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 NEWS 2009
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JANUAR

Kuhnen Schnellschach-Meister

Attendorn, 31. Januar

Der Plettenberger Thomas Kuhnen ist neuer Schnellschach-Meister des Bezirks Sauerland. Der Verbandsliga-Akteur beherrschte das Feld bei den Titelkämpfen in Attendorn nach Belieben, hatte nach den sieben Runden mit 6,5 Zählern eineinhalb Punkte Vorsprung auf den neuen Vizemeister des Bezirks, Helmut Hermaneck (SV Halver, 5,0 Zähler). Dritter wurde Ralph Kämper (SV Halver, 4,5). 14 Aktive nahmen teil. Vom SC 1959 waren keine Spieler am Start.


 

Plettenberg ausgeschieden

Kreisgebiet, 25. Januar

Die SvG Plettenberg ist in der 1. Runde des Verbands-Viererpokals ausgeschieden. Der Vertreter des Bezirks Sauerland unterlag beim NRW-Klassenteam der KS Hagen/Wetter 1:3. Gegen den klassenhöchsten Vertreter des Wettbewerbs holten Thomas Kuhnen (2, gegen Naundorf) und Michael Tautz (3, gegen Bubolz) Punkteteilungen. Der Ex-Schalksmühler Max Bouaraba (1, gegen Hintze) und Manfred Nölke (4, gegen Kind) verloren ihre Spiele.


 

Neuenrade II marschiert

Kreisgebiet, 25. Januar

Bezirksklasse Sauerland, 4. Runde

KS Lüdenscheid II - Turm Altena 2,5:3,5
SvG Plettenberg III - SF Lennestadt II 4,5:1,5
Svgg. Lüdenscheid III - SV Halver III 2,5:3,5
SF Neuenrade II - SF Attendorn II 4,5:1,5

Damit führen die SF Neuenrade II mit 8:0-Zählern vor Altena, Plettenberg III und Halver III (alle 6:2-Zähler) das Klassement an.


 

Starker Robert Leonidas

Düren, 24. Januar

Mit zwei Akteuren war der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid beim 6. Rurtalpokal in Düren, dem vierten Turnier der Grand-Prix-Serie in Nordrhein-Westfalen für den Nachwuchs, vertreten und erzielte sehr ordentliche Ergebnisse.
Ein starkes Turnier spielte Robert Leonidas, der mit 5,5 Zählern aus neun Partien in der stark besetzten U10-Klasse 19. unter 60 Spielern wurde. Bei seiner Grand-Prix-Premiere war für ihn sogar ein Top 10-Platz möglich gewesen. In der ersten Runde verwertete er eine klare Siegstellung nicht und setzte seinen Gegner patt. Im weiteren Verlauf lehnte Leonidas einmal ein Remis ab und verlor die Partie. Mit einem Zähler mehr, der durchaus realistisch gewesen wäre, wäre direkt der Sprung in die Punkteränge möglich gewesen. Auch so war die Leistung des jungen Brüggers indes ausgezeichnet. Die U 10-Klasse gewann der Erkrather David Kaplun, der damit auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat.
Für Niklas Kölz, den bisherigen Zweiten der NRW-Gesamtwertung, lief es in Düren nicht optimal. Mit 4,0 Punkten aus sieben Partien belegte Kölz in der U 8 unter 24 Spielern Rang acht. Die U8-Klasse war diesmal extrem gut besetzt - neben allen Topspielern der Serie waren unter anderem auch zwei DWZ-starke Belgier am Start. Einen davon (DWZ 1135) besiegte Niklas Kölz spät im Turnier.
Nach einem Starterfolg bezog Kölz allerdings in den Runden zwei und drei zwei unnötige Niederlagen. Nach diesem Beginn und einer weiteren Niederlage im späteren Turnierverlauf war diesmal nicht mehr drin als Rang acht - in der Gesamtwertung der Grand-Prix-Serie fiel der SC-Akteur damit auf Rang drei zurück. Mit 33 Zählern hat Kölz 18 Punkte Vorsprung auf den Vierten. Ron Schröter (Horrem) hat mit seinem Sieg in Düren mit 43 Zählern die Führung in der Serie übernommen. Samuel Fieberg, in Düren Fünfter, belegt mit 38 Punkten Rang zwei.
Das nächste Turnier der Serie wartet nun am 28. Februar in Haiger. Mit einem guten Abschneiden bei den Chesstigers kann Niklas Kölz dann möglicherweise wieder die Topplätze angreifen.
Die Ergebnisse aus Düren [126 KB]
Zum Zwischenstand des Grand-Prix


