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 NEWS 2008
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MAI
 

Unterwegs im Ruhrgebiet: Die SC-Jugend mit (v.l.) Gianluca Falcone, Trainer Timo Röhle, Quentin Grob, Mike Bocklenberg und Niklas Kölz.




SC-Jugend schlägt sich gut

Gelsenkirchen, 31. Mai

Mit vier Spielern war der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid erstmals bei den Bueraner Jugend-Open, einem der größten Jugendturniere in NRW, vertreten. Rund 160 Aktive spielten in fünf Altersklassen in der Gerhard-Hauptmann-Realschule in Erle um den Turniersieg. Die SC-Youngster schlugen sich gegen die starke Konkurrenz sehr gut.

Niklas Kölz belegte in der U8-Klasse nach starken Start mit 4,0 Punkten ein wenig unter Wert Rang 14 unter 24 Teilnehmern. Kölz startete mit drei Siegen – u.a. gegen zwei Spieler, die später in den „Top 5“ landeten. In der 4. Runde wusste er eine Mehrfigur nicht zu verwerten und verlor. In Runde fünf hatte er gegen Joe Demtröder, einen der Turnierfavoriten, bereits die Dame erobert, als er aus Versehen eine Figur anstieß. Sein Gegner bestand darauf, dass diese Figur gezogen werden musste. So musste Kölz die Dame zurückgeben und verlor. Damit war der Faden gerissen. Es gelang nurmehr ein weiterer Sieg. Für den jüngsten SC-Spieler war trotz respektabler Ausbeute sicher mehr drin. Die Klasse gewann Ron Schröter (SV Horrem).

Quentin Grob kam in der U10 ebenfalls auf 4,0 Zähler aus neun Partien und wurde 26. unter 40 Startern. Für Grob, der wie Kölz in seiner Altersklasse ein „Jungjahrgang ist“, ein sehr gutes Turnierergebnis. Grob startete direkt mit einem Sieg und punktete bis zum Ende sehr ordentlich weiter, so dass er im starken Feld fast auf 50 Prozent kam. Die Klasse gewann Connor Klöckner (SV Horst-Emscher).
Mike Bocklenberg erspielte in der U14 ausgezeichnete 4,5 Zähler, was zu Rang 17. unter 34 Teilnehmern reichte. Bocklenberg startete am Vormittag mit einem ein wenig glücklichen Remis, kämpfte sich danach aber immer bessser ins starke Feld der U14 (der Turniersieger Johannes Mundorf weist eine DWZ von 1851 auf) und erkämpfte als Jungjahrgang eine 50-Prozent-Ausbeute. Damit ließ Bocklenberg in Gelsenkirchen so manchen DWZ-stärkeren Akteur hinter sich.

Gianluca Falcone blieb in der U16 im starken Feld trotz einiger guter Chancen sieglos und belegte den 28. Platz. Falcone war in dieser Klasse einer von wenigen Akteuren ohne DWZ. Gegen die erfahreneren Gegner hatte er manche gute Stellung, doch keine brachte er „nach Hause“. Die Klasse gewann Lukas Schnelle (OSC Rheinhausen).


 

Das SC-Team beim Sauerlandpokal: (v.l.) Thomas Machatzke, Peter Kernchen, Timo Röhle, Mario Rieger und Thomas Orlik.




Titelhattrick für den SV Halver

Halver, 31. Mai

Sauerlandpokal (Endstand): 1. SV Halver 4,5 Punkte, 2. Svgg Lüdenscheid 3,5 Punkte, 3. SF Neuenrade und SC 1959 beide 1,0 Punkte
Einzelpartien: Hendrik Mantler (SV Halver) - Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) 1:0; Mario Rieger (SC 1959) - Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) 0:1; Timo Röhle (SC 1959) - Vasileios Lanaras (SF Neuenrade) 1:0; Volker Schmidt (SV Halver) - Walter Cordes (SF Neuenrade) 1:0; Thomas Machatzke (SC 1959) - Ralph Kämper (SV Halver) 0:1; Dimitrios Lanaras (SF Neuenrade) - Philipp Denger (Svgg Lüdenscheid) remis; Rolf Schulte (SF Neuenrade) - Olaf Weinreich (SV Halver) remis; Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid) - Peter Kernchen (SC 1959) 1:0; Alexander Lider (Svgg Lüdenscheid) - Hans-Peter Schulze (SF Neuenrade) 1:0; Eric van der Gaag (SV Halver) - Thomas Orlik (SC 1959) 1:0

Der SV Halver hat zum dritten Mal in Folge den Sauerlandpokal im Schachbezirk Sauerland gewonnen. In den eigenen Vereinsräumen im DRK-Heim in Halver verwies der SVH in der Endabrechnung mit 4,5 Zählern die Svgg Lüdenscheid (3,5) auf den zweiten Rang. Das Turnier war extrem schlecht besucht. Von den zehn Bezirksvereinen nahmen nur vier am Sauerlandpokal, dem letzten Turnier der Saison im Bezirk teil. U.a. fehlte auch die SvG Plettenberg als Aushängeschild der heimischen Schachregion bei diesem Wettbewerb. 2007 hatten noch sechs Vereine teilgenommen.

Der SV Halver ging als Favorit ins Rennen und wurde dieser Stellung auch gerecht. Lediglich Olaf Weinreich (Remis gegen Schulte) gab einen halben Zähler ab. Ansonsten fuhren die Gastgeber vier volle Punkte ein. In der letzten Partie des Tages machte Volker Schmidt mit seinem Sieg gegen den den Vorsitzenden des Bezirks, Walter Cordes, den Pokal-Hattrick perfekt. Den entscheidenden Vorteil erspielte sich der SVH im Vergleich mit der Svgg Lüdenscheid im direkten Duell: Hendrik Mantler, Nummer eins des SVH-Verbandsliga-Teams, gewann seine Partie gegen Ryszard Galicki nicht ganz unerwartet. Auf Patzer der übrigen Halveraner hofften die Lüdenscheider, bei denen Philipp Denger gegen Dimitrios Lanaras (Neuenrade) überraschend einen halben Punkt abgab, vergeblich. Auch Thomas Windfuhr hätte beinahe gegen Mario Rieger gepatzt, brachte die Partie aber letztlich trotz zweier Minusbauern doch noch zu einem guten Ende. Schade für Mario Rieger, der sich eine sehr gute Stellung erspielt hatte.

