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 NEWS 2009
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JUNI

Kölz Grand-Prix-Zweiter

Schalksmühle, 28. Juni

Mit einem tollen Endspurt sicherte sich Niklas Kölz vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am letzten Wochenende in der U8-Klasse des NRW-Grand-Prixs noch den zweiten Gesamtplatz, gewann das Turnier in Erkrath, wurde in Dortmund Zweiter und verpasste den Grand-Prix-Sieg nur denkbar knapp.

In Dortmund und Erkrath standen am Samstag und Sonntag die beiden letzten Turniere der Grand-Prix-Serie auf dem Plan. Quasi zum „Aufwärmen“ spielte Kölz aber bereits am Freitag beim letzten Turnier der offenen Grand-Prix-Serie des OSC Rheinhausen. Dieses Turnier war ausgeschrieben bis zur Altersklasse U16 und bis zu einer DWZ von 1100. Mit 6,0 Zählern aus sieben Partien spielte der siebenjährige SC-Akteur ein Topturnier und feierte in Rheinhausen seinen ersten Sieg in dieser Serie, feierte unter anderem Erfolge gegen Julian Granzen (DWZ 1186) und Benjamin Kuske (DWZ 1143). Diese beiden sechs Jahre älteren Spieler zählten zu den stärksten Akteuren der Serie. Mit sechs Zählern aus sechs Partien stand Kölz schon vor der Schlussrunde als Sieger fest. Eine schöne Multimedia-CD war Lohn für den jungen Schalksmühler.

Am Samstag wurde es dann in Dortmund beim NRW-Grand-Prix ernst. Unter 19 Startern in der U8-Klasse spielte Kölz auch hier ein exzellentes Turnier und blieb im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen. Gegen starke Akteure wie den Gesamtführenden der Wertung, Ron Schröter (Horrem), oder den Dortmunder Daniel Kasanzew siegte Kölz. Gegen den Zweiten der Grand-Prix-Wertung, Samuel Fieberg machte er remis. So wiesen Kölz und Fieberg am Ende 6,5 Zähler aus sieben Spielen auf. Ein halber Buchholz-Punkt entschied am Ende für Fieberg. Für Kölz blieb der in diesem Fall sehr unglückliche zweite Platz beim Chessday 2009 in Dortmund. Und besonders bitter: Hätte die Buchholz-Wertung Kölz in Dortmund vorne gesehen, so wäre am Ende auch der Gesamt-Grand-Prix-Sieg an den SC-Akteur gegangen.
Ehrung in Dortmund

Das war zu diesem Zeitpunkt aber noch unklar, denn am Sonntag stand ja noch das 16. Erkrather Jugend-Open 2009 als letztes Turnier der Grand-Prix-Serie statt. Niklas Kölz spielte auch hier überragend auf, sammelte 8,5 Punkte aus neun Partien und gewann die Klasse, die mit 28 Teilnehmern an allen führenden Akteuren der Serie sehr stark besetzt war, überlegen vor Lokalmatador Sören-Josef Poppinga (7,5 Punkte), der insgesamt überraschend stark aufspielte und gegen Kölz als einziger Akteur remis machte. Siege feierte Kölz unter anderem gegen Samuel Fieberg (Köln-Mühlheim), Daniel Kasanzew, Niklas Dohr (Fritzdorf), Jonas Dohr (Fritzdorf), Daniel Savchenko (Gerresheim) und Alexander Suvorov (Porz).

Ehrung in Erkrath

Jonas Dohr belegte in Erkrath Rang drei – vor Samuel Fieberg, der Vierter wurde. Für Ron Schröter reichte es gar nur zu Rang acht. So fiel Schröter am Finalwochenende noch vom ersten auf den dritten Platz der Grand-Prix-Wertung zurück (68 Punkte). Für Kölz reichte es mit 72 Punkte zu Platz zwei, der Grand-Prix-Sieg aber ging an Samuel Fieberg (75 Punkte). Trotz des knapp verpassten Gesamtsieges war es für Niklas Kölz ein überragendes Turnierjahr in der stark besetzten Serie und vor allem ein exzellentes Final-Wochenende.


 

Jugend-BK: Neuer Modus

Plettenberg, 27. Juni

In Plettenberg fand am 27. Juni die Jugend-Bezirksversammlung statt. Der Antrag des SC 1959 auf Änderung des Modus in der Jugend-Bezirksklasse wurde abgelehnt. Eine Neuerung gibt es dennoch: Die Jugend-BK wird nun im Schnellschach-Modus und damit nicht mehr DWZ-relevant ausgetragen - genauso übrigens wie der Bezirkspokal.

Protokoll der Versammlung [22 KB]


 

Schmidt gewinnt Sommerblitz

Schalksmühle, 23. Juni

Volker Schmidt dominierte das Sommerblitzturnier des Schachclub 1959 Schalksmühle-Hülscheid. Mit 17 von möglichen 18 Punkten erspielte der für den SV Halver spielende Schalksmühler fast eine perfekte Ausbeute. Lediglich der später Zweitplatzierte Timo Röhle (SC 1959) schaffte es, dem Turniersieger die "weiße Weste" zu verderben. Nicht nur auf Grund des Sieges gegen Schmidt spielte der SC 1959-Spielleiter ein gutes Turnier.

Mit nur 11 Schachspielern - darunter eine Spielgemeinschaft - war die Teilnehmerzahl ungewohnt niedrig. Und so entschlossen sich die anwesenden Spieler spontan zu einer Doppelrunde. Neben Schmidt und Röhle konnte Mario Rieger (SC 1959) als Drittplatzierter mit 12 Punkten einen Podiumsplatz erreichen. Rieger verdrängte den an Platz zwei gesetzten Halveraner Siegfried Jalowy mit einem halben Punkt Vorsprung auf den vierten Platz.

Der Endstand: 1. Volker Schmidt (SV Halver) 17 Pkt; 2. Timo Röhle (SC 1959) 14 Pkt.; 3. Mario Rieger (SC 1959) 12 Pkt; 4. Siegfried Jalowy (SVH) 11,5 Pkt.; 5. Martin zu Putlitz (SC 1959) 9 Pkt.; 6. Ponchai Ertelt (SVH) 8,5 Pkt.; 7. Tobias Klampt (SC1959) 7,5 Pkt.; 8. Lothar Mirus (SVH) 4,5 Pkt.; 9. Sven Mirus (SVH) 3 Pkt.; 9. Klaus Eckhardt/Philipp Hahnel (beide SC1959) 3 Pkt.




 

Sauerlandteam Dritter

Meschede, 21. Juni

Der Schachbezirk Iserlohn/Hagen hat beim Fünf-Bezirke-Kampf in Meschede seinen Titel aus dem Jahr 2007 verteidigt. Punktgleich mit dem Gastgeber, dem Bezirk Hochsauerland, entschied bei jeweils sieben Siegen in acht Partie am Ende die bessere Brettpunktzahl zugunsten des Team aus Iserlohn und Hagen. 85,0 Punkte hatte es gesammelt - das HSK-Ensemble kam nur auf 78,0 Brettpunkte.

Das Team aus dem Bezirk Sauerland schlug sich in Meschede sehr ordentlich und belegte mit 7:9-Zählern den dritten Rang. Gegen die beiden Topteams ging man zwar in Hin- und Rückrunde leer aus. Dafür gelangen gegen den Bezirk Oberberg zwei Teamsiege, gegen den Bezirk Siegerland ein Sieg und ein 8:8-Remis. Die Siegerländer wurden mit 5:11-Zählern Vierter, das Team aus dem Bezirk Oberberg belegte ohne Punktgewinn den fünften und letzten Platz.