 

Attendorn siegt in Plettenberg

Schalksmühle, 24. Januar

Jugend-Bezirksklasse, 2. Runde
SvG Plettenberg II - SF Attendorn 1,5:2,5

Damit ist die 2. Runde abgeschlossen. Lennestadt und der SC 1959 führen das Klassement mit 3:1-Punkten vor Attendorn (2:2) und Plettenberg II (0:4) an.


 

Grob in Führung

Schalksmühle, 23. Januar

Jugend-Gemeindemeisterschaft, 6./7. Runde
Grob, Quentin - Gebauer, Marc 1:0
Kölz, Niklas - Osenberg, Marius 0:1
Gebauer, Marc - Leonidas, Robert 1:0

Überblick [279 KB]


 

In Attendorn um Schnellschachtitel

Schalksmühle, 22. Januar

Am 31. Januar ab 11 Uhr (Meldeschluss 10.50 Uhr) wird in Attendorn um den Schnellschach-Titel im Bezirk Sauerland gespielt. Austragungsort ist der Multifunktionsraum im Franziskaner-Hof (Hansastraße 8). Gespielt werden sieben Runden nach Schweizer-System. Die Bedenkzeit beträgt 25 Minuten pro Spieler pro Partie. Die besten drei Spieler qualifizieren sich für die Verbands-Meisterschaft (28. Juni). Titelverteidiger ist Vladimir Dolgopolyj.


 

Bien: Neue Turnierserie

Schalksmühle, 22. Januar

Unser Sozialwart Christian Bien setzt bei seinem neuen Verein SK Wildeshausen mal wieder eine neue Turnieridee um: Am 24. Januar startet der SK Wildeshausen mit einer neuen Turnierform. Unter dem Namen „Quickstep-Chess“ hat der SKW einige bei anderen Turnieren bewährte Ideen zusammengefasst und so soll ein eintägiges Turnier gespielt werden, von dem die Ergebnisse zur DWZ-Auswertung eingesendet werden. Mehr auf der Turnierseite


 

Heiko Kölz rettet Teampunkt

Halver, 18. Januar

Bezirksliga Sauerland, 4. Runde
SV Halver II - SC 1959 4:4
SF Attendorn - SV Werdohl 5,5:2,5
SF Lennestadt - KS Lüdenscheid 5:3
spielfrei: Svgg Lüdenscheid II


Bezirksliga im Überblick [183 KB]
Bezirksliga, Runde 4 [21 KB]

Was für ein Lokalderby: Nach sechs Stunden Spielzeit trennten sich der SV Halver II und der SC 1959 mit einem 4:4-Teamremis. Nach 77 Zügen war das Remis im letzten Spiel zwischen Ingrid Hermaneck und Heiko Kölz (Brett 6) und damit das Unentschieden im Mannschaftskampf besiegelt. Sieger des Nachmittags war mithin Spitzenreiter SF Lennestadt, der 5:3 gegen die Königsspringer Lüdenscheid gewann und nun bereits drei Zähler Vorsprung hat.

Doch zum Beginn: Der SV Halver trat in Bestbesetzung an. Beim SC 1959 dagegen waren die Personalprobleme immens - ohne Lüttich, Niebuhr, Koch und Klampt, zudem ohne die Möglichkeit, zu Putlitz und Kernchen einzusetzen, war es fast schon das "letzte Aufgebot" des Gastes. Das allerdings schlug sich in Halver prächtig.