Den dritten Rang beim Sauerlandpokal teilten sich die Schachspieler aus Schalksmühle und Neuenrade, wobei für Neuenrade Lanaras und Schulte zwei Remis holten. Der SC 1959 kam durch eine Siegpartie von Timo Röhle , der überraschend Vasileios Lanaras bezwang, zu seinem einen Punkt. Neben Rieger verloren auch die weiteren Akteure: Thomas Orlik stand gegen Eric van der Gaag von Anfang an etwas gedrückt und wurde am Ende nach der großen Rochade überspielt. Thomas Machatzke stand mit weiß gegen Ralph Kämper lange solide. Im Mittelspiel überlegte er für einen Königsangriff mehr als eine halbe Stunde für einen Zug, opferte danach einen Läufer, doch Kämper verteidigte sich geschickt und behielt am Ende die Mehrfigur über und gewann sicher. Peter Kernchen büßte gegen Michael Heesemann im Mittelspiel zwei Bauern ein und war somit nach langem Kampf auch chancenlos.


Windfuhr im NRW-Pokalfinale

Gelsenkirchen, 30. Mai

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid steht erstmals im Endspiel des NRW-Einzelpokals. Der erfahrene Schachspieler aus der Bergstadt setzte sich im Halbfinale gegen Christoph Wolff (SV Horst-Emscher) durch und trifft nun am 7. Juni im Endspiel auf Thomas Fiebig (SF Brackel, DWZ 2407), der das zweite Halbfinale gegen den Duisburger Alexander Schmidt am Samstagnachmittag gewann.
Windfuhr spielte bereits am Freitagabend seine Partie in Gelsenkirchen. Gegen den gastgebenden Verbandsliga-Spieler hatte Windfuhr die weißen Steine und ging mit einem leichten DWZ-Vorteil in die Partie. Schon in der Eröffnung gelang es dem Lüdenscheider, einen Bauern zu gewinnen. Im Mittelspiel ergriff er zudem die Initiative und schob seine Zentrumsbauern nach vorne. Nach einem Turmopfer und dem direkten Rückgewinn brachte Windfuhr einen Bauern auf die 7. Reihe. Dieser Bauer war für Wolff nicht zu halten, so dass er die Partie aufgab und sich auf dem Pokalwettbewerb verabschiedete.
Windfuhr spielte in Gelsenkirchen bereits die neunte erfolgreiche K.o.-Partie des laufenden Wettbewerbs. Für ihn ist der erste Einzug ins NRW-Pokal-Finale. Bei seinen bisherigen Teilnahmen auf NRW-Ebene schied er einmal in der 1. Runde aus und erreichte einmal das Halbfinale. Das jetzige Abschneiden ist bereits jetzt sein größter Erfolg im Einzelpokal.


Starker Hermaneck

Hachen, 30. Mai

Mit Gerald Richter setzte sich bei der Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Südwestfalen einer der beiden DWZ-Favoriten durch: Der Spieler vom Siegener SV wies am Ende wie vier andere Spieler nach den sechs Runden 4,0 Zähler auf – die durchschnittliche DWZ-Zahl seiner Gegner (so war es ausgeschrieben) gab letztlich den Ausschlag für seinen Sieg. Richter verwies Uwe Eckardt (Weidenau) und Nobert Bruchmann (SG Ennepe-Ruhr-Süd) auf die Ränge zwei und drei.
Auch Helmut Hermaneck von der Svgg Lüdenscheid kam im Endklassement auf 4,0 Zähler. Der Halveraner in Lüdenscheider Diensten blieb im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen, feierte zwei Siegpartien (gegen Gräve und Verbandsspielleiter Kai Lück) und machte viermal Remis.
Vladimir Dolgopolyj vom SV Halver beendete das Turnier auf Rang acht. Der Mann aus Omsk feierte ebenfalls zwei Siegpartien (gegen Gräve und Hassler), musste sich aber auch zweimal geschlagen geben und kam so im Endklassement auf 3,0 Zähler. Damit lag er denkbar knapp vor dem punktgleichen Falk Menz vom SV Kierspe, der in einem Turnier voller Remispartien keine einzige Punkteteilung erspielte. Menz gewann dreimal (gegen Bergmann, Hassler und Gräve), bezog aber auch drei Niederlagen – das bedeutete am Ende Rang neun.

Der Endstand: 1. Gerald Richter (Siegener SV) 4.0 (1993); 2. Uwe Eckardt (SV Weidenau-Geisweid) 4.0 (1986); 3. Norbert Bruchmann (SG Ennepe-Ruhr-Süd) 4.0 (1974); 4. Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid) 4.0 (1972); 5. Reinhard Schischke (Siegener SV) 4.0 (1959); 6. Kai Lück (KS Iserlohn) 3.5 (1922); 7. Christian Reiffenrath (Hellertaler SF) 3.5 (1900); 8. Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) 3.0 (1930); 9. Falk Menz (SV Kierspe) 3.0 (1924); 10. Josef Bergmann (SV Sundern) 2.0 (1896); 11. Rolf Hassler (Hellertal) 1.0 (1877); 12. Andreas Gräve (SC Marienheide) 0.0 (1904)


Um den Sauerlandpokal

Kreisgebiet, 29. Mai

Das letzte Turnier der Saison im Schachbezirk Sauerland findet am 31. Mai in Halver statt: Ab 14.30 Uhr kämpfen die Vereine des Bezirks um den Sauerlandpokal. Der SV Halver ist in den Vereinsräumen im DRK-Heim in der von-Vincke-Straße Gastgeber der Veranstaltung und geht gleichzeitig als Titelverteidiger ins Rennen. Die Halveraner gewannen in den vergangenen beiden Jahren den Pokal. Als ärgste Konkurrenten im Pokalkampf sind am Samstag die Svgg Lüdenscheid, die SvG Plettenberg und die SF Neuenrade zu erwarten. Ein Team beim Sauerlandpokal umfasst fünf Aktive.


