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Tesche holt APG-Pokal 2011

Schalksmühle, 31. Januar

Wolfram Tesche hat sich den dritten Eintrag in der Ehrentafel 2011 beim SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid gesichert: Tesche gewann nach Offener Gemeindemeisterschaft und Vereinsmeisterschaft auch den Alois-Piotrowski-Pokal. Im Finale, das erst jetzt ausgetragen wurde, setzte sich der 77-Jährige gegen Dariusz Gorzinski durch.

Die Vorrunde des Turniers war am 1. November im Rahmen des Freundschaftsturniers in Meinerzhagen ausgetragen worden. Das APG-Pokal soll an den langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden des Klubs Alois Piotrowski erinnern. Piotrowski ließ das Turnier, das seinerzeit noch Vereinspokal hieß, immer mit 21 Minuten Bedenkzeit spielen. So traten auch die vier Akteure, die sich in Meinerzhagen qualifiziert hatten, in der K.o.-Runde mit dieser Bedenkzeit gegeneinander an. Im Halbfinale gab es dabei zwei Favoritensiege: Dariusz Gorzinski, Sieger der Vorrunde, behielt gegen den Vierten der Vorrunde, Mario Rieger mit Weiß die Oberhand. Wolfram Tesche besiegte mit Weiß Thomas Machatzke.

Im Finale hatte Tesche gegen Gorzinski Schwarz und wählte die Sizilianische Verteidigung. Gorzinski griff sich einen Bauern auf Kosten der eigenen Rochade. Es entwickelte sich ein offener, sehr verwickelter Kampf, bei dem sich Tesche Aktivitäten am Königsflügel am Ende als durchschlagend zeigten. Damit machte der Routinier, der für die Svgg Lüdenscheid in der Verbandsliga spielt, sein SC-Triple perfekt.


 

U12 verteidigt Titel

Schwelm, 28. Januar

Die U12 des SC 1959 hat bei den Mannschaftsmeisterschaften des Verbandes Südwestfalen ihren Titel aus dem Jahr 2012 verteidigt. Mit 12:2-Punkten setzten sich Niklas Kölz, Silas Hardt, Alex Browning und Philipp Krause vor dem SV Meschede (9:5) durch. Das zweite Team (Nils Tiemann, Tom Sailer, Rebecca Browning, Davin Klar, Maximilian Keil) wurde Sechster. Auch diese Mannschaft schlug sich aber sehr gut. Die U14 (Robert Leonidas, Til Bartel, Daniel Schriever und Michael Schulte-Urban - Teambild ) belegte im starken Feld der vier Teilnehmer als reiner U13-Team den vierten und letzten Platz, feierte gegen Weidenau aber immerhin einen Sieg.

Turnierbericht:

Die Beteiligung sehr gut, die sportliche Ausbeute für den Bezirk Sauerland ebenfalls sehr gut: Die Mannschafts-Meisterschaft des Verbandes Südwestfalen für die Altersklassen U16, U14 und U12 in Schwelm waren für die Teams aus dem märkischen Südkreis eine Reise wert.

In der U12-Klasse, die mit acht Mannschaften quantitativ am besten besetzt war, verteidigte der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid seinen Titel aus dem Jahr 2011. Das war durchaus nicht selbstverständlich, denn der SC 1959 schickte in diesem Jahr ein reines U11-Team ins Rennen. Mit 12:2-Zählern (einzige Niederlage in der vorletzten Runde gegen Meschede) lagen die Schalksmühler Jungen am Ende aber drei Punkte vor dem Verfolgertrio SV Meschede (ebenfalls für NRW qualifiziert), SV Sundern und SJ Schwerte 2010. Niklas Kölz (7/7) war bester Einzelspieler der Konkurrenz. Silas Hardt (6/7) folgte gemeinsam mit Meschedes Tim Wiencke als zweitbester Einzelspieler. Dazu kamen Alex Browning (3,5/7) und Philipp Krause (4,5/7). Die zweite Mannschaft des SC 1959 belegte in der Besetzung Nils Tiemann (1/5), Tom Sailer (4/7), Rebecca Browning (4/7), Davin Klar (2/5) und Maximilian Keil (1/4) mit 7:7-Punkten Rang sechs. Nach fünf Runden war das Team mit 7:3-Zählern sogar noch Dritter gewesen.