Nach nur zwölf Zügen und weniger als einer Stunde Spielzeit machten Christian Hochheusel (7) und Ralf Reininghaus in unklarer Stellung Remis. Danach wurde lange gekämpft. Zunächst mit besserem Ausgang für den Gast aus Schalksmühle. Ersatzmann Klaus Eckhardt (8) besiegte Lothar Mirus mit schwarz. Eckhardt hatte sich lange zäh verteidigt, so dass die Stellung remislich war. Das war Mirus zu wenig - er gab seine letzte Figur, einen Springer - im Glauben, einen Bauern umwandeln zu können. Eckhardt aber stoppte den Bauern und spielte seinen Materialvorteil aus. Nach mehr als drei Stunden hatte er gewonnen.

Gar 2,5:0,5 stand es nach dem dritten Partie-Ende. An Brett vier hatte Halvers Thomas Hoyer zwar mit weiß zunächst leichte Vorteile gegen Thomas Machatzke gehabt - dann aber wollte er mit einem Scheinopfer einen Bauern gewinnen. Das Opfer aber war nicht korrekt. Hoyer verlor einen Springer und nach zähem Kampf später die Partie. Die Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. An Brett fünf unterlag Thomas Orlik mit weiß gegen Thorben Mantler - in scharfer Stellung hatte Orlik erheblich Material eingebüßt, ohne dafür die nötige Stellungs-Kompensation zu bekommen. Nach 39 Zügen streckte er die Waffen. Den Ausgleich besorgte für den SV Halver Ralph Kämper am zweiten Brett. Allerdings mit dem nötigen Glück: In komplizierter Stellung hatte Timo Röhle in einer Verteidigungsstellung die Qualität und einen Bauern mehr und hätte die Stellung wohl halten können - doch er hatte zu viel Zeit verbraucht. Nach 35 Zügen fiel sein Plättchen - bitter.

Beim Stande von 2,5:2,5 liefen nurmehr drei komplizierte Endspiele - und die sollten es in der Tat in sich haben. Am Spitzenbrett verwertete Uwe Kleinschmidt mit weiß gegen Halvers Olaf Weinreich seine zunächst kleinen Vorteile, gewann eine Figur. Weinreich nahm alle Bauern von Kleinschmidt vom Brett und spielte mit einsamem König gegen König und zwei Läufer. Nach 82 Zügen gab Weinreich einen Zug vor dem Matt auf. Mario Rieger (3) dagegen hielt sein Endspiel gegen Vladimir Dolgopolyj nicht. Bei einem Minusbauern mit ungleichen Läufern hatte Rieger gute Remischancen, doch nach fünf Stunden übersah er ein Turmopfer Dolgopolyjs, nach dem eine Bauernumwandlung des Schwarzen nicht mehr zu verhindern war. Auch bitter - es stand 3,5:3,5.

Wie gegen Lennestadt roch es für den SC 1959 nun nach der knappsten aller Niederlagen, den Ingrid Hermaneck (6) hatte gegen Heiko Kölz beharrlich einen Bauern mehr gehabt und versuchte in einem überaus zähen Spiel alles, diesen Vorteil zu verwerten. Doch Heiko Kölz verteidigte sich ungemein erfindungsreich. Am Ende gab er seinen Springer für einen Bauern. Auf dem Brett blieben nurmehr der Kölzsche König, auf der anderen Seite bei Hermaneck König, Läufer und Randbauer - der aber war nicht umzuwandeln, und so endete die Partie nach 77 Zügen remis. 43 Sekunden hatte Kölz da noch auf seiner Uhr. Ingrid Hermaneck ließ die Zeit auf der Suche nach einem Gewinnweg gar komplett ablaufen. Ein echter Schachkrimi - mit einem unterm Strich wohl gerechten Team-Resultat!


 

Windfuhr Pokalsieger

Lüdenscheid, 17. Januar

Bezirks-Einzelpokal, Finale
Kämper - Windfuhr 0:1

Damit hat Thomas Windfuhr seinen Einzelpokalsieg aus dem Vorjahr wiederholt. Nach dreieinhalb Stunden gab sich der Halveraner Kämper in Lüdenscheid geschlagen.


 

Erster Sieg für KS-Jugend

Lüdenscheid, 17. Januar

Jugend-Verbandsliga Südwestfalen, 5. Runde

KS Lüdenscheid - SV Sundern 4,5:3,5

Damit haben die Lüdenscheider als einziger Vertreter des Bezirks Sauerland in dieser Liga den ersten Sieg eingefahren. Glückwunsch!


