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Karl-Gottfried-Kalle-Pokal 2007: Im Finale setzte sich Volker Schmidt (r.) gegen Bodo Lüttich (l.) durch und verteidigte seinen Titel.




KGK-Pokal: Schmidt siegt erneut

Schalksmühle, 28. Juli

Volker Schmidt vom SV Halver hat seinen Titel beim Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach erfolgreich verteidigt. Im hart umkämpften Finale setzte sich Schmidt gegen die Nummer 1 des SC 1959, Bodo Lüttich, durch. Das Turnier war mit 24 gemeldeten Teilnehmern quantitativ wie qualitativ so gut besetzt wie noch nie. Überraschungen blieben Mangelware, dafür gab es so manche sehr schöne Partie zu sehen.

Bodo Lüttich bereicherte das Turnier durch seine Teilnahme mit spekatulärem Angriffsschach. So zwang er im Viertelfinale Mario Rieger und im Halbfinale mit schwarz Ralph Kämper sehenswert in die Knie. Im Endspiel mit weiß gegen Volker Schmidt gelang ihm dies nicht. In einer lange sehr offenen, umkämpften Stellung hatte Lüttich klare Zeitvorteile, am Ende aber griff er fehl, versäumte es, eine Qualität zu geben, um einen Mattangriff auf seinen entblößten König zu parieren. So nutzte Schmidt die wenige ihm verbliebene Zeit zum erfolgreichen Mattangriff und gewann zum zweiten Mal den KGK-Pokal. Schmidt hatte in den Runden vorher Martin zu Putlitz, Dmitri Adomeit und im Halbfinale, einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels, Timo Röhle in die Knie gezwungen.

Das Turnier auf dem Schalksmühler Rathausplatz - gespielt wurde erstmals in der Geschichte des Turniers auf zwei Feldern - hatte am Vormittag bei strömendem Regen begonnen. Die Spieler, die in der 1. Runde gefordert waren, waren nicht zu beneiden. Trotz des Wetters traten mit Ausnahme von Daniel Zschiedrich alle Akteure an. Für Überraschungen in der 1. Runde sorgten der neunjährige Quentin Grob, der im Stechen Philipp Hahnel bezwang, Pornchai Ertelt (Blitzsieg nach Remis gegen Erwin Gregull) und Benjamin Hagedorn, der gegen Klaus Eckhardt gewann.

Ab dem Achtelfinale verlief dann alles nach Plan - sowohl beim Wetter (die Sonne strahlte) als auch im Turniertableau. Die gesetzten Spieler gaben sich keine Blöße und marschierten bis ins Halbfinale vor. Die Spieler der unteren Bretter des SC-Bezirksliga-Teams schieden nach und nach aus. Tobias Klampt im Achtelfinale gegen Bodo Lüttich, Mario Rieger im Viertelfinale ebenfalls gegen Lüttich. Martin zu Putlitz im Achtelfinale gegen Volker Schmidt, Vorjahreshalbfinalist Christian Hochheusel im Achtelfinale gegen Timo Röhle, Thomas Orlik danach im Viertelfinale gegen Timo Röhle und Thomas Machatzke im Viertelfinale gegen Ralph Kämper (SV Halver).

Auch das Semifinale brachte keine Überraschungen: Schmidt und Lüttich wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, so dass ein spannendes Finale garantiert schien. Und die Kiebitze sollten nicht enttäuscht werden. Gegen 20 Uhr nach einem spannenden, langen, aber nicht so langen Tag wie im vergangenen Jahr stand der alte und neue Sieger des KGK-Pokals fest.

Das Turniertableau [33 KB]

Bilder

Alter und neuer KGK-Pokalsieger: Volker Schmidt.
Tolle Partien, aber im Finale geschlagen: Bodo Lüttich.
Aus im Halbfinale: Timo Röhle.
Aus im Halbfinale: Ralph Kämper.
Aus im Viertelfinale: Thomas Orlik.
Aus im Viertelfinale: Mario Rieger.
Aus im Viertelfinale: Dmitri Adomeit.
Wusste einen Mehrbauern gegen Stefan Liedtke nicht zum Sieg zu nutzen: Challenger-Cup-Sieger Sascha Hunold.
Geduldig an der Uhr: Tobias Klampt.
So setzt man matt: Mike Bocklenberg im Spiel gegen Marvin Stache.
Schach im Regen: Quentin Grob.
Geschafft am Ende eines langen Tages: Christian Hochheusel und Monica Patru-Georgescu, die vorbildlich für die Organisation des Turniers gesorgt hatten.
Schaute zu: der SC-Ehrenvorsitzende Hermann Holzrichter.
Schaute nicht zu: das Kiepenlisettken.
Nicht nur auf den großen Brettern wurde gespielt...


