Sie sind hier: News 2009 November  
 NEWS 2009
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

NOVEMBER

VM: Finale am Dienstag

Schalksmühle, 30. November

Vereinsmeisterschaft, 7. Runde

Wirth - Kleinschmidt
Klampt - Eckhardt
zu Putlitz - Orlik
Rieger - Radczewill
Falcone - Mirus
Hahnel - Kernchen

Am 1. Dezember findet die 7. und letzte Runde der Vereinsmeisterschaft statt. Die Partien sind ausgelost, obwohl vor dem Spielbeginn (19 Uhr) noch am Nachmittag die letzte Partie der 6. Runde zwischen Kernchen und Falcone gespielt wird. Für die Auslosung wurde die Partie nach DWZ-Wahrscheinlichkeit gesetzt.

Die Übersicht [448 KB]


 

Tabellenspitze verteidigt

Schalksmühle, 29. November

Bezirksliga, 3. Runde

SC 1959 - Turm Altena 7:1
Svgg Lüd. II - SvG Plettenberg II 6,5:1,5
KS Lüd. - SV Halver II 5,5:2,5
SF Attendorn - SF Neuenrade II 4,5:3,5


Einzelergebnisse auf der Bezirksseite

Gegen den Liga-Neuling VfB "Turm" Altena gelang dem SC 1959 ein 7:1-Kantersieg - allerdings einer, bei dem es zwischendurch gar nicht adventlich ruhig zuging, sondern heftig diskutiert wurde. Doch der Reihe nach:

Der SC 1959 musste auf Adomeit und Klampt verzichten, Altena war ohne Löschner, Sehrbrock und Hörnig angereist. So lag die Favoritenrolle klar beim Gastgeber. Dieser Rolle wurde Timo Röhle (2) am schnellsten gerecht. In nur 19 Zügen überfuhr er Norbert Walter, der nach nicht einmal einer Stunde die Waffen streckte. Auf 2:0 erhöhte Klaus Eckhardt, der im Duell der ältesten Spieler beider Seiten gegen Bruno Krause einen schönen Schwerfigurenangriff startete und damit sehenswert zum Erfolg kam. Als diese Partie endete, war es mit der Ruhe allerdings bereits dahin.

Am Spitzenbrett hatte Ulrich Braselmann nach dem 29. Zug Uwe Kleinschmidts zunächst nachgedacht, war dann aber ausgestanden und auf Toilette gegangen. Kleinschmidt reklamierte daraufhin nach der Fideregel 12.5 die Partie auf Gewinn. Diese Regel besagt, dass ein Spieler den Spielbereich nicht ohne Zustimmung des Schiedsrichter verlassen darf, wenn er am Zug ist. Eine weithin nicht so präsente Regel, die heftige Diskussionen hervorrief. Die Kapitäne Norbert Walter und Thomas Machatzke wälzten das Regelwerk der Fide. Nach ausgiebigem Studieren desselben packten die Spieler die Figuren ein. Für Kleinschmidt wurde der Punkt notiert, die Burgstädter allerdings behielten es sich vor, das Regelwerk noch einmal bei Bezirksspielleiter Horst Radczewill prüfen zu lassen. Außerdem warfen sie dem SC 1959 mangelndes Fairplay vor. Kleinschmidt hatte zum Zeitpunkt der Vorkommnisse einen Minusbauern gehabt.

Thomas Machatzke - abgelenkt und auch ein wenig genervt durch die Vorkommnisse - gab danach angesichts des 3,5:0,5-Zwischenstandes seine Partie gegen Rudolf Krist remis. Machatzke hatte eigentlich eine vielversprechende Angriffsstellung gehabt. Zuvor hatte bereits Christian Hochheusel gegen Alfred Paul trotz eines Mehrbauern remis gemacht. Die Stellung hatte dies durchaus hergegeben.

Nach dem 4:1 sollten noch drei Siegpartien für den SC 1959 folgen: Thomas Orlik (5) verwertete gegen Dirk Radke einen im Mittelspiel eroberten Mehrbauern technisch souverän im Endspiel zum Sieg. Mario Rieger (4) gewann im Mittelspiel gegen Alfred Seifert Turm und Springer für vier Bauern und brachte diesen Vorteil auch locker nach Hause. Angesichts des 6:1-Zwischenstandes gab auch der Altenaer Jens Kienholz (6) gegen Martin zu Putlitz auf. Zu Putlitz hatte hier die Qualität erobert und stand besser. Kienholz ersparte sich die weitere Verteidigungsschlacht, die wahrscheinlich für ihn nicht zu halten gewesen wäre.


