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JUNI

OGM: DWZ-Auswertung liegt vor

Schalksmühle, 29. Juni

Die DWZ-Auswertung für die Offene Gemeindemeisterschaft liegt vor. Allerdings vorerst inoffiziell, also noch nicht in der DWZ-Datenbank des Schachbundes. Dort wird sie erst bei der nächsten Aktualisierung eingearbeitet. Den größten Sprung machte Timo Röhle, der erstmals die 1700er-Grenze knackte. Ebenfalls satte Zugewinne strichen Tobias Klampt, Ryszard Galicki und Vladimir Dolgopolyj ein.

Die Auswertung [17 KB]


 

Challenger-Cup-Sieger: Durch einen Erfolg in der letzten Runde gegen Daniel Röhricht sicherte sich Sascha Hunold mit 4,5 Punkten den Cupsieg.




CC: Hunold Cupsieger

Schalksmühle, 10. Juni

Der Kampf um den Sieg beim Challenger-Cup ist entschieden: Im Spitzenspiel der letzten Runde setzte sich Sascha Hunold mit weiß gegen den bis dato ohne Verlustpunkt führenden Daniel Röhricht durch und zog somit noch an Röhricht vorbei. Röhricht fiel damit vorläufig auf den dritten Platz zurück. Hunold erspielte als Turniersieger 4,5 Zähler. Zweiter ist nun Christian Bien , der in Runde 5 mit schwarz Sven Schwarzer besiegte. Allerdings trennt Bien und Röhricht bei nun jeweils 4,0 Zählern in der Buchholz-Wertung nur ein halber Punkt - da noch vier Spiele ausstehen, könnte es hier noch Verschiebungen geben. Mit einem Remis trennten sich in der 5. Runde Routinier Uli Wetzel und Youngster Janik Arens . Marvin Stache besiegte Kerstin Lüken . Die übrigen Partien sollen in Kürze gespielt werden. Stefan Liedtke und Philipp Hahnel, die im Verfolgerduell aufeinandertreffen, können sich im Siegfalle noch auf Rang vier vorarbeiten. Auch die übrigen Partien sind in Bezug auf Rang zwei durchaus noch interessant.

Klassement [16 KB]
Spielplan [42 KB]


DWZ-Zugewinne

Schalksmühle, 23. Juni

Die offizielle DWZ-Auswertung der Lüdenscheider Stadtmeisterschaft liegt vor. Alle SC-Akteure legten zu: Timo Röhle verbesserte sich auf 1673 (+16), Martin zu Putlitz auf 1530 (+51). Horst Radczewill, passives Mitglied des SC 1959, gewann 21 Punkte dazu und steht nun bei 1568. Zur Turnierauswertung


Saisonausklang bei Maria

Schalksmühle, 11. Juni

Eigentlich sollte am 15. Juni der Sommerblitz des SC 1959 stattfinden. Das Turnier wird auf einen Termin direkt nach den Sommerferien verschoben. Stattdessen findet am Freitag ein gemeinsamer Saisonausklang mit dem SV Halver statt. Um 17.30 Uhr treffen sich alle, die wollen, an der Susannenhöhe, um gemeinsam eine Wanderung zu machen. Ziel ist die SC-Vereinsgaststätte "Zur Kuhle". Bei Maria wollen wir gemeinsam die Saison ausklingen lassen.


CC: Echtes Endspiel

Schalksmühle, 10. Juni

Die 4. Runde des Challenger-Cups ist beendet. Leider mussten drei Spiele kampflos gewertet werden. Die 5. und damit letzte Runde bringt ein echtes "Finale": Sascha Hunold (3,5) trifft auf Daniel Röhricht (4,0). Der Sieger - so viel steht fest - wird den Cupsieg holen.
Nachdem die Spitze schon vorher gespielt hatte, fanden die letzten Spiele der 4. Runde am 10. Juni statt - durchaus mit Überraschungen. So feierte Jannik Stache im Spiel gegen den Lüdenscheider Martin Matijevic seinen zweiten Sieg. Mike Bocklenberg kam gegen Kerstin Lüken zu seinem ersten Erfolg. Benjamin Hagedorn gab sein Spiel gegen Philipp Hahnel aus Zeitgründen kampflos ab. Janik Arens siegte kampflos gegen Patrick Stöckel, der aus dem Turnier ausgeschieden ist. Ebenfalls passen muss Hermann Holzrichter. Unser Ehrenvorsitzender ist gesundheitlich nicht gut dran, hat einen Krankenhausaufenthalt hinter sich. Von dieser Stelle wünschen wir ihm gute Besserung. Die Partie gegen Marvin Stache wurde für Stache gewertet.
In der letzten Runde nun treffen mit Hunold und Röhricht die beiden Führenden des Klassements aufeinander. Somit hat der Turnierdritte Christian Bien (3,0) keine Chance mehr auf den Turniersieg - allerdings kann er mit einem Sieg gegen Sven Schwarzer einen Treppchenplatz untermauern. Im Verfolgerfeld trifft Uli Wetzel auf Janik Arens, Stefan Liedtke bekommt es mit Philipp Hahnel zu tun. Die Partien der 5. Runde sollen am 19. Juni (Dienstag) gespielt werden. Spieler, die diesen Termin nicht wahrnehmen können, sollen bis dahin vorspielen. Die Koordination der Termine übernimmt Christian Bien.

