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 NEWS 2007
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OKTOBER

VM B: Zweimal remis

Schalksmühle, 30. Oktober

Vereinsmeisterschaft B-Klasse, 2. Runde

Benjamin Hagedorn - Uli Wetzel remis
Christian Bien - Mike Bocklenberg remis (kl)
Sascha Hunold - Stefan Liedtke verlegt auf Freitag, 2. November, 17 Uhr


Bezirksliga: Svgg-Reserve top

Kreisgebiet, 28. Oktober

Bezirksliga Sauerland, 2. Runde

Svgg Lüdenscheid III - SF Attendorn 3,5:4,5
SvG Plettenberg III - Svgg Lüdenscheid II 3,5:4,5
KS Lüdenscheid - SF Neuenrade II 5,0:3,0
SV Halver II - SC 1959 verlegt auf dem 11. November


VM A: Remis im Topspiel

Schalksmühle, 28. Oktober

Vereinsmeisterschaft A-Klasse, 4. Runde (vorgezogen)

Mario Rieger - Martin zu Putlitz remis


VM B: Zschiedrich tritt nicht an

Schalksmühle, 28. Oktober

Vereinsmeisterschaft B-Klasse, 2. Runde
Daniel Zschiedrich - Philipp Hahnel 0:1 (kampflos)
Sven Schwarzer - Gianluca Falcone 1:0


U12: SC ohne Konkurrenz

U12-Bezirksmeister als Team: Ohne Konkurrenz gewann der SC 1959 die U12-Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft. Für den 27. Oktober hatte der SC 1959 nach Schalksmühle eingeladen - keiner der anderen neun Bezirksvereine schickte indes ein U12-Team an die Volme. So gewann der SC 1959 kampflos in der Besetzung: 1. Quentin Grob, 2. Alexander Rumpler, 3. Boris Rumpler, 4. Niklas Kölz. Statt der offiziellen Meisterschaft wurde so ein lockeres Schnellschach-Turnier gespielt, dass Christian Hochheusel vor den punktgleichen Heiko Kölz und Martin zu Putlitz gewann. Auf den weiteren Plätzen: 4. Timo Röhle, 5. Niklas Kölz, 6. Alexander Rumpler, 7. Philipp Hahnel/Quentin Grob, 8. Boris Rumpler.




HC: Quartett mit weißer Weste

Halver, 26. Oktober

Nach der 2. Runde des Hälvertalcups führen vier Spieler mit 2,0 Punkten das Klassement an: Eric van der Gaag, Vladimir Dolgopolyj, Timo Röhle und Uwe Kleinschmidt. Die ganz großen Überraschungen blieben aus. Daniel Zschiedrich fehlte unentschuldigt, Mike Bocklenberg gab seine Partie kurzfristig entschuldigt ab. Die Partie Poguntke - Machatzke steht noch aus.
Klassement [16 KB]
Spielplan [42 KB]


ABC: Bien liegt vorne

Dortmund, 25. Oktober

Beim ABC-Turnier in der Dortmunder Kaktus-Farm könnte es für die Teilnehmer des SC 1959 unterschiedlicher nicht laufen: Tobias Klampt verlor in der Gruppe C gegen Dirk Clausen (Huckarde, DWZ 1603) auch seine dritte Partie und steht als Gruppenkopf am Ende des Klassements. Christian Bien dagegen siegte gegen Horst Knöner (SC Wambel) und führt in der Gruppe J nun das Klassement alleine an.


APG-Pokal am 1. November

Schalksmühle, 23. Oktober

Am 1. November findet beim SC 1959 der Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal 2007 statt. Das Turnier, vormalig Vereinspokal, wird im Gedenken an den langjährigen SC-Vorsitzenden Alois Piotrowski als Schnellschach-Turnier mit einer Bedenkzeit von 21 Minuten gespielt. Titelverteidiger ist Mario Rieger. Das Turnier beginnt um 14 Uhr. Gegen 19 Uhr soll der Sieger feststehen. Im Anschluss ans Finale werden die Sieger der bisher beendeten SC-Vereinsturniere 2007 ausgezeichnet. Ausschreibung [49 KB]


HC: Start mit 18 Teilnehmern

Schalksmühle, 19. Oktober

Mit 18 Spielern ist der 2. Hälvertal-Cup in Schalksmühle gestartet worden. Überraschungen blieben in der 1. Runde komplett aus. Titelverteidiger Eric van der Gaag ist nach DWZ in diesem Jahr der Favorit, gefolgt von Vladimir Dolgopolyj und Timo Röhle. Gespielt wurde nur in acht Partien. Die Partie Machatzke gegen Eckhardt ging kampflos an Eckhardt. Die 2. Runde wurde ausgelost. Sie findet am 26. Oktober in Halver statt.

