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AUGUST

Volme-Open: Sieger stehen fest

Schalksmühle, 30. August

Es waren die Klassen C, D und E, die das Schachwochenende im Feuerwehrgerätehaus an der Schalksmühler Volmestraße am Sonntagabend bis zur letzten Minute auskosteten: Erst nach 18 Uhr gingen nach drei Turniertagen die letzten von insgesamt 152 Partien zu Ende, standen die letzten Sieger der 4. Volme-Open des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid fest.

Die Königsklasse A entschied der Schifferstädter Alexander Pelt mit 3,5 Punkten aus fünf Partien für sich. In der Schlussrunde reichte Pelt ein Remis gegen den Zweitplatzierten Maik Naundorf. Beide Spieler blieben ungeschlagen. Naundorf (3,0 Punkte) verwies aufgrund der besseren Sonneborn-Berger-Wertung den Letmather Jürgen Wiehagen auf Rang drei. Philipp Denger als einziger Starter des Bezirks Sauerland wurde hinter dem topgesetzten Arnd Roßkothen (Uedem) Gruppensechster. Vladimir Dolgopolyj stand bereits vor der letzten Runde als Sieger der Klasse B fest. In der wie im vergangenen Jahr extrem kampfeslustigen Gruppe startete der Halveraner mit vier Siegen und durfte sich so sogar eine finale Niederlage gegen seinen Vereinskameraden Volker Schmidt erlauben – Schmidt wurde somit Dritter. Rang zwei ging an den 2008 in der B-Klasse erfolgreichen Arno Feicht von den SF Wieseck, der sich nur Dolgopolyj geschlagen geben musste, ansonsten vier schöne Siegpartien feierte.

Die Svgg Lüdenscheid stellte bei den 4. Volme-Open zwei Sieger: In der C-Klasse kämpfte Ryszard Galicki in der Schlussrunde fast die vollen vier Stunden und zwang Marc Schulze (Plettenberg) in die Knie. Damit siegte Galicki mit 3,5 Zählern vor dem punktgleichen Christian Möller aus Lingen. Der zwölfjährige Wildeshauser Spartak Grigorian, der Galicki in der Livepartie der 4. Runde die einzige Niederlage beigebracht hatte, wurde nach seiner Schlussrundenniederlage gegen den Schalksmühler Timo Röhle Gruppendritter, Röhle blieb Rang vier. Den zweiten Lüdenscheider Sieg feierte in der Gruppe H Janik Arens. Mit 4,0 Zählern hatte er am Ende 1,5 Punkte Vorsprung vor Sven Haufe (TuS Ende) und drei weiteren Spielern auf den nächsten Rängen.

Starke Gäste aus Lingen

Ebenfalls zwei Siege gingen an den SV Lingen. Wurde Christian Möller der Klassensieg in letzter Sekunden weggeschnappt, so sicherte das U12-Talent Thorben Koop sich in der D-Klasse in letzter Sekunden den Sieg. Er saß in der Schlussrunde Dmitri Adomeit gegenüber, und Adomeit hätte mit einem Sieg selbst die Gruppe gewinnen können. In hochgradiger Zeitnot patzte Adomeit in vielversprechener Stellung jedoch, so dass Koop die Oberhand behielt und mit 4,5 Zählern ein überragendes Turnierergebnis erspielte, das ihm einen DWZ-Gewinn von 87 Punkten (neu: 1806) bescherte. Gruppenzweiter wurde Robert Schneider (SG Kaarst), der 3,5 Zähler erspielte, gefolgt vom nach zwei Turniertagen führenden Kiersper Detlef Meister und Dmitri Adomeit. Den zweiten Sieg für den mit vier Akteuren in Schalksmühle vertretenen Klub aus dem Emsland feierte in der E-Klasse André Burke, der mit 4,0 Zählern den Schalksmühler Mario Rieger (3,5) auf Rang zwei verwies. Burke war mit drei Siegen gestartet, am Schlusstag reichten ihm zwei Remispartien zum souveränen Erfolg. Dritter wurde Tarik Atasoy (Letmathe) vor Pornchai Ertelt (SV Halver), der in der letzten laufenden Volme-Open-Partie 2009 einen Treppchenplatz verpasste, als er seinen Gegner Atasoy in Runde fünf bei deutlichem Vorteil in hochgradiger Zeitnot pattsetzte.

Gastgeber freut sich über zwei Siege

Die Gastgeber vom SC 1959 freuten sich nicht nur über das gute Abschneiden von Mario Rieger – sie stellten selbst auch zwei Volme-Open-Sieger 2009. In der einzig im Schweizer-System mit acht Akteuren ausgetragenen Klasse J sicherte sich auf der Zielgerade Erich Boesler vor dem Wildeshauser Michael Schlausch den Klassensieg. Boesler erspielte 4,0 Zähler. Schlausch, der vor der letzten Runde in Führung gelegen hatte, unterlag final dem Youngster Lukas van Bargen (Turm Hohenlimburg), der sich damit noch auf Rang drei vor den topgesetzten Till Romaneeßen (Aurich) vorschob. Den zweiten Klassensieg für den SC 1959 feierte in der Klasse I Mike Bocklenberg – allerdings musste sich Bocklenberg diesen Sieg teilen. Mit jeweils 4,0 Zählern und gleichem Sonneborn-Berger-Wert lagen Bocklenberg und der zehnjährige Yannick Henning (SC Aurich) am Ende gleichauf an der Spitze dieser Gruppe und teilten sich die Preisgelder für die Ränge eins und zwei. Für Henning nicht der einzige Grund zur Freude: Er gewann an der Volme durch sein gutes Abschneider 135 Punkte im DWZ-Ranking hinzu und erhielt dafür einen Schachbuch-Preis für die beste DWZ-Verbesserung der 4. Volme-Open. Der DWZ-Sprung Bocklenbergs (+114, neu: 1220) durfte sich freilich ebenfalls sehen lassen.

