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 NEWS 2008
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JUNI

Gelungener Grillabend

Schalksmühle, 27. Juni

Mit einem gemeinsamen Grillabend mit dem SV Halver ließ der SC 1959 das erste Halbjahr an der Susannenhöhe in Oeckinghausen ausklingen. Bei bestem Wetter wurden auf der traumhaften Anlage (ein dickes Dankeschön an den TuS Oeckinghausen für die Gastfreundschaft!) Fußball, Schach und Freischach gespielt. Alt und Jung waren vertreten. Ein rundum gelungener Abend.

Fotos:
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Drei Dresden-Nachrücker

Schalksmühle, 27. Juni

Späte Zusage: Im Nachrückverfahren haben drei Akteure des SC 1959 die Zulassung für das Bundesfinale des Deutschland-Cups im November in Dresden erhalten. Sowohl Heiko Kölz (Klasse bis DWZ 999) als auch Christian Bien (DWZ 1100 bis 1199) und Thomas Machatzke (DWZ 1600 bis 1699) werden den SC 1959 ab dem 15. November an den Brettern der Schacholympiade vertreten.


Abgespeckte Bezirksliga

Schalksmühle, 24. Juni

Die Bezirksliga Sauerland wird in der Saison 2008/09 nur mit sieben Mannschaften an den Start gehen. Nach dem Rückzug der Svgg Lüdenscheid III nach Saisonende 2007/08 fand sich im Rahmen der Spielleitertagung des Bezirks in Schalksmühle keine Mannschaft, die bereit war, so kurz vor dem Termin der Mannschaftsmeldung (7. Juni) noch nachzurücken.

Nacheinander lehnten die SF Neuenrade II (Tabellenletzter der Bezirksliga), die SvG Plettenberg III (Zweiter der Bezirksklasse) und Turm Altena (Vierter der Bezirksklasse) ein Nachrücken ab. Das Problem: In der Bezirksliga besteht ein Team aus acht Akteuren, in der Bezirksklasse nur aus sechs. Dieses "Mehr" an Aktiven wollte kein Team auf sich nehmen.

Für die Bezirksliga bedeutet dies, dass zumindest im Abstiegskampf eine relativ spannungsfreie Saison wartet, dass außerdem alle Teams nur sechs Mannschaftskämpfe bestreiten. Für die höchste Spielklasse des Bezirks sicher kein Ruhmesblatt - so übten die SF Lennestadt und der SC 1959 auch klare Kritik an dieser Regelung. Um den Abstiegskampf zumindest ein wenig interessanter zu gestalten, wurde folgende Regelung getroffen: Der Bezirksklassen-Meister steigt am Ende der Saison direkt in die Bezirksliga auf. Der Bezirksklassen-Zweite bestreitet im Normalfall (ein Absteiger des Bezirks von der Verbandsebene) ein Relegationsspiel um den Aufstieg gegen den Tabellensiebten und damit -letzten der Bezirksliga.

Genauso sieht es in der Bezirksklasse aus. Sollte es zu dieser Regelung kommen, so würde der Kreisliga-Meister direkt aufsteigen, der Bezirksklassen-Letzte würde zudem ein Relegationsspiel gegen den Abstieg gegen den Kreisliga-Zweiten bestreiten. Sollten sich übrigens gar alle Sauerland-Vertreter in der Verbandsklasse halten (Neuenrade + Plettenberg II), so würde es aus Bezirksliga und Bezirksklasse keinen Abstieg und in Bezirksklasse und Kreisliga automatisch einen doppelten Aufstieg geben.

Diskutiert wurde im Rahmen der Tagung in Schalksmühle, bei der die Vertreter von Svgg Lüdenscheid, KS Lüdenscheid und SV Halver fehlten, auch, die mit nur vier Teams bestückte Kreisliga aufzulösen und eine zweigleisige Bezirksklasse zu spielen. Dieser Gedanke wurde aber wieder verworfen - auch wegen der größeren Leistungsunterschiede.