Für die herausragenden Einzelergebnisse für das Sauerlandteam sorgten in Meschede Jamel Hellwig, Jugendspieler der Svgg Lüdenscheid, und Ü 60-Senior Vladimir Dolgopolyj vom SV Halver. Hellwig holte sieben von acht möglichen Zählern, Dolgopolyj kam immerhin auf 6,5 Punkte. Ein Handicap war für die Sauerländer, dass kurzfristig der eingeplante Jugendspieler Marc Schulze ausgefallen war. So musste der Bezirk Sauerland in allen Spielen ein Brett freilassen.

Erstmals wurde in Meschede der Fünf-Bezirke-Kampf nach neuem Modus entschieden. Es gab erstmals nurmehr ein 16er-Team pro Bezirk, in dem mindestens vier Jugendliche, vier Ü 60-Akteure und zwei Frauen vertreten sein mussten. Der neue Modus kam gut an.


 

Jubiläums-Galerie online

Schalksmühle, 19. Juni

Das Fest ist vorbei - was bleibt, das sind schöne Erinnerungen. Zum Jubiläum "50 Jahre SC 1959" ist ab sofort eine Bildergalerie online - die 169 Bilder sind allesamt auf ein Format 15x10-Zentimeter vorgeschnitten und stehen zum Download bereit. Der SC 1959 bedankt sich noch einmal herzlich bei allen Mitgliedern und auswärtigen Gästen, die geholfen haben, das Fest zu einem so schönen Fest zu machen!

Zur Galerie


 

DWZ-Zahlen: Aufschwung

Schalksmühle, 19. Juni

Die neuesten DWZ-Zahlen liegen vor: Eingerechnet sind u.a. das Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft, die Offene Gemeindemeisterschaft, aber auch die Bezirksliga- und Kreisliga-Ergebnisse. Die Entwicklung beim SC 1959 - vor allem im Jugendbereich, aber auch bei einigen Bezirksliga-Spielern - ist sehr gut. Zu den Zahlen

Die Auswertungen [365 KB]


 

Fünf-Bezirke-Kampf in Meschede

Kreisgebiet, 18. Juni

Am Sonntag findet in Meschede der Fünf-Bezirke-Kampf des Schachverbandes Südwestfalen statt. Nachdem die Auswahlteams der Bezirke 2007 in Schalksmühle zu Gast waren und 2008 der jährliche Vergleichskampf aufgrund der Rahmenveranstaltungen der Schach-Olympiade in Dresden ausgefallen ist, treffen sich die besten Spieler des Verbandes diesmal im Hochsauerland zum Kräftemessen. Die Spiele beginnen um 14 Uhr.

Erstmals wird der Fünf-Bezirke-Kampf dabei nach einem neuen Modus ausgetragen: Bisher war es so, dass es separate Konkurrenzen für die Auswahlteams der Hauptklasse, der Senioren (Ü60), der Jugend und der Damen gegeben hat. Vor allem Damenkonkurrenzen kamen zuletzt aber kaum mehr zustande - auch andere Felder waren nicht mehr komplett besetzt worden. So verabschiedete die Verbandsversammlung Anfang des Jahres einen neuen Modus: Ab sofort tritt für jeden Bezirk nurmehr ein gemeinsames Team an, in dem vier Ü 60-Akteure, vier Jugendliche und zwei Damen am Start sein müssen. Ein Team umfasst nach dem neuen Modus insgesamt 16 Spieler.

In den Wettstreit treten in Meschede die Bezirke Hochsauerland, Iserlohn/Hagen, Siegerland, Oberberg und Sauerland. Das Team des Bezirks Sauerland wird von den Halveranern Dirk König und Hendrik Mantler als den beiden Akteuren mit der höchsten Wertungszahl angeführt. Insgesamt stammen die 16 Spieler, die für das Sauerlandteam antreten, aus fünf der zehn Bezirksvereine. Gespielt wird ein Schnellschach-Turnier, bei dem das Sauerlandteam die Favoriten aus den anderen Bezirken ärgern wollen. 2007 in Schalksmühle holte das Team aus Iserlohn und Hagen in Hauptklassen den Sieg beim Fünf-Bezirke-Kampf.

Die Aufstellung:
1. Dirk König (SV Halver, DWZ 2140), 2. Andreas Schäfers (Svgg Lüdenscheid, DW 1962), 3. Hendrik Mantler (SV Halver, DWZ 2101), 4. Volker Schmidt (SV Halver, DWZ 1929), 5. Helmut Hermaneck (SV Halver, DWZ 1971), 6. Mary Ann Cordes (SF Neuenrade, 1. Damenbrett, DW 1961), 7. Walter Cordes (SF Neuenrade, DWZ 1952), 8. Dimitrios Lanaras (SF Neuenrade, Jugend, DWZ 1873), 9. Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid, Ü 60, DWZ 1823), 10. Marc Schulze (SvG Plettenberg, Jugend, DWZ 1745), 11. Vladimir Dolgopolyj (Halver, Ü 60. DWZ 1786), 12. Günter Stremmel (SV Werdohl, Ü 60, DWZ 1605), 13. Bernd Dahlmann (SF Attendorn, Ü 60, DWZ 1614), 14. Jamel Hellwig (Svgg Lüdenscheid, Jugend, DWZ 1547), 15. Valerian Giraud (Svgg Lüdenscheid, Jugend, DWZ 1513), 16. Daniela Seliger (SvG Plettenberg, 2. Damenbrett; DWZ 979)


 

Aderlass beim SV Halver

Halver, 17. Juni

Großer Aderlass beim Schach-Verbandsligisten SV Halver: Mit Hendrik Mantler, Dirk König, Peter Martino-Groß und Eric van der Gaag verlassen gleich vier Leistungsträger das SVH-Team und suchen in der neuen Saison neue Herausforderungen. Für den SV Halver kündigt sich nach diesen personellen Entscheidungen in der Verbandsliga Südwestfalen ein schweres Jahr an.

"Wir haben auch einen Moment darüber nachgedacht, das Team zurückzuziehen und mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga an den Start zu gehen", sagt der 1. Vorsitzende des SVH, Volker Schmidt, "aber die Resonanz aus dem Kreis der Spieler war sehr gut. Wir schauen mutig nach vorne." Mit dem Quartett verlassen das erste, zweite, vierte und sechste Brett der vergangenen Spielzeit den SV Halver. Spitzenspieler Hendrik Mantler wird an seinem Studienort in Wuppertal in der NRW-Klasse aktiv werden. Peter Martino-Groß (4) wechselt zurück nach Solingen und will dort in der Regionlliga aktiv werden. Dirk König (2) zieht es zum zweiten Mal vom SV Halver zur SvG Plettenberg. In der Vier-Täler-Stadt wird derzeit fleißig an einem Team gebastelt, dass die Rückkehr der SvG in die NRW-Klasse bewerkstelligen sollen. König soll bei diesem Unternehmen helfen. Ärgster Rivale der Plettenberger dürfte dabei die SG Ennepe-Ruhr-Süd aus Schwelm sein und mithin sein alter Mitstreiter Eric van der Gaag, der in der neuen Saison mit der SG um den Aufstieg kämpfen will.

"Der SV Halver bedankt sich bei den Spielern, die im nächsten Jahr neue Herausforderungen suchen für die angenehme Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren und wünscht ihnen auch bei ihren neuen Vereinen viel Erfolg", sagt Schmidt. Für die erste Mannschaft darf er zumindest auf eine externe Verstärkung bauen: Vom SV Meschede kehrt Alexander Kelbling nach Halver zurück. Der ältere Kelbling-Bruder soll gemeinsam mit Adrian Babczyk die schwere Aufgabe an den vorderen Brettern in der Verbandsliga übernehmen. Dahinter stehen gestandene Größen wie Helmut Hermaneck, Volker Schmidt, Ralph Kämper, Roman Babczyk, Olaf Weinreich, Gerson Heuser oder Vladimir Dolgopolyj zur Verfügung. Ein Team, das zumindest nicht chancenlos sein dürfte in der höchsten Klasse Südwestfalens.

