Sie sind hier: News 2009 Mai  
 NEWS 2009
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

MAI

Jugend unterliegt klar

Neuenrade, 30. Mai

Im Viererpokalspiel bei den SF Neuenrade unterlag die Jugend des SC 1959 erwartet klar 0:4. Gegen den Bezirksliga-Meister, der viel mehr Erfahrung hat, war nichts zu holen. Am längsten kämpfte Gianluca Falcone. Sein Debüt feierte Florian Starke. Die Ergebnisse: V. Lanaras - Bocklenberg 1:0; D. Lanaras - Osenberg 1:0; Rauer - Falcone 1:0; Apostolidis - Starke 1:0.


 

OGM: Osenberg siegt

Schalksmühle, 29. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 6. Runde
Falcone - Osenberg 0:1

Übersicht OGM [544 KB]

Damit ist die 6. Runde komplett. Thomas Windfuhr und Volker Schmidt führen gemeinsam das Klassement vor der letzten Runde an, wobei Windfuhr zwar von der zweiten Feinwertung vorne liegt - laut Ausschreibung aber gibt es bei Punktgleichheit Schnellschach-Stichkämpfe um Rang eins. Sollten Windfuhr und Schmidt ihre letzten Partien gewinnen, so gäbe es also ein Stechen um den Titel. Die Übersicht über die 6. und 7. Runde:

6. Runde (Ergebnisse)
Kämper - Windfuhr remis
Röhle - Schmidt 0:1
Dolgopolyj - Tesche 0:1
Klampt - zu Putlitz remis
Rieger - Orlik remis
Hahnel - Mirus 0:1
Falcone - Osenberg 0:1
spielfrei: Kernchen

7. Runde, 2. Juni (Auslosung)
Kernchen - Windfuhr
Schmidt - Dolgopolyj
Tesche - Kämper
zu Putlitz - Röhle
Orlik - Klampt
Osenberg - Hahnel
Mirus - Falcone
spielfrei: Rieger




 

Kölz spielt gut mit

Lüdenscheid, 29. Mai

Bei den Lüdenscheider Jugend-Stadtmeisterschaften im Blitzschach hat sich Niklas Kölz glänzend geschlagen. Im Feld der acht Teilnehmer war Kölz als U8-Akteur der einzige Starter unter zwölf Jahren und holte in sieben Partien 4,0 Zähler. Unter anderem siegte er gegen U14-Bezirksmeister Valerian Giraud. Kölz landete auf Rang vier. Den Titel holte Jamel Hellwig.


 

Richter wieder Verbandsmeister

Hachen, 29. Mai

Der Siegener Gerald Richter hat bei den Verbands-Meisterschaften der Schachspieler in Hachen seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Markus Tillmann rettete der Verbandsliga-Spieler des Siegener SV seinen Vorsprung über die Ziellinie und verwies Michael Drzasga und Norbert Bruchmann (beide SG Ennepe-Ruhr-Süd) auf die Ränge zwei und drei.

Richter hatte vor der Schlussrunde einen halben Zähler Vorsprung vor Bruchmann, der aber seine letzte Partie gegen Christian Reiffenrath verlor. Drzasga siegte in der Schlussrunde gegen den Plettenberger Marek Maniocha und schob sich damit vorbei an Bruchmann noch auf Rang zwei. Die Teilnehmer des Bezirks Sauerland hatten im starken Feld einen schweren Stand. Sauerlandmeister Marek Maniocha feierte immerhin drei Siegpartien gegen Schmidt, Pramann und Galicki und landete so auf dem ordentlichen siebten Platz. Für Ryszard Galicki lief nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen den deutlich DWZ-stärkeren Markus Tillmann gar nichts mehr zusammen. In den Runden zwei bis sechs bezog der Lüdenscheider fünf Niederlagen und wurde so Elfter des Endklassements.

Die Abschlusstabelle: 1. Gerald Richter (Siegener SV) 5,0 Punkte, DWZ-Gegnerschnitt 1963; 2. Michael Drzasga (SG Ennepe-Ruhr-Süd) 4,5/1965; 3. Norbert Bruchmann (SG Ennepe-Ruhr-Süd) 4,0/1930; 4. Christian Reiffenrath (Hellertaler Schachfreunde) 4,0/1912; 5. Thomas Hoffmann (SV Kreuztal) 3,5/1930; 6. Markus Tillmann (SV Sundern) 3,5/1916; 7. Marek Maniocha (SvG Plettenberg) 3,0/1929; 8. Rutger Hesse (SV Caissa Gosenbach-Eiserfeld) 3,0/ 1920; 9. Josef Bergmann (SV Sundern) 2,5/1859; 10. Matthias Schmidt (Siegener SV) 2,0/1915; 11. Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) 1,0/1955; 12. Jürgen Pramann (Siegener SV) 0,0/1871

An einem spielfreien Vormittag wurde in Hachen am Donnerstag zudem das Verbands-Einzelpokalfinale ausgetragen. Den Pokal sicherte sich nach einem Remis gegen Michael Drzasga im Blitzstechen Christian Reiffenrath (Hellertaler Sfr).


 

Neue DWZ-Zahlen

Schalksmühle, 27. Mai

Die neuen DWZ-Zahlen liegen vor. Timo Röhle hat sich danach auf 1777 Punkte verbessert, Niklas Kölz wird erstmals mit einer DWZ geführt - und zwar direkt mit einer 1063. Eingeflossen sind die Ergebnisse des Ramada-Cups und einiger Jugendturniere. Die Meisterschaft im Bezirk Sauerland ist noch nicht ausgewertet.

