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 NEWS 2009
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JULI

50-Prozent-Bilanz in Kassel

Kassel, 31. Juli

Kasseler Schachtage (A), 2.+3. Runde
Austein (Ahnatal, DWZ 1895) - Röhle 1:0
spielfrei: Adomeit
Röhle - Fankhaenel (Arolsen, DWZ 1814) 1:0
Adomeit - Fichte (SK Vellmar, DWZ 1906) 0:1

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SC-Duo in Kassel

Kassel, 30. Juli

Mit Timo Röhle und Dmitri Adomeit spielen zwei Akteure des SC 1959 bei den Kasseler Schachtagen in der stark besetzten A-Klasse mit. Timo Röhle durfte direkt in Runde eins auf der Bühne gegen den an zwei gesetzten Peter Lüchtemeyer (Kasseler SK, DWZ 2180) antreten und erkämpfte mit weiß ein Remis. Dmitri Adomeit hatte Pech, verlor gegen Karl-Heinz Schnegelsberg (Caissa Kassel, DWZ 2011) erst im Endspiel unnötig. Am Freitag stehen zwei Runden an. Wir drücken die Daumen!

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Einzelmeisterschaft in Schalksmühle

Schalksmühle, 25. Juli

Am 22. August beginnt für die Schachspieler im Bezirk Sauerland die neue Spielzeit 2009/10. An diesem Wochenende steht die 1. Runde im Viererpokal an. Für diesen Wettbewerb haben 14 Mannschaften gemeldet. Die SvG Plettenberg, die auch als Pokalverteidiger antritt, hat in diesem Jahr gleich drei Mannschaften im Wettbewerb. Der SV Halver und der SC Schalksmühle/Hülscheid stellen zwei Teams. Die Favoriten aus der Verbandsliga – Halver (in Schalksmühle), Plettenberg (gegen Lennestadt) und die Svgg Lüdenscheid (gegen Schalksmühle II) – haben zunächst allesamt lösbare Aufgaben vor der Brust.

Der Spielbetrieb in den Ligen des Bezirks beginnt im September. Die Bezirksklasse eröffnet am 6. September die Mannschaftsspiele der Saison, die Kreisliga beginnt am 13. September parallel zum Saisonstart in der Verbandsliga und Verbandsklasse, die Bezirksliga als letzte Klasse am 20. September. Insgesamt haben 21 Mannschaften in den drei Klassen gemeldet. In der Kreisliga sind durch die Neu-Anmeldungen der Svgg Lüdenscheid IV und der KS Lüdenscheid III in diesem Jahr fünf statt wie zuletzt vier Mannschaften am Start. Die Bezirksliga tritt zudem wieder in Achter-Stärke an – in Summe gibt es damit im Schachbezirk Sauerland ein Plus von zwei Mannschaften, das womöglich auch dem Umstand geschuldet ist, dass in der Kreisliga die Mannschaftsstärke von fünf auf vier Spieler verringert wurde. Auf Verbandsebene vertreten fünf Mannschaften den Bezirk Sauerland in Südwestfalen – die SvG Plettenberg, die Svgg Lüdenscheid und der SV Halver in der Verbandsliga, die SF Neuenrade und die SF Lennestadt in der Verbandsklasse.

Auch die übrigen Meisterschaften und Pokale im Bezirk sind von Spielleiter Horst Radczewill (SV Halver) terminiert. Die Bezirks-Einzelmeisterschaft findet in diesem Jahr vom 4. bis zum 6. November beim SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid statt. Der kleine Vereine von der Volme richtet die Titelkämpfe anlässlich seines 50. Vereinsgeburtstages aus. Das Turnier findet über fünf Runden nach dem Schweizer-System statt. Der SV Halver ist in dieser Spielzeit Ausrichter des Einzelpokal-Wettbewerbs. Die 1. Runde findet am 5. September statt. Weitere Runden schließen sich am 21. November, am 9. Januar, am 20. Februar und bei Bedarf am 13. März an.

Die Blitz-Mannschaftsmeisterschaft wird in diesem Jahr in Neuenrade ausgetragen. Sie ist für den 1. November terminiert. Auch der Schnellschachmeister des Bezirks Sauerland wird in der Hönnestadt bei den Schachfreunden Neuenrade am 23. Januar ermittelt. Die Blitz-Einzelmeisterschaft dagegen wurde an die SvG Plettenberg vergeben. In Böddinghausen wird am 27. Februar um Titelehren geblitzt. Nach vier Siegen in Folge darf der SV Halver derweil auch in diesem Spieljahr den Sauerlandpokal ausrichten – diese Konkurrenz soll am 2. Mai ausgetragen werden.