Dolgopolyj neuer Bezirks-Einzelmeister

Insgesamt sind die Mannschaftsmeldezahlen im Bezirk leicht zurückgegangen. Neben der Svgg Lüdenscheid, die eines ihrer beiden Bezirksliga-Teams zurückgezogen hat, haben die Königsspringer Lüdenscheid eines ihrer beiden Bezirksklassen-Teams zurückgezogen. Außerdem geht die SvG Plettenberg nach dem Rückzug den Zweitliga-Teams nurmehr mit vier Mannschaften in die Saison. Eine Mannschaft mehr gemeldet als zuletzt haben die SF Lennestadt. Durch den Rückzug der KS Lüdenscheid III haben die SF Lennestadt II nachträglich die Bezirksklasse gehalten.

Die Saison beginnt Anfang September. Die Termine wird Bezirksspielleiter Horst Radczewill (SV Halver) in Kürze veröffentlichen. Bis zum 7. Juli müssen die Meldungen der Aufstellungen bei Radczewill vorliegen und mit ihnen die Meldung der Teamanzahl für den Viererpokal.

Im Rahmen der Spielleitertagung erklärte Horst Radczewill zudem offiziell Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) zum Bezirks-Einzelmeister. Dolgopolyj hatte beim Turnier im Februar punktgleich mit Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid) Rang zwei belegt. Nach drei Monaten, in denen es nicht zu einem Entscheidungsspiel gekommen war, hatte Radczewill Ende Mai zweimal ein solches Spiel angesetzt, was aber erneut nicht zustande gekommen war. Nach Hermanecks berufsbedingter Absage des letzten Termins einigte man sich darauf, kein Spiel mehr auszutragen und Dolgopolyj zum Meister zu erklären. Dolgopolyj hat damit den Einzeltitel im klassischen Schach und im Schnellschach gewonnen.

Die Spielklassenzusammensetzung
Bezirksliga: SF Lennestadt (Absteiger Verbandsklasse), SV Halver II, Svgg Lüdenscheid II, SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, KS Lüdenscheid, SF Attendorn, SV Werdohl (Aufsteiger aus Bezirksliga)
Bezirksklasse: SF Neuenrade II (Absteiger aus Bezirksliga), Svgg Lüdenscheid III (freiwilliger Abstieg aus Bezirksliga), Turm Altena, SF Attendorn II, SF Lennestadt II, KS Lüdenscheid II, SvG Plettenberg III, SV Halver III (Aufsteiger aus der Kreisliga)
Kreisliga: SvG Plettenberg IV, SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid II, SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid III, SF Lennestadt III

Die Spielpläne auf Bezirksebene (noch ohne feste Spieltermine):
Bezirksliga [32 KB]
Bezirksklasse [32 KB]
Kreisliga [29 KB]


 

Turnier in Dortmund: Niklas Kölz (l.) gewann die U8-Klasse. Auch Marc Gebauer und Mike Bocklenberg schlugen sich in der U14 sehr ordentlich. Jugendwart Martin zu Putlitz war zufrieden.




Paukenschlag in Dortmund

Dortmund, 21. Juni

Beim Internationalen Chess-Day 2008 der SF Berghofen-Wambel hat der jüngste Starter des SC 1959 für einen Paukenschlag gesorgt: Niklas Kölz gewann das mit 24 Teilnehmern aus ganz NRW exzellent besetzte Turnier in der U8-Klasse mit 6,0 Zählern aus sieben Partien und somit mit einen Punkt Vorsprung. Der bisher größte Erfolg für den sechsjährigen SC-Starter. In der U14 kamen Mike Bocklenberg und Marc Gebauer auf 4,0 bzw. 2,0 Zähler und schlugen sich ebenfalls gut.

Mit zwei Siegen startete Kölz ins U8-Turnier. In Runde drei folgte eine Niederlage Moritz Pusch (Lippstadt), als der junge Schalksmühler eine vorteilhafte Stellung nicht zu verwerten wusste. Trotzdem blieb er an der Spitze im Rennen, zumal er Siege gegen starke Akteure folgen ließ. Vor der letzten Runde lagen somit drei Spieler mit 5,0 Zählern gleichauf an der Spitze - Kölz und die beiden Lippstädter Moritz Pusch und Cedric Niediek, wobei Pusch nach der Buchholz-Wertung knapp in Front lag. Kölz spielte zuletzt gegen Niediek, Pusch gegen den Zweitplatzierten der Bueraner Open, David Ljuboschiz. Und Pusch unterlag seinem Kontrahenten, so dass der Weg für Niklas Kölz zum Turniersieg frei war. Sehr ruhig und mit einer starken Leistung sicherte sich der SC-Akteur gegen Niediek im letzten Spiel seinen sechsten Sieg des Tages und damit den Siegerpokal beim Chessday 2008. Pusch fiel noch auf Rang fünf zurück, Niediek wurde Dritter hinter dem vereinslosen Dortmunder Alexander Tipp (alle 5,0). Eine tolle Leistung des SC-Youngsters (Siegerehrung ).