"Natürlich wird es für alle Mannschaften ein schweres Jahr", sagt Schmidt derweil - der Aderlass schwächt natürlich auch die zweite Mannschaft in der Bezirksliga (Kapitän Lothar Mirus) und die Drittvertretung in der Bezirksklasse (Kapitän Siegfried Lindemann), zumal mit Thorben Mantler auch einer der erfolgreichsten Punktesammler aus der Bezirksliga-Reserve in Zukunft in Wuppertal spielen wird. Den Kopf in den Sand stecken -- das wird es allerdings beim SV Halver nicht geben. Auch mit dem neuen Personalstamm will der Klub die Aufgaben in der neuen Saison optimistisch angehen.


 

Ehrung für Uli Wetzel

Schalksmühle, 16. Juni

Beim Festakt war er verhindert. Am Dienstagabend aber wurde die Ehrung nachgeholt: Uli Wetzel, das einzig verbliebene Gründungsmitglied des SC 1959 erhielt für 50-jährige Vereinstreue als erster SC-Aktiver überhaupt einen SC-1959-Ehrenteller. Thomas Machatzke und Tobias Klampt überreichten die Auszeichnung. Der SC 1959 schließt sich den guten Wünschen an!


 

24:3 für GM Siebrecht

Schalksmühle, 14. Juni

Gegen 27 Schachspieler aus der Region trat der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle an. Der Simultankampf bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Nach mehr als sechs Stunden hatte Siebrecht, der passives Mitglied des Vereins ist, 22 der 27 Partien gewonnen. Vier Spieler - Uwe Kleinschmidt, Mario Rieger, Ivan Scherbanev und Tobias Klampt - durften sich über ein Remis freuen. Und Martin Riederer (Plettenberg) gelang es als einzigem Akteur sogar, den Großmeister am Brett in die Knie zu zwingen.

Text auf den Lüdenscheider Nachrichten:

Vor dem Beginn ist die Stimmung locker. Es wird geflachst. Doch mit Beginn des ersten Zuges kehrt absolute Ruhe ein im Saal des Feuerwehrgerätehauses an der Volmestraße. Es ist der letzte der Festtage zum 50. Geburtstag des SC Schalksmühle/Hülscheid. Der Festsaal, in dem noch zwölf Stunden vorher ausgelassen gefeiert worden ist, ist nun die Bühne des Großmeisters: Sebastian Siebrecht, Bundesliga-Spieler der SF Katernberg aus Essen und passives Mitglied des SC 1959, tritt gegen 27 Schachspieler der Region an. Gleichzeitig. Die Tische stehen in U-Form, der Meister beackert ein Brett nach dem anderen.

Im Saal wird nun nurmehr getuschelt oder geflüstert. Schach ist eine ernsthafte Angelegenheit - jeder will gut aussehen gegen den Essener, der in wenigen Wochen bei den Dortmunder Schachtagen als Moderator die Partien der sechs Super-Großmeister dem Publikum erklären wird. Heute hat Siebrecht selbst hart am Brett zu arbeiten. "Da waren einige Hochkaräter dabei, ein starkes Feld", wird er später sagen. Draußen ist es schwül an diesem Nachmittag -- und auch im Turniersaal ist es warm. Eine anstrengende Sache für den 36-Jährigen. Die Eröffnung absolviert er noch recht zügig -- im Mittelspiel kommt es dann vor, dass Siebrecht für zwei Runden an den 27 Brettern eine halbe Stunde benötigt. Ein langer Turniertag zeichnet sich ab.

Der stärkste Gegner im Feld ist an diesem Tag Max Bouaraba: Der Verbandsliga-Akteur der SvG Plettenberg ist wie Siebrecht passives Mitglied in Schalksmühle und hat sich zumindest ein Remis vorgenommen. Doch daraus wird nichts. "Max hat mich sehr gefordert, angegriffen, eine Figur geopfert", sagt Siebrecht, "aber ihn habe ich natürlich besonders ernst genommen. Die Partie wollte ich unbedingt gewinnen - deshalb habe ich mir dort auch viel Zeit genommen. Ich habe mich dafür nachher bei Max entschuldigt..."

Die ersten Entscheidungen fallen nach knapp drei Stunden. An den Brettern jüngerer, aber auch älterer Spieler. Niklas Kölz (7) ist an diesem Tag der jüngste Starter, Erwin Gregull (83) der älteste. Beide kämpfen lange, am Ende aber trotz guter Leistungen ohne Erfolg. Den ersten Teilerfolg feiert Uwe Kleinschmidt. Die Nummer eins des SC-Bezirksliga-Teams gewinnt einen Bauern und bietet gut stehend Remis an. "Es war das einzige Mal, dass ich wirklich etwas eingestellt habe", wird Siebrecht später feststellen.

Bildergalerie Simultan

Nach fast fünf Stunden sind die Hälfte der Partien beendet, manche Stellungen noch im Gleichgewicht. Nur an einem Brett steht Siebrecht auf Verlust: gegen den jungen Meinerzhagener Martin Riederer, der für die SvG Plettenberg spielt und zuletzt bei der NRW-Meisterschaft der U 16 Fünfter geworden ist. "Ich habe gegen Martin Riederer ein Gambit probiert, das nicht okay ist. Er hat mir nachher erzählt, dass er genau dieses Gambit noch am Vormittag vorbereitet hat", sagt Siebrecht, "an diesem Brett war es definitiv die falsche Wahl." Technisch stark spielt Riederer seinen Vorteil bis zum Ende aus und gewinnt. Es ist die einzige Verlustpartie für Siebrecht, der ansonsten noch dreimal Remis macht - gegen Ivan Scherbanev (Svgg Lüdenscheid) und die Schalksmühler Bezirksliga-Spieler Mario Rieger und Tobias Klampt.

Nach fast sechseinhalb Stunden und mehr als 50 Runden steht das Endergebnis fest: 24:3 für den Meister, der geschafft, aber zufrieden ist. "Das Ergebnis ist okay", sagt Siebrecht, "alle waren sehr nett. Es hat Spaß gemacht." Und er ergänzt: "Aber es war auch sehr lang und anstrengend - am Ende war ich ganz schön kaputt..."


 

Festakt mit 70 Gästen

Schalksmühle, 13. Juni

Mehr als 70 Gäste feierten am Samstagabend im Saal des Feuerwehrgerätehaus den 50. Geburtstag des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Ehe bis tief in die Nacht gefeiert wurde, stand ein Festakt an: Mit Grußworten, Musik und Ehrungen.

Text aus den Lüdenscheider Nachrichten (Axel Krüger):

Der Schachclub 1959 Schalksmühle/Hülscheid hat sich in der Schachszene einen Namen gemacht. Für so manchen Schachspieler in Form eines bösen Erwachens, als sie am Schachbrett saßen, ihnen gegenüber ein Gegner aus der Volmegemeinde, der sie an den Rand einer Niederlage brachte. So erinnerte sich zum Beispiel Peter Pinnel, Vorsitzender des Schachverbandes Südwestfalen, in seinem Grußwort beim Festakt zum 50-jährigen Bestehens des Schachclubs an seine erste Begegnung mit dem SC-Spieler Max Bouaraba, bei der er sich mit Mühe zu einem Remis retten konnte.