Die Youngster mischten nicht nur in der Klasse I das Feld mächtig auf. Auch in der Klasse F war es ein Talent aus der Region, das ein fulminantes Turnier spielte und der erfahrenen Gegnerschaft das Nachsehen gab: Jonas Glatzel (Turm Hohenlimburg) blieb ungeschlagen und verwies mit 4,0 Zählern Tiberiu Hamburger (SV Bergneustadt/Derschlag) auf Rang zwei. Dritter wurde der Wildeshauser Sebastian Wernke-Schmiesing vor dem punktleichen Dortmunder Marc Boxberg.

Boxhammer makellos

Hatte die SvG Plettenberg 2008 noch die Königsklasse und in Summe drei Klassensiege gefeiert, so durfte der Topklub des Bezirks Sauerland diesmal „nur“ einen Klassensieg bejubeln – den allerdings in der Klasse G mit zwei Ausrufezeichen. Zum einen schaffte es Altmeister Fritz Boxhammer als einziger der 62 Teilnehmer an der Volme, alle fünf Turnierpartien für sich zu entscheiden. Eine blütenweiße Weste, die Boxhammer ein DWZ-Plus von 74 Punkten (neu: 1470) bescherte. Zum anderen war es in der G-Klasse direkt ein Doppelsieg für die SvG Plettenberg, denn Lisa Vormschlag (3,0) verwies den jungen Hohenlimburger Andrei Sterin aufgrund des besseren SB-Wertes auf Rang drei.

Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid hielt am Ende der drei Turniertage neben den Preisgeldern für die jeweils ersten Beiden jeder Klasse Sachpreise für alle Starter bereit. Die Bilanz des Gastgebers fiel sehr positiv aus. Mit 62 Aktiven wurde erstmals die 60-Teilnehmer-Grenze geknackt und ein neuer Rekord aufgestellt. Mit den Fraktionen aus Wildeshausen, Aurich und Lingen war die Schachregion Niedersachsen so stark wie noch nie vertreten, dazu kamen Gäste aus Wieseck (Hessen) und Schifferstadt (Baden-Württemberg) – das Turnier lockte damit wieder zahlreiche Gäste aus anderen Bundesländern an.

Auch ansonsten überwogen viele positive Aspekte. Die Live-Partien im Internet stießen auf viel positive Resonanz. Die aufgrund des verschobenen Sommerfests der Gemeinde erstmals ausgerichtete Volme-Open-Party in der Gaststätte „Zur Kuhle“ wurde vor allem von den Gästen aus den anderen Bundesländern gut angenommen. Und auch der Mitternachtsblitz war mit 24 Aktiven sehr gut besucht. Hier feierte Alexander Pelt (SC Schifferstadt) den Turniersieg vor Ralph Kämper (SV Halver), Stephan Brandes (SK Wildeshausen) und Vladimir Dolgopolyj (SV Halver). Gespielt wurden wie schon bei der ersten und zweiten Auflage 13 Runden nach Schweizer-System. Das Turnier war bei gedämpftem Licht und Musik wie zuletzt ein nicht ganz alltägliches, bei dem der Spaß am gemeinsamen Schachspiel im Vordergrund stand. Da Sieger Alexander Pelt auf den Hauptpreis – ein vom Opel-Autohaus Ebbinghaus in Dortmund gestiftetes Cabrio-Wochenende – verzichtete, ging dieser Preis an Ralph Kämper. Weitere Sachpreise gingen an Pelt und Brandes sowie den besten Jugendlichen des Turniers, Robert Schneider (SG Kaarst), der im Gesamtklassement den ausgezeichneten fünften Rang belegte. Beste Spieler des SC 1959 beim Mitternachtsblitz waren Uwe Kleinschmidt und Dmitri Adomeit auf den Rängen sechs und sieben. Timo Röhle wurde Zehnter.

SC 1959 dankt Gäste und Sponsoren

Während die Siegerehrung in diesem Jahr aufgrund der Kommunalwahl nicht Bürgermeister Jörg Schönenberg, sondern der Vorsitzende des Schalksmühler Gemeindesportverbandes, Lothar Krischker, gemeinsam mit Thomas Machatzke vornahm, besuchte Jörg Schönenberg die Schachspieler am Sonntagnachmittag zum Auftakt der Schlussrunde. Dabei nahm er eine Ehrung für die 3. Volme-Open vor: Ein wenig verspätet wurde die schönste Partie der 3. Volme-Open 2008 prämiert: Gespielt hatte sie seinerzeit Kai Lück (KS Iserlohn) gegen Vladimir Dolgopolyj. Lück erhielt eine Urkunde, auf der GM Sebastian Siebrecht die Partie kommentiert hatte, außerdem einen Sachpreis. Aus 2009 wird die schönste Partie der Turniertage prämiert – eine Vorauswahl soll in Kürze getroffen werden.