 

Adomeit gewinnt Ratingpreis

Minden, 28. November

Bei den Mindener Schnellschach-Open um den Sparkassen-Cup belegte Dmitri Adomeit vom SC 1959 den ausgezeichneten 14. Platz im Topfeld. Mit 5,5 Zählern aus neun Partien (15 Minuten Bedenkzeit) war er zudem der zweitbeste Spieler bis 1800 DWZ - und da der Beste auf Gesamtrang fünf in den Preisrängen landete, gewann Adomeit in dieser Klasse den Rating-Preis. Das exzellent besetzte Turnier gewann Ilja Schneider vor Lev Gutmann. Jens Kotainy aus Hohenlimburg wurde Achter. Dmitri Adomeit ließ zahlreiche sehr viel höher geratete Spieler hinter sich. Klasse!


 

Jugend schlägt sich achtbar

Schalksmühle, 28. November

Jugend-Bezirksliga, 2. Runde
SC 1959 - SvG Plettenberg 1:3
Svgg Lüdenscheid - SF Neuenrade n.g.


Die Jugend des SC 1959 unterlag am 2. Spieltag der Jugend-Bezirksliga den favorisierten Plettenbergern, schlug sich dabei aber sehr achtbar. Für den Ehrenpunkt an diesem Nachmittag sorgte früh in der Partie Niklas Kölz am dritten Brett. Er besiegte mit den schwarzen Steinen die deutlich ältere Neslihan Karamik , die in der vergangenen Woche noch in der Bezirksklassen-Partie in Schalksmühle Daniel Zschiedrich besiegt hatte. Zunächst eroberte Kölz die Dame für einen Turm - als dann auch noch Karamiks Turm verlustig zu gehen drohte, gab sie auf.

An Brett vier ersetzte Robert Leonidas den grippekranken Gianluca Falcone. Er spielte gegen Janis Blumöhr eine sehr engagierte, gute Partie. In der entscheidenden Situation aber entschied er sich für den falschen Bauern-Einschlag im gegnerischen Lager. Bitter: Statt des Gewinns eines ganzen Turms kam es zum Generalabtausch mit deutlichen Materialverlust für Leonidas. Schade, trotzdem eine gute Leistung. An Brett zwei musste sich Marius Osenberg dem starken David Jansen geschlagen geben. Er machte sich das Leben ein wenig schwer, als er ohne Not mit dem g-Bauern auf f3 eine Figur zurückschlug und so seine Königsstellung öffnete. Am Ende war die Stellung nicht mehr zu halten.

Am Spitzenbrett unterlag Mike Bocklenberg gegen Marc Schulze - beileibe keine Schande bei 600 DWZ-Punkten Unterschied. Bocklenberg verteidigte sich bei Schulzes unkonventionellen Angriff lange Zeit umsichtig mit den schwarzen Steinen - dann aber gewann Schulze eine Figur und später souverän das Spiel. Trotz des 1:3 durfte das deutlich jüngere SC-Team hoch erhobebenen Hauptes die Vier-Täler-Städter verabschieden.


 

Trauer um Hermann Holzrichter

Schalksmühle, 27. November

Der Schachclub 1959 Schalksmühle/Hülscheid trägt Trauer: Im Alter von 84 Jahren ist der Ehrenvorsitzende des Vereins, Hermann Holzrichter, am 27. November verstorben. Zuletzt lebte Hermann Holzrichter im Altersheim in Muhle. Wir sind tieftraurig über seinen Tod, weil wir einen guten Freund und einen lieben Menschen verloren haben. Einen ganz besonderen Schachkameraden.

Hermann Holzrichter trat dem Schachclub 1967 bei und wurde schon bald neben dem üblichen Schachspiel ein überaus aktives Mitglied im Vorstandsteam unter dem langjährigen Vorsitzenden und Weggefährten Holzrichters, Alois Piotrowski. 1974 übernahm Hermann Holzrichter die Kasse des Vereins, und er sollte lange Zeit "Herr der Finanzen" im SC 1959 bleiben. 32 Jahre lang, bis zum 10. Februar 2006. An diesem Tag ernannte die Jahreshauptversammlung des SC 1959 Hermann Holzrichter nach dessen auf eigenen Wunsch vollzogenen Verabschiedung aus dem Amt des Kassenwartes zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Es war die verdiente Ehrerweisung für den seinerzeit 80-Jährigen, der in seinem Amt stets absolute Korrektheit, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit verkörpert hatte.