Zu den DWZ-Zahlen


 

OGM: Mirus feiert Sieg

Schalksmühle, 26. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 6. Runde
Klampt - zu Putlitz remis
Hahnel - Mirus 0:1

Übersicht OGM [544 KB]

Damit steht in der 6. Runde nurmehr eine Partie aus, die am Freitag um 17 Uhr gespielt wird.


 

OGM: Schmidt schließt auf

Schalksmühle, 25. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 6. Runde
Röhle - Schmidt 0:1

Übersicht OGM [544 KB]

Durch den Sieg im Verfolgerduell hat Volker Schmidt zu Thomas Windfuhr aufgeschlossen. Sollten beide in der letzten Runde gewinnen, warten Stichkämpfe um den Titel.


 

Kampf um den Verbandstitel

Hachen, 24. Mai


Am Montag beginnen in der Sportschule in Hachen die Einzelmeisterschaften des Schachverbandes Südwestfalen. Zwölf Akteure aus den fünf Bezirken des Verbandes kämpfen in sechs Runden nach dem Schweizer-System bis zum Freitagnachmittag um den Verbandsmeistertitel.

An der Spitze der Setzliste befindet sich der Titelverteidiger, Gerald Richter (Siegener SV, DWZ 2098), der damit wieder erster Anwärter auf den Titelgewinn sein dürfte. Mit Norbert Bruchmann (SG Ennepe-Ruhr-Süd, DWZ 2095), der in diesem Jahr Meister des Bezirks Iserlohn/Hagen geworden ist, und Markus Tillmann (SV Sundern, DWZ 2071), dem Vizemeister des Bezirkes Hochsauerland, weisen zwei weitere Akteure eine Wertungszahl über 2000 auf und zählen damit ebenfalls zum engeren Favoritenkreis.

Den Schachbezirk Sauerland vertreten in Hachen der Bezirksmeister Marek Maniocha von der SvG Plettenberg und der im Titelrennen im Stechen nur denkbar knapp geschlagene Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid). Beide sind im starken Feld in Hachen eher in der Außenseiterrolle und haben direkt in der ersten Runde schwere Aufgaben vor der Brust: Maniocha muss mit schwarz gegen den Titelverteidiger Gerald Richter antreten. Galicki hat ebenfalls die schwarzen Steine und tritt heute ab 13.30 Uhr gegen Markus Tillmann an. Nach der Auftaktpartie am Montag stehen am Dienstag zwei Runden auf dem Spielplan. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag schließen sich jeweils eine Runde an, ehe am Freitagnachmittag der neue Verbandsmeister feststehen wird.


 

Kölz in Duisburg Zweiter

Duisburg, 23. Mai

Beim ersten Turnier der Grand-Prix-Serie des OSC Rheinhausen belegte Niklas Kölz im Feld der U16 mit DWZ-Beschränkung (1100) mit 5,5 Punkten den ausgezeichneten zweiten Platz. Unter anderem besiegte Niklas Kölz in den Zehn-Minuten-Partien den U8-Sieger der Bueraner Open 2008, Johannes Geihe (Turm Krefeld). In der 7. Runde verpasste er durch ein Remis im "Endspiel" gegen Daniel Rohfleisch den Turniersieg knapp, strich aber trotzdem zwölf Punkte in der Grand-Prix-Wertung ein.


 

Kölz siegt in Haiger

Haiger, 22. Mai

Niklas Kölz hat beim Chesstigers-Cup in Haiger unter den Erstklässlern den Turniersieg gefeiert. Umso höher zu bewerten ist der Erfolg, da er Samuel Fieberg , den Zweitplatzierten der NRW-Grand-Prix-Wertung in der U8-Klasse, auf Rang zwei verwies.

30 Jungen und Mädchen spielten in der Stadthalle von Haiger beim Grundschulturnier mit. Gespielt wurden gemeinsam sieben Runden nach dem Schweizer-System, wobei am Ende eine gesonderte Wertung aller vier Schuljahre vorgenommen wurde. Niklas Kölz , der im vergangenen Jahr als Kindergartenkind bereits die Wertung der Erstklässler gewonnen hatte, spielte auch diesmal wieder ein exzellentes Turnier, holte in sieben Partien sechs Punkte und belegte damit unter allen Grundschülern den Gesamtrang zwei.

Siege feierte Kölz in Haiger u.a. im direkten Duell gegen Samuel Fieberg, gegen den er nach dem Erfolg in der Vorwoche in Paderborn nun eine 4:3-Bilanz hat, und gegen Janina Schröder , die 2008 U10-Meisterin in Hessen war. Highlight war indes die Partie auf der Bühne der Stadthalle in Runde vier. Hier spielte Niklas Kölz gegen den Viertklässler Moritz Rempe (Möhnesee, DWZ 1460). In einer lange remislichen Partie, die via DGT-Brett und Beamer auf einer Leinwand übertragen wurde, hatte Kölz am Ende einen deutlichen Zeitvorteil. So war es eigentlich unnötig, dass ausgerechnet der Schalksmühler die Stellung öffnete. Rempe griff nun stark an und führte die Partie in einer wahren Zeitnotschlacht fünf Sekunden vor dem Fallplättchen zum Matt. Kölz hatte zu diesem Zeitpunkt noch 18 Sekunden auf der Uhr. Für die letzte Partie dieser Runde erhielten beide viel Applaus. Rempe sicherte sich am Ende den Gesamtsieg. Für Kölz blieben Rang zwei im Gesamtklassement, der Sieg im ersten Schuljahr und die Erinnerung an einen tollen Turniertag.