Teambild U12 I
Teambild U12 II
Teambild U14
U12 I gegen U12 II

In der U14-Klasse löste die SvG Plettenberg (7:5-Punkte) als Turnierzweiter neben Sieger Schwerte (12:0) die Fahrkarte zur NRW-Meisterschaft. Rang zwei war das Ergebnis einer sehr ausgeglichenen Turnierleistung – Eric Wortmann (3/6), Jona Ackerschott (3/6), Ruven Müller Gil (3/6) und Luca-Tim Ackerschott (4/6) punkteten für die SvG. Der SC Schalksmühle belegte mit einem reinen U13-Team den vierten und letzten Platz, feierte immerhin aber einen Sieg gegen Weidenau. Für den SC 1959 spielten hier Robert Leonidas (1/6), Michael Schulte-Urban (0/6), Daniel Schriever (1,5/6) und Til Bartel (3/6).

Eine Überraschung gab es in der U16-Klasse. Unter den fünf Bewerbern sicherten sich die Hellertaler SF (7:1) vor dem SV Meschede (6:2) den Titel. Die KS Iserlohn – mit dem letztjährigen U14-Team, das 2011 den Sprung zur Deutschen Meisterschaft geschafft hatte – wurden überraschend nur Dritter.


 

Glücklicher Favoritensieg

Schalksmühle, 27. Januar

Im zweiten vereinsinternen Duell der Jugend-Bezirksliga-Saison setzte sich die erste Jugendmannschaft des SC 1959 gegen die Zweitvertretung 3:1 durch und baute die Tabellenführung aus. Allerdings mit einer großen Portion Glück. Zwar brachte Niklas Kölz die erste Jugendmannschaft mit einem schnellen Sieg gegen Til Bartel in Führung. Dann aber unterlag Alex Browning für die Erste an Brett vier gegen Silas Hardt. Mike Bocklenberg musste bei Daniel Schriever harten Widerstand brechen, um die Erste wieder in Führung zu bringen. Ein 2:2 wäre dann aber logisch gewesen, denn Quentin Grob hatte gegen Lutz Kaltenborn Qualität und Bauer eingebüßt. Nach Damentausch verlor er zwei weitere Bauern, doch im Endspiel griff Kaltenborn nach einer zuvor so starken Partie fehl und gestattete Grob doch noch den Sieg. 3:1 für die Erste - nicht standesgemäß, sondern sehr glücklich.


 

Regelabend ein Erfolg

Schalksmühle, 24. Januar

Mit elf Teilnehmern gut besucht war der Regelabend, den der SC 1959 durch Turnierleiter Peter Kernchen anbot. Auch Gäste von Svgg Lüdenscheid, KS Lüdenscheid und SV Halver waren dabei. In sieben Abschnitten erläuterte Kernchen knifflige Fragen der Turnierpraxis und diskutierte mit den Zuhörern. Anschließend gab es einen Imbiss und via Beamer den Film "Zug um Zug in den Wahnsinn", der ARTE kürzlich über das Leben von Bobby Fischer ausgestrahlt hat.


 

König gewinnt Einzelpokal

Schalksmühle, 24. Januar

Dirk König von der SvG Plettenberg hat den Einzelpokal im Schachbezirk Sauerland gewonnen. Der Gymnasiallehrer setzte sich am Dienstagabend im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße in Schalksmühle im Finale mit Weiß gegen Titelverteidiger Helmut Hermaneck vom SV Halver durch. Für den Verbands-Einzelpokal waren beide Spieler bereits vor dem Endspiel qualifiziert. Anders als in den Halbfinalpartien, in denen sich beide Akteure erst im Blitzstechen gegen den Halveraner Volker Schmidt (Hermaneck) bzw. den Lennestädter Ingo Theile-Rasche (König) durchgesetzt hatten, gab es im Endspiel eine Entscheidung in der Partie nach klassischer Bedenkzeit. Ein zäher Kampf war es dennoch, ehe König kurz vor der Zeitkontrolle Oberwasser bekam und nach einem Bauerngewinn sogar zum finalen Mattangriff kam.