Neben solchen Anekdoten war es vor allem Lob für die gute Jugendarbeit, das von vielen Seiten dem Schachclub aus der Volmegemeinde entgegen gebracht wurde. Sowohl vereinsinterne Sprecher wie der ehemalige Jugendwart Thomas von Knebel als auch externe Gäste wie der Vorsitzende des Schachbezirks Sauerland, Walter Cordes, stellten heraus, wie erfolgreich im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße, wo auch der Festakt stattfand, Kindern und Jugendlichen das königliche Spiel näher gebracht wird. Die Nachwuchsarbeit war auch - neben den jährlich stattfindenden Turnieren Volme-Open und Volme-Jugend-Open - für den Schalksmühler Bürgermeister Jörg Schönenberg ein Argument, festzustellen: "Der Schachclub repräsentiert die Gemeinde in hervorragender Weise nach außen."

Ganz ähnlich sah es Lothar Krischker, der Vorsitzende des Gemeindesportverbandes Schalksmühle, während Gerd Gebhardt, ehemaliger Gemeindedirektor und heute Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins der Volmegemeinde, an die verschiedenen Umzüge von einem Vereinsdomizil zum nächsten erinnerte, die die Denksportler während fünf Jahrzehnten und vor allem ab 1980 auf sich nehmen mussten.

Diese Umzüge spielten auch eine Rolle in der Festrede des Vorsitzenden Thomas Machatzke. Uli Wetzel, das letzte verbliebene Gründungsmitglied des SC 1959, habe sich erinnert, dass die Schachspieler der "Club der Taubstummen" genannt wurde, "weil man ja nur dagesessen, nicht gesprochen und fast nichts verzehrt habe. Heute lachen wir über diese Charakterisierung, aber seinerzeit war es ein echtes Problem: Einen Klub wie den Schachclub wollte niemand gerne haben". Besonders erwähnte Machatzke natürlich auch den Gründungs- und späteren Ehrenvorsitzenden Alois Piotrowski. Der 2005 Verstorbene war nicht nur "Gründer und Motor des Vereins über viele Jahrzehnte", sondern "ist auch Rekordhalter auf fast allen Ehrentafeln des Klubs". Neben der Person Piotrowski sei die Möglichkeit, 2001 in die Vereinsetage des Feuerwehrgerätehauses zu ziehen, "der zweite große Glücksfall in der Geschichte des Schachclubs" gewesen, meinte der Vorsitzende, der vorgestern zudem Franz Hoschkara den Ehrenbrief mit Ehrennadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft überreichte.
Nach dem Festakt, der von den Schülern der Musikschule Schalksmühle Vasko und Daniel Tancev musikalisch begleitet wurde, konnten sich die rund 70 Mitglieder und Gäste an einem reichhaltigen Buffet stärken. Für die anwesenden Jugendlichen war es aber der größte Reiz, den Großmeister Sebastian Siebrecht, passives Mitglied und Trainer des SC 1959, herauszufordern.


 

Jubiläumsturnier: Zwei Sieger

Schalksmühle, 13. Juni

Gleich zwei Siegerteams gab es am Samstag beim Jubiläumsturnier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Wie schon zum 25-Jährigen im Jahr 1984 zeigte sich der SC 1959 auch diesmal in guter Jubiläumsform und behielt gemeinsam mit der punkt- und brettpunktgleichen Svgg Lüdenscheid die Oberhand. Sechs Vierermannschaften traten am Samstagnachmittag im Schnellschach gegeneinander an. Neben dem SC 1959 waren der SV Halver, der SK Meinerzhagen als Gast aus dem Bezirk Oberberg, der SK Wildeshausen um SC-Sozialwart Christian Bien, die Svgg Lüdenscheid und eine Mannschaft des Bezirksvorstandes Sauerland am Start.

Endstand [99 KB]

Mit 8:2-Punkten und jeweils ohne Niederlage hatten die Schalksmühler und Lüdenscheider am Ende die Nase vorn. Direkt in Runde eins gab es im direkten Vergleich ein 2:2-Teamremis. Die Lüdenscheider gaben anschließend nurmehr beim 2:2 gegen Halver einen Mannschaftspunkt ab, der SC 1959 remisierte gegen den SK Wildeshausen. Vor der letzten Runde führten die Bergstädter noch mit einem Brettpunkt Vorsprung - in der letzten Runde aber feierte der SC 1959 einen hohen 3,5:0,5-Sieg gegen den SK Meinerzhagen, während die Svgg gegen den Bezirksvorstand knapper 2,5:1,5 gewann. So teilten sich beide Teams den Turniersieg. Für den SC 1959 spielten Uwe Kleinschmidt, Mario Rieger, Thomas Orlik und die an den hinteren Brettern verlustpunktfreien Martin zu Putlitz und Christian Hochheusel. Zum Siegerteam aus Lüdenscheid gehörten Wolfram Tesche, Michael Heesemann, Andreas Lyra und Valerian Giraud.

Auf Rang drei folgte mit 5:5-Mannschaftspunkten und 11,5 Brettpunkten der SV Halver, der mit Vladimir Dolgopolyj (Brett zwei, 5,0 Zähler) den besten Einzelspieler des Tages stellte. Vierter wurde der Bezirksvorstand Sauerland (5:5, 10,5) um das beste Spitzenbrett des Tages, den Neuenrader Walter Cordes (4,0 Punkte). Der SK Wildeshausen, der am 1. Brett mit dem elfjährigen Spartak Grigorian ein großes Talent aufgeboten hatte, folgte mit 3:7-Punkten auf Rang fünf vor dem SK Meinerzhagen, der lediglich gegen den Bezirksvorstand Sauerland einen Teilerfolg feierte.


 

Röhle in Kassel Fünfter

Kassel, 13. Juni

Klaus-Peter Wortmann von der Svgg Lüdenscheid ist neuer Deutscher Amateurschach-Meister der B-Klasse (DWZ 1900 bis 2100). Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr schaffte der Lüdenscheider am Wochenende beim Bundesfinale der Titelkämpfe in Kassel den ganz großen Coup. Mit 4,5 Zählern verwies Wortmann Jens-Uwe Stielau (SC Schwarz-Weiß Lichtenrade) und Michael Ermitsch (Schachclub Oranienburg) mit einem halben Zähler Vorsprung auf die Ränge zwei und drei. Mit vier Siegen an den ersten beiden Turniertagen hatte der Bergstädter eindrucksvoll den Grundstein für den Titelgewinn gelegt. In der letzten Runde reichte Wortmann dann ein Remis gegen Ermitsch, um alles klar zu machen.

Wortmann war einer von fünf Aktiven aus Lüdenscheid und Schalksmühle, die sich für das Bundesfinale in Kassel qualifiziert hatte. Ein ebenfalls exzellentes Turnier spielte Timo Röhle vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid in der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700). Mit 3,5 Zählern belegte Röhle in seiner Klasse am Ende den fünften Platz. Der Sieger des letzten Vorrundenturniers in Magdeburg verlor lediglich in Runde drei gegen Markus Hahn (Ahnatal). Keine Schande jedoch - Hahn sollte am Ende nach einem Sieg in der 5. Runde gegen den U18-Südwestfalenmeister Philipp Schmitz aus Lindlar den Deutschen Meistertitel holen. Ebenfalls in der D-Klasse spielte Dmitri Adomeit vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Vor der letzten Runde lag Adomeit sogar punktgleich mit Röhle vor seinem Vereinskollegen, doch eine finale Niederlage gegen den Trossinger Ulrich Schrade kostete Adomeit letztlich noch eine Top 10-Platzierung. Mit 2,5 Zählern reichte es für ihn schließlich zum 15. Platz.