 

Röhle in Lüdenscheid Vierter

Lüdenscheid, 24. Juli

Beim Sommerblitz der Svgg Lüdenscheid belegte Timo Röhle Rang vier. Da nur sieben Teilnehmer mitspielten, wurde in Hin- und Rückrunde gespielt. Nach der Vorrunde hatte sich Röhle noch Rang zwei mit Andreas Schäfers (Svgg) geteilt. Den Sieg feierte überlegen Thomas Windfuhr. Rang zwei teilten sich am Ende Andreas Schäfers und Ralph Kämper. Timo Röhle wurde vor Jörg Zuschlag, Janik Arens und Till Stoltmann Vierter.


 

Teams und Termine 09/10

Schalksmühle, 18. Juli

Die Spieltermine und Mannschaftsaufstellungen der Senioren für die neue Spielzeit im Bezirk Sauerland stehen fest. Der SC 1959 wird mit drei Mannschaften in Bezirksliga, Bezirksklasse und Kreisliga antreten.

Bezirksliga [29 KB]
Bezirksklasse [29 KB]
Kreisliga [30 KB]


 

Zwei schwere Lose

Schalksmühle, 18. Juli

Mit zwei schweren Spielen startet der SC 1959 in die neue Saison: Im Viererpokal am 22. August spielt das erste Pokalteam des SC 1959 zu Hause gegen den Verbandsligisten SV Halver, das zweite Pokalteam reist zum Verbandsligisten Svgg Lüdenscheid.

Die Auslosung [26 KB]


 

KGK-Pokal verschoben

Schalksmühle, 18. Juli

Der Vorstand des SC 1959 hat die Spiele um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach, die am 18. Juli stattfinden sollten, bereits am Tag zuvor verschoben. Aufgrund der sehr schlechten Wetterprognosen und der geringen Meldezahl entschied sich der Vorstand, das Turnier auf den 8. August zu verlegen.


 

Sommerblitz in Lüdenscheid

Lüdenscheid, 16. Juli

Die Svgg Lüdenscheid lädt alle Nicht-Urlauber für den 24. Juli zu einem offenen Sommerblitzturnier ein. Neben den eigenen Mitgliedern sind auch Spieler aus Nachbarklubs herzlich eingeladen. Gespielt wird ein normaler Fünf-Minuten-Blitz (Rundenturnier). Das Turnier beginnt um 20 Uhr.


 

Dolgopolyj siegt in Dortmund

Dortmund, 11. Juli

Mit einem Remis in der Schlussrunde machte Vladimir Dolgopolyj im Dortmunder Rathaus alles klar: Der Routinier des SV Halver gewann im Rahmen der Dortmunder Schachtage das B-Open (bis 1900 DWZ). In der Endabrechnung verwies Dolgopolyj mit 7,5 Zählern den punktgleichen Kevin Kahleys (SV Mülheim-Nord) und Rene Müller (SF Lindlar, 7,0) auf die Plätze zwei und drei.

Nach seinem Traumstart mit sechs Siegen in den ersten sechs Partien (wir berichteten) hatte Dolgopolyj zwar in der 7. Runde gegen Kevin Kahleys eine Niederlage bezogen. Doch der Mann aus Omsk fing sich, gewann in Runde acht gegen Pascal Pütter und ging somit mit einem halben Zähler Vorsprung in die letzte Runde. So reichte ihm zuletzt ein Remis gegen Morteza Ziabari, um den Turniersieg perfekt zu machen -- die Buchholz-Wertung sprach im Abschluss-Klassement für Dolgopolyj, der neben 500 Euro Preisgeld auch ein Plus von 51 DWZ-Punkten (neu: 1837) verbuchte.