Geboren wurde Hermann Holzrichter am 14. Februar 1925 im Strücken. Das Schachspiel erlernte er in seiner Kriegsgefangenschaft in Schottland. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft aber war es zunächst der Handballsport, der es dem jungen Mann aus Halverscheid angetan hatte. Sein Stammverein war der TuS Oeckinghausen, seine sportliche Heimat die Susannenhöhe. Hermann Holzrichter, der in Brügge bei Flühs arbeitete, zog aber bald nach Schalksmühle. Über seinen Sohn Friedhelm und seine Enkel engagierte er sich dort mehr als ein Vierteljahrhundert beim Schalksmühler TV - kaum ein Heimspiel der ersten Mannschaft versäumte er, und auch hier hatte er seine feste Aufgabe: Er war der Hallenkassierer am Löh. Auch diese Aufgabe verrichtete er so zuverlässig wie freundlich. Im STV war Hermann Holzrichter zudem bis ins hohe Alter aktives Mitglied der Altersriege. Immer donnerstags war er in der Jahnhalle aktiv. Und auch im Siedlerbund war Hermann Holzrichter sehr engagiert. Gäbe es heute mehr Menschen wie ihn - es gäbe keine Probleme im Ehrenamt.

Beim Schachclub war Hermann Holzrichter über viele Jahre ein aktiver Mannschaftsspieler. Er nahm an den Vereinsturnieren teil - egal ob Schach oder auch ausnahmsweise mal Skat. Mit Hermann Holzrichter durfte man immer rechnen. Jungen Schachspielern machte er mit seiner angenehmen Art die Aufnahme im Schachclub leicht. Sportlich erfolgreich war zudem: So feierte er im Jahr 1996 den Gewinn der Vereinsmeisterschaft.

Auch nach seinem Abschied als Kassenwart begleitete Hermann Holzrichter, der ein großer Wanderfreund und bis ins hohe Alter topfit war, die Vorstandsarbeit des SC 1959 als Ehrenvorsitzender, so lange es ihm sein Gesundheitszustand gestattete. In den vergangenen beiden Jahren aber hatte er gesundheitlich einige Rückschläge zu verkraften. Aus diesem Grund war es Hermann Holzrichter auch nicht vergönnt, an den Feierlichkeiten zum 50. Vereinsgeburtstag teilzunehmen. Er wäre gerne dabei gewesen.

Der SC 1959 ist ärmer geworden durch den Verlust dieses lieben Menschen. Die Schachspieler werden Hermann Holzrichter ein ehrendes Andenken bewahren. In den Stunden der Trauer sind sie in Gedanken bei seiner lieben Frau, seinen Kindern und Enkeln.


 

HC: Giraud siegt im Topspiel

Halver, 27. November

4. Hälvertalcup, 3. Runde
Rieger - Mirus 1:0
Giraud - Dolgopolyj 1:0

Im Spitzenspiel der 3. Runde setzte sich Valerian Giraud gegen Vladimir Dolgopolyj durch - nach seinen Siegen bei Bezirks-Einzelpokal und Bezirks-Einzelmeisterschaft sein dritter Sieg in Serie gegen den DWZ-.Favoriten. Im zweiten Spiel des Abends nahm Mario Rieger gegen Lothar Mirus Revanche für die Null in der Vereinsmeisterschaft.

Spielplan [40 KB]


 

VM: Klampt holt auf

Schalksmühle, 24. November

Vereinsmeisterschaft, 6. Runde

Orlik - Klampt 0:1
Mirus - Rieger 1:0
Eckhardt - Hahnel 1:0

Nach diesem Sieg hat Tobias Klampt vor der letzten Runde den Rückstand auf Uwe Kleinschmidt auf einen halben Punkt verkürzt. Das Rennen bleibt spannend. Ein Spiel und damit auch die neue Auslosung stehen noch aus.

Die Übersicht [448 KB]


 

BK: Rabenschwarzer Sonntag

Schalksmühle, 22. November

Bezirksklasse, 3. Runde
SC 1959 II - Plettenberg III 2:4
SF Attendorn II - Plettenberg IV 1,5:4,5
Svgg Lüd. III - KS Lüd. II 2,5:3,5
SV Werdohl - SV Halver III 3:3

Einen rabenschwarzen Sonntag erwischte die Reserve des SC 1959 im Spitzenspiel gegen die SvG Plettenberg III. Trotz der Tatsache, dass schon vor dem Start ein kampfloser Zähler an die Gastgeber ging, verlor der SC 1959 2:4 und feierte diesmal am Brett nicht mal eine Siegpartie. Trotzdem allerdings kein Beinbruch für den Aufsteiger, der nach drei Spielen mit 4:2-Zählern immerhin noch Tabellendritter ist.

