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 NEWS 2009
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FEBRUAR

Exzellente Ausbeute in Haiger

Haiger, 28. Februar

Mit einer tollen Ausbeute kehrte der SC 1959 vom NRW-Grand-Prix-Turnier aus Haiger zurück: Niklas Kölz belegte in der U8-Klasse hinter Samuel Fieberg Rang zwei (6,0 Punkte aus sieben Partien) und sammelte fleißig Punkte für die Grand-Prix-Wertung. Quentin Grob kam in der U10 als Neunter (4,5/7) bei seiner Grand-Prix-Premiere ebenfalls in die Punkteränge. Robert Leonidas (U10/20., 3,5/7) und Mike Bocklenberg (U14/14., 3,5/7) waren ebenfalls lange auf "Top 10-Kurs".

In der U8-Klasse (19 Teilnehmer) verpasste Niklas Kölz im exzellenten Feld den möglichen Turniersieg in Runde zwei. Gegen den späteren Turniersieger Samuel Fieberg (Köln-Mülheim) stand Kölz bei seinem Mattangriff klar auf Gewinn. Nach einem schlechten Damenzug aber kippte die Stellung. Fieberg siegte mit 6,5 Zählern und erkämpfte sich so auch in der NRW-Grand-Prix-Gesamtwertung mit 53 Zählern die Spitze vor Ron Schröter (Horrem, 49) heran, der in Haiger Fünfter wurde. Kölz, der im weiteren Turnierverlauf toll aufspielte und Schröter und erstmals auch Daniel Kasanzew besiegte, wurde mit 6,0 Zählern Zweiter und ist in der Grand-Prix-Gesamtwertung mit 45 Zählern Dritter - auf Tuchfühlung mit dem Spitzenduo. Beim Max- und Moritz-Turnier im Mai in Paderborn will Kölz weiter Boden gutmachen.

In der U10 (37 Teilnehmer) spielte Quentin Grob eine Woche vor der U10-Verbandsmeisterschaft sein erstes Grand-Prix-Turnier und kam direkt in die Punkteränge. Bevor es soweit war, musste Grob allerdings durch ein tiefes Tal. In Runde fünf - Grob wies genauso wie sein Vereinskollege Robert Leonidas gute 2,5 Zähler aus vier Partien auf - unterlag Grob im direkten Duell gegen Leonidas und war sichtlich geknickt. Doch er fing sich und gewann die letzten beiden Partien, u.a. gegen die stark eingeschätzte Anna-Katharina Volesky aus Ahlen. Damit reichte es für Grob mit 4,5 Zählern zu Rang neun. Robert Leonidas , der fünf Runden lang ein exzellentes Turnier gespielt und auf Grand-Prix-Punkte-Kurs gelegen hatte, musste dagegen in den Runden sechs und sieben Niederlagen hinnehmen. So wurde er am Ende 20. - trotzdem bestätigte er in Haiger seine tollen Fortschritte der vergangenen Monate. Die U10-Klasse gewann Moritz Rempe (Möhnesee).

Keinen leichten Stand hatte Mike Bocklenberg in der U14-Klasse (25 Teilnehmer), die der Düsseldorfer Eiki Takeuchi (DWZ 1876) für sich entschied. Er spielte allerdings ebenfalls bei seiner Grand-Prix-Premiere ein gutes Turnier. Mit 3,5 Zählern kam der Schalksmühler am Ende auf eine 50-Prozent-Ausbeute und ließ dabei sogar in einer klar gewonnenen Stellung, die er leichtfertig verlor, noch einen Zähler liegen. Am Ende reichte es für ihn so zum 14. Rang. Mit einem Punkt mehr wäre auch er sicher in den Punkterängen gewesen.

Insgesamt war die Haigeraner Stadtmeisterschaft in der Stadthalle zu Haiger mit 180 Teilnehmern wieder ein Erlebnis. Das Organisatorenteam um Timo Schönhoff setzte mit der Ausrichtung Maßstäbe. Am nächsten Samstag hoffen Niklas Kölz und Quentin Grob in Haiger auf einen ähnlich guten Turnierverlauf - dann vertreten beide die Farben des Schachbezirks Sauerland bei der U10-Verbandsmeisterschaft.


 

Mantler verteidigt Blitztitel

Plettenberg, 28. Februar

Der Halveraner Hendrik Mantler hat seinen Titel als Blitz-Einzelmeister des Schachbezirks Sauerland am Samstag in Plettenberg souverän verteidigt. In der Endrunde der besten zwölf Spieler wies Mantler mit 9,0 Zählern am Ende zwei Punkte Vorsprung auf Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) und Thomas Kuhnen (SvG Plettenberg) auf - dieses Trio vertritt den Bezirk Sauerland am 15. März bei den Blitz-Einzelmeisterschaften des Verbandes. SC-Akteure nahmen nicht teil.

23 Spieler aus fünf der zehn Bezirksvereine nahmen an den Titelkämpfen in der Vier-Täler-Stadt teil. So wurde zunächst eine Vorrunde gespielt, bei der bereits einige stark eingeschätzte (Tesche, V. Lanaras, Maniocha) auf der Strecke blieben. Tesche gewann im Anschluss die B-Endrunde vor Maniocha. Die A-Finalrunde ging souverän an Mantler, der im ausgeglichen besetzten Feld nur gegen den Neuenrader Hans-Peter Schulze und Klaus-Peter Wortmann aus Lüdenscheid unterlag. Wortmann, der gleich in drei der elf Partien Remis machte, fehlte am Ende trotzdem ein halber Zähler für die Südwestfalen-Quali. Ihm blieb mit 6,5 Punkten nur der undankbare vierte Rang. Beste Jugendliche im Feld waren der Plettenberger Marc Schulze und Dimitrios Lanaras aus Neuenrade, die es in die Finalrunde A und dort auf den geteilten achten Rang schafften.

Endstand Finalgruppe A: 1. Hendrik Mantler (SV Halver) 9,0; 2. Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) und Thomas Kuhnen (SvG Plettenberg) beide 7,0; 4. Klaus-Peter Wortmann (Svgg Lüdenscheid) 6,5; 5. Helmut Hermaneck (SV Halver) 6,0; 6. Manfred Nölke (SvG Plettenberg) 5,5; 7. Ralph Kämper (SV Halver) 5,0; 8. Dimitrios Lanaras, Walter Cordes (beide SF Neuenrade) und Marc Schulze (SvG Plettenberg) alle 4,5; 11. Ivan Scherbanev (Svgg Lüdenscheid) 3,5; 12. Hans-Peter Schulze (SF Neuenrade) 3,0

Endstand Finalgruppe B: 1. Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid) 9,5; 2. Marek Maniocha (SvG Plettenberg) 8,0; 3. Vasileios Lanaras (SF Neuenrade) und Viktor Wolf (SvG Plettenberg) beide 7,0; 5. Christian Midderhoff (SF Neuenrade) 5,5; 6. Tugay Evsan (KS Lüdenscheid) 5,0; 7. Miroslav Skapski 3,5; 8. Fritz Boxhammer (beide SvG Plettenberg) 3,0; 9. Björn Wunderwaldt (KS Lüdenscheid) 2,5; 10. Dirk Aßmann (SvG Plettenberg) 2,0; 11. Sebastian Eschenasy (KS Lüdenscheid) 1,0


 

Jubiläum das Hauptthema

Schalksmühle, 27. Februar

Das Jubiläum "50 Jahre Schachclub" stand im Zentrum der Jahreshauptversammlung des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Doch auch die Regularien wurden bewältigt. Der Vorstand wurde im Amt bestätigt, außerdem gab es zahlreiche Ehrungen.

