Sie sind hier: News 2010 Februar  
 NEWS 2010
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

FEBRUAR

Hälvertalcup: Neue Auslosung

Schalksmühle, 26. Februar

Mit den Siegen von Eric van der Gaag und Mario Rieger in den beiden Nachholspielen ist die 1. Runde beim 5. Hälvertalcup des SV Halver und SC 1959 abgeschlossen. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 20 Teilnehmer an der fünften Auflage teil. Im vergangenen Jahr waren es nur sechs Teilnehmer gewesen - eine sehr erfreuliche Entwicklung. Mit von der Partie ist neben Titelverteidiger Valerian Giraud auch der zweimalige Cup-Gewinner Eric van der Gaag (SG Ennepe-Ruhr-Süd), der nach dem DWZ-Ranking Topfavorit auf den Sieg ist. Ebenfalls gute Chancen auf den Sieg dürften Ralph Kämper vom SV Halver und sein Vereinskollege Vladimir Dolgopolyj haben.

Insgesamt nehmen neun Spieler des SC 1959, acht Spieler des SV Halver, zwei Youngster von der Svgg Lüdenscheid mit van der Gaag ein Akteur des Verbandsligisten SG Ennepe-Ruhr-Süd am Turnier teil. Die 2. Runde findet am 5. März noch einmal in Schalksmühle statt. Die 3. und 4. Runde sind dann in Halver angesetzt. Die Runden (Ergebnisse und neue Auslosung in der Übersicht:

5. Hälvertalcup, 1. Runde
van der Gaag - Starke 1:0
Bocklenberg - Kämper 0:1
Dolgopolyj - N. Kölz 1:0
Mirus - Giraud 0:1
Osenberg - Rieger 0:1
Ertelt - Q. Grob 1:0
A. Grob - H. Kölz 0:1
Reininghaus - Leonidas 1:0
Arens - Raatz 1:0
Siepe - Lindemann 0:1

2. Runde (Auslosung)

H. Kölz - van der Gaag
Kämper - Ertelt
Lindemann - Dolgopolyj
Giraud - Reininghaus
Rieger - Arens
Raatz - Osenberg
Q. Grob - Mirus
Starke - Siepe
Leonidas - Bocklenberg
N. Kölz - A. Grob

Die Übersicht [452 KB]


 

Hermaneck gewinnt Winterblitz

Schalksmühle, 23. Februar

Helmut Hermaneck vom SV Halver hat den Winterblitz und mithin das Auftaktturnier der Jahresblitzserie des SC 1959 gewonnen. Mit 12.0 Zählern setzte sich Hermaneck mit einem halben Zähler Vorsprung vor Dirk König (SvG Plettenberg) durch. Dritter wurde Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid. Bester SC-Akteur unter den 16 Teilnehmern war Thomas Orlik , der den fünften Rang belegte.

Wenige Tage vor der Bezirks-Blitzmeisterschaft in Plettenberg (Samstag, 14 Uhr) war der Winterblitz noch einmal eine willkommene Gelegenheit, die Form zu überprüfen. Hermaneck legte dabei einen verhaltenen Start hin, verlor in der 2. Runde überraschend gegen Thomas Machatzke. Es sollte allerdings die einzige Niederlage des erfahrenen Halveraners bleiben. Fortan besiegte er auch alle direkten Konkurrenten und gewann das Turnier verdient. Dirk König zog im direkten Vergleich gegen Hermaneck den kürzeren und gab zudem einen halben Zähler gegen Vladimir Dolgopolyj ab. So reichte es für den Ersten der Setzliste "nur" zu Rang zwei.

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid hatte nicht den allerbesten Tag erwischt, verlor gegen Hermaneck, König, Janis Arens und Martin zu Putlitz gleich viermal, gab zudem einen halben Zähler gegen Timo Röhle ab. Dennoch reichte es aufgrund der besseren Buchholz-Wertung mit 8,5 Zählern zum dritten Rang auf dem Treppchen - gefolgt von Vladimir Dolgopolyj, Thomas Orlik und Janik Arens . Arens spielte ein sehr gutes Turnier und war am Ende bester Jugendlicher. Orlik sammelte als Turnierfünfter und bester SC-Akteur zehn Punkte für die Jahresblitzwertung ein, in der er nun vor Janik Arens (8), Mario Rieger (6) und Thomas Machatzke (5) führt.

Im Mittelfeld des Klassements wurde der Jahresblitzmeister von 2009 Mario Rieger mit 7,5 Zählern Siebter, gefolgt von Thomas Machatzke (7,0), der in den letzten beiden Runden mit Niederlagen seine gute Ausgangslage verspielte. Hinter Martin zu Putlitz (6,0) wurde Timo Röhle mit 6,0 Zählern nur Zehnter - dem mehrfachen Jahresblitzmeister fehlte im Blitzen offensichtlich die Praxis. Auf den weiteren Rängen folgten Valerian Giraud (Svgg Lüdenscheid, 5,5), Pornchai Ertelt (SV Halver, 4,5), Lothar Mirus (SV Halver, 4,0), Peter Kernchen (SC 1959, 3,5), Klaus Eckhardt (SC 1959, 2,5, spielte nur acht der 13 Runden) und der vereinslose Dirk Arens.

Das nächste Turnier der Jahresblitzserie ist der traditionelle Ostereierblitz am Gründonnerstag (1. April).

