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MÄRZ

OGM: Favoritensiege

Schalksmühle, 29. März

Offene Gemeindemeisterschaft (2)

Vladimir Dolgopolyj – Thomas Windfuhr 0:1
Volker Schmidt – Valerian Giraud 1:0
Martin zu Putlitz – Wolfram Tesche 0:1
Horst Radczewill – Peter Kernchen 1:0
Philipp Hahnel – Arnim Krause 0:1

Damit haben nach zwei Runden drei Spieler (Windfuhr, Schmidt, Tesche) eine blütenweiße Weste. Zwei Nachholspiele stehen noch aus.

OGM-Überblick [456 KB]


 

Gorzinski in Herne 19.

Herne, 28. März

Das Finale hatte sich Dariusz Gorzinski bei der Herner Stadtmeisterschaft anders vorgestellt. Mit Schwarz lief er gegen Martin Wenzel (SF Buer, DWZ 1770) in einer scharfe Nebenvariante und musste im siebten Spiel die dritte Niederlage einstecken. Mit 4,0 Zählern wurde Dariusz im sehr starken Feld der 60 Teilnehmer achtbarer 19. - allerdings mit einem DWZ-Verlust von 22 Punkten. Stadtmeisterin wurde Jevgenija Leveikina, gegen die Gorzinski seine erste Niederlage im Turnier bezog.


 

OGM: 2. Runde ausgelost

Schalksmühle, 27. März

Offene Gemeindemeisterschaft (1)

Guido Wirth - Martin zu Putlitz -+

Damit ist die 1. Runde beendet. In der 2. Runde kommt es am Dienstag, 29. März, zu folgenden Paarungen:


Vladimir Dolgopolyj – Thomas Windfuhr
Volker Schmidt – Valerian Giraud
Martin zu Putlitz – Wolfram Tesche
Horst Radczewill – Peter Kernchen
Philipp Hahnel – Arnim Krause
Mike Bocklenberg – Guido Wirth
Florian Starke – Quentin Grob


 

GS Brügge auf Rang 17

Schwerte, 26. März

Bei der NRW-Endrunde der Grundschul-Meisterschaften belegte die GS Brügge/Schöneck in Schwerte den 17. Platz. Der Südwestfalensieger stellte mit Niklas Kölz (7/7 am 1. Brett) aber den besten Einzelspieler des Turniers. Ebenfalls stark: Tom Sailer (ebenfalls SC 1959) holte am 2. Brett 3,5 Zähler in sieben Partien. Bericht folgt


 

OGM: Kernchen siegt

Schalksmühle, 25. März

Offene Gemeindemeisterschaft (1)

Peter Kernchen – Florian Starke 1:0

Peter Kernchen feierte damit einen guten Start ins Turnier. In der 1. Runde fehlt somit nur noch der Vergleich zwischen Guido Wirth und Martin zu Putlitz. Danach wird die 2. Runde ausgelost.


 

Gorzinski ohne Glück

Herne, 21. März

Nach einer Niederlage gegen Edgar Ribbeberger hat Dariusz Gorzinski ein mögliches Endspiel um den Turniersieg bei den Offenen Herner Stadtmeisterschaften verpasst. Bitter war die zweite Niederlage, weil sie unnötig war. Gorzinski stand mit Mehrbauer sehr gut und vielversprechend, doch dann übersah er eine Kombination Ribbebergers - sein Gegner zog ein Mattnetz auf, aus dem es leider kein Entrinnen gab.


 

Mindestziel erreicht

Neuenrade, 20. März

Nicht verlieren - das war die Vorgabe für die Reserve des SC 1959 in der 5. Runde der Bezirksliga Sauerland bei den noch punktlosen SF Neuenrade II. Das Ziel wurde erreicht. Wie die erste Mannschaft vor einer Woche an gleichem Ort erkämpfte auch dieses SC-Team nach früher Führung am Ende ein 4:4-Teamremis und hat nun gute Chancen, die Bezirksliga zu halten. Der Vorsprung auf Neuenrade beträgt weiter zwei Zähler, auf Turm Altena gar drei Punkte.

