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 NEWS 2008
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DEZEMBER

Nullsummenspiel

Paderborn, 29. Dezember

Schachtürken-Cup
B-Open, 7. Runde
Rieger - Martens (Rheda, DWZ 1572) 1:0

Mit 4,5 Punkten hat Mario Rieger den 17. Platz unter 96 Startern im B-Open belegt. DWZ-technisch sind die Open ein "Nullsummenspiel" gewesen - Mario hat weder Punkte gewonnen noch verloren. Nicht nur Mario war "zwischen den Jahren" in Sachen Schach unterwegs. Ein Bericht aus den Lüdenscheider Nachrichten:

Die Zeit "zwischen den Jahren" nutzten auch in diesem Jahr wieder einige Schachspieler aus dem Bezirk Sauerland, um ihre Form zu überprüfen. Bei den Unna Open 2008 nahmen vier heimische Aktive teil. Beim 5. Schachtürkencup in Paderborn vertrat ein Quartett die Farben des Bezirks.
Ausgezeichnet waren die Ergebnisse in Unna. Der junge Halveraner Philipp Kelbling, der inzwischen für die SG Bochum 31 spielt, belegte als 13. der Setzliste mit 4,5 Zählern aus sieben Partien den elften Rang und gewann zehn DWZ-Punkte hinzu (nun 2035). Kelbling startete mit 4,5 Zählern aus sechs Partien exzellent, musste sich in der Schlussrunde dann aber seinem favorisierten Bochumer Teamkollegen Jens Kotainy geschlagen geben - der Hohenlimburger belegte den vierten Rang. Das Turnier gewann Fidemeister Jens Lütke aus Godesberg vor dem Ex-Plettenberger Aleksej Litwak, der inzwischen für den SV Koblenz spielt.

Ein gutes Turnier spielte auch Vladimir Dolgopolyj. Der Bezirksmeister der Vorsaison vom SV Halver holte als 30. der Setzliste wie Kelbling 4,5 Punkte und wurde damit 17. und gewann acht DWZ-Punkte dazu (nun 1872). Der Halveraner Alexander Kelbling (SV Meschede) spielte mit 3,5 Zählern sein DWZ-Rating um 18 Punkte auf nun 1810 nach oben. Als 38. der Setzliste belegte er Platz 38 - eine Punktlandung. In der letzten Runde spielte der ältere Kelbling-Bruder gegen den jungen Martin Riederer von der SvG Plettenberg remis. Der Meinerzhagener in Plettenberger Diensten zeigte die relativ gesehen herausragendste Leistung der heimischen Starter - auf Positon 53 gesetzt, holte er 3,5 Punkte und wurde damit 39. unter 73 Startern, gewann zudem 84 DWZ-Punkte hinzu (nun 1595). Riederer bestätigte damit seine tollen Leistungen der Saison.

Beim 5. Schachtürkencup war die Bilanz für das Sauerland-Quartett durchwachsener. Drei der vier Akteure kamen mit negativer DWZ-Bilanz aus Paderborn zurück, für den Vierten im Bunde, Mario Rieger (SC Schalksmühle) war s ein "Nullsummenspiel". Er holte beim B-Open ordentliche 4,5 Zähler aus sieben Partien und belegte als 25. der Setzliste den 17. Platz. Im DWZ-Rating bedeutete dies, dass seine Zahl (1664) konstant bleibt. Highlight aus Sicht von Mario Rieger war in Paderborn der Sieg in Runde vier gegen den Paderborner Markus Radde, der zu den topgesetzten Spielern gehörte und am Ende Neunter wurde. Rieger verlor nur eine Partie, machte allerdings unterm Strich zu häufig remis. Trotzdem keine schlechte Turnierleistung.

Im A-Open starteten zwei Akteure der Svgg Lüdenscheid und ein Spieler der SF Lennestadt: Andreas Schäfers (Svgg Lüdenscheid, 41. der Setzliste) feierte zwei Siegpartien und wurde am Ende mit 3,0 Zählern 69. - sein DWZ-Verlust: 32 Punkte (nun 1909). Vereinskollege Michael Wärtsch wurde als 92. der Setzliste mit 2,0 Zählern 85. - Wärtsch remisierte im starken Feld zweimal und gewann einmal kampflos. Sein DWZ-Verlust: 13 Punkte (nun 1682). Der Lennestädter Ingo Theile-Rasche feierte einen Sieg gegen Wärtsch und holte dazu drei Remis. 2,5 Zähler reichten dem 62. der Setzliste zu Rang 78. DWZ-Verlust: 25 Punkte (nun 1836). Das A-Open gewann im Nixdorf-Museums-Forum, das ein exzellentes Ambiente bot, der junge Fidemeister Vitali Braun vor Großmeister Lev Gutman.


 

Kein guter Tag

Paderborn, 28. Dezember

Schachtürken-Cup
B-Open, 5. + 6. Runde
Rieger - Warkentin (SC Kruft, DWZ 1683) 0:1
Haase (Delbrück, DWZ 1460) - Rieger remis

Damit hat Mario Rieger vor der letzten Runde 3,5 Zähler aus sechs Partien und ist 26. des Klassements.


 

Kölz siegt in Paderborn

Paderborn, 28. Dezember

Mit exzellenten Ergebnissen kehrte ein Nachwuchs-Duo des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid am Sonntag vom Schachtürken-Cup in Paderborn zurück. Niklas Kölz gewann die U 8- Klasse überlegen. Robert Leonidas belegte bei seinem ersten Turniereinsatz überhaupt in der U 10-Klasse den 15. Platz - punktgleich mit dem Achtplatzierten.

Mit dem Schachtürken-Cup lockt der SK Blauer Springer Paderborn seit einigen Jahren Spieler aus ganz NRW zu Open- und Jugendturnieren in die alte Bistumsstadt. Im März 2004 hatte das Heinz-Nixdorf-Museums-Forum den ursprünglich von Wolfgang von Kempelen konstruierten Schachtürken als originalgetreue Rekonstruktion der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Nixdorf-Museum finden seitdem im sehr angenehmen Ambiente die Schachtürken-Cup-Turniere statt. Zudem stellt die Firma Nixdorf auch ihre Computerspiele vor.