Endstand [51 KB]


 

Gorzinski schlägt "2000er"

Herne, 22. Februar

Offene Herner Stadtmeisterschaft (4)

Funke (Buer, DWZ 2054) - Gorzinski 0:1

Nach dem dritten Streich im vierten Spiel gegen den klar favorisierten Helmut Schorra (Vierter der Setzliste) ist Dariusz in Herne mit 3,5 Zählern Dritter und trifft nun auf Siegfried Wilbert (Buer, DWZ 1954). Weiter so!

Zur Turnierseite


 

Der Aufstieg rückt näher

Schalksmühle, 21. Februar

Bezirksliga, 6. Runde
SC 1959 - SF Attendorn 5,5:2,5
Turm Altena - SV Halver II ausgefallen
Svgg Lüd. II - KS Lüd. 6:2
Plettenberg II - Neuenrade II 4,5:3,5


Nach dem Sieg im Gipfeltreffen steht der SC 1959 mit einem Bein in der Verbandsklasse. Am letzten Spieltag bei den Königsspringern Lüdenscheid fehlen nun noch drei Brettpunkte zum ersten Verbandsklassen-Aufstieg in der Vereinshistorie. Wer hätte das vor dem Saisonstart gedacht?

Das Spitzenspiel gegen die SF Attendorn war deutlich enger und spannender als es das Ergebnis aussagt. Während der SC 1959 auf den Indien-Reisenden Tobias Klampt verzichten musste, fehlten beim Gast Henry Mickisch und Hans-Georg Diez. Auch Lukas Droege stand trotz Semesterferien nicht zur Verfügung. So gingen die Gastgeber leicht favorisiert in die Partie.

Tatsächlich besorgte Martin zu Putlitz (7) nach Damengewinn mit seinen fünften Sieg im sechsten Saisonspiel gegen Klaus Bruhn schnell für die 1:0-Führung. Thomas Machatzke (4) aber musste sich schon bald Tim Rüsche geschlagen geben. In vielversprechender Angriffsstellung versprach sich Machatzke zu viel, verlor nach einem ungestümen Springerzug eine Figur und später die Partie. Dass Dariusz Gorzinski (8) anschließend wieder das 2:1 besorgte - es war gegen Paul König nach schöner Spielanlage und feinem Finish wichtig und doch auch ein durchaus erwartetes Ergebnis.

Die Weichen auf Sieg wurden danach in den knappen Partien gestellt - mit dem nötigen Glück. Mario Rieger (5) stand gegen Gerhard Vielhaber mit Minusbauern an der Schwelle zum Verlust, fand aber einen kreativen Weg, seinen Gegner vor Probleme zu stellen Vielhaber griff fehl - und zwar zweimal in Folge. Danach stand es 3:1 für die Gastgeber. Und auch Thomas Orlik (6) hatte gegen Jens Klöckener das Glück des Tüchtigen. In beidseitiger Zeitnot investierte Orlik in einer Taktik-Schlacht eine Figur in einen Angriff. Klöckener schien alle Drohungen pariert zu haben, griff aber im 40. Zug kapital fehl und wurde im 41. Zug mattgesetzt.

4:1 - damit war der Kampf praktisch entschieden, denn sowohl Timo Röhle (2, gegen Gregor Springob) mit Qualitätsgewinn als auch Dmitri Adomeit (3, gegen Bernd Dahlmann) mit Mehrbauern standen etwas besser. So war es zu verschmerzen, dass sich Uwe Kleinschmidt am Spitzenbrett Dr. Oliver Pfeiffer nach zähem Kampf geschlagen geben musste. Pfeiffer drang im Mittelspiel mit beiden Türmen in die schwarze Stellung ein und eroberte danach wichtige Bauern. Ein Vorteil, den er technisch gekonnt ausspielte.

Beim Stande von 4:2 bot Röhle Springob ein Remis an, um den Teamsieg zu sichern. Springob akzeptierte schweren Herzens. Für Röhle war es nach fünf Siegen in Folge der erste halbe Verlustpunkt. Den 5,5:2,5-Endstand stellte Dmitri Adomeit her, der diesmal seinen Bauernvorteil letztlich souverän zum Sieg verwertete und sich dabei über weniger Züge als am Vortag (181) quälen musste. Kurzum: Es war ein rundum gelungener Nachmittag für den SC 1959.


 

Toller Tag in Meschede

Meschede, 20. Februar

Top-Ausbeute in Meschede: Mit drei Spielern trat der SC 1959 bei der Verbands-Jugendmeisterschaft an - alle drei lösten das Ticket für die NRW-Meisterschaft in Kranenburg. Niklas Kölz, der ohnehin schon einen Freiplatz für Kranenburg hatte, wurde in der U10-Klasse als U9-Jahrgang Vizemeister hinter dem Mendener Sebastian Scholz. Quentin Grob wurde nach seinem Sieg im Stechen gegen Anoja Thanabalasingam (SV Brilon) in der U12-Klasse als Jungjahrgang völlig überraschend Dritter und darf damit ebenfalls nach Kranenburg. Ann-Kathrin Grob war eines von zwei Mädchen in der U14 weiblich, wurde Zweite und ist damit ebenfalls für die NRW-Titelkämpfe qualifiziert.

Turnierbericht (Lüdenscheider Nachrichten)


Mit einer sehr erfreulichen Ausbeute kehrten die Aktiven des Schachbezirks Sauerland am Samstag von den Verbands-Einzelmeisterschaften der Altersklassen U14, U12 und U10 in Meschede zurück. Drei junge Schachspieler des Bezirks qualifizierten sich für die NRW-Meisterschaften, die in den Osterferien in Kranenburg stattfinden.