In der F-Klasse (DWZ bis 1300) hatte sich mit Sven Schwarzer ein dritter Schalksmühler für Kassel qualifiziert. Im starken Feld feierte Schwarzer immerhin zwei Siege und wurde mit 2,0 Zählern 25. des Klassements. Nicht so gut lief es für den Lüdenscheider Frank Wollenweber in der C-Klasse (DWZ 1700 bis 1900). Wollenweber startete mit drei Niederlagen ins Turnier, remisierte in Runde vier und feierte in der letzten Runde immerhin noch einen Sieg. 1,5 Punkte und Rang 23 standen unterm Strich für ihn zu Buche.

Ebenfalls in Kassel trat am Wochenende Thomas Windfuhr als NRW-Pokalsieger bei der Deutschen Pokal-Einzelmeisterschaft an. In einem exzellent besetzten Feld mit insgesamt sieben Titelträgern erwischte Windfuhr direkt in Runde eins ein hartes Los: Gegen den Mitfavoriten Aljoscha Feuerstack (SK Norderstedt, DWZ 2361) verlor Windfuhr. Damit war der Kampf um den Pokal für ihn früh beendet. Die in der K.o.-Runde ausgeschiedenen Akteure spielten anschließend allerdings noch ein Turnier im Schweizer-System aus. Auch hier lief es für Windfuhr aber nicht wirklich gut. Gegen Steven Grigoleit (SC Empor Potsdam), Sven Kinski (Sfr Anderssen Wetzlar), Jürgen Rutz (SV Winterlingen) und Stefan Schork (SC Untergrombach) setzte es weitere vier Niederlagen, so dass Windfuhr ohne ein Erfolgserlebnis die Heimreise antreten musste. Kurios: Den Pokalsieg feierte am Ende ausgerechnet Thomas Fiebig - gegen den langen Dortmunder hatte Windfuhr im Finale um den NRW-Pokal die Oberhand behalten.


 

Kölz in Duisburg Dritter

Duisburg, 12. Juni

Beim dritten Turnier der Grand-Prix-Serie des OSC Rheinhausen (DWZ bis 1100) belegte Niklas Kölz im Feld der zumeist deutlich älteren Gegner den sehr guten dritten Platz. In den sieben Partien feierte Kölz fünf Siege - unter anderem in der Schlussrunde gegen Turniersieger Julian Granzen (OSC), der vor Kolja Sesul (OSC) gewann. 30 Spieler nahmen am Turnier teil.


 

VJO-Galerie online

Schalksmühle, 12. Juni

Die Bildergalerie zu den 2. Volme-Jugend-Open am Fronleichnamtag ist seit wenigen Stunden online. Darin finden sich 77 Bilder zum Turnier des Nachwuchses im Feuerwehrgerätehauses. Die Bilder stehen im Format 15x10-Zentimeter zum Download bereit. Zur Galerie geht es hier


 

Adomeit auf Rang neun

Kassel, 12. Juni

Dmitri Adomeit ist nach vier Runden der bestplatzierte von den drei SC-Akteuren beim Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Kassel. In der D-Klasse belegt Adomeit mit 2,5 Zählern Rang neun, Timo Röhle folgt mit ebenfalls 2,5 Punkten auf Rang zwölf.

Adomeit startete am zweiten Tag mit einem Sieg gegen Michael Dinse (Turm Reinfeld, DWZ 1649). Am Nachmittag ließ er dann gegen den starken Klaus Künitz (TSV Schott Mainz, DWZ 1659) eine Remischance aus und bezog seine erste Niederlage. Timo Röhle machte es umgekehrt. Am Vormittag kam er gegen Markus Hahn (Ahnataler SC, DWZ 1632) nicht recht ins Spiel und verlor am Ende. Am Nachmittag dann feierte er einen Sieg gegen den Schmalkaldener Detlef Röder (DWZ 1622). Mit 2,5 Zählern haben beide Spieler des SC 1959 in dieser Klasse bereits die 50-Prozent-Marke erreicht und können am letzten Tag befreit aufspielen. Die Führung in dieser Klasse hat übrigens ein Akteur aus dem Verband Südwestfalen: U18-Verbandsmeister Philipp Schmitz aus Lindlar liegt mit 4,0 Zählern alleine an der Spitze.

In der F-Klasse zahlte Sven Schwarzer am zweiten Tag des Bundesfinales Lehrgeld. Erst unterlag der Schalksmühler gegen Christopher Deutschbein (Bille SC, DWZ 1300), am Nachmittag dann Horst Sladek (RSV 90 Halle, DWZ 1201) - Schwarzer opferte dabei zum Teil ein wenig zu ungestüm und ließ so die Chance auf Zählbares aus. Vor der letzten Runde belegt er mit 1,0 Zählern Rang 29.

Auf Titelkurs steuert in der B-Klasse der Lüdenscheider Klaus-Peter Wortmann. Auch am zweiten Tag feierte der Verbandsliga-Spieler der Svgg zwei Siege und liegt damit vor der Schlussrunde mit 4,0 Zählern alleinig in Front. Frank Wollenweber aus Lüdenscheid holte am zweiten Tag ein Remis und ist in der C-Klasse mit 0,5 Punkten vor der letzten Runde 27.

Turnierseite


 

Feiern in drei Akten

Schalksmühle, 12. Juni

Mit drei Programmpunkten feiert der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am Samstag und am Sonntag sein 50-jähriges Bestehen: mit Jubiläumsturnier, Feierstunde und einem Simultanmatch gegen GM Sebastian Siebrecht, für das noch Startplätze frei sind.

Eröffnet wird das Programm am Samstag ab 15 Uhr mit einem Jubiläumsmannschaftsturnier. Der SC 1959 hat hierzu befreundete Vereine eingeladen. In einem bunten Teilnehmerfeld sind neben dem SC 1959 die Nachbarn SV Halver und Svgg Lüdenscheid, aus dem Bezirk Oberberg der SK Meinerzhagen sowie aus Niedersachsen der neue Heimatverein von SC-Sozialwart Christian Bien, der SK Wildeshausen, vertreten. Das sechste Viererteam für die Schnellschach-Konkurrenz stellt der Vorstand des Bezirks Sauerland.

Im Anschluss an das Turnier steht um 19 Uhr im Saal des Feuerwehrgerätehauses eine Feierstunde zum 50. Geburtstag des Klubs an. Mit den Mitgliedern und geladenen Gästen soll nach dem offiziellen Teil bis in die Nacht hinein gefeiert werden. Allerdings nicht zu lange, denn am Sonntag wartet eine besondere Herausforderung auf einige Schachspieler: Um 14 Uhr gastiert der Großmeister und Bundesliga-Spieler Sebastian Siebrecht zu einem Simultanspiel im Saal des Feuerwehrgerätehauses. Der 2,02-Meter-Mann aus Essen ist ein sympathischer Werbeträger des königlichen Spiels. In Kürze wird er u.a. als Moderator den Zuschauern bei den Dortmunder Schachtagen das Geschehen näher bringen. Für das Simultanspiel an bis zu 40 Brettern sind noch Plätze frei – auch Nicht-Vereinsspieler oder Akteure aus anderen Klubs sind herzlich eingeladen, sollen sich bei Interesse am Sonntag um 13.30 Uhr einfach am Spielort einfinden, können sich aber auch vorab beim Thomas Machatzke (0171-7466099) weiter informieren.


 

Guter Start in Kassel

Kassel, 11. Juni

Guter Start für das Trio des SC 1959 beim Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Kassel: Von möglichen sechs Punkten sammelten Timo Röhle, Dmitri Adomeit und Sven Schwarzer am ersten Tag immerhin vier ein, trumpften vor allem in Runde zwei mit makellosem Auftritt auf.

