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 NEWS 2008
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NOVEMBER

Noch kein Bezirksmeister

Plettenberg, 30. November

Die Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland geht in die Verlängerung: Marek Maniocha (SvG Plettenberg), Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) und Walter Cordes (SF Neuenrade, Foto) stechen um den Titel und die Plätze für die Verbandsmeisterschaft. Alle wiesen nach fünf Runden 4,0 Zähler auf. Vierter wurde Klaus Schwarz (Svgg Lüdenscheid, 3,5). Timo Röhle verlor am letzten Turniertag vormittags gegen Walter Cordes, ließ am Nachmittag aber einen Sieg gegen Titelverteidiger Vladimir Dolgopolyj folgen. Damit ist Röhle mit 3,0 Zählern geteilter Fünfter und gewann den Hauptpreis in seiner DWZ-Rating-Klasse. Dazu herzlichen Glückwunsch!


 

Röhle weiter ungeschlagen

Plettenberg, 29. November

Timo Röhle holte am zweiten der Tag der Bezirks-Einzelmeisterschaft 1,5 Zähler aus zwei Partien und ist damit weiter ungeschlagen. Am Vormittag remisierte er mit schwarz gegen den weiterhin stark aufspielenden Youngster Martin Riederer. Am Nachmittag setzte er sich gegen Pornchai Ertelt durch. Die vorliegenden Ergebnisse des Tages:

Runde 2: Galicki - Maniocha 0:1; Cordes - Vormschlag 1:0; Zuschlag - Tesche 0:1; Riederer - Röhle remis; Schulze - Boxhammer 1:0; Dolgopolyi - Schwarz 0:1; Skapski - Wolf 1:0; Raatz - Aßmann 1:0; spielfrei: Ertelt
Runde 3: Maniocha - Cordes nicht übermittelt; Tesche - Riederer remis; Galicki - Schulze 1:0; Schwarz - Skapski nicht übermittelt; Röhle - Ertelt 1:0; Vormschlag - Zuschlag 1:0; Boxhammer - Raatz 0:1; Aßmann - Dolgopolyi 0:1; spielfrei: Wolf


Kölz in Buer Achter

Gelsenkirchen, 29. November

Nicht optimal lief es für Niklas Kölz vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid bei den 25. Bueraner Jugend-Open, das dritte Turnier der NRW-Grand-Prix-Serie. Es lief unglücklich für den Lüdenscheider. Nach zwei Startsiegen traf der Siebenjährige in Runde 3 auf Daniel Savchenko (Köln). Kölz stand sehr gut und wollte einen Bauern zurechtrücken, sagte dabei - wie gelernt "j'adoube" ("Ich rücke zurecht"). Savchenko aber bestand darauf, dass Kölz den Bauern ziehen muss und wurde dabei vom Schiedsrichter bestärkt. Aus dem Tritt gebracht, verlor Kölz die Partie und anschließend trotz Vorteils gegen Samuel Fieberg. Nach neun Runden hatte er nur 5,5 Punkte gesammelt. Das reichte zu Rang acht und drei Zähler in der NRW-Grand-Prix-Wertung, in der er mit 30 Zählern nun den zweiten Platz hinter Samuel Fieberg (32 Punkte) belegt, der sich in Gelsenkirchen vor Kölz platzierte.


 

BEM: Röhle mit Remis

Plettenberg, 28. November

17 Spieler haben in Plettenberg den Kampf die Einzelmeisterschaft des Bezirks Sauerland aufgenommen. Timo Röhle ist einziger Vertreter des SC 1959. In der 1. Runde machte Röhle mit weiß gegen den starken Plettenberger Youngster Marc Schulze remis. Für die größte Überraschung der 1. Runde sorgte der junge Plettenberger Martin Riederer mit seinem Schwarzsieg gegen Klaus Schwarz (Svgg Lüdenscheid), der Röhles nächster Gegner ist. DWZ-Favorit des Turniers ist Marek Maniocha (Plettenberg).

Alle Ergebnisse
Maniocha (Plettenberg) - Skapski (Plettenberg) 1:0
Aßmann (Plettenberg) - Cordes (Neuenrade) 0:1
Tesche (Svgg Lüd.) - Raatz (Halver) 1:0
Wolf (Plettenberg) - Galicki (Svgg Lüd.) 0:1
Schwarz (Svgg Lüd.) - Riederer (Plettenberg) 0:1
Boxhammer (Plettenberg) - Dolgopolyi (Halver) remis
Röhle (SC 1959) - Schulze (Plettenberg) remis
Ertelt (Halver) - Zuschlag (Svgg Lüd.) 0:1
Spielfrei: Vormschlag (Plettenberg)



van der Gaag vorne

Schalksmühle, 28. November

Hälvertalcup, 4. Runde

Arens - van der Gaag 0:1
Mirus - Osenberg 1:0

Titelverteidiger Eric van der Gaag hat zumindest bis zum Dienstag die Führung übernommen. Bis Dienstag muss die Runde komplett gespielt sein.

Zwischenstand [380 KB]


 

Rieger schlägt Kleinschmidt

Schalksmühle, 28. November

Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), 5. Runde

Rieger - Kleinschmidt 1:0

Damit hat Mario Rieger seine Chance auf die Vizemeisterschaft gewahrt, für Uwe Kleinschmidt, der bereits als Meister feststeht, war es die erste Niederlage.