Die Jugendturniere waren sehr gut organisiert. Insgesamt rund 90 Jugendliche spielten in den vier Altersklassen um die Siege. In der U 8-Klasse starteten 17 Spieler. Der siebenjährige Niklas Kölz vom SC 1959 war in dieser Konkurrenz eine Klasse für sich. Alle sieben Partien - die Bedenkzeit betrug 15 Minuten - gewann Kölz überlegen. So verwies der derzeitig Zweite der NRW-Cup-Wertung Florian Beizai (SK Sieker Bielefeld, 5,5 Punkte) und Lokalmatador Yakub Irkilmez (4,5 Zähler) auf die Ränge zwei und drei. Bereits eine Runde vor dem Ende stand Kölz, der sehr konzentriert schöne Mattsiege herausspielte, als Sieger fest. Lohn war ein großer Siegerpokal für den SC-Akteur.

Robert Leonidas übertraf bei seinem ersten Turniereinsatz mit vier Siegen in sieben Partien die Erwartungen sogar. In der U 10-Klasse starteten 29 Teilnehmer. Nach einer Startniederlage gegen einen starken Gegner gewann Leonidas zwei Partien, verlor dann in der Runde vier und fünf zwar zweimal, ließ aber zuletzt nochmals zwei Siege folgen. Mit 4,0 Zählern lag er über der 50-Prozent-Marke, wurde am Ende punktgleich mit dem Achtplatzierten 15 und bestätigte seinen deutlichen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Das U 10- Turnier gewann der Dortmunder Bezirksmeister Frederic Vonhoff (Ewaldi Aplerbeck) vor Johannes Neuwald (SF Paderborn) und Simon Wefers (SV Ahlen). Für die beiden Schalksmühler Akteure war es ein schöne Ausklang des sehr erfolgreichen Schachjahres 2008.


 

Kleinschmidt verteidigt Titel

Schalksmühle, 28. Dezember

Der Titelverteidiger gab sich keinerlei Blöße: Uwe Kleinschmidt gewann am Sonntag zum zweiten Mal in Folge den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Der DWZ-Favorit gab nur gegen Timo Röhle einen halben Zähler ab und verwies somit am Ende Tobias Klampt und Timo Röhle auf die Ränge zwei und drei.

Mit dem Termin zwischen den Jahren hatte der SC 1959 letztlich kein so glückliches Händchen bewiesen. Nahmen im vergangenen Jahr noch 18 Spieler an dem Vereinspokalturnier im Schnellschach teil, so stellten sich diesmal nur sechs Akteure dem Kampf um den Pokal, der im Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden Alois Piotrowski mit einer Bedenkzeit von 21 Minuten ausgespielt wurde. Bei dieser Teilnehmerzahl verzichtete der SC 1959 diesmal auf den K.o.-Modus - gespielt wurde ein normales Rundenturnier.

Das Feld war zwar klein, dafür aber durchaus fein besetzt. Direkt in der 1. Runde fiel im Nachhinein eine Art Vorentscheidung, als Uwe Kleinschmidt mit weiß Tobias Klampt in die Knie zwang. Timo Röhle , zweiter nach DWZ als Rivale anzusehender Kontrahent, patzte dagegen gegen Klaus Eckhardt. Ergebnisse, die die Richtung vorgaben. Kleinschmidt sollte nurmehr in der 4. Runde gegen Röhle einen halben Zähler abgeben und gewann mit 4,5 Punkten letztlich souverän. Tobias Klampt verlor in Runde vier gegen Altmeister Erwin Gregull . Ihm blieb mit 3,0 Zählern trotzdem der zweite Platz - vor Timo Röhle, der mit 2,5 Punkten genau 50 Prozent erspielte. Seine beiden Auftaktniederlagen gegen Klaus Eckhardt und Tobias Klampt waren indes nicht mehr zu kompensieren. Martin zu Putlitz teilte sich mit 2,0 Punkten mit Erwin Gregull den vierten Rang. Klaus Eckhardt ging nach seinem überraschenden Startsieg gegen Timo Röhle in der Folge leer aus und wurde mit einem Punkt Sechster. Trotz der geringen Resonanz war es am Ende ein interessantes Turnier geworden.


 

Rieger: Bislang "drei aus vier"

Paderborn, 28. Dezember

Schachtürken-Cup
B-Open, 3. + 4. Runde
Rieger - C. Schmidt (Werries, DWZ 1573) remis
Radde (Wewelsburg, DWZ 1772) - Rieger 0:1


 

Rieger in Paderborn

Paderborn, 27. Dezember

Schachtürken-Cup
B-Open, 1. + 2. Runde
Rieger - Kühler (Lippstadt, DWZ 1366) 1:0
O. Fartmann (Baumschulenweg, DWZ 1405) - Rieger remis


 

APG-Pokal am Sonntag

Schalksmühle, 26. Dezember

Die Jahresabschlussfeier war bereits - am Sonntag, 28. Dezember, klingt das Schachjahr sportlich aus. Gespielt wird ab 14 Uhr im Feuerwehrgerätehaus um den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal. Im Gedenken an den langjährigen Vorsitzenden beträgt die Bedenkzeit 21 Minuten pro Spieler pro Partie. Gespielt werden fünf Runden nach Schweizer-System, anschließend Halbfinale (1-4, 2-3) und Finale. Teilnahmeberechtigt sind ausnahmsweise nur Mitglieder des SC 1959. Titelverteidiger ist Uwe Kleinschmidt. Der SC 1959 würde sich über eine gute Resonanz freuen.


 

SC feiert Weihnachten

Schalksmühle, 22. Dezember

Jugend und Senioren des SC 1959 haben ausgiebig Weihnachten gefeiert. Am Nachmittag war zunächst für den Nachwuchs Tandem-Schach , Kuchen-Essen, Simultanspiel , Bescherung und Kegeln angesagt. Abends feierten die Senioren traditionell beim Weihnachtskegeln.

Elf Jugendliche traten im Simultanmatch gegen Vereinsmeister Uwe Kleinschmidt an. Am längsten kämpften Niklas Kölz und Mike Bocklenberg - auch Robert Leonidas hielt sich sehr lange gut, während Marius Osenberg und Gianluca Falcone relativ schnell in der Eröffnung fehlgriffen. Während am Ende Niklas Kölz in lange remisträchtiger Stellung durch einen Spieß einen Läufer und damit später die Partie verlor, gelang Bocklenberg nach einem Qualitäts- und später Figurengewinn ein Sieg gegen Uwe Kleinschmidt. So endete der Simultankampf 10:1 für den Vereinsmeister.

