbei.

Mit zehn Teilnehmern war die Offene Gemeindemeisterschaft in diesem Jahr schwach besucht – wobei die Qualität des Feldes durchaus stimmte. Noch nie war der DWZ-Schnitt derart hoch. Womöglich eine Tatsache, die so manchen Lokalmatador abschreckte. Dieter Löbel zog nach der 1. Runde noch zurück, so dass Peter Kernchen der einzige für den Ausrichter SC Schalksmühle/Hülscheid aktiv gemeldete Akteur im Rennen war – und DWZ-Schlusslicht. Dafür allerdings schlug sich Kernchen sehr beachtlich.

Den dritten Rang auf dem Treppchen sicherte sich nach starker Turnierleistung Thomas Maczkowiak, der bei seinen 6,0 Zählern aus neun Partien nur eine Partie (gegen Windfuhr) verloren gab, seine Big-Points mit dem Remis gegen König und dem Sieg gegen Galicki landete. So hatte der Akteur des SG Ennepe-Ruhr-Süd, der in der Bezirksliga aktiv ist, am Ende die bessere Buchholz-Wertung im Vergleich zum punktgleichen Verbandsliga-Akteur Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid), der sich mit seinem Sieg in der Schlussrunde gegen Titelverteidiger Wolfram Tesche (ebenfalls Svgg Lüdenscheid noch auf Rang vier vorschob. Tesche blieb nach einem für ihn durchwachsenen Turnier mit einigen ausgelassenen Möglichkeiten mit 4,0 Punkten nur den sechsten Platz. Fünfter wurde mit Vladimir Dolgopolyj (5,5 Punkte) der einzige Spieler des SV Halver im Feld.

Die Plätze sieben bis neun sind noch nicht endgültig festgezurrt. Hier weisen Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid), Mathias Badist (KS Lüdenscheid), der in der letzten Runde Heesemann über die Zeit hob, und Peter Kernchen (SC 1959) allesamt 2,0 Punkte auf – die Partie zwischen Badist und Kernchen allerdings steht noch aus, wird erst nach der Schlussrunde ausgetragen. Rang zehn belegte Dieter Löbel, der nur eine Partie spielte und verlor.

In der inoffiziellen DWZ-Bilanz waren Michael Heesemann (-38) und Wolfram Tesche (-40) die Verlierer des Turniers. Den größten DWZ-Zuwachs verzeichneten Thomas Windfuhr (+17) und Vladimir Dolgopolyj (+17) sowie Thomas Maczkowiak (+13), Peter Kernchen und Dirk König (beide +12).


 

Endspiel am Dienstag

Schalksmühle, 27. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft (3/7)
Kernchen - Windfuhr 0:1
Tesche - König - +

Wolfram Tesche verzichtete aus Termingründen auf die Nachholpartie gegen Dirk König, der damit mit 7,5 Zählern in die letzte Runde geht und am Dienstag mit Schwarz gegen Thomas Windfuhr (8,0) gewinnen muss, um den OGM-TItel zu holen..


Der Zwischenstand [404 KB]


 

Browning und Klar siegen

Schalksmühle, 25. Mai

Die Jugend des SC 1959 nutzte den Freitag vor Pfingsten, um ein Pfingstblitzturnier zu spielen. Die Gruppe der Jüngeren spielte mit acht Mann. Gewonnen hat Davin Klar mit 7 Punkten vor Jan Friedland, der bis zur Niederlage in der letzten Runde auch alles gewonnen hatte. Dritter wurde David Pektopalian mit 5 Punkten. Weitere Teilnehmer waren Nils Tiemann , Francesco Zandomeneghi (2,5), Keno Spelsberg (2,5), Linus van Asch (0,5) und Arne Bornemann (3).