Zwischenstand [318 KB]


 

JGM: Falcone siegt

Schalksmühle, 28. November

Jugend-Gemeindemeisterschaft, 1. Runde
Quentin Grob - Gianluca Falcone 0:1
Jugend-Gemeindemeisterschaft, 5. Runde
Marc Gebauer - Niklas Kölz 0:1
Marius Osenberg - Mike Bocklenberg 1:0 (H)

Überblick [279 KB]


 

Rieger gewinnt

Schalksmühle, 26. November

Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), 3. Runde

Rieger - Kernchen 1:0

Damit hat Mario Rieger seine Chance auf die Vizemeisterschaft gewahrt, muss dazu aber wohl beide noch ausstehenden Spiele gewinnen.

Zwischenstand [318 KB]


 

Kleinschmidt Vereinsmeister

Schalksmühle, 25. November

Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), 2. Runde

Radczewill - Rieger remis
Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), 6. Runde
Kleinschmidt - Kernchen 1:0

Uwe Kleinschmidt ist nach dem Weißsieg gegen Peter Kernchen vorzeitig neuer Vereinsmeister. Mit 6.0 Punkten aus sechs Partien ist er nicht mehr einzuholen. Herzlichen Glückwunsch! Um die Platzierungen wird in den letzten vier Spielen noch hart gekämpft.

Zwischenstand [318 KB]


 

Bezirk sucht Einzelmeister

Plettenberg, 25. November

Am Wochenende findet in Plettenberg die Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland statt. Als Titelverteidiger startet der Halveraner Vladimir Dolgopolyj. Gespielt werden an drei Tagen fünf Runden nach dem Schweizer-System. Die komplette Ausschreibung:

Ausrichter: Schachvereinigung 1920 Plettenberg e.V.

Modus: 5 Runden Schweizer System

Beginn Runde 1: Freitag, 28.11.2008; 18 Uhr
Beginn Runde 2: Samstag, 29.11.2008; 9 Uhr
Beginn Runde 3: Samstag, 29.11.2008; 15 Uhr
Beginn Runde 4: Sonntag: 30.11.2008; 9 Uhr
Beginn Runde 5: Sonntag: 30.11.2008; 15 Uhr
anschließend gegebenenfalls Stichkampf um den ersten Platz

Der Sieger und der Zweitplatzierte sind qualifiziert zur Verbandseinzelmeisterschaft.

Bedenkzeitregelung: 40 Züge in 2 Stunden / anschließend 30 Minuten für den Rest der Partie

Startgeld: EUR 5, keine Ermäßigung, 100% Ausschüttung, gestaffelt nach DWZ-Gruppen

Spiellokal: Schachsportheim, Böddinghauser Weg 50b, 58840 Plettenberg




Gut gelaunt zurück

Dresden/Schalksmühle, 23. November

Mit 32 Teilnehmern haben der SV Halver und der SC 1959 von Donnerstag bis zum Sonntag die Schach-Olympiade und die Stadt Dresden besucht. Es war ein tolles Wochenende an der Elbe, auch wenn die Rückfahrt im Schnee ein wenig länger dauerte.

Am Donnerstag startete der Tross mit 31 Teilnehmern aus dem Sauerland in Richtung Sachsen. Zunächst mit Anlaufschwierigkeiten. Am Bus war der Scheibenwischer defekt, so dass der Bus in Meinerzhagen ausgetauscht werden musste. Durch Verzögerung ging es direkt nach Rabenau bei Dresden, wo im Hotel König Albert Höhe Quartier bezogen wurde. In der alten Stuhlbauer-Stadt rund 15 Kilometer von Dresden entfernt fühlte sich die Reisecrew bestens aufgehoben - hier wurde abends noch so manches leckere Pils getrunken und so manche Partie Schach gespielt.

Der Freitag führte die beiden Klubs aus dem Sauerland zunächst zwei Stunden lang mit dem Bus quer durch Dresden. Stadtrundfahrt. Sehr informativ, wobei es Arnold Schäfer immer noch ein wenig genauer wissen wollte. Ein schöner Vormittag an der Elbe, dem sich nachmittags der Besuch der Olympiade anschloss. Auch dies war für die Schalksmühler und Halveraner ein tolles Erlebnis - als echte Glücksbringer entpuppte man sich allerdings nicht. Am Freitag nämlich kassierte die deutschen Herren gegen Israel die erste Niederlage im Rahmen der Olympiade. Schade. Abends ging es zurück nach Rabenau - nur ein Teil des Personals nutzte die Chance des Dresden-Aufenthalts, um sich eine Vorstellung in der Herkules-Keule, einem alt eingesessenen Kabarett in der sächsischen Hauptstadt anzuschauen.

Am Samstag hatte bitterkaltes Winterwetter den Nieselregen vom Freitag abgelöst. Nach der Anreise in Dresden stand der Tag zur freien Verfügung. Ob Zwinger, Frauenkirche oder Einkaufsstraße - beim Sightseeing wurde den Gästen aus dem Sauerland nicht langweilig. Ab 17 Uhr traf man sich dann im Brauhaus Watzke, wo bei süffigem Bier und deftigem, leckeren Essen die Zeit in Dresden ausklang. Natürlich war in Rabenau noch die "Verlängerung" angesagt, in deren Rahmen Lothar Mirus auf seinem im Kongress-Centrum erworbenen, nagelneuen Bundesliga-Brett der Gewinn der Schnaps-Schach-Olympiade gegen Hans-Joachim Siepe gelang. Glückwunsch, Lothar!

