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OKTOBER

Jugend schlägt sich gut

Schalksmühle, 31. Oktober

Jugend-Bezirksklasse, 3.+4. Runde

SC 1959 II - SF Lennestadt 1:3
KS Lüdenscheid II - SF Attendorn 2:2
KS Lüdenscheid II - SF Lennestadt 0:4
SF Attendorn - SC 1959 II 1:3


Alle Einzelresultate auf der Bezirksseite

Die SF Lennestadt liegen nach der 3. und 4. Runde in der Jugend-Bezirksklasse Sauerland klar auf Aufstiegskurs. Die Lennestädter fuhren bei der Doppelrunde im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle die Saisonsiege drei und vier ein - ungefährdet. Mit 8:0-Zählern haben sie dabei bereits drei Punkte Vorsprung vor der überraschend gut liegenden zweiten Jugendmannschaft des SC Schalksmühle/Hülscheid. Die SF Attendorn, die diesmal nur mit zwei Spielern antraten, sind mit zwei Pluspunkten Tabellendritter, die KS Lüdenscheid II holten in Schalksmühle den ersten Punkt und sind Tabellenvierter.

Sehr zufrieden war der SC 1959 nach der Doppelrunde. Ihr Pflichtspieldebüt feierten dabei an den Brettern drei und vier Silas Hardt (Jahrgang 2001) und Justus Dräger (Jahrgang 1998). Ein wenig schade war, dass man dabei zunächst gegen die sehr starken Lennestädter antreten musste und anschließend gegen die nur mit den Brettern eins und zwei angereisten Attendorner - Hardt und Dräger durften so nur einmal ans Brett und gingen gegen die Lennestädter Schäfer bzw. Geisweid erwartungsgemäß leer aus. Gegen den hohen Favoriten SF Lennestadt schlug sich das Team bei der 1:3-Niederlage dennoch sehr achtbar. Nicht nur, dass sich Hardt und Dräger lange hielten. Am Spitzenbrett spielte Quentin Grob eine lange offene Partie, in der er gegen Trudewind am Ende aber verlor. Den Ehrenpunkt besorgte somit Robert Leonidas , der sensationell gegen den U12-Bezirksmeister Lars Mertens gewann. Dabei hatte Mertens zwar Vorteile, lief letztlich aber in ein Grundreihenmatt. Angespornt von diesem Sieg bezwang Leonidas anschließend gegen Attendorn auch noch Dominic Schäfer, gegen den er bei der ersten Doppelrunde in Lüdenscheid noch verloren hatte. Bei Quentin Grob lief es nicht so gut. Er unterlag auch gegen Attendorn - diesmal absolut unnötig, ließ Grob doch gegen Dominguez nach offenem Kampf im Endspiel eine Gewinnfortsetzung aus. Da aber die Bretter drei und vier kampflos an den SC 1959 gingen, siegten die Schalksmühler gegen Attendorn 3:1 und weisen damit nun 5:3-Zähler auf.

Die Königsspringer Lüdenscheid II hatten das gleiche Programm wie der SC 1959 II zu absolvieren. Auch die Bergstädter boten mit Damian Oberste und Michalak Kaspar zwei nachgemeldete Spieler an den Brettern drei und vier auf, die gegen die starken Lennestädter letztlich chancenlos waren, gegen Attendorn aber ebenfalls zu kampflosen Siegen kamen. An den ersten beiden Brettern mussten sich Jean Sönnecken (1, gegen Trudewind und Dominguez) und Kamil Czaja (2, gegen Mertens und Schäfer) zweimal geschlagen geben. So unterlagen die Königsspringer gegen Lennestadt 0:4, kamen gegen Attendorn aber zu einem 2:2-Teamremis.

Die dritte und letzte Doppelrunde der Jugend-Bezirksklasse findet am 20. Februar 2010 in Attendorn statt.


 

Pokalfinale steht

Kreisgebiet, 31. Oktober

Viererpokal, Halbfinale

Svgg Lüdenscheid - SV Halver II 3,5:0,5
SV Halver - SvG Plettenberg 1,5:2,5

Damit stehen sich am 12. Dezember im Finale die beiden Verbandsligisten aus Plettenberg und Lüdenscheid gegenüber.


 

Trauer um Uli Wetzel

Schalksmühle, 30. Oktober

Geschockt haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Ehrenmitglied Uli Wetzel heute Mittag nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Am 21. November wäre Uli 82 Jahre alt geworden, doch das hat der Krebs nicht zugelassen. Uli, der als einziges Mitglied des SC 1959 schon bei der Gründung im Jahr 1959 dabei war, hat bis zuletzt aktiv im Verein mitgearbeitet. 50 Jahre lang! Noch bei der offenen Vorstandssitzung am 12. Oktober war Uli dabei. Er hat die 3. Mannschaft gemeinsam mit Philipp Hahnel geführt und sich bis zuletzt - wie es immer seine Stärke im Schachclub war - um die Betreuung der Jugend gekümmert. Wir sind tieftraurig und in Gedanken in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau und seinen beiden Kindern. Wir werden Uli Wetzel als Schach-, aber auch als exzellenten Skatspieler, vor allem aber als lieben und stets hilfsbereiten Menschen in Erinnerung halten. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beisetzung findet am 4. November um 13 Uhr in der Friedhofskapelle am Wippekühl statt. Dort werden auch seine Schachkameraden von Uli Wetzel Abschied nehmen.

Für die Festschrift zum 50. Vereinsgeburtstag hat Christian Bien ein Interview mit Uli Wetzel geführt, in dem Uli Wetzel von sich und den früheren Zeiten erzählt. Das Interview [478 KB]


 

VM: Kleinschmidt holt auf

Schalksmühle, 27. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 4. Runde

Orlik - Kleinschmidt 0:1
Mirus - Wenzel + -

Uwe Kleinschmidt holte durch den hart erkämpften Schwarzsieg auf und hat wieder alle Chancen auf eine Titelverteidigung. Die letzte Nachholpartie zwischen zu Putlitz und Kernchen steht noch aus.