 

OGM: Topspiel remis

Schalksmühle, 19. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 6. Runde
Kämper - Windfuhr remis
Dolgopolyj - Tesche 0:1
Rieger - Orlik remis

Übersicht OGM [544 KB]

Titelverteidiger Ralph Kämper hatte im Endspiel gegen den Führenden Thomas Windfuhr einen Mehrbauern, wusste ihn aber bei ungleichfarbigen Läufern nicht zu verwerten.


 

Rang fünf für Niklas Kölz

Paderborn, 17. Mai

Mit einem fünften Platz im Gepäck und der Gewissheit, dass auch der Turniersieg in der U8-Klasse sehr gut möglich gewesen wäre, kehrte Niklas Kölz vom Max-und-Moritz-Turnier in Paderborn zurück. In der Grand-Prix-Wertung in NRW bleibt Kölz damit Dritter.

Rund 250 Schachspieler waren der Einladung der Schachfreunde Paderborn zu diesem Turnier der Grand-Prix-Serie gefolgt. In der U8-Klasse gingen 28 Spieler und mithin die komplette Spitze der Grand-Prix-Wertung an den Start. Nach einem Auslosungsproblem - Niklas Kölz fehlte zunächst auf der Starterliste - erhielt der Schalksmühler in der 1. Runde ein leichtes Los gegen einen Jungen aus einem Kindergarten. Die Partie gewann Kölz schnell - allerdings sollte sich dieser Auftakt doch später als nachteilig herausstellen, denn sein Auftaktgegner holte auch in der Folge kaum Punkte, so dass sich dies negativ auf die Buchholz-Wertung von Kölz auswirkte.

Auf die hätte es freilich gar nicht ankommen müssen. Nach einem Sieg in Runde zwei hatte Kölz zwar in der 3. Runde gegen den Dortmunder Daniel Kasanzew, den er vor einer Woche in Günnigfeld noch besiegt hatte, trotz zwischenzeitlichen Materialvorteils verloren. Doch die Runden vier bis sechs brachten drei Siege in Folge. Unter anderem bezwang Niklas Kölz dabei den Führenden der Grand-Prix-Wertung, Samuel Fieberg (Köln-Mülheim). So kam es in der Schlussrunde zu einem echten Endspiel: Ron Schröter (Horrem), der als Zweiter der Grand-Prix-Wertung angereist war und nur gegen Fieberg remis gemacht hatte, führte mit 5,5 Zählern vor Kölz (5,0). Ein Sieg hätte dem SC 1959-Akteur zum Turniersieg gereicht. Und Kölz erspielte sich eine gute Stellung, gewann einen Bauern - es sah prächtig aus. Doch dann kostete ein Fehlgriff die Partie und den Turniersieg. Schröter kam zu einem Damenspieß - damit war die Partie für Kölz verloren.

Ron Schröter gewann damit verdient mit einem ganzen Punkt Vorsprung das Max-und-Moritz-Turnier vor dem Oberhausener Lennert Faber (5,5 Punkte, zuletzt Vierter beim Turniersieg von Niklas Kölz in Günnigfeld) und übernahm damit auch in der Grand-Prix-Wertung mit einem Punkt Vorsprung vor Samuel Fieberg die Führung. Die Spieler auf den Rängen drei bis sechs wiesen in Paderborn allesamt 5,0 Zähler auf. Die Buchholz-Wertung wies Samuel Fieberg als Dritten aus, gefolgt von Daniel Kasanzew, Niklas Kölz und Maurice Schirra. Schade - für Niklas Kölz war an diesem Tag deutlich mehr drin.


 

SC 1959 beim Kindergartenfest

Meinerzhagen, 17. Mai

Mit einer Schachaktion beteiligte sich der SC 1959 am Kindergartenfest des Heilpädagogischen Kindergartens Schürfelde in Meinerzhagen, in dem Kinder aus dem gesamtem Kreisgebiet betreut werden. Tobias Klampt und Timo Röhle lockten die Kids zum Spiel auf dem großen Freischachfeld - eine gelungene Werbeaktion für den Schachsport in der Region.


 

Svgg und Neuenrade retten sich

Kreisgebiet, 17. Mai

Verbandsliga Südwestfalen, 9. Runde
Svgg Lüdenscheid - SV Menden 5:3
SV Halver - SF Herdecke 6:2
SV Weidenau - SvG Plettenberg 6:2

Verbandsklasse Süd, 9. Runde
SF Lindlar - SF Neuenrade 2,5:5,5
SvG Plettenberg II - Siegener SV II 1:7

Durch die Siege in den direkten Abstiegsduellen haben die Svgg Lüdenscheid die SF Neuenrade den Klassenerhalt geschafft. Herzlichen Glückwunsch. In der Bezirksliga wird durch den Neuenrader Klassenerhalt eine Relegation um den achten Startplatz zwischen dem SV Werdohl und Turm Altena nötig.