Der SC 1959 bedankt sich nach den Turniertagen bei allen Unterstützen, vor allem natürlich den Turnier-Sponsoren Sparkasse Lüdenscheid, Schach Niggemann, den Firmen Waca und Schriever-Schrauben sowie dem Autohaus Ebbinghaus und dem Beyer-Verlag, aber auch bei den Schachfreunden aus Wildeshausen, speziell Klaus Stiffel, die mit ihrer Hilfe die Umsetzung eines Internet-Live-Brettes erst ermöglichten. Außerdem gilt der Dank des SC 1959 allen Gästen aus Nah und Fern, die mit ihrer Teilnahme an den 4. Volme-Open dafür gesorgt haben, dass es drei aufregende Turniertage im Feuerwehrgerätehaus geworden sind. Die 5. Auflage des Turniers ist für das Jahr 2010 bereits wieder ganz fest eingeplant.

Alle Tabellen, Bilder und Partien auf www.volme-open.de


 

Kölz in Bielefeld geehrt

Bielefeld, 29. August

Mit einem zehnten Rang beim ersten Saisonturnier in Bielefeld feierte Niklas Kölz (SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid) am Samstag einen guten Einstand in der U10-Klasse beim NRW-Grand-Prix. Der Grand-Prix-Zweite der U8-Klasse des Vorjahres erspielte in Ostwestfalen in neun Partien immerhin sechs Siege und ließ damit 33 Spieler – viele davon aus dem Altjahrgang der U10-Klasse – hinter sich.

Nach zwei Siegen zum Start musste sich Kölz in Runde drei in einer lange remislichen Partie dem späteren Turniersieger Kevin Schröder (Blauer Springer Paderborn) geschlagen geben. In Runde vier folgte gegen den späteren Turnierzweiten Johannes Neuwald (SF Paderborn 2000) die zweite Niederlage. Mit drei Siegen pirschte sich der achtjährige SC-Akteur anschließend wieder an die Spitzengruppe heran, verlor dann aber eine Runde vor Schluss gegen Katharina Volesky (Ahlen) ein wenig unglücklich. Nach seinem Erfolg in Runde neun lange es aber immerhin noch zu einem Top-10-Platz, punktgleich mit dem Sechstplatzierten.

Im Anschluss ans Turnier ehrte Grand-Prix-Leiter Roth (Gütersloh) die Sieger des Vorjahres. Für seinen zweiten Platz im Gesamt-Grandprix gab es für Niklas Kölz einen schönen Pokal. Auch der U8-Grand-Prix-Sieger der Vorsaison, Samuel Fieberg, war in Bielefeld vertreten. Er belegte bei seinem Einstand in der U10 mit 7,0 Zählern den dritten Platz.


 

62 Teilnehmer bei Volme-Open

Schalksmühle, 28. August

62 Spielern kämpfen bei den 4. Volme-Open um den Sieg und die Preisgelder in zehn Wertungsklassen - so viele Teilnehmer und Klassen waren es noch nie. Den Mitternachtsblitz am Auftakttag gewann der Schifferstädter Alexander Pelt vor Ralph Kämper (SV Halver) und Stephan Brandes (SK Wildeshausen). 24 Spieler waren am Start.

Alle Ergebnisse, Bilder und Livepartien bis zum Sonntagabend auf der Turnierhomepage


 

Volme-Open auf Rekordkurs

Schalksmühle, 27. August

Trotz verschobenen Sommerfests und Kommunalwahl in NRW strebt die vierte Auflage der Volme-Open der Schachspieler am Wochenende in Schalksmühle einem neuen Teilnehmerrekord entgegen. Bei 56 Startern im Jahr 2007 liegt derzeit die Höchstmarke. Auf der Meldeliste für die vierte Auflage des dreitägigen Turniers, das der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße ausrichtet, standen bis gestern 63 Namen. Sollte es auf der Zielgeraden keine Flut von Abmeldungen mehr geben, so wird der SC 1959 wohl erstmals die 60-Teilnehmer-Grenze knacken.

"Damit haben wir nicht gerechnet", sagt Turnierchef Christian Bien, "wir haben ja gedacht, dass vor allem das Sommerfest als Magnet in diesem Jahr fehlt. Umso schöner, dass das Feld so voll ist. Eigentlich ist ja bei 60 Teilnehmern Schluss, aber bis zu 66 Teilnehmern werden wir niemanden nach Hause schicken." Dass es so zahlreiche Meldungen geworden sind, daran hat Bien indes persönlich großen Anteil, denn in seiner neuen sportlichen Heimat in Niedersachsen hat er kräftig die Werbetrommel gerührt für das Turnier. So sind aus seinem neuen Stammverein, SK Wildeshausen, allein neun Aktive am Start. Neun weitere Spieler aus Wilhelmshaven, Aurich und Lingen kommen hinzu, so dass die Gäste aus dem Norden fast ein Drittel des Teilnehmerfeldes ausmachen werden. Das hat seinen Reiz, denn so warten auf die Schachspieler in Schalksmühle viele neue Gesichter als Gegner.

