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 NEWS 2012
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FEBRUAR

OGM: Spannende Partien

Schalksmühle, 28. Februar

Offene Gemeindemeisterschaft (2/8)
Wolfram Tesche - Thomas Maczkowiak remis
Dirk König- Michael Heesemann 1:0
Vladimir Dolgopolyj - Thomas Windfuhr 0:1

Mit Dirk König und Thomas Windfuhr feierten die beiden Ersten der Setzliste Siege. Windfuhr gewann durch Zeitüberschreitung von Dolgopolyj. König hatte gegen Heesemann ebenfalls lange zu kämpfen. Eine negative Nachricht gab es zudem: Dieter Löbel hat seine Teilnahme vom Turnier leider zurückgezogen.


 

Erste Jugend ist Meister

Neuenrade, 26. Februar

Ein Sieg am Doppelspieltag gegen die SF Neuenrade fehlte noch zum Gewinn der Meisterschaft in der Jugend-Bezirksliga. Zwei klare Siege wurden es: Die erste Jugendmannschaft des SC 1959 ist Meister der Jugend-Bezirksliga und darf nun um den Verbandsliga-Aufstieg spielen.

Da die SF Neuenrade und der SC 1959 nach dem Spielausfall in der Hinrunde keinen Nachholtermin gefunden hatten, einigte man sich auf einen Doppelspieltag in der Hönnestadt - der SC 1959 verzichtete auf sein Heimrecht. Seine Premiere in der ersten Jugend-Mannschaft gaben dabei Matthias Büge und Philipp Krause. U10-Bezirksmeister Krause (4) brachte im ersten Spiel den SC 1959 gegen Dennis Günzel früh in Führung. Mike Bocklenberg (2) sorgte gegen Eike-Stefan Cordes für das 2:0. Damit fehlte nurmehr ein halber Punkt zum Titel. Als Matthias Büge (3) dann von Matthias Cremer-Schulte ein Remis angeboten wurde, griff er zu und machte den Titelgewinn perfekt. In der letzten Partie kämpfte Niklas Kölz gegen Florian Schulte am Spitzenbrett mit einem Mehrbauern bis zum 80. Zug und erhöhte mit seinem Sieg zum 3,5:0,5-Endstand.

Noch klarer endete die zweite Partie des Nachmittags - nun mit vertauschten Farben und offiziell mit SC-Heimrecht. Wieder brachte Philipp Krause das Team von der Volme - diesmal mit Schwarz - gegen Günzel in Führung. Mike Bocklenberg und Matthias Büge erhöhten bald auf 3:0. Am längsten kämpfte erneut Niklas Kölz, der auch das zweite Spiel gegen den sehr gut mithaltenden Florian Schulte dank eines Mehrbauern nach Hause brachte. Nach dem 4:0-Erfolg hat der SC-Nachwuchs nun 10:0-Punkte und 18,5 von möglichen 20 Brettpunkten. Eine tolle Bilanz.


 

Wichtiger Punktgewinn

Attendorn/Lüdenscheid, 26. Februar

In der 5. Runde der Bezirksliga Sauerland hat der SC 1959 die Tabellenspitze durch ein 4:4-Teamremis im Spitzenspiel bei den SF Attendorn verteidigt. Die Reserve bezog bei den KS Lüdenscheid beim 0,5:7,5 die höchste Niederlage der Saison.

SF Attendorn - SC 1959 4:4: Auch im Topspiel musste der SC 1959 auf Timo Röhle, Thomas Hoyer und Bodo Lüttich verzichten, zudem standen Niklas und Heiko Kölz nicht zur Verfügung, weil die Jugend parallel die entscheidenden Spiele um die Meisterschaft bei den SF Neuenrade hatten. So ging das Team mit großem Respekt den Kampf an.

Der entwickelte sich derweil prächtig. Nach nur einer Stunde brachte Christian Hochheusel (6) mit einem Schwarzsieg gegen Bernd Dahlmann den Gast in Führung. Im 14. Zug griff Dahlmann fehl und stellte eine ganz Figur ein, gab nach einem weiteren schwachen Zug auf. Zwar musste Tim Rewitz (5) gegen Jens Klöckener nach zwei Bauernverlusten im Mittelspiel bald das 1:1 zulassen. Doch danach ging es positiv weiter: Arnim Krause hatte gegen Ludger Hesener erst unter Druck gestanden, befreite sich dann aber und setzte seinen Gegner letztlich brillant matt. Fast ebenso schön gewann Tobias Klampt (8) gegen Klaus Bruhn nach einem schönen durchschlagenden Königsangriff, bei dem Bruhn die Wahl hatte: Matt oder Damenverlust. Er gab auf.