Vorab qualifiziert war bereits in der U10-Klasse Niklas Kölz vom SC Schalksmühle/Hülscheid. Kölz wurde am Samstag in Meschede wie bereits im Jahr 2009 Vizemeister der U10-Klasse. Vier seiner fünf Turnierspiele gewann Kölz, gegen Sebastian Scholz vom SV Menden stand er ebenfalls sehr gut, lief dann aber in einen Konter von Scholz und musste die Partie abgeben. Da sich der Mendener im Turnierverlauf keine Blöße gab, holte er sich verdient den Titel. Florian Schulte von den SF Neuenrade belegte in der U10 mit 3,0 Zählern den ausgezeichneten vierten Platz und verpasste damit nur knapp die Qualifikation für Kranenburg. Tom Sailer von der Svgg Lüdenscheid wurde in Meschede als dritter heimischer U10- Starter mit 2,0 Punkten Achter unter zwölf Startern.

Quentin Grob beim Stechen

Für eine echte Überraschung sorgte in der U12-Klasse Quentin Grob. Der Jungjahrgang vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid trat als Vize-Bezirksmeister als krasser Außenseiter an, erkämpfte sich elfköpfigen Feld aber mit 3,0 Zählern sensationell den dritten Platz. Da es in dieser Klasse drei Plätze für NRW gab, musste Grob am Ende gegen die punktgleiche Anoja Thanabalasingam (SV Brilon) um die Quali stechen. Diesen Stichkampf entschied Grob für sich. Bezirksmeister Eric Wortmann (SvG Plettenberg) spielte ebenfalls ein sehr gutes Turnier, wurde mit 2,5 Zählern und bei nur einer Niederlage in fünf Spielen Fünfter. Die U12 gewann Patrick Adamczyk (Hohenlimburg, 5,0) vor Thomas Dannenberg (KS Iserlohn, 3,5).
Einen schweren Stand hatten die Sauerland-Starter dagegen in der U14-Klasse, die Jonas Glatzel (Turm Hohenlimburg) vor Lukas Schneider (C4 Chess Club, beide 4,0 Zähler) für sich entschied. Bezirksmeister Björn Wunderwaldt (KS Lüdenscheid) belegte mit ordentlichen 2,5 Zählern Rang acht unter zwölf Startern. Jannis Blumöhr (SvG Plettenberg) zahlte als Jungjahrgang Lehrgeld und wurde mit 1,0 Punkten Zwölfter des Klassements.

Alle Sieger und Platzierten

Spärlich besetzt war das reine Mädchenfeld. Die Titel auf Verbandsebene gingen an Corinna Köster (U14w, SV Meschede), Julia Menke (U12w, SV Meschede) und Hannah Schreiber (U10w, SV Sundern). In der weiblichen U14-Klasse belegte Ann-Kathrin Grob (SC Schalksmühle), die im Gesamtturnier der Mädchen punktlos Fünfte wurde, den zweiten Platz und hat damit ebenfalls die Chance, bei den NRW-Meisterschaften in Kranenburg teilzunehmen. Klar, dass im Lager des SC Schalksmühle angesichts von drei Qualifikanten für die NRW-Ebene am Ende kollektives Strahlen angesagt war.


 

5:3-Sieg gegen Plettenberg II

Schalksmühle, 20. Februar

Bezirksliga, 5. Runde
SC 1959 - SvG Plettenberg II 5:3


Mit dem Sieg im Nachholspiel gegen die stark eingeschätzten Plettenberger eroberte der SC 1959 einen Tag vor dem Gipfeltreffen gegen die SF Attendorn die Tabellenspitze zurück. Ein wenig Glück war allerdings dabei.

Schnell lagen die Schalksmühler in Rückstand. Uwe Kleinschmidt hatte am Spitzenbrett gegen Marek Maniocha ein scharfes Gambit gewählt. Als er glaubte, den investierten Bauern zurück zu gewinnen, ging allerdings eine Figur verloren. Damit stand es nach nur einer guten Stunde 0:1. Doch nach 90 Minuten folgte das 1:1. Thomas Machatzke (4) strich gegen Jürgen Hecker eine Figur ein - der Plettenberger gab einen Zug später auf.

Nach dem Remis von Erwin Gregull (8) im Generationenduell gegen David Jansen war es Martin zu Putlitz (7), der den SC 1959 mit seinem ruhig herausgespielten Sieg gegen Karl-Heinz Palatzky erstmals in Führung brachte. Zu Putlitz eroberte erst eine Qualität, gab sie dann für einen Bauern zurück und spielte den Vorteil sicher aus. Da in der Folge Mario Rieger (5) mit schwarz gegen Hartmut Isaak remisierte, stand es 3:2, als noch drei Partien liefen.

Es blieb dabei extrem spannend. Zwei Spiele waren völlig ausgeglichen, an Brett zwei hatte Plettenbergs junger Einzelpokal-Champion Marc Schulze eigentlich gegen Timo Röhle eine Siegstellung auf dem Brett. Schulze aber ließ erst einen Gewinnweg aus, raubte dann ein wenig zu optimistisch einen Bauern Röhles und lief damit in einen klassischen Konter. Wenige Züge später streckte der Plettenberger die Waffen. 4:2 - damit war für den SC 1959 ein Punkt sicher.

Den Teamsieg sicherte Thomas Orlik (6) mit seinem Remis gegen Miroslav Skapski - in ausgeglichener Stellung bei beidseitig schwindender Zeit einigten sich die Kontrahenten auf die Punkteteilung. Kampfeslustiger war Dmitri Adomeit (3) gegen Bernd Neumann : trotz ungleichfarbiger Läufer mühte sich Adomeit mit einem Mehrbauern erfindungsreich und zäh um den Sieg, am Ende ging die Partie aber doch mit einem Remis und der Mannschaftskampf somit mit einem 5:3 für den SC 1959 zu Ende.