Die Übersicht [448 KB]


 

Hart erkämpfter Erfolg

Schalksmühle, 25. Oktober

Bezirksliga, 2. Runde

SF Neuenrade II - SC 1959 3:5
SvG Plettenberg II - KS Lüd. 5,5:2,5
SV Halver II - SF Attendorn 2:6
Turm Altena - Svgg Lüd. II 3:5


Mit einem hart erkämpften 5:3-Auswärtssieg bei den SF Neuenrade II hat der SC 1959 die Tabellenspitze in der Bezirksliga Sauerland verteidigt. Der Vorsprung auf die ebenfalls mit zwei Siegen gestarteten Teams SF Attendorn und SvG Plettenberg II ist allerdings auf einen halben Brettpunkt zusammen geschrumpft.

Der SC 1959 musste in der Hönnestadt Dmitri Adomeit ersetzen, dafür rückten im Gegensatz zum ersten Saisonspiel Uwe Kleinschmidt und Thomas Machatzke ins Team. Als Ersatzspieler reiste Klaus Eckhardt mit nach Neuenrade. Die Gastgeber agierten ebenfalls mit einem Ersatzspieler - allerdings mit Jan-Felix Liebermann (DWZ 1756), der damit eher eine Verstärkung für das Team sein sollte.

Für die 1:0-Führung für den Gast sorgte nach gut zwei Stunden Tobias Klampt (7). Einen Tag vor seinem 33. Geburtstag schenkte ihm sein Gegner Uwe Neumann nach und nach zwei Figuren. Klampt nutzte den Vorteil entschlossen aus und spielte kurz und knackig auf matt. Martin zu Putlitz (6) fuhr im zweiten Saisonspiel seinen zweiten Sieg ein: Gegen Peter Ruda gewann er früh einen Bauern. Im fortgeschrittenen Mittelspiel sackte zu Putlitz dann zwei weitere Bauern ein, so dass Ruda aufgab.

So glatt ging es aber nicht weiter: Thomas Orlik (5) hatte zwar gegen Steffen Rauer bereits zwei Bauern gewonnen und einen weit vorgerückt. Doch in Zeitnot gab er beide Bauern wieder ab und überschritt im 38. Zug doch die Zeit - es hieß nurmehr 1:2. Und an den übrigen Brettern sah es längst nicht überall gut aus für den Gast. Mario Rieger hatte gegen Michael Heyer unkonventionell eröffnet und später einen Bauern verloren. Den Bauern gewann er aber zurück und steuerte letztlich sicher zum Remis. Fast zeitgleich gewann Timo Röhle (2) gegen SF-Kapitän Christian Midderhoff. Einem frühen Bauerngewinn folgten immer größere Fortschritte auf dem Weg zum Schwarzsieg Röhles - nach der Zeitkontrolle hatte er einen Springer und zwei Bauern mehr. Midderhoff gab auf.

So stand es 1,5:3,5, als noch drei Partien liefen. Uwe Kleinschmidt hatte am Spitzenbrett ein remisliches Turmendspiel auf dem Brett und prüfte den Remisvorschlag von Gegner Hans-Peter Schulze. Er hätte es vielleicht noch weiter probiert - doch die Punkteteilung sollte nach dem Remis am achten Brett reichen. Hier hatte Klaus Eckhardt mit schwarz als krasser Außenseiter gegen den rund 300 DWZ-Punkte besser gerateten Jan-Felix Liebermann eine tolle Partie gespielt. Vier Mehrbauern hatte Eckhardt bei einem Minusspringer - allerdings waren zwei Freibauern schon weit vorgerückt. Als Liebermann ein Remis anbot, nahm Eckhardt an. Auch Kleinschmidt remisierte daraufhin. Damit war der Kampf gewonnen. Und nur eine Minute später einigten sich auch Thomas Machatzke (3) und SF-Routinier Curt Kleinmichel auf ein Remis. Die längste Partie des Tages war eine Partie mit entgegen gesetzten Rochaden und offenem Visier gewesen. Kleinmichel machte vor der Zeitkontrolle zehn Züge in weniger als drei Minuten, wodurch er einige mögliche Opfervarianten nicht mehr durchrechnen konnte, und den 40. Zug vier Sekunden vor dem Fallplättchen. In dieser Phase ließ Machatzke eine - allerdings recht schwierige - Gewinnfortsetzung aus. Als man sich friedlich einigte, war die Stellung noch immer scharf mit Chancen auf beiden Seiten. Angesichts der gefallenen Entscheidung benügten sich aber beide Kontrahenten mit dem Remis.

Einzelergebnisse auf der
Bezirksseite


 

Zaitsev siegt in Halver

Halver, 24. Oktober

39 Siegpartien und siebenmal ein Remis - das war die Bilanz von Michail Zaitsev am Samstag im Halveraner Kulturbahnhof. Besser als der damit an diesem Tag ungeschlagene Internationale Meister von der SG Bochum 31 war kein anderer Spieler, so dass sich Zaitsev beim 1. Zwölf-Stunden-Blitz des SV Halver völlig verdient den Sieg und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro sicherte. Mehr

Zaitsev verwies mit 42,5 Punkten Andrey Orlov, Großmeister aus Reihen der SG Bochum (40,5) und den Gießener IM Anatoli Donchenko (36,0) auf die Ränge zwei und drei. Donchenko war punktgleich mit dem Dortmunder IM Thomas Henrichs, wies aber die bessere SB-Wertung auf und kam damit noch in die Preisränge.

29 Teilnehmer begrüßte der SV Halver zur Premiere seines neuen Turnierformats im Kulturbahnhof. Angesichts dieses Feldes ließ Organisator Ralph Kämper zunächst eine Vorrunde nach dem Modus "jeder gegen jeden" spielen. Danach ging es in drei Gruppen weiter um den Gesamtsieg sowie die ersten Ränge in den Klassen B und C. Nach der Vorrunde wurde in den Gruppen eine Doppelrunde gespielt. So fanden im Verlaufe des Tages 47 Runden statt. Die Spieler der Gruppen A und B kamen auf 46 Partien, in der neunköpfigen C-Gruppe waren es für alle Teilnehmer immerhin 45 Spiele, die in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 20.30 Uhr - also in gut zehn Stunden - zu absolvieren waren. Ein echter Marathon in Sachen Schach, bei dem die Köpfe rauchten.
Bester Spieler des Schachbezirks Sauerland war der U 16-Blitzmeister des Verbandes, Marc Schulze (SvG Plettenberg), der als einziger Sauerland-Akteur den Sprung in die A-Klasse schaffte und auf Rang sieben landete (26,5 Punkte).