Da zu diesem Zeitpunkt Dmitri Adomeit am Spitzenbrett gegen Oliver Pfeiffer eine Figur gewonnen hatte und klar auf Gewinn stand, fehlte eigentlich nurmehr ein halber Zähler zum Auswärtssieg. Doch so lange der SC auch auf diesen wartete - er wollte sich nicht einstellen. Zunächst verkürzten die SF durch Gerhard Vielhabers Sieg gegen Lothar Mirus (7) auf 2:3 - Mirus hatte nach und nach zwei Bauern verloren. Es folgte die Aufgabe Pfeiffers zum 2:4. Doch nun zeichnete sich das Teamremis bereits ab. Thomas Orlik (2) hatte gegen Gregor Springob in der Eröffnung einen Einschlag auf f7 übersehen und danach zwar einen tollen Kampf gezeigt, doch dann ging auch noch eine Figur verloren. So war die Partie nicht zu halten. Zuletzt kämpfte noch Martin zu Putlitz (3) gegen Tim Rüsche. Es war eine Partie, in der sich die Gegner nichts schenkten. Am Ende entschied in materiell ausgeglichener Stellung ein weit vorgerückter Freibauer Rüsches nach fünf Stunden die Partie zum 4:4-Endstand.

KS Lüdenscheid II - SC 1959 II 7,5:0,5: Keinen guten Sonntag erlebte die Reserve in der alten Tinsberger Schule. Der Kampf stand unter schlechten Vorzeichen - Peter Kernchen fehlte krankheitsbedingt, Mike Bocklenberg war in der Jugendmannschaft gefordert. Als Ersatz rückten die U11-Kräfte Alex und Rebecca Browning nach. Sie hatten mit Richard Leipold (Rebecca) und Mathias Badist (Alex) zwei extrem erfahrene Gegner und mussten sich diesen "alten Hasen" letztlich geschlagen geben.

Doch die beiden waren mit ihren Niederlagen in bester Gesellschaft. An allen Brettern waren die Gastgeber nach DWZ favorisiert und wurden ihrer Stellung fast überall gerecht. Die 0:8-Höchststrafe verhinderte am Spitzenbrett Gerhard Raatz, der beim Stande von 7:0 für die Königsspringer gegen Marcus Habbel - gespielt waren zu diesem Zeitpunkt nicht einmal drei Stunden - seine Partie remis gab. Zuvor hatten auch Horst Radczewill (2, gegen Frank Ganghoff), Patrick Raatz (3, gegen Tugay Evsan), Klaus Eckhardt (4, gegen Stefan Sönnecken), Dieter Löbel (5, gegen Björn Kruse) und Guido Wirth (6, gegen Adrian Serves) die Waffen strecken müssen. So stand am Ende die höchste Niederlage der Saison zu Buche.


 

Zweites Jugendteam siegt

Schalksmühle, 25. Februar

Mit dem ersten Saisonsieg hat sich die zweite Jugend-Mannschaft des SC 1959 zumindest für einen Tag auf den zweiten Tabellenplatz der Jugend-Bezirksliga vorgeschoben. Die tolle Zwischenbilanz nach dem 3:1-Sieg gegen die SvG Plettenberg: 4:6-Punkte. Nur gegen die eigene Erstvertretung hat das Team zweimal verloren.

Gegen die Gäste aus der Vier-Täler-Stadt, die in Bestbesetzung in Schalksmühle antraten, musste der SC 1959 mit Silas Hardt, Daniel Schriever und Til Bartel auf drei starke Spieler verzichten. Doch auch ohne dieses Trio machte das SC-Team seine Sache sehr gut. Zwar lief Robert Leonidas am Spitzenbrett gegen Ruven Müller Gil etwas unglücklich in eine Mattkombination und musste den 0:1-Rückstand zulassen. Danach aber lief es wie am Schnürchen. Den 1:1-Ausgleich schaffte in seinem ersten DWZ-relevanten Spiel überhaupt Can Yetinoglu – der U11-Youngster zwang den deutlich erfahreneren Lukas Junior schön in die Knie.