Im Anschluss an den Kampf bekamen alle Jugendlichen ein neues Vereins-Polo-Shirt , das die Kanzlei Bergfeld & Partner gesponsort hat (dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kanzlei und Heiko Kölz !). Außerdem warteten Schokoladenpräsente und kleine Preise für die fleißigsten Youngster. Mike Bocklenberg nahm in diesem Jahr 29 Mal an den Trainings-Nachmittagen teil und erhielt dafür ein "Fritz & Kishon-Schachprogramm". Niklas Kölz war 25 Mal dabei, Quentin Grob 19 Mal. Auch sie erhielten Präsente. Mit elf Jugendlichen war die Weihnachtsfeier sehr gut besucht.

Die Senioren - unter ihnen der frisch gebackene Vater Christian Hochheusel - feierten am Abend im Vereinslokal "Zur Kuhle". Vor das leckere Essen von Maria waren alternativ Kegeln oder ein Schach-Hörspiel , das Uwe Kleinschmidt mitgebracht hatte, gestellt. Das Hörspiel bereitete allen viel Spaß, das Essen im Anschluss war gewohnt lecker und reichhaltig. Und anschließend wurde beim lockeren Kegeln das Jahr ausklingen gelassen. Erstmals feierte der SC 1959 nacheinander mit der Jugend und den Senioren, so dass von denjüngsten Schachspielern (Clemens Leonidas und Niklas Kölz) bis zum 83-jährigen Erwin Gregull alle Altersklassen vertreten waren. Ein schöner Jahresabschluss!


 

Neuenrade II marschiert

Kreisgebiet, 21. Dezember

Bezirksklasse Sauerland, 3. Runde
SF Neuenrade II - KS Lüdenscheid II 5,5:0,5
SV Halver III - SvG Plettenberg III 2:4
SF Lennestadt II - VfB "Turm" Altena 1,5:4,5
SF Attendorn - Svgg Lüdenscheid III verlegt

Damit führt Neuenrade II das Klassement mit 6:0-Zählern alleinig an.


 

Röhle holt Turniersieg

Schalksmühle, 19. Dezember

Timo Röhle hat das gemeinsame Weihnachts-Schnellschachturnier des SV Halver und SC 1959 gewonnen. Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer-System. Zwar verlor Röhle direkt in Runde eins gegen Ralph Kämper (SV Halver), danach sammelte er aber 5,5 Zähler und verwies Kämper (5,0) auf Rang zwei. Martin zu Putlitz (SC 1959) wurde punktgleich Dritter, ebnete Röhle mit seinen Siegen gegen Kämper und Dolgopolyj den Weg zum Sieg. Zwölf Spieler nahmen teil.

Endstand [245 KB]


 

Hälvertalcup nach Schalksmühle

Schalksmühle, 18. Dezember

Hälvertalcup, 5. Runde

Machatzke - Ertelt 1:0
van der Gaag - Kölz 1:0
Osenberg - Lindemann - +


Der Hälvertalcup, das gemeinsame Ein-Stunden-Turnier des SV Halver und SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, geht bei seiner dritten Auflage erstmals an einen Spieler aus Schalksmühle: Thomas Machatzke (SC 1959) hielt sich auch in der letzten Runde mit einem Weißsieg gegen Pornchai Ertelt schadlos und sicherte sich damit mit 4,5 Zählern vor Titelverteidiger Eric van der Gaag (SV Halver, 4,0) und dem punktgleichen Vorjahreszweiten Timo Röhle (SC 1959) den Turniersieg.

Nach den ersten vier Runden des Cups, an dem sich 16 Spieler beteiligten, hatte Ralph Kämper vom SV Halver die besten Karten gehabt. Kämper hatte das Klassement mit 3,5 Zählern und sehr guter Buchholz-Wertung angeführt. In der letzten Runde saß er mit schwarz Timo Röhle gegenüber. Nach Niederlagen in der Gemeindemeisterschaft und im Bezirks-Einzelpokal gelang es Röhle diesmal, Kämper in die Knie zu zwingen. Röhle, der nur in Runde eins überraschend gegen Janik Arens verloren hatte, spielte somit mit vier Punkten auch ein sehr gutes Turnier und schob sich noch aufs Treppchen vor.

Röhle ebnete mit seinem Sieg vor allem aber Machatzke den Weg zum Turniersieg. Der SC-Vorsitzende hatte wie Kämper 3,5 Zähler aufgewiesen und spielte im letzten Spiel mit weiß gegen Pornchai Ertelt, der nach Kämpers Niederlage selbst noch Chancen auf den Sieg hatte. So eröffnete Ertelt scharf - in einem offenen Gefecht gewann Machatzke nach einem taktischen Schlag eine Figur und später die Partie. Damit war der Turniersieg sicher. Vor Ertelt hatte Machatzke überraschend die Halveraner van der Gaag und Dolgopolyj geschlagen und gegen Kämper Remis gemacht. Für ihn war es ein ausgezeichnetes Turnier.

Eric van der Gaag gab sich nach seiner Niederlage gegen Machatzke in Runde zwei zwar keinerlei Blöße mehr und schraubte seine Hälvertalcup-Bilanz nach den zwei Turniersiegen 2006 und 2007 auf 13,5 Punkte aus 15 Partien - zum Titelhattrick aber reichte es nicht mehr. In der letzten Runde setzte sich van der Gaag nach zähem Kampf gegen Heiko Kölz (SC 1959) durch. Kölz, der nur gegen van der Gaag und Kämper Niederlagen bezog, spielte mit 2,5 Zählern als Turnierachter auch ein gutes Turnier.

Im Verfolgerfeld des Spitzentrios wurde Ralph Kämper (SV Halver) mit 3,5 Zählern Vierter. Janik Arens, Youngster der Svgg Lüdenscheid, kam durch einen kampflosen Sieg in Runde fünf gegen den SVH-Ehrenvorsitzenden Rudi Poguntke auf 3,0 Zähler und wurde ausgezeichneter Fünfter und damit bester Jugendlicher des Turniers. Pornchai Ertelt, der ebenfalls stark aufspielte, und Lothar Mirus (beide SV Halver) blieben mit jeweils 3,0 Zähler, aber schlechterer Buchholz-Wertung die Ränge sechs und sieben vor Heiko Kölz, der wie Gerhard Raatz (9., SV Halver) 2,5 Punkte und gegenüber Raatz die bessere Buchholz-Wertung aufwies.