In der B-Klasse sicherte sich mit Helmut Hermaneck ein Akteur vom SV Halver den Klassensieg. Mit 29,0 Zählern verwies er Udo Garweg (SG Ennepe-Ruhr-Süd, 28,0) auf Rang zwei. Als Dritter kam Vasileios Lanaras von den SF Neuenrade mit 25,0 Zählern auch noch in die Preisgeld-ränge. Die Gruppe C entschied Michael Podder (Elberfelder SG, 24,0) vor Christian Stoffer (SG Caissa Hamm, 18,5) und Lokalmatador Vladimir Dolgopolyj (SV Halver, 18,5) für sich. Valerian Giraud, passives Mitglied des SC 1959, belegte in der B-Gruppe den zehnten Platz.


 

Finish auf Rang elf

Sebnitz, 24. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (9)

Kölz - Schnabel (Baumschulenweg, DWZ 879) remis

Nach einer abwechselungsreiches Partie mit wechselnden Vorteilen machte Niklas Kölz in der Schlussrunde gegen Bennett Schnabel
(SG Grün-Weiß Baumschulenweg) letztlich remis und erreichte so in neun Partien 6,0 Zähler. Eine gute Bilanz im starken Feld, die ihm in der Endabrechnung Rang elf einbrachte. Das Turnier gewann der Pole Adrian Gajdamowicz (MUKS MDK Srodmiescie Wroclaw, 8,0) vor Maximilian Paul Mätzkow (SV Motor Eberswalde, 7,5) und Tim Knüpfer (SC Leipzig-Gohlis, 7,0).

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Turnierbericht

Mit einem ausgezeichneten elften Rang kehrte Niklas Kölz vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am Samstag von der 9. Offenen U 8-Einzelmeisterschaft des Jugendschachbundes Sachsen in Sebnitz zurück. Das Turnier galt viele Jahre lang als inoffizielle Deutsche U 8- Meisterschaft und ist zudem mit den stärksten Jugendlichen aus dem benachbarten Polen stets international stark besetzt. In diesem sehr starken Feld von 81 Teilnehmern erzielte Kölz als einziger Starter aus NRW mit 6,0 Zählern aus neun Partien ein Topergebnis und gewann weitere Punkte im DWZ-Ranking (neue Wertungszahl inoffiziell: 1240) hinzu.
Kölz startete in Sebnitz mit zwei relativ leichten Erfolgen in die Turnierwoche und ließ in der dritten Runde mit schwarz ein sehr beachtliches Remis gegen den topgesetzten Alexander Baberz (Hamburger SK, DWZ 1484) folgen. In Runde vier siegte der achtjährige Schalksmühler gegen die polnische EM-Teilnehmerin Agata Dwilewicz aus Breslau, die 2008 bestes Mädchen des Turniers in Sebnitz gewesen war.
Die polnische Delegation war ohnehin eine extrem starke, hatte das Nachbarland doch seine stärksten U 8-Kräfte, die vom Internationalen Meister Lukasiewicz gecoacht wurden, nach Sebnitz geschickt. Spieler, die im nationalen polnischen Ranking Wertungszahlen um 1600 aufweisen. Gegen den IM-Sohn Krzysztof Lukasiewicz (Legnica) gewann in Kölz in der fünften Turnierrunde.

Es war bis dahin eine famose Turnierleistung des Schalksmühlers, der es auch weiterhin nicht leicht haben sollte, spielte er doch im Turnierverlauf gegen vier starke Spieler des Nachbarlandes. In der 6. Runde erwischte es Kölz: Gegen den späteren Turniersieger Adrian Gajdamowicz (Breslau) verlor er mit schwarz eine sehr umkämpfte Partie, erholte sich aber bestens und besiegte in Runde sieben den Armenier Tigran Poghosyan (Lübecker SV). Vor der achten Runde lag Kölz damit auf dem vierten Gesamtrang. In dieser achten Runde aber ließ er gegen Franciszek Sernecki aus Breslau in einem schwierigen Endspiel einen Gewinnweg aus und verlor. Damit fiel er auf Rang zehn zurück. In der Finalrunde hatte Kölz gegen Bennett Schnabel (SG GW Baumschulenweg) auch eine Siegstellung auf dem Brett, rettete nach einer Unachtsamkeit am Ende aber "nur" ein Remis.

So blieb Kölz zwar nach Klasseleistungen ein mehr als beachtlicher elfter Rang, aber auch die Erkenntnis, dass eine Top-Platzierung in Sebnitz möglich gewesen wäre. Das Turnier gewann Adrian Gajdamowicz. Auf den Rängen zwei und drei landeten
Maximilian Paul Mätzkow (Eberswalde) und Tim Knüpfer (SC Leipzig-Gohlis), die sich damit die Freiplätze für die Deutsche Meisterschaft der U 10-Klasse 2010 in Oberhof sicherten.


 

BEM in Schalksmühle

Schalksmühle, 23. Oktober

Vom 6. bis zum 8. November findet die Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland und mithin das wichtigste Einzelturnier auf Bezirksebene statt. Ausrichter ist ausnahmsweise der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, der in diesem Jahr seinen 50. Vereinsgeburtstag feiert. Aus diesem Grund haben die sich sonst als Ausrichter abwechselnden Vereine Svgg Lüdenscheid und SvG Plettenberg den Schalksmühlern den Vortritt gelassen. Der Plettenberger Marek Maniocha ist als Sauerland-Einzelmeister der Titelverteidiger.