Die Teilnehmerliste [15 KB]
Ergebnisse und Auslosung [42 KB]


ABC: Nur 0,5 aus 2

Dortmund, 18. Oktober

In der 3. Runde des ABC-Turniers in der Dortmunder Kaktus-Farm holten die SC-Aktiven nur 0,5 Punkte aus zwei Partien. In der Gruppe C unterlag Tobias Klampt mit weiß gegen Georg Krüger (SC Hansa Dortmund, DWZ 1638). Christian Bien erkämpfte in der Gruppe J gegen Ingo Grüneberg vom Ausrichter FS 98 Dortmund (DWZ 1178) ein Remis.


VM A: Zu Putlitz führt

Schalksmühle, 16. Oktober

Vereinsmeisterschaft Klasse A, 3. Runde
Martin zu Putlitz - Peter Kernchen 1:0
Thomas Orlik - Christian Hochheusel verlegt (auf Wunsch von Orlik)


2. Hälvertal-Cup vor dem Start

Halver/Schalksmühle, 15. Oktober

Nur noch vier Tage, dann beginnt der 2. Hälvertal-Cup, den der SV Halver und SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid gemeinsam ausrichten. Nicht nur die Mitglieder dieser beiden Vereinen - alle Schachspieler sind eingeladen, beim 2. Hälvertal-Cup dabei zu sein.

Zum zweiten Mal bieten der SVH und der SC 1959 das Turnier gemeinsam an. Idee des Cups war es vor einem Jahr, die Spielabende in beiden Klubs durch ein gemeinsames Turnier attraktiver zu gestalten. Bei der Premiere setzte sich der damals noch für den SV Kierspe in der Verbandsklasse aktive Eric van der Gaag vor Ivan Scherbanev (SV Halver) und Volker Schmidt (SV Halver) durch. Bester SC-Akteur war 2006 Thomas Machatzke auf Rang vier. 15 Aktive nahmen 2006 am Turnier teil.

Bei der Neuauflage des Cups ist das Grundkonzept beibehalten worden. Wieder wird im Wechsel in Schalksmühle und Halver gespielt. Wieder ist das Turnier auf fünf Runden nach dem Schweizer-System angesetzt. Und wieder ist die Bedenkzeit so gestaltet, dass keine DWZ-Auswertung erfolgt. Allerdings mit einer kleinen Neuerung: War es im vergangenen Jahr so, dass jeder Spieler für eine Partie exakt eine Stunde Zeit bekam, so bekommt er diesmal eine Stunde plus fünf Sekunden pro Zug. So wollen die Veranstalter vermeiden, dass eine Partie, die eigentlich so entschieden ist, nur über den Zeitfaktor entschieden wird.

Der Auftakt zum 2. Hälvertal-Cup findet am Freitag ab 20 Uhr in Schalksmühle (Feuerwehrgerätehaus) statt. Meldungen sind bis 19.45 Uhr möglich. Meldungen nimmt im Vorfeld auch telefonisch Thomas Machatzke (Tel. 01 71-7 466 099) entgegen. Gespielt wird an folgenden Terminen:

1. Runde, 19. Oktober, 20 Uhr, in Schalksmühle
2. Runde, 26. Oktober, 20 Uhr, in Halver
3. Runde, 16. November, 20 Uhr, in Schalksmühle
4. Runde, 23. November, 20 Uhr, in Halver
5. Runde, 7. Dezember, 20 Uhr, in Schalksmühle


Ausschreibung [412 KB]