Die Vorzeichen vor der Reise in die Hönnestadt waren nicht gut. Mit Christian Hochheusel, Heiko und Niklas Kölz fielen drei Akteure aus. Allerdings hatten auch die Gastgeber Probleme, mussten u.a. auch Curt Kleinmichel verzichten. Es ging indes gut los für die Gäste von der Volme. Nach einer Stunde zwang Robert Leonidas im Duell der jugendlichen Ersatzspieler an Brett sieben den NRW-Jugend-Meisterschafts-Teilnehmer von 2010, Florian Schulte trotz zwischenzeitlichen Materialnachteils im Bauer-Turm-Endspiel in die Knie. Eine Stunde später ging auch das zweite Ersatzspieler-Duell an den SC 1959. Arnim Krause besiegte eine Woche nach seinem guten Kreisliga-Debüt diesmal Matthias Cremer-Schulte - mit einem Mehrbauern im Endspiel recht souverän - es hieß 2:0.

Und es wurde noch besser: Auch an Brett sechs schlug das Pendel zu Gunsten des SC 1959 aus. Klaus Eckhardt zwang hier Uwe Neumann in die Knie. Im Mittelspiel gewann er eine Figur und einen Bauern, brachte danach den Vorteil sicher ins Ziel. 3:0 - das sah gut aus, besser sogar als in der Vorwoche bei der Erstvertretung (4:1 - 4:4). Auf Anraten von Kapitän Peter Kernchen machte angesichts des Spielstandes und günstiger anderer Stellungen Mike Bocklenberg (5) gegen Hristos Apostolidis remis. Die Stellung war hier verschachtelt, das Remis ging in Ordnung.

Beim 3,5:0,5 sah es an zwei weiteren Brettern remislich und damit nach einem Gästesieg aus. Doch es kam anders. Zunächst musste sich Guido Wirth (4) dem favorisierten Peter Ruda beugen - Ruda hatte früh eine Figur für die Königsjagd geopfert und wurde dafür am Ende belohnt. Nach dreieinviertel Stunden ging dann die lange remislich Partie am Spitzenbrett verloren. Peter Kernchen hatte hier gegen Christian Midderhoff gut gestanden und eigentlich aktiv auf Sieg spielen können. Kernchen ging auf sicher und bot ein Remis an, Midderhoff aber schlug das Angebot aus und fand einen Zauberzug, der die Stellung kippte. Kernchen opferte noch die Dame für die Hoffnung auf einen Königsangriff - ohne Erfolg.

Den Ausgleich musste dann Dieter Löbel (3) gegen den DWZ-stärkeren Neuenrader Kontrahenten Michael Heyer zulassen. Löbel hatte stark gekämpft, am Ende aber doch keine Chance, die Partie im Gleichgewicht zu halten. Diese Chance hatte und nutzte indes Horst Radczewill (2) gegen Youngster Steffen Rauer. Zwar hatte Radczewill einen Bauern weniger, doch die verschieden-farbigen Läufer auf dem Brett garantierten ihm das Remis. Damit waren für das SC-Team das 4:4 und der eine wichtige Punkt gesichert.


 

Klassenerhalt perfekt

Schalksmühle, 19. März

Die 1. Jugend-Mannschaft des SC 1959 hat den Klassenerhalt in der Jugend-Bezirksliga Sauerland sicher. Gegen die SvG Plettenberg unterlag das Team zwar im letzten Saisonspiel 1:3 - genau dieser eine Brettpunkt hatte indes noch gefehlt, um Plettenberg hinter sich zu lassen und die Klasse zu sichern.

Am sonnigen Frühlingstag zeigten sich indes die wenigsten kampfeslustig. Mike Bocklenberg stellte am Spitzenbrett in der Eröffnung gegen Marc Schulze die Qualität ein und gab die Partie nach nur zehn Zügen auf. Kurz danach Entspannung bei den Gastgebern: An Brett zwei gewann Niklas Kölz gegen Neslihan Karamik die Qualität, und die Plettenbergerin tat es Mike Bocklenberg gleich, verzichtete auf einen langen Kampf und strich nach 17 Zügen die Segel - 1:1.