In der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700) knüpften Röhle und Adomeit nahtlos an ihr tolles Turnier in Magdeburg an. In der 1. Runde beide dabei ihre Chancen noch nicht und machten letztlich aber sicher remis gegen Detlef Schmidt (SV Dresden-Leuben, DWZ 1580) bzw. Marek Glodowski (Bille SC, DWZ 1619). Kurios: In Runde zwei musste Röhle gegen Adomeits Auftaktgegner antreten und Adomeits gegen Röhles ersten Kontrahenten. Mit Erfolg. Röhle siegte gegen Glodowski, Adomeit gegen Schmidt. Mit 1,5 Zählern liegen die SC-Akteure auf den Rängen neun und zehn und haben alle Chancen.

In der F-Klasse (bis DWZ 1300) startete Sven Schwarzer gegen Hans-Dieter Einbrodt (Helmstedt, DWZ 1208), den er noch in Magdeburg besiegt hatte. Am Nachmittag siegte dann aber auch Schwarzer - mit weiß gegen Kai Boll (SC Wrist-Kellinghusen, DWZ 1225). Damit liegt auch Schwarzer bestens im Rennen.

In der B-Klasse feierte Klaus-Peter Wortmann von der Svgg Lüdenscheid zum Auftakt zwei Siege und liegt auf Rang vier. In der C-Klasse ging Frank Wollenweber aus Lüdenscheid zweimal leer aus. Bei der Deutschen Pokalmeisterschaft, die ebenfalls in Kassel stattfindet, kassierte Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid zum Auftakt zwei Niederlagen.


 

VJO mit 48 Teilnehmern

Schalksmühle, 11. Juni

Mit 48 Teilnehmern verzeichneten die 2. Volme-Jugend-Open des SC 1959 zum Auftakt des Festwochenendes eine neue Rekordbeteiligung. Die Siege gingen an Valerian Giraud (Svgg Lüdenscheid, U14), David Kaplun (SC Erkrath, U12), Margarita Zhuk (SF Gerresheim, U10) und Edwin-Daniel Oezdemir (SF Gerresheim, U8). Für den SC 1959 holte Niklas Kölz den Pokal für den U8-Rangzweiten. Quentin Grob verpasste in der U10 knapp einen Treppchenplatz.

Fünf Stunden lang kämpften die Aktiven fleißig um Punkte und ingesamt 16 Pokale. In der U14-Klasse starteten zwölf Akteure, darunter mit U16-Spieler Volker Kleinschmidt ein SC-1959-Akteur außer Konkurrenz. Einen Durchmarsch schaffte in dieser Klasse Valerian Giraud. Der Akteur der Svgg Lüdenscheid, der erst am Samstag den Jugendpokal im Schnellschach (U20) im Bezirk Sauerland gewonnen hatte, besiegte auch seinen Vereinskollegen Janik Arens in der 4. Runde und sicherte sich damit vor Arens den Siegerpokal. Den dritten Treppchenplatz belegte Waldemar Warkentin vom SV Meschede, der nur gegen die beiden Svgg-Spieler verlor. Sebastian Eschenasy und Björn Wunderwaldt von den Königsspringern Lüdenscheid verpassten knapp die Treppchenplätze. Mike Bocklenberg als bester Schalksmühler kam zu spät in Fahrt, wurde schließlich mit 3,0 Zählern Siebter.

Endstand U14 [344 KB]

Die quantitativ am stärksten besetzte Klasse war die U12 mit 16 Startern. Hier startete freiwillig David Kaplun vom SC Erkrath, der erst vor Wochenfrist 17. der Deutschen U10-Meisterschaft geworden war. Und Kaplun beherrschte die Klasse ohne Punktverlust und verwies den ebenfalls ganz starken Jonathan Wrede (6,0 Zähler) von den Königsspringern Iserlohn auf Rang zwei. Dritter wurde der Ennepetaler Sebastian Gallinnis. Der Mädchenpokal in dieser Klasse ging an Mona Fromm (Velberter SG). Vom SC 1959 war in dieser Altersgruppe niemand am Start. Die drei Plettenberger als einzige Sauerland-Vertreter landeten auf den Plätzen 13 (Jannis Blumöhr), 14 (Lukas Junior) und 16 (Lars Krupski).

Endstand U12 [424 KB]

Ein gemeinsames Turnier mit getrennter Wertung spielten die Klasse U10 und U8. Anders als bei den älteren Spielern waren hier alle Entscheidungen bis in die letzte Runde hinein spannend. Mit einem Sieg in der Finalrunde gegen den Schalksmühler U8-Akteur Niklas Kölz holte sich Margarita Zhuk von den SF Gerresheim den Gesamtsieg im Turnier, den Titel der U10 und außerdem einen zweiten Pokal als bestes Mädchen in der U10-Klasse. Ein toller Tag für Zhuk, die lediglich gegen den U8-Sieger Edwin-Daniel Oezdemir (Gerresheim) verlor und außerdem gegen Alexander Retzlaff remis machte. Retzlaff, ebenfalls aus Gerresheim wurde im Turnier Vierter und sicherte sich damit mit 5,0 Zählern Rang zwei in der U10-Wertung - vor Joe Demtröder (SF Brackel, 5,0 Punkte) und Quentin Grob, der mit 4,0 Zählern als Vierter der U10 knapp einen Pokalgewinn verpasste. Robert Leonidas belegte hinter Leonardo Pompe aus Bönen den sechsten Platz in der U10.

Endstand U10/U8 [509 KB]

Insgesamt waren es zehn Spieler in der U10 - genauso wie in der U8. Bei den jüngsten Spielern entschied am Ende nur ein Buchholz-Punkt über den Turniersieg. Edwin-Daniel Oezdemir (Gerresheim) und Niklas Kölz vom SC 1959 wiesen beide am Ende 5,0 Zähler auf - Oezdemir, der direkt in Runde eins das direkte Duell gegen Kölz gewonnen hatte, hatte denkbar knapp die Nase vorn. Für Niklas Kölz, der gemeinsam mit Oezdemir vor der letzten Runde sogar das Gesamtfeld angeführt hatte, blieb Rang zwei vor dem zweiten Gerresheimer, Daniel Savchenko, der auf 4,5 Zähler kam. Veronika Gallinnis von der SG Ennepe-Ruhr-Süd wurde mit 4,0 Zählern nicht nur Vierte der U8-Klasse, sondern erhielt auch den Pokal für das beste U8-Mädchen. Ihr Bruder Damian (Jahrgang 2003) erhielt den Sonderpreis für den jüngsten Teilnehmer. Der Preis für die weiteste Anreise ging an den Heimerzheimer Elsi Banushi, der ebenfalls in der U8-Klasse antrat. Und noch zwei Preise gab es: Sowohl die Königsspringer aus Iserlohn als auch der SV Bönen waren mit sieben Spielern bei den 2. Volme-Jugend-Open vertreten und erhielten beide einen Preis für die teilnehmerstärkste Gruppe. Alles in allem ein runder Schachtag bei Regenwetter, das in der Tat Lust auf Schach gemacht hatte.


 

VJO eröffnen Festwochenende

Schalksmühle, 10. Juni

Mit der 2. Auflage der Volme-Jugend-Open läutet der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am Fronleichnamtag sein Festwochenende zum 50-jährigen Jubiläum des Klubs ein. Ab 11 Uhr spielt der Nachwuchs im Saal des Feuerwehrgerätehauses an der Volmestraße um die Siegerpokale, Urkunden und Sachpreise.