Halver siegt überraschend

Kreisgebiet, 14. Oktober

NRW-Klasse
SvG Plettenberg II - Turm Krefeld 3,0:5,0
Verbandsliga Südwestfalen
Siegener SV - Svgg Lüdenscheid 5,5:2,5
SV Bergneustadt/Derschlag - SV Halver 2,5:5,5
Verbandsklasse Südwestfalen
SF Lennestadt - SF Herdecke 3,5:4,5
SF Neuenrade - SV Bergneustadt/Derschlag II 4,0:4,0


Kreisliga: Zwei Niederlagen

Schalksmühle, 14. Oktober

In der Schach-Kreisliga hat der SC 1959 in der 2. Runde zwei Niederlagen einstecken müssen. Die junge SC-Reserve unterlag der SvG Plettenberg V 0,5:4,5. Die routiniertere Drittvertretung verlor gegen den Titelfavoriten SV Halver III 2:3.
Personell standen die Mannschaftskämpfe, die beide in Schalksmühle stattfanden, unter keinem guten Stern. In der zweiten Mannschaft fiel Gianluca Falcone (familiäre Verpflichtung) kurzfristig aus und war nicht zu ersetzen, so dass das fünfte Brett freiblieb. In der Drittvertretung fehlten mit Daniel Röhricht und Stefan Liedtke zwei Leistungsträger, so dass am 5. Brett sogar noch einmal der SC-Ehrenvorsitzende Hermann Holzrichter ins Geschehen eingriff.

Der Mannschaftskampf der SC-Reserve gegen die Plettenberger Fünfte war schnell entschieden. Nach 45 Minuten musste der erst achtjährige Quentin Grob gegen Jonas Erbeling die Segel streichen. Eine Viertelstunde später ging nach Ablauf der 60-Minuten-Frist an Brett fünf der zweite Punkt kampflos an den Gast. Wiederum eine Viertelstunde später verlor Mike Bocklenberg seine Partie gegen Daniela Seliger - 0:3, nichts ging mehr. Achtbar die übrigen Resultate: Uli Wetzel hielt am Spitzenbrett gegen das SvG-Urgestein Fritz Boxhammer lange dagegen, verlor am Ende aber. Eine Punkteteilung gab es am 2. Brett zwischen Benjamin Hagedorn und Lisa Vormschlag.

Auch die dritte Mannschaft des SC 1959 punktete erst, als bereits alles zu spät war. Nach gut einer Stunde gab Hermann Holzrichter seine Partie gegen den jungen Pornchai Ertelt auf (0:1). Sascha Hunold (Brett 2) hatte es mit dem Bezirksspielleiter und passiven SC-Mitglied Horst Radczewill zu tun. Radczewill ist nach der vergangenen Saison freiwillig aus dem SVH-Bezirksliga-Kader ausgeschieden. Gegen diesen starken Gegner stand Hunold lange hoffnungsvoll, doch am Ende - nach fast zweieinhalb Stunden - setzte sich doch die Routine seines Kontrahenten durch (0:2).
Die Entscheidung in diesem Mannschaftskampf fiel am Spitzenbrett. Hier kämpfte Christian Bien mit schwarz gegen den um rund 500 DWZ-Punkte stärkeren Thorben Mantler. Bien verteidigte sich zäh, musste die Partie letztlich aber doch aufgaben (0:3). Trotzdem gab es zwei echte Lichtblicke: Daniel Zschiedrich (Brett 4) steckte zwar gegen den SVH-Ehrenvorsitzenden Rudi Poguntke einen Bauern ins Geschäft, erhielt aber Stellung und brachte am Ende selbst einen Bauern durch - ein weiterer schöner Sieg für Zschiedrich. Und auch Sven Schwarzer gewann überraschend gegen den um 400 DWZ-Punkte besseren Siegfried Lindemann: Nach einem Läuferopfer startete Schwarzer einen Mattangriff, der zwar nicht zum Matt führte - Lindemann indes musste reichlich Material zurückgeben, um das Matt zu verhindern. So hatte Schwarzer die Qualität und zwei Bauern mehr - das reichte zum Sieg. Somit kam der SC 1959 III mit dem 2:3 ordentlich davon.