Tom Sailer (Brett 3) hatte gegen Tim Porepp im Mittelspiel die Dame für eine Leichtfigur gewonnen. In verschachtelter Stellung musste er noch Geduld mitbringen, feierte am Ende aber seinen zweiten Sieg in dieser Saison und brachte den SC 1959 2:1 in Führung. So kämpfte zuletzt nur noch Lutz Kaltenborn (Brett 2) gegen Leonhard Ohle. Kaltenborn hatte häufig sehr gut gespielt, doch letztlich vier Niederlagen in Mannschaftsspielen der Bezirksliga zu Buche stehen. Gegen Ohle sollte der erste Erfolg gelingen. Die Stellung mit Dame und Läufer gegen zwei Türme und Springer war unklar, doch Kaltenborn trieb sehr schön einen Freibauern zur Umwandlung und zog dann ein Mattnetz auf, aus dem es für Ohle kein Entrinnen gab. Damit war der 3:1-Sieg gesichert.


 

Klar in den Top 10

Düren, 25. Februar

Beim 9. Rurtalpokal des SV Lendersdorf in Düren – einem Turnier des NRW-Jugend-Grand-Prix - lief es für die vier Youngster des SC 1959 durchwachsen. Davin Klar belegte in der U8-Klasse unter 16 Startern Rang acht und holte damit drei Grand-Prix-Punkte. In der mit mehr als 60 Akteuren sehr stark besetzten U12-Klasse wurde Niklas Kölz mit 5,5 Zählern aus neun Partien 16. – vor der Schlussrunde hatte Kölz noch gute Chancen auf eine Top 10-Platzierung, doch im letzten Spiel wollte er unbedingt den Sieg und überzog, fiel so auf Rang 16 zurück. Alex Browning wurde mit 4,5 Zählern 33, seine Schwester Rebecca folgte mit 4,0 Punkten auf Rang 34 und holte als achtbestes Mädchen drei Punkte für die U10-NRW-GP-Mädchenwertung.


 

Winterblitz: Hermaneck vor Arens

Schalksmühle, 24. Februar

Zum Auftakt der Jahresblitzserie des SC 1959 setzte sich Helmut Hermaneck (SV Halver) beim Winterblitz im Feuerwehrgerätehaus durch. Hermaneck bezwang im Stechen Janik Arens (Svgg Lüdenscheid), der sich als passives SC-Mitglied die maximalen zehn Zähler für die Jahresblitzwertung sicherte.

Am ersten Blitzturnier der Serie, die fünf Turniere umfasst, nahmen nur neun Spieler teil. So wurde an Stelle eines 13-ründigen Turniers nach Schweizer-System ein Rundenturnier gespielt. Ohne Rückrunde - weil gleich vier U12-Youngster des SC 1959 mit von der Partie waren. Das Jugend-Quartett - neben Niklas Kölz, der exzellent mithielt, auch Justin Quirin, Can Yetinoglu und Tom Sailer - schlug sich im Feld der Erwachsenen sehr gut und zeigte sehr gute Ansätze.

An der Spitze des Feldes legte Janik Arens, Vorjahressieger der Serie, einen tollen Start hin, gewann viermal in Serie, u.a. auch durch ein Matt mitten auf dem Feld gegen Helmut Hermaneck. Vom SC 1959 schaffte Tobias Klampt einen ebenso guten Start. Als Klampt dann in der zweiten Turnierhälfte gegen Hermaneck und Machatzke verlor, schien der Weg zum Sieg für Janik Arens frei. Doch Arens verlor in der vorletzten Runde mit Weiß gegen Klampt. So kamen Arens und Hermaneck mit 7,0 Zählern gleichauf ins Ziel. Im Stechen entschied Hermaneck die erste remisliche Partie durch Zeitvorteil für sich, die zweite gewann er dann überlegen und holte sich so den Turniersieg.

Rang drei ging an Tobias Klampt (6,0), der ein gutes Turnier spielte. Auch Thomas Machatzke (5,0) durfte am Ende zufrieden. Niklas Kölz (4,0) wurde als bester Jugendlicher Fünfter, gefolgt von Pornchai Ertelt (3,5), Can Yetinoglu (1,5), Justin Quirin und Tom Sailer (beide 1,0). Auch wenn das Turnier durch die Besetzung und das Rundensystem einen etwas anderen Charakter hatte als erwartet, war es für alle Beteiligten ein schöner Schachspaß.

Das nächste Turnier der Jahresblitzserie ist der Osterblitz am Gründonnerstag.