OGM: Zwei Weißsiege

Schalksmühle, 27. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 7. Runde (Nachholspiele)
Uwe Kleinschmidt - Mario Rieger 1:0
Martin zu Putlitz - Dmitri Adomeit 1:0


Seliger Bezirksjugendwartin

Attendorn, 25. Mai

Die Bezirksjugendversammlung hat einen Nachfolger für den scheidenden Jugendwart des Bezirks Sauerland, Lukas Droege (Attendorn) gefunden. Es ist Daniela Seliger (Plettenberg). Zur Seite steht ihr als Jugendsprecher Jamel Hellwig (Svgg Lüdenscheid). Vergeben wurden in Attendorn die Turniere der nächsten Saison. Der SC 1959 richtet die U12-Mannschaftsmeisterschaft, die Einzelmeisterschaft der U14, U12 und U10 und die Blitz-Einzelmeisterschaft aus.


Um den Verbandstitel

Hachen, 25. Mai

Helmut Hermaneck von der Svgg Lüdenscheid und Vladimir Dolgopolyj vom SV Halver vertreten ab Montag, 26. Mai, den Schachbezirk Sauerland bei der Verbands-Einzelmeisterschaft in der Willi-Weyer-Sportschule in Hachen. Beide qualifizierten sich bei der Einzemeisterschaft des Bezirks im Februar in Lüdenscheid für dieses Turnier, wobei übrigens bis heute zwischen den seinerzeit punktgleichen Hermaneck und Dolgopolyj noch kein Bezirksmeister ermittelt worden ist.
In Hachen spielen zwölf Akteure aus den fünf Bezirken des Schachverbandes Südwestfalen bis Freitag um den Turniersieg. Die Konkurrenz ist auf sechs Runden nach dem Schweizer-System angesetzt. In Abwesenheit von Titelverteidiger Friedhelm Michalik (Bergneustadt) gelten nach DWZ der Vorjahreszweite Reinhard Schischke und Gerald Richter (beide Siegener SV) als Turnierfavoriten. Vom SV Kierspe ist Falk Menz für den Bezirk Oberberg dabei. Die 1. Runde findet um 14 Uhr statt. Dabei kommt es zu folgenden Paarungen:

FM Reinhard Schischke (Siegener SV, DWZ 2113) - Kai Lück (KS Iserlohn, DWZ 1948); Falk Menz (SV Kierspe, DWZ 1926) - Gerald Richter (Siegen, DWZ 2102), Uwe Eckardt (SV Weidenau-G., DWZ 2058) - Vladimir Dolgopolyj (SV Halver, DWZ 1877), Josef Bergmann (SV Sundern, DWZ 1841) - Christian Reiffenrath (Hellertaler SF, DWZ 2004); Norbert Bruchmann (SG Ennepe-Ruhr-Süd, DWZ 2002) - Rolf Hassler (Hellertal, DWZ 1772); Andreas Gräve (SC Marienheide, DWZ 1611) - Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid, DWZ 1983)


Klampt auf Rang 29

Magdeburg, 24. Mai

Deutsche Amateurschach-Meisterschaft
Gruppe D (DWZ 1500 bis 1699), 5. Runde
Thorsten Kumbernuß (BW Grevesmühle) - Tobias Klampt 1:0


An das Ramada-Hotel in Magdeburg hat Tobias Klampt bessere Erinnerungen. Vor gut einem Jahr löste er hier erstmals die Fahrkarte zum Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft, spielte seinerzeit im April 2007 ein richtig gutes Turnier. In dieser Saison nun war Magdeburg der Austragungsort des Bundesfinales, für das sich Klampt erneut qualifiziert hatte. Doch diesmal lief es in Magdeburg nicht so gut. Mit nur 1,5 Zählern aus fünf Partien wurde Klampt im Feld der 36 Starter der Gruppe D (DWZ 1500 bis 17000) 29. - und verschenkte so manche vielversprechende Stellung.
Der erste Tag war der beste Tag des Schalksmühlers. Im ersten Spiel hielt er gegen Werner Krischak (SK Marburg 1931/72) mit den schwarzen Steinen ganz sicher ein Remis. Ein ordentlicher Auftakt, dem am Nachmittag des Fronleichnamtages sogar der erste Sieg folgen sollte: Gegen Tilo von Koschitzky (SK Doppelbauer Kiel) verwertete Klampt seinen Anzugsvorteil, nutzte eine Ungenauigkeit seines Gegners zum Sieg und ging mit 1,5 Zählern und bester Ausgangslage in die 3. Runde - es lief gut.
Doch es folgte der Bruch. Gegen Hans-Georg Doehler (SV Rochade Magdeburg 96), der später Turnierdritter werden sollte, schlug Klampt am Freitagmorgen in guter Stellung ein Remisangebot aus und griff in der Folge direkt fehl, so dass die Partie verloren ging. Am Nachmittag dann gegen Uwe Lechnauer (TuS 1860 Magdeburg) übersah Klampt bei einem mutigen Angriff früh eine Ripostemöglichkeit seines Kontrahenten und ging in Windeseile unter - 1,5 Punkte aus vier Partien. Damit war das Turnier praktisch gelaufen.
Der Abschlusstag vor der großen Schlussveranstaltung sollte zumindest die 50-Prozent-Ausbeute retten. Klampt war auch auf dem richtigen Weg, hatte gegen Torsten Kumbernuß (SV Blau-Weiß Grevesmühlen) bereits einen Läufer gegen einen Bauern gewonnen und stand auf Sieg. Doch auch diesmal verdarb er die Stellung nach einer Ungenauigkeit noch und verlor. Wenn erst einmal der Wurm drin ist...
So blieben am Ende Rang 29, ein DWZ-Verlust von 22 Punkten (nun 1612) und -- viel wertvoller -- die erste Erfahrung bei einem Bundesfinale. Eine trotz der drei Niederlagen insgesamt schöne Erfahrung.

Neben Klampt starteten zwei weitere Spieler des Bezirks Sauerland in Sachsen-Anhalt. Frank Wollenweber (Svgg Lüdenscheid) belegte in der selben Klasse mit 3,0 Zählern Rang zwölf. Für das Highlight aus Sicht des Schachbezirks Sauerland sorgte Klaus-Peter Wortmann (Svgg Lüdenscheid), der in der Gruppe B (DWZ 1900 bis 2099) ein Topturnier spielte und mit 3,5 Zählern Deutscher Amateur-Vizemeister seiner Klasse wurde. Dazu herzlichen Glückwunsch!