 

Jugend-BK: Guter Abschluss

Attendorn, 20. Februar

Jugend-Bezirksklasse (5+6)
KS Lüd. II - SC 1959 II 1:3
SF Lennestadt - SF Attendorn 3,5:0,5
SF Attendorn - KS Lüd. II 3:1
SC 1959 II - SF Lennestadt 0,5:3,5


Mit einem Sieg und einer Niederlage verabschiedete sich das zweite Jugendteam aus der Saison und belegte damit in der Jugend-BK den guten zweiten Tabellenplatz. In Attendorn musste der SC 1959 Spitzenbrett Quentin Grob ersetzen, der in Meschede bei der Verbandsmeisterschaft aktiv war. Trotzdem lief es sehr gut.

Im ersten Spiel traf man auf die KS Lüdenscheid II, die nur mit zwei Spielern antraten. Am Spitzenbrett setzte sich Robert Leonidas gegen Jean Sönnecken durch - sein vierter Erfolg im fünften Spiel. Eine exzellente Saisonleistung. Am 4. Brett musste sich Lorraine Stahl bei ihrer Pflichtspiel-Premiere Damian Oberste geschlagen geben. Die Punkte an Brett zwei und drei gingen kampflos an Florian Starke und Justus Dräger, so dass ein 3:1-Sieg zu Buche stand.

Im zweiten Spiel traf der SC 1959 auf die bereits als Meister und Aufsteiger feststehenden SF Lennestadt. Florian Starke verhinderte mit seinem Remis am 2. Brett gegen Robin Geisweid die Höchststrafe und verbesserte seine Saisonbilanz auf 3,5 Zähler aus vier Spielen. Robert Leonidas hatte gegen den klar favorisierten Henrik Trudewind zwar die Qualität gewonnen, wusste den Vorteil aber nicht umzusetzen und verlor die Partie noch. Auch Justus Dräger (gegen Henning Sassenrath) und Lorraine Stahl (gegen Dustin Geisweid) zahlten gegen die deutlich erfahreneren Gegner noch Lehrgeld.

Unterm Strich war es eine sehr gute Saison, die das zweite Jugendteam mit 7:5-Zählern auf Rang zwei abschließt. Die jüngsten Schachspieler des SC 1959 sammelten in den drei Doppelrunden wichtige Erfahrungen.


 

Thementurnier: Geteilter Sieg

Schalksmühle, 16. Februar

Zehn Teilnehmer verzeichnete das zweite Turnier der Thementurnier-Serie des SC 1959. Im Blickpunkt stand diesmal das Göring-Gambit - eine seltene Eröffnung als Abspiel des Schottisch (1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.d2-d4 e5xd4 4.c2-c3). Nach den fünf Schnellschach-Runden teilten sich Valerian Giraud von der Svgg Lüdenscheid und Thomas Machatzke (SC 1959) mit 4,0 Zählern und den selben Buchholz- und Sonneborn-Berger-Werten den Sieg. Mario Rieger , der in der letzten Runde gegen Pornchai Ertelt den Turniersieg verzockte, wurde mit 3,0 Zählern Dritter, gefolgt von Uwe Kleinschmidt (beide SC 1959), Pornchai Ertelt (SV Halver), Peter Kernchen (SC 1959, alle 3,0), Dirk Arens (vereinslos), Thomas Orlik (SC 1959, beide 2,0), Janik Arens (Svgg Lüdenscheid, 1,0) und Philipp Hahnel (SC 1959). Das nächste Thementurnier findet am 30. März statt. Thema dann: die Sokolski-Eröffnung, die auch als "Orang-Utan" bekannt ist.

Der Endstand [51 KB]


 

Kernchen zum Bundesfinale

Brühl, 14. Februar

Einer kam durch: Mit Peter Kernchen qualifizierte sich einer der sieben Starter des SC 1959 bei der Vorrunde zur Deutschen Amateurschaft-Meisterschaft in Brühl bei Köln für das Bundesfinale im Mai in Halle/Saale. In der E-Gruppe belegte Peter Kernchen den ausgezeichneten vierten Rang. Auch ansonsten durfte sich das Abschneiden der Schalksmühler sehen lassen.

303 Spielerinnen und Spieler waren am Karnevalswochenende nach Brühl gekommen, um in den sechs Klassen um jeweils sechs Fahrkarten für Halle zu spielen. Für die Schalksmühler verlief das Turnier dabei höchst unterschiedlich. Zum Beispiel in den Klassen C (DWZ 1700 bis 1900) und D (DWZ 1500 bis 1700). In der C-Klasse belegte Dariusz Gorzinski mit 3,0 Zählern den 23. Platz unter 74 Startern. Gorzinski brachte sich am ersten Tag um ein besseres Abschneiden - die erste Partie spielte er bis zur letzten Minute und verlor. Davon gezeichnet, setzte es direkt noch eine Niederlage. Am zweiten und dritten Turniertag aber kämpfte sich Gorzinski mit drei Siegen in Folge noch in die vordere Hälfte und erzielte immerhin noch eine DWZ-Nullnummer. Thomas Orlik spielte in der D-Klasse ein exakt entgegen gesetztes Turnier: Orlik startete mit zwei Siegen exzellent, ging dann aber am zweiten Tag leer aus. Mit einem Remis in der Schlussrunde sicherte er 2,5 Zähler und Rang 20 unter 56 Startern, dazu ein DWZ-Plus von neun Zählern.