Am Sonntag ging es dann mit Geburtstagskind Lydia Dolgopolyi, die quasi im Bus ihren 60. Ehrentrag feierte, zunächst nach Dresden - 120 Minuten Zeit blieben für einen Stadtrundgang durch die zweite sächsische Metropole. Danach ging es mit Macht zurück ins Sauerland. Allerdings nur bis Eisenach. Danach setzte starkes Schneetreiben ein. Werner steuerte den Setra aber geduldig durch alle Scheewehen, so dass wir gegen 22 Uhr die Heimat erreichten. Müde, aber zufrieden - der Ausflug zur SChach-Olympiade hatte sich auf jeden Fall gelohnt.


 

Bien auf Platz sechs

Dresden, 20. November

Deutschland-Cup (1600-1699), 6. Runde
Machatzke - Heidebreck (Weilheim, DWZ 1577) remis

Deutschland-Cup (1100-1199), 6. Runde
Wolf (Leipzig, DWZ 1272) - Bien 0:1

Deutschland-Cup (0-999), 6. Runde
Frank (Hoyerswerda, DWZ 922) - Kölz remis


Zwei exzellente Abschneiden, drei sehr passable Ergebnisse und ein weniger gutes Resultat – die Bilanz des Sextetts aus dem Märkischen Südkreis beim Deutschland-Cup im Rahmen der 38. Schach-Olympiade in Dresden fiel unterm Strich sehr positiv aus.
Mehr als 800 Aktive aus den 15 deutschen Landesverbänden hatten sich für den Cup, der von Sonntag bis zum Donnerstag fünf Tage lang vormittags an den Brettern gespielt wurde, an denen sich im großen Saal des Kongresszentrums nachmittags die Nationalteams gegenüber saßen. Christian Bien vom SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid wird den Cup bestens in Erinnerung behalten. Zwar startete Bien mit einer Niederlage gegen den jungen Weilheimer Julius Kobold, der am Ende Dritter wurde, ins Turnier, danach aber spielte Bien in der Gruppe 3 (DWZ 1100-1199) ein Klasseturnier, holte fortan 4,5 von möglichen fünf Zählern. Der letzte 18-Züge-Erfolg gegen Wolf katapultierte Bien bis auf den sechsten Platz unter 50 Startern und damit deutlich vor die Morsbacher Ertel-Brüder, die ihn in der Qualifikation geschlagen hatte, vor.

Auch Biens Vereinskollege Heiko Kölz spielte in der Klasse 1 (DWZ bis 999) ein Spitzenturnier, war der einzige heimische Starter, der es gar bis ins Viertelfinale schaffte. Der Deutschland-Cup war ja als Swiss-Chess-K.o.-System ausgeschrieben worden – auf dem Weg zum Turniersieg musste im K.o.-System gewonnen werden. Die Verlierer spielten – damit alle Aktiven sechs Spiele austragen durften – im Rundenturnier weiter. Kölz feierte zum Auftakt drei Siege und traf im Viertelfinale auf den Villinger Sergio Vega Garcia, der beim Qualifikationsturnier noch keine DWZ gehabt hatte, inzwischen aber mit 1789 Punkten geratet ist. Kölz hielt die Partie trotzdem mit schwarz remis, schied dann aber im Blitzstechen (0,5:1,5) unglücklich aus. Es folgten drei Punkteteilungen, so dass der Schalksmühler ungeschlagen blieb und mit 4,5 Zählern unter 61 Startern auf Rang elf landete, eine Top 10-Platzierung knapp verfehlte.

Jens Frase (SK Meinerzhagen) überstand in der Gruppe 7 (DWZ 1500-1599) die erste Runde nach einem Remis und einem Sieg im Blitzstechen, schied in Runde zwei aber auf dem gleichen Wege gegen Georg Wurdig (Illingen) aus. Frase war auf dem besten Weg zum Remiskönig des Cups – fünf Spiele, fünfmal remis – verlor aber in der letzten Runde und belegte somit mit 2,5 Zählern Rang 28 unter 40 Startern. Oliver Brandt (SV Kierspe) setzte sich in der Gruppe 2 (DWZ 1000-1099) ebenfalls in der 1. Runde durch, scheiterte danach aber an Timo Traulsen (Ricklingen). Brandt kam mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen auf „50 Prozent“ und belegte damit Rang 23 unter 49 Startern.

In der Klasse 8 (DWZ 1600- 1699) starteten mit Thorben Mantler (SV Halver) und Thomas Machatzke (SC 1959) zwei heimische Akteure. Mantler vergab in der 1. Runde gegen Dmytro Krychevskij aus Hannover eine sehr gute Stellung und verpasste den Einzug in Runde zwei. Mit zwei Siegen in den letzten beiden Runden spielte sich der 25-Jährige aber auf 3,5 Zähler und Rang 23 unter 55 Startern hoch. Ein sehr passables Ergebnis. Weniger passabel war das von Thomas Machatzke. Nach dem schwer umkämpften Erstrundenaus gegen den späteren Halbfinalisten Lucas Förschner (Dresden) folgten für Machatzke in Runde zwei und drei vermeidbare Niederlagen. Mit 2,0 Zählern aus den letzten drei Spielen betrieb er nurmehr ein wenig Schadensbegrenzung und landete auf Rang 51.

