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 NEWS 2011
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DEZEMBER

SC Elfter, Magdeburg Meister

Schalksmühle, 29. Dezember

Der SC 1959 hat bei der 2. offenen Deutschen U10-Mannschaftsmeisterschaft im Lüdenscheider Mercure-Hotel den elften Platz unter 26 Teams belegt. Deutscher Meister wurde Aufbau Elbe Magdeburg vor dem Lübecker SV und dem Gütersloher SV. Alle Informationen zum Turnier gibt es auf der Turnier-Homepage


 

Simultan zu Weihnachten

Schalksmühle, 21. Dezember

Mit einer großen Weihnachtsfeier der Jugend mit einem Simultanmatch gegen Volker Schmidt (SV Halver) am Nachmittag und der Erwachsenen am Abend hat der SC 1959 das Jahr ausklingen lassen. Insgesamt nahmen mehr als 40 Mitglieder an den beiden Veranstaltungen teil.

Die Jugend eröffnete ihre Feier mit Kakaotrinken und Kuchenessen. Erst danach ging es an die Bretter. Als Simultan-Spieler hatte sich Volker Schmidt, 1. Vorsitzender des Kooperationspartners SV Halver und Vize-Gemeindemeister 2011, zur Verfügung gestellt. Schmidt sah sich 24 Jungen und Mädchen gegenüber. Der Kampf dauerte dreieinhalb Stunden und war für Schmidt ebenso wie für viele der Jugendlichen eine völlig neue Erfahrung. Am Ende siegte Schmidt in 20 Partien - viermal gab er die Vergleiche remis. Teilerfolge gegen den Verbandsklassen-Akteur feierten Lorraine Stahl , Lisa Heinrich, Lutz Kaltenborn und Niklas Kölz.

Vor dem Simultanmatch hatte Thomas Machatzke die fleißigsten Trainingsgäste des zweiten Halbjahres geehrt. Rang eins teilten sich mit zwölf Trainingsbesuchen Joshua Kohla und Niklas Urban, gefolgt von Niklas Kölz (11) sowie Maximilian Keil, Dominik Keil, Alex Browning, Rebecca Browning und Tom Sailer mit jeweils zehn Teilnahmen (Foto ). Insgesamt hatten, so Machatzke, 35 Jungen und Mädchen im zweiten Halbjahr die Trainingsabende des SC 1959 besucht. Für die "Zweistelligen" gab es Schachbücher als Präsente. Alle Jugendlichen erhielten überdies die Zeitschrift Jugendschach und ein Schokoladenpräsent. Eine besondere Ehrung nahm Machatzke zudem vor: Mike Bocklenberg für die Teilnahme am Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft und Niklas Kölz für die Teilnahme an der Deutschen U10-Meisterschaft in Oberhof erhielten Sonderpräsente (Foto ). Im Anschluss ans Simultanmatch ließ der Nachwuchs das Halbjahr mit einem Film ausklingen.

Abends trafen sich 20 Erwachsene zum Weihnachtsessen und -kegeln in der Vereinsgaststätte "Zur Kuhle". Bis in die Nacht wurde gefeiert.


 

Tesche Vereinsmeister

Schalksmühle, 7. November

Vereinsmeisterschaft (3/8)

Uwe Kleinschmidt - Wolfram Tesche 0:1
Tim Rewitz - Horst Radczewill 1:0

Damit ist die Meisterschaft beendet und Wolfram Tesche erstmals Vereinsmeister, Titelverteidiger Uwe Kleinschmidt bleibt Rang zwei. Tim Rewitz sicherte sich auf der Zielgeraden Rang drei.

Der Spielplan [442 KB]

Turnierbericht

Die Offene Gemeindemeisterschaft in Schalksmühle ist seit der Öffnung für die Spieler aus Nachbarvereinen seit Jahren fest in Gästehand. Seitdem genießt die Vereinsmeisterschaft ein noch höheres Ansehen im Verein, weil hier im zweiten Halbjahr jedes Jahres tatsächlich das beste Mitglied des Klubs ermittelt wird. Den Titel 2011 gewann erstmals Wolfram Tesche. Er setzte sich in einer spannenden Entscheidung mit blütenweißer Weste vor Uwe Kleinschmidt durch, der die Titel in den Jahren 2009 und 2010 gewonnen hatte. Beide übrigens sind nur „passive Mitglieder“ des SC 1959, spielt Tesche doch aktiv für die Svgg Lüdenscheid und Kleinschmidt seit dieser Saison wieder für Kooperationspartner SV Halver.