VM A: Rieger schlägt Röhle

Schalksmühle, 14. Oktober

Vereinsmeisterschaft Klasse A, 3. Runde (vorgezogen)

Timo Röhle - Mario Rieger 0:1


Kulik gewinnt Herbstblitz

Schalksmühle, 12. Oktober

Dawid Kulik von der SvG Plettenberg hat den Herbstblitz des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid gewonnen. Der NRW-Klasse-Spieler setzte sich im Feld der 17 Spieler mit 15,0 Punkte vor seinem ehemaligen Teamkameraden Dirk König (SV Halver, 14,0 Punkte) durch.

Damit setzte sich das Favoritenduo unangefochten durch. Früh hatten Kulik und König gegeneinander remisiert. Die Vorentscheidung fiel Mitte des Turniers, als Dirk König überraschend gegen Arnfried Koch unterlag. Koch spielte früher für Hagen-Dahl, die Königsspringer Lüdenscheid und in den 90er-Jahren auch schon einmal für den SC 1959. Beim Herbstblitz stellte er unter Beweis, dass er nichts verlernt hat. Koch landete mit 11,0 Punkten auf Rang sechs.

Den dritten Treppchenplatz sicherte sich nach einer engen Entscheidung Timo Röhle (12,5) vor Christian Hochheusel (12,0) und Mario Rieger (11,5) - das Trio und Koch lieferten sich bis zum Ende einen spannenden Fight um die Plätze, wobei Hochheusel mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Röhle Rang drei verpasste. Uwe Kleinschmidt von der Svgg Lüdenscheid wurde Siebter (10,5), gefolgt vom punktgleichen Martin zu Putlitz (10,5) und Thomas Machatzke (10,0), der wieder einmal zu langsam blitzte.

Bester Jugendlicher wurde Janik Arens von der Svgg Lüdenscheid auf Rang elf (7,5). Volker Kleinschmidt als zweitbester Jugendlicher wurde Zwöfter (5,0). Mike Bocklenberg teilte sich als bester SC-Jugendlicher nach einer guten Turnierleistung mit Daniel Zschiedrich (beide 4,5) Rang 13. Die weiteren Plätze belegten Dirk Arens (vereinslos, 3,5), Gianluca Falcone/Benjamin Hagedorn (erst spielte Falcone eine Turnierhälfte, als er wegmusste, stieg für ihn Benjamin Hagedorn ein / 3,0 Punkte), der jüngste Teilnehmer Quentin Grob (1,5) und Philipp Hahnel.

Trotz der 17 Runden, die zu absolvieren waren, ging das Turnier locker und reibungslos über die Bühne. Das letzte Turnier der Jahresblitzserie findet am 6. Dezember statt - es ist der Nikolausblitz.

Der Endstand [48 KB]


VM B: Hagedorn überrascht

Schalksmühle, 10. Oktober

Die 1. Runde der B-Klasse in der Vereinsmeisterschaft ist komplett. Im fünften Spiel gab es den fünften Weißsieg - Benjamin Hagedorn besiegte überraschend Christian Bien. Die 2. Runde ist ausgelost und soll bis zum 27. Oktober ausgespielt sein.
Die Ansetzungen der 2. Runde: Hunold - Liedtke, Hagedorn - Wetzel, Bien - Bocklenberg, Zschiedrich - Hahnel, Schwarzer - Falcone

Teilnehmerliste und Spielplan mit Ergebnissen


VM A: Röhle feiert Schwarzsieg

Schalksmühle, 9. Oktober

Vereinsmeisterschaft Klasse A, 2. Runde
Peter Kernchen - Timo Röhle 0:1
Christian Hochheusel - Martin zu Putlitz remis
Mario Rieger - Tobias Klampt verlegt (Klampt beruflich verhindert)


2. Liga: Plettenberg zieht zurück

Plettenberg, 8. Oktober

Sie sind am höchsten gehandelt worden, waren der Topfavorit auf den Erstliga-Aufstieg in der 2. Bundesliga West, und nun das: Die Schachspieler der SvG Plettenberg werden gar nicht dabei sein, wenn am 21. Oktober die Saison in der "stärksten 2. Liga der Welt" beginnt. Nach einer Entscheidung der außerordentlichen, nicht öffentlichen Mitgliederversammlung vom 21. September zieht die SvG Plettenberg ihre erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurück.