Endstand Klasse C [80 KB]
Endstand Klasse D [77 KB]

Das erfreulichste Turnier aus SC-Sicht spielte Peter Kernchen in der E-Klasse (DWZ 1300 bis 1500), in der Kernchen zu den Anwärtern auf einen der ersten Plätze zählte. Nach einem Startsieg verlor er indes in Runde zwei gegen Kingsley Obeng. Das setzte ihn für die weiteren Tage unter Druck. Doch dem hielt der Leiter der SC-Delegation in Brühl stand. Kernchen spielte souverän drei Siege in Folge heraus und belegte mit 4,0 Zählern den vierten Rang in der Gruppe, die mit Sarah Pieck (C4 Chess Club) eine Spielerin aus Südwestfalen gewann. 46 Spieler waren in der E-Klasse am Start. Kernchen ist nach Dmitri Adomeit, der im Dezember bei der Vorrunde in Kassel das Ticket für Halle löste, der zweite SC-Akteur, der sich fürs Bundesfinale 2009/10 qualifiziert hat.

Endstand Klasse E [76 KB]
Bild Siegerehrung Klasse E
Endstand Klasse F [75 KB]

Von den 40 Spielern in der F-Klasse (bis DWZ 1300) stellte der SC 1959 vier. Sehr gute Turniere spielten Mike Bocklenberg und Marius Osenberg aus dem Jugend-Bezirksliga-Team von der Volme. Beide schafften den Sprung unter die Top 10. Bocklenberg startete am Freitag mit zwei Siegen, u.a. gegen Sarah Hund, die Tochter der Deutschen Großmeisterin Barbara Hund. Am Samstag holte er dann allerdings nur einen halben Zähler, so dass er im Klassement zurückfiel. Mit einem finalen Erfolg aber kämpfte er sich noch auf 3,5 Zähler und Rang neun vor. Marius Osenberg musste zwar in Runde zwei eine Niederlage hinnehmen, stand nach vier Runden aber mit 3,0 Zählern exzellent dar. Ein Sieg in der Schlussrunde hätte ihm einen Platz beim Bundesfinale beschert, in der letzten Partie aber dem Düsseldorfer Robert Klees geschlagen geben und wurde damit Zehnter.

Die DWZ-Auswertung [106 KB]

Philipp Hahnel und Robert Leonidas kamen im Gleichschritt zu 1,5 Zählern aus fünf Partien. Hahnel belegte damit Rang 34, Robert Leonidas als jüngster Spieler von der Volme wurde 37., freute sich aber nach guten Turnierleistungen ganz besonders über seine erste DWZ-Zahl (779). Die DWZ-Ausbeute in der F-Gruppe war ansonsten insgesamt eine mit Licht und Schatten: Während Marius Osenberg 39 Punkte hinzu gewann, mussten Philipp Hahnel und Mike Bocklenberg Verluste hinnehmen. Gerade für den Nachwuchs des SC 1959 war die Teilnahme am Ramada-Cup indes ein echtes Erlebnis, eine exzellente Übung und zudem ein Ereignis, das Motivation für die nächsten Turniere spenden dürfte.


 

Guter Start in Brühl

Brühl, 12. Februar

Erster Turniertag in Brühl: Mike Bocklenberg liegt nach zwei Siegen in der F-Gruppe auf Rang zwei und steuerte auf Kurs fürs Bundesfinale. Marius Osenberg holte hier einen Zähler und ist 16., hat noch alle Chancen. Philipp Hahnel und Robert Leonidas mussten sich zweimal geschlagen geben. In der E-Gruppe startete Peter Kernchen mit Sieg und Niederlage - auch hier noch alles drin. Einen Topstart legte Thomas Orlik in der D-Gruppe mit zwei Siegen hin - er ist nach zwei und fünf Runden wie Bocklenberg Gruppenzweiter. Einen sehr unglücklichen Tag erlebte Dariusz Gorzinski in der C-Gruppe. Seine erste Partie dauerte so lange, dass die übrigen Gruppen bereits in die 2. Runde starteten. Leider ging sie verloren. Ohne Pause ging es weiter, und so ging auch die 2. Runde verloren. Wir drücken weiterhin allen Spielern fest die Daumen!

Achtung: Die Homepage macht ab heute zwei Tage Karnevals-Urlaub. Die weiteren Ergebnisse aus Brühl gibt es direkt auf der Veranstalterseite!


 

Göring-Gambit im Blickpunkt

Schalksmühle. 12. Februar

Am Dienstag, 16. Februar, wird die Serie der Thementurniere des SC 1959 mit Turnier zwei fortgesetzt. Thema ist das in der Praxis eher selten vorkommende, nichtsdestrotrotz sehr interessante Göring-Gambit (1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.d2-d4 e5xd4 4.c2-c3) als Variante in der Schottischen Partie. Nach der guten Resonanz beim ersten Turnier rund um die Aljechin-Verteidigung hofft der SC 1959, dass erneut viele Schachspieler aus dem eigenen Verein, aber auch von den Nachbarklubs am Start sein werden. Das Turnier beginnt am Dienstag um 19.30 Uhr. Gespielt werden fünf Runden Schnellschach nach dem Schweizer-System, so dass das Turnier auch für Schüler rechtzeitig beendet sein dürfte.

Wikipedia-Eintrag:

Carl Theodor Göring (* 28. April 1841 in Brüheim; † 2. April 1879 in Eisenach) war ein deutscher Philosoph und Schachmeister.