KGK-Pokal ausgelost

Schalksmühle, 27. Juli

Teilnehmerrekord eingestellt: Wie im Jahr 2006 nehmen 23 Spieler am Freischach-Turnier um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal teil. Eröffnet wird das Turnier am Samstag um 11 Uhr mit den Partien zwischen Marvin Stache und Mike Bocklenberg sowie zwischen Quentin Grob und Philipp Hahnel. Die Farbverteilung wird bei allen Erstrundenspielen vor Ort ausgelost.
Zum ersten Mal sind beim KGK-Pokal die vier DWZ-stärksten Spieler gesetzt worden. Turnierfavorit nach DWZ ist Titelverteidiger Volker Schmidt (SV Halver), an zwei gesetzt ist die Nummer eins des SC 1959, Bodo Lüttich. Es folgen an drei der starke Halveraner Ralph Kämper sowie an vier der Vorjahresfinalist Timo Röhle. Bemerkenswert: Das komplette Bezirksliga-Team (Brett 1 bis 8) des SC 1959 sind dabei. Das hat es auch noch nie gegeben. Ebenfalls eine Außenseiterchance dürfte der starke Bezirksliga-Spieler Dmitri Adomeit von der Svgg Lüdenscheid haben.
Die Spiele der 1. Runde: Jannik Stache - Martin zu Putlitz; Klaus Eckhardt - Benjamin Hagedorn; Quentin Grob - Philipp Hahnel; Uli Wetzel - Christian Hochheusel; Stefan Liedtke - Sascha Hunold; Mike Bocklenberg - Marvin Stache; Tobias Klampt - Daniel Zschiedrich
Das Achtelfinale: Volker Schmidt - Sieger J. Stache/zu Putlitz; Dmitri Adomeit - Sieger Eckhardt/Hagedorn; Thomas Orlik - Sieger Grob/Hahnel; Timo Röhle - Sieger Wetzel/Hochheusel; Ralph Kämper - Sieger Hunold/Liedtke; Thomas Machatzke - Sieger Bocklenberg/M. Stache; Mario Rieger - Erwin Gregull; Bodo Lüttich - Sieger Klampt/Zschiedrich

Der Spielplan [33 KB]


 

Karl-Gottfried-Kalle-Pokal am Samstag: Ob es wieder ähnlich heiß wird wie im vergangenen Jahr?




Auf zwei Feldern um KGK-Pokal

Schalksmühle, 24. Juli

Erstmals auf zwei Spielfeldern wird am Samstag auf dem Schalksmühler Rathausplatz der 2007er-Champion beim Karl-Gottfried-Kalle-Pokal im Freischach ermittelt. Nach einem Turnier der Rekorde in 2006 geht der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid in diesem Jahr neue Wege. Neben dem normalen Spielfeld auf dem Rathausplatz wird ein zweites transportables Feld aufgebaut, das der Verein im vergangenen Herbst angeschafft hat. Den zweiten Figurensatz leiht sich der Verein bei Volker Schmidt, dem 1. Vorsitzenden des Nachbarvereins SV Halver, der 2006 den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal am Ende eines langen Turniertages in einem spannenden Finale gegen Timo Röhle gewann.
Es war im Juli des vergangenen Jahres eine wahre Hitzeschlacht auf dem Rathausplatz und ein veritabler Turniermarathon zudem: 23 Spieler bedeuteten Rekordbeteiligung. Der Gewinner stand erst um 22.20 Uhr fest, als es schon allmählich dunkel wurde. Das sollte diesmal nicht der Fall sein.
Das Freischach-Turnier, das seit der Jahrtausend-Wende Karl-Gottfried-Kalle-Pokal heißt, hat beim SC 1959 eine große Tradition. Erstmals 1977 wurde ein Sieger ausgespielt - es war seinerzeit Alois Piotrowski, der mit sechs Siegen im Freischach immer noch Rekordhalter ist, gefolgt von Uldis Saturins (fünf Titelgewinne) und Tobias Klampt (vier Siege, zuletzt 2002 bis 2004).
Gespielt wird wie immer im einfachen K.o.-System. Die Bedenkzeit pro Partie beträgt 30 Minuten pro Spieler. Das Turnier beginnt am Samstag um 11 Uhr im Schalksmühler Ortskern und läuft dann nonstop bis zum Finale. Parallel zum Turnier auf dem großen Feld findet für interessierte Spieler ein Blitzturnier auf normalen Schachbrettern statt. Titelverteidiger Volker Schmidt hat seine Teilnahme beim Karl-Gottfried-Kalle-Pokal bereits ebenso zugesagt wie sein letztjähriger Finalgegner Timo Röhle. Die führen derzeit das Feld nach DWZ an. Bisher liegen 13 feste Anmeldungen vor. Die Top 4 der Nennliste werden ähnlich wie bei Tennisturnieren im Tableau gesetzt, so dass sie frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen können. Bis zum Freitagvormittag nimmt Thomas Machatzke (Tel. 0171-7466099 oder E-Mail machatzke@cityweb.de) noch Meldungen entgegen. Ein Startgeld wird nicht erhoben.