Winterblitz Kreuztabelle [43 KB]


 

OGM: Erste Überraschung

Schalksmühle, 21. Februar

Offene Gemeindemeisterschaft (1)
Peter Kernchen – Wolfram Tesche remis

In der letzten Partie der 1. Runde gab es eine faustdicke Überraschung: Titelverteidiger Wolfram Tesche kam gegen Peter Kernchen nicht über ein Remis hinaus. Weitere Mitspieler wurden leider nicht gefunden. So wird nun mit 10 Spielern ein Rundenturnier gespielt.

Paarungen 2. Runde, 28. Februar
Vladimir Dolgopolyj - Dieter Löbel
Wolfram Tesche - Thomas Maczkowiak
Mathias Badist - Peter Kernchen
Thomas Windfuhr - Ryszard Galicki
Dirk König- Michael Heesemann


 

Bocklenberg auf Rang zehn

Brühl, 19. Februar

Die Bilanz war alles in allem eine eher durchwachsene: Mit acht Spielern war der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid bei der 4. Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Brühl am Start. Ein Qualifikationsplatz fürs Bundesfinale in Halle/Saale sprang nicht heraus. Dafür war das Turnier gerade für den jüngsten Nachwuchs eine tolle Erfahrung.

In Feldern, die nur schwer einschätzbar sind, ist die DWZ-Bilanz ein guter Gratmesser für Erfolg oder Misserfolg bei einem Schachturnier. Diese Bilanz war für die SC-Delegation eine eher negative. Von den sechs Spielern, die mit DWZ nach Brühl gereist waren, verbesserte sich lediglich Silas Hardt – das übrige Quintett musste DWZ-Einbußen hinnehmen.

In der E-Klasse (DWZ 1300 bis 1500) starteten mit Peter Kernchen und Niklas Kölz zwei Spieler. Kölz belegte unter 49 Teilnehmern mit 2,0 Zählern den 34. Platz. Das SC-Talent war gehandicapt gestartet, verpasste aufgrund einer Schulveranstaltung die 1. Runde. Nach zwei Remis und einem Sieg lag er mit 2,0 Zählern vor der Schlussrunde gut im Rennen, doch in der letzten Runde verdarb eine Niederlage den Sprung ins vordere Mittelfeld. In der DWZ-Bilanz ein Minus von 27 (neue Zahl: 1484). Auch Peter Kernchen büßte 28 Punkte ein, belegte mit 1,5 Zählern den 43. Platz. Kernchen hatte ein wenig Pech, musste in den ersten drei Runden gegen drei der fünf besten Spieler des DWZ-Rankings antreten und verlor grippegeschwächt dreimal. Ein Sieg und ein Remis in den Schlussrunden versöhnten ein wenig.

In der F-Klasse spielten sechs SC-Akteure. Mit Hoffnungen auf ein Ticket fürs Bundesfinale war Mike Bocklenberg gestartet. Eine Niederlage gegen Vincent Rost (Erftstadt) in Runde zwei brachte ihn aber bereits um fast alle Chancen, in der 3. Runde folgte ein weiteres Remis – am Ende stand mit 3,5 Zählern Rang zehn unter 62 Startern zu Buche. Das war ordentlich, aber nicht genug für Halle. In der DWZ-Bilanz verlor Bocklenberg 56 Punkte (neu: 1320).

Für die übrigen fünf Akteure ging es darum, Erfahrungen zu sammeln. Frank Hardt spielte sein erstes offizielles Turnier überhaupt. Der Vater von U11-Talent Silas Hardt belegte mit 2,0 Zählern Rang 41 und erarbeitete sich eine Eingangs-DWZ von 992. Das war sehr gut. Drittbester Schalksmühler der F-Klasse war U12-Kraft Tom Sailer, der mit 2,0 Zählern 45 wurde und sich über eine Eingangs-DWZ von 913 freute. Silas Hardt (2,0 Punkte) spielte auch ein gutes Turnier, wurde 47. und gewann so acht DWZ-Punkte dazu (neu: 824). Mit 1,5 Zählern wurde Alex Browning, dem in der 5. Runde nach vorher sehr ordentlichen Leistungen noch eine Siegpartie gelang, 54. des Feldes, Zwillingsschwester Rebecca Browning gewann einmal und belegte mit einem Punkt den 57. Platz. Beide U11-Talente mussten so leichte DWZ-Einbußen (Alex: -9/neu: 844; Rebecca: -11/neu: 766) hinnehmen. Trotzdem war allein das Erlebnis, bei einem Turnier mit weit mehr als 300 Teilnehmern dabei gewesen zu sein, eines, das alle DWZ-Verluste bei weitem aufwog. Brühl war trotzdem eine Reise wert.