 

Viele Gäste bei Pornchai

Halver, 16. Januar

Sehr gut besucht war der Pornchai-Ertelt-Cup in Halver, zu dem Pornchai anlässlich seines 24. Geburtstags eingeladen hatte. 22 Teilnehmer spielten sieben Runden Schnellschach nach dem Schweizer-System. Auch drei Spieler des SC 1959 waren am Start.

Das Turnier gewann Philipp Kelbling (SG Bochum 31) vor Henrik Mantler (SV Halver, beide 6,5), Helmut Hermaneck (SV Halver, 5,0), Volker Schmidt (SV Halver), Ralph Kelbling (SV Meschede, beide 4,5) und Marc Schulze (SvG Plettenberg, 4,0). Mario Rieger (verschenkte in der letzten Runde gegen Ralph Kelbling mit Damenvorteil den Sieg und den möglichen Rang drei) und Timo Röhle belegten mit 4,0 Zählern die Ränge sieben und neun. Der dritte Schalksmühler, Martin zu Putlitz, wurde mit 3,0 Punkten 15. des Klassements.

Ausgeschrieben waren einige Geldpreise - an der Spitze für die Sieger, allerdings auch für den besten Spieler bis 1500 DWZ. Das war Pornchai Ertelt selbst (als Zehnter der Wertung). Da er verzichtete, ging der Preis an Rudi Poguntke, den Ehrenvorsitzenden des SV Halver. Außerdem hatte Pornchai ausgiebig für Verpflegung im DRK-Heim an der von-Vincke-Straße gesorgt. Ein schönes Turnier.

Pornchai von dieser Stelle aus noch einmal ein Dankeschön herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!


 

Internes Duell klare Sache

Schalksmühle, 11. Januar

Kreisliga Sauerland, 4. Runde
SC 1959 III - SC 1959 II 1,5:3,5
Schwarzer - Hochheusel 0:1, Hahnel - zu Putlitz 0:1, Wetzel - Kernchen 0:1, Osenberg - Bocklenberg remis, Falcone - Grob 1:0
SvG Plettenberg IV - SF Lennestadt III 5:0

Zum Auftakt der Rückrunde der Kreisliga Sauerland setzte sich die Zweitvertretung des SC 1959 im vereinsinternen Duell gegen die eigene Dritte 3,5:1,5 durch. Das Hinspiel war zwar noch 5:0 an die Zweite gegangen - eine klare Sache war es dennoch wieder.

Zu Spielbeginn war erstmals bei einem Mannschaftskampf auch Carina Vivien , die Tochter von Monica und Christian Hochheusel dabei. Ihr erstes Schach-Erlebnis. Und sie brachte ihrem Papa direkt Glück. Doch zuerst waren andere Bretter beendet. An Brett drei gewann Peter Kernchen im Damengambit gegen Uli Wetzel relativ schnell die Oberhand, gewann reichlich Material und sorgte für die 1:0-Führung.

Es folgte der Ausgleich. An Brett fünf lieferten sich Gianluca Falcone für die Dritte und der am Donnerstag zehn Jahre alt gewordene Quentin Grob für die Reserve einen offenen Schlagabtausch, bei dem beide Seiten einige Möglichkeiten hatten, die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende siegte der ältere Falcone und ließ sich Kuchen und Windbeutel, die das Geburtstagskind mitgebracht hatte, schmecken.

Martin zu Putlitz (2) sorgte mit seinem Weißsieg gegen Philipp Hahnel für die erneute Führung für den Favoriten - Hahnel hielt sich lange gut, verlor dann aber Material und die Partie. Marius Osenberg und Mike Bocklenberg einigten sich an Brett vier auf ein Remis - im zweiten Duell zweier Jugendlicher hatte Osenberg am Ende vielleicht ein wenig besser gestanden und holte so den zweiten Teilerfolg für die dritte Mannschaft. Den 3,5:1,5-Endstand führte Christian Hochheusel mit seinem Sieg gegen Sven Schwarzer herbei. In der längsten Partie des Tages verteidigte sich Schwarzer zwar mit schwarz lange Zeit zäh - am Ende aber rollte Hochheusels Bauernlawine auf ihn zu - da war nichts mehr zu machen.