Klassement [16 KB]
Spielplan/Auslosung [42 KB]


Michalik Verbandsmeister

Sundern, 9. Juni

Friedhelm Michalik vom SV Bergneustadt ist neuer Einzelmeister des Schachverbandes Südwestfalen. Michalik setzte sich bei den Titelkämpfen, die am 9. Juni in der Sportschule in Hachen zu Ende gingen, aufgrund der besseren Sonneborn-Berger-Wertung vor Reinhard Schischke (Siegener SV) und Thomas Sauerwald (SV Meschede). Das Spitzentrio wies am Ende 4,5 Zähler aus sieben Partien auf.
Michalik, der im Vorjahr Vizemeister geworden war, siegte in der Schlussrunde gegen Gerald Richter (Siegener SV), der damit auf Rang vier zurückfiel und profitierte von Schischkes Remis gegen Christoph Gerstmayr (SV Brilon). Richter und Schischke hatten vor der letzten Runde das Klassement angeführt.
Der Kiersper Falk Menz, der Meister des Bezirks Oberberg, landete im starken Feld mit immerhin 3,5 Zählern auf dem sechsten Platz. Nicht gut lief es für den Meister des Bezirks Sauerland, Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid). Der Bergstädter, nach DWZ-Ranking zweitschwächster Spieler des Feldes, holte lediglich gegen Gerald Richter ein Remis und wurde mit 0,5 Zählern Turnierletzter.


OGM: Turnier beendet

Schalksmühle, 4. Juni

Die Offene Gemeindemeisterschaft ist beendet. In der letzten noch nachzuholenden Partie einigten sich Timo Röhle und Mario Rieger auf ein Remis. Damit beendet Röhle auf Rang vier das Turnier, Rieger ist in der Endabrechnung Sechster. Endklassement und Spielplan


 

Führte das Herrenteam aus Iserlohn zum Sieg: Großmeisterin Carmen Voicu (SV Hemer) machte am ersten Brett der Schachspieler aus dem Nordkreis beim Fünf-Bezirke-Kampf in Schalksmühle eine gute Figur.




Iserlohner Triumph

Schalksmühle, 3. Juni

Die Gastgeber gingen leer aus: Beim Fünf-Bezirke-Kampf des Verbandes Südwestfalen, den der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid in der Halle Spormecke ausrichtete, gingen die Titel in die Bezirke Iserlohn, Hochsauerland und Siegerland. Der SC 1959 präsentierte sich als guter Gastgeber, das Turnier verlief reibungslos in der gut präparierten Spormecke-Halle.
Der Fünf-Bezirke-Kampf ist stets das große Saisonfinale im Verband. Auch wenn dabei diesmal mangels Masse keine Damen-Konkurrenz zustande kam, spielten im Höhengebiet rund 120 Schachspielerinnen und -spieler um die Siegerpokale bei den Herren, den Senioren Ü 60 und den Jugendlichen.
In der Königsklasse bei den Herren siegte der Bezirk Iserlohn. Hier hatte der Bezirk Hochsauerland sein Team kurzfristig zurückgezogen. Das Team aus märkischen Nordkreis um die Großmeisterin Carmen Voicu (SV Hemer) am Spitzenbrett gewann alle Spiele und verwies das Team des Altbezirks Hagen auf Rang zwei. Die Gastgeber aus dem Bezirk Sauerland um den Ex-Schalksmühler Max Bouaraba (SvG Plettenberg) und Hendrik Mantler (SV Halver) teilte sich punktgleich und brettpunktgleich mit dem Bezirk Siegerland Rang drei. Letzter wurde der Bezirk Oberberg.
In der Einzelbilanz der Sauerland-Herren überzeugten vor allem Helmut Hermaneck (Position 6, 3,5/4) und Dirk König (Position 5, 2,5 aus 6) sowie der Bezirksvorsitzende Walter Cordes, der zwei seiner drei Partien gewann. Am Ende fehlte ein Brettpunkt zu Rang zwei.