Die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Vereins werden im Juni stattfinden. Eröffnet wird das Festwochenende (11. bis 14. Juni) am Fronleichnamtag mit den 2. Volme-Jugend-Open. Am 12. Juni findet ein Jubiläumsblitzturnier statt. Die eigentliche Geburtstagsfeier ist auf den 13. Juni terminiert. Am Nachmittag dieses Samstags soll zunächst ein Team-Schnellschachturnier stattfinden. Im Anschluss bittet der SC 1959 zur Feierstunde mit anschließender Jubiläumsparty ins Feuerwehrgerätehaus. Die Feierlichkeiten klingen an diesem Wochenende mit einer Simultan-Veranstaltung mit Großmeister Sebastian Siebrecht, passives Mitglied und Trainer des SC 1959, am 14. Juni aus. Im zweiten Halbjahr sind dann auch noch die 2. Volme-Open Ende August und die Bezirks-Einzelmeisterschaft, die der SC 1959 anlässlich des Jubiläums ausrichten darf, in die Feierlichkeiten eingebunden.

Aus besonderem Anlass wurden die Ehrungen auf den Beginn der Versammlung vorgezogen: Die U12-Mannschaft des SC 1959 hatte kürzlich in Morsbach bei der Verbandsmeisterschaft den zweiten Rang belegt. Thomas Machatzke, 1. Vorsitzender des SC 1959, ehrte das sehr junge Team, zu dem Florian Raddatz, Quentin Grob, Niklas Kölz und Robert Leonidas gehören, und überreichte Urkunden und Pokale (Bild ). Die vier Jungen, die alle noch der U10-Klasse angehören, erhielten von den rund 20 Mitgliedern viel Applaus.

Daneben standen die Ehrungen der Vereinsturniere an. Als Vereinsmeister 2008 wurde Uwe Kleinschmidt mit Wanderpokal und Ehrengabe geehrt. Er hatte vor Timo Röhle und Mario Rieger gesiegt (Bild ). Auch der Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal ging an Uwe Kleinschmidt, der bei diesem Turnier Tobias Klampt und Timo Röhle auf die Plätze verwiesen hatte (Bild ). In der Jahresblitzserie verteidigte Timo Röhle (23 Punkte) ganz knapp vor Tobias Klampt (22) und Christian Hochheusel (18) seinen Vorjahrestitel (Bild ). Die Jubilare wurden in diesem Jahr ausnahmsweise nicht bei der Jahreshauptversammlung geehrt - ihre Ehrung soll im größeren Rahmen bei der Jubiläumsfeier im Sommer stattfinden. Thomas Machatzke überreichte Franz Hoschkara, der seit 25 Jahren im Verein ist und kürzlich seinen 75. Geburtstag feierte, aber bereits jetzt ein Geburtstags-Präsent (Bild ).

Keine Veränderungen gibt es im Jubiläumsjahr im Vorstand des SC 1959. Thomas Machatzke (1. Vorsitzender), Timo Röhle (Spielleiter), Klaus Eckhardt (Materialwart) und Christian Bien (Sozialwart) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die Berichte hatten zuvor im 50. Jahr seines Bestehens einen gesunden Verein präsentiert. "Wir haben uns vor ein paar Jahren das Ziel gesetzt, zum 50. Geburtstag 50 Mitglieder zu haben, hatten damit ungefähr 35", erklärte Thomas Machatzke in seinem Jahresbericht, "heute darf ich nicht ohne Stolz feststellen, dass wir 60 Mitglieder haben. Das Ziel ist erreicht. Während viele andere Schachvereine zuletzt Mitgliederverluste hatten, haben wir Mitglieder gewonnen."

Auch der Jahresbericht von Kassenwart Tobias Klampt fiel positiv aus. Im Jahr 2008 hat der SC 1959 sehr gut gewirtschaftet, so dass für die Jubiläumsfeierlichkeiten kleine Rücklagen gebildet werden konnten. Der Verein ist finanziell gesund. Besonders positiv stellte der Vorstand in seinen Berichten die Entwicklung der Jugendarbeit heraus. Zahlreiche Siege bei Open- und Bezirksturnieren im Jüngsten-Bereich sind hierfür ein Indiz.

Für das erste Halbjahr freut sich der SC 1959 zudem auf zwei besondere Veranstaltungen. Vom 1. bis zum 3. Mai fährt ein Team des SC 1959 zur Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft nach Magdeburg. Am 25. April ist der Verband Südwestfalen mit der Blitzschach-Jugend-Verbandsmeisterschaft (Einzel und Mannschaft) in Schalksmühle zu Gast. Auch dieses Gastspiel des Verbandes ist in die Feierlichkeiten zum Jubiläum des SC 1959 eingebettet.

Im Anschluss an die Versammlung, in deren Rahmen auch eine Mitgliederbefragung auf den Weg gebracht wurde, fand noch bis nach Mitternacht eine Diashow mit Bildern vom Besuch der Schach-Olympiade in Dresden statt.


 

Niklas Kölz siegt weiter

Düsseldorf, 27. Februar

2. Kinder-Süd-Pokal, 3. Runde

Gula (VfSF Düsseldorf, DWZ 740) - Kölz 0:1

Auch in der 3. Runde des Turniers in der Landeshauptstadt hielt sich Niklas Kölz schadlos und verteidigte seine Top-Position. (Veranstalterseite)


 

OGM beginnt am Dienstag

Schalksmühle, 25. Februar

Die Schalksmühler Gemeindemeisterschaft im klassischen Schach beginnt am Dienstag, 3. März, und ist wie in den vergangenen Jahren als offenes Turnier ausgeschrieben. Gespielt werden sieben Runden nach dem Schweizer-System.

Die Spiele beginnen an folgenden Terminen immer dienstags um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße: 3. März, 17. März, 31. März, 21. April, 5. Mai, 19. Mai, 2. Juni, 9. Juni (Termin für eventuelle Stichkämpe). Eine flexible Termingestaltung ist nach Absprache mit dem Turnierleiter allerdings auch möglich. Als Nachholspieltage stehen die Dienstags zwischen den Runden und die Wochenenden zur Verfügung. Die entsprechende Partie muss bis zwei Tage vor dem nächsten Spieltag aber definitiv nachgeholt werden (Schweizer-System). Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für die ersten 40 Züge plus 30 Sekunden pro Zug. Für den Rest der Partie erhalten beide Akteure 15 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug. Das Turnier wird DWZ ausgewertet.

Der Turniersieger erhält einen Wanderpokal, auf die besten drei Spieler des Turniers warten Urkunden. Es gibt keine Teilnahme-Beschränkungen - auch Spieler aus anderen Städten und Vereinen sind zur Teilnahme eingeladen. Ein Startgeld wird vom SC 1959 nicht erhoben. Als Titelverteidiger startet Ralph Kämper vom SV Halver, der sich 2008 vor Volker Schmidt (Halver) und dem SC-Akteur Uwe Kleinschmidt durchsetzte.