Das Grundkonzept ist das Alte

Am Grundkonzept der Volme-Open hält der SC 1959 auch 2009 fest: Das Teilnehmerfeld wird nach DWZ-Rating in Sechser-Wertungsgruppen eingeteilt. In jeder Gruppe wird ein DWZ-relevantes Rundenturnier gespielt - da die Spieler an den drei Turniertagen auf fünf etwa gleichstarke Gegner treffen werden, ist dieser Modus ideal, um vor dem Saisonstart im September noch einmal die Form zu überprüfen bzw. die entsprechende Form aufzubauen. Die erste Runde findet am Freitagabend nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes, Lothar Krischker, ab etwa 18.30 Uhr statt, am Samstag und Sonntag schließen sich jeweils zwei Runden an, ehe am Sonntag gegen 18 Uhr - also parallel zur ersten Hochrechnung bei den Kommunalwahlen - die Sieger der vermutlich zehn Wertungsgruppen feststehen werden. Ergänzt wird das Turnierwochenende durch den Mitternachtsblitz, der am Freitag ab etwa 23 Uhr bereits zum dritten Mal in Klub-Atmosphäre (Musik, gedämpftes Licht) im Feuerwehrgerätehaus stattfinden wird und zu dem neben den Turnierteilnehmern auch alle Schachspieler der Region eingeladen sind. Außerdem findet am Samstag ab 19.30 Uhr erstmals eine Volme-Open-Party in der SC-Vereinsgaststätte "Zur Kuhle" statt. Mit dieser Party will der Veranstalter die fehlende Alternative Sommerfest im Dorfkern kompensieren.

Starke Youngster aus dem Norden

Sportlich führt der Uedemer Arnd Rosskothen (DWZ 2062) das 63köpfige Feld an. In der Königsklasse der A-Gruppe ist mit Philipp Denger (Svgg Lüdenscheid) auch ein Spieler aus dem Bezirk Sauerland vertreten. Mit dem Schifferstädter Alexander Pelt, zwei Akteuren aus Wildeshausen und Volme-Open-Stammgast Maik Naundorf (KS Hagen) wird das A-Feld komplettiert - eine sehr interessante Gruppe. In der B-Gruppe werden die Halveraner Volker Schmidt und Vladimir Dolgopolyj sicherlich munter mitmischen, wenn der Hesse Arno Feicht (Wieseck) hier seinen Vorjahrstitel verteidigen will. Als höchstklassiger SC-Akteur startet Timo Röhle in der C-Klasse. In den nächsten Klassen sind mitunter sehr interessante Nachwuchsakteure dabei. Aus dem Bezirk Sauerland die großen Talente Marc Schulze (Plettenberg), Valerian Giraud oder Janik Arens (beide Svgg Lüdenscheid). Aus dem Norden noch jüngere und gleichwohl sehr spielstarke Akteure wie Spartak Grigorian (Wildeshausen) und Thorben Koop (Lingen), die beide in der Saison 2008/09 munter bei den Deutschen U12-Meisterschaften mitmischten und gewiss auch an der Volme den einen oder anderen älteren Gegner überraschen wollen. Kurzum: Die 4. Volme-Open locken 2009 mit vielen Reizen - auch ohne Sommerfest im Schalksmühler Dorfkern.

Erstmals Live-Übertragung ins Netz

Erstmals wird bei den Volme-Open im Jahr 2009 eine Live-Übertragung einer Partie aus der Königsklasse A ins Internet stattfinden. Mit Hilfe der Gäste aus Wildeshausen soll diese Übertragung, die durch ein DGT-Brett ermöglicht wird, realisiert werden. So kann auf der Turnier-Homepage (www.volme-open.de) parallel zum Turnier in Schalksmühle überall im Netz zumindest eine Partie zeitgleich verfolgt werden. Die Übertragungen beginnen am Freitag ab 18.30 Uhr, am Samstag um 10 Uhr und 15 Uhr sowie am Sonntag um 9.30 Uhr und 14 Uhr.


 

SC-Duo in Steinfurt stark

Steinfurt, 23. August

Mit Niklas Kölz und Robert Leonidas starteten zwei Talente des SC 1959 beim 1. Jugend-Schnellschachturnier des SC Steinfurt im Bürgersaal des Steinfurter Rathauses. Das Turnier war für U16-Jugendliche der Vorsaison mit einer DWZ-Beschränkung von 1500 ausgeschrieben. Im 39-köpfigen, zumeist älteren Feld belegten Kölz und Leonidas die Plätze zehn und 30 und durften sehr zufrieden sein.

Niklas Kölz erspielte 4,5 Zähler und verpasste damit in der U12-Klasse nur aufgrund der schlechteren Buchholz-Wertung gegenüber Timo Oehne (Nordhorn), der in diesem Jahr in der U12-Klasse Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft war, den Gewinn des Rating-Geldpreises. Einen Tag vor seinem achten Geburtstag spielte Niklas Kölz trotzdem ein exzellentes Turnier. Gegen den Zweiten der Setzliste, Peter Essmann (SV Heiden, DWZ 1480) machte Kölz remis, hatte dabei am Ende sogar einen Turm gegen einen Läufer, als Essmanns Platte fiel. Das Material von Kölz reichte aber nicht mehr aus, um mattzusetzen. Gegen den Dritten der Setzliste, Matthias Sandmann (SK Königsspringer Nordwalde, DWZ 1432) stand Kölz sogar auf Gewinn und hatte deutliche Zeitvorteile. Als er dann einer Remisschaukel ausweichen wollte, ging der Schuss nach hinten los - Sandmann bekam einen Angriff und setzte Kölz in höchster Zeitnot matt. Trotzdem reichte es für den jungen Schalksmühler am Ende nach feinen Leistungen zu 4,5 Zählern aus sieben Partien. In diesem starken Feld, in dem teilweise doppelt so alte Akteure antraten, ein starker Saisonauftakt. Als 13. der Setzliste belegte Niklas Kölz damit am Ende Rang zehn.