"Uns ist das Ziel verloren gegangen. Und das Geld", sagt Jan Marl, der im Rahmen der Versammlung am 21. September als 2. Vorsitzender die Nachfolge von Manfred Nölke antrat. Marl, Ehrenvorsitzender des Verbandes Südwestfalen, hatte an diesem Abend aber vor seiner Wahl die Zukunft der Bundesliga-Mannschaft geklärt wissen wollen. Das Votum war eindeutig: Bei drei Enthaltungen stimmte die Versammlung gegen eine Fortsetzung des Spielbetriebs in der 2. Liga West.

Wenn Marl davon spricht, dass das Ziel verloren gegangen ist, so spricht er die Bundesliga-Reform, initiiert vom Hamburger HSK-"Faktotum" Christian Zickelbein, an. Ähnlich wie in anderen Sportarten wird sich die 1. Liga zur Saison 2008/09 selbstständig machen. "Das ist nicht mehr attraktiv für uns", sagt Marl, "da werden Dinge gefordert, die wir nicht leisten können."

Der andere Punkt ist das Geld. In der Vergangenheit ist mit vielen Mühen der Etat für die mit Großmeistern gespickte Erstvertretung zusammengekratzt worden. Die neue Mannschaft für die 2. Liga - zusammengestellt vom 1. SvG-Vorsitzenden Detlef Pott und Manfred Nölke - ist noch einmal verstärkt worden. Um die Kosten in den Griff zu bekommen, hätte es eines oder mehrerer Sponsoren bedurft. Doch Pott wusste am 21. September nicht einen neuen Sponsor vorzuweisen. "Ich zahle lieber jetzt eine Strafe, die mich nicht ruiniert als dass ich mich durch eine durchgespielte Saison ruiniere", sagt Marl, "ich kann mich doch nicht hinstellen und schauen, wie das Haus abbrennt." Marl betont derweil, dass der Verein im Moment finanziell absolut gesund ist.

Klar ist allerdings auch, dass den Schachbund den Plettenberger Schritt nicht erfreuen wird. In der 2. Liga West bleibt nun stets ein Team spielfrei. Und auch die Spieler werden zähneknirschend die Nachricht vernommen haben. Im Schachbund dürfen Spitzenkräfte wie Kamil Miton, Aleksej Aleksandrov, Friso Nijboer oder Yuri Drozdovskij nun erst ab Sommer 2008 für einen anderen Verein spielen bzw. Geld verdienen. Marl war ein Verfechter davon, das Team bereits im März abzumelden. "Dann hätte ein Team in die 2. Liga nachrücken können, und unsere Spieler würden nun nicht auf der Straße stehen", sagt er. Für alle gilt Letzteres übrigens nicht: Viktor Kupreychik wird der SvG für die NRW-Klasse erhalten bleiben, ebenso Carsten Lingnau oder Thomas Michalczak. Aktiv für das neue Aushängeschild der Schachregion, das nun allerdings zwei Klassen tiefer angesiedelt sein wird...

Quelle: Lüdenscheider Nachrichten, 9. Oktober


 

Überraschender Sieg am Spitzenbrett: Timo Röhle (l.) behielt gegen Adrian Babczyk aus dem SVH-Verbandsliga-Team die Oberhand.