 

OGM: 5. Runde komplett

Schalksmühle, 15. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 5. Runde
Orlik - Dolgopolyj remis
Osenberg - Rieger 0:1

Übersicht OGM [544 KB]

Die Offene Gemeindemeisterschaft der Schachspieler in Schalksmühle biegt langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein. Am Dienstagabend um 19 Uhr beginnt die sechste und damit vorletzte Runde. Vor den letzten beiden Runden führt Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid nurmehr mit einem halben Zähler Vorsprung vor Volker Schmidt (SV Halver). Windfuhr hatte zwar in seiner Fünftrunden-Partie gegen Timo Röhle klaren Materialvorteil von vier Bauern, doch allmählich verspielte er diesen Vorteil. Am Ende stand er mit König, Turm und Springer gegen König und Turm von Röhle da - die Partie war nach 113 Zügen Remis. Für Windfuhr der erste halbe Verlustpunkt, für Röhle der verdiente Lohn nach einem tollen Kampf.
Im Verfolgerfeld hielt sich Volker Schmidt gegen den Lüdenscheider Altmeister Wolfram Tesche schadlos und ist damit erster Verfolger von Windfuhr. Ralph Kämper siegte ohne große Mühe gegen Philipp Hahnel und ist nun Dritter - der Titelverteidiger trifft nun in der sechsten Runde auf Thomas Windfuhr und kann den Titelkampf noch einmal völlig offen gestalten. Im Verfolgerduell stehen sich in der vorletzten Runde Timo
Röhle und Volker Schmidt gegenüber.

Die Auslosung der 6. Runde, die ab Dienstag, 19. Mai und bis zum 1. Juni gespielt werden kann:

Kämper - Windfuhr
Röhle - Schmidt
Dolgopolyj - Tesche
Klampt - zu Putlitz
Rieger - Orlik
Hahnel - Mirus
Falcone - Osenberg
spielfrei: Kernchen





 

Ein Herzschlagfinale

Kreisgebiet, 14. Mai

Herzschlagfinale in den Spielklassen des Schachverbandes Südwestfalen: Zwei echte Endspiele gegen den Abstieg warten am Sonntag auf zwei Teams aus dem Bezirk Sauerland. Sowohl die Svgg Lüdenscheid in der Verbandsliga als auch die SF Neuenrade in der Verbandsklasse hoffen dabei auf ein Happyend.

Die Svgg Lüdenscheid belegt derzeit mit 6:10-Punkten in der Verbandsliga den vorletzten Platz und mithin einen Abstiegsrang. Im letzten Saisonspiel treffen die Bergstädter am Sonntag um 14 Uhr auf den SV Menden, der nur einen Mannschaftspunkt und einen Brettpunkt mehr aufweist und derzeit Drittletzter ist. Zwar gibt es theoretische Konstellationen, in denen der Svgg gegen Menden sogar ein Remis ausreichen würde - zum Beispiel bei einer 0,5:7,5-Niederlage des SV Halver gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht SF Herdecke. Diese Konstellationen sind aber komplett unrealistisch. So wird der Svgg nur ein Sieg gegen den SV Menden die Klasse halten. In diesem Fall müssten die Mendener als zweites Team den Weg zurück in die Verbandsklasse
antreten. Einen dritten Absteiger wird es übrigens deshalb definitiv nicht geben, weil sowohl der Letmather SV als auch die Königsspringer Hagen/Wetter in der NRW-Klasse die Liga gesichert haben.

Davon profitieren auch die Mannschaften in den Verbandsklassen. Hier steigen zwei Mannschaften pro Staffel ab. Die SvG Plettenberg II steht in der Verbandsklasse Süd bereits als Absteiger fest. Die SF Neuenrade sind derzeit Viertletzter (5:11-Punkte, 31,5 Brettpunkte), allerdings punktgleich mit Bad Laaspe (5:11, 30,5) und den SF Lindlar (5:11, 28,0) auf den Plätzen acht und neun. Ein Team aus diesem Trio wird in den sauren Abstiegsapfel beißen müssen. Im direkten Vergleich spielen Lindlar und Neuenrade ab 14 Uhr gegeneinander. Parallel kann Bad Laasphe mit einem Remis beim SV Bergneustadt-Derschlag II (Sechster der Tabelle, gesichert) den Klassenerhalt perfekt machen. Für die Neuenrader heißt diese Konstellation: Sieg und Teamremis sichern auf jeden Fall die Klasse - selbst im Falle einer Niederlage könnte es aber reichen, wenn Bad Laaspe in Bergneustadt genauso hoch verlieren würde. Spannung ist garantiert. Sollte übrigens Neuenrade die Klasse halten, so hätte dies zur Folge, dass der SV Werdohl (Siebter der Bezirksliga) und Turm Altena (Vizemeister der Bezirksklasse) noch ein Relegationsspiel um den dann vakanten achten Platz in der Bezirksliga Sauerland bestreiten dürfen.

Spannung gibt es auch in der Aufstiegsfrage der Verbandsliga Südwestfalen: Mit den KS Iserlohn (12:4/ 37,0), dem SV Bergneustadt/Derschlag (12:4, 36,0) und Neuling SG EN-Ruhr-Süd (11:5/37,0) können noch drei Mannschaften in die NRW-Klasse aufsteigen. Die Iserlohner erwarten beim Finale den Siegener SV, Bergneustadt reist zum direkten Konkurrenten SG EN-Ruhr-Süd.




 

Schmidt schlägt Tesche

Schalksmühle, 13. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 5. Runde
Schmidt - Tesche 1:0

Übersicht OGM [544 KB]

Damit hat Volker Schmidt als Zweitplatzierter den Rückstand auf Thomas Windfuhr auf einen halben Zähler verkürzt. Es bleibt spannend.