Die Meisterschaft im Jahr 2011 hielt als Pointe ein echtes Endspiel bereit. Nach Abschluss aller Runden holten Kleinschmidt und Tesche im direkten Vergleich ihre in der 3. Runde ausgefallene Partie nach. Parallel ermittelten Tim Rewitz und Horst Radczewill in einem weiteren Nachholspiel im direkten Vergleich den Turnierdritten. Ein Finale furioso kurz vor dem Weihnachtsfest 2011. Das Endspiel zwischen Kleinschmidt und Tesche nahm für den Titelverteidiger keinen glücklichen Verlauf – er setzt gegen Tesches Königsindische Verteidigung voll auf Angriff, doch alle guten Ansätze verfingen letztlich nicht. Am Ende hingen bei Kleinschmidt Turm und Läufer – selbst der Ausweg, sich ins Dauerschach retten zu wollen, schlug fehl. Der Rest war für Tesche routiniertes Abwickeln eines klaren Vorteils. Mit 9,0 Punkten aus neun Partien hatte er am Ende eine makellose Bilanz und 20 Punkte im DWZ-Ranking dazu gewonnen, für Uwe Kleinschmidt blieb nach einem guten Turnier mit 8,0 Zählern Rang zwei.

Den dritten Treppchenplatz sicherte sich Tim Rewitz. Der junge Halveraner brachte seine Weißpartie in der letzten Runde gegen Horst Radczewill zum Erfolg und es damit im Turnierverlauf auf 5,5 Zähler. Ein Topresultat. Das galt auch für das Abschneiden von Mike Bocklenberg – der jüngste Teilnehmer sorgte für so manche Überraschung und teilte sich am Ende mit Arnim Krause mit 5,0 Punkten und der selben Buchholz-Zahl den vierten Rang. Bocklenbergs Lohn war vor allem die DWZ-Bilanz – er gewann als Achter der Setzliste nach inoffizieller Auswertung 127 Punkte dazu. Peter Kernchen (Platz sechs, 4,5 Punkte) und Horst Radczewill (Platz sieben, 4,0 Punkte) spielten mit Licht und Schatten, nicht so gut lief es für Klaus Eckhardt – der älteste Teilnehmer war mit seinen 3,0 Punkten und Rang acht nicht wirklich zufrieden. Abgeschlossen wurde das Feld durch Philipp Hahnel (1,0) und Dirk Arens (0,0). Lobenswert war beim Turnier die sehr gute Spielmoral aller Teilnehmer. Keine einzige Partie wurde kampflos gewertet. Das wog letztlich sehr gut auf, dass es vielleicht der eine oder andere Teilnehmer mehr hätte sein dürfen. Gerade aus den Bezirksliga-Teams des SC 1959 hielten sich die Teammitglieder diesmal eher vornehm zurück. Das allerdings waren nach einem gelungenen Turnier nur kleine Schönheitsfehler in der Abschlussbilanz.




 

Hermaneck im Finale

Schalksmühle, 20. Dezember

Im zweiten Halbfinale des Bezirks-Einzelpokals setzte sich im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle Helmut Hermaneck gegen Volker Schmidt durch und trifft nun im Finale - die Farbverteilung wurde bereits ausgelost - mit Schwarz auf Dirk König. Hermaneck zog ein wenig glücklich ins Endspiel ein. In der normalen Partie ging er mit einem Minusbauern ins Endspiel, hielt die Partie aber sich remis. Mehr Glück benötigte er im Blitzstechen. Im ersten Spiel hob er Schmidt mit Minusfigur über die Zeit, im zweiten Stechen wusste Schmidt einen Damengewinn entnervt nicht zum Sieg zu verwerten.