Weiter geht es in der Kreisliga am 8. Februar. Dann reist die SC-Reserve nach Lennestadt, die Dritte will dem Spitzenreiter aus dem eigenen Verein im Gastspiel bei Verfolger Plettenberg IV ein wenig Schützenhilfe leisten.


 

Plettenberg wieder spitze

Kreisgebiet, 11. Januar

Verbandsliga Südwestfalen, 5. Runde
KS Iserlohn - Svgg Lüdenscheid 5:3
SV Weidenau-G. - SV Halver 4:4
SvG Plettenberg - SV Bergneustadt-D. 6:2

Verbandsklasse Süd, 5. Runde
SvG Plettenberg II - SV Kierspe 2,5:5,5
SF Neuenrade - SV Bad Laasphe 4:4

Die SvG Plettenberg, die am Spitzenbrett erstmals auf Viktor Kupreychik zurückgriff, hat nach dem Sieg im Topspiel die Spitze zurückerobert.


 

CC: Falcone siegt

Schalksmühle, 10. Januar

2. Challenger-Cup, 3. Runde
Niklas Kölz - Gianluca Falcone 0:1

Der Zwischenstand [205 KB]


 

Remis im Spitzenspiel

Schalksmühle, 10. Januar

Jugend-Bezirksklasse, 2. Runde
SC 1959 - SF Lennestadt 2:2
(Bocklenberg - Trudewind 0:1; Osenberg - Pusch 1:0; Kölz - Sassenrath 1:0, Falcone - Schäfer 0:1)

In einem vorgezogenen Spiel der 2. Runde trafen die beiden punktgleichen Tabellenführer der Jugend-Bezirksklasse aus Schalksmühle und Lennestadt aufeinander. Das Spiel war vom 24. Januar auf den 10. Januar vorgezogen worden, weil am angesetzten Termin das NRW-Jugend-Grand-Prix-Turnier in Düren stattfindet.

Der SC 1959 musste im Spitzenspiel auf Quentin Grob verzichten, bei den Lennestädtern fehlte U12-Bezirksmeister Lars Mertens. Zuerst endeten die Partien an den hinteren Brettern. Niklas Kölz spielte an Brett drei gegen Henning Sassenrath mit schwarz konzentriert einen Sieg heraus. Früh hatte er einen Figur gewonnen, später kam noch ein Turm hinzu. In nur 17 Zügen musste sich dagegen Gianluca Falcone (4) mit weiß dem jungen Nils Schäfer geschlagen geben. Falcone stand zwar prächtig, ließ aber einen möglichen Turmgewinn aus, stellte bald selbst eine Figur ein - ein Spiel, in dem fortan nichts mehr für ihn ging.

Lange remislich war die Partie am Spitzenbrett zwischen Lennestadts Henrik Trudewind und Mike Bocklenberg. Mit schwarz egalisierte Bocklenberg die Stellung bis ins Endspiel hinein, stand dann aber inaktiver und musste nach einem übersehenen Spieß einen ganzen Turm geben - damit war die Partie verloren, nicht aber der Mannschaftskampf. Das 2:2-Remis rettete in der längsten Partie des Tages Marius Osenberg (2) gegen Patrick Pusch . Osenberg startete gegen den stark eingeschätzten Pusch als Außenseiter, spielte aber eine sehr konzentrierte Partie. Pusch opferte für einen Angriff einen Springer, doch Osenberg behielt die Ruhe und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab.

Nach dem 2:2-Remis müssen nun beide Teams in der letzten Runde im Aufstiegs-Fernduell auf Brettpunktjagd gehen. Möglicherweise könnte im Anschluss an die Saison sogar noch ein Stichkampf um den Aufstieg drohen. Die letzte Runde findet im März statt.


 

Rieger spielt stark auf

Dortmund, 8. Januar

Mit Licht und Schatten hat das Turnierjahr für die Aktiven des SC 1959 beim Neujahrs-Schnellschach des FS 98 Dortmund begonnen. Mario Rieger trumpfte als 13. am stärksten auf. Für Timo Röhle, Thomas Machatzke und den Halveraner Pornchai Ertelt lief es in der Kaktus-Farm durchwachsener.