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Ergebnisse auf der Turnierseite


 

Dresden: Bien marschiert

Dresden, 18. November

Deutschland-Cup (1600-1699), 5. Runde
Krannich (Schmalkalden, DWZ 1722) - Machatzke remis

Deutschland-Cup (1100-1199), 5. Runde
Reichmann (Fellbach, DWZ 1129) - Bien

Deutschland-Cup (0-999), 5. Runde
Kölz - Bladt (Singen, DWZ 1373) remis


Buß- und Bettag und damit Feiertag im sächsischen Dresden am vierten Tag des Deutschland-Cups im Rahmen der Schach-Olympiade. Einen Sieg feierte dabei nur ein SC-Akteur: Christian Bien gewann seine Partie gegen den Fellbacher Reichmann nach einem Figurengewinn im Mittelspiel nach zähem Kampf und hat damit nun ausgezeichnete 3,5 Punkte aus fünf Partien. Heiko Kölz hatte nach zwei Schwarzpartien gegen den Jugendlichen Johannes Bladt dem Verband Baden-Württemberg den Anzugsvorteil und kam auch zum Königsangriff, der aber nicht durchschlagend war - die Partie endete remis. Kölz hat 4,0 Zähler - allerdings wird die Remispartie aus der K.o.-Runde im Swiss-Chess-Turnier - warum auch immer - als Niederlage gewertet. So ist sein Score hier wie Biens Score bei 3,5 Punkten. Thomas Machatzke kam zu seinem ersten Remis im fünften Spiel. Mit schwarz schaffte er gegen den 18-jährigen Steffan Krannich aus Thüringen schnell Ausgleich und war nach einem Abtausch früh mit dem Remis zufrieden. Er hat nun 1,5 Punkte - Schadensbegrenzung.

Auch Jens Frase (Meinerzhagen, nun 2,5 Zähler) und Oliver Brandt (Kierspe, nun 2,5) remisierten in ihren Klassen. Für Frase war es bereits die fünfte Punkteteilung in Dresden. Thorben Mantler (Halver) spielte mit weiß einen schönen Sieg heraus und weist nun 2,5 Zähler auf.


 

VM: Kleinschmidt vor Sieg

Schalksmühle, 18. November

Vereinsmeisterschaft (A-Klasse), 7. Runde

zu Putlitz - Kleinschmidt 0:1

Nach seinem Sieg gegen den Titelverteidiger steht Uwe Kleinschmidt vor dem Gewinn des Vereinsmeistertitels, hat alle Trümpfe in der Hand. Klaus Eckhardt und Stefan Liedtke sind aus privaten Gründen aus dem Turnier ausgestiegen. Ihre Partien wurden genullt.

Zwischenstand [318 KB]


 

Unglückliches Aus im Viertelfinale

Dresden, 18. November

Deutschland-Cup (1600-1699), 3.+4. Runde (Swiss)
Petrykowski (Falkensee, DWZ 1673) - Machatzke 1:0
Machatzke - Eis (Leck, DWZ 1658) 1:0

Deutschland-Cup (1100-1199), 3.+4. Runde (Swiss)
Bien - Dresig (Chemnitz, DWZ 1158) 1:0
Bien - Steinke (Braunschweig, DWZ 1247) remis

Deutschland-Cup (0-999), Achtelfinale (K.o.)
Frischmann (Riegelsberg, DWZ 1329) - Kölz 0:1
Deutschland-Cup (0-999), Viertelfinale (K.o.)
Vega Garcia (Villingen, DWZ 1788) - Kölz remis (Stechen 1,5:0,5)

Der dritte Tag war für das SC-Trio beim Deutschland-Cup der anstrengendste. Zum einen, weil am Vorabend im Club PM die Bermuda-Party stattfand. Zum anderen, weil eine Doppelrunde auf dem Programm stand. Heiko Kölz spielte sich im Cup bis ins Viertelfinale vor, machte dort gegen den sehr DWZ-starken Mexikaner Vega Garcia remis und schied erst im Stechen unglücklich aus. Trotzdem schon jetzt ein exzellentes Abschneiden für den Debütanten.

Geburtstagskind Christian Bien, der heute 37 Jahre alt wurde, gewann am Vormittag und holte nachmittags gut stehend ein Remis - 2,5 Zähler sind aller Ehren wert. Thomas Machatzke kassierte am Vormittag nach einem Patzer zwölf Sekunden vor der Zeitkontrolle seine dritte Niederlage in Folge. Immerhin gelang am Nachmittag ein Weißsieg. Trotzdem eine bescheidene Bilanz bisher.

Thorben Mantler weist in der Machatzke-Klasse nach vier Runden 2,5 Zähler auf. Oliver Brandt aus Kierspe gewann in seiner Klasse heute einmal und hat nun 2,0 Punkte. Jens Frase (SK Meinerzhagen) entwickelt sich derweil zum Remis-König - er teilte auch in der 4. Runde die Punkte mit seinem Gegner.


 

Dresden: Kölz in Runde 3

Dresden, 16. November

Deutschland-Cup (1600-1699), 2. Runde (Swiss)
Taskor (Niederräder TG, DWZ 1605) - Machatzke 1:0

Deutschland-Cup (1100-1199), 2. Runde (Swiss)
Krapf (Wiblingen, DWZ 1213) - Bien 0:1

Deutschland-Cup (0-999), 2. Runde (K.o.)
Kölz - Scheinhütte (Empor Berlin, DWZ 1130) 1:0


 

Dresden: Nur Kölz siegt

Dresden, 16. November

Deutschland-Cup (1600-1699), 1. Runde
Machatzke - Förschner (Dresden, DWZ 1799) 0:1

Deutschland-Cup (1100-1199), 1. Runde
Bien - Kobold (Weilheim, DWZ 1400) 0:1

Deutschland-Cup (0-999), 1. Runde
Koop (Lingen, 1220) - Kölz 0:1

Am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr wurde der Deutschland-Cup im Rahmen der 38. Schach-Olympiade in Dresden eröffnet. Chancen auf den Turniersieg hat nach der 1. K.o.-Runde nur noch einer der drei SC-Akteure: Heiko Kölz besiegte in seinem Auftaktmatch mit schwarz den elfjährigen Thorben Koop aus Lingen. Christian Bien hatte es ebenfalls mit einem jungen Gegner zu tun - gegen den Bayern Julius Kobold übersah er einen Läuferzug und verlor. Thomas Machatzke spielte gegen den 18-jährigen Dresdner Lucas Förschner am längsten, gab im Mattangriff eine Figur, kam aber nicht zum Ziel und verlor nach langem Kampf. Thorben Mantler unterlag in der Machatzke-Klasse ebenfalls mit weiß. Der Meinerzhagener Jens Frase (DWZ 1500-1599, im Stechen) und der Kiersper Oliver Brandt (DWZ 1000-1099) überstanden die 1. Runde siegreich und spielen noch um den Titel.