Die ältere Jugendgruppe spielte auch mit acht Mann – und einem Mädchen. Gewonnen hat Alex Browning (7) vor Quentin Grob (6, überraschende Niederlage gegen Til Bartel, geteilter Dritter mit 5) und Silas Hardt (auch 5,0). Weitere Teilnehmer waren hier Tom Sailer (3), Daniel Schriever (3), Michael Schulte-Urban (1,5), Patrick Philipp (0,5), und Rebecca Browning (1).


 

JHV und Fusion am 5. Juni

Schalksmühle, 22. Mai

Am 5. Juni steht das Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße in Schalksmühle ganz im Zeichen zweier Versammlungen – sowohl der Schachverein Halver als auch der Schachclub 1959 Schalksmühle/Hülscheid bitten ihre Mitglieder für diesen Abend zu den jeweiligen Jahreshauptversammlungen, wobei die zweite Versammlung des Abends gleichzeitig die Fusionsversammlung beider Vereine sein soll.

Einladung [430 KB]

Ab 18.45 Uhr tagt zunächst der SV Halver im Saal des Feuerwehrgerätehauses – auf der Tagesordnung steht neben den üblichen Regularien (Berichte, Ehrungen) auch die Vorbereitung der Fusion. Hier sollen noch letzte Details in der Satzung für den Zusammenschluss beider Vereine vorbereitet werden.

Um 20 Uhr dann folgt an gleicher Stelle die Versammlung des SC 1959, zu der auch alle Mitglieder des Nachbarn und Fusionspartner eingeladen sind. Auch hier steht zunächst das Abarbeiten der Regularien auf dem Plan. Anschließend dann soll eine neue Satzung für den neuen Fusionsverein durchgesprochen und verabschiedet werden – ebenso steht eine Abstimmung über den Verschmelzungsvertrag und darüber an, dass sich der Klub ins Vereinsregister eintragen lassen soll. Satzung und Verschmelzungsvertrag sind von den Vertretern beider Vereine in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund erarbeitet worden.

Zur Abstimmung steht außerdem der Name des neuen Vereins, der ab September um Meisterschaftspunkte im Verband und Bezirk kämpfen soll. Nach längerer Diskussion haben sich inzwischen die Vorstände beider Vereine auf den Namen „Märkischer Springer Halver-Schalksmühle e.V.“ geeinigt, der bei der Versammlung auch noch einmal zur Diskussion steht. Außerdem warten im Laufe der Versammlung die Vorstandswahlen und Abstimmungen über die Beitrags- und Ehrenordnung.


 

OGM: Windfuhr siegt

Schalksmühle, 22. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft (3/6)
Heesemann – Dolgopolyj 0:1
Maczkowiak – Badist 1:0
Windfuhr – Tesche 1:0
Galicki – Kernchen 1:0

Thomas Windfuhr weist damit weiter eine blütenweiße Weste auf. Thomas Maczkowiak hat sich auf Rang drei vorgeschoben.


Der Zwischenstand [404 KB]


 

Remis und Niederlage

Schalksmühle, 20. Mai

In der 8. Runde der Bezirksklasse Sauerland verlor die 4. Mannschaft des SC 1959 daheim gegen die Svgg Lüdenscheid III 0:6. Gegen die starken Lüdenscheider reichte es leider nicht zu einem Ehrenpunkt für das junge Schalksmühler Team (wieder ohne Tobias Klampt, dafür mit vier Jugendlichen). Die dritte Mannschaft spielte bei den KS Lüdenscheid II 2:2.

Die vierte Mannschaft war gegen die Bergstädter an allen Position nach dem DWZ-Ranking Außenseiter. Die erste Niederlage musste Quentin Grob (Brett 3) gegen den Routinier Christoph Lingk hinnehmen. Auch Tom Sailer (4, gegen Maxim Brik) und Rebecca Browning (5, gegen Till Roman Stoltmann) mussten sich in der Folge ihren deutlich erfahreneren Gegners beugen. Entschieden war die Partie nach der Niederlage von Philipp Hahnel, der im Duell der Teamkapitäne gegen Mark Schüttler früh fehlgegriffen und die Dame eingebüßt hatte. Nach der Niederlage von Dirk Arens am Spitzenbrett gegen Michael Schwinge musste sich zuletzt auch Alex Browning (6) gegen Svgg-Oldie Gerd Windirsch beugen. Es war ein Tag zum Lernen für das sehr junge Team.