 

SC-Delegation nach Brühl

Schalksmühle, 15. Februar

Brühl ist einmal zu Karneval Mekka der Schach-Bewegung: Im Ramada-Hotel der 50000-Einwohner-Stadt zwischen Köln und Bonn im Rhein-Erft-Kreis findet die fünfte und damit vorletzte Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft (Ramada-Cup) statt. Mit dabei sind mindestens sieben Aktive des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid.

330 Spielerinnen und Spieler kämpfen in Brühl in sechs DWZ-Klassen um die Fahrkarten zum Bundesfinale, das in diesem Jahr in Halle/Saale stattfindet. Die letzte Vorrunde findet Ende April in Magdeburg statt. Das Turnier in Brühl ist trotz der jecken Zeit rund um die Spielstätte restlos ausgebucht. Sehr zum Leidwesen von Mike Bocklenberg – der Youngster des SC 1959, der 2011 in Brühl die Qualifikation fürs Bundesfinale der F-Klasse (DWZ bis 1300) schaffte, bekam keinen Platz mehr im Feld, steht nun auf der Warteliste und hofft, das Team des SC 1959 als achter Mann doch noch verstärken zu können. In der F-Klasse würde Bocklenberg erneut zu den aussichtsreichen Kandidaten für das Finale zählen.

Sieben Akteure sind fest angemeldet und haben auch ihren Platz im Feld gesichert. Die Schalksmühler spielen dabei ausschließlich in den Gruppen E (DWZ 1300 bis 1500) und F (DWZ bis 1300) – gemeldet sind fünf Jugendliche und zwei Senioren. Jugendtrainer Peter Kernchen wird selbst in der E-Klasse spielen, zählt dort nach dem DWZ-Ranking zwar nicht zu den Topfavoriten, doch vor zwei Jahren schaffte Kernchen in Brühl den Sprung zum Bundesfinale. Als erfahrener Akteur dürfte er bei günstigem Turnierverlauf ein Wörtchen mitsprechen können – wenn er bis zum Turnier wieder fit wird, denn ihn plagte zuletzt eine Grippe. Zweiter Starter in der E-Klasse ist Niklas Kölz, der bereits in Hamburg bei der 4. Vorrunde spielte und dort Rang 15 belegte. In der Setzliste für Brühl wird er auf dem neunten Rang geführt.

Die übrigen fünf Spieler des SC 1959 starten in der F-Klasse. Seine Turnierpremiere feiert dabei Frank Hardt, der neu gemeldet ist. Sein Sohn Silas Hardt führt das Feld der vier U12-Youngster des SC 1959 an, die in Brühl vor allem Turniererfahrungen sammeln und dabei vielleicht den einen oder anderen Favoriten der Klasse ärgern wollen. Neben Silas Hardt werden auch Rebecca Browning, Alex Browning und Tom Sailer mit von der Partie sein. Da für das Turnier das DWZ-Rating aus dem Oktober hinzugezogen wird, starten alle Akteure des SC 1959 in der F-Klasse ohne Wertungszahl und mithin am Ende der Setzliste. Das eine oder andere Erfolgserlebnis dürfte aber durchaus möglich sein für die Schalksmühler in dieser Klasse.

Gespielt werden in Brühl fünf Runden – zwei am Freitag, zwei am Samstag und eine letzte am Sonntag. Dann werden pro Klasse sechs Akteure feststehen, die die Fahrt nach Halle/Saale buchen können. Da es sich um die 5. Vorrunde handelt, könnte mitunter auch ein siebter oder achter Platz ausreichen, da in den meisten Klassen starke Akteure dabei sind, die sich bereits bei einem der anderen Vorrundenturniere für das Bundesfinale qualifiziert haben. Auch das Rahmenprogramm in Brühl ist attraktiv: Unter anderem wird die Internationale Meisterin und deutsche Nationalspielerin Sarah Hoolt ein Simultanspiel bestreiten. Keine Frage: In Brühl regiert am Wochenende nicht nur die Pappnase, sondern auch das königliche Spiel…




 

OGM: Start mit zehn Spielern

Schalksmühle, 14. Februar

Offene Gemeindemeisterschaft (1)

Dirk König – Vladimir Dolgopolyj 1:0
Michael Heesemann – Thomas Windfuhr 0:1
Ryszard Galicki – Mathias Badist 1:0
Thomas Maczkowiak – Dieter Löbel 1:0
Peter Kernchen – Wolfram Tesche verlegt

Die Offene Gemeindemeisterschaft startete mit zehn Spielern. Sollte es dabei bleiben, wird auf ein Rundenturnier umgestellt. Der SC 1959 versucht aber noch, zwei weitere Spieler fürs Turnier zu motivieren, so dass mit dann mindestens zwölf Akteuren das Turnier nach Schweizer-System eingehalten werden kann. Informationen folgen.