Schlechter zweiter Tag

Magdeburg, 23. Mai

Deutsche Amateurschach-Meisterschaft
Gruppe D (DWZ 1500 bis 1699), 3.+4. Runde
Hans-Georg Doehler (Rochade Magdeburg) - Tobias Klampt 1:0
Tobias Klampt - Uwe Lechnauer (TuS 1860 Magdeburg) 0:1


Guter Start an der Elbe

Magdeburg, 22. Mai

Deutsche Amateurschach-Meisterschaft
Gruppe D (DWZ 1500 bis 1699), 1.+2. Runde
Werner Krischak (SK Marburg) - Tobias Klampt remis
Tobias Klampt - Thilo von Koschitzki (Doppelbauer Kiel) 1:0


Bien unterliegt

Wildeshausen, 22. Mai

Klubmeisterschaft SK Wildeshausen

Klaus Stiffel - Christian Bien 1:0


Daumendrücken für Klampt

Schalksmühle, 21. Mai

Am 22. Mai beginnt in Magdeburg im Ramada-Hotel das Bundesfinale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft. Mit dabei ist auch ein Trio aus dem Schachbezirk Sauerland. Tobias Klampt vertritt in der DWZ-Gruppe D – DWZ steht für Deutsche Wertungszahl – die Farben des SC 1959 Schalksmühle-Hülscheid. Der 31-Jährige qualifizierte sich beim sechsten und letzten Vorrundenturnier im April in Bad Soden für das Bundesfinale. Tobias Klampt hatte den Einzug bereits in der Saison 2006/2007 geschafft, seinerzeit aber aufgrund eines länger geplanten Urlaubs auf den Start verzichtet. An den Ramada-Cup-Standort Magdeburg hat der 31-jährige Schalksmühler indes sehr gute Erinnerungen, denn hier löste er im April 2007 das Ticket für das Bundesfinale. Sein Ziel ist es, im starken Feld der insgesamt 36 Spieler der Gruppe D eine gute Rolle zu spielen.
Ebenfalls in der Gruppe D startet Frank Wollenweber von der Schachvereinigung Lüdenscheid. Der ehemalige Vorsitzende der Bergstädter spielte in diesem Jahr gleich zwei Vorrundenturniere: Während er im Februar in Brühl den Einzug ins Bundesfinale verpasste, spielte er im April im Bad Soden ein ausgezeichnetes Turnier und löste so das Ticket für Magdeburg.
Zweiter Teilnehmer der Schachvereinigung Lüdenscheid in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt ist ab heute Klaus-Peter Wortmann. Er spielte wie Wollenweber die beiden Turniere in Brühl und in Bad Soden und schaffte ebenfalls erst im Taunus die Qualifikation für Magdeburg. Dort muss sich Klaus-Peter Wortmann in der DWZ-Gruppe B ans Schachbrett setzen – auch auf ihn wartet wie auf die anderen beiden heimischen Vertreter in der Gruppe D ein Teilnehmer-Feld, in dem häufig die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden dürfte.
Gespielt werden von Donnerstag bis Samstag fünf Runden nach dem Schweizer System – am Samstagabend findet die Serie der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft im Ramada-Hotel ihren feierlichen Abschluss – und wer weiß: Vielleicht kann dann ja auch ein Spieler aus dem Schachbezirk Sauerland mitjubeln.


OGM: Schwarzsiege

Schalksmühle, 20. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 2. Runde (Nachholspiel)
Dmitri Adomeit - Vladimir Dolgopolyj 0:1

Offene Gemeindemeisterschaft, 8. Runde

Tobias Klampt - Uwe Kleinschmidt 0:1


Kölz in Paderborn Fünfter

Paderborn, 18. Mai

Beim Max-und-Moritz-Turnier in Paderborn belegte Niklas Kölz in der U7-Klasse den fünften Rang. Der sechsjährige SC-Akteur kam nicht so gut ins Turnier, verlor zunächst unglücklich und beschloss es am Ende mit 3,0 Punkten aus fünf Partien. Den Turniersieg feierte Daniel Kasanzew aus Dortmund, den Kölz bei den Volme-Jugend-Open noch klar hinter sich gelassen hatte.


Lüdenscheid rettet sich

Kreisgebiet, 18. Mai

Verbandsliga Südwestfalen, 9. Runde
KS Iserlohn - SV Halver 4:4
SV Bergneustadt-Derschlag - Svgg Lüdenscheid 4:4
Verbandsklasse Südwestfalen, 8. Runde
SF Lennestadt - SV Bergneustadt-Derschlag II 1,5:6,5
SF Neuenrade - Siegener SV II 4,5:3,5

Alle Ergebnisse und Tabelle

Die Svgg Lüdenscheid hat mit dem Remis in doppelter Überzahl in Bergneustadt in letzter Sekunde doch noch die Verbandsliga gehalten. Die SF Lennestadt steigen aus der Verbandsklasse ab. Der SV Halver ist als Neuling der Verbandsliga starker Vizemeister geworden. Dazu herzlichen Glückwunsch!


Windfuhr im NRW-Pokal-Halbfinale

Lüdenscheid, 17. Mai

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid steht im Halbfinale des NRW-Einzelpokals. Windfuhr setzte sich im Schachheim an der Lüdenscheider Schützenhalle gegen Oliver Albracht (Bonn-Beul) durch. Das Viertelfinale war hart umkämpft. Als Albrecht im 39. Zug die Zeit überschritt, stand Windfuhr allerdings bereits auf Sieg. In der Runde der letzten Vier muss Thomas Windfuhr nun am 31. Mai bei Christoph Wolff (SV Horst Emscher 31) antreten.


Viererpokal: Jugend siegt

Lennestadt, 17. Mai

Das Nachwuchsteam des SC 1959 steht im Endspiel des Viererpokals im Schachbezirk Sauerland. Im Halbfinale gewann der SC 1959 denkbar knapp im Stechen in Lennestadt. Nach dem normalen Spielverlauf hatten weder die Brettpunkte (2:2) noch die Berliner Wertung (5:5) einen Sieger gebracht. Das Blitz-Stechen entschied der Gast 3:1 für sich.

Obwohl der SC 1959 in der Meisterschaft auch gegen Lennestadt knapp gewonnen hatte, kam der Pokalsieg ein wenig unverhofft, denn es gab vor dem Kampf erhebliche Personalprobleme: Die Rumpler-Brüder Alexander und Boris, Niklas Kölz und auch Gianluca Falcone hatten passen müssen. So hatte der SC 1959 Mühe, eine Mannschaft komplett zu bekommen. Am Ende gelang es aber doch.