Meldungen bitte per E-Mail oder Telefon (0171-7466099) bis zum Dienstag um 18.30 Uhr an Turnierleiter Thomas Machatzke.

Komplette Ausschreibung [36 KB]


 

In Plettenberg um Blitztitel

Kreisgebiet, 25. Februar

Am Samstag wird im Schachheim der SvG Plettenberg in Böddinghausen der neue Einzelmeister des Bezirks Sauerland im Blitzschach ermittelt. Die Titelkämpfe beginnen um 15 Uhr, Meldeschluss ist um 14.45 Uhr. Gespielt wird ein normaler Fünf-Minuten-Blitz, genau wie bei den Teamtitelkämpfen im November in Schalksmühle (Foto) - bei weniger als zehn Teilnehmern wird das Turnier doppelründig ausgetragen. Die besten Spieler des Samstags qualifizieren sich für die Verbandstitelkämpfe im Blitzschach, die am 15. März ausgespielt werden. Titelverteidiger als Blitzschach-Einzelmeister im Sauerland ist der Halveraner Hendrik Mantler, der sich 2008 vor Dr. Ralf Stremmel und Dr. Rolf Larisch (beide Svgg Lüdenscheid) durchsetzte und damit seinen Titel aus dem Jahr 2007 verteidigte.

Ausschreibung [12 KB]


 

Kernchen auf Rang neun

Brühl, 22. Februar

Ramada-Cup (E), 5. Runde
Kernchen - Liebl (Bad Kötzing, DWZ 1404) 0:1


Mit positiven Bilanzen und DWZ-Zugewinnen kehrten die beiden Teilnehmer des Schachbezirks Sauerland von der vierten Vorrunde der Deutschen Amateurschaft-Meisterschaft in Brühl bei Köln zurück. Vom Freitag bis zum Sonntag kämpften in Brühl 306 Spielerinnen und Spieler in sechs Gruppen um die insgesamt 36 Fahrkarten zum Bundesfinale nach Kassel.
In der Gruppe C (DWZ 1900 bis 1701) vertrat Frank Wollenweber bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit die Farben der Svgg Lüdenscheid beim Ramada-Cup. Der ehemalige Vorsitzende der Svgg war zuvor in Halle/Saale 32., in Aalen 16. und in Hamburg nach einem exzellenten Turnier Siebter geworden und damit nur knapp am Bundesfinaleinzug gescheitert.
Auch in Brühl spielte der zur unteren DWZ-Hälfte des Feldes gehörende Wollenweber ein gutes Turnier. Nach einem Remis zum Auftakt besiegte er in Runde zwei den Düsseldorfer Heinz Rummelshaus (DWZ 1856). Es folgten in den Runden drei bis fünf drei weitere Unentschieden, so dass Wollenweber im Endklassement 3,0 Zähler aufwies - wie in Aalen wurde er damit 16. im Feld der diesmal 68 Teilnehmer und verbesserte seine Wertungszahl von 1759 auf 1783. Auch wenn der Lüdenscheider diesmal nicht in die Nähe des Bundesfinals kam, war es ein sehr ordentliches Ergebnis.
Knapp am Bundesfinale vorbei schrammte diesmal Peter Kernchen vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid: Der DWZ-Referent des Bezirks Sauerland lag in der Gruppe E (DWZ 1500 bis 1301) bis zur letzten Runde im Topsextett auf dem dritten Rang. Eine Niederlage in der Schlussrunde gegen Korbinian Liebl (Bad Kötzingen, DWZ 1404) kostete Kernchen aber das greifbar nahe Ticket ins Hessenland. Liebl schob sich damit auf den dritten Rang vor, Kernchen beendete das Turnier als Neunter.
Am Freitag und Samstag hatte der Schalksmühler jeweils seine Weißpartien gegen Thomas Memmesheimer (Windeck) und Franz-Dieter Krug (Alsdorf) gewonnen und die Schwarzpartien am Nachmittag remis gehalten. Damit lag der SC-Akteur glänzend im Rennen um einen der Topplätze. Trotz der finalen Niederlage war seine Ausbeute von 3,0 Zählern aber auch sehr ordentlich. Im DWZ-Ranking beschert ihm dies ein leichtes Plus von vier Punkten (nun 1476). Für Kernchen war es die erste Teilnahme am Ramada-Cup in dieser Saison.
Veranstalterseite


 

Grob schlägt Turniersieger

Neuenrade, 21. Februar

Dimitrios Lanaras (SF Neuenrade) ist neuer Jugend-Schnellschach-Meister des Bezirks Sauerland. Der Neuenrader setzte sich vor Martin Riederer (SvG Plettenberg) durch. Es nahmen auch drei SC-Akteure teil. Toll dabei die Ausbeute des Jüngsten: Quentin Grob gewann gegen Turniersieger Lanaras und holte auf Rang fünf 3,0 Zähler, Mike Bocklenberg (7.) kam auf 2,0 Punkte, Marius Osenberg (9.) auf einen Zähler.

Zehn Spieler aus vier Vereinen nahmen am Turnier teil - aus dem Favoritenkreis fehlte vor allem der zuletzt so stark aufspielende Marc Schulze aus Plettenberg, zudem entsandte das Verbandsliga-Jugendteam der Königsspringer Lüdenscheid keinen einzigen Akteur in die Hönnestadt. Hoher Favorit auf den Titel war Neuenrades Senioren-Verbandsklassen-Akteur Dimitrios Lanaras. Der allerdings patzte völlig überraschend in der 2. Runde, als er sich vom zehnjährigen Quentin Grob mattsetzen ließ. Anders Martin Riederer: Der bei der SvG Plettenberg II ebenfalls in der Verbandsklasse aktive Meinerzhagener hielt sich bis in die Finalrunde schadlos und traf nun auf Lanaras. Das Finale sollte kurios werden - in Zeitnot beantragte Riederer Remis wegen dreifacher Zugwiederholung. Walter Cordes, der als Turnierleiter fungierte, hatte die Situation vorher nicht im Blick gehabt, eine Notation gab es natürlich nicht - so lief die Partie weiter, Lanaras gewann das Spiel noch. Es musste um den Titel geblitzt werden. Und hier behielt Lanaras 1,5:0,5 die Oberhand - pikanterweise nun in der 2. Partie mit einem Remis nach Zugwiederholung...

Jamel Hellwig von der Svgg Lüdenscheid wurde mit 3,5 Zählern Turnierdritter und teilte sich diesen Rang mit seinem punktgleichen Svgg-Schützling Valerian Giraud. Eine echte Überraschung war der fünfte Platz von Quentin Grob - nach dem Auftaktsieg gegen Neubert sorgte er gegen Lanaras für eine Sensation. Und wenngleich Grob danach gegen Riederer und Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) den kürzeren zog, so reichte sein exzellentes Gesamtergebnis nach dem finalen Sieg gegen Marius Osenberg doch für Rang fünf.