Auf Rang zehn begann das Feld der Spieler, die weniger als 50 Prozent holten. Der Bezirksmeister des Vorjahres, Vladimir Dolgopolyj (SV Halver, 2,0), fand sich hier als Turnierzehnter überraschend wieder. Er verlor in der letzten Runde gegen Lothar Mirus. Auf den weiteren Rängen folgten Siegfried Lindemann (11.), Rudi Poguntke (12., beide SV Halver, beide 2,0), Marius Osenberg (13., SC 1959), Matthias Büge (14., SV Halver), Gianluca Falcone (15., SC 1959) und Altmeister Arnold Schäfer (16., SV Halver, alle 1,0 Zähler).

Erstmals nahmen am Hälvertalcup mehr Spieler des SV Halver als vom SC 1959 teil. Die Zahl der kampflosen Partien in der zweiten Turnierhälfte machte den Turnierleitern Gerhard Raatz und Thomas Machatzke keine Freude. Trotzdem war ein schönes Turnier. Die Sieger werden Anfang des Jahres 2009 bei einer gemeinsamen Veranstaltung beider Vereine ausgezeichnet.

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Kämper im Endspiel

Halver, 17. Dezember

Bezirks-Einzelpokal, Halbfinale
Dolgopolyj - Kämper 0:1

Damit trifft Ralph Kämper vom SV Halver im Finale am 17. Januar auf Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid), der sich im Halbfinale zuvor gegen Philipp Denger durchgesetzt hatte.


 

Wetzel, wer sonst?

Schalksmühle, 16. Dezember

Altmeister Uli Wetzel hat das Preisskat-Turnier des SC 1959 gewonnen. Mal wieder - an Wetzel geht im Skat beim SC 1959 kein Weg vorbei. Der 81-Jährige brachte es auf 1722 Punkte und hatte damit einen satten Vorsprung vor Thomas von Knebel (1309), Horst Klampt (1199) und Christian Hochheusel (1160). Thomas Machatzke spielt nur den zweiten Durchgang und wurde noch Fünfter (853 Punkte). Das Feld wurde abgeschlossen von Tobias Klampt (802) und Franz Hoschkara (764).


 

Zwei kampflose Siege

Schalksmühle, 10. Dezember

Hälvertalcup, 5. Runde

Arens - Poguntke + -
Schäfer - Falcone - +

Rudi Poguntke und Arnold Schäfer haben ihre letzten Partien des Hälvertalcups kampflo aufgegeben.

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Schwarzer Kreisliga-Sonntag

Plettenberg/Lennestadt, 14. Dezember

Kreisliga Sauerland, 3. Runde
SF Lennestadt III - SC 1959 III 3:2
Busch - Schwarzer + -; Schultze - Gerhardt 1:0; Mertens - Hahnel 1:0; Sassenrath - Falcone 0:1; Gutsche - R. Leonidas 0:1
SvG Plettenberg IV - SC 1959 II 3:2
F. Wortmann - C. Hochheusel remis; Soltysik - zu Putlitz remis; Boxhammer - Kernchen 0:1; Palatzky - Bocklenberg 1:0; Kensche - Grob 1:0

Schwarzer Kreisliga-Sonntag für den SC 1959 Schalksmühle-Hülscheid: Beide Teams verloren in der Fremde - vor allem die Niederlage der SC-Reserve in Plettenberg ist - wenn schon kein Beinbruch, denn das Team ist trotzdem mit einem Zähler Vorsprung Halbzeitmeister - so doch ein Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen, kommt es doch jetzt wahrscheinlich am letzten Spieltag zu einem Endspiel gegen die SvG Plettenberg IV um den Aufstieg.

In Plettenberg verlor der SC 1959 verdient. Die Vier-Täler-Städter hatten erstmals in dieser Saison ein ganz starkes Team aufgestellt, der SC 1959 setzte zwei Jugendliche ein. Quentin Grob (5) spielte gegen Kensche zwar mutig gegen die Königsstellung und hatte gute Ideen, büßte aber entscheidendes Material ein und verlor nach eineinhalb Stunden. Auf 2:0 erhöhte für die SvG der DWZ-stärkste Akteur der Gastgeber, Palatzky. Mike Bocklenberg (4) hielt gegen ihn lange gut mit, überschritt aber im 36. Zug - inzwischen schlechter stehend - die Zeit. Trotzdem eine ordentliche Leistung von Bocklenberg.

Auf 1:2 verkürzte wenig später Peter Kernchen, der gegen "Altmeister" Fritz Boxhammer mit weiß von Beginn an gut gestanden hatte. Boxhammer verteidigte sich zwar zäh, am Ende aber liefen Kernchen Freibauern wie von selbst, so dass Boxhammer aufgab. An den vorderen beiden Brettern brauchte der SC so noch einen Sieg, um zumindest ein Teamremis zu erreichen - kämpfte aber vergeblich. Christian Hochheusel stand gegen Frank Wortmann mit weiß sogar eher ein bisschen schlechter und akzeptierte so das Remisangebot seines Gegners. Martin zu Putlitz kämpfte mit schwarz und offenem Visier gegen Stefan Soltysik. So eroberte er die Qualität, hatte allerdings zwei Bauern weniger. Auch sein Remis war das korrekte Ergebnis. Damit hatten die Plettenberger den Kampf für sich entschieden und die Meisterschaft wieder spannend gemacht.

Die dritte Mannschaft reiste nur zu viert und arg ersatzgeschwächt zu den SF Lennestadt III. Trotzdem war beim jungen SF-Team ein Sieg möglich. Am Ende war das 2:3 äußerst unglücklich. Ein tolles Debüt bei den Senioren gab Robert Leonidas. Der U10-Akteur gewann direkt sein erstes Pflichtspiel in der Mannschaft gegen den Erwachsenen Stephan Gutsche - eine klasse Leistung. Auch Gianluca Falcone (4) siegte gegen Henning Sassenrath. Und so hatte der SC 1959 trotz der Niederlage von Philipp Hahnel gegen Lars Mertens alle Chancen, denn Sascha Gerhardt hatte am 2. Brett gegen Marco Schultze bereits einen Läufer und einen Bauern gewonnen. Doch nach drei Stunden griff Gerhardt fehl und geriet noch auf die Verliererstraße - was ihn selbst am meisten ärgerte. So stand am Ende eine knappe 2:3-Niederlage und doch die Erkenntnis, dass sich das Team sehr gut geschlagen hatte.