Maniocha siegte im November 2008 bei den Titelkämpfen in Plettenberg erst in der Verlängerung, war er doch nach normalem Turnierverlauf punktgleich gewesen mit Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) und Walter Cordes (SF Neuenrade). Kurios: Auch das Stechen der drei Spieler endete mit einer Pattsituation, da jeder eine Partie gewonnen hatte. So wurde nach dem Stechen wieder die Ursprungstabelle bemüht, die Maniocha aufgrund der besten Buchholz-Wertung auf dem ersten Platz sah. Spannender ging es also nicht.

Am Modus hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Der Schachbezirk spielt seinen Einzelmeister nun schon seit einigen Jahren an nur einem Wochenende aus. Gespielt werden fünf Runden nach Schweizer-System bei einer Bedenkzeit von zwei Stunden für die ersten 40 Züge plus eine halbe Stunde für den Rest der Partie. Das Turnier beginnt am Freitagabend (6. November) um 19 Uhr. Meldeschluss ist an diesem Tag um 18.45 Uhr, Voranmeldungen werden aber vom ausrichtenden SC 1959 durchaus erwünscht (an Thomas Machatzke, telefonisch unter 0171-7466099; E-Mail: tmachatzke@googlemail.com Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Am Samstag und Sonntag stehen jeweils zwei Spielrunden um 9 Uhr und um 15 Uhr auf dem Programm.

Das Startgeld für die Titelkämpfe beträgt - wie in der Spielordnung vorgesehen - fünf Euro pro Starter. Das komplette Startgeld wird in Form von DWZ-Rating-Preisen am Ende des Turniers wieder ausgeschüttet. Auf den Spieler mit der größten DWZ-Verbesserung wartet außerdem ein Buchpreis. Trotz der Randlage im Bezirk hofft der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid für den letzten Programmpunkt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Vereinsjubiläum auf möglichst viele Starter aus vielen Vereinen des Bezirks.

Die Ausschreibung [124 KB]


 

Kölz auf Rang zehn

Sebnitz, 23. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (7+8)

Kölz - Poghosyan (Lübeck, DWZ 1046) 1:0
Sernecki (Wroclav, DWZ 1400) - Kölz 1:0

Ausgeglichene Bilanz am vorletzten Turniertag. Zunächst besiegte Niklas Kölz den jungen Armenier Tigran Poghosyan (Lübecker SV von 1873), danach musste er gegen den Polen Franciszek Sernecki (MUKS MDK Srodmiescie Wroclaw) seine zweite Niederlage im Turnierverlauf hinnehmen. Vor der 8. Runde lag Kölz auf Rang vier, nun vor der Schlussrunde, in der er auf Bennett Schnabel (SG Grün-Weiß Baumschulenweg e.V.) trifft, ist er mit 5,5 Zählern ausgezeichneter Zehnter. Mit einem Sieg könnte er sich am Samstagmorgen sogar noch ein Stück nach vorne schieben.

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Starkes Feld in Halver

Halver, 22. Oktober

Für den Zwölf-Stunden-Blitz des SV Halver am Samstag, 24. Oktober, im Kulturbahnhof hat sich ein starkes Feld angekündigt. Angeführt wird es vom IM Michail Zaitsev (SG Bochum, DWZ 2485), vom Großmeister Andrey Orlov (SG Bochum, DWZ 2474) und dem IM Anatoli Donchenko (SK Gießen, DWZ 2307). Bislang liegt die Meldung von 24 Spielern vor.

Organisator Ralph Kämper wird aber auch am Samstagmorgen noch Spieler, die nachmelden wollen, zum Turnier zulassen. Bis 9.30 Uhr können Aktive direkt im Kulturbahnhof melden. Die Bretter sollen um 10 Uhr freigegeben werden - gespielt wird bis 22 Uhr, wobei die Halveraner damit rechnen, dass in dieser Zeit rund 50 Runden gespielt werden können. Ein Marathon, der ausnahmsweise mal nicht für müde Beine, sondern für heiße Köpfe sorgen wird.

Auch aus dem Bezirk Sauerland haben einige Blitz-Spezialisten gemeldet. So unter anderem vom Gastgeber Helmut Hermaneck, Vladimir Dolgopolyj und Pornchai Ertelt. Von den SF Neuenrade sind mit Walter Cordes, Vasileios Lanaras und Christian Midderhoff drei Aktive am Start. Und natürlich darf auch Marc Schulze (SvG Plettenberg) beim Zwölf-Stunden-Blitz in Plettenberg nicht fehlen. Mit Thorben Mantler, der inzwischen für Elberfeld spielt, ist auch ein Ex-Halveraner am Start.

Das Startgeld beträgt für den Zwölf-Stunden-Blitz 17 Euro bei Voranmeldung und für Spieler, die erst am Wettkampftag melden, 20 Euro (ein Verzehrgutschein in Höhe von fünf Euro ist inbegriffen). Für den Sieger ist ein Preisgeld von 200 Euro garantiert. Weitere Preise und auch der Spielmodus werden erst festgelegt, wenn die genaue Teilnehmerzahl feststeht.


 

Erste Niederlage in Sebnitz

Sebnitz, 22. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (6)

Gajdamowicz (Wroclaw , DWZ 1400) - Kölz 1:0

Gegen den stärksten Akteur aus Polen, Adrian Gajdamowicz (MUKS MDK Srodmiescie Wroclav), verlor Niklas Kölz in der 6. Runde sein erstes Spiel. Es war eine umkämpfte Partie, in der ein Mehrbauer für den Breslauer entschied. Niklas Kölz ist damit nun Siebter und trifft am Freitag auf Tigran Poghosyan (Lübecker SV von 1873). Noch ist alles drin. Daumendrücken!

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Kölz mit Traumquote

Sebnitz, 21. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (4+5)

Kölz - Dwilewicz (Wroclaw, DWZ 1150) 1:0
Kölz - Lukasiewicz (Legnica, DWZ 1150) 1:0

Mit seinen Siegen gegen die in Polen deutlich höher gerateten Agata Dwilewicz (KSz Polonia Wroclaw, 2008 bestes Mädchen des Turniers) und Krzysztof Lukasiewicz (UKS Blyskawica Legnica) legte Niklas Kölz mit 4,5 Zählern aus fünf Partien eine Traumquote vor und liegt nach fünf Runden auf dem vierten Platz unter 83 Teilnehmern. Eine Topbilanz. Weiter so!