Mike Bocklenberg gewann zwei seiner fünf Partien - gegen Neubert und Osenberg. Mit 2,0 Punkten teilte er sich mit Janik Arens und dem Plettenberger Jannis Blumöhr, gegen den er in der 1. Runde verloren hatte, den sechsten Platz. Marius Osenberg, der eher in Partien mit längerer Bedenkzeit seine Stärken ausspielen kann, gewann lediglich gegen Neubert und wurde mit einem Zähler Neunter vor dem Klassement-Letzten Neubert.


 

Kernchen auf Endrundenkurs

Brühl, 21. Februar

Ramada-Cup (E), 3.+4. Runde
Kernchen - Krug (Alsdorf, DWZ 1419) 1:0
Memmesheimer (Windeck, DWZ 1335) - Kernchen remis

Peter Kernchen liegt damit nach vier Runden mit 3,0 Punkten auf Rang drei und damit auf Endrunden-Kurs. (Veranstalterseite)


 

Dolgopolyj Karnevals-Prinz

Halver, 20. Februar

Vladimir Dolgopolyj hat den Karnevals-Blitz des SV Halver gewonnen. Einen Tag nach Weiberfastnacht fanden sich im DRK-Heim in der von-Vincke-Straße sieben "Blitzwillige": Dolgopolyj (6/6) siegte vor dem SC-Akteur Timo Röhle (5,0), den Halveranern Gerhard Raatz (3,0), Arnold Schäfer (2,5), SC-Akteur Mario Rieger (2,0), Siegfried Lindemann (1,0) und Rudi Poguntke (beide SV Halver, 0,5).


 

Kernchens guter Start

Brühl, 20. Februar

Ramada-Cup (E), 1.+2. Runde
Kernchen - Quentel (Bergisch-Gladbach, DWZ 1392) 1:0
Röhser (Würselen, DWZ 1422) - Kernchen remis

Bei der Vorrunde zur Deutschen Amateurschachmeisterschaft/Ramada-Cup in Brühl hat Peter Kernchen einen tollen Start hingelegt. Drücken wir die Daumen, dass es für Kernchen in der E-Klasse (DWZ 1300 bis 1499) so weitergeht! (Veranstalterseite)


 

Niklas Kölz: 2. Sieg

Düsseldorf, 20. Februar

2. Kinder-Süd-Pokal, 2. Runde

Kölz - Hobbensiefken (D'dorf-Nord, DWZ 845) 0:1

Nach dem zweiten Sieg in Runde zwei führt Niklas Kölz alleinig das Klassement der 29 Spieler (U14 bis U8) an. In der 3. Runde trifft er mit schwarz auf U8-Akteur Julian Gula (VfSF Düsseldorf, DWZ 740). (Veranstalterseite)


 

Windfuhr gewinnt Winterblitz

Schalksmühle, 17. Februar

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid hat den Winterblitz des SC 1959 gewonnen. Die NRW-Pokalsieger der Svgg Lüdenscheid holte in 14 Partien 13,0 Zähler. Rang zwei belegte Wolfram Tesche (Svgg Lüdenscheid, 11,5) vor Vladimir Dolgopolyj (SV Halver, 11,0), Volker Schmidt (SV Halver, 10,0) und dem besten SC-Akteur, Mario Rieger (9,0).

15 Spieler nahmen am Turnier teil - für den ein wenig aus der Not geborenen Dienstagtermin eine ordentliche Resonanz. Vor dem Start ehrte Thomas Machatzke die Sieger und Platzierten der Offenen Turniere des Vereins - Gemeindemeisterschaft, Blitzschach-Gemeindemeisterschaft und Karl-Gottfried-Kalle-Pokal (Ehrung Wolfram Tesche, 2. Platz ). Ralph Kämper, der diese drei Turniere für sich entschieden hatte, war am Dienstagabend allerdings privat verhindert. Lothar Mirus, 2. Vorsitzender des SV Halver, überreichte zudem Thomas Machatzke den Pokal für den Sieg beim gemeinsamen Stundenturnier, dem 3. Hälvertalcup. Für eine schöne Überraschung hatte zudem Klaus Eckhardt gesorgt - der 76-Jährige konnte zwar nicht mitspielen, bescherte den Spielern an seinem Ehrentag aber ein Tablett mit Brötchen. Vielen Dank, Klaus!

Geblitzt wurde angesichts der Teilnehmerzahl nicht in 13 Runden nach Schweizer-System, sondern nach dem Modus "jeder gegen jeden". Thomas Windfuhr unterlag lediglich in der 3. Runde gegen Vladimir Dolgopolyj, hielt sich ansonsten komplett schadlos. Damit hatte er am Ende 1,5 Zähler Vorsprung auf den starken "Oldie" Wolfram Tesche , der neben einer Niederlage gegen Windfuhr gegen Timo Röhle verlor und gegen Thomas Machatzke remisierte. Vladimir Dolgopolyj (Niederlagen gegen Tesche, Schmidt und Kernchen) schaffte als dritter Spieler den Sprung aufs Treppchen. Für Volker Schmidt , der sich gegen Windfuhr, Tesche, Röhle und Kernchen vier "Nullen" einhandelte, blieb Platz vier.

Ab Platz fünf wurden dann Zähler für die SC-interne Jahresblitzwertung vergeben: Mario Rieger spielte ein ausgezeichnetes Turnier und sicherte sich mit 9,0 Zählern nicht nur Rang fünf, sondern auch zehn Punkte in der Serienwertung. Ihm folgten Timo Röhle (8,5 Punkte/8 Punkte Serienwertung), Martin zu Putlitz (7,5/6), Thomas Machatzke (6,5/5) und Christian Hochheusel (6,5/4). Pornchai Ertelt vom SV Halver belegte nach guten Leistungen mit ebenfalls 6,5 Zählern Rang zehn. Peter Kernchen , der durch Siege gegen Dolgopolyj und Schmidt aufhorchen ließ, wurde Elfter (5,5). Das Feld beschlossen Gerhard Raatz (4,0), Lothar Mirus (beide SV Halver, 3,5), der einzige Jugendspieler des Abends Gianluca Falcone (2,0) und Philipp Hahnel (beide SC 1959, 0,0).

Das nächste Turnier der Jahresblitzserie findet am Gründonnerstag statt - dann geht es um den Sieg beim traditionellen Osterblitz.

Der Endstand [44 KB]
Jahresblitzwertung (Zwischenstand) [22 KB]



 

Iserlohn siegt in Halver

Halver, 15. Februar

Die Königsspringer Iserlohn sind neuer Teamblitzmeister des Schachverbandes Südwestfalen. Die Waldstädter um Verbandsspielleiter Kai Lück setzten sich im Kulturbahnhof in Halver mit 30:4-Zählern vor dem Verbandsliga-Rivalen SG Ennepe-Ruhr-Süd durch. Beide Teams werden den Verband bei den Mannschaftsmeisterschaften des Schachbundes NRW im Blitzen vertreten. Der SC 1959 nahm auch erstmals teil und landete auf Rang 17.