 

Debakel für die Dritte

Schalksmühle, 18. Dezember

In der 4. Runde der Bezirksklasse waren die Erfolgserlebnisse des SC 1959 eher persönliche - beide Teams unterlagen, wobei sich die Vierte beim 2,5:3,5 bei Bezirksliga-Absteiger SF Neuenrade II mehr als achtbar schlug. Die Drittvertretung dagegen erlitt beim 1:5 gegen die Svgg Lüdenscheid III böse Schiffbruch.

SC 1959 III - Svgg Lüdenscheid III 1:5: Wie schon in Attendorn musste die Dritte ärgerlicherweise ein Brett freilassen. Hajo Siepe hatte am Freitagabend abgesagt, ein Ersatz wurde nicht mehr gefunden. So ging die Partie an Brett drei kampflos an Gäste-Kapitän Mark Schüttler. Danach ließ es sich gut an: Ralf Reininghaus gewann am Spitzenbrett gegen Alexander Lider eine Figur für zwei Bauern, Matthias Büge stand an Brett sechs gegen Till Roman Stoltmann ebenfalls sehr gut, ließ im Damengambit keine schwarze Rochade zu.

Die erste Entscheidung war dann nach Generalabtausch ein Remis-Schluss zwischen Siegfried Lindemann (5) und Maxim Brik. Danach kippte die Partie indes endgültig für den Gast. Reininghaus musste einen weiteren Bauern geben und einigte sich schließlich mit Lider auf ein Remis. Büge verlor bei einem Generalabtausch Turm und Bauer - die Partie war verloren. Es hieß 3:1 für den Gast. So mussten Rudi Poguntke (4) gegen Christoph Lingk und Lothar Mirus (2) gegen Michael Schwinge auf Sieg spielen. Poguntke, der lange gut stand, verlor dabei einen Bauern und im Endspiel schließlich entscheidend Material. 4:1 - die Partie war entschieden. Zuguterletzt gab auch Kapitän Lothar Mirus trotz eines zwischenzeitlichen Mehrbauerns sein Spiel gegen Schwinge noch ab, weil er in Aussicht eines Qualitätsgewinns den zweiten Zug vor dem ersten machte und so die Dame einstellte. Ein trüber vierter Advent für die dritte Mannschaft.

SF Neuenrade II - SC 1959 IV 3,5:2,5:
Ausgezeichnet verkaufte sich die Vierte in der Hönnestadt. Mit Silas Hardt, Alex und Rebecca Browning waren gleich drei U11-Akteure im Team. Für den einzigen Sieg des Tages sorgte sogar einer dieser Youngster: Rebecca Browning zwang am 5. Brett sensationell Uwe Neumann in die Knie. Zwar ging sie mit zwei Bauern weniger ins Endspiel gegen den Routinier. Der übersah dann aber auf ein Zwischenschach von der jungen Halveranerin, die so einen Bauern in eine Dame verwandelte und gewann. Nach dem Remis gegen Eberhard Mayer der zweite tolle Erfolg für Rebecca Browning.

Der zweite volle Punkt für den Gast ging auf das Konto von Kapitän Philipp Hahnel. Der wartete vergeblich auf seinen Gegner Peter Ruda und strich den Punkt an Brett drei kampflos ein. Das Teamremis war somit möglich, doch Tobias Klampt kam am Spitzenbrett gegen Michael Heyer trotz schöner Möglichkeiten in der Bird-Eröffnung letztlich nicht über ein Remis hinaus. Schade, ein 3:3 wäre die nächste Überraschung des Underdogs gewesen. So wurde es eine knappe Niederlage. Dirk Arens (2) sah sich mit "Oldie" Curt Kleinmichel dem stärksten Neuenrader gegenüber und verlor ebenso wie Silas Hardt (4) gegen Hristos Apostolidis und Alex Browning (6) gegen Florian Schulte. Niederlagen, die gegen die starken Gegner keine Schande waren. Das Teamergebnis war mehr als achtbar, die bisherige Saisonbilanz mit 3:5-Zählern ist es ebenfalls.