 

Osenberg schlägt Falcone

Schalksmühle, 14. November

Hälvertalcup, 3. Runde

Falcone, Gianluca - Osenberg, Marius 0:1


Am Freitagabend ging in Schalksmühle die 3. Runde des 3. Hälvertalcups zu Ende. Nach etwas mehr als der Hälfte des Turniers führt Ralph Kämper mit blütenweißer Weste das Feld an. Auf Rang zwei folgt punktgleich, aber mit schlechterer Buchholz-Wertung Thomas Machatzke.

Kämper setzte sich in einem der beiden Spitzenspiele der Runde mit schwarz gegen Heiko Kölz (SC 1959) durch. Der Schalksmühler hatte einen Läufer für einen Angriff geopfert, doch Kämper verteidigte sich sehr präzise und fuhr letztlich sicher einen Sieg ein. Auch im zweiten Spitzenspiel traf ein Halveraner auf einen Schalksmühler - diesmal mit umgekehrten Ausgang. Überraschend behielt Thomas Machatzke mit schwarz gegen Bezirksmeister Vladimir Dolgopolyj die Oberhand. In einer lange ausgeglichenen Partie schlug Dolgopolyj bei schwindener Zeit fehl und gab noch den ganzen Punkt ab. Im Spitzenspiel der 4. Runde trifft nun Ralph Kämper mit weiß auf Thomas Machatzke.

Das Verfolgerfeld des Spitzenduos mit fünf Spielern, die allesamt 2,0 Zähler aufweisen führt Vladimir Dolgopolyj an, gefolgt von Eric van der Gaag, der in einem SVH-Duell Gerhard Raatz besiegte, und dem jungen Lüdenscheider Janik Arens (Svgg), der mit einem Sieg gegen Lothar Mirus überraschte. Ebenfalls 2,0 Zähler haben Pornchai Ertelt (SV Halver, Sieg gegen den SVH-Ehrenvorsitzenden Rudi Poguntke) und Timo Röhle (SC 1959, Sieg gegen Lindemann). Heiko Kölz und Gerhard Raatz weisen auf den Rängen acht und neun beide 1,5 Zähler auf. Jeweils einen Zähler haben nach drei Runden Rudi Poguntke, Lothar Mirus, Siegfried Lindemann, Arnold Schäfer (alle SV Halver) und Marius Osenberg (SC 1959). Noch punktlos sind Matthias Büge (SV Halver) und Gianluca Falcone (SC 1959).

Die nächste Runde findet am 25. und 28. November in Schalksmühle statt. Da ab dem 28. November die Bezirks-Einzelmeisterschaft in Plettenberg ausgespielt wird, können Teilnehmer an diesen Titelkämpften ihre Hälvertalcup-Partie am Dienstag, 25. November, vorspielen. Die Auslosung für die 4. Runde:

Kämper, Ralph (3) - Machatzke, Thomas (3)
Arens, Janik (2) - van der Gaag, Eric (2)
Ertelt, Pornchai (2) - Dolgopolyj, Vladimir (2)
Raatz, Gerhard (1½) - Röhle, Timo (2)
Lindemann, Siegfried (1) - Kölz, Heiko (1½)
Schäfer, Arnold (1) - Poguntke, Rudi (1)
Mirus, Lothar (1) - Osenberg, Marius (1)
Falcone, Gianluca (0) - Büge, Matthias (0)

Zwischenstand [380 KB]


 

JGM: Spitzenreiter verliert

Schalksmühle, 14. November

Jugend-Gemeindemeisterschaft, 3. Runde
Quentin Grob - Mike Bocklenberg 0:1

Überblick [279 KB]


 