Peter Kernchen (3) kam wie schon zuletzt in Halver zu dem zweifelhaften Vergnügen, kampflos einen Punkt einzustreichen. Seine Gegnerin Lisa Vormschlag trat nicht an. Ärgerlich für Kernchen, der damit zwei von drei Partien in dieser Saison der Bezirksklasse nicht spielen konnte. An den Brettern erlebte die eigentlich gut besetzte SC-Mannschaft an diesem Nachmittag ihr kleines Waterloo. Am 5. Brett unterlag Guido Wirth bei seiner Pflichtspielpremiere für den SC 1959 dem starken Viktor Wolf ein wenig zu leicht, als Wirth ein Abzugsschach mit Damenverlust übersah. Daniel Zschiedrich (6) stand gegen Neslihan Karamik eigentlich gut, hatte schön einen Bauern gewonnen - dann aber lief Zschiedrich in ein nicht zu parierendes Matt und verlor.

Damit nicht genug, ging auch die Partie am 2. Brett verloren. Volker Niebuhr hatte zwischenzeitlich gegen Bernhard Heiduck zwar einen Bauern erobert, musste diesen aber zurück geben. Im Endspiel mit Turm und Läufer war materiell alles ausgeglichen - der entfernte Freibauer von Heiduck aber entschied die Partie zugunsten des Plettenbergers. Aus dem 1:0 war in nicht einmal drei Stunden ein 1:3 geworden. Bitter.

Christian Hochheusel (1, gegen Aßmann) und Klaus Eckhardt (4, gegen Meinking) hätten so noch das Teamremis retten können - doch es passte gut zu diesem Nachmittag, dass dies trotz vielversprechender Stellungen nicht gelang. Eckhardt hatte gegen Meinking Vorteile, eroberte im Endspiel durch einen entfernten Freibauern die letzte gegnerische Figur. Doch Meinking gelang es, die letzten Bauern zu tauschen, so dass die Partie letztlich doch im Remis mündete. Damit war der Kampf entschieden, so dass auch Christian Hochheusel trotz Qualitätsvorteil sein Spiel gegen Dirk Aßmann ebenfalls remis gab. Der 2:4-Endstand war besiegelt.


 

Bocklenberg Blitz-Vereinsmeister

Schalksmühle, 20. November

Mike Bocklenberg hat die Vereinsmeisterschaft der Jugend im Blitzschach gewonnen. Bocklenberg blieb in sieben Partien ungeschlagen, gewann in der Schlussrunde das "Endspiel" gegen Niklas Kölz, der mit 6,0 Zählern Zweiter wurde. Ein ganz starkes Turnier spielte auch Robert Leonidas (5,0) als Dritter. Auf den nächsten Plätzen folgten Quentin Grob (4,0), Ann-Kathrin Grob , Silas Hardt (beide 2,0), Justus Dräger und Lorraine Stein (beide 1,0).


 

Hälvertalcup: Svgg-Duo vorne

Halver, 20. November

4. Hälvertalcup, 2. Runde
Mirus - Arens 0:1
Lindemann - Giraud 0:1
Dolgopolyj - Rieger 1:0

Nach der 2. Runde führen Janik Arens und Valerian Giraud das Turnier mit jeweils 1,5 Zählern an. Allerdings hat Vladimir Dolgopolyj erst eine Partie ausgetragen.

Spielplan [40 KB]


 

Kleinschmidt gewinnt Topspiel

Schalksmühle, 17. November

Vereinsmeisterschaft, 5. Runde

Hahnel - Falcone 0:1

6. Runde
Kleinschmidt - zu Putlitz 1:0
Radczewill - Wirth 1:0

Das Topspiel der 6. Runde ging an Uwe Kleinschmidt, der damit wieder alleinig die Führung in der Vereinsmeisterschaft übernommen hat und aus eigener Kraft seinen Titel verteidigen kann.