Da die Teilnehmerzahl aufgrund der räumlichen Kapazitäten wie schon im März 2008 auf 60 Teilnehmer begrenzt ist, konzentriert sich der SC 1959 auch diesmal mit dem Jugendturnier auf die vier Jahrgangsklassen U 14 (Jahrgang 95/96), U 12 (Jahrgang 97/98), U 10 (Jahrgang 99/00) und U 8 (Jahrgang 01 und jünger). Die Meldezahlen für das Turnier sind bereits sehr ordentlich. Vor allem in der U 10- und U 8-Klasse liegen bereits reichlich Voranmeldungen vor. Insgesamt rund 40 Jungen und Mädchen hatten bis gestern ihre Meldung bei Volme-Open-Chef Christian Bien abgegeben. "Eine sehr gute Zahl", sagt Bien, "im vergangenen Jahr haben am Ende 40 Jungen und Mädchen mitgespielt. Die sollten es in diesem Jahr auf jeden Fall wieder werden -- wahrscheinlich sogar ein paar Aktive mehr als bei der Premiere."

Vor allem die Meldungen größerer Gruppen aus Iserlohn und Bönen erfreute die SC-Organisatoren in dieser Woche. Der SC 1959 selbst schickt natürlich auch einige seiner Talente ins Rennen. In der U 8-Klasse wartet dabei auf Niklas Kölz starke Konkurrenz - mit den Gerresheimern Daniel Savchenko und Edwin Oezdemir haben hier zwei Spieler aus den Top 15 der NRW-Grand-Prix-Wertung gemeldet. In der U 10- Klasse, der der SC 1959 mit Quentin Grob und Robert Leonidas zwei starke Akteure am Start weiß, ist sogar der Führende des NRW-Grand-Prixs dabei: David Kaplun aus Erkrath führt hier das Feld an - Kaplun kommt mit der Empfehlung von Rang 17 unter 92 Startern bei der Deutschen U10-Meisterschaft, die am Samstag in Willingen zu Ende ging.

In der U12-Klasse darf dem Plettenberger Jannis Blumöhr eine gute Rolle zugetraut werden, in der U 14 darf man gespannt sein auf das Abschneiden von Mike Bocklenberg vom SC 1959. Gerade in den älteren Klassen sind die Felder bislang noch nicht so stark besetzt. Nachmeldungen sind indes noch bis zum Donnerstag um 10.45 Uhr möglich - ab 11 Uhr geht es dann um die Siegerpokale. In jeder Altersklasse warten auf die "Top 3" und das beste Mädchen schöne Pokale. Gespielt werden sieben Runden nach Schweizer-System, so dass gegen 17 Uhr die Sieger des 2. Volme-Jugend-Open feststehen dürften.

Die Volme-Jugend-Open bilden den Auftakt zum Festwochenende des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Am Samstag ab 15 Uhr schließt sich im Saal des Feuerwehrgerätehauses ein Mannschafts-Schnellschach-Turnier mit sechs Teams an. Ab 19 Uhr findet dann an gleicher Stelle eine Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen statt. Anschließend bittet der Klub Mitglieder und Freunde zur Jubiläumsfeier. Am Sonntag bildet dann ab 14 Uhr ein Simultan-Wettkampf mit dem Essener Großmeister Sebastian Siebrecht den Abschluss der Feierlichkeiten zum 50. Vereinsgeburtstag.


 

SC-Trio in Kassel

Schalksmühle, 10. Juni

Der Schachbezirk Sauerland blickt in dieser Woche nach Hessen: Im Ramada-Hotel in Kassel finden von Donnerstag bis zum Samstag zum einen die Finalturniere um die Deutsche Amateurschach-Meisterschaft statt. Eingebettet in diese Veranstaltung ist zudem aber auch wie im Vorjahr beim Bundesfinale in Magdeburg die Deutsche Pokal-Meisterschaft, ein extrem stark besetztes Turnier, bei dem der Deutsche Einzelpokal ausgespielt wird.

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid wird als NRW-Pokalsieger in Kassel antreten. Für den erfahrenen Lüdenscheider, der im vergangenen Sommer mit einem Husarenritt durch die Pokalwettbewerbe fegte und erstmals die NRW-Trophäe nach Lüdenscheid holte, ist der Wettbewerb in Kassel eine echte Herausforderung, warten hier doch viele sehr starke Gegner. Im vergangenen Jahr waren im Feld der 31 Starter alleine zehn Titelträger. Am Ende siegte seinerzeit der Freiburger Fidemeister Hans-Joachim Vatter. Fünf Pokalrunden warten ab Donnerstagmorgen auf Windfuhr, in denen er eigentlich nur positiv überraschen kann.
Fünf weitere Starter aus dem Bezirk Sauerland kämpfen parallel beim Finale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft um die Preisgelder und gute Platzierungen. In der Gruppe B (DWZ 1900 bis 2100) vertritt Klaus-Peter Wortmann von der Svgg Lüdenscheid die heimischen Farben. Wortmann wurde in dieser Klasse 2008 Deutsche Vizemeister und löste in der abgelaufenen Saison mit seinem dritten Rang bei der Vorrunde in Aalen das Ticket für Kassel. Der Lüdenscheider Frank Wollenweber startet in Kassel in der C-Klasse (DWZ 1700 bis 1900). Als Neuling in dieser Klasse verpasste er in Hamburg als Siebter zwar denkbar knapp die Qualifikation, erhielt aber als Nachrücker eine Einladung für das Bundesfinale.

In der D-Gruppe (DWZ 1500 bis 1700) ist der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid gleich zweimal vertreten: Timo Röhle gewann das letzte Vorrundenturnier in Magdeburg vor seinem Vereinskollegen Dmitri Adomeit - beide kämpfen in Kassel sicher nicht chancenlos, stellten sie doch zuletzt ihre gute Form unter Beweis. Für Adomeit ist es übrigens ein Heimspiel, studiert der Ex-Lüdenscheider doch seit einem Jahr in Kassel. Komplettiert wird das Starterfeld in der F-Gruppe (bis DWZ 1300) durch Sven Schwarzer vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, der sich in Magdeburg überraschend einen Nachrückerplatz fürs Bundesfinale sicherte. Für Schwarzer wird es im starken Feld nicht leicht - auch er kann im Hessenland eigentlich nur positiv überraschen. Der SC 1959 drückt dafür ganz fest die Daumen!


 

Die OGM ist abgeschlossen

Schalksmühle, 8. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 7. Runde
Orlik - Klampt remis

Endstand OGM [544 KB]

Abschlussbericht

Der Lüdenscheider Thomas Windfuhr ist neuer Gemeindemeister der Schachspieler in Schalksmühle. In einer extrem spannenden Entscheidung setzte sich der DWZ-Favorit von der Svgg Lüdenscheid am Ende mit einem Punkt Vorsprung vor den punktgleichen Halveranern Volker Schmidt und Titelverteidiger Ralph Kämper durch.
Nach seinem Sieg in der 4. Runde gegen Volker Schmidt steuerte Windfuhr eigentlich mit bequemem Vorsprung in Richtung Titelgewinn. Doch in der 5. Runde verwertete er eine Siegstellung gegen Röhle nicht und machte nur remis, in der 6. Runde folgte gegen Kämper eine weitere Punkteteilung. Da sich Schmidt in diesen Runden schadlos hielt, lagen beide Spieler vor der letzten Runde gleichauf. Hätten sie ihre Partien gewonnen, so hätte ein Schnellschach-Stechen über den Titelentscheiden müssen. Und nach genau so einem Stechen sah es aus: Windfuhr siegte gegen Peter Kernchen leicht. Schmidt stand parallel gegen Vladimir Dolgopolyj auf Sieg, doch dann übersah Schmidt gegen den seinen Halveraner Vereinskollegen einen Abzug und verlor erst einen Turm und dann die Partie. Kurios: Ausgerechnet Dolgopolyj, der gegen Windfuhr früh im Turnier exzellent gestanden hatte und diese Partie dann mit einer Unachtsamkeit weggeworfen hatte, machte den Lüdenscheider zum Meister.