60 Spieler begrüßte Pit Schulenburg zum traditionellen FS 98-Turnier. Angeführt wurde das Feld vom FIDE-Meister Jens Lütke (Bad Godesberg, DWZ 2318), der allerdings mit 5,0 Zählern nur Sechster wurde. In der 4. Runde hatte auch Timo Röhle das zweifelhafte Vergnügen, Lütke am Brett gegenüber zu sitzen, und verlor mit schwarz. Das Turnier gewann überraschend der Dortmunder Nikolaus Rudak (DWZ 1697), der seinen Sieg in der letzten Runde gegen Mario Rieger den Turnier-Erfolg perfekt machte.

Mario Rieger spielte beim 15-Minuten-Bedenkzeit-Turnier glänzend auf und lag nach sechs Runden mit 4,5 Punkten sogar auf dem siebten Platz, durfte entsprechend die letzte Runde sogar am dritten Tisch gegen den Führenden spielen. Die letzte Partie ging indes ein wenig zu leicht verloren, so dass Rieger noch auf Rang 13 zurückfiel - gleichwohl war es eine sehr gute Gesamtleistung der Nummer drei des SC 1959-Bezirksliga-Teams.

Timo Röhle spielte mit Licht und Schatten, gewann seine Pflichtpartien, hatte aber gegen die höher eingestuften Akteure keine Erfolge zu verbuchen. So erspielte er mit 3,5 Zählern exakt 50 Prozent und wurde 28. - knapp schlechter als sein Setzlistenplatz. Gar schauderlich waren die Gesamtleistung von Thomas Machatzke, der drei Schwarzsiege einfuhr, dagegen viermal verlor, dreimal davon mit weiß. Dabei verschenkte er zwei sehr remisliche Stellungen. Andererseits gewann er zwei Partien, die eigentlich verloren waren. 3,0 Zähler und Rang 37 waren für Machatzke an einem Tag ohne größere Lichtblicke ein schmeichelhaftes Ergebnis.

Pornchai Ertelt vom SV Halver startete furios ins Turnier, besiegte in Runde eins den vierten der Setzliste (DWZ über 2000) und ließ in Runde zwei ein schönes Remis folgen. Danach allerdings lief nicht mehr viel zusammen. Noch ein Pünktchen aus den weiteren fünf Partien kam hinzu - unterm Strich blieb Ertelt mit 2,5 Zählern der 45. Platz. Der Anfang hatte mehr versprochen.


 

Pechsträhne setzt sich fort

Verden/Aller, 5. Januar

Niedersächsische Landesmeisterschaft
5. + 6. Runde
Frühling (Aurich, DWZ 1092) - Bien 1:0
Bien - Gerken (Lüneburg, DWZ 953) 0:1

Das war nicht Christian Biens Turnier: Mit einem Zähler aus sechs Partien steigt Bien (aus beruflichen Gründen langfristig geplant) vorzeitig aus dem Turnier aus hat in Verden reichlich DWZ-Punkte verloren.


 

Zwei Niederlagen für Bien

Verden/Aller, 4. Januar

Niedersächsische Landesmeisterschaft
3. + 4. Runde
Rux (Gretenberg, DWZ 1815) - Bien 1:0
Bien - Krüger (Lüneburg, DWZ 846) 0:1

Das war nicht Christian Biens Tag: Gerade 35 Züge benötigte er für seine beiden Niederlagen. Sein lapidarer Kommentar: "Ohne Worte." Er ist nach vier Runden nun 142. des Klassements.


 

Bien bei Landesmeisterschaft

Verden/Aller, 3. Januar

Niedersächsische Landesmeisterschaft
1. + 2. Runde
Bien - Möller (Lingen, ohne DWZ) 1:0
Bounine (Hannover, DWZ 1720) - Bien 1:0

Der SC-1959-Sozialwart Christian Bien spielt direkt zu Jahresbeginn für seinen neuen Klub SK Wildeshausen die Landesmeisterschaft in Verden an der Aller. Am 1. Tag gewann er zunächst gegen die junge Hannah Möller, verlor dann aber gegen den starken Jugendlichen Daniel Bounine. Der SC 1959 drückt Christian und unseren Freunden aus Wildeshausen die Daumen!