Die 1:0-Führung für den Gast spielte am 4. Brett Jannik Stache heraus. Er besiegte nach wechselhaftem Spielverlauf Dustin Geisweid. Am 3. Brett folgte indes postwendend das 1:1 - hier zog Marc Gebauer gegen Lars Mertens den kürzeren. Trotzdem sah es gut aus für den SC 1959, denn an den ersten beiden Brettern hatte der Gast Vorteile: Mike Bocklenberg spielte am Spitzenbrett gegen Henrik Trudewind eine sehr solide, gute Partie, gewann nach und nach Material und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Am 2. Brett allerdings ging der Punkt an den Gastgeber. Hier war Quentin Grob mit zwei Bauern und einem Springer gegen drei Bauern von Robin Geisweid ins Endspiel gegangen. Vorteilhaft bis remislich. Doch der junge SC-Akteur wählte nicht die richtige Fortsetzung und ließ einen entfernten Freibauern Geisweids seine ganze Stärke ausspielen. So ging die Partie verloren - und der Teamkampf war absolut ausgeglichen 2:2. Die Berliner Wertung (Bocklenberg 4, R. Geisweid 3, Mertens 2, Stache 1) waren beim 5:5 ebenfalls remis.

So musste geblitzt werden - ein richtiger Pokalfight. Mit Happy-End. Nur Marc Gebauer musste sich erneut dem starken Lars Mertens geschlagen geben. Bocklenberg, Grob und Stache gewannen dagegen ihre Blitzpartien und sorgten damit für einen knappen Pokalerfolg. Im Finale des Viererpokals ist der SC 1959 nun gegen die Svgg Lüdenscheid oder die SF Neuenrade krasser Außenseiter.


Volme-Open: Jetzt anmelden

Schalksmühle, 17. Mai

Vorhang auf für die dritte Auflage: Vom 22. bis zum 24. August finden die 3. Volme-Open des Schachclubs 1959 Schalksmühle/Hülscheid statt. Am bewährten Konzept hält der Verein fest. Das Teilnehmerfeld wird in Sechser-Gruppen aufgeteilt, in denen jeder Spieler in der Saisonvorbereitung fünf Partien gegen etwa gleichstarke Gegner bestreiten kann. Inzwischen steht auch die Ausschreibung. Der SC 1959 hofft, mit der dritten Auflage des Turniers an die guten ersten Auflagen anknüpfen zu können. Das Turnier findet erneut am Sommerfest-Wochenende in Schalksmühle statt, so dass auch wieder für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt ist. Auch ein Mitternachtsblitzturnier ist wie schon im Sommer 2007 fest eingeplant. Weitere Informationen gibt es in Kürze. Ausschreibung und Anmeldung auf der Turnier-Homepage


Larisch und Giraud siegen

Lüdenscheid, 16. Mai

Bei den Lüdenscheider Stadtmeisterschaften im Blitzschach holten Dr. Rolf Larisch (Senioren) und Valerian Giraud (Jugend) die Titel. Niklas Kölz war der einzige Teilnehmer des SC 1959 und der jüngste Teilnehmer überhaupt. Er belegte bei der Jugend den elften Rang und zeigte einige gute Spiele.

Bei den Senioren stellten sich 15 Spieler in den Vereinsräumlichkeiten der Königsspringer Lüdenscheid dem Kampf um den Titel. Die Favoriten kamen aus dem Verbandsliga-Team der Svgg Lüdenscheid - Dr. Rolf Larisch, Thomas Windfuhr, Helmut Hermaneck und Philipp Denger. Sie sollten in Abwesenheit von Titelverteidiger Adrian Babczyk (SV Halver) letztlich auch das Rennen machen.

Dr. Rolf Larisch holte sich zwar früh im Turnier eine unnötige Niederlage gegen Ivan Scherbanev ab, hielt sich ansonsten aber komplett schadlos und wurde so mit 13,0 Punkten aus 14 Spielen verdienter neuer Champion. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,5 Zähler auf das Duo, das sich Rang zwei teilte: Philipp Denger und Helmut Hermaneck (beide 11,5), wobei Hermaneck den direkten Vergleich gewann und somit die bessere Sonneborn-Berger-Wertung aufwies. Auch Rang vier wurde geteilt - mit jeweils 9,5 Zählern gingen Thomas Windfuhr und die Spitzenkraft der Bezirksliga-Mannschaft des SV Halver, Ivan Scherbanev, über die Ziellinie. Bester Jugendlicher des Seniorenturniers war nach ausgezeichneten Leistungen Tugay Evsan (KS Lüdenscheid) auf Rang sieben.

Beim Jugendturnier war Evsan zuvor nur auf Rang drei gelandet und nicht recht zufrieden. Hier hatte ebenfalls ein Akteur der Svgg Lüdenscheid ein wenig überraschend das Rennen gemacht: Valerian Giraud verlor in den elf Runden nur einmal und verwies damit als Spieler der U14-Klasse die ältere Konkurrenz auf die Plätze. U18-Bezirksmeister Adrian Serves (KS Lüdenscheid) wurde mit 9,0 Zählern Zweiter, Tugay Evsan und Dennis Wackert mit 7,0 Punkten punktgleich Dritter. Insgesamt spielten zwölf Jugendliche aus drei Vereinen mit. Der sechsjährige Niklas Kölz feierte Siege gegen Tobias Chmiel und Caghan Ünlüer und sammelte damit 2,0 Zähler ein. Auch ansonsten schlug er sich gut, vergab aber einige vielversprechende Stellungen. Trotzdem ein sehr gutes Training für das Max- und Moritz-Turnier am 18. Mai in Paderborn.