 

VM: Endspiel perfekt

Schalksmühle, 13. Dezember

Vereinsmeisterschaft (5)
Uwe Kleinschmidt - Horst Radczewill 1:0

Nach diesem Ergebnis sind gleich zwei Endspiele perfekt: Am 20. Dezember geht es zwischen Uwe Kleinschmidt und Wolfram Tesche im direkten Duell um den Vereinstitel. Zwischen Tim Rewitz und Horst Radczewill entscheidet sich im direkten Duell die Frage, wer Dritter wird. Die Spiele beginnen um 19.30 Uhr, parallel spielen Helmut Hermaneck und Volker Schmidt das Halbfinale im Bezirks-Einzelpokal. Ein Abend, der Spannung verspricht.

Der Spielplan [442 KB]


 

Preisskat erst im Januar

Schalksmühle, 12. Dezember

Das Preisskatturnier des SC 1959 findet erst im Januar statt. Grund ist, dass von den inzwischen doch eher weniger Schachspielern im Klub zum angesetzten Termin mehrere verhindert waren, so dass nicht einmal das Zustandekommen von zwei Tischen gewährleistet gewesen wäre. Neuer Termin ist nun: Dienstag, 10. Januar, um 19 Uhr.


 

SVH neuer Primus

Meschede, 11. Dezember

Kooperationspartner SV Halver hat in der Verbandsklasse Nord am 4. Spieltag die Tabellenspitze erobert: In Meschede siegte der SVH 5:3 und profitierte vom Punktverlust der KS Iserlohn II gegen Neuenrade (4:4). Während Uwe Kleinschmidt verhindert war, kamen vom SC 1959 Dariusz Gorzinski und Mario Rieger zum Einsatz. Gorzinski gewann nach der langen Reise ärgerlicherweise kampflos (hatte dafür aufs BVB-Heimspiel gegen Kaiserslautern verzichtet), Rieger holte ein Remis. Die Siegparten für den SVH feierten Helmut Hermaneck und Volker Schmidt. Tolle Bilanz: Zur Weihnachtspause sind sowohl SVH als auch SC 1959 mit den gemischten Teams Spitzenreiter ihrer Klassen. Weiter so!


 

Kadertraining an der Volme

Schalksmühle, 10. Dezember

Exakt zwei Wochen vor dem Heiligen Abend fand in Schalksmühle im Feuerwehrgerätehaus noch ein letztes Kadertraining für die Talente aus Südwestfalen im Jahr 2011 statt. Südwestfalentrainer Thomas Franke schulte den Nachwuchs in den Schwerpunkten Schwerfigurenendspiele, Verwerten des Vorteils mit Turm gegen Leichtfigur und in der Stellungsbeurteilung. Mit einem Taktiktext ging das Jahr zu Ende. Vom SC 1959 war Niklas Kölz beim Training dabei, aus dem Bezirk Sauerland zudem Eric und Jana Wortmann von der SvG Plettenberg.


 

Kölz vor Leonidas

Schalksmühle, 9. Dezember

Tolle Beteiligung beim Nikolaus-Blitzturnier der Jugend des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid: 22 Jungen und Mädchen nahmen an der Konkurrenz teil. Den Sieg feierte Niklas Kölz vor Robert Leonidas und Tom Sailer. Gespielt wurden neun Runden Blitzschach nach dem Schweizer-System. Mit Mike Bocklenberg, Quentin Grob, Matthias Büge und Florian Starke fehlten vier Akteure der ersten Jugend-Mannschaft, dafür waren die jüngeren Jahrgänge umso stärker vertreten. Bemerkenswert: vier Mädchen nahmen am Turnier, das Heiko Kölz und Philipp Hahnel leiteten, teil.

Letztlich souverän, aber nicht komplett ungeschlagen siegte Favorit Niklas Kölz. In der 8. Runde musste er sich Robert Leonidas geschlagen geben. Mit diesem Sieg und dem Erfolg gegen Tom Sailer kämpfte sich Leonidas, der früh gegen Daniel Schriever und Til Bartel zwei Niederlagen kassiert hatte, noch auf den zweiten Platz vor. Tom Sailer folgte nach starker Turnierleistung auf Rang drei. Das beste Mädchen des Turniers war Rebecca Browning, die den ausgezeichneten vierten Platz belegte und damit ihren Bruder Alex auf Rang fünf verwies. Ebenfalls bemerkenswert das Abschneiden von Justin Quirin - er wurde mit 4,5 Zählern Elfter und erhielt dafür den Newcomer-Preis. Die höchste Buchholz-Punktzahl ging an Silas Hardt (51,0), der damit das schwerste Programm aller Spieler hatte, am Ende so etwas unter Wert Rang 14 belegte.