18 Mannschaften kämpften rund vier Stunden um Titelehren und die Qualifikation für die NRW-Ebene. Der Schachbezirk Sauerland stellte gleich fünf Teams. Neben Bezirksmeister SvG Plettenberg und zwei Mannschaften des SV Halver waren auch die SF Neuenrade und nach einigen Absagen im Vorfeld als Nachrücker der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid vertreten. Zu den Teams, die abgesagt hatten, zählte auch Titelverteidiger SG Betzdorf-Kirchen - die SG befindet sich im Neuaufbau und verzichtete auf die Teilnahme in Halver.

Die SvG Plettenberg spielte lange um die NRW-Tickets mit, wurde am Ende mit 26:8-Zählern aber nur Fünfter. Zwei Zähler Rückstand wiesen Manni Nölke, Max Bouaraba , Torsten Fischer und Thomas Kuhnen am Ende auf die SG Ennepe-Ruhr-Süd um IM Eugen Tripolsky auf. Für die SvG eine sehr ordentliche Platzierung.
Der SV Halver kämpfte sich nach schwacher erster Turnierhälfte immerhin noch ins positive Punktekonto (18:16), belegte damit Rang neun und erreichte das Ziel "einstelliger Tabellenplatz". Für den SVH spielten Helmut Hermaneck , Peter Martino-Groß, Volker Schmidt und Hendrik Mantler. Mit jeweils 8:26-Zählern landeten der SV Halver II um Spitzenkraft Ralph Kämper und Roman Babczyk und die SF Neuenrade auf den Rängen 14 und 16 - zwischen ihnen platzierte sich noch der punktgleiche Siegener SV.

Der SC 1959 sammelte als einziger reiner Bezirksligist im Feld immerhin drei Teampunkte und belegte damit den 17. Platz. Für den SC 1959 spielten in Halver Mario Rieger am Spitzenbrett (2,5/15), in der ersten Turnierhälfte Tobias Klampt (1/6), Thomas Orlik (3/16), Uwe Kleinschmidt (4/16) und Peter Kernchen (1,5/15). Gegen den Tabellenletzten aus Lindlar gelang ein 2,5:1,5-Sieg, dazu kam ein 2:2-Remis gegen die Schachfreunde Neuenrade. Gegen den SV Halver stand der SC 1959 zudem vor einer Überraschung - Tobias Klampt hatte gegen Peter Martino-Groß gewonnen, Peter Kernchen stand gegen Helmut Hermaneck klar auf Sieg, verlor aber auf Zeit. So ging die Partie unglücklich 1:3 verloren. Am Ende hatte es den Schalksmühlern trotz der vielen Niederlagen auch viel Spaß gemacht, in diesem Feld dabei zu sein.

An der Spitze lieferten sich die KS Iserlohn und der SV Velmede-Bestwig lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Gäste aus dem Hochsauerland erwischte es dann allerdings mehrmals (u.a. gegen Plettenberg und Halver), so dass in der zweiten Turnierhälfte selbst der Sieg im direkten Duell gegen Iserlohn nicht mehr reichte. Mit sieben Minuspunkten wurde der Vorjahres-Vizemeister diesmal hinter der SG Ennepe-Ruhr-Süd Dritter und verpasste die NRW-Quali knapp. Die Iserlohner verloren nur einmal und wurden verdient Meister. Auf Rang vier landete der SV Weidenau-Geisweid (26:8). Das klassenhöchste Team des Feldes, die KS Hagen/Wetter, wurde mit 24:10-Zählern nur Sechster.


 

Röhle gewinnt Rating-Preis

Bad Zwischenahn, 15. Februar

NordWest-Cup, A-Open, 6.+7. Runde
Röhle - Hilverda (Gütersloh, DWZ 2090) 0:1
Kluin (Oldenburg, DWZ 1685) - zu Putlitz - +
Stabolewski (Hannover, DWZ 2281) - Röhle 1:0
Aßmus (Berlin, DWZ 1696) - zu Putlitz remis
B-Open, 6.+7. Runde
Finke (Wildeshausen, DWZ 1050) - Bien 1:0
Bien - Heiken (Aurich, DWZ 1038) 1:0


Am Ende waren alle drei Teilnehmer des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid beim 11. Nord-West-Cup zufrieden. Doch während der Stimmungspegel für Timo Röhle dauerhaft hoch war, mussten Martin zu Putlitz und Christian Bien lange kämpfen und so manches Tief durchschreiten.
Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 249 Teilnehmern startete das größte Turnier im Nord-Westen Deutschlands am Donnerstag. Am Austragungsort der letztjährigen Seniorenweltmeisterschaft, der Wandelhallel Bad Zwischenahns, hatte kaum ein Schachspieler Augen für den wunderschönen Blick auf die Kur-Promenade und das schöne Zwischenahner Meer. Stattdessen wurde in sieben Runden nach Schweizer-System um den Turniersieg und die Ratingpreise gekämpft.
Während Christian Bien sein Glück im B-Open versuchte, nahmen die beiden anderen Schalksmühler als "Underdogs" im A-Open, in dem auch 19 Titelträger an den Start gingen, das Turnier auf. Richtig gut lief es für Timo Röhle , der am Samstagabend nach fünf Runden mit 3,5 Punkten aus fünf Partien den 30. Platz im Gesamtklassement einnahm. Nach zwei Siegen gegen Spieler mit einer DWZ über 1800 setzte er das absolute Ausrufezeichen, als er Dr. Torsten Behl aus Lohmar (DWZ 2082) bezwang. Der Abschlusstag wurde von Röhle sichtlich genossen. Zwar verlor er beide Partien, doch mussten beide haushoch favorisierten Gegner schon einen Kraftakt aufbringen, um Röhle zu bezwingen. Damit belegte Röhle einen ausgezeichneten 80. Platz im Turnier und gewann in seiner DWZ-Rating-Klasse den Geldpreis für den zweiten Platz (Foto ). Ganz nebenbei verbesserte er seine eigene Wertungszahl erheblich.
Drei Punkte hatte Martin zu Putlitz nach Turnierende auf dem Konto, was den 135. Platz bedeutete. Zwar bekam er am Sonntagmorgen einen Punkt geschenkt, weil sein Gegner nicht erschien, doch die zwei erspielten Punkte (ein Sieg und zwei Remis) waren am Ende eine Bestätigung seiner eigenen Spielstärke, zählte zu Putlitz nach seiner Wertungszahl doch zu den riesigen Außenseitern in diesem Feld. Auch er dürfte nach dem Turnier einen DWZ-Gewinn verbuchen.
Sehr wechselhaft verlief der Nord-West-Cup bei Christian Bien . Dabei hatte alles so gut begonnen. Mit zwei Remis zu Turnierstart, unter anderem gegen den späteren B-Open-Sieger Hannes Skibbe aus Kiel, lag Christian Bien toll im Rennen. Es folgte eine unnötige Niederlage gegen Wolfgang Noell aus Spenge (DWZ 1538), gegen den Bien auf Sieg stand, dann aber die Partie wegwarf. Einem Pflichtsieg folgten zwei bittere Niederlagen gegen zwei ehrgeizige Jugendspieler und ein weiterer leichter Erfolg zum Abschluss. Am Ende standen drei Punkte auf der Habenseite und Bien verpasste als 38. den Ratingpreis seiner Gruppe nur um einen halben Punkt.
Turnierhomepage


 

Turm Altena siegt

Kreisgebiet, 15. Februar

Bezirksklasse Sauerland, 5. Runde

SF Attendorn II - KS Lüdenscheid II
SV Halver III - SF Neuenrade II verlegt
SF Lennestadt II - Svgg Lüdenscheid III
VfB Turm Altena - SVG Plettenberg III 3,5:2,5


 

Röhle rockt Bad Zwischenahn

Bad Zwischenahn, 14. Februar

NordWest-Cup, A-Open, 4.+5. Runde
Segelken (Varrel, DWZ 1743) - zu Putlitz 0:1
Röhle - Bauland (Varel, DWZ 1823) 1:0
zu Putlitz - Kumeth (Oldenburg, DWZ 1589) remis
Behl (Lohmar, DWZ 2018) - Röhle 0:1
B-Open, 4.+5. Runde
Gottlieb (Barnstof, DWZ 885) - Bien 0:1
Bien - Lange (Bremen-West, DWZ 919) 0:1

Damit hat Timo Röhle im A-Open sensationelle 3,5 Punkte aus fünf Partien und ist vor dem letzten Turniertag 30. unter 183 Spielern.