 

Durchweg Niederlagen

Kreisgebiet, 14. Dezember

Verbandsliga Südwestfalen, 4. Runde
Svgg Lüdenscheid - SG Ennepe-Ruhr-Süd 3,5:4,5
SV Halver - KS Iserlohn 2,5:5,5
SF Herdecke - SvG Plettenberg 4,5:3,5

Verbandsklasse Süd, 4. Runde
Hellertaler Sfr - SvG Plettenberg II 5,5:2,5
SV Kreuztal - SF Neuenrade 5:3

Halver und Plettenberg erlitten die ersten Niederlagen. Neuer Spitzenreiter der Verbandsliga ist das Team aus Bergneustadt/Derschlag.


 

Titelkämpfe ausgefallen

Plettenberg, 13. Dezember

Da Martin Riederer (SvG Plettenberg) der einzige Spieler des Bezirks war, der an den Einzelmeisterschaften der U18 und U16 teilnehmen wollte, wurden die Titelkämpfe am Samstag vor Ort in Plettenberg "mangels Masse" abgesagt. Auch der SC 1959 hatte keine Teilnehmer gestellt. Kein gutes Zeugnis für uns und den Bezirk!


 

Grob schlägt Osenberg

Schalksmühle, 12. Dezember

Jugend-Gemeindemeisterschaft, 7. Runde
Marius Osenberg - Quentin Grob 0:1

Überblick [279 KB]


 

Röhle schlägt Kämper

Schalksmühle, 10. Dezember

Hälvertalcup, 5. Runde

Röhle - Kämper 1:0

Mit diesem Sieg hat sich Timo Röhle an die Spitze des Klassements gesetzt und Ralph Kämper auf jeden Fall den Turniersieg geraubt. Das zweite Topspiel zwischen Thomas Machatzke und Pornchai Ertelt sagte Machatze wegen einer Grippe ab. Es findet nächste Woche statt.

Zwischenstand [380 KB]


 

VM: Röhle Vizemeister

Schalksmühle, 9. Dezember

Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), Nachholspiele

Kernchen - zu Putlitz remis
Rieger - Röhle 0:1


Damit ist die Meisterschaft beendet. Timo Röhle hat sich noch auf Rang zwei geschoben. Ein Abschlussbericht:

Uwe Kleinschmidt ist neuer Vereinsmeister des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Der erst vor gut einem Jahr dem SC 1959 beigetretene Lüdenscheider sicherte sich mit einer souveränen Turnierleistung den TItel. Mit 6,0 Zählern wies er am Ende zwar nur einen Zähler Vorsprung auf Vizemeister Timo Röhle auf - seine einzige Niederlage bezog Kleinschmidt allerdings erst in seiner letzten Partie gegen Mario Rieger. Und da stand er bereits als neuer Meister fest.

Acht Spieler hatten die Vereinsmeisterschaft in der A-Klasse aufgenommen. Stefan Liedtke sagte seine Teilnahme aber wieder ab. Klaus Eckhardt schied nach drei Spielen aus privaten Gründen ebenfalls vorzeitig aus. So spielten nur sechs Akteure das Turnier durch. Hinter Kleinschmidt ging es bis zur letzten Turnierpartie eng zu. Mit einem Sieg gegen Mario Rieger holte sich Timo Röhle (5,0) Zähler den Vizetitel. Rieger (4,5 Zähler/Buchholz 11.25) blieb damit nur Rang drei vor dem punktgleichen Martin zu Putlitz (4,5), der in der Buchholz-Wertung nur 9,75 Zähler aufwies. Zu Putlitz remisierte im letzten Nachholspiel gegen Peter Kernchen und verpasste dadurch einen Treppchenplatz. Trotzdem dürfte der entthronte Titelverteidiger mit seiner Turnierleistung den größten DWZ-Zuwachs erwarten und somit nicht unzufrieden sein.

Auf den Rängen fünf und sechs landeten Peter Kernchen und Horst Radczewill, die beide beachtliche 3,5 Zähler sammelten. Kernchen hatte mit 7,25 Zählern in die Buchholz-Wertung Vorteile gegenüber Radczewill (5,75) und wurde somit Fünfter.

So ganz zu Ende ist die Vereinsmeisterschaft für den neuen Sieger Uwe Kleinschmidt noch nicht. Wie es in den letzten Jahren Tradition gewesen ist, wird der neue Vereinsmeister im Rahmen der Jugend-Weihnachsfeier am 22. Dezember ein Simultanspiel gegen den Nachwuchs des Vereins bestreiten. Und keine Frage - auch das wird Kleinschmidt sicher eine gute Figur machen...

Endstand [318 KB]


 

Krimi ohne Happyend

Schalksmühle, 7. Dezember

Bezirksliga Sauerland, 3. Runde
SC 1959 - SF Lennestadt 3,5:4,5
SV Werdohl - SV Halver II 4:4
KS Lüdenscheid - Svgg Lüdenscheid II 6,5:1,5
spielfrei: SF Attendorn


Am Ende fehlte das Quäntchen Glück, das der SC 1959 in den ersten beiden Mannschaftskämpfen gepachtet zu haben schien: 3,5:4,5 unterlag die erste Mannschaft im Spitzenspiel der Bezirksliga Sauerland gegen den Verbandsklassen-Absteiger SF Lennestadt. Die Lennestädter sind nach dem überraschenden Remis des SV Halver II in Werdohl nun nach drei Runden das einzige Team ohne Verlustpunkt. Der SC 1959 bleibt dank des einen mehr ausgetragenen Spiels gegenüber Halver II Tabellenzweiter.