Robert Leonidas bekam in Runde eins ein Freilos, was ihm zwar einen kampflosen Punkt, letztlich aber auch eine schwächere Buchholz-Wertung bescherte. Der noch DWZ-lose Leonidas spielte anschließend gegen die starke Gegnerschaft sehr gut mit. Vier Niederlagen standen für den U10-Akteur der Vorsaison immerhin zwei Sieger gegenüber. Mit 3,0 Zählern befand er sich damit im breiten Mittelfeld des Klassements - allerdings mit schwachem Buchholz-Wert und somit auf Rang 30 und nicht - wie durchaus möglich - einige Plätze höher. Das Turnier, an dem 39 Spieler teilnahmen, gewann der topgesetzte Victor Spangenberg (SK Königsspringer Nordwalde, DWZ 1493). Für das SC-Duo war es ein gutes Trainingsturnier für die kommenden Aufgaben in NRW-Grand-Prix und der Jugendspielzeit im Schachbezirk Sauerland.


 

Erwartetes Doppel-Aus

Schalksmühle, 22. August

Viererpokal, 1. Runde
SF Neuenrade - Turm Altena 3,5:0,5
SF Attendorn - SvG Plettenberg II 2:2
(Stechen 0,5:3,5)
SV Halver II - KS Lüdenscheid 4:0 (kl)
SvG Plettenberg III - SV Werdohl 1,5:2,5
SC 1959 - SV Halver 0:4
Svgg Lüdenscheid - SC 1959 II 2,5:1,5
SvG Plettenberg - SF Lennestadt verlegt

Bericht

Nicht ganz unerwartet haben sich beide Mannschaften des SC 1959 bereits in der 1. Runde des Viererpokals im Schachbezirk Sauerland aus dem Wettbewerb verabschiedet. Das erste Pokalteam unterlag dem Verbandsligisten SV Halver 0:4. Die zweite Pokalmannschaft schlug sich beim Verbandsligisten Svgg Lüdenscheid sehr ordentlich, verlor aber ebenfalls 1,5:2,5. Viele Spieler aus erster und zweiter Mannschaft waren urlaubsbedingt verhindert, nur vier Spieler aus dem Bezirksliga-Kader standen zur Verfügung. Angesichts der Tatsache, dass mit Halver und Lüdenscheid zwei übermächtige Gegner warteten, entschied sich der SC 1959 dafür, beide Teams etwa gleichstark ins Rennen zu schicken und teilte die vier Bezirksliga-Spieler aus beide Mannschaften auf.

Das erste Pokalteam hatte dabei mit dem SV Halver die noch weitaus schwerere Aufgabe, denn der Nachbar trat mit vier Akteuren aus dem Verbandsliga-Kader an. Am vierten Brett musste sich Philipp Hahnel dem erfahrenen Olaf Weinreich beugen. Hahnel schlug sich tapfer, war aber letztlich ebenso chancenlos wie Sven Schwarzer , der gegen den rund 700 DWZ-Punkte stärkeren B-Open-Sieger der Dortmunder Schachtage, Vladimir Dolgopolyj, antreten musste. Früh stellte Schwarzer einen Turm ein, opferte danach weiter, um die schwarze Dame zu erobern - das gelang zwar auch, doch das Material, das Schwarzer dafür gegeben hatte, wog zu schwer. Letztlich setzte sich Dolgopolyj durch.

Am Spitzenbrett hatte es Thomas Orlik mit dem aus Meschede nach Halver zurückgekehrten Alexander Kelbling zu tun. Nach Unachtsamkeiten stellte Orlik zwei Bauern ein. Kelbling verbesserte seine Stellung immer mehr und kam am Ende mit einem weit vorgerückten Mittelbauern und zentralisierten Türmen durchschlagend zum Erfolg. Am längsten kämpfte Martin zu Putlitz , der mit weiß gegen Volker Schmidt eine gute Partie spielte. Der deutlich favorisierte Schmidt gewann nach der Zeitkontrolle indes die Qualität und kam danach entscheidend mit Dame und Turm zum Königsangriff - als die Dame nicht mehr zu halten war, gab zu Putlitz auf. Damit stand das 0:4 fest.

Die zweite Pokalmannschaft hatte in Lüdenscheid zumindest zwei Erfolgserlebnisse zu verzeichnen. Sehr beachtlich schlug sich am 3. Brett Mike Bocklenberg : Gegen den rund 500 DWZ-Punkte stärkeren Jamel Hellwig spielte Bocklenberg mit schwarz eine grundsolide Partie, ließ sogar zweimal mögliche Gewinnwege aus. Beim Stande von 2:0 bot Hellwig dem jungen Schalksmühler ein Remis an und sicherte damit den Svgg-Teamerfolg - für Bocklenberg war es nichtsdestotrotz mehr als nur ein Achtungserfolg. Vor allem dürfte er dadurch fast 30 DWZ-Punkte hinzu gewinnen. Mario Rieger kam am 2. Brett gegen Michael Heesemann gar zu einem Schwarzsieg. Im Caro-Kann eroberte er in der Eröffnung mit Heesemanns Hilfe zwei Bauern. Einen davon gab er in der Folge zurück. Am Ende entschied ein Läuferspieß mit drohendem Turmgewinn die Partie zugunsten Riegers.