Olympialuft schnuppern

Schalksmühle, 14. November

Seit gestern ermitteln Spielerinnen und Spieler aus 152 Nationen im Kongress-Zentrum in Dresden bei der Schach-Olympiade die neuen Titelträger. Täglich ab 15 Uhr treten die Teams beim wichtigsten Mannschaftsturnier der Schachwelt gegeneinander an.
Die Schach-Olympiade bietet im Rahmenprogramm indes weit mehr als nur den Wettkampf der Elite. Seniorenturnier, Openturnier, Tandemturnier, Familienturnier, Gehörlosenturnier, "World of Chess" -- das Spektrum der Veranstaltungen an der Elbe ist breit gefächert. Auch der Deutschland-Cup gehört dazu. Der Olympia-Ausschuss des Deutschen Schachbundes hat den Deutschland-Cup initiiert, um Spieler aller Leistungsklassen aus dem gesamten Bundesgebiet in Dresden an die Bretter zu bringen. Eine einmalige Veranstaltung.
In 15 DWZ-Klassen (unterteilt in Hunderter-Schritten) werden die Deutschland-Cup-Sieger ermittelt. In jeder Klasse hielt der Schachbund 64 Startplätze für die Teilnehmer aus 17 Landesverbänden bereit. Nicht überall sind die Felder komplett ausgebucht - gleichwohl werden beim Cup die Bretter im Kongress-Zentrum bestens besetzt sein. Gespielt wird von Sonntag bis zum Donnerstag jeweils ab 8.30 Uhr an den Brettern, an denen nachmittags die Nationalmannschaften gegeneinander antreten.
Fünf Spieler aus dem märkischen Südkreis werden beim Deutschland-Cup die heimischen Farben vertreten. Sie haben beim Qualifikations-Turnier des Verbandes Südwestfalen in Wipperfürth das Ticket für die Reise an die Elbe gelöst - in drei der fünf Fällen zwar "nur" als Nachrücker, aber immerhin.
In der DWZ-Klasse 1600 bis 1699 ist der Bezirk Sauerland mit Thorben Mantler (SV Halver) und Thomas Machatzke (SC Schalksmühle/Hülscheid) zweimal vertreten. Mantler wurde in Wipperfürth Zweiter, Machatzke Dritter. Er durfte nachrücken. Im 60er-Feld dieser Klasse ist Mantler an Position zehn gesetzt, der Schalksmühler tritt als Nummer 28 an.
Der SC 1959 stellt in Dresden gleich drei Teilnehmer - allesamt über Nachrückerplätze. Neben Machatzke haben sich auch Heiko Kölz , der als DWZ-loser Spieler in der sehr schwer einzuschätzen Klasse bis DWZ 999 antritt, und Christian Bien qualifiziert. In der DWZ-Klasse 1100 bis 1199 ist Bien, der inzwischen für den SK Wildeshausen aktiv ist, dieses Turnier aber noch für den SC 1959 bestreitet, immerhin an Position elf gesetzt.
Komplettiert wird das Quintett der heimischen Spieler von Jens Frase vom SK Meinerzhagen (Bezirk Oberberg). Frase hatte in Wipperfürth auch ein sehr gutes Turnier gespielt und war Zweiter in der DWZ-Klasse 1500 bis 1599 geworden. In Dresden startet er als Nummer 43 der Setzliste und will gegen die nach DWZ zum Großteil etwas bessere Konkurrenz fleißig Punkte sammeln.
Gespielt werden bis zum Donnerstag sechs Runden nach Swiss-Chess-K.o.-System - bereits eine Niederlage bedeutet das Ende aller Titelträume. Im Falle einer Niederlage werden die Spieler fortan ins normale Swiss-Chess-Turnier überführt. Gespielt wird nach neuer FIDE-Bedenkzeit. Mit Ausnahme der Doppelrunde am Dienstag sind die Deutschland-Cup-Teilnehmer bis 13 Uhr fertig mit ihren Turnierspielen - und können danach den richtigen Meistern beim Spiel zuschauen.

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Kämper in Führung

Schalksmühle, 13. November

Hälvertalcup, 3. Runde

Dolgopolyj, Vladimir (2) - Machatzke, Thomas (2) 0:1
Kölz, Heiko (1½) - Kämper, Ralph (2) 0:1

Damit führt Ralph Kämper vor Thomas Machatzke. Das letzte Spiel zwischen Osenberg und Falcone soll am Freitag stattfinden - danach wird die 4. Runde ausgelost.

Zwischenstand [380 KB]


 

CC: 3. Runde ausgelost

Schalksmühle, 13. November

Challenger-Cup, 2. Runde

Bocklenberg - Wetzel remis

Auslosung 3. Runde
Schwarzer - Liedtke; Wetzel - Grob; Hahnel - Bocklenberg, Zschiedrich - Gerhardt; Kölz - Falcone

Nach zwei Runden führen Sven Schwarzer und Stefan Liedtke mit weißer Weste das Feld an. Vier Spieler wurden wegen akuter Inaktivität auch offiziell inaktiv gestellt.

Übersicht [205 KB]


 

Halvers zweiter Sieg

Kreisgebiet, 9. November

Verbandsliga Südwestfalen, 3. Runde
Siegener SV - Svgg Lüdenscheid 5:3
SG Ennepe-Ruhr-Süd - SV Halver 3:5
SvG Plettenberg - SV Menden 5:3

Verbandsklasse Süd, 3. Runde
SvG Plettenberg II - SF Lindlar 4:4
SF Neuenrade - Bad Berleburg n.g.

Halver und Plettenberg führen nach drei Runden das Klassement in der Verbandsliga mit 5:1-Zählern an.


 

Viererpokal: Top-Finale

Plettenberg, 8. November

Viererpokal, Halbfinale
SvG Plettenberg II - SV Halver 1:3
SF Attendorn - SvG Plettenberg 1:3

Damit stehen die beiden Topteams des Bezirks aus der Verbandsliga im Pokalfinale, das am 6. Dezember stattfindet.


 

KS-Jugend unterliegt

Lüdenscheid, 8. November

Jugend-Verbandsliga Südwestfalen, 3. Runde
KS Lüdenscheid - SF Schwerte 3:5

Damit wartet der höchstklassige Nachwuchs des Bezirks Sauerland weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Das nächste Spiel findet am 6. Dezember in Würgendorf statt.