In der U14-Klasse war das Feld exzellent besetzt. Es gewann Eiki Takeuchi (Düsseldorf, DWZ 1703). In diesem Feld schlugen sich Mike Bocklenberg und Marc Gebauer sehr ordentlich, auch wenn die Platzierungen am Ende nicht so gut waren. Bocklenberg, der einige vielversprechende Stellungen nicht verwertete, wurde mit 4,0 Zählern 20., Marc Gebauer mit 2,0 Punkten 22. unter 23 Startern in dieser Klasse. Ein insgesamt gutes Ergebnis des SC-Teams .

Insgesamt war der Chessday 2008 mit rund 120 Teilnehmern kurz vor den Sommerferien gut besucht. Beim Turnier, das eigentlich zur Grand-Prix-Serie in NRW zählt, wurden diesmal ausnahmsweise keine Grand-Prix-Punkte vergeben, weil der Chessday 2007 im September 2007 stattgefunden hatte und somit der Chessday in der Saison 07/08 bereits einmal in die Grand-Prix-Wertung eingegangen war. Schade für Niklas Kölz...


Schmidt gewinnt Sommerblitz

Schalksmühle, 20. Juni

Volker Schmidt vom SV Halver hat nach dem Winterblitz auch den Sommerblitz des SC 1959 gewonnen. Schmidt setzte sich mit 12,5 Zählern knapp vor seinem Vereinskollegen Ivan Scherbanev (12,0) und Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid, 10,0) durch.

Mit 14 Teilnehmern war das Turnier, das unter dem Motto "Wir blitzen in den Sommer" stand, ordentlich besetzt, wobei die Beteiligung des SC 1959 (sechs Spieler) dürftig war. Dafür war das Feld qualitativ sehr gut besetzt. Gespielt wurde ein Rundenturnier über 13 Runden, bei dem Tobias Klampt ausnahmsweise als Turnierleiter fungierte. Klampt hatte gemeinsam mit seiner Freundin Nicole passend zum EM-Abend (Kroatien - Türkei) auch Cevapcici zum Grillen und einen Raki zum Nachspülen vorbereitet...

Sportlich ging es an der Spitze eng zu. Schmidt und Scherbanev zeigten die beste Tagesform, gaben sich fast keine Blöße. Das direkte Duell endete mit einem Remis. So entschied Martin zu Putlitz das Turnier, indem er Ivan Scherbanev ein Remis abtrotzte und Volker Schmidt so das Stechen um den Turniersieg ersparte. Schmidt 12,5 Zähler waren in diesem Feld aller Ehren wert, die 12,0 Punkte von Scherbanev nicht minder, denn die Zahl der starken Gegner war groß.

Helmut Hermaneck unterlag gegen das Spitzenduo und Vladimir Dolgopolyj (5.) und landete so auf Rang drei. Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) sammelte gar vier "Nullen" ein, so wurde der NRW-Pokalsieger am Freitag als DWZ-Favorit nur Vierter. Schnellschach-Bezirksmeister Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) teilte sich mit 7,5 Zählern gar nur Rang fünf dem besten SC-Akteur, Christian Hochheusel. Tobias Klampt spielte als Turnierleiter ein gutes Turnier und folgte mit 7,0 Zählern auf Rang sieben, gefolgt von Martin zu Putlitz (SC 1959) und Pornchai Ertelt (SV Halver), die sich mit 6,5 Zählern Rang acht teilten - im Mittelfeld ging es sehr eng zu. Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid) als "Letzter" des Mittelfelds erspielte 5,5 Zähler und wurde Zehnter.

Klaus Eckhardt wurde mit 3,0 Zählern Elfter und verwies die punktgleichen Gerhard Raatz und Mike Bocklenberg (einziger Jugendlicher im Feld, beide 2,0) auf Rang 13. Philipp Hahnel blieb diesmal ohne Punkt und wurde 14. Bocklenberg, der mit der zweitniedrigsten DWZ startete, gewann die Rh-Wertung (Rating-Differenz, 374 Punkte) vor Pornchai Ertelt (273) und Ivan Scherbanev (124).