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Siebrecht auf Rang elf

Saarbrücken, 14. Februar

Sebastian Siebrecht, passives Mitglied und Trainer des SC 1959, hat bei den Deutschen Einzel-Meisterschaften in Saarbrücken Rang elf belegt. In der letzten Runde besiegte er Georg Groß und kam damit im Schluss-Klassement auf 5,5 Zähler aus neun Partien. Neuer Deutscher Meister wurde Arik Braun. Mehr auf der Turnierseite.


 

Kölz mit Auftaktsieg

Düsseldorf, 13. Februar

2. Kinder-Süd-Pokal

Meyer (Düsseldorf, DWZ 1010) - Kölz 0:1

Bei diesem DWZ-Turnier in der Landeshauptstadt hat unser U8-Akteur Niklas Kölz einen Traumstart erwischt. In der 1. Runde setzte er sich gegen den letztjährigen U12-Sieger des Turniers, Gleb Meyer (ehemals Sekov) durch. Das Turnier geht über sieben Runden und findet immer freitags statt. (Veranstalterseite)




 

Röhle mit erstem Sieg

Bad Zwischenahn, 13. Februar

NordWest-Cup, A-Open, 2.+3. Runde
Gisy (Hannover, DWZ 1771) - zu Putlitz 1:0
Röhle - Schreiner (Lüneburg, DWZ 2037) 0:1
zu Putlitz - Bauschmann (Stade, DWZ 1834) 0:1
Neve (Niederlande, DWZ 1882) - Röhle 0:1
B-Open, 2.+3. Runde
Karich (Salzgitter, DWZ 1478) - Bien remis
Bien - Nöll (Wittekinds Knappen, DWZ 1538) 0:1


 

Guter Start in Bad Zwischenahn

Bad Zwischenahn, 12. Februar

NordWest-Cup, A-Open, 1. Runde
Verfürden (Oberbilk, DWZ 1836) - Röhle remis
zu Putlitz - Jürgens (Traunstein, DWZ 2004) 0:1
B-Open, 1. Runde
Bien - Skibbe (Friedrichsort, DWZ 1681) remis

Alle drei SC-Akteure starteten in der 1. Runde als krasse Außenseiter - dafür ist die Ausbeute von einem Zähler sehr gut. Das Turnier dauert bis zum Sonntag (sieben Runden Schweizer-System).

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Siebrecht in den Top 10

Saarbrücken, 12. Februar

Sebastian Siebrecht, Trainer und passives Mitglied des SC 1959, spielt derzeit bei der Deutschen Einzel-Meisterschaft ein tolles Turnier. Mit 4,5 Zählern aus sieben Partien liegt er zwei Runden vor dem Ende nur einen Punkt hinter dem Führenden Prusikin. Am Freitag ab 14 Uhr spielt der Großmeister gegen Georg Meier. Das Spiel ist im Internet live zu verfolgen (Turnierseite).


 

Verbandsblitz in Halver

Halver, 11. Februar

Es ist fast schon eine gute Tradition, dass sich die besten Blitzschach-Vierermannschaften aus ganz Südwestfalen Anfang des Jahres zu den Verbands-Titelkämpfen in Halver treffen. Am Sonntag, 15. Februar, geht es ab 14 Uhr wieder im Kulturbahnhof um Titelehren und die Tickets zur NRW-Meisterschaft. Der SV Halver erwartet als Ausrichter der Titelkämpfe ein Feld von rund 20 Teams und schickt selbst zwei Mannschaften ins Rennen.

"Bis zuletzt war noch nicht klar, wie viele Mannschaften dabei sein werden - das hängt am Sonntag sicher auch noch ein bisschen vom Wetter ab", sagt der 1. Vorsitzende des SVH, Volker Schmidt. Die Resonanz bei Verbands-Spielleiter Kai Lück (KS Iserlohn) war noch nicht so groß gewesen, so dass Lück dem Gastgeber-Bezirk Sauerland sogar noch einen zusätzlichen Startplatz anbieten wollte. Qualifiziert für die Titelkämpfe waren ohnehin die "Top 3" der Bezirksmeisterschaft, die Anfang November in Schalksmühle stattgefunden hat. Dort hatte die SvG Plettenberg vor dem SV Halver und den SF Neuenrade gewonnen. Der SV Halver hat zudem für seine zweite Mannschaft einen zusätzlichen "Ausrichterplatz". Sollte der Bezirk eine fünfte Mannschaft stellen dürfen, so käme nun wohl die SvG Plettenberg II in Frage. Das stand allerdings bis gestern noch nicht fest.

Die Favoriten kommen allerdings ohnehin aus den Gastbezirken. Im vergangenen Jahr setzte sich in Halver der NRW-Ligist SV Betzdorf-Kirchen, der in diesem Jahr allerdings fehlen wird, vor dem Überraschungsteam aus Velmede-Bestwig und der SG Ennepe-Ruhr-Süd durch. Der SV Halver belegte als bester Sauerland-Vertreter Rang sieben, die SvG Plettenberg den 14. Platz. "Ziel ist es, wieder einen einstelligen Platz zu belegen", sagt Volker Schmidt, der selbst in der ersten SVH-Mannschaft spielen wird. Dazu kommen in dieser Vertretung Hendrik Mantler, Dirk König und Peter Martino-Groß. Für das zweite SVH-Team gehen am Sonntag Helmut Hermaneck, Ralph Kämper, Roman Babczyk, Vladimir Dolgopolyj und Thorben Mantler an die Bretter.


 

Klarer Sieg in Lennestadt

Schalksmühle, 8. Februar

Kreisliga Sauerland, 5. Runde
SvG Plettenberg IV - SC 1959 III 2,5:1,5
Wortmann - Liedtke 0:0 (kampflos); Soltysik - Schwarzer remis; Boxhammer - Gerhardt 1:0; Palatzky - Hahnel 1:0; Kensche - Gebauer 0:1 (kl)
SF Lennestadt III - SC 1959 II 1:4
Trudewind - C. Hochheusel 0:1; Pusch - zu Putlitz 0:1; Geisweid - Kernchen 0:1; Schultze - Bocklenberg 0:1; Gutsche - Grob 1:0

Müheloser Sieg und erwartete Niederlage: Die Ausbeute der beiden Kreisliga-Teams des SC 1959 war am Wochenende keine überraschende. Bitter allerdings: Die dritte Mannschaft kam beim hohen Favoriten in Plettenberg durchaus für Zählbares in Frage, verpasste es aber, für Schützenhilfe für die eigene Reserve zu sorgen.