Pokal: Knappe Niederlage

Schalksmühle, 7. Oktober

Das Ergebnis war mehr als achtbar, trotzdem trauerte der SC 1959 im Pokal der verpassten Überraschung nach: Im Viertelfinale des Viererpokals verlor das zweite Pokalteam des SC gegen den SV Halver II 1,5:2,5. Für das Highlight des Tages aus Sicht der Gastgeber sorgte Timo Röhle, der am Spitzenbrett mit schwarz Adrian Babczyk niederkämpfte.
Klar favorisiert waren die Gäste aus Halver, die in der 1. Runde ein Freilos gehabt hatten, an allen Brettern. In Zahlen ausgedrückt: Der beste Schalksmühler hatte vom DWZ-Rating her mehr als 100 Punkte weniger als der nominell schlechteste Halveraner. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Fight.
Am 4. Brett ging der Favorit in Führung: Olaf Weinreich (DWZ 1861), Nummer 2 des SVH-Bezirksliga-Teams, hatte gegen Martin zu Putlitz (DWZ 1537) relativ leichtes Spiel. Zu Putlitz holte sich nach sechs Zügen ohne Not einen Doppelbauern ab und wusste auch im weiteren Partieverlauf nicht an seine guten Leistungen aus der Bezirksliga und der Vereinsmeisterschaft anzuknüpfen. Nach kapitalen Materialverlusten gab er auf.
Trotzdem war alles drin - die übrigen Bretter waren umkämpft, schon ein Sieg hätte den SC 1959 nach der Berliner Wertung nach vorne gebracht. So weit aber kam es nicht. Tobias Klampt (Brett 3, DWZ 1665) "veropferte" in solide-guter Stellung ohne Not gegen Eric van der Gaag (DWZ 1961). Nach einem Abtausch war die Partie für ihn verloren. Und da fast parallel Mario Rieger (Brett 2, DWZ 1624) seinem Halveraner Kontrahenten Roman Babczyk (DWZ 1913) Remis angeboten hatte und dieser annahm, war der Mannschaftskampf beim 0,5:2,5 entschieden.
Timo Röhle (DWZ 1740) kämpfte dennoch weiter. Adrian Babczyk (DWZ 1918) hatte mit weiß zwei Figuren für Turm und Bauer gegeben, allerdings damit nicht eben Stellung als Gegenwert erhalten. Sehr aufmerksam parierte Röhle alle Drohungen, überstand auch noch die Zeitnot und führte die Partie zum überraschenden Sieg. Der Kampf war mit 1,5:2,5 zwar dennoch verloren, für Röhle war es aber allemal ein schöner Erfolg in seinem ohnehin sehr erfolgreichen Jahr 2007.

Der SV Halver steht mit zwei Teams im Halbfinale des Viererpokals. Die dritte Pokalmannschaft besiegte die Königsspringer Lüdenscheid mühsam 2,5:1,5. Die Erstvertretung des SVH dagegen zog gegen den Pokalfavoriten SvG Plettenberg beim 0,5:3,5 letztlich zu deutlich den kürzeren.

Viererpokal-Überblick [26 KB]


VM B: Bocklenberg überrascht

Schalksmühle, 7. Oktober

In der B-Klasse der Vereinsmeisterschaft sorgte Mike Bocklenberg für die erste dicke Überraschung: Mit weiß besiegte er den um fast 400 DWZ-Punkte höher gerateten Daniel Zschiedrich, setzte ihn nach 22 Zügen im Evans-Gambit schön matt. In der zweiten Partie des Tages besiegte Uli Wetzel nach zähem Kampf Philipp Hahnel. Spielplan und Teilnehmerliste


 

Online: Thomas Machatzke (rechts) freute sich über den von DOKOM21 gesponserten Internetanschluss, den Sven Waschescio (links) installierte.