 

Windfuhr und Röhle remis

Schalksmühle, 12. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 5. Runde
Windfuhr - Röhle remis
Falcone - Klampt - +

Übersicht OGM [544 KB]

DWZ-Favorit Thomas Windfuhr hat in der 5. Runde gegen Timo Röhle den ersten halben Punkt abgegeben. 113 Züge kämpften beide - dann gab Windfuhr mit Turm und Springer gegen Turm remis. Das zweite angesetzte Spiel fiel aus, weil Gianluca Falcone zum zweiten Mal, diesmal krankheitsbedingt, absagte und mangels Nachholtermin auf das Spiel verzichtete.


 

Saisonfinale in der Bezirksklasse

Kreisgebiet, 10. Mai

Bezirksklasse Sauerland, 7. Runde
SV Halver III - KS Lüdenscheid II 6:0 (kl)
SF Lennestadt II - SF Attendorn II 3:2
VfB Turm Altena - SF Neuenrade II 3,5:2,5
SvG Plettenberg III - Svgg Lüdenscheid III 3:3

Die SF Neuenrade standen bereits vorher als Meister fest. Turm Altena als Vizemeister darf noch auf den Aufstieg über eine mögliche Relegation gegen den Bezirksliga-Siebten aus Werdohl hoffen. Allerdings müssen dazu die SF Neuenrade in der Verbandslklasse die Liga halten.



 

Kölz siegt in Günnigfeld

Bochum, 9. Mai

Nächster Erfolg für Niklas Kölz: Das siebenjährige Talent des SC 1959 gewann bei den 6. Günnigfelder Jugend-Open in Bochum-Wattenscheid die stark besetzte U8-Klasse. In den sieben Partien blieb Kölz ungeschlagen und holte 6,5 Punkte.

Von den 112 Teilnehmern bei den Jugend-Open spielten 16 in der U8-Klasse - ein starkes Feld, in dem sechs Spieler aus Top 15 des NRW-Grand-Prix dabei waren. Niklas Kölz startete mit einem Sieg gegen den Langendreerer Leon Steinhoff und bezwang anschließend Florian Retterath. Ab der dritten Runde ging es dann im Vorderfeld richtig zur Sache: Als erste harte Nuss war Edwin Oezdemir (SF Gerresheim) zu knacken. Kölz gewann gegen den Schützlinge von Gerresheim-IM Vyacheslav Savchenko und besiegte in der nächsten Runde auch den stark eingeschätzten Savchenko-Sohn Daniel, der nur gegen Kölz verlor und am Ende mit 6,0 Zählern Zweiter wurde.

Turniertabellen [25 KB]

Das nächste Spitzenspiel hielt die 5. Runde bereit: Gegen den Dortmunder Daniel Kasanzew, Vierter der NRW-Grand-Prix-Wertung, ließ Niklas Kölz auch nichts anbrennen und feierte den fünften Sieg in Serie. Die Tagesform war wirklich ausgezeichnet. Kölz steuerte auf Turniersiegkurs, in der 6. Runde indes gab er den ersten halben Zähler ab: Gegen Lennert Faber (SK Oberhausen), den Sieger der Bueraner Jugend-Open und in Günnigfeld am Ende Vierter, stand Kölz gedrückt, musste lange ums Remis kämpfen. Am Ende aber hatte er den halben Zähler sicher. Und der reichte völlig aus, denn in der letzten Runde gewann Niklas Kölz gegen Kai Schaller (SK Welper), der nach seinem Sieg in der Vorwoche beim Schulschachcup in Hattingen diesmal den sechsten Rang belegte. Lohn für Kölz nach einem ganz starken Turnier waren ein Siegerpokal, eine Urkunde und einer Erinnerungsmedaille. Erinnern wird er sich sicher sehr gerne an der Turnier in Bochum...


 

Drei SC-Anträge angenommen

Lüdenscheid, 9. Mai

Gut drei Stunden tagten die Delegierten der Vereine des Schachbezirks Sauerland am Samstagnachmittag im Vereinsraum der Königsspringer Lüdenscheid in der alten Kluser Schule. Sie lauschten den Berichten des Vorstandes, diskutierten so manches Thema, wählten und stellten sich neu auf für die Aufgaben, die die Zukunft bringt.

Neue Gesichter im Vorstandsteam des Bezirks gibt es zwar nicht – wohl aber wurden die Aufgaben zum Teil neu verteilt. Der Bezirksvorsitzende Walter Cordes (SF Neuenrade) wird für das nächste Jahr die Aufgaben des DWZ-Referenten übernehmen. Cordes hatte sich zuletzt nicht zufrieden gezeigt mit der Arbeit des DWZ-Referenten Peter Kernchen (SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid), der am Samstag genauso fehlte wie Paul König, Referent für die Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk. Auch König wurde seiner Aufgaben entbunden. Sie wurden kommissarisch für ein Jahr in die Hände des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid gelegt, der zur neuen Saison im August eine neue einheitliche Internet-Präsenz für Jugend und Senioren angekündigt hat. Kontinuität dagegen herrscht auf der Position des Geschäftsführers im Bezirk: Bernd Dahlmann (SF Attendorn), der das Amt seit 18 Jahren bekleidet, wurde am Samstag für weitere zwei Jahre einstimmig wiedergewählt.