Die Übersicht [448 KB]


 

6. Runde ausgelost

Schalksmühle, 16. November

Obwohl das letzte Spiel der 5. Runde zwischen Philipp Hahnel und Gianluca Falcone erst am Dienstag um 17 Uhr ausgetragen wird, wurde die 6. Runde des Turniers ausgelost, so dass am Dienstag um 19 Uhr die Folgepartien starten können. Für die Auslosung wurde das Spiel Hahnel - Falcone 0:0 gesetzt, was aber noch nachträglich korrigiert wird.
In der 6. Runde kommt es zu folgenden Spielen: Kleinschmidt - zu Putlitz; Orlik - Klampt; Radczewill - Wirth; Mirus - Rieger; Eckhardt - Hahnel; Falcone - Kernchen

Die Übersicht [448 KB]


 

Erster Punkt für SC-Dritte

Kreisgebiet, 15. November

Kreisliga Sauerland, 3. Runde

Svgg Lüdenscheid IV - SF Lennestadt III 1:3
KS Lüdenscheid III - SC 1959 III 2:2
spielfrei: SF Lennestadt II

Einzelergebnisse auf der Bezirksseite

Bei der Drittvertretung der KS Lüdenscheid feierte die Dritte des SC 1959 den ersten Punktgewinn der Saison, einen durchaus überraschenden. Auch deshalb, weil aus der Stammbesetzung Sascha Gerhardt und Marius Osenberg ausfielen und es diesmal gar nicht leicht war, die vier Bretter zu besetzen.

Die Bergstädter gingen 1:0 in Führung, als am vierten Brett Verbandsliga-Jugendspieler Sebastian Eschenasy gegen Volker Kleinschmidt gewann. Kleinschmidt spielte ein wenig zu schnell und geriet somit unter Druck. Als er eine Figur verlor, war die Partie nicht mehr zu halten. Auch Quentin Grob (3) hatte es mit einem Gegner aus der Jugend-Verbandsliga zu tun. Gegen Björn Wunderwaldt spielte Grob zwar geduldig, überzog dann aber bei einem Angriff und verlor Figur und zwei Bauern. Die Stellung war im Endspiel mit Minusbauern wenig verheißungsvoll, doch Grob ließ seine Bauern marschieren, Wunderwaldt spielte zu passiv und gestattete es dem Schalksmühler, einen Bauern umzuwandeln. Das reichte - Grob setzte Wunderwaldt matt und glich damit zum 1:1 aus.

Philipp Hahnel (2) hatte es diesmal mit dem stärksten Lüdenscheider, Peter Rütting, zu tun. Hahnel spielte eine sehr ordentliche, lange Partie, doch am Ende musste er doch die Überlegenheit des erfahrenen Gegners anerkennen. So führten die Königsspringer zum zweiten Mal an diesem Tage. Doch wieder gelang der Ausgleich. Mike Bocklenberg hatte am Spitzenbrett gegen den KSL-Vorsitzenden Eberhard Mayer früh eine Figur gewonnen. Fortan spielte er sehr geduldig seinen Vorteil aus, ließ dabei ein ums andere Mal zwar den schnelleren Gewinnweg aus, doch nach mehr als vier Stunden Spielzeit hatte Bocklenberg einen Turm und vier Bauern gegen einen Turm - Mayer streckte die Waffen. Das Teamremis war für die Schalksmühler gesichert.


 

Kölz siegt in Plettenberg

Plettenberg, 14. November

Mit 38 Teilnehmern waren die 1. Plettenberger Jugend-Open gut besetzt. Der SC 1959 schickte zur Premiere sechs Spieler in die Vier-Täler-Stadt und stellte am Ende des Tages einen Turniersieger: Niklas Kölz gewann mit 6,0 Zählern aus sieben Partien die U10-Klasse. Doch auch die übrigen Leistungen durften sich sehen lassen.

Das Sextett des SC 1959 startete in Böddinghausen in der gemischten U12/U10-Klasse, die am Ende getrennt gewertet wurde. 18 Teilnehmer waren in diesen beiden Altersbereichen am Start. Die SvG Plettenberg fasste auch die Klasse U18, U16 und U14 zusammen - hier mit insgesamt 20 Spielern. In diesen Klassen siegten Tugay Evsan (U18, KS Lüdenscheid), Marc Schulze (U16, SvG Plettenberg) und Jonas Glatzel (U14, Turm Hohenlimburg).

In der U12/U10-Klasse lieferte sich Niklas Kölz als Jungjahrgang der U10 ein spannendes Rennen mit den U12-Spielern Thomas Dannenberg (KS Iserlohn) und Lukas van Bargen (Turm Hohenlimburg). Zunächst besiegte van Bargen Dannenberg im direkten Duell, dann siegte Kölz nach feiner Leistung gegen van Bargen. In der sechsten Runde aber zog Kölz mit schwarz gegen Dannenberg den kürzeren. So kamen alle drei Spieler mit 6,0 Zählern über die Ziellinie. Für Kölz kein Problem: Er gewann damit mit 2,0 Zählern Vorsprung auf den Neuenrader Florian Schulte die U10-Klasse. Silas Hardt als zweiter Teilnehmer des SC 1959 zeigte in dieser Klasse ebenfalls sehr gute Ansätze und wurde mit 3,5 Zählern Fünfter - nur einen halben Punkt hinter dem Zweiten Schulte.