Der SC 1959 musste im Spitzenspiel Bodo Lüttich, Thomas Machatzke und Arnfried Koch ersetzen, konnte zudem nicht mehr auf Peter Kernchen und Martin zu Putlitz zurückgreifen. Da auch der junge Vater Christian Hochheusel nicht zur Verfügung stand, musste hinten improvisiert werden. Am 7. Brett feierte Peter Tschersich sein Comeback, am 8. Brett absolvierte der erst in dieser Woche aktiv gemeldete Dmitri Adomeit, der inzwischen in Kassel studiert, seine Premiere für den SC 1959. Die Gäste aus Lennestadt mussten ihre Nummer sieben, Ralf Cordes, ersetzen. Dafür spielte Klaus Sänger.

In der Partie von Dmitri Adomeit schien das Pendel auch zum ersten Mal zugunsten des SC 1959 auszuschlagen. Im Königsgambit stand Adomeit glänzend. Nach einem Qualitätsopfer fand er aber nicht mehr die besten Züge, so dass sich Sänger konsolidierte - es sollte ein langer Kampf werden. Eher, aber keineswegs früh waren andere Partien beendet. Am Spitzenbrett trotzte Uwe Kleinschmidt mit schwarz dem deutlich DWZ-stärkeren Reiner Stupperich mit einer sehr guten Vorstellung ein Remis ab. Danach ging es erst einmal bergab: Peter Tschersich (7) ging gegen Alexander Gonther mit einem Minusbauern ins Endspiel und verlor. Timo Röhle (2) hatte gegen Ingo Theile-Rasche von Beginn an Probleme, griff in Zeitnot aber komplett fehl und gab die Partie auch auf. Es hieß 0,5:2,5.

So schnell wie der Rückstand gekommen war, so ging er indes auch wieder. Mario Rieger (3) zeigte mit schwarz gegen Thomas Soemer eine gute Vorstellung - als er seinem Gegner mit Matt oder Damengewinn drohte, opferte der noch kurz die Dame, gab dann aber zügig nach dem 24. Zug auf. Thomas Orlik (5) benötigte mehr Züge für seinen Erfolg gegen Franz-Josef Schleime. Zwischenzeitlich stand er nicht gut, doch starke Freibauern und ein schönes Manöver im Turmendspiel brachten ihm letztlich doch noch den entscheidenden Vorteil. Zwischenstand: 2,5:2,5.

Die Situation war nun durchaus vielversprechend, doch sie sollte nicht halten, was sie versprach. Dmitri Adomeit hatte seinen Stellungsvorteil inzwischen hergeben müssen und kämpfte längst ums Remis. Vergebens jedoch - zwei starke Türme von Klaus Sänger machten ihm schließlich den Garaus zum 3,5:2,5 für die Gäste. Auch dies ließ aber Möglichkeiten, denn Tobias Klampt (6) stand gegen Bernward Kouril gut, und Volker Niebuhr (4) gegen Rolf Dittmann lange auch gewiss nicht schlecht. Doch während Klampt zäh seinen Vorteil nach Hause spielte, eine Figur und später die Partie gewann, kippte die Partie am 4. Brett: Dittmann bekam Spiel, drohte mit zwei Türmen auf der zweiten Reihe auf einmal vernichtend mit einem Matt. Volker Niebuhr musste eine Figur geben und setzte auf zwei starke Freibauern, doch die Konstellation war nicht gut genug. Rolf Dittmann nahm den Materialvorteil mit, hielt die Freibauern auf und fuhr den entscheidenden Zähler für sein Team ein. Schade für den SC 1959, der sich dem Favoriten nach einer starken Teamleistung am Ende doch geschlagen geben musste.

In den beiden anderen Mannschaftskämpfen der Bezirksliga kam es zu durchaus kuriosen Resultaten. Die Svgg Lüdenscheid II ging im Stadtderby bei den KS Lüdenscheid in dieser Höhe überraschend 1,5:6,5 unter. Der SV Halver II, im Januar nächster Gegner des SC 1959, kam trotz zweier kampfloser Sieger beim bisherigen Schlusslicht in Werdohl nicht über ein 4:4-Remis hinaus.

Bezirksliga im Überblick [183 KB]
Runde 3 im Überblick [21 KB]


 

Kämpers nächster Titel

Schalksmühle, 6. Dezember

Der Nikolaustag bescherte Ralph Kämper den nächsten Titel: Der Spieler des SV Halver, der in diesem Jahr bereits Schalksmühler Gemeindemeister und Sieger des Karl-Gottfried-Kalle-Pokals geworden ist, sicherte sich den Sieg beim Nikolausblitzturnier, das gleichzeitig als Offene Gemeindemeisterschaft im Blitzschach ausgeschrieben war.

Als Blitz-Gemeindemeister tritt Kämper die Nachfolge von Dirk König (SV Halver) an, der aufgrund des Viererpokal-Endspiels diesmal nicht am Start war. Kämpers Sieg war ein überlegener. Bei 14 Teilnehmern am Nikolausblitz wurde ein Rundenturnier gespielt. Kämper gab dabei nur einen halben Zähler in 13 Partien ab - gegen den Schalksmühler Mario Rieger . Am Ende hatte der Halveraner somit 2,5 Zähler Vorsprung auf die nächsten Verfolger.

Den zweiten Rang teilten sich Timo Röhle (SC 1959) und Vladimir Dolgopolyj (SV Halver), die beide auf 10,0 Zähler und 51,0 Punkte in der Sonneborn-Berger-Wertung kamen. In der vorletzten Runde besiegte Röhle den Halveraner im direkten Duell und zog so am Ende mit ihm gleich. Gegen Kämper unterlagen beide Verfolger auf den Treppchenplätzen.

Ein ausgezeichnetes Turnier spielte Peter Kernchen, der mit 9,5 Punkten Vierter wurde und so manchen Favoriten ärgerte. Auch Röhle fügte Kernchen eine Niederlage zu. Dmitri Adomeit , der aus Kassel für ein Schach-Wochenende nach Schalksmühle gekommen war, folgte mit 9,0 Zählern auf Rang fünf. Adomeit besiegte u.a. Dolgopolyj und hielt gegen Röhle remis. Auch er verpasste nur knapp die Treppchenplätze.