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VM: Klampt lässt Federn

Schalksmühle, 20. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 4. Runde

Wirth - Klampt remis
Radczewill - Eckhardt 1:0
Rieger - Hahnel 1:0

In der 4. Runde hat der führende Tobias Klampt gegen Guido Wirth überraschend den ersten halben Punkt abgegeben. Horst Radczewill und Mario Rieger machten Boden gut. Die übrigen drei Partien sollen am 27. Oktober stattfinden.

Die Übersicht [448 KB]


 

Remis gegen den Topgesetzten

Sebnitz, 20. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (3)

Baberz (Hamburger SK, DWZ 1484) - Kölz remis

Nach 19 Zügen bot der topgesetzte Alexander Baberz dem Schalksmühler ein Remis an - ein echter Erfolg für Kölz, der damit 2,5 Punkte aus drei Spielen aufweist und im Rennen alle Chancen hat. Am Mittwoch warten in Sebnitz zwei Spiele auf den SC-Akteur.

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Kölz: Topstart in Sebnitz

Sebnitz, 19. Oktober

9. Offene U8-Einzelmeisterschaft des
Jugendschachbundes Sachsen (1+2)

Rößler (Oberland, DWZ 722) - Kölz 0:1
Kölz - Bajorski (Hofheim, DWZ 817) 1:0

Bei der 9. Offenen Einzelmeisterschaft der U8 des Jugendschachbundes Sachsen, die in der Jahrgangskonstellation der Saison 08/09 ausgespielt wird und lange als inoffizielle Deutsche U8-Meisterschaft galt, feierte Niklas Kölz in Sebnitz einen Traumstart. Seine Auftaktpartien gegen Lukas Rößler und Marius Bajorski gewann er sicher. Am Dienstag trifft er in Runde 3 auf den topgesetzten Alexander Baberz (Hamburger SK, DWZ 1484). Daumendrücken!

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Giraud Überraschungssieger

Schalksmühle, 17. Oktober

Valerian Giraud hat den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal des SC 1959 gewonnen. An einem Tag der Überraschungen setzte sich der amtierende U14-Bezirksmeister, der aktiv für die Svgg Lüdenscheid spielt, aber seit kurzem passives Mitglied des SC 1959 ist, zwar nicht erwartet, aber völlig verdient durch. Im Endspiel besiegte er Mario Rieger.

Trotz zahlreicher Absagen (u.a. aus der ersten Mannschaft Hochheusel, zu Putlitz, Röhle, Adomeit und Kölz, aus der Jugend Osenberg, Kölz und Starke sowie kurzfristig Liedtke und Zschiedrich) fand sich ein Feld von 16 Teilnehmern zusammen. Darunter mit Dariusz Gorzinski ein erst in dieser Woche zum SC 1959 gestoßenes neues Mitglied, das zuletzt für den FS 98 Dortmund aktiv war, und auch Valerian Giraud, der im August passiv dem SC 1959 beigetreten ist.

Beim Turnier, das zum Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden und Tausendsassa Alois Piotrowski ausgespielt wird, wird beim Schnellschach die von Piotrowski stets favorisierte Bedenkzeit von 21 Minuten vorgegeben. Das Teilnehmerfeld ermittelte in fünf Runden nach dem Schweizer-System die vier Akteure, die sich dann in Halbfinale und Endspiel nach K.o.-System um den Pokal streiten durften.

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Es sollte ein Nachmittag voller Überraschungen werden. Uwe Kleinschmidt, der in den Jahren 2007 und 2008 den APG-Pokal gewonnen hatte, musste nach Niederlagen gegen Valerian Giraud und Dariusz Gorzinski in Runde drei und vier praktisch vorzeitig die Segel streichen. An Thomas Machatzke, Fünfter der Setzliste, lief das Turnier komplett vorbei. Thomas Orlik, Sechster der Setzliste, besiegte zwar überraschend Dariusz Gorzinski, verspielte anschließend mit Niederlagen gegen Giraud und Klampt sein Halbfinal-Ticket noch. Eine aufregende Vorrunde spielte Dariusz Gorzinski - zunächst setzte er Horst Radczewill in komplizierter Stellung eine Sekunde vor dem Fallplättchen matt, dann gewann er gegen Kleinschmidt, weil dessen Zeit um war. Als einzigem gelang es ihm zudem, Valerian Giraud zu besiegen - der war freilich zu diesem Zeitpunkt bereits nach vier Startsiegen vorzeitig fürs Semifinale qualifiziert. Immerhin: Mit dem Sieg in der letzten Runde sicherte sich Gorzinski noch vor Giraud den Vorrundensieg.

Auf Rang drei schlich sich still und heimlich Tobias Klampt vor, der ebenso wie Mario Rieger auf Rang vier in der zweiten Runde verloren und in der dritten Runde nur remis gemacht hatte. Sowohl Rieger als auch Klampt hielten sich aber in Runde vier und fünf schadlos und lösten so mit 3,5 Zählern die beiden freien Halbfinaltickets. Mit 3,0 Zählern verpassten Thomas Orlik und der wie immer beim APG-Pokal stark aufspielende 84-jährige Erwin Gregull das Halbfinale nur knapp. Auf den weiteren Plätzen folgten Uwe Kleinschmidt, Horst Radczewill, Thomas Machatzke, Klaus Eckhardt, Gianluca Falcone (alle 2,5), Lothar Mirus, Mike Bocklenberg (beide 2,0), Volker Kleinschmidt (1,5), Ann-Kathrin Grob und Quentin Grob (beide 0,5).