 

Ein blaues Auge

Schalksmühle, 22. Januar

In der 4. Runde der Bezirksliga Sauerland ist die erste Mannschaft beim 4,5:3,5-Sieg gegen die SvG Plettenberg II mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Zweitvertretung von der Volme unterlag beim Doppel-Heimspieltag der favorisierten Svgg Lüdenscheid II 1,5:6,5 und bleibt Tabellenletzter.

SC 1959 - SvG Plettenberg II 4,5:3,5: Das Fallplättchen rettete dem SC 1959 den knappen Sieg im ersten Härtetest der Saison. Mit 6:0-Punkten ist der SC 1959 nach vier Runden weiter Tabellenführer vor den SF Attendorn (6:2). Am 26. Februar kommt es in der Hansestadt zum Gipfeltreffen.

Gegen die Vier-Täler fiel neuerlich Spitzenkraft Timo Röhle aus, außerdem musste Christian Hochheusel ersetzt werden. So waren die Voraussetzungen nicht die besten. Und doch hätte es ein entspannter Nachmittag werden können, wenn der SC 1959 seine Chancen besser genutzt hätte. Siegfried Lindemann (Brett 8, gegen Wolfgang Kensche) und Martin zu Putlitz (Brett 3, gegen Miroslav Skapski) ließen zum Beispiel beide einfache Damengewinne aus und mussten später in leicht nachteiliger Stellung mit einem Remis zufrieden sein. Arnim Krause (4) stand gegen Christian Meinking lange Zeit aktiv und gut, ehe er im Mittelspiel ohne Not einen Turm einbüßte und die Partie danach klar abgab.

So war es ein spannender Kampf. Niklas Kölz (6) hatte bei seinem Saisondebüt in der Bezirksliga-Mannschaft gegen Viktor Wolf früh einen Bauern und dann in der Folge die Qualität gewonnen. Der Zehnjährige spielte diesen Vorteil grundsolide zum Sieg - eine tolle Leistung. Tim Rewitz (5) hatte gegen Dirk Aßmann mehr Höhen und Tiefen zu durchleben. In verwickelter Stellung büßte er die Qualität ein und stand bedenklich, doch die Stellung blieb verwickelt, und auch Aßmann griff fehl, was in diesem Fall einen ganzen Turm kostete. Der Rest war für Rewitz mit Mehrfigur Formsache. Da Lothar Mirus (7) gegen Hartmut Isaak nach lange offenem Kampf nach der Isaakschen Königsjagd eine Figur einbüßte und verlor, stand es 3:3, als nur noch an den beiden Spitzenbrettern gekämpft wurde.

Dmitri Adomeit saß Bernd Neumann gegenüber. Die Partie wirkte remislich, doch Adomeit war in Zeitnot. Neumann suchte seinen Vorteil und fand ihn kurioserweise auch - allerdings auf Kosten seiner Zeit. Einen Zug vor einem Bauerngewinn - es war der 39. Zug der Partie - fiel sein Fallplättchen. Adomeit hatte da noch zehn Sekunden auf der Uhr. Was für ein Finale... Beim Stande von 4:3 kämpfte nur noch Thomas Orlik (2) gegen Jürgen Hecker. Und er kämpfte ums Remis, denn er hatte im späten Mittelspiel einen Bauern eingebüßt. Der Computer zeigte später +1 für Hecker, doch der Plettenberger hatte keine rechte Idee, den Vorteil umzumünzen und gab die Partie remis. 4,5:3,5 - der SC 1959 war mit blauem Auge davon gekommen.

SC 1959 II - Svgg Lüdenscheid II 1,5:6,5: Drei Remispartien und fünf Niederlagen - die Partie gegen den hohen Favoriten, der an allen Brettern nach DWZ-Ranking mit klaren Vorteilen ins Spiel ging, verlief für die Schalksmühler Reserve nicht ganz unerwartet.