Die Endstände:
Senioren:
1. Dr. Rolf Larisch 13,0 Punkte, 2. Philipp Denger und Helmut Hermaneck beide 11,5 Punkte, 4. Thomas Windfuhr (alle Svgg Lüdenscheid) und Ivan Scherbanev (SV Halver) beide 9,5 Punkte, 6. Andreas Heesemann (Svgg Lüdenscheid) 8,0 Punkte, 7. Tugay Evsan (KS Lüdenscheid) 7,0 Punkte, 8. Valerian Giraud und Peter Henning (beide Svgg Lüdenscheid) beide 6,0 Punkte, 10. Thomas Herzig, Adrian Serves (beide KS Lüdenscheid) und René Arnold (vereinslos) alle 5,0 Punkte, 13. Tobias Chmiel 3,0 Punkte, 14. Emanuel Großberndt 2,0 Punkte, 15. Eberhard Mayer (alle KS Lüdenscheid) 1,0 Punkte
Jugend: 1. Valerian Giraud (Svgg Lüdenscheid) 10,0 Punkte, 2. Adrian Serves 9,0 Punkte, 3. Tugay Evsan und Dennis Wackert beide 7,0 Punkte, 5. Philipp Ganghoff und Björn Wunderwaldt (alle KS Lüdenscheid) beide 6,0 Punkte, 7. Janik Arens (Svgg Lüdenscheid) 5,5 Punkte, 8. Tobias Chmiel 5,0 Punkte, 9. Tolga Evsan 4,5 Punkte, 10. Sebastian Eschenasy (alle KS Lüdenscheid) 4,0 Punkte, 11. Niklas Kölz (SC 1959) 2,0 Punkte, 12. Caghan Ünlüer (KS Lüdenscheid) 0,0 Punkte


OGM: Klampt nun Dritter

Schalksmühle, 14. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 2. Runde (Nachholspiel)
Mario Rieger - Tobias Klampt remis


OGM: Kämper vor Sieg

Schalksmühle, 13. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 4. Runde (Nachholspiel)
Peter Kernchen - Vladimir Dolgopolyj 0:1

Offene Gemeindemeisterschaft, 8. Runde (vorgespielt)

Martin zu Putlitz - Ralph Kämper 0:1

Nach diesem Sieg hat Ralph Kämper vor der letzten Runde am 3. Juni einen Punkt Vorsprung vor Volker Schmidt - ein Remis gegen Dmitri Adomeit reicht ihm zum Titelgewinn.


Kölz und Grob überzeugen

Duisburg, 9. Mai

Beim vierten Turnier der Jugend-Grand-Prix-Serie des OSC Rheinhausen nahmen mit Niklas Kölz (6) und Quentin Grob (9) erstmals auch zwei Spieler des SC 1959 teil und überzeugten. Die Youngster nutzten das Turnier, dass für Spieler bis zum Jahrgang 1992 und bis zu einer DWZ von 1100 ausgeschrieben ist, als Vorbereitung auf ihre Teilnahme an den großen Bueraner Jugend-Open. Gespielt wurden in Duisburg sieben Runden nach Schweizer System bei einer Bedenkzeit von 10 Minuten pro Spieler pro Partie.

Am vierten Turnier der Serie nahmen 21 Spieler teil, die im Gros älter waren als das SC-Duo. Die beiden Akteure aus dem Sauerland vertraten den SC 1959 indes glänzend. Niklas Kölz startete zwar mit einer Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten Julian Granzen (OSC Rheinhausen), doch danach siegte er viermal in Serie, so dass er in der 6. Runde am Spitzenbrett gegen den späteren Turniersieger und Führenden in der Grand-Prix-Serie, David Jentzsch (OSC Rheinhausen), spielen durfte. Diese Partie verlor Kölz, genauso wie das letzte Spiel gegen Paula Michels (Bissingheim). Mit 4,0 Zählern lag er aber trotzdem über der 50-Prozent-Marke, wurde sehr guter Achter und erhielt dafür drei Grand-Prix-Punkte, die ihn in der Grand-Prix-Wertung mit nur einem Turnier auf Rang 15 spülen.

Auch Quentin Grob überzeugte vollauf, kam ebenfalls auf 4,0 Zähler und belegte damit Rang zehn, was ihm einen Grand-Prix-Punkte sicherte. Grob startete mit einem Sieg, verlor dann zweimal und punktete fortan immerhin noch dreimal in den vier Partien. In einer Partie lehnte er ein Remisangebot ab und verlor die Partie noch - so wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Kein Problem jedoch - als Trainingseinheit war das Turnier in Rheinhausen exzellent, und mit dem Abschneiden der beiden Akteure durfte der SC 1959 auch hochzufrieden sein.


Die Bezirksliga-Bilanz

Schalksmühle, 9. Mai

Die Saison in der Schach-Bezirksliga Sauerland ist vorbei. Die SvG Plettenberg III ist Meister, der SC 1959 hat die Saison als guter Vierter erneut mit einem positiven Punktekonto abgeschlossen. Und sonst?

Die Saison war geprägt von einem spannenden Dreikampf zwischen den Plettenbergen, der Svgg Lüdenscheid II und dem SV Halver II und relativ schneller Klarheit in der Abstiegsfrage (nachdem die SF Neuenrade die Schlüsselspiele verloren hatten). Die Saison war indes auch eine Saison der kampflos vergebenen Punkte. In der Bezirksliga blieb zehnmal ein Brett frei. Dazu kam das finale Teamremis zwischen dem SC 1959 und den Königsspringern Lüdenscheid - beide Teams hatten übrigens vorher nicht einmal ein Brett freigelassen und machten am Ende von ihrem Recht Gebrauch, die letzte Runde, in der es für beide um nichts mehr ging, auszulassen.

Zehn Spieler setzte der SC 1959 in der abgelaufenen Saison ein. Das ist insofern bemerkenswert, weil in der Regel die Konkurrenz mehr Spieler aufbot - mindestens 13, im Höchstfalle (Svgg Lüdenscheid III) sogar 16. Mit Mario Rieger, Thomas Orlik, Timo Röhle, Christian Hochheusel und Martin zu Putlitz absolvierten fünf Akteure alle Spiele. Peter Kernchen setzte nur einmal aus, als neun Spieler anwesend waren - auch war praktisch immer da. Eine tolle Zuverlässigkeit.

Zu Putlitz, der "Friedefürst"

Fleißigste Punktesammler des SC 1959 waren Mario Rieger und Thomas Orlik mit eine identischen Bilanz: Drei Siegen standen zwei Remis und eine Niederlage gegenüber - macht 4,0 Zähler aus sechs Partien. Ein sehr gutes Ergebnis. Über 50 Prozent lagen außerdem Peter Kernchen (3/5), Tobias Klampt (3/5) und der "Friedefürst" der Liga: Martin zu Putlitz (3,5/6). Jawohl - zu Putlitz machte in sechs Spielen fünfmal remis - so häufig wie kein anderer Akteur in der gesamten Bezirksliga. Selbst Thomas Machatzke (vier Spiele, vier Remis) kam an dieses Ergebnis nicht heran. Sowohl zu Putlitz als auch Machatzke und Bodo Lüttich , der in seinen beiden Spielen am Spitzenbrett zweimal remis machte, blieben damit im Saisonverlauf ungeschlagen. Timo Röhle startete mit 2,5 Zählern aus den ersten drei Partien sensationell, gab danach aber drei Partien in Folge ab und verpasste damit die 50-Prozent-Marke. Er spielte allerdings auch viermal am Spitzenbrett. Eine schwere Aufgabe.