In der U12-Klasse siegte Thomas Dannenberg aufgrund der besseren Buchholz-Wertung vor Lukas von Bargen. Dritter wurde mit 4,5 Zählern der Lokalmatador Eric Wortmann. Direkt dahinter folgten mit Robert Leonidas und Quentin Grob (beide 4,0 Punkte) zwei Spieler des SC 1959. Justus Dräger sammelte bei seiner Einzelturnier-Premiere für den SC 1959 beachtliche 3,0 Punkte und wurde damit Achter der U12. Florian Raddatz landete mit 2,0 Zählern auf Rang elf.

Insgesamt durfte der SC 1959 mit dieser Bilanz sehr zufrieden sein, zählte bei der sehr gelungenen Turnierpremiere in der Vier-Täler-Stadt zu den Vereinen mit der besten Bilanz. Eine gute Generalprobe für die Bezirks-Einzelmeisterschaft am 5. Dezember in Lüdenscheid, in der ebenfalls nach dem Schnellschach-Modus die Titelträger ermittelt werden. Schade in diesem Zusammenhang war, dass die älteren Jugendlichen des SC 1959 (Bocklenberg, Osenberg, Starke, Falcone) aus verschiedenen Gründen in Plettenberg nicht am Start waren.


 

Hälvertalcup: Minifeld

Halver, 13. November

4. Hälvertalcup, 1. Runde
Rieger - Lindemann 1:0
Giraud - Arens remis
Dolgopolyj - Mirus verlegt

Der 4. Hälvertalcup wird erstmals als Rundenturnier gespielt. Nur sieben Teilnehmer - drei vom SV Halver, zwei vom SC 1959 und zwei von der Svgg Lüdenscheid - hatten gemeldet. Titelverteidiger Thomas Machatzke zog daraufhin zurück, so dass bei sechs Startern ein normales Rundenturnier möglich wurde. Die ersten beiden Partien sind bereits gespielt. Lothar Mirus musste sein Auftaktspiel krankheitsbedingt absagen.

Spielplan [40 KB]


 

4. Hälvertalcup am Freitag

Schalksmühle/Halver, 10. November

Am Freitagabend beginnt der 4. Hälvertalcup des SV Halver und SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Der erste Spieltag findet um 20 Uhr in Halver (DRK-Heim, von-Vincke-Straße) statt. Nach den gelungenen Auflagen der vergangenen drei Jahre haben die benachbarten Vereine auch in diesem Jahr wieder den Hälvertalcup mit in den Jahreskalender aufgenommen. Am Konzept und Modus wurde nichts geändert. Gespielt werden wieder fünf Runden nach Schweizer-System bei der Bedenkzeit pro Spieler von einer Stunde plus fünf Sekunden pro Zug.

Eingeladen zur Teilnahme sind alle Schachspieler - neben den Mitglieder des SVH und SC 1959 natürlich auch die Spieler aus benachbarten Vereinen oder Nicht-Vereinsspieler. Bei der Premiere vor zwei Jahren nahmen 15 Spieler teil, im 2007 waren 18 Starter, 2008 dann 16 Starter. Auf den Sieger wartet ein Wanderpokal. Als Titelverteidiger startet Thomas Machatzke (SC 1959), davor hatte zweimal Eric van der Gaag (SV Halver) dem Pokal gewonnen.

Meldungen werden am Freitag bis eine Viertelstunde vor Turnierbeginn angenommen. Voranmeldungen bitte telefonisch an Thomas Machatzke (01 71-7 466 099) - das gilt auch für Spieler, die mitspielen möchten, aber vielleicht am ersten Spieltag verhindert sind. Die weiteren Spieltermine sind folgende: 2. Runde: 20. November, 20 Uhr, in Schalksmühle (Feuerwehrgerätehaus) - 3. Runde: 27. November, 20 Uhr, in Halver - 4. Runde: 4. Dezember, 20 Uhr, in Schalksmühle - 5. Runde: 18. Dezember, 20 Uhr, in Halver


 

VM: Eckhardt schlägt Kernchen

Schalksmühle, 10. November

Vereinsmeisterschaft, 5. Runde

Kernchen - Eckhardt 0:1

Die zweite Nachholpartie zwischen Hahnel und Falcone musste ausfallen, da Hahnel krank ist. Erst wenn diese Partie gespielt ist, wird die nächste Runde ausgelost..