Der Endstand: 1. Kölz, Niklas 8.0/50.5; 2. Leonidas, Robert 7.0/43.5; 3. Sailer, Tom 6.0/49.0; 4. Browning, Rebecca 6.0/48.5; 5. Browning, Alex 6.0/44.0; 6. Schriever, Daniel 5.5/49.5; 7. Bartel, Til 5.5/47.5; 8. Philipp, Patrick 5.5/47.5; 9. Stahl, Lorraine 5.0/41.0; 10. Dräger, Justus 5.0/38.0; 11. Quirin, Justin 4.5/44.0; 12. Heinrich, Lisa 4.5/35.5; 13. Tiemann, Nils 4.5/33.5; 14. Hardt, Silas 4.0/51.0; 15. Kohla, Joshua 4.0/36.5; 16. Seminenko, Nikolaj 4.0/32.5; 17. Zandomeneghi, Francesco 4.0/28.5; 18. Keil, Maximilian 3.5/39.5; 19. Urban, Niklas 3.5/29.0; 20. Ilin, Max 2.0/32.5; 21. Hesse, Jacqueline 1.0/35.5; 22. Keil, Dominik 0.0/34.0

Die Kreuztabelle [70 KB]


 

Hermaneck vor Giraud

Schalksmühle, 6. Dezember

Helmut Hermaneck hat den Nikolausblitz des SC 1959 gewonnen. Der Verbandsklassen-Akteur des SV Halver verwies die Youngster Valerian Giraud (SV Morsbach) und Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) nach einer spannenden Entscheidung auf die Ränge zwei und drei. Den Sieg in der Jahresblitzwertung teilen sich Giraud und Arens.

Nur acht Akteure nahmen am Nikolausblitz, dem fünften und letzten Turnier der Jahresblitzserie, teil. Das war ausnahmsweise gut so, denn im Feuerwehrgerätehaus war die Heizungsanlage im hinteren Teil (Vereinsraum und Saal) ausgefallen. So wurden kurzerhand drei Tische in den beheizten Eingangsraum im vorderen Teil gestellt. Mehr wäre schwierig geworden...

Gespielt wurde eine Doppelrunde. In der Hinserie bezwang Valerian Giraud Helmut Hermaneck, leistete sich aber im Anschluss eine Niederlage gegen Lothar Mirus, so dass zur Turnierhälte beide 6,0 Zähler aufwiesen - Janik Arens, der nur gegen das Topduo das Nachsehen hatte, folgte mit einem Punkt Rückstand. Die zweite Turnierhälfte brachte früh den Spitzenkampf, den diesmal Hermaneck gegen den Youngster aus Lüdenscheid für sich entschied. So steuerte der Halveraner auf den Turniersieg zu, doch in der letzten Runde patzte er gegen Janik Arens. Somit: Gleichstand an der Spitze. Hermaneck und Giraud wiesen 12,0 Punkte auf, Arens folgte mit 11,0 Punkten auf Rang drei. Die nächsten Plätze gingen an Lothar Mirus, Thomas Machatzke (beide 7,0), Peter Kernchen (5,0), Philipp Hahnel (2,0) und Dirk Arens.

Um den Turniersieg musste am Ende - die Sonneborn-Berger-Wertung wurde hier außen vor gelassen - gestochen werden (Foto ). In der ersten Partie hatte Giraud Weiß, die Partie endete mit einem Remis. In der zweiten Partie wusste Hermaneck seinen Anzugsvorteil zunächst nicht recht zu nutzen. Zwei Bauern musste er geben, zwar gewann er einen zurück, doch Giraud stand auf Sieg, als er ein Abzugsschach übersah. Die Partie war für ihn perdu, Hermaneck hatte nach dem Herbstblitz im November auch den Nikolausblitz des SC 1959 für sich entschieden.