Bei den Jugendlichen durfte der Bezirk Sauerland zwei Teams stellen, die allerdings nur die Ränge fünf und sechs belegten. Den Sieg feierte unangefochten der Bezirk Hochsauerland, an dessen Spitzenbrett der inzwischen für den SV Meschede aktive Halveraner Philipp Kelbling spielte. Auch sein Bruder Alexander Kelbling gehörte zur Siegermannschaft aus dem Hochsauerland, die als klarer Favorit ins Rennen gegangen war und den Bezirk Iserlohn auf Rang zwei verwies. Das "Finale" gegen Iserlohn gewannen die Hochsauerländer in der letzten Runde 7:1.
Die erste Mannschaft des Bezirks Sauerland verkaufte sich etwas unter Wert - die Niederlage gegen die nicht in kompletter Brettstärke angetretenen Spieler aus Oberberg kostete den eigentlich sicher geglaubten vierten Rang. Insgesamt war beim Jugendturnier zu beklagen, dass drei der sechs Teams nicht komplett antraten (Siegerland, Oberberg und Sauerland II). Für die Spitzenbretter bedeutete dies leider, dass sie bei fünf angesetzten Runden nur zwei Spiele absolvieren durften - nicht glücklich. Bei Bezirksjugendwart Lukas Droege hatten bis zum Sonntagmorgen noch 19 Zusagen für zwei Teams vorgelegen, dabei waren am Ende nur zwölf Spieler - schlecht.
Die Leistungen des heimischen Teams durften sich vorne und hinten sehen lassen: Die Attendorner Lukas Droege (2/3) und Tim Rüsche (2/3) spielten an Position 2 und 3 positiv. Hinten holte Daniel Babczyk (7) drei Siege in fünf Spielen. Lisa Vormweg (8) blieb ungeschlagen und hatte einen Score von 3,5/5. Im zweiten Jugendteam überzeugte der Neuenrader Hristos Apostolidis (Position 7, 3,0 aus 5).

Bei den Senioren Ü60 spielten nur vier Teams in einer Doppelrunde um den Sieg. Die Spieler aus dem Hochsauerland und aus Hagen fehlten. Hier ging es spannend zu. Am Ende siegte der Bezirk Siegerland (9:3-Punkte) vor dem Bezirk Oberberg (8:4) und dem Bezirk Iserlohn (7:5) – der Bezirk Sauerland um Spitzenkraft Ryszard Galicki belegte punktlos den letzten Platz.
Am besten gestartet war eigentlich der Bezirk Oberberg, der nach der Hinrunde mit 6:0-Zählern drei Punkte Vorsprung hatte, dann aber zweimal in Folge verlor und mitansehen musste, wie sich die Siegerländer in einem echten Endspiel gegen Iserlohn (4,5:1,5) den Siegerpokal sicherte.
Der Auftritt des heimischen Teams war in einer starken Konkurrenz trotz des Einsatzes von Ryszard Galicki am Spitzenbrett (3,0 aus 6, allerdings zwei kampflose Siege darunter) ein trauriger. Lediglich Vladimir Dolgopolyj (Brett 2, 3 aus 6) spielte 50 Prozent ein, die übrigen Spieler blieben unter der Grenze. So war in diesem Feld nichts zu ernten.

Die Endstände und Bilanzen des heimischen Bezirks [18 KB]

Bilder
Die Ruhe vor dem Sturm
Die Begrüßung: (v.l.) Lothar Krischker (Vorsitzender des Gemeindesportverbandes), Bürgermeister Jörg Schönenberg und Thomas Machatzke.
Die Herren des Bezirks Sauerland
Die Ü60 des Bezirks Sauerland
Die Siegerehrung: Kai Lück überreicht den Pokal.
Das Siegerteam der Herren: Iserlohn
Das Siegerteam der Jugend: Hochsauerland
Das Siegerteam der Ü60: Siegerland
Das Bewirtungsteam des SC 1959: Christian, Monica und Timo
Am Brett: Walter Cordes
Am Brett: Roman Babczyk
Am Brett: Dirk König
Am Brett: Volker Schmidt
Für Oberberg am Brett: Eric van der Gaag, Gewinner des Hälvertalcups
Kontrastprogramm: Max Bouaraba gegen seinen Sohn.. .
...und gegen die Großmeisterin Carmen Voicu, die er besiegte.
Die Rumänin Carmen Voicu führte das Iserlohner Team am Spitzenbrett zum Pokalsieg.
Der Nachwuchs: Philipp Kelbling (Hochsauerland)
Der Nachwuchs: Lukas Droege (Sauerland)
Die Senioren: Vladimir Dolgopolyj
Die Senioren: Peter Henning (l.) und Günter Stremmel
Die Senioren: Ryszard Galicki am Spitzenbrett
Feature aus dem Turniersaal (I)
Feature aus dem Turniersaal (II)