Neuer Jugend-Gemeindemeister im Blitzschach ist Valerian Giraud , der im Gesamtfeld mit 7,5 Zählern den sehr guten sechsten Platz belegte. Der U14-Bezirksmeister von der Svgg Lüdenscheid tritt als Jugend-Champion die Nachfolge vom inzwischen für die SG Bochum 31 aktiven Halveraner Philipp Kelbling an. Giraud verwies als Sechster gestandene Bezirksliga-Spieler wie Mario Rieger (7,0), Uwe Kleinschmidt (6,5), Martin zu Putlitz (6,0) und Pornchai Ertelt (5,5) auf die nächsten Plätze. In der Jugendwertung führte er das Feld vor seinem Lüdenscheider Teamkameraden Janik Arens (4,5) an. Arens wurde in der Gesamtwertung Elfter. Das Feld wurde von den jungen Schalksmühler Nachwuchs-Akteuren Mike Bocklenberg (2,0), Niklas Kölz (1,0) und Robert Leonidas beschlossen - das Trio hatte im starken Feld keinen leichten Stand. Am Ende gab es indes auch für sie einen Schokoladen-Nikolaus. Auf das Siegertrio und den besten Jugendlichen warteten zudem weitere vorweihnachtliche Präsente aus Schokolade (Bild vom Quartett ).

Mit dem Ausgang des Nikolaus-Blitzturnieres steht auch der Sieger der Jahresblitzserie des SC 1959 fest. In dieser Serie sammeln nur Spieler des SC 1959 über die fünf Turniere der Serie Punkte für den Jahres-Gesamtsieg. Zum dritten Mal in Folge holte sich Timo Röhle diesen Titel. Die zehn Punkte, die ihm sein Abschneiden beim letzten Turnier bescherten, waren für ihn auch bitter nötig, um den Titel zu verteidigen - er hatte am Ende mit 23 Punkte nur einen Zähler Vorsprung vor Tobias Klampt (22), dem nur der Vizetitel bleibt. Den dritten Treppchenplatz in der Jahresblitzwertung sicherte sich mit nur zwei Turnierteilnahmen Christian Hochheusel (18 Punkte) vor Klaus Eckhardt (16), Martin zu Putlitz (15) und Thomas Machatzke (14). Insgesamt platzierten sich 17 Spieler in dieser Wertung. Bester Jugendlicher war Mike Bocklenberg, der mit acht Punkten Rang zwölf belegte.

Endstand Nikolausblitz/OBGM [186 KB]
Endstand Jahresblitzserie [23 KB]


 

Plettenberg Pokalsieger

Halver, 6. Dezember

Die SvG Plettenberg hat sich den Viererpokal im Schachbezirk Sauerland gesichert. Die Vier-Täler-Städter gewannen das Finale beim SV Halver 2,5:1,5. Thomas Kuhnen (Brett 1, gegen Hendrik Mantler) und Marek Maniocha (Brett 3, gegen Volker Schmidt) gewannen für die Gäste. Dirk König (Brett 2, gegen Torsten Fischer) holte den einzigen vollen Punkt für Halver. Am 4. Brett trennten sich Eric van der Gaag und Manfred Nölke mit einem Remis. Die Glückwünsche auch des SC 1959 gehen nach Plettenberg!


 

Carina Vivien ist da

Schalksmühle, 5. Dezember

Carina Vivien ist da! Am Donnerstagabend (4. Dezember) um 21.50 Uhr kam die kleine Tochter unseres 2. Vorsitzenden Christian Hochheusel und seiner Frau Monica - der guten Seele unseres Klubs - im Dortmunder Johanneskrankenhaus zur Welt. Carina wog 2660 Gramm, ist 46 Zentimeter groß, gesund und munter. Monica geht es auch gut. "Wir freuen uns unwahrscheinlich, dass unsere Kleine da ist", sagt Christian. Wir freuen uns vom SC 1959 mit und sagen: Herzlichen Glückwunsch!


 

Spitzenspiel gegen Lennestadt

Schalksmühle, 5. Dezember

In der Bezirksliga der Schachspieler kommt es am Sonntag ab 14 Uhr in Schalksmühle zur Spitzenbegegnung. In der 3. Runde stehen sich mit dem SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid und dem Verbandsklassen-Absteiger SF Lennestadt die beiden Teams gegenüber, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind. Die Lennestädter sind vor allem an den ersten Bretter exzellent besetzt und galten schon vor dem Saisonstart neben dem SV Halver II als Aufstiegsfavorit. Auch beim Gastspiel in Schalksmühle sind die Meggener favorisiert.

Der SV Halver II, der derzeit mit 2:0-Zählern Dritter der Tabelle ist, reist am Sonntag zum Tabellenletzten SV Werdohl und ist beim letztjährigen Meister der Bezirksklasse hoher Favorit. In der dritten Partie der Runde erwarten in einem Lüdenscheider Stadtderby die Königsspringer den Nachbarn von der Svgg Lüdenscheid II. Beide Mannschaften weisen nach zwei Spieltagen 2:2- Zähler und wollen mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Spielfrei sind in der 3. Runde die SF Attendorn.


 

Endspiel im Viererpokal

Halver, 5. Dezember

Am Samstag um 14.30 Uhr findet das Endspiel im Viererpokal des Schachbezirks Sauerland statt. In Halver stehen sich dann die beiden Verbandsligisten SV Halver und SvG Plettenberg gegenüber. Es ist die erste Pokal-Entscheidung, die in dieser Spielzeit im Bezirk fällt.

Das Endspiel ist dabei ein durchaus standesgemäßes, treffen doch mit den Halveranern und den Vier-Täler-Städtern, die in der vergangenen Saison den Pokal holten, die beiden Topteams des Bezirks aufeinander. In der Verbandsliga weisen sowohl der SV Halver als auch die SvG nach drei Runden 5:1-Zähler auf und sind als einzige Teams noch ungeschlagen. Im direkten Vergleich in der Verbandsliga trennte man sich mit einem gerechten 4:4-Teamremis.

Heute in Halver wird freilich nur an vier Brettern gespielt und nicht an acht. Der Kampf erscheint dabei völlig offen. Der Sieger gewinnt nicht nur den Viererpokal des Bezirks - er qualifiziert sich gleichzeitig für den Verbands-Viererpokal. Die 1. Runde auf Verbandsebene findet am 25. Januar statt, die Paarungen hierfür werden am 14. Dezember ausgelost. Bereits qualifiziert für den Verbandspokal sind: KS Hagen/Wetter, KS Iserlohn, SV Morsbach und der SV Bergneustadt/Derschlag. Ein Sauerland- und zwei Siegerland-Vertreter werden das Feld noch ergänzen.