Am 3. Brett kämpfte Quentin Grob gegen den U14-Vize-Bezirksmeister Jannis Blumöhr. Es war ein offener Kampf mit schlechtem Ende für den SC 1959. Zunächst ließ Grob im frühen Stadium der Partie einen Figurgewinn aus, dann überzog er mit seinen taktischen Versuchen und büßte erst eine Figur und dann den Turm ein. Damit war die Partie dahin. Am längsten kämpfte an Brett vier Robert Leonidas gegen U12-Bezirksmeister Eric Wortmann. In einem engen Spiel musste Leonidas einen Läufer geben, bekam aber im Gegenzug einen sehr gefährlichen Freibauern, der auf der 7. Reihe kurz vor der Umwandlung stand. Wortmann aber wendete dies ab und führte die Partie umsichtig zum Sieg. Somit setzte sich die SvG an der Volme nicht unverdient 3:1 durch.


 

OGM: Start mit 14 Spielern

Schalksmühle, 16. März

Offene Gemeindemeisterschaft (1)

Thomas Windfuhr – Horst Radczewill 1:0
Arnim Krause – Volker Schmidt 0:1
Wolfram Tesche – Mike Bocklenberg 1:0
Quentin Grob – Vladimir Dolgopolyj 0:1
Valerian Giraud – Philipp Hahnel 1:0
Guido Wirth – Martin zu Putlitz verlegt
Peter Kernchen – Florian Starke verlegt

14 Spieler kämpfen bis Juni um den Titel. Zum Auftakt siegten die Favoriten, die Außenseiter hielten sich aber allesamt mehr als achtbar. Die nächste Runde findet am 29. März statt.

Die Übersicht [456 KB]


 

Kampflos in Herne

Herne, 15. März

In der 5. Runde der Offenen Stadtmeisterschaft in Herne feierte Dariusz Gorzinski einen kampflosen Sieg und weist nun 4,0 Zähler auf. Gegner Klaudio Kolakovic (Südlohn) trat unentschuldigt nicht an - ein Ärgernis für den SC-Akteur, der so Zeit und Sprit verschwendete.


 

4:4-Remis im Derby

Neuenrade, 13. März

Es war mehr als ein Achtungserfolg. Es war ein Lebenszeichen im Abstiegskampf, auch wenn der SC 1959 nach dem Sieg von Schlusslicht Hagen/Wetter II in Arnsberg auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht ist: Die Schalksmühler erkämpften im einzigen Derby der Saison in der Verbandsklasse Nord bei den favorisierten SF Neuenrade ein 4:4-Teamremis.

4:1 führte der SC 1959 gar in der Hönnestadt, doch auf das letzte halbe Pünktchen zum Sieg hoffte der Gast vergebens. Es war ein spannendes Match, bei dem die ersten Entscheidungen erst nach mehr als drei Stunden fielen. Rainer Bialas brachte die SF in Führung. Gegen Uwe Kleinschmidt hatte er im frühen Mittelspiel die Qualität gewonnen. Gekoppelt mit der Iniative auf dem Brett baute Bialas seinen Vorteil aus und siegte ungefährdet.

Danach lief zunächst alles für den Gast. Am Spitzenbrett hatte Dariusz Gorzinski gegen den favorisierten Vasileios Lanaras zwar viel Zeit verbraucht - er fand in hochkomplizierter Stellung aber die starken Züge und gewann eine Figur. Das reichte zum Sieg und damit zum 1:1. Thomas Orlik mühte sich an Brett acht gegen Michael Heyer in einem zähen Spiel mit einem Mehrbauern und wusste den Vorteil am Ende tatsächlich in einem vollen Punkt umzumünzen - seine tolle Bilanz baute Orlik auf 5,0 Zähler aus sieben Partien aus. Den SC 1959 brachte er 2:1 in Führung.

Im gleichen Takt ging es weiter. Thomas Machatzke (6) verwertete gegen Peter Olszewski mit Schwarz eine bequeme, vorteilhafte Stellung und setzte im 39. Zug matt - 3:1. Martin zu Putlitz (7) hatte gegen Hans-Dittmar Wolter zwar im Mittelspiel einen Bauern eingebüßt. Nachdem Wolter sein Remisangebot abgelehnt hatte, gewann zu Putlitz indes durch eine Fesselung und ein Schachgebot eine Figur und verwertete den Vorteil sicher - 4:1.