Göring, ab 1877 außerordentlicher Universitätsprofessor in Leipzig, war als Philosoph ein Vertreter des kritischen Empirismus und Positivismus.

Er war der einzige Sohn eines reichen Gutsbesitzers. Nach seinem Schulabschluss in Eisenach konnte er ein materiell sorgenfreies Leben als Privatgelehrter führen und lebte zeitweise in Berlin, Bonn und Gotha. 1872 erkrankte er an Rheuma, in den folgenden Jahren verfiel er zusehends in Depressionen. Er starb durch Suizid.

Bedeutung erlangte Göring gleichfalls als starker deutscher Schachmeister, der sich in 1870er Jahren erfolgreich an Turnieren betätigte: 4. Platz in Krefeld 1871, 3. Platz in Leipzig 1871, 3. Platz in Altona 1872, 2. Platz in Leipzig 1876. Beim Turnier in Leipzig 1877 (Göring wurde Fünfter) gelang ihm ein Sieg gegen Adolf Anderssen. Göring war einer der Initiatoren zur Gründung des Deutschen Schachbundes und eines seiner Gründungsmitglieder 1877 in Leipzig.

Er war ab 1870 einer der stärksten Spieler der Leipziger Schachgesellschaft Augustea und zeitweise deren Vizepräsident. Seine beste historische Elo-Zahl war 2534. Diese erreichte er im Juli 1878. Zeitweilig lag er auf Platz 12 der Weltrangliste.

Nach ihm ist das Göring-Gambit in der Schottischen Partie benannt: 1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.d2-d4 e5xd4 4.c2-c3.

Schottische Partie bei Wikipedia:

Bei der Schottischen Partie handelt es sich um eine Eröffnung des Schachspiels. Sie zählt zu den Offenen Spielen und entwickelt sich aus dem Königsspringerspiel (oder seltener mit Zugumstellung aus dem Mittelgambit).

Die Namensgebung der Schottischen Partie führt zurück in das Jahr 1824, als in einem Fernschachturnier eine Londoner Schachgruppe eine Partie gegen ein Team aus Edinburgh antreten musste. Die Londoner spielten die folgenden Züge:

1. e2-e4 e7-e5 2. Sg1-f3 Sb8-c6 3. d2-d4

Im weiteren Turnierverlauf eröffnete die Mannschaft aus Edinburgh mit denselben Zügen gegen die Londoner und gewann. Die Schotten gewannen schließlich auch das gesamte Turnier und die Geschichte wollte es, dass die Eröffnung den Namen des Landes erhielt, das diese erfolgreich im Spiel anzuwenden wusste.

Wegen der Verflachungstendenz in der Hauptvariante spielte Schottisch im 20.Jahrhundert keine große Rolle. Erst durch Kasparow in der Schachweltmeisterschaft 1990 wurde Schottisch zum ersten Mal seit 1892 wieder bei einem Weltmeisterschaftskampf angewendet. Das löste eine Schottisch-Renaissance aus. Kasparow benutzte die Mieses-Variante.

Die Schottische Partie wird mit dem ECO-Code C 45 gekennzeichnet.
Varianten [Bearbeiten]

Folgende Hauptvarianten sind bekannt (ausgehend von der Diagrammstellung), sie alle beginnen mit Schlagen des Bauerns auf d4 (3. ... e5xd4):

* Hauptvariante: 4. Sf3xd4 Sg8-f6 5. Sb1-c3 Lf8-b4 6. Sd4xc6 b7xc6 7. Lf1-d3 d7-d5 8. e4xd5 c6xd5
* Mieses-Variante: 4. Sf3xd4 Sg8-f6 5. Sd4xc6 b7xc6 6. e4-e5 Nach Dd8-e7 7. Dd1-e2 Sf6-d5 8. c2-c4 Lc8-a6 9. b2-b3 will g7-g5 f2-f4 verhindern. 8. ... Sd5-b6 hält für den Fall b2-b3 die Option a7-a5-a4 offen.
* Steinitz-Variante: 4. Sf3xd4 Dd8-h4 Zwar ist der Bauer e4 kaum zu halten. Schattenseite dieses Zuges ist hingegen, dass der Bc7 allein gelassen wurde. 5. Sb1-c3 Lf8-b4 6. Lf1-e2 Dh4xe4 7. Sd4-b5 Lb4xc3+ 8. b2xc3 zeigt einen typischen Verlauf dieser scharfen Partieanlage.
* 4. Sf3xd4 Lf8-c5 wurde im Rahmen der Schottisch-Renaissance wieder belebt. Nach 5. Sd4xc6 vermeidet der Zwischenzug Dd8-f6 den Doppelbauern auf c6 oder gibt nach 6. Dd1-f3 Df6xf3 7. g2xf3 b7xc6 beiden Seiten einen Doppelbauern. 5. Lc1-e3 Dd8-f6 6. Sd4-b5 ist der Blumenfeld-Angriff.
* Max-Lange-Angriff: 4. Lf1-c4 Sg8-f6 5. 0-0 Lf8-c5
* Göring-Gambit (das Morra-Gambit hat mit dem Göring-Gambit das Ziel Sb1xc3 gemein): 4. c2-c3 mit der Ablehnung d7-d5 oder der Annahme d4xc3 5. Sb1xc3
* Schottisches Gambit: 4. Lf1-c4 Nach 4. ... Lf8-b4+ 5. c2-c3 d4xc3 6. Sb1xc3 führt dies zum angenommenen Göring-Gambit. Das namenlose 4...Lc5 und 4...Sf6 sind die mit am häufigsten gespielten Antworten.