 

SV Halver bleibt spitze

Letmathe, 12. Februar

Mit dem nötigen Fortune hat der SV Halver, Kooperationspartner des SC 1959, in der Schach-Verbandsklasse Nord den Spitzenplatz verteidigt und die Bilanz auf 12:0-Zähler ausgebaut. Beim Neuling SV Letmathe II sah es zwischenzeitlich gar nicht nach dem 4,5:3,5-Sieg aus, der es am Ende werden sollte. In Letmathe kamen vier SC-Ausleihen zum Einsatz.

Die ungemein ausgeglichen besetzten Letmather, die nach der Niederlage auf den vorletzten Platz abrutschten, machten es dem Primus schwer. Die erste Entscheidung fiel erst nach mehr als drei Stunden am 6. Brett: Hier war es ein Duell der alten russischen Schachschule – Vladimir Dolgopolyj fand letztlich gegen Letmathes Vladimir Demin nach einem Kampf mit offenem Visier ein Springeropfer, das Demin annahm und damit schnurstracks in ein Matt lief. Fast zeitgleich gewann Volker Schmidt (2) gegen Heinrich Kalnik – der SVH-Kapitän hatte im frühen Mittelspiel einen Bauern gewonnen, später sogar einen Läufer. Den Vorteil spielte er letztlich sicher aus. Ein schöner Schwarzsieg. Nach dem Remis von Helmut Hermaneck (4) gegen Rainer Pieczka in einem unklaren Endspiel (Hermaneck mit Turm und zwei Bauern gegen Läufer und vier Bauern) führte der Gast damit 2,5:0,5. Das sah gut aus.

Allerdings nur auf den ersten Blick. Die nächsten Entscheidungen schienen die Partie zu kippen. Ralph Kämper (1, gegen Jürgen Wiehagen) und Thomas Machatzke (8, gegen Axel Schaar) verloren im Mittelspiel beide auf dem Damenflügel einen wichtigen Bauern. Die Letmather trieben ihre Freibauern mit Macht nach vorne und siegten sicher. Damit stand es 2,5:2,5 – mit Tendenz auf Teamremis oder Heimsieg, denn an den übrigen drei Brettern sah es zumindest in einem Fall nach einem Letmather Sieg aus, die anderen Stellungen waren unklar.

Dariusz Gorzinski (3), der gegen Horst Schulte-Bräucker mit zwei Minusbauern ins Turmendspiel ging, zeigte indes, dass Endspielstudium wichtige Punkte retten kann. Während der Letmather nicht die besten Züge fand, verteidigte sich Gorzinski stark, kassierte einen Bauern wieder ein und hielt die Partie remis. Der erste Big-Point auf der Zielgeraden. Den zweiten steuerte Mario Rieger (7) gegen Tarik Atasoy bei. Rieger spielte mit Weiß eine ganz starke Partie, Atasoy fand lange immer wieder gute Verteidigungszüge, am Ende aber nutzte Rieger einen Mehrbauern doch schön zum Sieg. Damit stand es 4:3. Und am letzten Brett sah es inzwischen auch gut aus. Hier hatte Uwe Kleinschmidt (5) gegen Guido Heeke eine Achterbahnfahrt der Gefühle hinter sich. Erst hatte Heeke ein Remis geboten, das Kleinschmidt nach Rücksprache mit dem Kapitän ablehnte. Kurz darauf verlor der SVH-Akteur die Qualität, doch er kämpfte weiter, gewann die Qualität zurück und dann sogar noch einen Bauern. Zum Sieg reichte das zwar am Ende nicht, wohl aber zu einem bequemen Remis. 4,5:3,5 – der sechste Saisonsieg war sicher.