Für Volker Schmidt blieb aufgrund besserer Buchholz-Wertung Rang zwei vor dem punktgleichen Ralph Kämper, der sich mit einem Remis gegen Dolgopolyj und einer Niederlage gegen Schmidt früh um eine mögliche Titelverteidigung gebracht hatte. Auf Rang vier folgte mit Timo Röhle der beste Spieler des gastgebenden SC Schalksmühle/Hülscheid, der mit 4,5 Zählern ein sehr gutes Turnier spielte und so starke Akteure wie Dolgopolyj (5.) oder den Lüdenscheider Altmeister Wolfram Tesche (6.) hinter sich ließ. Auch Mario Rieger auf Rang sieben lag mit 4,0 Zählern noch über der 50-Prozent-Ausbeute.

Im hinteren Feld wartete vor allem Marius Osenberg mit seinen 3,5 Zählern auf dem geteilten elften Platz mit einer starken Leistung auf. Der nach DWZ letzte der Setzliste sammelte auf diese Art reichlich DWZ-Punkte ein und durfte am Ende sehr zufrieden sein. Mit 15 Teilnehmern war die Resonanz sehr ordentlich. Qualitativ waren die Titelkämpfe zudem so gut besetzt wie noch nie - eine runde Veranstaltung.

Der Endstand: 1. Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) 6.0/30.0; 2. Volker Schmidt 5.0/30.0; 3. Ralph Kämper (beide SV Halver) 5.0/29.0; 4. Timo Röhle (SC 1959) 4.5/25.5; 5. Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) 4.0/30.0; 6. Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid) 4.0/24.5; 7. Mario Rieger 4.0/23.0; 8. Thomas Orlik 3.5/27.5; 9. Peter Kernchen (alle SC 1959) 3.5/23.0; 10. Lothar Mirus (SV Halver) 3.5/18.0; 11. Tobias Klampt und Marius Osenberg beide 3.5/ 17.0; 13. Martin zu Putlitz 3.0/28.0; 14. Philipp Hahnel 2.0/ 21.0; 15. Gianluca Falcone (alle SC 1959) 1.0/24.5


 

Altena Bezirksligist

Altena, 7. Juni

In der Relegation um den achten freien Platz in der Bezirksliga Sauerland hat sich Turm Altena (Tabellenzweiter der Bezirksklasse) gegen den Tabellensiebten der Bezirksliga, den SV Werdohl, 5:3 durchgesetzt. Die Burgstädter steigen damit auf und komplettieren das Bezirksliga-Feld. Herzlichen Glückwunsch!


 

Kölz im Halbfinale

Lüdenscheid, 6. Juni

Beim Jugend-Pokal des Bezirks Sauerland belegte Niklas Kölz vom SC 1959 als jüngster Teilnehmer des ausgezeichneten vierten Platz. Den Titel feierte überraschend U14-Bezirksmeister Valerian Giraud (Svgg Lüdenscheid) durch seinen Finalsieg gegen Marc Schulze (SvG Plettenberg).

Nachdem die Svgg Lüdenscheid erst recht kurzfristig zu dieser Meisterschaft für die U20-Klasse eingeladen hatte, nahmen doch immerhin 13 Akteure aus vier Vereinen des Bezirks teil. Aus dem Favoritenkreis fehlte nur der Nachwuchs der SF Neuenrade. Als Favoriten auf den Titel galten vor allem der älteste Starter, Jamel Hellwig (Svgg Lüdenscheid), sowie der U16-Verbandsblitzmeister Marc Schulze aus Plettenberg. Gespielt wurde ein Turnier im K.o.-System bei einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler pro Partie.

Niklas Kölz erwischte einen tollen Start, besiegte Fabian Breuckmann von der SvG Plettenberg und traf danach auf den in Runde eins durch ein Freilos weitergekommenen Lukas Junior (ebenfalls Plettenberg). Auch diese Partie gewann er souverän und stand so mit ein wenig Losglück bereits im Halbfinale. Weniger Glück hatte der zweite Starter des SC 1959, Mike Bocklenberg. Er traf in Runde eins direkt auf Jamel Hellwig und verlor erwartungsgemäß. Nach einem Freilos in der 2. Runde feierte Bocklenberg einen Sieg gegen Breuckmann und verlor abschließend gegen Sebastian Eschenasy, obwohl er lange Zeit gut gestanden hatte. Letztlich fehlte ihm hier am Ende mehr Zeit. Bocklenberg wurde somit Zwölfter.

Kölz traf im Halbfinale auf Valerian Giraud, den er erst vor einer Woche bei den Blitz-Stadtmeisterschaften von Lüdenscheid überraschend besiegt hatte. Auch diesmal gewann er zunächst eine Qualität, wusste den Vorteil aber nicht durchzubringen. Giraud wurde so seiner Favoritenstellung gerecht und zog ins Endspiel ein. Das zweite Halbfinale bestritten Marc Schulze und Jamel Hellwig. Nach einem Remis in der Schnellschach-Partie musste ein Blitzstechen entscheiden - mit besserem Ausgang für Marc Schulze.

Im Finale allerdings unterlag Schulze dann überraschend gegen Giraud, der sich damit in dieser Saison nach einer starken Gesamtleistung den zweiten Bezirkstitel ans Revers heften durfte. Im kleinen Finale unterlag der jüngste Teilnehmer, Niklas Kölz, dem ältesten Starter, Jamel Hellwig, nicht ganz unerwartet. Auch für Kölz war es indes ein sehr gutes Abschneiden.

Rang fünf belegte Janis Blumöhr von der SvG Plettenberg vor Till Stoltmann (Svgg Lüdenscheid), der in der 1. Runde überraschend Janik Arens (Svgg Lüdenscheid), den Drittplatzierten der U16-Verbandstitelkämpfe, aus dem Rennen geworfen hatte. Auf den Rängen sieben und acht folgten Tugay Evsan (KS Lüdenscheid) und Lukas Junior (SvG Plettenberg) - Arens folgte erst auf Rang neun vor Björn Wunderwaldt, Sebastian Eschenasy (beide KS Lüdenscheid), Mike Bocklenberg und Fabian Breuckmann.


 

Osenberg siegt erneut

Schalksmühle, 5. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 7. Runde
Osenberg - Hahnel 1:0

Übersicht OGM [544 KB]

Marius Osenberg schließt das Turnier damit mit 3,5 Zählern ab und darf den größten DWZ-Zuwachs erwarten. Die letzte Partie des Turniers findet am Montagabend zwischen Orlik und Klampt statt.


 

Windfuhr Gemeindemeister

Schalksmühle, 2. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 7. Runde
Kernchen - Windfuhr 0:1
Schmidt - Dolgopolyj 0:1
Tesche - Kämper 0:1
zu Putlitz - Röhle 0:1
Mirus - Falcone 1:0 (kl)

Übersicht OGM [544 KB]

Damit ist der Kampf um die Meisterschaft entschieden. Während Thomas Windfuhr seine Aufgabe gegen Peter Kernchen löste, unterlag Volker Schmidt in einem dramatischen Spiel Vladimir Dolgopolyj. Das Turnier ist zwar noch nicht abgeschlossen, Windfuhr aber damit auf jeden Fall neuer Gemeindemeister. Herzlichen Glückwunsch!