Das Schottische Vierspringerspiel führt durch Zugumstellung nach 3. Sb1-c3 (anstatt 3. d2-d4) Sg8-f6 4. d2-d4 oft nach 4. ... e5xd4 5. Sf3xd4 zur Hauptvariante.


schachfeld.de:

Diskussion zum Thema Göring-Gambit



 

Vorfreude auf Brühl

Schalksmühle, 10. Februar

Die Vorfreude ist groß: Am Karnevalswochenende findet ausgerechnet in Brühl bei Köln das vierte von sechs Vorrundenturnieren zur Deutschen Amateurschach-Meisterschaft (Ramada-Cup) statt. Für den SC 1959 ist es das Hauptturnier der Saison - sieben Aktive von der Volme sind in Brühl in vier Spielklassen dabei.

Insgesamt 328 Spieler haben für die Vorrunde in Brühl gemeldet - damit ist das Turnier restlos ausgebucht. Angeführt wird das Feld der Schalksmühler von Neuzugang Dariusz Gorzinski, der in der C-Klasse starten wird (DWZ 1700 bis 1900). Gorzinski zeigte zuletzt bei der Offenen Stadtmeisterschaft in Herne eine sehr gute Form und dürfte auch in Brühl als Spieler der oberen DWZ-Hälfte seiner Gruppe wenn es gut läuft eine gute Rolle spielen können.

In der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700), in der der SC 1959 traditionell eigentlich sehr stark vertreten ist, startet diesmal in Brühl lediglich ein Spieler: Thomas Orlik. Orlik würde es in dieser Klasse natürlich sehr gerne Dmitri Adomeit gleichtun - Adomeit löste im Dezember beim Vorrundenturnier in Kassel das Ticket zum Bundesfinale der D-Klasse, das im Mai in Halle/Saale stattfindet. Tobias Klampt startete im Januar in Hamburg in der D-Klasse, belegte dort allerdings einen Mittelplatz und verpasste die Qualifikation. Die besten sechs Spieler jeder Klasse qualifizieren sich in Brühl für das Bundesfinale.

Eine gute Chance auf einen der ersten sechs Plätze weist das DWZ-Ranking dem Leiter der SC-Delegation in der E-Klasse (DWZ 1300 bis 1500), Peter Kernchen, zu. Kernchen wird in dieser Klasse als Nummer drei geführt. Ein Selbstläufer wird es allerdings keineswegs - das musste Kernchen in Brühl im Jahr 2009 erfahren. Seinerzeit spielte Kernchen ein gutes Turnier, lag bis zur letzten Runde auf Rang drei, fiel dann nach einer finalen Niederlage aber auf den neunten Platz zurück.

Gleich vier Spieler des SC 1959 starten in der F-Klasse (bis DWZ 1300), darunter drei Jugendliche - erstmals schickt der SC 1959 seinen Nachwuchs zu einer Vorrunde der Deutschen Amateurschaft-Meisterschaft. Mike Bocklenberg wird in dieser Rangliste als Sechster geführt und dürfte nach den jüngst gezeigten Leistungen am ehesten in den Kampf um die Quali-Plätze für Halle eingreifen können. Marius Osenberg will in Brühl vor allem Wettkampfpraxis und wenn möglich auch neues Selbstvertrauen sammeln. Wenn es gut läuft, ist auch er ein Kandidat, der vorne mitmischen kann. Jüngster SC-Starter ist U12-Akteur Robert Leonidas, für den es in Brühl ebenfalls gilt, weiter Wettkampfpraxis zu sammeln und außerdem als Lohn die erste Zahl im DWZ-Ranking zu erhalten. Komplettiert wird das Feld von Philipp Hahnel - der Betreuer der SC-Jugend zählt im Feld zur unteren DWZ-Hälfte, will aber den einen oder anderen Favoriten ärgern und ein paar Punkte im DWZ-Ranking dazu gewinnen.

Der SC 1959 drückt allen SC-Teilnehmern in Brühl fest die Daumen!


 

Remis für Gorzinski

Herne, 8. Februar

Offene Herner Stadtmeisterschaft (3)

Gorzinski - Funke (Höntrop, DWZ 1936) remis

Nach zwei Siegen zum Auftakt schaffte Dariusz in der 3. Runde ein Remis gegen den DWZ-stärkeren Eckhard Funke und ist nach drei Runden Achter. In Runde vier geht es mit schwarz gegen Helmut Schorra (Buer, DWZ 2054).

Zur Turnierseite


 

SC-Reserve bleibt Spitzenreiter

Lüdenscheid, 7. Februar

Bezirksklasse, 5. Runde
Svgg Lüd. III - SvG Plettenberg III 5:1

Überraschend unter die SvG Plettenberg III im Nachholspiel bei der Svgg Lüdenscheid III 1:5. Die Plettenberger traten dabei stark ersatzgeschwächt an und kassierten so ihre erste Saisonniederlage. Damit ist die Reserve des SC 1959 nach fünf Runden mit einem Punkt Vorsprung Tabellenführer und auf einmal in Aufstiegsgefahr. Zur Liga-Übersicht


 

Jugend verliert in Plettenberg

Plettenberg, 6. Februar

Jugend-Bezirksliga (5)

SvG Plettenberg - SC 1959 3:1
SF Neuenrade - Svgg Lüd. 1:3


Im vierten Saisonspiel unterlag der SC 1959 zum dritten Mal 1:3. Den Ehrenpunkt im Gastspiel in Plettenberg erzielte Quentin Grob mit seinem Sieg gegen Neslihan Karamik. Es war indes ein kurioser Sieg. Grob stand ein wenig schlechter, als das Mobiltelefon von Karamik schellte. Grob reklamierte seinen Sieg - regelkonform. Ärgerlich für Neslihan Karamik.