 

HC: Fünf Spiele

Halver, 7. November

Hälvertalcup, 3. Runde

Dolgopolyj, Vladimir (2) - Machatzke, Thomas (2) verlegt
Kölz, Heiko (1½) - Kämper, Ralph (2) verlegt
van der Gaag, Eric (1) - Raatz, Gerhard (1½) 1:0
Röhle, Timo (1) - Lindemann, Siegfried (1) 1:0
Poguntke, Rudi (1) - Ertelt, Pornchai (1) 0:1
Mirus, Lothar (1) - Arens, Janik (1) 0:1
Büge, Matthias (0) - Schäfer, Arnold (0) 0:1
Falcone, Gianluca (0) - 13. Osenberg, Marius (0) verlegt

Damit führt bis zur Austragung der Nachholspiele Youngster Janik Arens vor Eric van der Gaag das Feld an.

Zwischenstand [380 KB]


 

Titelverteidiger verliert

Schalksmühle, 4. November

Hälvertalcup, 2. Runde

Schäfer - Mirus 0:1
Machatzke - van der Gaag 1:0
Lindemann - Falcone 1:0


Mit drei Partien ging am Dienstagabend die 2. Runde des Hälvertalcups zu Ende. Überraschend unterlag der Titelverteidiger Eric van der Gaag - seine erste Niederlage bei der dritten Turnierteilnahme. In den Jahren 2006 und 2007 hat der Verbandsliga-Akteur des SV Halver den Hälvertalcup gewonnen. In seiner ersten Schwarzpartie des neuen Turniers wurde van der Gaag ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt und musste sich Thomas Machatzke (SC 1959) geschlagen geben.
Machatzke gehört damit einem Trio mit 2,0 Zählern an. Ralph Kämper siegte in Runde zwei gegen Rudi Poguntke (beide SV Halver), hat von den verlustpunktfreien Spielern damit den besten Buchholz-Wert und führt das Klassement an. Vladimir Dolgopolyj gewann mit schwarz gegen Youngster Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) und hat ebenfalls 2,0 Zähler - der Bezirksmeister trifft nun in Runde drei auf Thomas Machatzke. Ralph Kämper spielt mit schwarz gegen Heiko Kölz. Der DWZ-lose Akteur des SC 1959 hat 1,5 Zähler, machte in der 2. Runde gegen Gerhard Raatz remis. Raatz weist damit auch 1,5 Zähler auf und trifft nun auf Eric van der Gaag. Der Titelverteidiger führt das Feld einer ganzen Reihe von Spielern mit einem Zähler an. Zu ihnen gehört auch Timo Röhle (SC 1959, Sieg gegen Marius Osenberg) - Röhle trifft nun auf den Halveraner Routinier Siegfried Lindemann, der in der 2. Runde für Patrick Raatz ins Turnier einstieg und gegen Gianluca Falcone gewann. Lothar Mirus gewann am Dienstagabend gegen Arnold Schäfer (beide SV Halver) und trifft nun auf Janik Arens.

Die nächste Runde findet am Freitag, 7. November, in Halver statt. Die Auslosung der 3. Runde in der Übersicht:
Dolgopolyj, Vladimir (2) - Machatzke, Thomas (2)
Kölz, Heiko (1½) - Kämper, Ralph (2)
van der Gaag, Eric (1) - Raatz, Gerhard (1½)
Röhle, Timo (1) - Lindemann, Siegfried (1)
Poguntke, Rudi (1) - Ertelt, Pornchai (1)
Mirus, Lothar (1) - Arens, Janik (1)
Büge, Matthias (0) - Schäfer, Arnold (0)
Falcone, Gianluca (0) - 13. Osenberg, Marius (0)

Zwischenstand [380 KB]


 

Titel nach Plettenberg

Schalksmühle, 2. November

Die SvG Plettenberg holte in Schalksmühle den Blitz-Mannschaftstitel im Schachbezirk Sauerland. Bei den mit neun Teams mäßig besetzten Meisterschaften an der Volme entthronten die Vier-Täler-Städter den Vorjahressieger SV Halver, der mit vier Zählern Rückstand Zweiter wurde.

31:1-Punkte standen nach den 16 Partien für die Plettenberger zu Buche. Sie hatten zwar früh gegen die Schachfreunde Neuenrade um den Bezirksvorsitzenden Walter Cordes einen Zähler abgegeben. In der sechsten Doppelrunde aber kam es zum Spitzenvergleich der beiden Verbandsligisten aus Plettenberg und Halver. Und sowohl im Hin- als auch im Rückspiel behielten die Plettenberger 2,5:1,5 die Oberhand. Damit war das Titelrennen praktisch entschieden. Die Plettenberger, bei denen Dominic Sommerhoff (Brett 3) mit 14,5 Zählern der beste Punktesammler war, gaben sich in der Folge keine Blöße mehr. Zum Siegerteam gehörten der Ex-Schalksmühler Max Bouaraba , Thomas Kuhnen, Dominic Sommerhoff und Manfred Nölke.
Der SV Halver gab in der Besetzung Hendrik Mantler, Peter Martino-Groß, Volker Schmidt und Helmut Hermaneck zwar im Vergleich mit den SF Neuenrade noch einen weiteren Teampunkt ab, wurde mit 27:5-Punkten aber letztlich ungefährdet Zweiter und qualifizierte sich damit ebenso für die Verbandsmeisterschaft wie die Schachfreunde aus Neuenrade, die mit 24:8-Punkten auf dem dritten Rang landeten und mit Dimitrios Lanaras den besten Akteur am vierten Brett stellten (14,5 Zähler). Außerdem gehörten Vasileios Lanaras, Hans-Peter Schulze und Walter Cordes zum Team aus der Hönnestadt.