 

Mirus und Raatz siegen

Halver, 5. Dezember

Hälvertalcup, 5. Runde

Dolgopolyj - Mirus 0:1
Büge - Raatz 0:1

Es fanden nur zwei der acht Spiele statt, da diverse Spieler aufgrund von Grippe oder Terminen verhindert waren. Die beiden Spitzenspiele (Röhle - Kämper, Machatzke - Ertelt) finden am Mittwoch um 19.30 Uhr statt.

Zwischenstand [380 KB]


 

Samstag "doppelter Blitz"

Schalksmühle, 2. Dezember

Am Samstag findet um 15 Uhr im Saal des Feuerwehrgerätehauses der Nikolausblitz des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid statt - auf die drei Erstplatzierten und den besten Jugendlichen warten wie in jedem Jahr Schokoladenpräsente. Das Turnier ist zwar einerseits das fünfte Turnier der Jahresblitzserie, so dass die Entscheidung um die "Vereinsmeisterschaft" des SC 1959 im Blitzschach fällt. Das Turnier ist aber überdies auch als Offene Gemeindemeisterschaft im Blitzschach ausgeschrieben. Diese Titelkämpfe waren zwar bisher immer eigenständig, doch einen Extratermin hat der SC 1959 in diesem Jahr nicht mehr gefunden. Der Turniersieger erhält somit den Gemeindemeisterpokal, der beste Jugendliche wird als Jugend-Gemeindemeister im Blitzschach ausgezeichnet.
Gespielt werden am Samstag ab 15 Uhr 13 Runden nach Schweizer-System. Die Bedenkzeit beträgt fünf Minuten (Fallplättchen-Entscheid). Bei Punktgleichheit auf den Treppchenplätzen und bei der Jugendwertung entscheidet nicht die Buchholz-Wertung - in diesem Falle wird ein Stechen angesetzt. Das Turnier ist für alle Spieler offen. Auch Spieler aus den Nachbarvereinen sind eingeladen.


 

Remis im Spitzenspiel

Schalksmühle, 2. Dezember

Hälvertalcup, 4. Runde

Kämper - Machatzke remis; Ertelt - Dolgopolyj 1:0 (kl); Raatz - Röhle 0:1; Lindemann - Kölz 0:1; Schäfer - Poguntke 0:1 (kl); Falcone - Büge 0:1


Das Rennen um den Sieg beim 3. Hälvertalcup des SV Halver und SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid ist vor der letzten Runde offen. Ralph Kämper (SV Halver) und Thomas Machatzke (SC 1959) führen das Feld mit 3,5 Zählern an, wobei Kämper die bessere Buchholz-Wertung aufweist und im Kampf um den Turniersieg vor dem Finale die besten Karten hat.

In der 4. Runde saßen sich die beiden Führenden in der Spitzenpaarung direkt gegenüber. Der DWZ-Favorit Kämper hatte gegen Machatzke weiß, die Partie indes war weitestgehend im Gleichgewicht. In einem zugeschobenen Endspiel stand Machatzke am Ende sogar minimal besser - allerdings ein kaum verwertbarer Vorteil. Bei schwindender Zeit auf beiden Seiten einigten sich die Kontrahenten auf ein Remis. Kämper trifft nun in der 5. Runde mit schwarz auf Timo Röhle (SC 1959), der gegen Gerhard Raatz gewann und damit nun 3,0 Zähler aufweist. Machatzke hat weiß gegen Pornchai Ertelt (SV Halver), der sich mit seinem kampflosen Sieg gegen Vladimir Dolgopolyj ebenfalls den dritten vollen Punkt holte. Sowohl Röhle als auch Ertelt haben somit auch noch Chancen im Titelkampf.

Fünfter Kandidat auf den Titel ist Eric van der Gaag (SV Halver) - sollte das Spitzenduo patzen, dann hätte der Titelverteidiger, der sich in der 4. Runde gegen den jungen Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) durchsetzte, womöglich auch noch eine Chance. Van der Gaag hat in der letzten Runde weiß gegen Heiko Kölz (SC 1959), der nach dem Sieg gegen Siegfried Lindemann (SV Halver) nun 2,5 Zähler aufweist und damit Sechster im Klassement ist.

Mit jeweils 2,0 Punkten folgen Janik Arens, Vladimir Dolgopolyj, Rudi Poguntke (kampfloser Sieg gegen Arnold Schäfer) und Lothar Mirus (Sieg gegen Marius Osenberg). Gerhard Raatz (SV Halver) hat als Elfter 1,5 Zähler. Jeweils einen Punkt haben Siegfried Lindemann, Matthias Büge, Arnold Schäfer (SV Halver) und Marius Osenberg (SC 1959). Büge gewann in der 4. Runde das Duell der Jugendlichen gegen Gianluca Falcone, der damit weiter auf seinen ersten Sieg wartet und das Feld abschließt.

Die Auslosung der
5. Runde, die am Freitag, 5. Dezember, in Halver stattfindet: Röhle - Kämper; Machatzke - Ertelt; van der Gaag - Kölz; Dolgopolyj - Mirus; Arens - Poguntke; Büge - Raatz; Osenberg - Lindemann; Schäfer - Falcone

Zwischenstand [380 KB]


 

Anstoßen auf den GM-Titel

Schalksmühle, 1. Dezember

Im Rahmen der Olympiade in Dresden ist dem Trainer des SC 1959, Sebastian Siebrecht, von der FIDE der Großmeistertitel verliehen worden. Am Sonntag gab der Deutsche Schachbund die Ernennung offiziell bekannt. Der SC 1959 sagt dem passiven SC-Mitglied herzlichen Glückwunsch! Bei der letzten Trainingseinheit in Schalksmühle gratulierten die SC-Aktiven ihrem Trainer und sagten bei einem Glas Champagner Prost!

Weitere Bilder:
Siebrecht und Machatzke
Siebrecht und Kölz


 

Bocklenberg schlägt Hahnel

Schalksmühle, 1. Dezember

Challenger-Cup, 3. Runde

Hahnel - Bocklenberg 0:1

Damit hat Mike Bocklenberg mit 2,5 Punkten die Führung übernommen.

Übersicht [205 KB]