Christian Hochheusel , Vierter dieser Wertung, freute sich über zehn Punkte für die SC-interne Jahresblitzwertung, in der er nun mit 18 Punkten die Führung übernommen hat. In dieser Wertung geht es so spannend zu wie lange schon nicht mehr. Auf den weiteren Plätzen folgen Tobias Klampt, Klaus Eckhardt (beide 16), Martin zu Putlitz (15), Titelverteidiger Timo Röhle (12) und Bodo Lüttich (10).

Das nächste Turnier der Jahresblitzserie ist der Herbstblitz. Ein Termin steht noch nicht fest.

Kreuztabelle [44 KB]
Rh-Wertung [13 KB]


Neue DWZ-Zahlen

Schalksmühle, 19. Juni

Nach dem neuesten Aktualisierungslauf der DWZ-Datenbank sind inzwischen auch die Bezirksliga- und Kreisliga-Saison, die Offene Gemeindemeisterschaft und der Sauerlandpokal eingerechnet. Danach ergeben sich zahlreiche Veränderungen.
Die Auswertungen:
Bezirksliga [36 KB] ***** Kreisliga [38 KB]
Sauerlandpokal [38 KB] ***** Offene Gemeindemeisterschaft [36 KB]


Viererpokal: Finale verloren

Schalksmühle, 14. Juni

Im Finale des Jugend-Viererpokals im Schachbezirk Sauerland unterlag der Nachwuchs des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid erwartungsgemäß gegen den hohen Favoriten SF Neuenrade 0:4. Mit dem Vizetitel in diesem Wettbewerb dürfen die jungen Schalksmühler aber dennoch sehr zufrieden sein.

Der Vergleich im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße war von vorneherein ein ungleicher. Auf der einen Seite kämpften die Gastgeber, die allesamt nur Erfahrung in der Jugend-Bezirksklasse gesammelt haben und im Höchstfalle 13 Jahre alt - auf der anderen Seite die Hönnestädter, deren Spitzenbrett, Vasileios Lanaras, seit zwei Jahren in der Herren-Verbandsklasse spielt und deren weitere Akteure eine Saison in der Herren-Bezirksliga hinter sich haben. Ein Team mit deutlichen Alters- und DWZ-Vorteilen, das sich letztlich auch problemlos durchsetzte. Relativ früh gab Quentin Grob (Brett 2) seine Partie gegen Dimitrios Lanaras ab - der jüngere Lanaras-Bruder war zuletzt an Brett zwei und drei der Herren-Bezirksliga ein fleißiger Punktesammler - keine Schande also für Grob.

Danach gingen an Brett drei und vier die Partien an den Gast: Der jüngste SC-Akteur, Niklas Kölz, unterlag dem deutlich mehr Zeit verbrauchenden Hristos Apostolidis. Marc Gebauer hatte letztlich keine Chance gegen Steffen Rauer. Am längsten wehrte sich Mike Bocklenberg am Spitzenbrett gegen Vasileios Lanaras. Bocklenberg spielte ruhig und geduldig, verlor indes gegen den "1700er" Lanaras irgendwann eine Figur und später folgerichtig auch die Partie. Damit war der 0:4-Endstand besiegelt. Der Vergleich mit diesem starken Team war trotzdem ein interessantes Erlebnis und eine wichtige Erfahrung für den SC-Nachwuchs. Herzliche Glückwünsche gehen nach Neuenrade!

Sehr gelungen war im Vorfeld des Viererpokal-Finales das Trainings-Event mit dem B-Lizenz-Trainer Uwe Kleinschmidt. Rund zwölf Aktive erarbeiteten Lösungen für Taktik-Aufgaben, hatten viel Spaß bei neuen Spiel-Variationen und durften sich mittags mit Gegrilltem stärken. Die Aktiven waren begeistert, der Trainer auch sehr zufrieden. Drei- bis viermal im Jahr sollen Trainingsevents dieser Art ab sofort beim SC 1959 stattfinden. Es war ein guter Start in die Serie.