Nun fehlte nicht mehr viel zum Teamsieg, doch an den übrigen drei Brettern sah es trübe aus. Mario Rieger (5) musste gegen Hans-Peter Schulze anerkennen, dass dieser die wohl sehenswerteste Kombination des Tages fand: Läufer und Turm gab Schulze für die Hoffnung auf eine Bauernumwandlung, die sich erfüllen sollte. Danach war das Endspiel für Rieger perdu. Dmitri Adomeit (3) hatte gegen Rolf Schulte in der Eröffnung ein wenig zu leicht einen Bauern eingebüßt, in der Folge hatte Schulte einen weiteren Bauern erobert. Das reichte dem Neuenrader, um technisch sicher zum Sieg abzuwickeln.

Und auch an Brett zwei behielten die Gastgeber die Oberhand. Lange war die Stellung unklar, hatte Timo Röhle gegen Walter Cordes Chancen, doch als er in kurzer Folge einen Bauern und nach einer Springergabel die Qualität verlor, war auch diese Partie nicht mehr zu halten. 4:4 - das war am Ende gerecht, wenngleich es beiden Teams nicht entscheidend hilft. Neuenrade ist nun mit fünf Pluspunkten Sechster, der SC 1959 mit einem Pluspunkt weniger Zehnter und Letzter. In der 8. Runde geht es gegen die punktgleichen Ruhrspringer. Das nächste Endspiel gegen den Abstieg!


 

Dritte: Guter Ausklang

Lennestadt, 13. März

In der Kreisliga Sauerland ging die Saison am Sonntag zu Ende: Die SF Lennestadt III und der SC Schalksmühle III einigten sich im Vorfeld darauf, das im Dezember ausgefallene Hinspiel und das Rückspiel an einem Tag in Meggen auszutragen. Bedenkzeit reduziert auf eine Stunde. Meister vor schon vorher die Svgg Lüdenscheid IV. In der Doppel-Schlussrunde gewann einmal Lennestadt 2,5:1,5, das andere Mal Schalksmühle 2,5:1,5. Ein schönes Saisonfinale für beide. Lennestadt III ist damit Vizemeister.

Das "Heimspiel" in der Fremde verlor die SC-Dritte dabei am Sonntag. In dieser Partie punktete nur Neuzugang Arnim Krause am 4. Brett gegen Dustin Geisweid. Philipp Hahnel holte zudem am Spitzenbrett ein Remis gegen Lars Mertens. Quentin Grob (Brett 2, gegen Robin Geisweid) und Til Bartel (Brett 3, gegen Stephan Gutsche) mussten sich dagegen ihren deutlich älteren Gegner geschlagen geben.

Besser lief es im "Auswärtsspiel": Wieder siegte Arnim Krause gegen Dustin Geisweid. Und auch die Youngster waren nun gut in Form: Quentin Grob trotzte Robin Geisweid ein Remis ab, Til Bartel siegte gegen Stephan Gutsche. So fiel es nicht ins Gewicht, dass Philipp Hahnel sich diesmal dem nach DWZ favorisierten Mertens geschlagen gegen musste.

Einmal 2,5:1,5, einmal 1,5:2,5 - eine gute Bilanz der Dritten in Meggen!


 

OGM: Dienstag geht's los

Schalksmühle, 10. März

Am Dienstag, 15. März, beginnt im Schulungsraum der Feuerwehr Hülscheid an der Spormecke, die Offene Schalksmühler Gemeindemeisterschaft 2011 im Schach. Das Turnier richtet sich an alle interessierten Schalksmühler, aber nicht nur. Auch Spieler aus umliegenden Städten und Vereinen sind zum Turnier herzlich eingeladen.

Der Gemeindemeister im klassischen Schach wird in sieben Runden nach dem Schweizer-System ermittelt. Sollten nach diesen sieben Runden zwei Spieler punktgleich sein, so schließen sich Stichkämpfe im Schnellschach an - bei den übrigen Platzierungen entscheidet bei Punktgleichheit die Buchholz-Wertung. Die Spiele beginnen dienstags um 19 Uhr. Eine flexible Termingestaltung ist nach Absprache mit dem Turnierleiter möglich. Als Nachholspieltage stehen die Dienstage zwischen den Runden und die Wochenenden zur Verfügung. Die entsprechende Partie muss bis zwei Tage vor dem nächsten Spieltag aber definitiv nachgeholt werden (Schweizer-System). Die Rundentermine sind folgende: 1. Runde 15. März; 2. Runde 29. März; 3. Runde 12. April; 4. Runde 10. Mai; 5. Runde 24. Mai; 6. Runde 7. Juni; 7. Runde 21. Juni. Die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie beträgt 90 Minuten für 40 Züge, nach der Zeitkontrolle erhält jeder Spieler 15 Minuten zusätzlich für alle noch verbleibenden Züge. Jeder Spieler erhält pro Zug 30 Sekunden zu seiner Bedenkzeit hinzugefügt (neue FIDE-Bedenkzeit).