Bei den Berichten des Vorstandes war zuvor von Walter Cordes ein Mitgliederrückgang von 4,6 Prozent (von 378 auf 360) präsentiert worden. „Ein leichter Aderlass“, wie Cordes feststellte. Gute Zahlen hatte dagegen Bernd Dahlmann parat. Ein Plus von 392 Euro in der Bezirkskasse bescherte dem Bezirk Sauerland zum 1. Januar 2009 einen Rekordbestand von 3308 Euro. An Beitragserhöhungen muss deshalb nicht gedacht werden. Spielleiter Horst Radczewill, der ankündigte, sein letztes Jahr als Spielleiter in Angriff nehmen zu wollen, ging vor allem auf die Relegationsfragen in den Ligen des Bezirks ein. Sollten die Schachfreunde Neuenrade in der Verbandsklasse den Klassenerhalt schaffen, so würde ein Relegationsspiel um den achten Startplatz in der Bezirksliga zwischen dem SV Werdohl (Siebter der Bezirksliga) und dem Vizemeister der Bezirksklasse notwendig. Das Gleiche träfe übrigens in der Bezirksklasse zu. Dort würde dann Schlusslicht SF Lennestadt II auf den Zweitplatzierten der Kreisliga, die SvG Plettenberg IV, treffen. Als Meister und Aufsteiger stehen die SF Lennestadt (Bezirksliga, Aufsteiger zur Verbandsklasse), die SF Neuenrade II (Bezirksklasse, Aufsteiger zur Bezirksliga) und der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid II (Meister der Kreisliga, Aufsteiger zur Bezirksklasse) fest. Für die Jugendklassen präsentierte Jugendwartin Daniela Seliger mit den SF Neuenrade (Bezirksliga) und dem SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid (Bezirksklasse) auch bereits zwei Meister. Außerdem stellte sie das gute Abschneiden der beiden Sauerland-Vertreter Niklas Kölz (SC 1959, Achter der U10/U12weiblich) und Martin Riederer (SvG Plettenberg, Sechster der U16) auf NRW-Ebene heraus.

Viel Raum nahmen im Rahmen der Bezirksversammlung die Anträge ein. Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid hatte sechs Anträge gestellt, von denen drei Anträge angenommen wurden. So wird die Kreisliga in der neuen Saison nurmehr mit einer Mannschaftsstärke von vier Spielern (statt wie bisher fünf) den Spielbetrieb aufnehmen. Mit dieser Reduzierung der Mannschaftsstärke sollen die Vereine animiert werden, neue Teams für die Kreisliga Sauerland zu melden. Ebenfalls ein positives Votum gab es für die Schaffung einer zentralen Werbeveranstaltung im Bezirk Sauerland. Angedacht sind möglicherweise zentrale Auftakt- oder Abschlussveranstaltungen in den einzelnen Ligen des Bezirks. Ein Arbeitskreis soll sich diesem Thema widmen. Auch andere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen sollen dabei diskutiert werden. Als dritter Antrag wurde der Antrag des SC 1959 auf Übernahme der Bezirks-Homepage positiv beschieden.

Die Anträge [45 KB]

Mit großer Mehrheit abgelehnt wurden zwei andere Anträge. Zum einen hatte der SC 1959 angesichts der sinkenden Mitglieder- und Mannschaftszahlen im Bezirk sowie der zuletzt wenig attraktiven Turniere im Jugendbereich angeregt, die Möglichkeit einer Fusion mit dem Bezirk Oberberg zu prüfen. Das Thema wurde ausgiebig diskutiert, wobei an Stelle einer Fusion eher eine Neuaufteilung der Bezirke im Gebiet Südwestfalen für vernünftig gehalten wurde. Allerdings befand das Gros der Delegierten, dass der Bezirk Sauerland noch gesund genug sei und stimmte gegen den Antrag. Ebenfalls abgelehnt wurden Neuerungen der Sanktionen gegen freigelassene Bretter in Mannschaftskämpfen: Der SC 1959 hatte Strafen für das Freilassen von Brettern, das Aufrutschen einer Mannschaft beim Freilassen von Brettern sowie ein anderes Wertungssystem, das kampflose Niederlagen schlechter stellt als Niederlagen am Brett (analog zu den Jugendklassen auf NRW-Ebene) gefordert. Auch hier befand das Gros der Delegierten, dass die Thematik nicht so gravierend sei und stimmte mit großer Mehrheit gegen die Neuerungen. Der letzte SC-Antrag zur Neugestaltung des Spielbetriebs in der Jugend-Bezirksklasse wurde auf den 27. Juni vertagt. An diesem Tag findet die Jugendversammlung des Bezirks Sauerland in Plettenberg statt.

Vergeben wurden im Rahmen der Bezirksversammlung auch die Bezirksturniere der Saison 2009/10. Die Bezirks-Einzelmeisterschaft findet anlässlich der 50-Jahr-Feier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid im Herbst dieses Jahres in Schalksmühle statt. Die übrigen Turniere und Ausrichter in der Übersicht (die Termine stehen noch nicht fest): Schnellschach SF Neuenrade, Einzelpokal SV Halver, Blitzeinzelmeisterschaft SvG Plettenberg, Blitzmannschaftsmeisterschaft SF Neuenrade, Sauerlandpokal SV Halver.


 

Rieger in Halver Neunter

Halver, 9. Mai

Mario Rieger war der einzige Teilnehmer des SC 1959 beim Schnellschach-Turnier des SV Halver, bei dem 14 Spieler zum den Sieg kämpften. Rieger, Neunter der Setzliste, landete am Ende auch auf Rang neun und gewann einen Rating-Preis. Das Turnier entscheid Hendrik Mantler vor Helmut Hermaneck (beide SV Halver) und Thomas Franke (SV Morsbach) für sich.