Das bisherige Teilnehmerfeld: Volker Schmidt (SV Halver), Dimitri Adomeit (Svgg Lüdenscheid), Timo Röhle, Martin zu Putlitz, Tobias Klampt, Christian Hochheusel, Philipp Hahnel, Benjamin Hagedorn, Thomas Orlik, Mario Rieger, Stefan Liedtke, Klaus Eckhardt, Thomas Machatzke (alle SC 1959)

Die Sieger der vergangenen Jahre: 2006 Volker Schmidt, 2005 Christian Hochheusel, 2004 Tobias Klampt, 2003 Tobias Klampt, 2002 Tobias Klampt, 2001 Peter Henning, 2000 Klaus Eckhardt


Liedtke auf Rang vier

Schalksmühle, 23. Juli

Im Challenger-Cup setzte sich Stefan Liedtke in seinem letzten Spiel gegen Philipp Hahnel durch und schob sich damit auf den vierten Platz vor. Nun stehen nurmehr drei Spiele bis zur Beendigung des Cups aus.
Klassement und Spielplan


Lerneinheit in Dortmund

Dortmund, 12. Juli

Mit Tobias Klampt und Thomas Machatzke nahmen zwei Spieler des SC 1959 am Zwo-Do-Blitz des FS 98 Dortmund in der Kaktus-Farm teil. Gespielt wurden 13 Runden nach Schweizer-System. 38 Spieler nahmen am Turnier teil. Thomas Machatzke begann stark (2/2), baute später aber ab und wurde mit 6,0 Punkten letztlich 24.; Tobias Klampt begann schwach (0/3), steigerte sich aber und kam noch auf 5,5 Zähler (Rang 31). Das Turnier gewann überlegen Jens Zelt (DWZ 1972, 12,0 Punkte) vor Andreas Wittenberg (DWZ 1913, 10,0 Punkte) und Udo Jost (DWZ 1907, 9,0 Punkte). Das Turnier war eine gute Übungseinheit für beide Schalksmühler. Der Turnierendstand [45 KB]


OGM: DWZ-Zahlen offiziel

Schalksmühle, 12. Juli

Nach der Aktualisierung der DWZ-Datenbank liegen die neuesten Daten offiziell vor. Timo Röhle hat nach der Offenen Gemeindemeisterschaft erstmals die 1700er-Marke geknackt.

Die neue DWZ-Rangliste [45 KB]


 

Volme-Open: 