In der Vier-Täler-Stadt wurde nur an drei Brettern gespielt, was an sich ein peinlicher Umstand eines Mannschaftskampfes ist. Die Gastgeber ließen die Bretter eins und fünf unbesetzt, doch der SC 1959 wusste daraus nur einmal Kapital zu schlagen, denn auch beim SC 1959 gab es Probleme: Geburtstagskind Marius Osenberg, der am Samstag 17 Jahre alt geworden war, hatte aufgrund privater Verpflichtung absagen müssen. Dafür rückte Marc Gebauer zwar kurzfristig nach, doch als dann auch noch Gianluca Falcone (Unfall in der Familie) kurzfristig passen musste, gab es für ihn keinen Ersatz mehr. So ließ der SC 1959 das 1. Brett frei - an diesem Brett wurde die Partie also kampflos 0:0 gewertet. Am 5. Brett erhielt Marc Gebauer kampflos einen Zähler.

Aus der 1:0-Führung wurde am Ende indes eine 1,5:2,5-Niederlage: Philipp Hahnel musste sich am vierten Brett nach 27 Zügen dem haushohen DWZ-Favoriten Palatzky beugen. Sascha Gerhardt geriet an Brett drei gegen Altmeister Fritz Boxhammer nach 29 Zügen entscheidend in Nachteil und gab die Partie auf. Sven Schwarzer (2) hätte mit einem Sieg gegen den ebenfalls deutlich favorisierten Stefan Soltysik für das Teamremis sorgen können und mühte sich nach Kräften. Nach 49 Zügen aber nahm er das Remisangebot Soltysiks an. Ein Erfolg für Schwarzer - keine Frage. Der Teamsieg aber ging so an die Plettenberger, die nun mit einem Sieg am letzten Spieltag am 8. März in Schalksmühle noch den Titel sichern können. Derzeit haben sie einen Zähler Rückstand auf die SC 1959-Reserve.

Die allerdings entledigte sich ihrer Pflichtaufgabe bei dem jungen Team der SF Lennestadt III ohne größere Mühe. Zwar gingen die Lennestädter in Führung, als Gutsche am 5. Brett Quentin Grob in die Knie zwang, doch schon bald kippte die Partie zugunsten des Gastes. Peter Kernchen (3) siegte nach einem schönen Angriff gegen Geisweid. Christian Hochheusel bezwang am Spitzenbrett souverän den jungen Trudewind, nachdem er seine materiellen Vorteile peu à peu ausgebaut hatte - 2:1. Martin zu Putlitz (2) brachte seine Partie gegen Pusch im Endspiel schön zum Sieg und sicherte damit vorzeitig den Teamsieg. Am längsten spielte in Lennestadt Mike Bocklenberg am 4. Brett. Der U14-Akteur spielte eine ruhige solide Partie und baute seine Vorteile gegen Schultze mehr und mehr aus und brachte das Spiel nach knapp zweieinhalb Stunden zu einem guten Ende. Damit war der 4:1-Endstand besiegelt.


 

Dämpfer und Hoffnungen

Kreisgebiet, 8. Februar

Verbandsliga Südwestfalen, 6. Runde
Svgg Lüdenscheid - SV Weidenau/G. 4,5:3,5
Bergneustadt/D. - SV Halver 4,5:3,5
SvG Plettenberg - Siegener SV 2:6

Verbandsklasse Süd, 6. Runde
SV Bad Berleburg - SvG Plettenberg II 7:1
SF Neuenrade - Siegener SV II 3:5

Für Plettenberg, Halver und Neuenrade war es ein ernüchternder Spieltag, die Svgg Lüdenscheid schöpft nach dem Sieg gegen Weidenau neue Hoffnung im Abstiegskampf.


 

SC 1959 Vize im Verband

Morsbach, 7. Februar

Wer hätte das gedacht? Die U12-Mannschaft des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid belegte bei der Verbandsmeisterschaft in Morsbach den zweiten Platz. Im Feld der sechs Teams gab es zwei Siege und drei Remis, nicht eine Niederlage. Gegen den neuen Meister Meschede gelang gar ein 3:1-Erfolg. Und das mit einer reinen U10-Mannschaft - eine kleine Sensation.

In der Tat war der SC-Nachwuchs, der im Bezirk Sauerland kampflos Meister geworden war, ohne hohe Erwartungen ins Oberbergische gereist, war die Konkurrenz doch zum Teil im Schnitt zwei Jahre älter. Im ersten Spiel gegen Turm Hohenlimburg profitierte der SC 1959 davon, dass die Hohenlimburger den besten U12-Akteur des Verbandes, Jonas Glatzel, in der U16-Mannschaft aufgestellt hatten. Allerdings war Hohenlimburg auch ohne Glatzel klarer Favorit. Siege von Niklas Kölz und in der letzten Partie des Kampfes Quentin Grob sicherten aber ein überraschendes 2:2 zum Auftakt, dem ein 2,5:1,5-Sieg gegen die SF Schwerte II folgte. Hier hatten Quentin Grob und Robert Leonidas zwei Siege vorgelegt - Niklas Kölz machte mit einer Figur und einem Bauern mehr Remis, um den Teamsieg zu sichern.
In Runde drei sorgte das Team von der Volme dann für den eigentlichen Paukenschlag des Tages. Gegen den späteren Turniersieger SV Meschede passte beim SC 1959 alles: Zwar musste sich Florian Radatz am Spitzenbrett trotz starker Leistung Patrick Millack beugen, Robert Leonidas und Quentin Grob aber sorgten für eine 2:1-Führung, die der siebenjährige Niklas Kölz durch seinen schönen Sieg am zweiten Brett gegen den deutlich älteren Gereon Leeuw (DWZ 1146) vergoldete. 3:1 gegen den Turnierfavoriten - damit übernahm der SC 1959 gemeinsam mit Hohenlimburg die Tabellenspitze.

In Runde vier bescherte ein kampfloser Punkt für Quentin Grob gegen den Gastgeber SV Morsbach die schnelle Führung, Niklas Kölz erhöhte auf 2:0, und trotz einer Niederlage für Florian Radatz , der es am ersten Brett sehr schwer hatte, sah es gut aus, denn Robert Leonidas hatte am vierten Brett einen Springer mehr. Doch Leonidas übersah bei einem Opfer seines Gegners ein Grundreihenmatt - so endete der Teamkampf 2:2. Vor der letzten Runde wiesen damit Meschede, Hohenlimburg und der SC 1959 6:2-Zähler auf, Schwerte folgte mit 5:3-Punkten. Spannender ging's nicht.