In Lüdenscheid setzte sich zwischen der KSL-Resreve und dem SC Schalksmühle III die Serie der kampflosen Entscheidungen in der Bezirksklasse Sauerland fort. Die SC-Dritte wusste erstmals sogar zwei Bretter - Rudi Poguntke und Hajo Siepe fehlten aus der Stammsechs - nicht zu besetzen, was ärgerlich genug war. Die KS Lüdenscheid traten aber gar nur zu dritt an. So ließen beide Mannschaften das 5. und 6. Brett frei. Am Spitzenbrett kam Ralf Reininghaus zu einem kampflosen Erfolg. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg - Lothar Mirus musste sich am 2. Brett Thomas Herzig beugen. Siegfried Lindemann (3, gegen Dennis Wackert) und Matthias Büge (4, gegen Hermann Polig) schlossen mit ihren Gegnern remis. So endete die Partie 2:2.


 

Kölz auf Rang vier

Schalksmühle, 19. Mai

Janik Arens von der Svgg Lüdenscheid hat seinen Titel als Jugend-Schnellschach-Meister im Schachbezirk Sauerland verteidigt. Den Sieg beim mit 18 Teilnehmern sehr ordentlich besetzten Turnier holte mit Valerian Giraud (SV Morsbach) zwar ein Gastspieler aus dem Bezirk Oberberg - der Lüdenscheider Giraud allerdings trat außer Konkurrenz an, kam praktisch nicht in die Wertung.

So wies Janik Arens am Ende mit 4,5 Zählern aus fünf Partien (einziges Remis in Runde vier gegen Giraud) einen halben Punkt Vorsprung auf Marc Schulze (SvG Plettenberg) und Maxim Brik (Svgg Lüdenscheid) auf den Rängen zwei und drei auf. Schulze, der kürz die Südwestfalen-Schnellschach-Meisterschaft der Senioren gewonnen hatte, war eigentlich hoher Turnierfavorit, büßte seine Siegchance allerdings in der letzten Runde ein, als er mit Schwarz gegen Valerian Giraud im Ende mit Turm gegen vier starke Bauern ein Remisangebot von Giraud ausschlug und unterlag.
Auf dem vierten Platz landete das Schalksmühler U12-Talent Niklas Kölz, das sich nur den starken U18-Spielern Schulze und Arens geschlagen geben musste. Bestes Mädchen war Lisa Heinrich (SC Schalksmühle) auf Platz zehn.

Der Endstand: 1. Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) 4,5/13,5; 2. Marc Schulze (SvG Plettenberg) 4,0/13,5; 3. Maxim Brik (Svgg Lüdenscheid) 4,0/11,5; 4. Niklas Kölz (SC Schalksmühle) 3,0/16,5; 5. Fabian Breuckmann 3,0/14,5; 6. Jona Ackerschott 3,0/14,0; 7. Luca Ackerschott 3,0/11,0; 8. Jannis Blumöhr 2,0/16,0; 9. Philip Bouaraba (alle SvG Plettenberg) 2,0/15,0; 10. Lisa Heinrich 2,0/14,0; 11. Alex Browning 2,0/13,0; 12. Rebecca Browning 2,0/12,0; 13. Lutz Kaltenborn (alle SC Schalksmühle) 2,0/9,0; 14. Paul Schürholz (SvG Plettenberg) und Justin Quirin beide 1,5/7,5; 16. Michael Schulte-Urban (beide SC Schalksmühle) 1,0/9,0; 17. Nicole Bouaraba (SvG Plettenberg) 0,0/10,0


 

OGM: Kernchen unterliegt

Schalksmühle, 15. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft (8)

Kernchen - Maczkowiak 0:1

Die übrigen geplanten Partien zwischen König und Tesche bzw. Heesemann und Dolgopolyj wurden nach Termin-Missverständnissen nicht ausgetragen. Ob sie gewertet werden, steht noch aus.