Immerhin gab es schöne Teilerfolge. Für Mike Bocklenberg (2) zum Beispiel. Gegen Michael Heesemann spielte Bocklenberg mit Weiß eine sehr gute Partie, die er bei Remisschluss mit einem Mehrbauern durchaus noch auf Sieg hätte weiterspielen können. Auch das Remis beschert ihm immerhin aber satten DWZ-Zugewinn. Ebenfalls ein Remis holte Kapitän Peter Kernchen, der Ernest Taylor mit dem Budapester Gambit und einem Bauerngewinn auf f2 auf dem falschen Fuß erwischte. Kernchen stand auch durchweg besser, fand aber keinen Weg, den Vorteil auszubauen und gab sich mit dem halben Punkt zufrieden. Das dritte Remis steuerte Dieter Löbel nach grundweg solider Partie gegen den Svgg-Vorsitzenden Andreas Lyra bei.

Den Remis-Partien standen fünf Verluste gegenüber: Am Spitzenbrett musste sich Gerhard Raatz gegen Janik Arens geschlagen geben. Der Svgg-Youngster, dem zwei Bauerngewinn nach der Bird-Eröffnung entscheidenden Vorteil brachten, baute seine Saisonbilanz damit auf drei Siege aus drei Spielen aus. Patrick Raatz (3) musste sich nach einem Kampf mit offenem Visier Diethard Knes geschlagen geben - im Mittelspiel büßte er in heißer Stellung entscheidend Material ein. Klaus Eckhardt (4) geriet gegen Volkmar Göbel nach einem Bauernverlust schwer in die Defensive. Als dann noch eine Figur verloren ging, war auch diese Partie gelaufen. Guido Wirth musste sich am 7. Brett Jörg Zuschlag beugen. Am 8. Brett schließlich verlor U10-Youngster Alex Browning gegen Svgg-Oldtimer Manfred Waschke. Der Altersunterschied zwischen beiden Akteuren beträgt fast 70 Jahre. Waschke spielte mit Doppeldrohung (Matt oder Figurengewinn) im späten Mittelspiel letztlich routiniert den Sieg heraus, doch Browning musste sich nach einer lange sehr guten Leistung am Ende nicht grämen. Er hatte den Bergstädter lange Zeit immerhin ein wenig ärgern können.


 

Halver baut Führung aus

Halver, 15. Januar

Der SV Halver, Kooperationspartner des SC 1959, hat die Tabellenführung in der Verbandsklasse Nord der Schachspieler nicht nur verteidigt, er hat sie sogar ausgebaut. In der 5. Runde gewannen die Halveraner 5,5:2,5 gegen den SV Brilon und feierten damit den fünften Sieg im fünften Spiel. Der Tabellenzweite KS Iserlohn II dagegen unterlag im Verfolgerduell in Hemer, so dass die Halveraner nun zwei Zählern Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten aus Hemer aufweisen.

Helmut Hermaneck kam am vierten Brett zu einem kampflosen Zähler, da der Gast nur zu siebt angetreten war. In der Folge gab es zunächst zwei Remispartien, die den SV Halver angesichts der 1:0-Führung dem Sieg bereits näher brachten: Volker Schmidt (2) einigte sich mit Norman Berndt nach 20 Zügen auf die Punkteteilung, weil zu diesem Zeitpunkt die Partie nach Generalabtausch bereits mächtig verflacht war. Dariusz Gorzinski (3) machte gegen Günter Roncz-kowski ebenfalls remis. Zunächst hatte Gorzinski einen Bauern weniger, diesen aber gewann er in der Folge zurück und einigte sich mit seinem Gegner. Uwe Kleinschmidt (5) sorgte gegen Josef Volbracht für die dritte Punkteteilung – in einer zwar hochinteressanten Partie gelang es keinem der beiden Kontrahenten, Vorteil zu erzielen, so dass die Partie folgerichtig in den Remishafen steuerte.

Beim Stande von 2,5:1,5 sollten dann die entscheidenden Schritte in Richtung Sieg folgen: Mario Rieger (8) hatte gegen Fabian Holz früh im Spiel eine ganz Figur nach einem Einsteller geschenkt bekommen. Es folgte ein zäher Kampf, in dem Rieger seinen Vorteil am Ende aber souverän ummünzte in die erste Siegpartie des Tages. Entschieden war der Kampf nach der zweiten: Ralph Kämper hatte am Spitzenbrett gegen Norbert Volmer zwar einen Mehrbauern, stand dafür aber mächtig unter Druck. Mit einem schönen Damenmanöver nahm Kämper indes den Druck aus der Stellung und gewann die Qualität und mithin das Spiel – 4,5:1,5.