In den Weißpartien hatten die Schalksmühler zuvor weniger gut ausgesehen. Marius Osenberg hatte gegen den klar favorisierten Valerian Giraud erst einen Doppelbauern als Isolani in der Brettmitte nicht verhindern können - später verlor er eine Figur und die Partie. Ein wenig länger hielt es Thomas Machatzke am Spitzenbrett gegen Thomas Windfuhr durch - allerdings kämpfte er gegen den NRW-Pokal-Sieger von 2008 lange auf verlorenem Posten. Nach passabler Eröffnung packte Machatzke der Größenwahn. Er blies zum Bauernsturm auf den schwarzen König. Windfuhr konterte kühl und sammelte peu a peu vier Bauern ein und gewann die Partie absolut mühelos.


 

Volme-Open vor 4. Auflage

Schalksmühle, 14. August

Nur noch zwei Wochen, dann wartet im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle die bereits vierte Auflage der Volme-Open auf die Schachspieler aus Nah und Fern. Der gastgebende SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid hofft darauf, vom 28. bis zum 30. August an die erfolgreichen ersten Turniere anknüpfen zu können. Trotz einiger Widrigkeiten bei der Terminplanung in diesem Jahr.

Traditionell sollte das Turnier auch in diesem Jahr parallel zum Sommerfest der Gemeinde stattfinden. "Dann aber kam uns die Politik dazwischen", sagt Turnierchef Christian Bien. Aufgrund der Verlegung der Kommunalwahl auf den 30. August verschob die Gemeinde Schalksmühle ihr Sommerfest im Dorfkern in den September. Für den SC 1959 kam eine Terminverschiebung indes nicht in Frage, weil im September bereits in allen Klassen der Spielbetrieb läuft. "Das ist natürlich schade, weil das Sommerfest ein besonderer Anreiz war für die auswärtigen Teilnehmer", sagt Bien, "nun müssen wir sehen, dass wir das Programm am Wochenende umso interessanter gestalten." Neben dem Mitternachtsblitz am Freitagabend, der bereits zum dritten Mal stattfindet, hat der SC 1959 deshalb am Samstagabend erstmals zu einer Volme-Open-Party in der Vereinsgaststätte "Zur Kuhle" eingeladen. "Wir warten einfach mal ab, wie da die Resonanz ist", sagt Bien und sieht die Rahmenveranstaltungen mit großer Gelassenheit.

Am Grundkonzept hält der SC 1959 auch bei der vierten Auflage fest. Gespielt wird in Sechser-Gruppen ein Rundenturnier über fünf Runden. Die erste Runde findet am Freitag um 18 Uhr statt. Am Samstag warten um 10 Uhr und 15 Uhr zwei Runden, am Sonntag wird das Turnier mit den letzten beiden Runden um 9 Uhr und 14 Uhr abgeschlossen. Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die ersten 30 Züge und weiteren 30 Minuten für den Rest der Partie. Damit sind die Partien DWZ-relevant, dauern aber trotzdem höchstens vier Stunden.

"Unser Konzept ist weiterhin, dass wir den Aktiven kurz vor dem Saison ermöglichen wollen, fünf Partien gegen in etwa gleichstarke Gegner zu bestreiten", sagt Bien. Die Gesamtrangliste ist deshalb nach dem DWZ-Rating in Sechser-Gruppen eingeteilt. Für die Topgruppe stellt der SC 1959 zudem in diesem Jahr erstmals eine Live-Übertragung von zumindest einer Partie ins Internet in Aussicht. "Wir sind da derzeit in den Planungen", sagt Bien und ist optimistisch, dass dieses Projekt mit Hilfe des befreundeten Vereins SK Wildeshausen in die Tat umgesetzt werden kann. Auch in diesem Jahr soll übrigens wieder die beste Turnierpartie ausgezeichnet werden. "Wir sind da von den 3. Volme-Open noch im Hintertreffen", gesteht Bien, "aber pünktlich zur 4. Auflage werden wir zunächst einmal den Preisträger aus 2008 ehren und diesen Sonderpreis auch in diesem Jahr ausloben."

Ansonsten warten auf die Gruppensieger und -zweiten wie in jedem Jahr Geldpreise, darüber hinaus für die weiteren Teilnehmer Sachpreise. Die Anmeldeliste ist mittlerweile bereits auf 34 Starter angewachsen - zwei Wochen vor dem Turnierstart stellt diese Zahl Bien sehr zufrieden. "Wir hoffen natürlich, trotz der Kommunalwahl in den Bereich der Vorjahre zu gelangen", sagt Bien. 2007 waren es 56 Teilnehmer, im Jahr 2008 immerhin 53 Aktive, die um die Gruppensiege gespielt haben.