Mit Rieger und Orlik platzierte der SC 1959 zwei Akteure im Vorderfeld der Liga-Rangliste. Ganz vorne allerdings thronen andere: Frank Wichmann von der SvG Plettenberg holte am 2. Brett bei fünf Einsätzen fünf Zähler (ein Punkte kampflos) und ist damit ohne Zweifel der "Spieler der Saison". Auf 5,0 Zähler kamen außerdem Ralph Kämper vom SV Halver, der diese Bilanz inklusive eines kampflosen Sieges in sechs Partien ohne Niederlage am dritten und vierten Brett erspielte. Ganz stark an den Brettern drei bis fünf spielte auch Bezirkskassierer Bernd Dahlmann auf. Dahlmann siegte viermal und machte zweimal remis - auch 5,0 Zähler. Ebenso wie sein Attendorner Teamkollege Henry Mickisch, der an den hinteren Brettern zwar sieben Partien benötigte und auch einmal verlor, am Ende mit 5,0 Punkten aber ebenfalls sehr gut da stand.

Marcus Habbel bester Mann am Spitzenbrett

Der beste Akteur am Spitzenbrett war keiner der DWZ-Favoriten: Während hoch geratete Spieler wie Manfred Nölke und Ryszard Galicki auf 50 Prozent kamen, Dr. Oliver Pfeiffer aus Attendorn diese Marke gar verpasste (2,5/6), spielte Marcus Habbel von den Königsspringern Lüdenscheid eine Klassesaison, blieb am Spitzenbrett in sechs Einsätzen ungeschlagen und kam auf 4,5 Zähler. Auch er legte damit eine Klassesaison hin, war gefolgt von Ivan Scherbanev (4/7) die beste Nummer eins der Liga.

Bemerkenswert waren weitere Bilanzen: Altmeister Curt Kleinmichel erspielte beim chancenlosen Schlusslicht aus Neuenrade eine 4,5-Punkte-Bilanz in sechs Spielen an den hinteren Brettern und feierte dabei vier Siegpartien. Youngster Martin Riederer von der SvG Plettenberg kam ebenfalls auf 4,5 Zähler, womit er einen deutlichen DWZ-Zuwachs sicher haben dürfte. Uwe Kleinschmidt von der Svgg Lüdenscheid brachte es auch auf 4,5 Zähler - mit einem kampflosen Sieg (in Halver) und einer kampflosen Niederlage (in Plettenberg). Auch "bereinigt" kann sich die 3,5/5-Bilanz am zweiten Brett sehr gut sehen lassen.

Insgesamt ist es eine spannende, interessante Saison in der Bezirksliga gewesen. Der SC 1959 den Plettenbergern in der Verbandsklasse viel Glück und den Neuenradern eine gute Saison in der Bezirksklasse.

Einzelbilanzen (nach Verein) [49 KB] ***** Einzelspielerrangliste [40 KB]


"Rotzfrech matt setzen"

Schalksmühle, 8. Mai

Das Magazin "Sportiv" des Märkischen Zeitungsverlages ist im Mai als Vereinsbeilage erschienen, in der über jeden Sportverein in Halver und Schalksmühle eine interessante Geschichte zu lesen ist. Auch über den SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid. Eine Geschichte über einen Trainingsabend mit Sebastian Siebrecht. Bericht als pdf [258 KB]


Ramada: DWZ-Zahlen online

Schalksmühle, 8. Mai

Die DWZ-Auswertung der letzten Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Bad Soden ist inzwischen in die DWZ-Datenbank eingeflossen. Großer Sieger ist erwartungsgemäß Tobias Klampt (+49, jetzt 1634). Gewonnen hat außerdem Mario Rieger (+18, nun 1619). Verloren haben Timo Röhle (-29, jetzt 1698), Martin zu Putlitz (-23, nun 1565), Christian Hochheusel (-42, jetzt 1529) und Peter Kernchen (-33, jetzt 1512).


OGM: Schmidt verliert

Schalksmühle, 6. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 4. Runde (Nachholspiel)
Dmitri Adomeit - Uwe Kleinschmidt 1:0

Offene Gemeindemeisterschaft, 7. Runde
Peter Kernchen - Timo Röhle remis

Offene Gemeindemeisterschaft, 8. Runde (vorgespielt)
Volker Schmidt - Vladimir Dolgopolyj 0:1


Glückwünsche nach Plettenberg

Schalksmühle, 4. Mai

Bezirksliga Sauerland, 7. Runde
SC 1959 - KS Lüdenscheid 4:4 (kampflos)
SF Neuenrade II - SF Attendorn 3:5
SV Halver II - Svgg Lüdenscheid II 7:1
Svgg Lüdenscheid III - SvG Plettenberg III 4:4

Kreuztabelle (Endstand) [18 KB]

Kurioses Saisonfinale: Die SvG Plettenberg III ist nach dem Remis in Lüdenscheid aufgestiegen, weil der Konkurrent Lüdenscheid II in Halver zu sechst unter die Räder kam. Der SV Halver II ist damit noch Vizemeister. Der SC 1959 hatte arge Personalprobleme und fragte deshalb bei den Königsspringern nach einem kampflosen Teamremis an. Die Königsspringer stimmten zu. Somit beenden beide Teams die Saison mit 8:6-Zählern im Mittelfeld der Tabelle. Der SC 1959 ist im Endklassement Vierter.