Turnier-Statistik [376 KB]

Im Halbfinale setzte sich zunächst Valerian Giraud gegen Tobias Klampt durch. Im Mittelspiel übersah Klampt einen Figurenverlust, bekam ein wenig Spiel, doch Giraud verteidigte sich umsichtig und siegte verdient. Es war sein zweiter Sieg an diesem Tag gegen Klampt. Im zweiten Halbfinale wusste Dariusz Gorzinski seinen Weißvorteil gegen Mario Rieger nicht zu nutzen. Die Stellung war zwar leicht besser, doch Gorzinski lief die Zeit davon. Schließlich entschied das Fallplättchen zugunsten Riegers, der damit die Möglichkeit hatte, zum zweiten Mal nach 2006 den Titel zu holen. Doch es kam anders: Bis weit ins Mittelspiel verteidigte sich Rieger gegen Giraud zäh - der Youngster hatte indes die etwas bessere Zeit. Als dann eine Figur für Rieger nicht mehr zu halten war und die Stellung so zusammenbrach, war der Überraschungscoup für Valerian Giraud perfekt.


 

VM: 2. Runde komplett

Schalksmühle, 14. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 3. Runde

Falcone - Wirth 0:1

Damit ist die 3. Runde komplett. In der 4. Runde (20./27. Oktober) kommt es zu folgenden Paarungen: Wirth - Klampt; Orlik - Kleinschmidt; zu Putlitz - Kernchen; Radczewill - Eckhardt; Rieger - Hahnel; Mirus - Wenzel; spielfrei: Falcone

Die Übersicht [448 KB]


 

Niklas Kölz auf Rang acht

Bergneustadt, 13. Oktober

7. NRW-U25-Jugend-Open (7)
Kölz - Jahnke (Welper, DWZ 1014) 1:0

Tolles Finale für Niklas Kölz bei den NRW-Jugend-Open: Nach dem Sieg gegen Mark Jahnke finishte Kölz mit 4,5 Zählern aus sieben Partien, belebte in der U14/U12 unter 33 Startern Rang acht und gewann den Rating-Preis bis DWZ 1300. Herzliche Glückwünsche!

Turnierbericht aus den
Lüdenscheider Nachrichten:

Ein Ticket für die NRW-Meisterschaften 2010, ein Rating-Preis und insgesamt sehr gute Bilanzen: Das Abschneiden der vier Spieler aus dem märkischen Südkreis durfte sich bei den 7. Jugend-Open des Schachbundes NRW, die von Samstag bis zum Dienstag in Bergneustadt stattfanden, durchaus sehen lassen.
Der inzwischen für den SV Morsbach aktive Meinerzhagener Martin Riederer buchte in der U 16-Klasse als drittbester Spieler vorzeitig das Ticket für die NRW-Titelkämpfe 2010 in Kranenburg. Riederer blieb in einer gemischten U 18/U 16-Klasse ungeschlagen. Das schafften neben dem Ex-Plettenberger nur drei weitere Spieler. Nach vier Remispartien und drei Siegen standen im Feld der 56 Spieler 5,0 Zähler für Riederer zu Buche. Damit lag er in der Gesamtwertung auf Rang acht, in der U 16-Sonderwertung reichte es für den Sprung auf den dritten Qualifikationsplatz. Während sich Riederer in der Schlussrunde gegen Marc Horbach (Herzogenrath) schadlos hielt, verspielte Marc Schulze (SvG Plettenberg) in der letzten Runde - gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer-System - gegen Fabian Horbach, den Bruder des Riederer-Gegners, als klarer Favorit mit einer Niederlage seine Chancen auf eine vordere Platzierung. Mit einem Sieg hätte Schulze Martin Riederer auf jeden Fall aus dem Top-Trio der U 16 verdrängt, wies er doch bei vor der letzten Runde gleicher Punktzahl den besseren Buchholz-Wert auf. Doch Schulze unterlag dem deutlich DWZ-schwächeren Gegner und belegte somit mit 4,0 Zählern "nur" Rang 18. Der Lüdenscheider Janik Arens spielte als Jungjahrgang der U 16-Klasse ein gutes Turnier und sorgte vor allem in Runde eins mit seinem Sieg gegen den U 18-Verbandsmeister Philipp Schmitz (Morsbach) für einen echten Paukenschlag. Am Ende sammelte Arens in den sieben Partien 3,0 Zähler und belegte damit Rang 33 - als 35. der Setzliste lag der Akteur der Svgg Lüdenscheid damit knapp über dem Soll und gewann immerhin 50 DWZ-Punkte hinzu (neu 1445).

DWZ-Auswertung [25 KB]

Vollauf zufrieden war am Ende auch Niklas Kölz vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Der Achtjährige belegte in der gemischten U 14/ U 12-Klasse den ausgezeichneten achten Platz und gewann den Rating-Preis in der Gruppe bis 1300 DWZ. Damit nicht genug war Kölz zweitbester Spieler der U 12-Altersklasse - nur Oliver Bachem (Fritzdorf, DWZ 1349) lag in diesem Altersbereich vor dem Schalksmühler. Kölz war wie Arens mit einem Paukenschlag ins Turnier gestartet, hatte den 600 DWZ-Punkte besser gewerteten Daniel Reksten aus Düsseldorf in einer schönen Angriffspartie in die Knie gezwungen. Danach folgten zwei Niederlagen gegen Fabian Schaller und Oliver Bachem sowie ein Remis. Die Turniertage drei und vier brachten dann aber noch drei Siegpartien für den SC 1959- Akteur. Mit 4,5 Zählern arbeitete sich Kölz damit im Klassement Stück für Stück vor und eroberte am Ende als 22. der Setzliste unter 33 Startern einen Platz in den Top 10. Dass daneben auch noch der Rating-Preis und ein satter DWZ-Gewinn von 152 Punkten (neu: 1212) heraussprangen, war für Niklas Kölz umso schöner.

Endstand U14/U12 [28 KB]

Das U 14/12-Turnier gewann Frederik Eigemann (Köln-Mülheim, 6,0 Punkte). Die U 18/16-Klasse entschied ungeschlagen Konstantyn Tkachuk aus Bochum mit 6,0 Zählern für sich.


 

VM: Orlik schlägt Kernchen

Schalksmühle, 13. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 3. Runde

Kernchen - Orlik 0:1

Damit steht in der 3. Runde nurmehr ein Nachholspiel aus, das auf jeden Fall bis zum Wochenende gespielt sein soll.