Im Topspiel bezwang nun Meschede Hohenlimburg und war damit aufgrund der guten Brettpunktbilanz bereits Meister - der SC 1959 konnte mit einem Sieg oder Remis Rang zwei und damit die Qualifikation für die NRW-Meisterschaft sichern - und dies gelang: Zwar übersah Quentin Grob ein ersticktes Matt und verlor seine Partie noch ebenso wie Florian Radatz, doch Robert Leonidas und Niklas Kölz machten mit ihren Siegen das 2:2-Teamremis nach einem 0:2-Rückstand perfekt. Klar, dass der Jubel im SC-Lager über den Vizetitel und das Ticket für Duisburg (NRW-Meisterschaft mit 18 Teams am 22. März) groß war.

Auch die Einzelbilanzen waren aller Ehren wert: Niklas Kölz (Brett 2) war mit 4,5 Zählern aus fünf Partien bester Punktesammler der U 12-Klasse, Quentin Grob (4/5) lag an Brett drei ebenfalls ganz vorne, und auch Robert Leonidas (Brett 4, 3/5) durfte sehr zufrieden sein. Turnierdebütant Florian Radatz musste sich ebenfalls nicht grämen - am Spitzenbrett saß er den stärksten Gegnern gegenüber und verkaufte sich nach mäßiger Auftaktpartie in der Folge exzellent und sammelte so wichtige Erfahrungen. Unterm Strich eine tolle Gesamtbilanz für den Nachwuchs aus Schalksmühle, der sich nun auf den Ausflug nach Duisburg freut.

Die U14-Verbandsmeisterschaft entschied ebenfalls der SV Meschede vor den Hellertaler Schachfreunden für sich. Der U16-Teamtitel in Südwestfalen ging an den SV Brilon, der sich deutlich vor Turm Hohenlimburg durchsetzte. Aus dem Bezirk Sauerland gab es keine weiteren Starter außer dem SC 1959.
Turnierstatistik (U12) [107 KB]


 

SF Neuenrade Meister

Kreisgebiet, 7. Februar

Jugend-Bezirksliga Sauerland, 3. Runde

SF Neuenrade - Svgg Lüdenscheid 3:1
SvG Plettenberg - Svgg Lüdenscheid II 4:0

Damit sind die Schachfreunde Neuenrade verlustpunktfrei neuer Bezirksliga-Meister. Der Svgg Lüdenscheid hätte in Neuenrade ein Teamremis gereicht - doch dieses Remis verpassten die Bergstädter letztlich sehr unglücklich.


 

Maniocha vor Galicki

Kreisgebiet, 6. Februar

Marek Maniocha ist neuer Einzelmeister des Schachbezirks Sauerland: Der Verbandsliga-Spieler der SvG Plettenberg gewann den letzten Stichkampf gegen den Bezirksvorsitzenden Walter Cordes (SF Neuenrade), so dass das Dreier-Stechen mit einem „Patt“ endete. Zuvor hatte Cordes seine Weißpartie gegen Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) gewonnen, Galicki mit weiß gegen Maniocha die Oberhand. Damit wies am Ende des Stechens jeder Akteur einen Punkt auf.

So musste die Ursprungstabelle der Titelkämpfe von Ende November herangezogen werden. Auch hier hatte das Trio nach Punkten gleichauf gelegen. Maniocha hatte mit 16,0 Zählern aber die beste Buchholz-Wertung aufgewiesen. Galicki folgte mit 14,0 Buchholz-Punkte und qualifizierte sich damit als Vizemeister des Bezirks wie Maniocha für die Einzelmeisterschaft des Verbandes in Hachen. Walter Cordes (Buchholz 11,5) blieb der undankbare dritte Rang.


 

3:5-Niederlage gegen Attendorn

Schalksmühle, 1. Februar

Bezirksliga Sauerland, 5. Runde
SC 1959 - SF Attendorn 3:5
KS Lüdenscheid - SV Halver II 2,5:5,5
Svgg Lüdenscheid II - SF Lennestadt 3,5:4,5
spielfrei: SV Werdohl


Das Klassement [183 KB]
Bezirksliga, Runde 5 [21 KB]

In der 5. Runde bezog der SC 1959 die zweite Saisonniederlage. Eine erklärliche, denn mit Lüttich, Niebuhr, Machatzke, Koch, Klampt und Kölz standen sechs Spieler der Erstvertretung nicht zur Verfügung. Kernchen, Hochheusel und zu Putlitz durften nicht mehr aushelfen. Das verbliebene Rumpfteam schlug sich sehr ordentlich, auch wenn es nicht zur Überraschung reichte.

Auch die Attendorner hatten Personalprobleme - sie ließen als Resultat daraus das 2. Brett (Lukas Droege) unbesetzt. Der SC 1959 entschied sich bewusst dagegen, ein Brett freizulassen und gab Mike Bocklenberg und Marius Osenberg aus dem Nachwuchs die Chance, Erfahrungen in der Bezirksliga zu sammeln. Sie machten ihre Sache gut, auch wenn ihre Partien verloren gingen.

Durch den kampflosen Sieg für Timo Röhle (2) führte der SC 1959 von Beginn an 1:0. Die Gäste drehten den Spieß indes um. Am 5. Brett spielte Henry Mickisch mit weiß seine Erfahrung gegen Mike Bocklenberg aus, der bei seiner Bezirksliga-Premiere auch noch das Pech hatte, direkt ans 5. Brett rutschen zu müssen. Bocklenberg spielte gut mit, verlor im späten Mittelspiel aber eine Figur und dadurch die Partie. Marius Osenberg (8) saß am 8. Brett Willi Siebel gegenüber. Er spielte mit weiß eine sehr schöne Partie und stand nach einem Figurengewinn und guter Fortsetzung klar auf Gewinn, doch bei der Abwicklung der Stellung lief Osenberg in zwei Damenschachs, die ihm den sicher geglaubten Sieg noch raubten. Ganz bitter - die Leistung indes stimmte sehr positiv.

Auf 1:3 erhöhte für den Gast Bernd Dahlmann (4) gegen Thomas Orlik. Nachdem Orlik mit weiß keinen durchschlagenden Erfolg bei den Bemühungen um einen Angriff erzielt hatte, fehlten ihm am Ende zwei Bauern - die Partie war verloren. Klaus Eckhardt (6) machte mit weiß mit einem Mehrbauern gegen Klaus Bruhn remis. Die Stellung war dabei durchaus remislich, hatte Bruhn doch mit verdoppelten Türmen eine zentrale Linie besetzt. Eine gerechte Punkteteilung.

Beim 1,5:3,5 hätten nun für einen Sieg die übrigen Partien gewonnen werden müssen. Erwin Gregull (7) setzte seine Vorteile gegen Andreas Pankrath auch peu à peu durch und gewann. Doch am Spitzenbrett musste sich Uwe Kleinschmidt dem starken Dr. Oliver Pfeiffer nach hartem Kampf beugen - in einem offenen Gefecht hatte auch Kleinschmidt Möglichkeiten gehabt, die Partie für sich zu entscheiden, nutzte sie aber nicht. Die Teamniederlage war damit besiegelt - im letzten Spiel des Tages rettete sich Mario Rieger (3) mit Springer und Bauer gegen Turm und drei Bauern aber noch sehenswert ins Remis und stellte sich den 3:5-Endstand sicher. Die Punkte gingen so nach Attendorn, der SC 1959 aber hatte sich sehr anständig verkauft.