 

Vier SC-Youngster nach Kranenburg

Meschede, 11. Februar

Ausgezeichnete Ausbeute: Bei der Südwestfalen-Einzelmeisterschaften der Altersklassen U14 bis U10 stellte der SC 1959 zwei Titelträger und vier Qualifikanten für die NRW-Meisterschaft in den Osterferien in Kranenburg. Niklas Kölz gewann die U12-Klasse vor Vereinskollege Alex Browning, der sensationell Vizemeister wurde. Beide fahren nach Kranenburg. Den zweiten Titel holte in der weiblichen U10-Klasse Lisa Heinrich, die auch auf NRW-Ebene dabei ist. Vierter Qualifikant ist Philipp Krause - der U10-Sauerlandmeister setzte sich im zweiten Stechen gegen Philip Bouaraba (Plettenberg) durch und wurde in der U10-Klasse Dritter, was für NRW ausreichte. Der zweite Platz von Rebecca Browning in der U12 der Mädchen war auch aller Ehren Wert, aber leider kein Qualifikations-Platz. In der selben Klasse wurde Jaqueline Heße Letzte. U8-Talent Davin Klar komplettierte das gute SC-Abschneiden mit dem starken sechsten Rang in der U10-Klasse.

Turnierbericht

Der SC Schalksmühle/Hülscheid war am Samstag der erfolgreichste Verein bei den Südwestfälischen Einzelmeisterschaften der Altersklassen U14, U12 und U10, die in Meschede stattfanden. Die Schachjugend von der Volme stellte zwei neue Verbandsmeister und gleich vier Qualifikanten für die NRW-Einzelmeisterschaft in den Osterferien in Kranenburg.

In der U14-Klasse waren keine Schalksmühler am Start. Hier dominierten die Königsspringer Iserlohn: Thomas Dannenberg (4,5 Punkte) sicherte sich vor Lukas von Bargen (3,5) den Titel. Die Sauerland-Starter von der SvG Plettenberg – beide U13-Spieler – spielten bei der Titelvergabe keine Rolle. Überraschend schnitt Jona Ackerschott (3,0) als Fünfter sogar besser ab als Sauerlandmeister Eric Wortmann (2,5) auf Rang acht.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde in der U12 Niklas Kölz vom SC Schalksmühle – der U11-Youngster dominierte das Feld, gab nur in der Schlussrunde ein Remis ab (gegen den Schwerter Schnegelsberg), um den Titel abzusichern. Sensationell auf dem zweiten Platz landete Kölz’ Teamkollege Alex Browning . Browning, der nur nachrückte, weil Nachrücker Silas Hardt (SC 1959) krank geworden war, verlor nur gegen Niklas Kölz und qualifizierte sich mit 4,0 Zählern für Kranenburg – ebenso wie Oliver Schnegelsberg (Schwerte) als Drittplatzierter. Ruven Müller Gil (SvG Plettenberg, 2,0) belegte als dritter Sauerlandstarter Rang zehn. (Bild Siegerehrung )

Die U10-Klasse war klare Sache für zwei Starter der SG Ennepe-Ruhr-Süd. Es siegte im Stechen Noah Ostra gegen Damian Gallinnis (beide 4,0 Zähler). Auch um Rang drei und damit den dritten Qualifikationsplatz für NRW musste hier gestochen werden. Vier Spieler hatten 3,0 Zähler, darunter Philipp Krause und Davin Klar vom SC 1959 sowie Philip Bouaraba (Plettenberg). Nach dem Stechen lagen Krause und Bouaraba gleichauf vorne – und mussten in ein zweites Stechen . In dem gelang Krause, der vorher zweimal gegen Bouaraba verloren hatte, der Sieg, der Rang drei und die Fahrkarte nach Kranenburg bedeutete. Bouaraba wurde Vierter, U8- Talent Klar landete auf dem sechsten Platz.

Die Mädchen spielten ein gemeinsames Turnier mit getrennter Wertung. U14-Meisterin wurde Anoja Thanabalasingam (SV Velmede-Bestwig). Die U12-Klasse gewann Hanna Schreiber (SV Sundern) vor Rebecca Browning vom SC 1959. Browning lag nach drei Runden noch in Front (3,0 Zähler), unterlag dann aber der U14- und U12- Siegerin – bitter: In der U12 der Mädchen gab es nur einen Qualifikationsplatz für die NRW-Ebene. Jacqueline Heße vom SC Schalksmühle wurde in der U12 weiblich Letzte. Die Klasse der U10-Mädchen gewann überraschend Lisa Heinrich vom SC Schalksmühle – Heinrich belegte im Gesamtturnier unter zehn Starterinnen mit 2,0 Zählern Rang sieben und ließ auch U10-Konkurrentin Nicole Bouaraba (Plettenberg, 1,5, Rang neun) hinter sich. Heinrich begleitet damit die drei Jungen des SC 1959 nach Kranenburg.