Foto vom Viererpokalspiel
Foto vom Schachtraining


CC: Liedte siegte

Schalksmühle, 10. Juni

Challenger-Cup, 2. Runde
Stefan Liedtke - Philipp Hahnel 1:0


"Wir blitzen in den Sommer"

Schalksmühle, 9. Juni

Am 21. Juni ist Sommeranfang. Der SC 1959 "blitzt in den Sommer". Am 20. Juni ab 20 Uhr findet das dritte Turnier der Jahresblitzserie im Feuerwehrgerätehaus statt. Die Ausschreibung:

Turnier: "Wir blitzen in den Sommer"
Bedenkzeit: Fünf-Minuten-Blitz
Modus: 13 Runden nach Schweizer-System
Teilnahmeberechtigt: jeder (auch Vereinslose und Akteure aus Nachbarklubs sind herzlich eingeladen), auch Jugendliche sind gern gesehen!

Bei ausreichender Teilnehmerzahl wird gegrillt. Und Turnierleiter Tobias Klampt hat vielleicht noch eine Überraschung in der Hinterhand!


 

Das SC-Team in Wipperfürth: (v.l.) Heiko Kölz, Tobias Klampt, Stefan Liedtke, Timo Röhle, Christian Hochheusel, Thomas Machatzke und Christian Bien.




Kein Dresdenfahrer

Wipperfürth, 7. Juni

Unter 130 Spielern wurden in der Südwestfalen-Vorrunde des Deutschland-Cups in Wipperfürth 30 Tickets für die Endrunde im Rahmen der Schacholympiade in Dresden vergeben. Von den sieben Akteuren des SC 1959 löste leider kein Akteur eine Fahrkarte. Trotzdem war die Gesamtbilanz gut.

Am dichtesten stand Heiko Kölz vor der Qualifikation für Dresden. Kölz hatte nach sechs der sieben Runden des Schnellschach-Turniers (20 Minuten Bedenkzeit) in der DWZ-Gruppe bis 1000 4,5 Zähler erspielt. Mit einem Sieg in der Schlussrunde wäre ihm das Dresden-Ticket sicher gewesen. In der Schlussrunde gewann Kölz eine Figur - alles sah gut aus. Doch dann opferte der SC-Akteur einen Turm beim Mattangriff, der nicht zum Ziel führte und verlor am Ende noch sehr unglücklich auf Zeit. So wurde Kölz mit 4,5 Zählern nur Gruppenvierter und musste Yaroslav Kalmykow und Alfio Cosentino den Vortritt lassen.

Christian Bien erspielte in seiner Klasse (DWZ 1100 bis 1200) 4,0 Zähler und belegte damit Rang drei bzw. Rang fünf in der Gesamtklasse im DWZ-Bereich 1000 bis 1200. Bien verpasste somit die Qualifikation zwar nur um einen Platz, die beiden Qualifizierten, Alexander und Jonathan Ertelt, wiesen indes beide 5,5 Zähler auf. Keine Chance hatte Stefan Liedtke in seiner Gruppe (DWZ 1200 bis 1300). Liedtke hatte das Pech, als DWZ-schwächster Spieler in der zusammengefassten DWZ-Gruppe 1200 bis 1500 spielen zu müssen. Nach einem kampflosen Sieg in Runde eins punktete er noch einmal in Runde sieben und wurde damit 21. unter 23 Spielern der Gesamtgruppe und Siebter seine DWZ-Klasse.

In der DWZ-Gesamtgruppe 1500 bis 1700 waren drei SC-Akteure am Start. Thomas Machatzke wurde in der DWZ-Gruppe 1600 bis 1700 gewertet und belegte dort Rang vier, in der Gesamtgruppe Rang fünf. Seine 4,5 Zähler aus sieben Partien waren ordentlich - ärgerlich blieb indes die Niederlage in Runde drei gegen Thorben Mantler (SV Halver), bei der Machatzke nach drei (!) Zügen eine Figur einstellte. Mantler (5,0 Punkte) qualifizierte sich in dieser DWZ-Gruppe neben dem Gesamtgruppensieger Gennadiy Arlt für Dresden - als einziger Akteur überhaupt aus dem Schachbezirk Sauerland. Dazu herzliche Glückwünsche.

Christian Hochheusel erspielte 3,5 Zähler und belegte damit in der Gesamtgruppe Rang neun und in der DWZ-Klasse 1500 bis 1600 den dritten Platz. Ihm fehlte nur ein halber Zähler auf den Gruppenzweiten Jens Frase (Meinerzhagen) und damit nur ein halber Punkt für Dresden. Ein Zähler fehlte Tobias Klampt in derselben Gruppe (3,0 Punkte, Rang fünf) - Klampt hatte bereits nach vier Runden 3,0 Zähler gesammelt und verlor dann dreimal in Serie. Da war mehr drin!