Die Übersicht [448 KB]


 

Preise für Orlik und Kernchen

Schalksmühle, 8. November

Ryszard Galicki ist neuer Einzelmeister des Schachbezirks Sauerland. In der letzten Runde reichte dem Altmeister der Svgg Lüdenscheid ein Remis gegen Walter Cordes (SF Neuenrade), um nach seinen vier Siegen in den ersten vier Partien den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Walter Cordes belegte aufgrund der besseren Buchholz-Wertung vor den punktgleichen Plettenbergern Marc Schulze und Marek Maniocha Rang zwei und qualifizierte sich damit wie Galicki für die Verbandsmeisterschaft in Hachen. Die Rating-Preise gingen an Marc Schulze (Sieger DWZ 1500 bis 1799), Thomas Orlik (SC 1959, Zweiter DWZ 1500 bis 1799), Peter Kernchen (SC 1959, Erster DWZ bis 1500) und Anatoli Litau (Svgg Lüdenscheid, Zweiter DWZ bis 1500). Den Buchpreis für den größten DWZ-Sprung gewann Peter Kernchen (plus 71).

Zur Bildergalerie

Partien 1. Runde: Download [6 KB]
Partien 2. Runde: Download [5 KB]
Partien 3. Runde: Download [6 KB]
Partien 4. Runde: Download [5 KB]
Partien 5. Runde: Download [5 KB]
Endstand nach 5. Runde [743 KB]


 

BEM: Gute SC-Bilanz

Schalksmühle, 7. November

Auch am zweiten Tag der in Schalksmühle stattfindenden Bezirks-Einzelmeisterschaften durfte sich die Bilanz des SC 1959 sehen lassen. Martin zu Putlitz besiegte - das Highlight - auf Zeit den Titelverteidiger Marek Maniocha und verlor im Spitzenspiel der 3. Runde unglücklich gegen Ryszard Galicki. Mit zu Putlitz, Peter Kernchen (u.a. Sieg gegen Uwe Kleinschmidt), Mario Rieger (zweimal Remis gegen Cordes und Schulze), Dariusz Gorzinski (zweimal Remis gegen Skapski und Giraud) und Uwe Kleinschmidt weisen fünf Schalksmühler 2,0 Zähler auf. Das Klassement wird von Wolfram Tesche, Ryszard Galicki (beide 3,0) und Walter Cordes (2,5) angeführt. Ebenfalls stark: Mike Bocklenberg holt gegen zwei DWZ-stärkere Altmeister (Boxhammer, Lindemann) in guten Stellungen zwei Punkteteilungen. Am Sonntag geht es um 9 Uhr weiter.

Die Übersicht [743 KB]


 

BEM: 28 Teilnehmer

Schalksmühle, 6. November

Anlässlich des 50. Geburtstags des SC 1959 richtet der Verein in diesem Jahr erstmals die Einzelmeisterschaft des Bezirks Sauerland aus. 28 Spieler nehmen daran teil, darunter zehn aktive und drei passive Mitglieder des SC 1959. In der 1. Runde sorgte Peter Kernchen mit seinem Sieg gegen Vasileios Lanaras für die größte Überraschung eines Schalksmühlers. Außerdem gewannen: Thomas Orlik, Uwe Kleinschmidt, Neuzugang Dariusz Gorzinski, Mario Rieger und Martin zu Putlitz. Niederlagen bezogen zum Start Robert Leonidas, Philipp Hahnel, Mike Bocklenberg und Guido Wirth. Außerdem überraschend: Der Halveraner Pornchai Ertelt bezwang den topgesetzen Helmut Hermaneck, Valerian Giraud besiegte Ex-Bezirksmeister Vladimir Dolgopolyj.

Die Übersicht [743 KB]


 

Zu Putlitz nun spitze

Schalksmühle, 3. November

Vereinsmeisterschaft, 5. Runde

Klampt - Kleinschmidt 0:1
zu Putlitz - Radczewill 1:0
Rieger - Wirth 0:1
Mirus - Orlik 0:1

Martin zu Putlitz und Uwe Kleinschmidt führen nach Tobias Klampts erster Niederlage nun mit 4,0 Zählern das Klassement an. Ein tolles Turnier spielt weiterhin Guido Wirth, der derzeit Vierter ist.