Der Zwischenstand [404 KB]


 

Gelungene Veranstaltung

Schalksmühle, 13. Mai

Beim zentralen Saisonfinale der Bezirksliga Sauerland im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße haben sich die Königsspringer Lüdenscheid den Aufstieg in die Verbandsliga gesichert. Die Bergstädter gewannen ihr letztes Spiel gegen den stark ersatzgeschwächten SC Schalksmühle 6,5:1,5 und weisen damit in der Abschluss-Tabelle 1,5 Brettpunkte Vorsprung vor der punktgleichen Svgg Lüdenscheid II auf, die gegen die ebenfalls stark ersatzgeschwächte SvG Plettenberg II 6:2 gewann. Im Kellerduell feierte der SC Schalksmühle II gegen den VfB "Turm" Altena beim 5:3 den ersten Saisonsieg.

Nach Beschluss der Bezirksversammlung 2011 war entschieden worden, die letzten Spieltage der Bezirksliga und -klasse erstmals zentral zu spielen. In der Bezirksklasse wird die letzte Runde in Neuenrade ausgetragen. Die sechs Bezirksliga-Teams waren in Schalksmühle zu Gast - und hatten gleich ein Startproblem, weil die Uhrenfrage im Vorfeld nicht richtig geklärt worden war. Am Ende musste eine Partie mit analogen alten Uhren gespielt werden. Das ging letztlich auch...

Die Ausgangslage im Titelkampf bedeutete: Für die Königsspringer und die Svgg-Reserve (beide in Bestbesetzung) kam es auf jeden Brettpunkt an. Für die jeweiligen Gegner ging es um nichts mehr. So zollten SC 1959 (ohne Adomeit, Hochheusel, Rewitz, H. Kölz und N. Kölz) und Plettenberg II (ohne Hecker, Palatzky, Meinking und Heiduck) den Umständen Tribut (NRW-Wahl, Muttertag) und boten angesichts zahlreicher Ausfälle drei bzw. vier Jugendspieler auf.

Entsprechend verliefen die Partien zu Beginn. Die Königsspringer legten eine 3:0-Führung vor. Am 6. Brett bezwang Kapitän Björn Kruse SC-Youngster Silas Hardt, am 7. Brett siegte Adrian Serves gegen Til Bartel, am 8. Brett schließlich hatte Richard Leipold Glück, gegen Tom Sailer eine eigentlich verlorene Partie noch zu drehen. Leipold hatte einen Turm verloren, doch Sailer nutzte den Vorteil im Endspiel nicht, sondern gab den Turm zurück und verlor die Partie noch.

Ähnlich lief es bei der Svgg-Reserve: Andreas Lyra (6, gegen Jannis Blumöhr), Jörg Zuschlag (7, gegen Fabian Breuckmann) und Manfred Waschke (8, gegen Lukas Junior) siegten leicht. So stand es aber nicht 3:0, sondern 3:1, denn am 3. Brett wartete das Svgg-Team vergeblich auf Diethard Knes - hier ging der Punkt an Plettenbergs Dirk Aßmann. Zwar siegte in der Folge Janik Arens am Spitzenbrett gegen Bernd Neumann zum 4:1, doch der nächste Rückschlag folgte in Form der größten Überraschung des Finaltages: Plettenberg-Youngster Eric Wortmann zwang Ernest Taylor (5) in die Knie. 4:2 - das bedeutete, dass den Königsspringern schon 5,5 Zähler zum Titel reichen würden.