Einen schweren Stand hatte Timo Röhle in der DWZ-Klasse 1700 bis 1800, zumal diese Klasse in der Gesamtgruppe bis DWZ 1900 zusammenspielte. Röhle kam auf 2,0 Zähler aus den sieben Partien und belegte damit Rang 15 in der Gesamtgruppe und Platz sieben in seiner DWZ-Gruppe. (Bilder zum Turnier folgen)

Gesamtranglisten [108 KB]


Windfuhr holt NRW-Pokal

Lüdenscheid, 7. Juni

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid hat sensationell den NRW-Einzelpokal gewonnen. Im Finale setzte sich Windfuhr gegen den etwa 400 DWZ-Punkte stärkeren Thomas Fiebig vom Regionalligisten SF Brackel aus Dortmund miz schwarz durch. Herzliche Glückwünsche auch aus Schalksmühle!


Starkes SC-Trio in Rheinhausen

Duisburg, 6. Juni

Rundum gelungener Abschluss der Grand-Prix-Serie des OSC Rheinhausen für die drei Akteure des SC 1959: Alle holten mehr als 50 Prozent, alle erhielten schöne Preise. Ein gelungener Ausflug ins Ruhrgebiet.

Seine gute Leistung von den Bueraner Open bestätigte Mike Bocklenberg. Wie auch Niklas Kölz startete Bocklenberg mit zwei Siegen und gewann dann auch den direkten Vergleich gegen Kölz. In Runde vier verlor er etwas unglücklich gegen den Sieger der Grand-Prix-Serie, David Jentzsch. Am Ende aber holte Bocklenberg 5,0 Zähler aus sieben Partien und belegte damit unter 29 Spielern Rang vier, punkt- und buchholz-gleich mit dem Dritten, der nur eine etwas bessere Sonneborn-Berger-Wertung aufwies. Mit diesem vierten Rang holte Bocklenberg auch acht Punkte in der Grand-Prix-Wertung und belegte hier mit einem Turniereinsatz Rang elf - stark.

Auch acht Grand-Prix-Punkte, allerdings aus zwei Einsätzen, kam auch der sechsjährige Niklas Kölz, der damit in der GP-Wertung Zwölfter wurde. Auch Kölz erspielte beim letzten Turnier der Serie 5,0 Zähler und zeigte dabei eine deutlich stärkere Leistung als zuletzt in Gelsenkirchen. In der Buchholz-Wertung war er etwas schlechter als Bocklenberg, die Turnierleistung beider Spieler war indes sehr gut. Und auch Quentin Grob überzeugte letztlich mit 4,0 Zählern aus sieben Partien. An eine solche Ausbeute war nach drei Runden eigentlich nicht mehr zu glauben. Grob startete nämlich gegen zwei der besten Akteure mit zwei Niederlagen und verlor auch die Runde drei. Null aus drei - das sah nicht gut aus. Doch dann startete der Youngster eine tolle Aufholjagd, gewann viermal in Folge und belegte so noch Rang 13 unter 29 Spielern. Sein Lohn: Als 21. der GP-Wertung gewann er einen Basketball. Niklas Kölz wurde mit einem Schachspiel belohnt, Mike Bocklenberg mit einem Brettspiel. Lob gab's zudem vom Veranstalter für die weiteste Anreise. Eine Anreise, die man im nächsten Jahr gewiss wieder einmal auf sich nehmen wird für ein so gelungenes Turniererlebnis...


121 Starter in Wipperfürth

Wipperfürth, 6. Juni

Die Schach-Olympiade, die im November 2008 in Dresden stattfindet, wirft ihre Schatten voraus: Im ersten Halbjahr 2008 finden bundesweit die Qualifikationsturniere zum Deutschland-Cup statt, einem Turnierformat, das einmalig während der Schacholympiade in Dresden ausgetragen wird. Als letzter Verband in NRW bittet heute der Verband Südwestfalen die Aktiven zur Vorausscheidung für das große Bundesturnier im November in Dresden. Ab 11 Uhr treten in der Turnhalle Mühlenberg in Wipperfürth 121 Akteure an, um die Tickets in den einzelnen DWZ-Klassen zu ergattern.