Die Übersicht [448 KB]


 

VM: zu Putlitz Zweiter

Schalksmühle, 2. November

Vereinsmeisterschaft, 4. Runde

zu Putlitz - Kernchen 1:0

Damit hat sich Martin zu Putlitz auf Rang zwei vorgeschoben. Klaus Wenzel ist auf eigenen Wunsch auf dem Turnier ausgestiegen. In der 5. Runde (3. November) kommt es zu folgenden Paarungen: Klampt - Kleinschmidt; zu Putlitz - Radczewill; Rieger - Wirth; Mirus - Orlik; Kernchen - Eckhardt; Hahnel - Falcone

Die Übersicht [448 KB]


 

"Rote Laterne" für SC 1959

Neuenrade, 1. November

Bei der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft des Bezirks Sauerland belegte der SC 1959 in Neuenrade unter sechs Teams den letzten Platz - punktgleich, aber mit der schlechteren Brettpunkt-Bilanz gegenüber den SF Attendorn. Der erste Titel in der neuen Spielzeit geht im Schachbezirk Sauerland an die SvG Plettenberg. Beim Mannschaftsblitz setzten sich die Vier-Täler-Städter in Neuenrade ungeschlagen durch, waren mit 30:0-Mannschaftspunkten und 53:7-Brettpunkten eine Klasse für sich. Zweiter wurde der SV Halver, als Dritter qualifizierte sich Gastgeber SF Neuenrade denkbar knapp für die Verbandsmeisterschaft, die Anfang 2010 stattfindet.

Nur sechs Mannschaften hatten sich zu den Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften im Blitzschach in der Hönnestadt eingefunden. Die KS Lüdenscheid, die SF Lennestadt, der SV Werdohl und Turm Altena fehlten. Die übrigen Vereine stellten in diesem Jahr allesamt nur eine Mannschaft, so dass es ein überschaubares Feld war, in dem die Plettenberger als hohe Favoriten an den Start gingen und ihrer Stellung gerecht wurden.

Max Bouaraba, Thomas Kuhnen, Youngster Marc Schulze und Manfred Nölke gaben überhaupt nur sieben Brettpunkte in den 15 Partien des Tages ab. Der SV Halver verlor dreimal gegen die Plettenberger und ließ daneben zwei Teamremis gegen die SF Neuenrade zu. Für die Hönnestädter waren diese Punkteteilungen der Schlüssel zu Rang drei und damit zur Qualifikation für die Verbandsmeisterschaft, denn nach Mannschaftspunkten lagen die Schachfreunde am Ende gleichauf mit der reinen Jugend-Mannschaft der Svgg Lüdenscheid, die den direkten Vergleich im dreiründigen Turnier sogar zweimal gegen Neuenrade für sich entschied. Bei jeweils 15:15-Zählern gaben am Ende aber die Brettpunkte den Ausschlag. Neuenrade wies 30.5 Brettpunkte auf, die Svgg Lüdenscheid "nur" 29,5. Trotzdem eine starke Leistung des Youngster-Teams.

Am unteren Ende des Klassements fanden sich erwartungsgemäß die SF Attendorn und der SC Schalksmühle/Hülscheid ein. Im direkten Vergleich gab es jeweils einen Sieg und ein Remis für beide. Darüber hinaus gelang sowohl den Hansestädtern als auch den Schachspielern von der Volme ein weiteres Teamremis, so dass beide 4:26-Zähler aufwiesen. Die Attendorner sicherten sich dank der besseren Brettpunkt Rang fünf.

Der Endstand: 1. SvG Plettenberg 30:0/53,0 (Bouaraba 13,0; Kuhnen 13,0; Schulze 14,0; Nölke 13,0); 2. SV Halver 22:8/41,0 (Kämper 9,0; Hermaneck 13,0; Schmidt 10,0; Dolgopolyj 9,0); 3. SF Neuenrade 15:15/30,5 (V. Lanaras 6,5; W. Cordes 7,0; Schulte 9,0; D. Lanaras 8,0); 4. Svgg Lüdenscheid 15:15/29,5 (Hellwig 10,0; Giraud 6,5; Litau 7,0; Arens 6,0); 5. SF Attendorn 4:26/14,0 (Dietz 5,0; Mickisch 5,0; Dahlmann 0,5; Klöckener 3,5); 6. SC Schalksmühle/Hülscheid 4:26/12,0 (Rieger 1,5; C. Hochheusel 0,5; Orlik 4,5; Machatzke 5,5)