Vorfreude auf Volme-Open

Schalksmühle, 11. Juli

Für die Premiere hat es Lob von vielen Seiten, vor allem von den auswärtigen Teilnehmern, gegeben – nun soll auch die zweite Auflage ein Erfolg werden: Vom 24. bis zum 26. August finden die 2. Volme-Open des Schachclubs 1959 Schalksmühle/Hülscheid im Saal des Feuerwehrgerätehauses an der Volmestraße statt. Nach bewährtem Konzept und doch mit der einen oder anderen Neuerung.
„Wir orientieren uns natürlich am ersten Jahr“, sagt Organisator Christian Bien, der auf dem E-Mail-Weg seinerzeit ein Feedback von den Teilnehmern erhalten hatte. „Die Idee, das Turnier als Vorbereitung auf die neue Saison gegen fünf Spieler mit etwa ähnlicher Spielstärke zu bestreiten, ist sehr gut angekommen“, erklärt Bien, „und auch das Turnierambiente hat viel Lob erhalten. Wir sind auf dem richtigen Weg.“
Wie bei der Premiere 2006 werden wieder fünf Runden bei einer Bedenkzeitregelung von 90 Minuten für die ersten 30 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie gespielt – eine Runde am Freitag, zwei am Samstag und zwei am Sonntag. Das Teilnehmerfeld wird nach dem DWZ-Ranking in Sechser-Gruppen eingeteilt (Gruppe A: 1-6, Gruppe B: 7-12, etc.), so dass danach ein Rundenturnier gespielt wird. So entfallen in den ersten Runden Partien zwischen sehr unterschiedlich starken Spielern. Eine ideale Vorbereitung auf die neue Saison eben.
Auch vereinzelten Anregungen der Teilnehmer aus dem Vorjahr will der SC 1959 Rechnung tragen, so soll die 1. Runde des Sonntags eine halbe Stunde später als im Vorjahr anfangen. Außerdem bemüht sich der SC 1959 um einen eigenen Analyse-Bereich – den hatte es im vergangenen Jahr nicht gegeben.
Ansonsten bleibt alles, wie es war: 42 Teilnehmer verzeichnete der Klub bei der Turnierpremiere. Für bis zu 60 Teilnehmer in zehn Gruppen bietet der Saal diesmal Platz. „Wir hoffen auf eine noch bessere Resonanz“, sagt Bien und begründet dies auch, „2006 fand am Sonntag parallel die 1. Runde in der Verbandsliga und Verbandsklasse statt – das hat uns so manchen Teilnehmer gekostet. Diesmal beginnen diese Klassen erst eine Woche später.“ Schon jetzt zu einem relativ frühen Zeitpunkt haben 16 Aktive für die 2. Volme-Open gemeldet. Angeführt wird die Meldeliste derzeit von Arnd Rosskothen (Uedemer SK, DWZ 1980), Helmut Wild (Bad Bentheim, DWZ 1858) und Dariusz Gorzinski (FS 98 Dortmund, DWZ 1856), der bereits im vergangenen Jahr in der A-Gruppe mitspielte. „Ein Reiz ist sicherlich auch, einmal gegen fremde Spieler aus anderen Bezirken und Regionen die eigene Form zu testen“, erklärt Christian Bien.
Andere Reize dürfte für die Gäste, die Schalksmühle für das Schachturnier besuchen, das Sommerfest mit 600-Jahr-Feier der Gemeinde an diesem Wochenende ausüben. Bürgermeister Jörg Schönenberg hat zudem wieder die Schirmherrschaft über die Volme-Open übernommen. „Wir sind bewusst wieder ins Rahmenprogramm des Wochenendes gegangen“, sagt Bien, „so wird den Gästen auch neben dem Schach ein bisschen geboten. Auch das ist im vergangenen Jahr gut angekommen.“ J tok

Die komplette Ausschreibung und weitere Informationen zu den 2. Volme-Open im Internet unter www.volme-open.de


Röhle gut in Form

Kamen, 6. Juli

Beim zweiten Turnier der Kamener Sommer-Grand-Prix-Serie nahmen mit Timo Röhle und Thomas Machatzke auch zwei Spieler des SC 1959 teil, die den Abend allerdings eher als bessere Übungseinheit verbuchten. Das Feld der 25 Spieler war nämlich eminent stark (acht Spieler mit mehr als 2000 DWZ). Timo Röhle zeigte sich gut in Form und holt als 19. der Nennliste immerhin 10,5 Zähler, wurde damit 15. und verpasste einen Rating-Preis in der Gruppe bis 1700 DWZ nur knapp. Thomas Machatzke kämpfte nicht nur gegen starke Gegner, sondern auch gegen seine permanenten Zeitprobleme und kam auf magere 5,0 Punkte. Als 18. der DWZ-Liste belegte er damit am Ende nur Rang 22. Das Turnier gewann Joachim Hengelbrock (Bochumer SV, DWZ 2255) vor FM Hans-Werner Ackermann (Hansa Dortmund, DWZ 2313) und Raman Pak (OSC Rheinhausen, DWZ 2141). Das Turnier des SV Kamen 1930 dauerte bis 1.30 Uhr in der Nacht.