Die Übersicht [448 KB]


 

Kölz feiert perfekten Tag

Bergneustadt, 12. Oktober

7. NRW-U25-Jugend-Open (5+6)
Kölz - de Cauter (Heinsberg, DWZ 1026) 1:0
Kleff (Welper, DWZ 1203) - Kölz 0:1

In zwei langen Partien siegte Niklas Kölz am dritten Tag des Turniers gegen Hannah de Cauter und Tim Kleff gleich zweimal und schraubte seinen Score auf 3,5 Zähler aus sechs Partien. Damit ist er derzeit 15. unter 33 Spieler in der U14/U12 und hat noch Chancen, als bester U12-Akteur abzuschließen. Wir drücken die Daumen!.


 

VM: Orliks erster Sieg

Schalksmühle, 12. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 2. Runde

Orlik - Falcone 1:0

Im Nachholspiel der 2. Runde feierte Thomas Orlik gegen Gianluca Falcone seinen ersten Sieg.

Die Übersicht [448 KB]


 

SC-Reserve mit weißer Weste

Halver, 11. Oktober

Bezirksklasse, 2. Runde
SV Halver III - SC 1959 II 2:4
Plettenberg III - SF Attendorn II 5,5:0,5
Plettenberg IV - Svgg Lüdenscheid III 1,5:4,5
KS Lüdenscheid II - SV Werdohl 2,5:3,5


Die Reserve des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid entschied auch das zweite Saisonspiel in der Bezirksklasse Sauerland für sich. Beim Nachbarn in Halver siegte der Neuling von der Volme 4:2 und trotzte den eigenen Personalproblemen. Nach der 2. Runde weist der SC 1959 damit eine blütenweiße Weste auf und ist hinter dem Bezirksklassen-Absteiger SV Werdohl Tabellenzweiter.

Beim SC 1959 fiel kurzfristig aus privaten Gründen das Spitzenbrett (Christian Hochheusel) aus. Für ihn sprang aus der dritten Mannschaft Jugendspieler Mike Bocklenberg aus. Aus der Stammbesetzung waren damit überhaupt nur zwei Spieler an Bord. Der SV Halver III hatte allerdings auch Probleme. Siegfried Lindemann (USA-Urlaub) fehlte, für ihn rückte Arnold Schäfer nach. Einen Ersatz für Hans-Joachim Siepe fand der SV Halver dagegen nicht, so dass das zweite Brett kampflos an den SC 1959 ging. Peter Kernchen durfte sich über einen kampflosen Punkt freuen.

Auf 2:0 erhöhte für den Gast Klaus Wenzel (5). Gegen den jungen Matthias Büge setzte Wenzel voll auf Angriff, opferte auf f7 eine Leichtfigur und wurde belohnt. Büge fand in seiner Verteidigungsstellung nicht die richtigen Züge und gab nach 16 Zügen bei drohendem Damenverlust auf. Nun sah es bereits sehr gut aus für den SC 1959, denn auch Mike Bocklenberg hatte an Brett sechs gegen Arnold Schäfer bereits einen Bauern gewonnen und stand prima. Angesichts dieser Ausgangslage vereinfachte Volker Niebuhr am Spitzenbrett gegen Patrick Raatz die Stellung und wickelte sicher ins Remis ab - allerdings hatte Niebuhr Glück, dass Raatz vor der Abwicklung einmal einen Qualitätsgewinn verpasste. Erwin Gregull (4) war am Sonntag gesundheitlich nicht auf dem Damm. Mit schwarz verteidigte er sich gegen Horst Radczewill sizilianisch, gab im Mittelspiel einen Bauern. Als dann ein weiterer Qualitätsverlust drohte, streckte Gregull frühzeitig die Waffen - 1.5:2,5.

Doch Mike Bocklenberg ließ nichts anbrennen. Geduldig eroberte er Bauer um Bauer und zudem die Qualität. In deutlicher Verluststellung gab Arnold Schäfer nach dem 31. Zug auf. Eine feine Leistung Bocklenbergs im Generationenduell. Damit war der Teamsieg sicher, als nurmehr Klaus Eckhardt (3) und der SVH-Ehrenvorsitzende Rudi Poguntke am Brett saßen. Eckhardt stand mit den weißen Steinen gut, drohte einen Bauerngewinn. Angesichts der bereits gefallenen Entscheidung machten die Kontrahenten allerdings nun remis - so war der Kampf nach weniger als drei Stunden bereits beendet. Mit einem Ausgang, mit dem der Gast nicht unbedingt gerechnet hatte, aber umso zufriedener war.

Weiter geht es in der Bezirksklasse Sauerland für die SC 1959-Reserve am 22. November mit dem schweren Heimspiel gegen die SvG Plettenberg III.


 

Kölz weiter über dem Soll

Bergneustadt, 11. Oktober

7. NRW-U25-Jugend-Open (3+4)
Kölz - Oliver Bachem (Fritzdorf, DWZ 1349) 0:1
Lukas Abulhanov (Erkenschwick, DWZ 989) - Kölz remis

Nach dem zweiten Tag der Open liegt Niklas Kölz mit 1,5 Zählern auf Rang 23 unter 33 Startern. Am Montag spielt er mit weiß gegen Hannah de Cauter (Heinsberg, DWZ 1026).


 

Guter Start für Kölz

Bergneustadt, 10. Oktober

7. NRW-U25-Jugend-Open (1+2)
Kölz - Daniel Reksten (Düsseldorf, DWZ 1672) 1:0
Fabian Schaller (Welper, DWZ 1561) - Kölz 1:0

Damit hat Niklas Kölz in der U14/U12-Klasse der Open einen tollen Start hingelegt. Die Titelkämpfe dauern bis zum Dienstag und gehen über sieben Runden nach Schweizer-System.