OGM: Rieger siegt

Schalksmühle, 4. Mai

Offene Gemeindemeisterschaft, 8. Runde (vorgespielt)
Mario Rieger - Peter Kernchen 1:0


Kölz holt Pokal

Haiger, 2. Mai

Beim 2. Tigers-Cup für Grundschulen der Chesstigers Siegerland in Haiger, der vom Calvary Chapel Chess Club den Chesstigers ausgerichtet wurde, gewann Niklas Kölz vom SC 1959 den Pokal für den besten Erstklässler - und das, obwohl Niklas Kölz noch gar nicht in der 1. Klasse, sondern noch im Kindergarten St. Paulus in Lüdenscheid ist.
49 Grundschüler waren am Start (1. bis 4. Klasse). Gewertet wurde getrennt. Kölz war eines von zwei Kindergartenkindern und erspielte exzellente 4,0 Punkte aus sieben Partien. Das bedeutete Rang 18 im Gesamtklassement und Rang eins bei den Erstklässlern. Niederlagen bezog er u.a. gegen die DM-Teilnehmerin Anita Rahimi (4. Klasse, Hellertaler Schachfreunde), gegen die er gut stand, und gegen die Hessenmeisterin Janina Schröder. Die Leistung von Niklas war hervorragend und wurde mit einem Pokal belohnt. Außerdem gab es ein Präsent dafür, dass er der zweitjüngste Teilnehmer war. Ein toller Turniertag!


CC: Schwarzer siegt

Schalksmühle, 2. Mai

2. Challenger-Cup 2008, 2. Runde

Grob, Quentin (1) - Schwarzer, Sven (1) 0:1


 

Das Siegertrio: (v.l.) Ralph Kämper, Vladimir Dolgopolyj und Dirk König.




SVH-Trio kommt durch

Schalksmühle, 1. Mai

Die Aktiven des SV Halver dominierten am Maifeiertag im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle die Schnellschach-Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland. Mit Vladimir Dolgopolyj stellte der SVH den Überraschungssieger, mit Dirk König und Ralph Kämper auf den Rängen zwei und drei schafften zudem zwei weitere Spieler des Klubs die Qualifikation für die Südwestfalenmeisterschaft im August. Um ein Haar indes wäre alles ganz anders gekommen...

Nach mehr als sechs Stunden Spielzeit saßen sich am Ende in der letzten Runde am ersten Brett Vladimir Dolgopolyj und Ryszard Galicki gegenüber. Mit Ausnahme einer Partie waren alle anderen bereits beendet. Dirk König, der bis zur letzten Runde ohne Niederlage das Feld angeführt hatte, hatte gegen Ralph Kämper verloren. Es war klar: Dieses letzte Spiel war tatsächlich zum Endspiel geworden – wer es gewinnen würde, der wäre Meister. Und Ryszard Galicki von der Svgg Lüdenscheid hätte sogar ein Remis gereicht. Galicki stand auch gut, sehr gut sogar. Auf Gewinn. Doch seine Uhr zeigte nur noch wenige Sekunden Restbedenkzeit. So hätte Galicki auf Remis gehen können, Dolgopolyjs letzten Bauern in zwei Zügen schlagen und so ein sicheres Remis herbeiführen können. Selbst wenn dann seine Zeit abgelaufen wäre, hätte Dolgopolyj nicht mehr gewinnen können, denn er hätte nur noch einen König und einen Läufer auf dem Brett gehabt – zu wenig, um noch mattzusetzen. Der Regel entsprechend wäre die Partie remis gewesen. Doch Galicki überlegte, lange – bis das Plättchen fiel. Und damit war die Partie verloren, Dolgopolyj Meister, und Galicki fiel auf Rang vier zurück und somit aus den Qualifikations-Plätzen heraus. Bitter. Für Dolgopolyj nichtsdestotrotz nach einem sehr guten Turnier ein schöner Erfolg.
Insgesamt war das Turnier in Schalksmühle mit 27 Startern, darunter neun Jugendlichen, gut besetzt. Vorjahressieger Klaus-Peter Wortmann (Svgg Lüdenscheid) fehlte ebenso wie Verbandsmeister Hendrik Mantler (SV Halver). Letzterer war aber aufgrund des Vorjahresergebnisses in Südwestfalen ebenso für die Verbandsmeisterschaft qualifiziert wie Thomas Kuhnen (Plettenberg). Spannend war die Meisterschaft bis in die letzte Runde hinein. Am Ende trennte den Sieger und den Sechstplatzierten nur ein halber Brettpunkt. Bester Spieler des SC 1959 war Timo Röhle auf Rang sechs, insgesamt nahmen sechs Aktive des SC 1959 am Turnier teil, wobei vor allem die Jugendlichen wichtige Erfahrungen sammelten.

Der Endstand: 1. Dolgopolyj, Vladimir (SV Halver) 5.5/28.5; 2. König, Dirk (SV Halver) 5.0/33.5; 3. Kämper, Ralph (SV Halver) 5.0/31.0; 4. Galicki, Ryszard (Svgg Lüdenscheid) 5.0/30.5; 5. Schmidt, Volker (SV Halver) 5.0/29.0; 6. Röhle, Timo (SC 1959) 5.0/24.5; 7. Scherbanev, Ivan (SV Halver) 4.5/29.0; 8. Cordes, Walter (SF Neuenrade) 4.5/28.0; 9. Schulze, Marc (SvG Plettenberg) 4.0/32.0; 10. Lanaras, Dimitrios (SF Neuenrade) 4.0/27.0; 11. Hochheusel, Christian (SC 1959) 4.0/24.5; 12. Theile-Rasche, Ingo (SF Lennestadt) 4.0/24.0; 13. Giraud, Valerian (Svgg Lüdenscheid) 4.0/23.0; 14. zu Putlitz, Martin (SC 1959) 4.0/23.0; 15. Lanaras, Vasileios (SF Neuenrade) 3.5/28.0; 16. Eschenasy, Sebastian (KS Lüdenscheid) 3.5/15.0; 17. Evsan, Tugay (KS Lüdenscheid) 3.0/27.0; 18. Kernchen, Peter (SC 1959) 3.0/26.5; 19. Wunderwaldt, Björn (KS Lüdenscheid) 3.0/23.5; 20. Rieger, Mario (SC 1959) 3.0/21.0; 21. Hagedorn, Benjamin (SC 1959) 3.0/20.5; 22. Ertelt, Pornchai (SV Halver) 3.0/20.5; 23. Chmiel, Tobias (KS Lüdenscheid) 2.5/21.5; 24. Bocklenberg, Mike (SC 1959) 2.0/22.5; 25. Falcone, Gianluca (SC 1959) 2.0/22.5; 26. Hahnel, Philipp (SC 1959) 2.0/15.5; 27. Ünlüer, Caghan (KS Lüdenscheid) 1.0/17.5

Endklassement [15 KB] ***** Alle Runden [85 KB]