Eine ebenfalls schöne Siegpartie feierte Vladimir Dolgopolyj (7) gegen Andreas Hillebrand. Mit dem Läuferpaar baute Dolgopolyj kontinuierlich Druck auf und brachte seinen Gegner so letztlich sicher zur Strecke. Dass es der höchste Saisonsieg sein würde, stand nach diesem Partie-Ende bereits fest, doch ein Erfolgserlebnis sollte den Gästen aus Brilon auch noch gegönnt sein: Gerson Heuser (6) hatte gegen den nach DWZ deutlich schwächeren Daniel Emde bei einem Abtausch auf ein Remis gesetzt, doch übrig blieb ein für ihn sehr schwieriges Endspiel. Emdes Springer erwies sich dabei als deutlich stärker als Heusers Läufer. So gelang es dem jungen Gästeakteur, Heuser auszutempieren und die Partie zum Erfolg zu führen. Die Freude über den 5,5:2,5-Sieg der Gastgeber wusste dies aber letztlich nicht mehr zu trüben.


 

JBK: Guter Saisonstart

Plettenberg, 14. Januar

Mit sehr achtbaren Resultaten starteten die dritte und vierte Jugendmannschaft in der Jugend-Bezirksklasse Sauerland in die Saison. Im direkten Vergleich siegte die Dritte 2,5:1,5. Anschließend erkämpfte die Viertvertretung gegen Plettenberg III ein 2:2-Teamremis. Die Drittvertretung musste sich Attendorn 0,5:3,5 geschlagen geben.

In der 1. Runde trafen die dritte und vierte Jugendmannschaft des SC 1959 im direkten Vergleich aufeinander. Die Drittvertretung setzte sich dabei knapp 2,5:1,5 durch. Rebecca Browning (III) besiegte am Spitzenbrett Lorraine Stahl (IV) relativ schnell nach einem Damengewinn. Auch Maximilian Keil (III) behielt gegen Michael Schulte-Urban (IV) nach nur kurzer Spieldauer souverän zum Erfolg. Den einzigen Sieg für die vierte Mannschaft feierte am 3. Brett Jan Kotik gegen Dominik Keil (III). Am 4. Brett endete die Partie zwischen Lisa Heinrich (III) und Anton Kotik (IV) mit einem Remis – zunächst hatte Heinrich besser gestanden, doch jedoch gelang es Kotik, einen Bauern umzuwandeln. Letztlich setzte er seine Gegnerin patt.

In der 2. Runde zeigte der SC-Nachwuchs im Vergleich gegen durchweg ältere, erfahrenere Spieler sehr gute Ansätze, die nicht immer belohnt wurden. Die vierte Mannschaft erkämpfte gegen die SvG Plettenberg III ein mehr als achtbares 2:2-Teamremis. Lorraine Stahl (Brett 1) hielt gegen Schürholz lange sehr gut mit, ehe der Plettenberger eine schöne Mattkombination fand und gewann. Michael Schulte-Urban (2) musste sich gegen Ross geschlagen geben. Dafür punkteten die Bretter drei und vier: Jan Kotik (3) feierte gegen Rahs seinen zweiten Sieg an diesem Tag, zeigte eine wirklich starke Leistung. Und auch Anton Kotik gewann nach einem stetigen Auf und Ab gegen Grompe letztlich verdient.