Ein traumhaftes Ergebnis erspielte im A-Open, das der deutsche Nationalspieler David Baramidze für sich entschied, Philipp Kelbling. Der für die SG Bochum 31 aktive Halveraner belegte mit 5,5 Zählern als 53. der Setzliste den 17. Platz und war außerdem hinter dem Fidemeister Benjamin Tereick (Wattenscheid) zweitbester Jugendlicher des A-Opens, was ihm ein Preisgeld von 150 Euro bescherte. Außerdem knackte Kelbling, der sich mit seinen Leistungen munter ins Vorderfeld zahlreicher Titelträger vorspielte, mit einem Plus von 27 Punkten im DWZ-Rating erstmals die 2100er-Grenze (neu: 2107).

Im A-Open waren mit Bezirksmeister Marek Maniocha (SvG Plettenberg) und Alexander Kelbling (SV Halver) zwei weitere Aktive aus dem Bezirk Sauerland am Start. Maniocha belegte mit 3,5 Zählern aus den neun Partien am Ende den 77. Platz unter 97 Teilnehmern, feierte dabei immerhin drei Siegpartien. Alexander Kelbling, der nach seiner Rückkehr aus Meschede beim SV Halver in der neuen Saison am Spitzenbrett in der Verbandsliga spielen soll, machte in neun Partien sechsmal Remis und wurde am Ende mit 3,0 Zählern 86. im starken Feld.


 

KGK-Pokal am 18. Juni

Schalksmühle, 11. Juni

Die Spiele um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach finden bereits am 18. Juli auf dem Rathausplatz in Schalksmühle statt. Ab 10 Uhr wird gespielt. Das Turnier ist wie immer als Schnellschach-Turnier im K.o.-Modus ausgeschrieben. Titelverteidiger ist Ralph Kämper vom SV Halver. Gäste aus den Nachbarvereinen sind wie immer herzlich eingeladen.

Meldungen bitte ab sofort an Thomas Machatzke (Telefon 0171-7466099 oder E-Mail tmachatzke@googlemail.com).


 

Stimme aus dem Dunkel

Dortmund, 9. Juni

Sein Platz ist hinter der Bühne, fast im Dunkeln. Nur einige Monitore und eine Schreibtischlampe dienen Nachmittag für Nachmittag als Lichtquellen: Kein schöner Arbeitsplatz eigentlich, und doch der schönste, den sich Sebastian Siebrecht in dieser Woche vorstellen kann: Der Großmeister und Bundesliga-Spieler der SF Katernberg, der als Trainer und passives Mitglied seit längerer Zeit auch die Schachspieler des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid betreut, kommentiert in dieser Woche gemeinsam mit Klaus Bischoff das Großmeisterturnier im Rahmen des Sparkassen-Chessmeetings in Dortmund.

„Es macht riesig Spaß“, sagt der 2,02 Meter große Essener, der Tag für Tag bestens vorbereitet seine Aufgabe angeht – neben den Partien von Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik, Peter Leko, Supertalent Magnus Carlsen & Co. finden auf der Bühne auch stets zwei Partien des Helmut-Kohls-Turniers für Internationale Meister statt. Auch über diese Spieler hält Siebrecht stets Hintergrundgeschichten und interessante Details parat. Hauptaufgabe freilich ist für das Duo die freie Analyse – ein Computer steht Bischoff und Siebrecht hinter der Bühne nämlich nicht als Hilfe zur Seite. Anders übrigens als bei der WM in Bonn, als die Kommentatoren stets den Engine „Rybka“ befragten, ehe sie sich äußerten. In Dortmund rechnen die Kommentatoren, die in Katernberg in der neuen Saiuson Teamkollegen sind, selbst. Und wenn auf irgendeinem der fünf Bretter ein Opfer im Raum steht, dann ist es stets Siebrecht, der sich mit Leidenschaft daraufstürzt und es für die Zuschauer voller Begeisterung durchrechnet. Die Zuschauer sitzen derweil im Theatersaal, sehen hinter den Spielern auf der Bühne die Partien, die via Beamer auf eine schwarze Wand projiziert werden und hören über ein kleines Radio und Kopfhörer die Kommentare Siebrechts und Bischoffs.