Der Deutschland-Cup wird vom Olympiaausschuss des Deutschen Schachbundes veranstaltet. Das Hauptturnier findet vom 16. bis zum 20. November jeweils morgens an den offiziellen Brettern der Olympiade statt. In 15 DWZ-Gruppen (bis 1000 DWZ und anschließend in 100er-Schritten bis zur Obergrenze DWZ 2399) werden die Sieger des Deutschland-Cups ermittelt. Die 15 Finalgruppen werden mit je 64 Teilnehmern gespielt. Gespielt werden sechs Runden in einem K.o.-Swiss-System.

Um in Dresden dabei zu sein, müssen sich die 64 Spieler jeder Gruppe in den einzelnen Landesverbänden qualifizieren. Die Landesverbände haben dabei den Qualifikationsmodus selbst festlegen dürfen. Dem Landesverband NRW stehen pro DWZ-Klasse 13 Plätze zu, die in sechs Regionalturnieren nach Schnellschach-Regen ausgespielt werden. Die Bedenkzeit beträgt dabei 20 Minuten pro Spieler pro Partie. Bei jedem der sechs Turniere - auch heute in Wipperfürth - werden sieben Runden nach Schweizer-System gespielt.

Da bei 121 Teilnehmern die Einteilung in 15 Klassen nicht sinnvoll wäre, sollen heute wohl drei große Klassen gebildet werden - ähnlich wie kürzlich im Münsterland in Heiden - und anschließend erfolgt eine getrennte Wertung in den einzelnen DWZ-Klassen. Auch zahlreiche Akteure aus dem heimischen Raum bewerben sich um die Qualifikation (jeweils zwei Spieler pro DWZ-Klasse) für Dresden.

Folgende heimische Aktive sind in Wipperfürth gemeldet:
DWZ 2200 bis 2100: Dirk König, Hendrik Mantler (beide SV Halver); Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid) - DWZ 2100 bis 2000: Vladimir Dolgopolyj, Volker Schmidt (beide SV Halver) - DWZ 1800 bis 1700: Timo Röhle (SC Schalksmühle/Hülscheid) - DWZ 1700 bis 1600: Thorben Mantler (SV Halver), Thomas Machatzke (SC Schalksmühle/Hülscheid) - DWZ 1600 bis 1500: Tobias Klampt, Christian Hochheusel (beide SC Schalksmühle/Hülscheid), Jens Frase (SK Meinerzhagen) - DWZ 1500 bis 1400: Martin Riederer (SvG Plettenberg) - DWZ 1400 bis 1300: Pornchai Ertelt (SV Halver) - DWZ 1300 bis 1200: Stefan Liedtke (SC Schalksmühle/Hülscheid) - DWZ 1200 bis 1100: Christian Bien (SC Schalksmühle/Hülscheid), Tim Weinhold (SK Meinerzhagen) - DWZ 1100 bis 1000: Oliver Brandt (SV Kierspe) - DWZ bis 1000 und DWZ-lose: Rolf-Dieter Kruppke (SK Meinerzhagen), Heiko Kölz (SC Schalksmühle/Hülscheid)

Bei der Einteilung der DWZ-Gruppen liegt die DWZ-Zahl vom 1. Januar 2008 zu Grunde. Bei Spielern mit DWZ- und ELO-Zahl ist der höhere Wert für die Eingruppierung genommen worden.



OGM: Kämper Meister

Schalksmühle, 3. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 9. Runde
Vladimir Dolgpolyj - Martin zu Putlitz 1:0
Uwe Kleinschmidt - Volker Schmidt remis
Ralph Kämper - Dmitri Adomeit remis

Ralph Kämper ist damit neuer Gemeindemeister. Er verwies nach einem Klasseturnier Volker Schmidt und Uwe Kleinschmidt auf die Ränge zwei und drei. Der Endstand [514 KB] (Kreuztabelle)