 

Eine Tradition lebt weiter

Schalksmühle, im Oktober

Das Traditions-Schnellschach-Turnier um den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal des SC 1959 findet in diesem Jahr am Samstag, 17. Oktober, um 14 Uhr statt. Nach der schwachen Resonanz im vergangenen Jahr "zwischen den Jahren" hofft der SC 1959 diesmal wieder auf mehr Teilnehmer. Startberechtigt sind alle Mitglieder des SC 1959. Gespielt werden fünf Runden Schnellschach nach Schweizer-System, danach treten der Erste, Zweite, Dritte und Vierte im K.o.-Modus in Halbfinale und Finale gegeneinander an, um den Pokalsieger zu ermitteln. Titelverteidiger ist Uwe Kleinschmidt (Foto). Gespielt wird im Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden Alois Piotrowski mit einer Bedenkzeit von 21 Minuten pro Spieler pro Partie.


 

VM: Klampt in Führung

Schalksmühle, 6. Oktober

Vereinsmeisterschaft, 3. Runde

Klampt - zu Putlitz 1:0
Kleinschmidt - Mirus 1:0
Eckhardt - Rieger remis
Wenzel - Radczewill 0:1

Damit hat Tobias Klampt alleinig die Führung übernommen. Peter Kernchen kann im Nachholspiel noch gleichziehen. Die Nachholspiele finden beide am 13. Oktober statt.

Die Übersicht [448 KB]


 

VM: Dritte Runde ausgelost

Schalksmühle, 5. Oktober

Obwohl die letzte Partie der 2. Runde noch aussteht, ist die 3. Runde der Vereinsmeisterschaft ausgelost. Die letzte Partie muss bis zum Sonntag nachgeholt sein. Die Partien der 3. Runde am 6. Oktober:

Klampt - zu Putlitz
Kernchen - Orlik
Kleinschmidt - Mirus
Eckhardt - Rieger
Wenzel - Radczewill
Falcone - Wirth
spielfrei: Hahnel


Anmerkung: Dass die letzte Partie zwischen Orlik und Falcone bisher nicht ausgetragen worden ist, kann keinem Spieler schuldhaft angelastet werden - jeder war zu einem anderen Zeitpunkt durch Urlaubsreise verhindert. Deshalb habe ich überlegt, was sinnvoll ist, damit die nächste Runde ausgetragen werden kann. Ein kampfloses Remis ist nicht im Sinne des Gedankens, dass wir Schachspiele fördern wollen. Ein Verschieben der kompletten Runde ist nicht im Sinne der Teilnehmer. Also habe ich nach der DWZ-Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis gesetzt und ausgelost, das Ergebnis danach wieder aus der Wertung genommen. Dies erschien mir die gerechteste Lösung. Ich hoffe auf Euer Verständnis und Eure Zustimmung! Dass Partien im Schweizer-System nachgespielt werden können, ist nicht üblich. Auch in diesem Fall soll es sich um eine absolute Ausnahme handeln.
Der Turnierleiter


 

Hahnel holt Ehrenpunkt

Kreisgebiet, 4. Oktober

Kreisliga Sauerland, 2. Runde

SF Lennestadt III - KS Lüdenscheid III 2:2
SC 1959 III - SF Lennestadt II 1:3
spielfrei: Svgg Lüdenscheid IV


Einzelergebnisse auf der Bezirksseite

Nachdem die dritte Mannschaft des SC 1959 am ersten Spieltag noch spielfrei gewesen war, schlug sie sich beim verspäteten Saisonstart gegen den Bezirksklassen-Absteiger SF Lennestadt II mehr als achtbar. Am Ende stand trotzdem eine 1:3-Niederlage gegen den hohen Favoriten zu Buche.

Erst nach mehr als drei Stunden endete die erste Partie des Tages - ungewöhnlich spät für Kreisliga-Verhältnisse. Am Spitzenbrett hatte Sascha Gerhart von Beginn an nach einem nicht so glücklichen Tausch in der Eröffnung gegen Heiko Pusch eine schwierige Verteidigungsstellung. Als er in eine taktische Falle lief, die ihm die Dame kostete, war die Partie verloren. Kapitän Philipp Hahnel aber glich nach dreieinhalb Stunden für den SC 1959 aus: Gegen Arno Deckert hatte Hahnel zwar früh eine Figur geben müssen. Er kämpfte jedoch tapfer weiter. Als Deckert einen Angriff startete und weiteres Material gewann, sah es eigentlich nicht gut aus für Hahnel, doch mit geschickten Manöver startete er einen Konterangriff, gewann zunächst eine Figur zurück und dann eine weitere. Nun war es sein Spiel: Mit drohender Bauernumwandlung gewann er einen Turm und holt sich über einen Spieß auch noch die gegnerische Dame - ein tolles Finale, bei dem Hahnel nach 73 Zügen mattsetzte.

Die beiden Youngster des Teams spielten die längsten Partien, gingen allerdings beide trotz sehr ordentlicher Leistung am Ende leer aus. Marius Osenberg (3) spielte gegen Reinhard Heimes mit schwarz grundsolide, gab im Mittelspiel aber nach einer kleinen Ungenauigkeit einen Bauern. Im fortschrittenen Stadium der Partie gab Heimes seinen zentralen Zentrumsbauern, holt sich dafür aber zwei Bauern von Osenberg am Königsflügel - zwei Mehrbauern reichten ihm schließlich zum Sieg. Fast viereinhalb Stunden kämpfte Mike Bocklenberg an Brett zwei gegen den nach DWZ stärksten Gästeakteur, Klaus Sänger. Bocklenberg spielte mit weiß ebenfalls grundsolide - sein Gegner nahm zwei Doppelbauern in Kauf, spielte im reinen Bauernendspiel dann aber doch seine Erfahrung aus und setzte sich schließlich noch durch. Somit siegte der Favorit 3:1. Die Schalksmühler hatten sich aber dennoch sehr gut geschlagen.



 

SV Halver überrascht

Kreisgebiet, 4. Oktober

Verbandsliga, 2. Runde
Svgg Lüdenscheid - SV Sundern 2,5:5,5
Siegener SV - SvG Plettenberg 3,5:4,5
SV Bergneustadt/D. - SV Halver 4:4

Verbandsklasse, 2. Runde
SF Lennestadt - Sfr Hellertal 3,5:4,5

Ergebnisse auf der Verbandsseite