 

OGM: Kämper nun Zweiter

Schalksmühle, 5. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 5. Runde
Ralph Kämper - Philipp Hahnel 1:0
Martin zu Putlitz - Peter Kernchen remis

Übersicht OGM [544 KB]

Zum Auftakt der 5. Runde fanden nur zwei Spiele statt. Ralph Kämper schob sich mit seinem Sieg auf Rang zwei vor.


 

Drei Fahrkarten nach Kassel

Magdeburg, 3. Mai

Was für ein Finale: Drei von sieben Aktiven des SC 1959 haben in Magdeburg bei der Vorrunde zur Deutschen Amateurschach-Meisterschaft die Qualifikation für das Bundesfinale geschafft. Timo Röhle, Dmitri Adomeit und Sven Schwarzer lösten die Fahrkarten nach Kassel, wo am Fronleichnam-Wochenende die besten 36 Spieler (pro Gruppe) der sechs Vorrunden um den Sieg auf Bundesebene spielen werden. Doch über diese Ergebnisse hinaus erspielte der SC 1959 an der Elbe eine Topbilanz und sammelte viele DWZ-Punkte ein.

Eigentlich das gesamte Wochenende über strahlte der SC-Tross mit der Sonne um die Wette. Ergänzt durch den Fast-Schalksmühler Marc Schielmann (SF Wieseck) gingen Runde für Runde acht Akteure ins Rennen - ein Team in Mannschaftsstärke. Und eine Mannschaft, die in den Runden drei, vier und fünf jeweils ein 6,5:1,5-Teamergebnis nach Hause brachte. Stark.

In der Gruppe D (DWZ 1500 bis 1700) stellte der SC 1959 mit Timo Röhle sogar den Turniersieger in Magdeburg. Mit 4,5 Zählern und leicht besserer Buchholz-Wertung verwies Röhle seinen punktgleichen Zimmernachbarn Dmitri Adomeit auf Rang zwei - ein Doppelsieg für den SC 1959. Wer hätte das gedacht? Röhle startete mit einem Sieg und wurde in der 2. Runde ausgerechnet gegen den in Runde eins ebenfalls siegreichen Martin zu Putlitz gelost. Ein Vereinsduell, das Röhle für sich entschied. Auch der Samstag begann gut - gestärkt von Schwimmen, Sauna und gutem Frühstück vor dem Partiestart um 9 Uhr siegte Röhle auch hier am Vormittag, ehe er in der 4. Runde gegen Ralf Schnapke (Salzwedel) einen halben Zähler abgab - leicht schlechter stehend rettete sich Schnapke ins Remis. So war Röhle vor dem letzten Spiel Vierter, feierte final einen Schwarzsieg gegen Alexander Schiffner (SG Aufbau Elbe Magdeburg) - und da die Konkurrenz mitspielte, bedeutete dies Rang eins und neben der Kassel-Quali den Gewinn eines Gutschein über vier Übernachtungen für zwei Personen in einem Ramada-Hotel (Wert etwa 500 Euro). Klasse!

Ausgerechnet Dmitri Adomeit war es, der Röhle schließlich zum Sieger machte. In der 5. Runde besiegte Adomeit den bis dahin verlustpunktfreien Leo Schaller (Bille SC) und schob sich damit selbst auf den zweiten Tabellenplatz vor. Lohn war für den in Kassel studierenden Adomeit die Fahrkarte zum Bundesfinale an seinem Studienort (ein echtes Heimspiel), außerdem ein Gutschein über drei Übernachtungen für zwei Personen in einem Ramada-Hotel. Angefangen hatte der frühere Lüdenscheider mit einem Remis, das ihn nicht recht zufriedenstellen konnte. Doch Dmitri steigerte sich erheblich und feierte fortan teils im Bravourstil vier Siege in Folge und machte aus dem Zimmer Röhle/Adomeit ein Neun-Punkte-Zimmer...

Endstand der Gruppe D [106 KB]

Von den 82 Teilnehmern der Gruppe D stellte der SC 1959 in Magdeburg fünf - und alle sollten in der ersten Turnierhälfte landen. Thomas Orlik verpasste in der Schlussrunde nur knapp die dritte Top 10-Platzierung für den SC 1959, weil sich sein auf Verlust stehender Kontrahent Lutz Popp (Adorf) ins Dauerschach und damit ins Remis rettete. So finishte der an den Turniertagen stark grippegeschwächte Orlik mit 3,5 Zählern aus fünf Partien und wurde damit ausgezeichneter 13. im starken Feld. Mario Rieger überzog direkt in der 1. Runde, lehnte viermal Remisangebote seines Gegners ab und kassierte eine unnötige Niederlage. Anschließend spielte er aber stark auf, verlor nurmehr in Runde 4 gegen den sehr talentierten Nachwuchsmann Markus Hahn (Ahnataler SC). 3,0 Zähler und Rang 28 waren Riegers verdienter Lohn. Martin zu Putlitz begann das Turnier mit einem Sieg, hatte dann Pech, gegen Röhle antreten zu müssen. Am Ende brachte er es auf 2,5 Punkte und Rang 39. Ein ebenfalls durchaus ordentliches Ergebnis.