Titelverteidiger ist Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid. Windfuhr setzte sich im vergangenen Jahr vor Volker Schmidt und Ralph Kämper (beide SV Halver) durch. Bester SC-Akteur war Martin zu Putlitz auf Rang sechs. Für Windfuhr war es der zweite Titelgewinn in Serie. Davor hatten Kämper (2008) und Schmidt (2007) gewonnen. Letzter SC-Titelträger war im Jahr 2006 Thomas Machatzke.

Meldungen sind bis zum Dienstag (19 Uhr) vor Ort möglich. Turnierleiter Thomas Machatzke nimmt aber gerne Meldungen im Vorfeld – telefonisch unter 0171-7466099 oder per E-Mail tmachatzke@googlemail.com – entgegen. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Auf den Sieger warten Wanderpokal und Urkunde, auf die Platzierten Urkunden. Das Turnier wird zur DWZ-Auswertung eingeschickt.


 

Bocklenberg schafft's

Schalksmühle, 6. März

Mike Bocklenberg hat das Ticket fürs Bundesfinale in Magdeburg gelöst. Mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen Lukas Müller (Schweich, DWZ 998) schob er sich in der F-Klasse auf Rang fünf vor. Die weiteren Platzierungen der F-Klasse: 37. Robert Leonidas 2,5 Punkte; 55. Maximilian Keil 1,0 Punkte; 56. Silas Hardt 1,0 Punkte. In der D-Klasse verlor Peter Kernchen seine letzte Partie gegen Helmut Baur (Mengen; DWZ 1605) und wurde mit 0,5 Zählern 60. Bericht folgt


 

Zweite sagt Spiel ab

Schalksmühle, 6. März

Die 2. Mannschaft hat das Bezirksliga-Spiel bei den SF Lennestadt abgesagt. Nach zahlreichen Absagen stand am Freitagabend zwar ein Achter-Team bereit, allerdings nur mit zwei "Fahrern", von denen einer aber am Sonntagmorgen aus gut nachvollziehbaren privaten Gründen (Krankheitsfall in der Familie) absagen musste. Trotz aller Bemühungen wurde kein Ersatz gefunden, so dass nach Rücksprache mit Teilen der Mannschaft beschlossen wurde, die Partie abzusagen. Das Spiel wird 8:0 für Lennestadt gewertet, den SC 1959 erwartet eine Geldstrafe.


 

Zwei Mann makellos

Brühl, 5. März

Mit Robert Leonidas und Mike Bocklenberg, der so sogar noch Chancen auf die "Top 6" hat. zwei Spieler mit makelloser Bilanz, die drei anderen aber ohne Sieg am Brett. So stellte sich der zweite Tag der Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Brühl auch Sicht des SC 1959 dar.

Für Peter Kernchen begann der zweite Tag der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700) wie der erste geendet hatte - mit einer Niederlage gegen Lukas Theisen (Witzhelden, DWZ 1617), der Kernchen mit weiß in die Knie zwang. Danach folgte ein Remis gegen Hans-Ulrich Warnecke (Siebengebirge, DWZ 1676), wonach Kernchen vor der Schlussrunde 60. ist.

In der F-Klasse (DWZ bis 1300) hat sich Mike Bocklenberg gefangen, siegte gegen Marvin Witte (Dormagen, DWZ 900) und Tobias Niesel (Brühl, DWZ 1074) und schob sich so mit 3,0 Zählern auf Rang elf vor. Mit ein wenig Glück kann es für ihn so noch zu einem Top 6-Platz und die Quali fürs Bundesfinale reichen.