Unspektakuläre Versammlung

Schalksmühle, 3. Juni

Im Vorfeld des Fünf-Bezirks-Kampfes fand die Jugendversammlung des Schachbezirks Sauerland an der Spormecke statt. Die Versammlung verlief unspektakulär. Fabienne Ganghoff (KS Lüdenscheid) wurde in Abwesenheit wieder zur Jugendsprecherin gewählt. Auch Jugendwart Lukas Droege macht noch ein Jahr weiter - er wollte zwar sein Amt abgeben, da er zum Studium wahrscheinlich nach Karlsruhe gehen wird. Im Bezirk wurde jedoch kein Nachfolger gefunden - und so erklärte sich der Attendorner bereit, die Geschäfte ein weiteres Jahr weiterzuführen. Droege kündigte allerdings an, für diese Arbeit in Zukunft weniger Zeit investieren zu können.
Noch offen ist die Klassenzusammensetzung auf Bezirksebene für die Saison 2007/08. Die SF Neuenrade werden ihre Mannschaft, die in diesem Jahr Rang vier in der Verbandsliga belegte, aufgrund von Personalproblemen aus der Verbandsliga zurückziehen und in der Bezirksliga neu aufbauen. Sollte die SvG Plettenberg in der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga nicht erfolgreich sein, so würde durch den Neuenrader Rückzug der SV Halver aus der Bezirksliga absteigen müssen. Da einige Vereine nicht an der Versammlung teilnahmen (u.a. die größeren Vereine Svgg Lüdenscheid und SvG Plettenberg) konnten noch keine genauen Mannschaftszahlen festgestellt werden.
Vergeben wurden die Turniere für die neue Saison: Die Schnellschach-Einzelmeisterschaft der Jugend findet erneut in Attendorn statt. Die Blitz-Einzelmeisterschaft soll im Rahmen der Verbandsblitz-Titelkämpfe am 12. April 2008 in Halver stattfinden. Die Königsspringer Lüdenscheid richten vom 7. bis zum 9. Dezember die U16- und U18-Titelkämpfe aus. Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid ist Gastgeber für die Einzelmeisterschaften U14, U12 und U10 sowie für die U12-Mannschaftsmeisterschaft. Ob und in welcher Form es einen Einzelpokal- und Viererpokalwettbewerb geben wird, ist derzeit noch offen.


OGM: Orlik schlägt Gregull

Schalksmühle, 2. Juni

In einem der beiden noch nachzuholenden Spiele der Offenen Gemeindemeisterschaft setzte sich Thomas Orlik gegen Erwin Gregull durch und schraubte seine Bilanz damit auf 6,0 Punkte. Das Spiel fand ausnahmsweise an der Spormecke statt - im großen Saal, der bereits für den Fünf-Bezirke-Kampf hergerichtet war. Klassement und Spielplan


Schnellschach: König siegt

Halver, 1. Juni

Beim 2. gemeinsamen Schnellschachturnier von SV Halver und SC 1959 war die Beteiligung nicht sehr groß. Nur neun Akteure spielten mit, so dass man sich auf ein Rundenturnier mit verkürzter Bedenkzeit einigte. Es gewann Dirk König (8/8) vor Wolfram Tesche und Volker Schmidt (beide 6/8). Vom SC 1959 spielten Thomas Orlik, Klaus Eckhardt und Erwin Gregull mit. Gregull gelang überraschend ein Sieg gegen Tesche. Er war mit vier Punkten bester Schalksmühler und landete damit auf Rang fünf. Vierter wurde Vladimir Dolgopolyj, der das erste Schnellschach-Turnier in Schalksmühle noch gewonnen hatte. Der Halveraner unterlag gegen das Toptrio, behielt ansonsten aber gegen die übrigen Konkurrenz die Oberhand und erspielte fünf Zähler.
Punktgleich teilten sich Thomas Orlik und Klaus Eckhardt mit 3,0 Punkten Rang sechs. Achter wurde Gerhard Raatz (SV Halver) mit einem Punkt vor dem am Freitag punktlosen Pornchai Ertelt (SV Halver).