Denen war der Stadtnachbar sehr nahe. Frank Ganghoff (2, gegen Martin zu Putlitz) und Tugay Evsan (3, gegen Arnim Krause) hatten ihre Partien remis gegeben. So stand es 4:1. An Brett vier und fünf galten die Königsspringer als klare Favoriten. Allein: Die Schalksmühler Ersatzspieler Daniel Röhricht (4, gegen Bernd Michels) und Philipp Hahnel (5, gegen Stefan Sönnecken) spielten richtig gute Partien. Als Michels indes einen Bauernvorteil entscheidend nutzte und auch Sönnecken einen entfernten Freibauern in einen vollen Punkt ummünzte, war die Meisterschaft entschieden. Am Spitzenbrett gaben Thomas Orlik (SC 1959) und Marcus Habbel (KS) ihre ausgegelichene Partie remis. 6,5:1,5 - die Königsspringer waren durch.

Der Lokalrivale Svgg II schraubte sein Ergebnis immerhin auch noch zum klaren Sieg. Zunächst behielt Volkmar Göbel am 4. Brett gegen Viktor Wolf die Oberhand. Dann zwang auch Michael Heesemann (2) Miroslav Skapski in die Knie. 6:2 - ein gutes Ergebnis, an diesem Tag jedoch nicht gut genug für den Aufstieg. Die Svgg-Reserve beendet die Saison vor den beim Finale spielfreien SF Attendorn als Vizemeister.

Im Schatten des Fernduells um die Meisterschaft trafen der SC Schalksmühle II als Schlusslicht und der Vorletzte Turm Altena aufeinander. Mit einem 5:3-Sieg gelang dem Team von der Volme noch mit einem halben Brettpunkt Vorsprung der Sprung auf den vorletzten Platz sowie der erhoffte erste Saisonsieg. Ein ganz besonderes Duell war hier jenes an Brett acht, an dem mit Rudi Poguntke und Bruno Krause die beiden ältesten aktiven Spieler des Bezirks aufeinandertrafen. Poguntke siegte und sorgte gemeinsam mit Klaus Eckhardt (5, gegen Rudolf Krist) für die ersten beiden vollen Punkte für die Gastgeber. Gemeinsam mit dem Remis von Peter Kernchen (6, gegen Alfred Seifert) und der Niederlage von Patrick Raatz (4, gegen Norbert Walter) stand es so nach drei Stunden 2,5:1,5 für den SC 1959.

Und es ging gut weiter für das Schlusslicht: Mike Bocklenberg (2) hielt seine Partie gegen den mehr als 500 DWZ-Punkte stärkeren Ulrich Braselmann remis, Horst Radczewill (3, gegen Christof Hörnig) und Dieter Löbel (7, gegen Dirk Radke) erhöhten mit ihren Siegen zur 5:2-Führung. Zuletzt feierte zwar Markus Wettlaufer gegen Gerhard Raatz den zweiten vollen Punkt der Burgstädter, doch die "rote Laterne" gab der SC 1959 zum Saisonende trotzdem noch weiter. Sei's drum: Einen Absteiger gibt es in dieser Saison nicht, da die Liga nur mit sieben Teams gestartet war und nur eine Mannschaft von der Verbandsebene absteigt.


 

Drittes Jugendteam Vizemeister

Attendorn, 12. Mai.

In Attendorn endete die Spielzeit der Jugend-Bezirksklasse mit einer Doppelrunde. Die SF Attendorn standen bereits vorher als Meister und Aufsteiger fest. Sie gaben in der 5. Runde der Saison beim 2:2 gegen den SC Schalksmühle II zwar den ersten Punkt ab, waren am Ende mit 11:1-Punkten aber trotzdem der Dominator der Liga. Die SC-Reserve sicherte sich den Vizetitel, gefolgt von der SvG Plettenberg III und dem SC Schalksmühle IV.