Endstand der Gruppe F [99 KB]

Die übrigen zwei Schalksmühler und Marc Schielmann spielten in der ebenfalls mit 82 Startern besetzten F-Gruppe, die mit vielen jungen, aufstrebenden Spielern stets eine wahre Wundertüte ist. Sven Schwarzer wuchs in diesem Teilnehmerfeld von Runde zu Runde über sich hinaus, verlor lediglich seine Partie in Runde zwei gegen Frank Brüggemann (SF Zeitnot). Nicht immer fehlerfrei und auf Vorteil stehend, gelang es ihm aber fortan mit schöner Regelmäßigkeit, im entscheidenden Moment "den Aljechin auszupacken" (Schwarzer über Schwarzer). 4,0 Zähler auf Rang neun bedeuteten im Endklassement nicht nur die direkte Nachbarschaft zum U12-Niedersachsenmeister Thorben Koop (SV Lingen) - dieser Platz wurde außerdem mit der Qualifikation für Kassel belohnt. Eigentlich winkt das Ticket zum Bundesfinale zwar nur den "Top 6" des Klassements, doch weil in der Gruppe F bereits zehn Spieler bei vorherigen Turnieren die Qualifikation erspielt hatten, durfte sich Sven Schwarzer über die Quali freuen.

Nicht zur Qualifikation für Kassel, wohl aber zu seinem besten Ramada-Cup-Ergebnis reichte es für Marc Schielmann (SF Wieseck). 3,5 Punkte erspielte der Hesse, der Stammgast bei den Volme-Open des SC 1959 ist, und belegte damit den 18. Platz in der F-Gruppe. Für Philipp Hahnel lief es dagegen trotz vieler gute Ansätze zwar nicht immer rund. Für seinen einzigen Sieg in der 3. Runde wurde er - so war es an diesem Vormittag für die schnellsten zehn Sieger des Tages ausgeschrieben worden - aber immerhin mit einem kostenlosen Geschenk-Abo der Schach-Zeitung belohnt. Mit einem Zähler belegte Hahnel am Ende Rang 78.

Die DWZ-Auswertung [135 KB]

In den sechs Gruppen in Magdeburg ging 356 Spieler an den Start. Es war einmal mehr im schmucken Ramada-Hotel ein sehr angenehmes Turnier für alle Beteiligten. Zur tollen Organisation gehört es auch, dass zeitnah nach Turnierende die vorläufige DWZ-Auswertung vorgelegt wird. Die sieben Spieler des SC 1959 bringen danach (noch inoffiziell) 214 DWZ-Punkte mit ins Sauerland. Die stärksten Verbesserungen erzielten Sven Schwarzer (+77) und Dmitri Adomeit (+60). Zahlen, die zusätzlich Aufschluss darüber geben, wie zufrieden der SC 1959 mit seinen Magdeburg-Fahrern sein darf! Die Übersicht der DWZ-Veränderungen: Dmitri Adomeit (+60, neu 1731), Thomas Orlik (+32, neu 1673), Martin zu Putlitz (+17, neu 1615), Mario Rieger (+13, neu 1649), Timo Röhle (+37, neu 1766), Philipp Hahnel (-22, neu 847), Marc Schielmann (+40, neu 1075), Sven Schwarzer (+77, neu 1080).


 

Erstklassige Zwischenbilanz

Samstag, 2. Mai

Tolle Zwischenbilanz für den SC 1959 nach vier von fünf Runden bei der Vorrunde zur Deutschen Amateurschaft-Meisterschaft in Magedburg: Mit Timo Röhle und Dmitri Adomeit sind zwei SC-Akteure in der Gruppe D ungeschlagen und auf Bundesfinal-Kurs, spielen am Sonntag an den Brettern 1 und 2. Auch Thomas Orlik (D) und Sven Schwarzer (F) haben mit 3,0 Zählern noch Chancen auf ein Ticket nach Kassel. Also: Daumen drücken am Sonntagmorgen!

Der Zwischenstand - Gruppe D: 4. Timo Röhle, 5. Dmitri Adomeit beide 3,5; 11. Thomas Orlik 3,0; 32. Martin zu Putlitz, 37. Mario Rieger beide 2,0 (82 Starter); Gruppe F: 17. Sven Schwarzer 3,0; 26. Marc Schielmann 2,5; 71. Philipp Hahnel 1,0 (82 Starter)

Zur Turnierseite


 

Guter Start an der Elbe

Freitag, 1. Mai

Die sieben Spieler des SC 1959 und Fast-Schalksmühler Marc Schielmann (Wieseck) als achter Mann haben einen starken ersten Tag beim Ramada-Cup in Magdeburg hingelegt. Timo Röhles Weste ist mit 2,0 Zählern blütenweiß. Die übrigen Zwischenstände - Gruppe D: Dmitri Adomeit (1,5/2), Mario Rieger, Thomas Orlik, Martin zu Putlitz (alle 1,0/2); Gruppe F: Sven Schwarzer, Marc Schielmann (beide 1,0/2), Philipp Hahnel (0/2).

Zur Turnierseite


 

Trauer um Peter Henning

Lüdenscheid, 1. Mai

Die Schachfreunde der Region trauern um Peter Henning: Am 1. Mai ist der langjährige Pressewart der Svgg Lüdenscheid im Hospiz in Lüdenscheid verstorben. Peter, der auch ein in Schalksmühle stets gern gesehener Gast (u.a. KGK-Pokal und Volme-Open) und guter Freund des Vereins war, ist bis zuletzt - wie am Brett - ein großer Kämpfer gewesen. Den Kampf gegen seine schlimme Krankheit, den Krebs, aber hat er nicht gewinnen können. Wir sind tieftraurig und werden Peter ein ehrendes Andenken bewahren.