Fünf-Bezirke-Kampf beim SC 1959

Schalksmühle, 1. Juni

Mit dem Fünf-Bezirke-Kampf lässt der Schachverband Südwestfalen am Sonntag, 3. Juni, in der Sporthalle Spormecke in Schalksmühle die Spielzeit 2006/07 ausklingen. Die Großveranstaltung ist erstmals in der Volmegemeinde zu Gast. Während die besten Schachspieler der fünf Bezirke noch einmal an den Brettern glänzen wollen, hofft der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid, morgen ab 14 Uhr als Ausrichter eine gute Figur zu machen.
Der Fünf-Bezirke-Kampf ist dabei in der Tat eine Großveranstaltung. Sollten alle Bezirke in allen Klassen vollbesetzte Teams ins Schalksmühler Höhengebiet schicken, dann würden mehr als 150 Spielerinnen und Spieler an die Bretter treten.
Gespielt wird beim Fünf-Bezirke-Kampf in vier Klassen: Herren, Jugend, Senioren und Frauen. In der Hauptklasse, bei den Herren stellt jeder Bezirk ein acht Spieler starkes Team. Die Mannschaften treten im Modus „jeder gegen jeden“ im Rapid-Schach (Bedenkzeit 25 Minuten) gegeneinander an. Obwohl es seit der Verschmelzung der Bezirke Hagen und Iserlohn nurmehr fünf Bezirke in Südwestfalen gibt, sollen in allen Klassen sechs Teams spielen – bei Senioren, Herren und Damen stellt der Bezirk Hagen/Iserlohn zwei Teams – jeweils eines aus den beiden Altbezirken. Bei den Jugendlichen darf der Bezirk Sauerland als Gastgeber eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken.
Während die Jugendteams auch acht Spieler stark sein werden, spielen die Seniorenteams (Ü60) nur an sechs Brettern. Ein Problem war in den vergangenen Jahren der Wettbewerb der Damen, weil die Bezirke hier keine kompletten Mannschaften zu stellen wussten. Deshalb wurde im vergangenen Jahr bei den Damen ein Einzelturnier mit Teamwertung gespielt. So wird es wohl auch in diesem Jahr sein. Die Entscheidung darüber trifft am Sonntag Verbands-Spielleiter Kai Lück (Iserlohn), der an der Spormecke auch als Turnierleiter fungieren wird.
Nach anfänglichen Mühen, die Teams zu besetzen, sieht es nun so aus, als ob der Bezirk Sauerland am Sonntag doch gut bestückte Mannschaften ins Rennen schicken kann. Angeführt wird das Herrenteam vom inzwischen für die SvG Plettenberg aktiven Ex-Schalksmühler Max Bouaraba und dem starken Halveraner Hendrik Mantler. Eventuell soll an Brett acht Timo Röhle vom Gastgeber SC 1959 eine Einsatzmöglichkeit bekommen. Auch die Jugend des Bezirks ist mit Spielern wie Adrian Babczyk (SV Halver), Lukas Droege (SV Attendorn) und den Lanaras-Brüdern aus Neuenrade sehr gut aufgestellt. Nur bei den Damen des Bezirks scheint es derzeit sogar unsicher, ob überhaupt eine Mannschaft gestellt werden kann. Die Entscheidungen über die endgültigen Aufstellungen fallen erst am Wochenende.
Die möglichen Teams in der Übersicht:
Herren: Max Bouaraba (SvG Pletenberg), Hendrik Mantler (SV Halver), Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid), Volker Schmidt (SV Halver), Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid), Walter Cordes (SF Neuenrade), Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid), Timo Röhle (SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid)
Senioren Ü60: Vladimir Dolgopolyj (SV Halver), Peter Henning (Svgg Lüdenscheid), Günter Stremmel (SV Werdohl), Bernd Dahlmann (SF Attendorn), Fritz Boxhammer (SvG Plettenberg), Jan Sztajnykier (SV Werdohl), Horst Radczewill (SV Halver)
Jugend: Adrian Babczyk, Patrick Raatz, Tim Rewitz (alle SV Halver), Marc Schulze, Jonas Erbeling, David Jansen, Gökhan Karamik (alle SvG Plettenberg), Philipp Ganghoff, Jakob Semmler, Dennis Wackert, Daniel Babczyk (alle KS Lüdenscheid), Jamel Hellwig, Anatoli Litau (beide Svgg Lüdenscheid), Daniel Hoberg, Tim Rüsche, Lukas Droege (alle SF Attendorn), Christian Dederichs, Dimitrios Lanaras, Vasileios Lanaras, Jan-Felix Liebermann, Hristos Apostolidis, Steffen Rauer (alle SF Neuenrade)