5. Runde:
Schalksmühle IV - Plettenberg III 1:3: Jan Friedland sorgte in seinem ersten Pflichtspiel mit seinem Sieg gegen Lena Cwiklinski für den Ehrenpunkt für den SC 1959. Michael Schulte-Urban ließ am Spitzenbrett gegen Luca Kaub eine Dauerschach-Möglichkeit aus und verlor. Justin Quirin (2, gegen David Ross) und Jaqueline Heße (3, gegen Lukas Becker) musste frühe Niederlagen hinnehmen.
Schalksmühle III - Attendorn 2:2: Der SC-Dritten gelang es, dem Meister den ersten Verlustpunkt der Saison beizubringen. Am Spitzenbrett musste sich Philipp Krause gegen Michler nach zähem Kampf mit wechselnden Vorteilen schließlich nach einer Springergabel geschlagen geben. Rebecca Browning (2) erkämpfte gegen Frohne ein Remis. Davin Klar zwang in 40 Minuten Schäfer in die Knie - sein aggressiver Spielstil wurde letztlich mit einem schönen Mattangriff belohnt, der zum Ziel führte. Es war sogar ein SC-Sieg drin - Lisa Heinrich stand am 4. Brett gegen Welticke auf Gewinn, gab ihre Partie jedoch remis.

6. Runde:
Plettenberg III - Schalksmühle III 0:4: Auch der zweite Auftritt des Tages war ein sehr gelungener: Philipp Krause spielte gegen Kaub ruhig und seriös seine Vorteile aus, sammelte reichlich Material ein und gewann. Rebecca Browning (gegen Ross) und Davin Klar (gegen Becker) machten in Kurzpartien im wahrsten Sinne des Wortes kurzen Prozess mit ihren Kontrahenten. Und auch Lisa Heinrich behielt gegen Lena Cwiklinski klar die Oberhand und setzte matte.
Attendorn - Schalksmühle IV 4:0: Ohne Chance was das vierte SC-Team gegen den Meister. Jan Friedland wurde bereits in der Eröffnung überspielt. Michael Schulte-Urban, Justin Quirin und Jaqueline Heße überstanden die Eröffnung unbeschadet, doch mit zunehmender Spieldauer setzten sich die deutlich erfahreneren Hansestädter letztlich doch durch.

Fazit: Die Bezirksklasse 2011/12 war für die Youngster des SC 1959 eine sehr gute Gelegenheit, Erfahrungen im Spielbetrieb zu sammeln. 13 Jungen und Mädchen kamen dabei zum Einsatz. Eine gute Sache!


 

OGM: Maczkowiak siegt

Schalksmühle, 8. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft (6/7)
Dolgopolyj - Badist 1:0
Maczkowiak - Galicki 1:0

In den beiden Partien des Dienstags gab es zwei Weißsiege..


Der Zwischenstand [404 KB]


 

Bedeutungslose Niederlage

Halver, 6. Mai

Der Meistertitel war bereits sicher - zum Abschluss der Saison in der Verbandsklasse Nord verlor SC-Kooperationspartner SV Halver gegen die KS Iserlohn II 3,5:4,5. Das Team trat allerdings stark ersatzgeschwächt (ohne Schmidt, Kleinschmidt und Heuser) an. Vom SC 1959 waren Dariusz Gorzinski (Niederlage gegen Eckardt) und Mario Rieger (Remis gegen Löhrke) dabei. Siegpartien gelangen Helmut und Ingrid Hermaneck.


 

Kölz auf Rang 21

Plettenberg, 1. Mai

Bei der Schnellschach-Bezirkseinzelmeisterschaft in Plettenberg belegte Niklas Kölz als einziger Teilnehmer des SC 1959 mit 2,5 Zählern aus sieben Partien Rang 21 unter 26 Startern. U.a. siegte Kölz im starken Starterfeld gegen Helmut Hermaneck. DenTitel holte Marc Schulze vor Dirk König und Thomas Kuhnen (alle SvG Plettenberg)