 

BK: Dritte verliert

Werdohl, 5. Februar

Während die Viertvertretung des SC 1959 in der 5. Runde der Bezirksklasse Sauerland spielfrei war, unterlag die dritte Mannschaft beim neuen Spitzenreiter SV Werdohl 2:4. Das Ärgerlichste an dieser Niederlage war, dass die Dritte bereits zum dritten Mal keine vollzählige Mannschaft aufzubieten wusste.

Hans-Joachim Siepe hatte frühzeitig für die Mannschaftskampf abgesagt. Am Mittwoch dann gab Alexander Klein seine Zusage, die er am Samstag zurückzog. Angesichts des späten Termins verzichtete Kapitän Lothar Mirus darauf, anderweitig Ersatz zu besorgen. Brett drei ging kampflos an die Werdohler Gastgeber.

Danach entwickelte sich der Kampf eigentlich sehr positiv für den Gast. Rudi Poguntke (4) machte nach zwei Stunden im Duell der Altmeister gegen Günter Stremmel nach Generalabtausch remis. Siegfried Lindemann (5) fand gegen Reinhold Kirpal etwas später eine Springergabel, die ihm einen Turmgewinn bescherte. Kirpal gab auf, es stand 1,5:1,5. Nun war alles möglich, denn Lothar Mirus (2) hatte gegen Jan Sztajnykier einen Bauern gewonnen. Ralf Reininghaus (1) hatte mit Weiß Stellungsvorteile gegen Kai Keggenhoff, und auch Matthias Büge (6) stand gegen Eugen Ulrich solide.

Was folgte, war wenig erquicklich: Reininghaus bot ein Remis an, Keggenhoff aber lehnte ab und kam tatsächlich mit Schwarz in Vorteil und gewann die Partie. Matthias Büge lief in einer Springergabel und verlor einen Turm und damit die Partie. Beim 1,5:3,5 war der Mannschaftskampf verloren. Lothar Mirus spielte - mal wieder - am längsten. Er hatte einen zweiten Bauern gewonnen. Die ungleichfarbigen Läufer aber sicherten SVW-Kapitän Sztajnykier doch noch das Remis zum 4:2-Endstand für die Gastgeber.


 

Termine im Februar: OGM-Start

Schalksmühle, 4. Februar

Ganz herzlich möchte der SC 1959 zu den Vereinsaktivitäten im Monat Februar einladen. Ganz besonders natürlich zur Offenen Gemeindemeisterschaft, die am 14. Februar (Dienstag) beginnt. Wer ausgerechnet an diesem Termin nicht kann, kann vorher melden und seine Partie dann am 21. Februar nachspielen. Der Winterblitz findet am 24. Februar statt, der Termin wurde extra auf einen Freitagabend gelegt.

Die Terminübersicht:

Sonntag, 5. Februar, 14 Uhr:
Bezirksklasse, 5. Runde (SV Werdohl - SC 1959 III)
Dienstag, 7. Februar: offener Spielabend
Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr: Training mit GM Sebastian Siebrecht
Sonntag, 12. Februar, 14 Uhr: Verbandsklasse, 6. Runde (Letmathe II - SV Halver)
Dienstag, 14. Februar, 19 Uhr: Start Offene Gemeindemeisterschaft (Ausschreibung)
Samstag, 18. Februar, 14.30 Uhr: Jugend-Bezirks-Einzelpokal bei der Svgg Lüdenscheid
Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr: Offene Gemeindemeisterschaft, Nachholspieltag
Freitag, 24. Februar, 20 Uhr: Winterblitzturnier des SC 1959
Samstag, 25. Februar, 14.30 Uhr: Jugend-Bezirksliga, 5. Runde (SC 1959 II - SvG Plettenberg II)
Sonntag, 26. Februar: Jugend-Bezirksliga, 2.+5. Runde (Neuenrade - SC 1959, Hin- und Rückspiel)
Sonntag, 26. Februar, 14 Uhr: Bezirksliga, 5. Runde (SF Attendorn - SC 1959; KS Lüdenscheid - SC 1959 II)
Dienstag, 28. Februar, 19 Uhr: Offene Gemeindemeisterschaft, 2. Runde