Während der SK Wildeshausen aus Niedersachsen mit zehn Aktiven auf der Starterliste derzeit ganz klar am stärksten vertreten ist, sind auch einige Talente aus dem Bezirk (u.a. der junge Plettenberger Marc Schulze und die Svgg-Youngster Valerian Giraud und Janik Arens) sowie zahlreiche Stammgäste aus den vergangenen Jahren wieder dabei. So zum Beispiel der Hagener Maik Naundorf, der gemeinsam mit Arnd Rosskothen aus Uedem, der auch vor zwei Jahren bereits dabei war, das Teilnehmerfeld mit den derzeit höchsten DWZ-Rankings anführt. "Aber im Moment kann man noch nichts sagen zur Gruppeneinteilung, denn da kommen sicherlich noch einige Meldungen", sagt Bien und blickt den nächsten Tagen gespannt entgegen. In 14 Tagen kann sich noch eine Menge tun.

Komplette Turnierausschreibung auf der Turnierhomepage: www.volme-open.de


 

Volme-Open:

Kämper erneut KGK-Cupsieger

Schalksmühle, 9. August

Ralph Kämper vom SV Halver hat wie im Vorjahr den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal des SC 1959 im Freischach gewonnen: Im Finale besiegte Kämper die Nummer eins der Setzliste, seinen Vereinskollegen Helmut Hermaneck. Den dritten Rang sicherte sich nach einem Erfolg im kleinen Finale gegen Uwe Kleinschmidt (SC 1959) der Dortmunder Dariusz Gorzinski. Mit 19 Teilnehmern war das Turnier gut besucht und vor allem qualitativ so stark besetzt wie noch nie.

Der Finalsieg Kämpers war ein würdiger: Der Halveraner hatte auf dem Weg ins Endspiel das Lüdenscheider Talent Valerian Giraud, in einer Neuauflage des Vorjahresfinals bereits im Viertelfinale Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid) und im Halbfinale schließlich Uwe Kleinschmidt besiegt. Im Endspiel schenkten sich Kämper und Hermaneck, der durch Siege gegen Klaus Eckhardt, Thomas Machatzke (beide SC 1959) und Dariusz Gorzinski ins Finale eingezogen war, nichts. Kämper zeigte sich in lange ausgeglichener Stellung schließlich wagemutig, gab einen Turm für drei verbundene Freibauern. Hermaneck gab im Bemühen, die Bauernlawine aufzuhalten zwar einen Springer zurück und behielt die Qualität, doch das reichte nicht - Kämpers Bauern drohte mächtig mit Umwandlung - so stand nach acht Stunden Freischach um 19 Uhr auf dem Rathausplatz fest, dass Ralph Kämper seinen Titel verteidigt hatte.

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Ab 11 Uhr hatten die Aktiven auf wie zuletzt zwei Feldern im K.o.-System den Kampf um den KGK-Pokal aufgenommen. Der SC 1959 stellte zehn Aktive, zu denen Spieler des SV Halver (4), der Svgg Lüdenscheid (3), des SV Morsbach (1) und aus Dortmund gesellten. Ein spannendes Feld, in dem sechs Aktive mehr als 1800 Punkte im DWZ-Rating aufwiesen. Prognosen fielen damit schwer. Für die erste größere Überraschung sorgte im Achtelfinale Erwin Gregull (SC 1959) - der 83-Jährige trat den gegen den Fünften der U16-NRW-Meisterschaft, Martin Riederer, an, und hielt die Partie bis zuletzt offen. Riederer, der aus Meinerzhagen stammt und inzwischen für den SV Morsbach spielt, unterschätzte die Bedenkzeit - letztlich fiel sein Plättchen, so dass er überraschend bereits in Runde eins die Segel streichen musste.

Turnierübersicht [43 KB]

Während im Viertelfinale für Gregull gegen Dariusz Gorzinski Endstation war, sorgte nun ein anderer SC-Akteur für die nächste Überraschung. In einer heißen Schlacht behielt Uwe Kleinschmidt gegen den zweimaligen KGK-Pokalsieger Volker Schmidt, der an Position zwei gesetzt war, die Oberhand. Schmidt verdarb bei knapp werdender Zeit eine sehr gute Stellung und verpasste damit das Semifinale, in das Helmut Hermaneck (gegen Machatzke) und Ralph Kämper (gegen Tesche) souverän einzogen. Die Semifinals verliefen lange ausgeglichen und spannend. Hermaneck gewann dabei spät gegen den unter Druck und in Zeitnot geratenen Gorzinski eine Figur und damit die Partie. Kämper und Kleinschmidt kämpften lange in ausgeglichener Stellung, ehe eine Springergabel Kämpers Kleinschmidts Stellung zusammenbrechen ließ.

Insgesamt war der KGK-Pokal bei bestem Wetter (kein Tropfen Regen) wieder eine gelungene Veranstaltung im Zentrum Schalksmühles. Zum vierten Mal in Serie ging der Pokal dabei in diesem Jahr an einen Spieler des SV Halver. Zuletzt gewann im Jahr 2005 mit Christian Hochheusel ein Spieler des SC 1959 das beliebte Freischachturnier.


 

KGK-Pokal: Auslosung steht

Schalksmühle, 8. August

Mit 19 Teilnehmern startet der Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach am Sonntag mit einem quantitativ guten Feld, das von der Qualität her sicherlich so stark wie noch nie ist. Angeführt wird das Feld von den vier Gesetzten Helmut Hermaneck, Volker Schmidt, Titelverteidiger Ralph Kämper (alle SV Halver) und Dariusz Gorzinski (Dortmund). Bleibt nun zu hoffen, dass auch das Wetter mitspielt.