Siebrecht, Pfleger und Bischoff

Der Hüne aus Essen hat in Dortmund in diesem Jahr die Nachfolge von Dr. Helmut Pfleger, der Kommentatoren-Legende des deutschen Schachsports, angetreten. Pfleger, mit dem Siebrecht bei der WM in Bonn gemeinsam auf der Bühne stand, hat den sympathischen Großmeister aus dem Ruhrgebiet vorgeschlagen. Am Mittwoch saß Pfleger selbst im Publikum, „froh, einmal auf der anderen Seite zu sitzen.“ Auch dort ist es zwar dunkel, aber längst nicht so dunkel wie hinter der Bühne. Für Pfleger eine neue Erfahrung, und für Siebrecht und Bischoff natürlich Ansporn, ihre Sache an diesem Nachmittag ganz besonders gut zu machen…

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Traumbilanzen für Halveraner

Dortmund, 9. Juni

Es läuft. Vladimir Dolgopolyj lächelt gut gelaunt. Er sitzt im Dortmunder Rathaus Gerd Meyer gegenüber, und es ist nicht irgendeine Partie. Es ist die Partie am ersten Brett des B-Opens. Das Spitzenspiel. Auf dem Brett hat sich noch nicht viel getan, aber die Zuversicht, die der Halveraner verströmt, kommt nicht von ungefähr. Am Ende wird der Sauerlandmeister von 2008 die Oberhand behalten. Zum fünften Mal in der fünften Partie des Turniers. Auch die sechste Runde wird Dolgopolyj am nächsten Tag einen ganzen Punkt. Bei Schachspielern ist das so – wenn es einmal läuft, dann läuft es.

Gut möglich, dass der Mann aus Omsk, der seit Jahren in Halver lebt und für den SV Halver spielt, am Sonntag das B-Open bei den Dortmunder Schachtagen gewinnen wird. Nach sechs von neun Runden hat Dolgopolyj mit 6,0 Zählern bereits einen Punkt Vorsprung auf den Herner Stefan Wickenfeld. Ein Punkt ist bereits eine Menge. 133 Spieler nehmen am B- Open im Rathaus teil. Sie dürfen im DWZ-Rating nicht mehr als 1900 Punkte haben. Dolgopolyj hat 1786 Punkte ist damit nur 17. der Setzliste, Gerd Meyer führt diese mit 1891 Punkten an. Aber was heißt das schon, wenn es einmal läuft? Nach sechs der neun Runden hat Dolgopolyj 57 DWZ-Punkte gewonnen. Seine gute Laune kommt nicht von ungefähr.

Philipp Kelbling (Foto)

Gute Laune hat auch Philipp Kelbling. Der junge Halveraner, der in der Meisterschaft für die SG Bochum 31 spielt, belegt nach sechs von neun Runden beim A-Open den zehnten Platz. Kelbling hat in sechs Partien viereinhalb Punkte gesammelt. Das ist in einem Feld, das der deutsche Nationalspieler David Baramidze mit 5,0 Zählern anführt und in dem Nationalspielerin Sarah Hoolt mit 3,5 Punkten Rang 40 belegte, nicht nur exzellent. Es ist beinahe sensationell. Vor Kelbling liegen nach sechs Partien nur Titelträger – Großmeister, Internationale und Fide-Meister. Und so mancher Titelträger liegt hinter dem Halveraner, der in Runde sechs Fide-Meister Matthias Krallmann besiegte – mit schwarz. Keine Frage: Auch für Philipp Kelbling läuft es in Dortmund ausgezeichnet. Punktet er bis zum Sonntag dergestalt weiter, so ist ihm der nächste DWZ-Sprung sicher.

Sein Bruder Alexander, der in der neuen Saison das Spitzenbrett des SV Halver in der Verbandsliga bekleiden soll, ist ebenfalls im A-Open aktiv und mit 1,5 Zählern nach zwei Dritteln des Turniers 85., der amtierende Sauerlandmeister Marek Maniocha von der SvG Plettenberg belegte mit ebenfalls 1,5 Punkten Rang 92 unter 97 Startern. Beide haben nicht jene Art von Lauf, die Dolgopolyj und Philipp Kelbling derzeit von Erfolgserlebnis zu Erfolgserlebnis befördert. Aber sie haben noch bis zum Sonntag Zeit, ihre Bilanz aufzupolieren.

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Mannschaftsplanung steht an

Schalksmühle, 6. Juli

Im Schachbezirk Sauerland steht die Mannschaftsplanung für die neue Saison an. Der SC 1959 bittet deshalb alle Mitglieder zu einer offenen Vorstandssitzung, die am Dienstag (7. Juli) ab 20 Uhr im Schachheim stattfindet. Um rege Beteiligung wird gebeten!