Bericht

Der Halveraner Ralph Kämper ist neuer Gemeindemeister der Schachspieler in Schalksmühle: Der erfahrene Akteur des SV Halver setzte sich bei den Offenen Titelkämpfen mit einem Punkt Vorsprung vor dem Titelverteidiger und DWZ-Favoriten Volker Schmidt (ebenfalls SV Halver) durch. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde. Mit einem Remis gegen Dmitri Adomeit machte Kämper seinen Triumph perfekt.
Kämper hatte zwar im direkten Vergleich gegen Volker Schmidt eine Niederlage bezogen, sich ansonsten aber in den ersten acht Runden komplett schadlos gehalten und sieben Siege eingefahren. So ging Kämper, der ausgerechnet gegen den Turnierletzten Peter Kernchen nur mit Glück gewonnen hatte, mit einem Zähler Vorsprung in die letzte Runde, denn Schmidt kam nicht so unbeschadet durchs Turnier. Gegen seinen Vereinskollegen Vladimir Dolgopolyj unterlag Schmidt. Gegen Adomeit und Klampt gab er jeweils einen halben Zähler ab. So hätte Schmidt in der letzten Runde gewinnen und Kämper verlieren müssen für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Doch Kämpers sicheres Remis gegen Adomeit machte alles klar. Volker Schmidt kämpfte dagegen in einer extrem scharfen Partie gegen Uwe Kleinschmidt (Svgg Lüdenscheid), der für einen Königsangriff eine Figur ins Geschäft steckte, letztlich aber ins Remis durch Dauerschach abwickeln musste. Hätte Kleinschmidt die Partie für sich entschieden, so wäre er noch auf den zweiten Rang geklettert. So blieb für Schmidt der Vizetitel und für Kleinschmidt, der im Turnierverlauf zweimal verlor (gegen Kämper und Adomeit), Rang drei – mit einem hauchdünnen Buchholz-Vorsprung vor dem punktgleichen Dolgopolyj. Bester Spieler des SC 1959 im Turnier war Tobias Klampt, der lange Zeit vorne mitmischte, durch Niederlagen gegen Kämper und Kleinschmidt aber alle Chancen einbüßte und mit 5,5 Zählern Fünfter wurde.
In der Rh-Wertung belegte Klampt sogar Rang eins – mit deutlichem Vorsprung vor Kleinschmidt und Mario Rieger (Turniersiebter, ordentliche Ausbeute). Die Rh-Wertung ist ähnlich der Netto-Wertung beim Golf eine Tabelle, in der das Resultat ins Verhältnis zur DWZ des Spielers gesetzt wird. Letzter der Rh-Wertung und nur Turnierachter wurde der DWZ-stärkste SC-Akteur Timo Röhle, der nach sechs Niederlagen in Folge eine völlig verkorkste Gemeindemeisterschaft ablieferte. Der Turniersechste Dmitri Adomeit (Svgg Lüdenscheid) überzeugte vor allem gegen die Topspieler des Klassements, ließ ansonsten aber einige Punkte liegen. Vereinsmeister Martin zu Putlitz und Peter Kernchen spielten ein Turnier mit Licht und Schatten und landeten im sehr starken Feld am Ende des Klassements.

Der Endstand: 1. Ralph Kämper 7.5/ 29.0; 2. Volker Schmidt (beide SV Halver) 6.5/24.75; 3. Uwe Kleinschmidt (Svgg Lüdenscheid) 6.0/21,25; 4. Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) 6.0/21.00; 5. Tobias Klampt (SC 1959) 5.5/18.75; 6. Dmitri Adomeit (Svgg Lüdenscheid) 4.0/18.25; 7. Mario Rieger 4.0/13.25; 8. Timo Röhle 2.0/6.75; 9. Martin zu Putlitz 2.0/6.00; 10. Peter Kernchen 1.5/3.00

Die Rh-Wertung: 1. Tobias Klampt 212; 2. Uwe Kleinschmidt 126; 3. Mario Rieger 86; 4. Ralph Kämper 58; 5. Dmitri Adomeit 47; 6. Vladimir Dolgopolyj -30; 7. Peter Kernchen -42; 8. Martin zu Putlitz -78; 9. Volker Schmidt -150; 10. Timo Röhle -232


OGM: Dem Ende entgegen

Schalksmühle, 2. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 8. Runde (Nachholspiel)
Dmitri Adomeit - Timo Röhle remis
Offene Gemeindemeisterschaft, 9. Runde (vorgezogen)
Peter Kernchen - Tobias Klampt 0:1 (kampflos)


OGM: Röhles erster Sieg

Schalksmühle, 1. Juni

Offene Gemeindemeisterschaft, 9. Runde (vorgezogen)
Timo Röhle - Mario Rieger 1:0