Auslosung [42 KB]
Zeitplan [53 KB]



 

Freischach erst am Sonntag

Schalksmühle, 3. August

Das Turnier um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach soll am Sonntag, 9. August, auf dem Schalksmühler Rathausplatz nachgeholt werden. Das Traditionsturnier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid war im Juli aufgrund zu erwartenden sehr schlechten Wetters abgesagt worden und eigentlich auf den 8. August verlegt worden. Da am Samstag aber aus diversen Gründen (u.a. Fußball-Bundesliga-Start) viele Spieler ihre Teilnahme absagen mussten oder um Verlegung auf den Sonntag baten, kam der SC 1959 diesem Wunsch gerne nach.

Das Turnier, bei dem der Sieger im K.o.-System ermittelt wird, beginnt am Sonntag um 11 Uhr auf dem Rathausplatz. Titelverteidiger ist Ralph Kämper vom SV Halver. Meldungen nimmt ab sofort Thomas Machatzke - telefonisch unter 0171-7466099 oder per E-Mail tmachatzke@googlemail.com - entgegen. Meldungen müssen bis zum Samstag vorliegen, da dann die Auslosung stattfindet und im Internet veröffentlicht wird.


 

Röhle in Kassel auf Rang 25

Kassel, 2. August

Kasseler Schachtage (A), 6.+7. Runde
Röhle - Schröder (Karlsruhe, DWZ 1699) 1:0
Stährfeldt (Kassel, DWZ 1686) - Adomeit remis
Röhle - Kartsev (SF Brackel, DWZ 2186) 0:1
Adomeit - Braun (Göttingen, DWZ 1939) 0:1


In einem sehr starken Feld bei den Kasseler Schachtagen schlugen sich am Wochenende Timo Röhle und Dmitri Adomeit vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid sehr ordentlich. Timo Röhle wurde in der A-Klasse unter 37 Startern mit 3,0 Zählern aus sieben Partien immerhin 25., Dmitri Adomeit landete mit 2,0 Punkten auf dem 33. Platz. Das Turnier gewann überlegen Fide-Meister Alexander Markgraf vom SC Tempo Göttingen, der am Ende mit 6,0 Zählern einen halben Punkt Vorsprung vor Benno Jaeschke (SK Sandhausen) hatte.

Adomeit und Röhle hatten bei den Kasseler Schachtagen an ihrem hessischen Studienort bewusst für das A-Turnier gemeldet, um sich in der Kulturhalle Niedervellmar mit sehr spielstarken Gegnern messen und womöglich den ein oder anderen ELO-Punkt ergattern zu können. Sie hätten beide nach ihrem DWZ-Rating auch im B-Open mitspielen können. In sieben harten Runden zahlten beide so indes das eine oder andere Mal Lehrgeld, feierten aber auch Erfolgserlebnisse. Dmitri Adomeit hatte im Turnierverlauf ein wenig Pech, gab in der ersten und der dritten Runde lange remisliche Partien gegen deutlich DWZ-stärkere Gegner - Karl-Heinz Schnegelsberg (DWZ 1883) und Dr. Wolfgang Fichte (DWZ 1906) - erst im Endspiel unglücklich ab. Dazu kam für Adomeit, dass er nach einem Ergebnisdreher vor der 4. Runde zu hoch platziert und damit gegen einen wiederum sehr starken Gegner gelost wurde. So reichte es für die Nummer drei des SC-1959-Bezirksliga-Teams in Kassel diesmal nur zu einem kampflosen Sieg in Runde zwei und zwei Remispartien gegen Roman Faynberg (DWZ 1908) und Philipp Stährfeldt (DWZ 1686). Unterm Strich verlor Adomeit damit 25 DWZ-Punkte (neue DWZ 1681).

Timo Röhle erspielte trotz der knapp verpassten 50-Prozent-Marke im starken Feld ein Plus im DWZ-Rating, knackt nach dem nächsten Aktualisierungslauf erstmals die 1800-Punkte-Marke (1809, +16). Röhle startete mit einem Remis gegen den an zwei gesetzten Kasseler Peter Lüchtemeyer (DWZ 2180) mit einem Remis ausgezeichnet ins Turnier. Sein zweites Remis in Runde vier gegen Klaus Powalla (DWZ 1783) stellte ihn dagegen weniger zufrieden, hatte Röhle hier doch bis zum 70 Zug permanent auf Sieg gestanden, seinen Gegner aber dann doch noch ins Remis entwischen lassen. Höhepunkte im Turnier waren für Timo Röhle die Siege gegen Torsten Fankhaenel (DWZ 1814) in Runde drei und gegen Klaus Schröder (DWZ 1702) in Runde sechs. Sein Turnierergebnis von 3,0 Zählern durfte sich am Ende in der Tat sehen lassen.

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Zweimal remis, zwei Niederlagen

Kassel, 1. August

Kasseler Schachtage (A), 4.+5. Runde
Werner (Immenhausen, DWZ 1973) - Adomeit remis
Powalla (Caissa Kassel, DWZ 1783) - Röhle remis
Adomeit - Ruff ( ) 0:1
Kartsev (SF Brackel, DWZ 2186) - Röhle 1:0

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