Robert Leonidas siegte im ersten Spiel des Tages in einem erneuten vereinsinternen Duell gegen Maximilian Keil und ließ einen Erfolg gegen Roman Pleskovsky (Sülz-Klettenberg, ohne DWZ) folgen. Mit 2,0 Zählern hat er die 50-Prozent-Marke im Blick und ist vor der Schlussrunde 40. Maxilian Keil erhielt nach der Niederlage gegen Leonidas einen kampflosen Zähler, so dass er auf Rang 49 ins Finale geht. Nicht so gut lief es am 2. Tag für Silas Hardt, der gegen Philipp Weichselbaum (Erkenschwick, DWZ 1003) und Samuel Statz (Erftstadt, DWZ 809) verlor und damit weiterhin einen Zähler hat. Hardt geht als 50. in in die letzte Runde.


 

Hardts Start-Erfolg

Brühl, 4. März

Es war der erwartet schwere Starttag in Brühl: Bei der Vorrunde zur Deutschen Amateurschach-Meisterschaft verpasste das SC-Quintett - auch Silas Hardt erhielt nachträglich noch einen Startplatz - die 50-Prozent-Ausbeute.

In der Klasse D (DWZ 1500 bis 1700) musste Peter Kernchen zwei Niederlagen einstecken. In der 1. Runde unterlag er Philipp Kossack (Erftstadt, DWZ 1642) klar, in der 2. Runde stand er gegen Rolf Strack (Kerpen, DWZ 1614) dreieinhalb Stunden lang sehr gut, schenkte dann aber binnen zehn Minuten die Partie her.

In der Klasse F (DWZ bis 1300) feierte Silas Hardt einen Startsieg gegen den favorisierten Johann Engel (Brühl, DWZ 1073), musste sich anschließend Ron Schröter (Porz, DWZ 1087) geschlagen geben. Mike Bocklenberg gab seine Startpartie überraschend gegen Henrik Meyer (Euskirchen, DWZ 909), siegte aber anschließend im Vereinsduell gegen Robert Leonidas. Leonidas hatte zuvor seinen Auftakt gegen den favorisierten Werner Hoffmann (Ingelheim, DWZ 1148) abgegeben. Maximilian Keil musste zum Auftakt seines ersten Einzelturniers für den SC 1959 Niederlagen gegen Adnan Taha (Sülz-Klettenberg, DWZ 1002) und Marvin Witte (Dormagen, DWZ 900) hinnehmen.

Am Samstag geht es für alle Akteure mit zwei weiteren Partien weiter. Wir drücken die Daumen!


 

Quartett nach Brühl

Schalksmühle, 2. März

Das NRW-Gastspiel des Ramada-Cups der Schachspieler fällt einmal mehr auf das Karnevals-Wochenende: Von Freitag bis zum Sonntag kämpfen in Brühl bei Köln 362 Aktive in sechs Leistungsgruppen um die Tickets für das Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft, das in diesem Jahr in Magdeburg stattfinden wird. In Brühl findet das fünfte von sechs Vorrundenturnieren statt.

Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid stellt in Brühl vier Akteure und hofft, dass diese Akteure vielleicht die erste Qualifikation für Magdeburg realisieren können. Bei den ersten Teilnahmen an der Vorrunde im Januar in Hamburg – Tobias Klampt und Niklas Kölz waren für Schalksmühle dabei – reichte es zwar zu mehr als achtbaren Ergebnissen, aber nicht für die Qualifikations-Plätze.
Auch in Brühl hängen die Trauben allerdings sehr hoch. Peter Kernchen, der sich an gleicher Stelle 2010 fürs Bundesfinale der Klasse E (DWZ 1300 bis 1500) qualifizierte und danach in Halle Sechster auf Bundesebene wurde, tritt diesmal nach seinem DWZ-Zugewinn in der Klasse D an. Hier gehört er mit einer DWZ von 1544 eher zu den Außenseitern im Feld.

Die übrigen drei Schalksmühler starten in der Klasse F (DWZ bis 1300): Mike Bocklenberg (DWZ 1232) ist dabei ein veritabler Kandidat für eine vordere Platzierung und dürfte bei gutem Start um die Quali-Plätze ein Wörtchen mitsprechen. Für Robert Leonidas (DWZ 768) und Maximilian Keil (noch keine DWZ) wird es eher darum gehen, im schwer einzuschätzenden Feld Turnier-Erfahrungen und möglichst auch ein paar Pluspunkte für das DWZ-Ranking zu sammeln. Gespielt werden in Brühl am Freitag und am Samstag je zwei Runden im klassischen Schach. Am Sonntag folgt die fünfte und letzte Runde und anschließend die Siegerehrung.