In der Jahresblitzwertung gingen zum Finale zehn Punkte an Valerian Giraud, acht Zähler an Janik Arens - damit machte Giraud seinen Rückstand auf Arens wett. Beide teilen sich mit 26 Punkten den Sieg in der Jahresblitzwertung. Rang drei in dieser Wertung geht an Max Bouaraba, der nur an zwei Turnieren teilnahm, dabei aber 20 Punkte sammelte. Auf den weiteren Plätzen in dieser Wertung folgen Peter Kernchen (15) und Thomas Machatzke (13).

Endstand Nikolausblitz [12 KB]
Kreuztabelle Nikolausblitz [43 KB]
Endstand Jahresblitzwertung [63 KB]


 

Reserve verliert 2:6

Attendorn, 4. Dezember

In der 3. Runde der Bezirksliga Sauerland unterlag die Reserve des SC 1959 bei den SF Attendorn 2:6. Die Erstvertretung war spielfrei, profitierte aber von der 3:5-Niederlage von Spitzenreiter KS Lüdenscheid bei der Svgg Lüdenscheid II und ist nun mit 4:0-Zählern vor Attendorn und den Königsspringern (beide 4:2) Spitzenreiter.

Die Reserve dagegen ist nach der 3. Runde und dem überraschenden Altenaer Sieg bei der SvG Plettenberg II das einzige punktlose Team. Die Leistung in Attendorn war trotzdem mehr als achtbar, wobei sogar ein noch besseres Ergebnis gegen den Titelmitfavoriten verpasst wurde. Ersetzt werden mussten in der Hansestadt Patrick Raatz und Dieter Löbel (verhindert), für sie rückten Justus Dräger und Dirk Arens.

Dirk Arens (8) geriet gegen Michael Rostek wie zuletzt am Dienstag gegen Wolfram Tesche in einer Spanische Partie. Dabei griff er in der Eröffnung fehl und verlor zwei Bauern und eine Figur. Er kämpfte weiter, musste sich nach 80 Minuten jedoch geschlagen geben. Der jüngste SC-Akteur Justus Dräger saß dem ältesten Attendorner Spieler, Gerhard Vielhaber, gegenüber. Dräger eröffnete sehr ordentlich. Erst im Mittelspiel kippte die Partie zugunsten des hohen Favoriten. Nach 1:45 Stunden war die Partie verloren - Kapitän Peter Kernchen sprach Dräger trotzdem ein Sonderlob für sein geduldiges, lange gutes Spiel aus.

Routinier Klaus Eckhardt (4) machte wenig später in ausgeglichener Stellung gegen den DWZ-stärkeren Ludger Hesener remis. Auf 1,5:2,5 verkürzte dann Horst Radczewill (3). Er saß Tim Rüsche gegenüber, der in den vergangenen beiden Jahren einen Riesen-DWZ-Sprung gemacht hatte, und setzte mit Weiß voll auf Angriff. Fesselungen, ein Figurenopfer - die Partie war ein echtes Glanzstück und sollte der einzige SC-Sieg an diesem Tag sein.

Einen weiteren hätte Peter Kernchen (5) einfahren können. Er stand gegen Jens Klöckener mit Weiß im Damengambit lange Zeit sehr gut, lief dann jedoch ohne Not in eine Gabel und gab direkt auf. Es waren knapp drei Stunden gespielt, und es stand 4:2 für den Favoriten, denn an Brett sechs hatten sich zeitgleich mit Kernchens Partieende Guido Wirth und Henry Mickisch in zugebauter Stellung auf ein Remis geeinigt, was für Wirth ein sehr gutes Resultat bedeutete.

Weitaus länger wurde an den beiden Spitzenbrettern gekämpft. Hier waren Gerhard Raatz (1, gegen Oliver Pfeiffer) und Mike Bocklenberg (2, gegen Gregor Springob) krasse Außenseiter, hielten die Partie aber lange Zeit ausgeglichen. Bocklenbergs Remisangebot lehnte Springob ab. Am Ende kneteten sowohl Pfeiffer als auch Springob ihre Stellungen so lange, bis sie die beiden Schalksmühler doch in die Knie gezwungen hatten. 6:2 - ein standesgemäßer Sieg für den SVA, für den SC 1959 II trotzdem eine achtbare Vorstellung.

Einzelergebnisse der Runde