Keine Chance hatte die Drittvertretung gegen die SF Attendorn, die zuvor bereits 4:0 gegen Plettenberg III gewonnen hatten. Die SC-Dritte unterlag 0,5:3,5. Am Spitzenbrett stand Rebecca Browning gegen Michler lange sehr gut und aktiv, nach einer Fesselung aber verlor sie eine Figur und die Partie. Maximilian Keil (2) erkämpfte in einem eigentlich nachteiligen Bauern-Turm-Endspiel gegen Frohne mit einer starken Leistung ein Remis. Sein Bruder Dominik (3) steigerte sich im Vergleich zur ersten Partie, hielt in der Eröffnung gegen Schäfer gut mit, musste sich am Ende aber geschlagen geben. Völlig unverdient war dagegen die Niederlage von Lisa Heinrich (4) gegen Dominguez. Sie beherrschte ihren Gegner, zeigte eine exzellente Leistung, hatte am Ende zwei Türme gegen Turm und Bauern, doch sie fand den Weg zum Matt nicht und wurde letztlich in klarer Gewinnstellung selbst mattgesetzt. Trotz der hohen Niederlage gegen Attendorn war es eine mehr als achtbare Vorstellung.


 

Eine Premiere mit Sieg

Schalksmühle, 10. Januar

Mit dem Preisskatturnier, das eigentlich im Dezember stattfinden sollte, startete der SC 1959 ins Jahr 2012. Arnim Krause - erstmals beim Skat dabei - feierte einen Premierensieg. Mit 2024 (1206/818) Punkten verwies er in der Endabrechnung Tobias Klampt (1907) und Christine Mirus (1612) auf die Ränge zwei und drei. Neun Spieler beteiligten sich am Turnier. Gespielt wurden zwei Runden. Auf den weiteren Plätzen landeten Horst Klampt (1560), Franz Hoschkara (1536), Thomas Machatzke (1507), Lothar Mirus (1226), Christian Hochheusel (1082) und Dirk Arens (1064).


 

Harter Kampf unbelohnt

Hamburg, 8. Januar

Das letzte Spiel von Niklas Kölz in Hamburg gegen den 16-jährigen Mark Gorbach (SC Diogenes) dauerte viereinhalb Stunden – Niklas kämpfte ab dem Mittelspiel mit einem Minusbauern und musste sich so letztlich doch geschlagen geben. Somit blieb die Hoffnung, noch auf einen Quali-Platz für Halle zu klettern, leider unerfüllt. Mit 3,0 Zählern wurde er 15. unter 51 Spielern, verbuchte als Trost fürs verpasste Bundesfinale einen DWZ-Zugewinn. Ein mehr als achtbares Ergebnis!


 

Keine Punkte in Plettenberg

Plettenberg, 7. Januar

Der Sauerlandpokal war nicht das Turnier des SC 1959: Nach fünf Niederlagen belegte das Team nur den fünften und letzten Platz in Böddinghausen. Es siegte die SF Neuenrade (4,0) vor dem SV Halver (3,5), der SvG Plettenberg (3,5) und den SF Attendorn (2,0). Für den SC 1959 spielten: Lothar Mirus (gegen Klöckener, Attendorn), Gerhard Raatz (gegen Kämper, Halver), Patrick Raatz (gegen Bruhn, Attendorn), Tim Rewitz (gegen Bialas, Neuenrade) und Siegfried Lindemann (gegen Nölke, Plettenberg).


 

Sehr guter zweiter Tag

Hamburg, 7. Januar

Am 2. Tag der Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft hat Niklas Kölz in Hamburg in der Klasse E Boden gut gemacht. Am Vormittag besiegte er Dr. Kristin Rosenkranz (Harburg, DWZ 1428), am Nachmittag ließ er einen Erfolg gegen Thilo Wiedemann (Flechtingen, DWZ 1408) folgen. Damit hat sich Niklas auf Rang zehn vorgeschoben und kann mit einem Sieg in der Schlussrunde vielleicht noch einen Quali-Platz fürs Bundesfinale ergattern. Viel Glück!


 

Niklas in Hamburg

Hamburg, 6. Januar

Niklas Kölz startet als einziger Akteur des SC 1959 bei der Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Hamburg. Am ersten Tag hatte er zunächst Pech, als er als Siebtgesetzter einen starken Gegner ohne DWZ zugelost bekam - gegen Detlef Krüger (Fredersdorf), der nach zwei Runden Rang zwei belegt, unterlag Kölz. Anschließend feierte er gegen Bernd-Uwe Krämer (Wetzlar) einen souveränen Sieg. Am Samstag geht es weiter - wir drücken die Daumen!