Am Plettenberger Sieg änderte dies nichts. Die Gastgeber mussten zwar auf Marc Schulze verzichten, der parallel im Einzelpokalfinale gegen Walter Cordes siegte, waren aber trotzdem gut besetzt. Und Probleme hatten auch die Schalksmühler allerlei: Mit Marius Osenberg, Niklas Kölz, Gianluca Falcone und Volker Kleinschmidt fehlten vier Spieler aus dem Kader, so dass Spieler aus der Reserve nachrückten - u.a. mit Mike Schletz und Patrick Philipp zwei Pflichtspiel-Debütanten. Schletz (gegen Jannis Blumöhr) und Philipp (gegen Fabian Breuckmann) gingen denn auch leer aus. Und auch Mike Bocklenberg hatte am Spitzenbrett gegen David Jansen nach einem frühen Figurenverlust letztlich keine Chance.


 

Hälvertalcup mit 20 Teilnehmern

Schalksmühle, 5. Februar

5. Hälvertalcup, 1. Runde
van der Gaag - Starke verlegt
Bocklenberg - Kämper 0:1
Dolgopolyj - N. Kölz 1:0
Mirus - Giraud 0:1
Osenberg - Rieger verlegt
Ertelt - Q. Grob 1:0
A. Grob - H. Kölz 0:1
Reininghaus - Leonidas 1:0
Arens - Raatz 1:0
Siepe - Lindemann 0:1

Mit 20 Teilnehmern ist der 5. Hälvertalcup diesmal exzellent besucht. Am Start ist Titelverteidiger Valerian Giraud - allerdings als Außenseiter. DWZ-Favorit ist der zweimalige Cupsieger Eric van der Gaag, gefolgt von Ralph Kämper und Vladimir Dolgopolyj.

Die Übersicht [452 KB]


 

Hälvertalcup vor dem Start

Schalksmühle, 3. Februar

Am Freitag, 5. Februar, beginnt im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle der 5. Hälvertalcup von SC 1959 und SV Halver. Das Turnier läuft über fünf Runden nach Schweizer-System. Gespielt wird nur eine Partie pro Monat. Meldungen nimmt im Vorfeld Thomas Machatzke (tel. 0171-7466099 oder E-Mail tmachatzke@googlemail.com) entgegen. Auch Spieler, die am ersten Turniertag aufgrund der Wetterlage nicht spielen wollen, sind herzlich eingeladen, am Turnier teilzunehmen. Die 1. Runde muss bis zum 3. März nachgespielt sein. Auch der normale Schalksmühler Spielabend am Dienstag steht für Nachholtermine zur Verfügung.

Als Titelverteidiger startet Valerian Giraud von der Svgg Lüdenscheid ins Turnier, der sich 2009 vor Vladimir Dolgopolyj durchgesetzt hat. Die ersten Auflagen gewannen Eric van der Gaag (SV Halver 2006 und 2007) und Thomas Machatzke (SC 1959, 2008). Es wäre schön, wenn in diesem Jahr mehr Spieler teilnehmen würden als im Jahr 2009 - im November und Dezember des vergangenen Jahres waren es nur sechs Teilnehmer.

Die komplette Ausschreibung

Modus
5 Runden nach Schweizer-System
Bei Punktgleichheit im Kampf um Platz 1 entscheidet die Buchholz-Wertung!

Bedenkzeit
Eine Stunde für die gesamte Partie plus fünf Sekunden Bonus pro Zug.

Termine
5. Februar (Schalksmühle)
5. März (Schalksmühle)
9. April (Halver)
7. Mai (Halver)
4. Juni (Schalksmühle)
Die Partien müssen bis zwei Tage vor der nächsten Runde nachgespielt sein!

Preise
Wanderpokal für den Turniersieger
Urkunden für die Spieler auf den ersten drei Plätzen

Spiellokale
Schachzentrum Volmestraße (Feuerwehrgerätehaus, Volmestraße 30, Schalksmühle)
Räume des SV Hal ver (DRK-Heim in der von-Vincke-Straße, Halver)

Sonstiges
kein Startgeld

Turnierleiter
Thomas Machatzke (Telefon 0171 7466099; E-Mail: tmachatzke@googlemail.com)
Gerhard Raatz (Telefon 02353 12905; E-Mail: gerhardraatz@dokom.net)

Turnierinfos
Homepages: www.sc1959.de oder www.schachvereinhalver.de


 

Vorstandssitzung fällt aus

Schalksmühle, 2. Februar

Aufgrund der schlimmen Wetterlage fällt die für den 2. Februar angesetzte Vorstandssitzung des SC 1959 aus. Es findet auch kein normaler Spielbetrieb statt. Der Schachclub bleibt ausnahmsweise geschlossen.


Gorzinskis zweiter Sieg

Herne, 1. Februar

Offene Herner Stadtmeisterschaft (2)

Andersen (SF Buer, DWZ 2032) - Gorzinski 0:1

Gegen den nach DWZ deutlich favorisierten Gelsenkirchener feierte Dariusz einen feinen Schwarzsieg und hat damit mit zwei Punkten aus zwei Spielen einen Traumstart hingelegt. Weiter so!

Zur Turnierseite