Online gegen den Rest der Welt

Schalksmühle, 5. Oktober

Sina grübelt über einer Rochade, Mike schlägt einen Turm, und Quentin spielt Remis. Die Gegner der Jugendlichen sitzen nicht wie gewohnt am gleichen Tisch, sondern irgendwo auf der Welt am Computer. Zu diesem Zweck sponserte der regionale Dienstleister im Bereich Telekommunikation, DOKOM21, dem Schachklub 1959 Schalksmühle/Hülscheid das Produkt „DOKOM21 komfort“. Dieses beinhaltet neben der nötigen Hardware unter anderem einen Telefon- und DSL-Anschluss inklusive Internet- und Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz sowie Sicherheitssoftware.
„Als regionaler Dienstleister möchten wir die erfolgreiche Jugendarbeit des Schachklubs 1959 Schalksmühle/Hülscheid unterstützen. Die Förderung der Jugendabteilungen von Sportvereinen sowie weiterer Kinder- und Jugendprojekte in der Region gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Während Mannschaftsspiele wie zum Beispiel Handball und Basketball die soziale Kompetenz der Jugendlichen fördern, schult Schach ihre Denk- und Konzentrationsfähigkeit“, begründet Markus Isenburg, Marketingleiter bei DOKOM21, das Engagement.
„Besonders unsere jungen Mitglieder freuen sich über den Internet-Anschluss“, sagt Thomas Machatzke, 1. Vorsitzender des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, „sie nutzen ihn, um gegen Spieler aus der ganzen Welt zu spielen oder sich auf Schach-Seiten über Tipps und Tricks zu informieren“, so Machatzke weiter. Derzeit spielen 15 Kinder und Jugendliche für den Schachklub in der Jugend-Bezirksklasse Sauerland. Nachdem Machatzke eine Anfrage an DOKOM21 gestellt hatte, erklärte sich das Unternehmen spontan bereit, den Schachclub zu sponsern.
Als wirtschaftlicher Förderer kooperiert DOKOM21 vorzugsweise mit Unternehmen aus der Region. Als Servicepartner von DOKOM21 wurde darum das Wittener Unternehmen BVP Teleprofi ausgewählt. Sven Waschescio, Außendienstleiter von BVP Teleprofi, installierte das Paket im Vereinsheim des Schachclubs. Das gesponserte Produkt „DOKOM21 komfort“ erhalten Kunden für 55 Euro im Monat. Die Leistungen reichen von der DSL-Flatrate über die Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz bis hin zu einer Sparoption, mit der die Kunden mobil und international verbilligt in ausländische Festnetze telefonieren können. Ein so genannter „Fastpath“ verbessert die Reaktionszeiten für die Online-Spieler. Ebenso erhalten die Kunden die „DOKOM21 UniBox“, die Kommunikationsmedien wie Fax, Sprachnachricht oder E-Mail in einem System vereint. Im Angebot sind außerdem ein Sicherheitspaket für bis zu drei Rechner und ein WLAN-Router für den Anschluss mehrerer Rechner enthalten.
„Mit den neuen Produkten nutzen wir die NGN-Technologie. Voice-over-IP ist nunmehr Standard“, sagt Isenburg. Kommunikationsnetze des „Next Generation Network“ (NGN) reduzieren die Protokollvielfalt herkömmlicher Telefonkommunikationsnetze einzig auf das Internet-Protokoll. Das Leistungsspektrum von DOKOM21 reicht von Telefonanschlüssen über Internetzugänge bis hin zur Vernetzung von Unternehmen und dem Betrieb kompletter Netzwerke. Sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden erhalten aus einer Hand die passenden Lösungen für ihre Kommunikation. Die kundenorientierten Services bieten zahlreiche Mehrwerte. Einzig bei DOKOM21 kann die Bandbreite der DSL-Übertragung vom Nutzer individuell angepasst werden. Bei einem Wechsel können Kunden sämtliche Telefonnummern vor Ort behalten.
Das Anschlussgebiet umfasst im Märkischen Kreis die Städte Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle. Außerdem gehören Dortmund, Herdecke, Holzwickede und Unna zum Einzugsbereich.

Zur Dokom-Seite

Der SC 1959 dankt der Dokom herzlich für das Sponsoring.


VM B: Hunold siegt mühsam

Schalksmühle, 5. Oktober

In der B-Klasse der Vereinsmeisterschaft startete Challenger-Cup-Sieger Sascha Hunold mit einem Weißsieg gegen Jugendspieler Gianluca Falcone. Falcone hielt allerdings sehr gut mit und verteidigte sich zäh. Am Ende aber setzte sich Hunold durch. Spielplan und Teilnehmerfeld


ABC: Bien mit Remis

Dortmund, 4. Oktober

Beim ABC-Turnier des FS 98 in der Dortmunder Kaktus-Farm hat Christian Bien in der zweiten Runde mit schwarz gegen den Gruppenkopf der Gruppe J, Richard Kiauka (SF Lünen), Remis gemacht. Die Partie von Tobias Klampt (Gruppe C) gegen Andreas Sroka (SC Hansa Dortmund) fiel aus, weil Sroka kurz vorher absagte. Klampt stimmte einem Nachspielen zu. Turnierseite


VM B: Liedtke siegt

Schalksmühle, 2. Oktober

Die Vereinsmeisterschaft in der B-Klasse hat begonnen. Mit weiß feierte Stefan Liedtke zum Auftakt einen Sieg gegen Sven Schwarzer. Spielplan und Teilnehmerliste