Die Reserveteams aus Halver (20:12) und Plettenberg (17:15) landeten auf den Plätzen vier und fünf. Der Gastgeber SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid wurde mit 9:23-Zählern Sechster, gefolgt vom SV Halver III (6:26), der SvG Plettenberg III (5:27) und den Königsspringern aus Lüdenscheid (5:27). Die Bilanzen des SC 1959 waren dabei durchaus ordentlich, hatte man doch nicht das beste Blitzteam aufgestellt. Vor allem Timo Röhle und Martin zu Putlitz durften mit 6,0 Punkten zufrieden sein. Aber auch Mario Rieger am Spitzenbrett und Stefan Liedtke schlugen sich mit jeweils 3,5 Zählern beachtlich. Thomas Machatzke spielte in vier Partien als Ersatzmann mit und holte nur einen halben Punkt.

Während die Vereine aus Plettenberg und Halver diesmal gleich drei Mannschaften zum Teamblitz schickten, waren fünf Bezirksvereine gar nicht in Schalksmühle vertreten. Neben den VfB "Turm" Altena, dem SV Werdohl, den SF Lennestadt und den SF Attendorn fehlte überraschend auch der Verbandsligist Svgg Lüdenscheid in diesem Jahr bei den Bezirks-Blitztitelkämpfen.

Endstand und Einzelbilanzen [818 KB]


Kölz, Mertens und Giraud Meister

Schalksmühle, 1. November

19 Spieler aus fünf Bezirksvereinen nahmen an den Einzelmeisterschaften der U14, U12 und U10 in Schalksmühle statt. Die U14-Klasse gewann überlegen Valerian Giraud von der Svgg Lüdenscheid vor Sebastian Eschenasy (KS Lüdenscheid). Die nur zwei U12-Akteure spielten in der U14 mit. Meister wurde Lars Mertens aus Lennestadt vor Jannis Blumöhr (Plettenberg). In der U10-Klasse siegte wie im Vorjahr Niklas Kölz vor Quentin Grob (beide SC 1959). Eric Wortmann (Plettenberg) verpasste knapp die Qualifikation für die Verbands-Meisterschaft, die am 7. März in Haiger stattfindet.

In der U14-Klasse hatte sich mit elf Teilnehmern das quantitativ stärkste Feld gestellt. Aus dem Favoritenkreis fehlte lediglich Janik Arens (Svgg Lüdenscheid). Mit diesen elf Spielern plus zwei Akteuren aus der alleine nicht spielfähigen U12 wurde ein Turnier über sieben Runden nach Schweizer-System gespielt. Das Turnier beherrschte wie erwartet Valerian Giraud , der wie im vergangenen Jahr der Plettenberger Marc Schulze mit einer weißen Weste durchs Turnier marschierte. Mit 7,0 Zählern hatte Giraud am Ende zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten des Klassements. Diesen Rang sicherte sich ein wenig überraschend Sebastian Eschenasy (KS Lüdenscheid), der sich damit auch für Haiger qualifizierte. Gegen Giraud stand Eschenasy lange remislich, seine zweite Niederlage kassierte er erst in der Schlussrunde gegen seinen höher eingeschätzten Vereins-Kollegen Tobias Chmiel. Hinter Eschenasy belegte Mike Bocklenberg mit 4,5 Zählern aus sieben Partien den sehr guten dritten Rang. Der SC 1959-Akteur unterlag nur gegen die Spieler auf den ersten beiden Rängen und machte gegen Lars Mertens am Ende ein wenig glücklich remis. Ein sehr gutes Turnier für den Schalksmühler, auch wenn er am Ende die Qualifikation für den Verband verpasste. Am Ende des U14-Feldes fanden sich Marc Gebauer und Alexander Rumpler vom SC 1959 auf den Plätzen zehn und elf.

Die U12-Klasse war mager besetzt. Das soll indes die tolle Leistung des neuen U12-Bezirksmeister Lars Mertens (Lennestadt) nicht schmälern. Mertens holte im U14-Feld 4,5 Zähler, belegte dort Rang drei und zeigte sehr gute Ansätze. Auch Jannis Blumöhr (Svgg Plettenberg) spielte mit 3,0 Zählern in diesem Feld sehr gut mit. Blumöhr hatte im vergangenen Jahr die U12 gewonnen, wird auch diesmal den Bezirk Sauerland beim Verband Südwestfalen vertreten.

Ein eigenes Feld ergab sich in der U10-Klasse. Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid stellte hier fünf der sechs Starter und am Ende auch die beiden Spieler, die den Bezirk in Haiger vertreten. Selbstverständlich war dies nicht, denn an der Spitze waren Niklas Kölz , Quentin Grob und der Plettenberger Eric Wortmann mit in etwa gleichen Chancen gestartet. In Runde zwei setzte Kölz bei Materialnachteil Grob sehenswert matt. In Runde vier besiegte Grob den Plettenberger Wortmann. In Runde fünf feierte auch Kölz einen Sieg gegen den Vier-Täler-Städter. Somit war der Führende der U8-Grand-Prix-Serie in NRW alter und neuer Bezirksmeister. Für Grob blieb Rang zwei und die Quali für Haiger. Hinter Wortmann folgten auf den nächsten Plätzen Boris Rumpler (1,5 Zähler), Robert Leonidas (1,0) und Clemens Leonidas (0,5).

Am Ende des Turniers gab es für die drei Alterklassen-Sieger Pokale (Siegerbilder U10 und U14/12 ), zudem für jeden Teilnehmer ein Schokoladenpräsent. Zwei Pokale blieben übrig - weder in der U14 noch in der U12 waren Mädchen am Start, so dass der Bezirk in diesen Klassen ohne Bezirksmeisterin auskommen muss.

Endstand U14/U12 [398 KB]
Endstand U10 [163 KB]