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APRIL

Magdeburg war eine Reise wert

Magdeburg, 29. April

Und wieder kam einer durch: Tobias Klampt vom Schachclub 1959 Schalksmühle/Hülscheid belegte bei der letzten Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Magdeburg in der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700) den ausgezeichneten vierten Platz und qualifizierte sich damit für die Endrunde, die im Juni in Bad Soden stattfindet. Der SC 1959 hat damit wie in der vergangenen Saison wieder einen Spieler beim Finale des „Ramada-Cups 6 hoch 3“ – 2006 hatte Christian Hochheusel in Hamburg nach toller Leistung die Qualifikation geschafft.
Tobias Klampt spielte in Magdeburg als 67. der Setzliste ein Klasseturnier, kam nach drei Siegen und zwei Remis aufgrund einer sehr guten Buchholzwertung auf den geteilten vierten Platz. Am Turnierfreitag besiegte er zunächst Rudolf Söchtig (SV Springe) und dann Dr. Thomas Dorn (KS Braunschweig) – ein idealer Start ins Turnier. Der Samstag war mühsamer. Es folgten zwei Remispartien gegen den späteren Drittplatzierten Peter Lentze (Fermersleber SV) und Joachim Weigelt (SV Einheit Halle). Vor der letzten Runde am Sonntagmorgen war damit klar, dass Klampt auf Sieg spielen musste, um einen der sechs Qualifikationsplätze in der Gruppe zu erreichen. Die Auslosung bescherte ihm gegen den deutlich DWZ-stärkeren Robert Scherf (1692) von den SF Turm Wahrburg schwarz. Doch trotz der schwierigen Ausgangslage spielte Klampt nervenstark auf Sieg und gewann.
Es begann das große Zittern – neben den zwei Gruppensiegern (Andreas Taubhorn und Robert Schumann), die viereinhalb Zähler erspielt hatten, hatten sieben Akteure 4,0 Punkte erreicht. Die Buchholzwertung entschied. Riesig war der Jubel im SC-Lager, als bei der feierlichen Siegerehrung Tobias Klampt und Reinhard Neumann aus Grevesmühlen als gemeinsame Viertplatzierte aufgerufen wurde. Klampt gewann auch noch den Münzwurf um den vierten Preis, einen 100-Euro-Gutschein vom Chessbase – es war der krönende Abschluss eines hervorragenden Wochenendes.
Mit sieben Spielern war der SC 1959 in Magdeburg angetreten. Alle waren in der D-Klasse gestartet. Thomas Machatzke belegte als zweitbester Schalksmühler Rang 22 – ein gutes Resultat nach seinen bisherigen eher schlechten Erfahrungen beim Ramada-Cup. Machatzke sorgte in Runde eins mit einem Schwarzsieg gegen den in der Setzliste an Position eins geführten Magdeburger Michael Domröse (DWZ 1699), der danach alle vier Partien gewann, für einen Paukenschlag. Ein Spiel, das allerdings viel Energie kostete. In der Folge wickelte Machatzke gegen ausschließlich DWZ-stärkere Gegner in vier sichere Remis ab, zeigte dabei aber nicht mehr so viel Kampfgeist.
Mario Rieger zeigte sich kämpferischer. Einem kampflosen Sieg in Runde eins und einem hart ausgefochtenen Remis in Runde zwei folgte ein Sieg gegen Torsten Pawlowski (Helmstedter SV) – eine glänzende Ausgangslage. Die letzten beiden Partien überdrehte Rieger dann allerdings und verlor sie beide. Mit 2,5 Punkten war er am Ende nicht zufrieden und landete auf Rang 34. Timo Röhle erspielte ebenfalls 2,5 Zähler und wurde damit aufgrund schlechterer Buchholz-Wertung 38. – ein Ergebnis, das seinen teilweise sehr starken Partien nicht ganz gerecht wurde. In Runde eins gegen Joachim Weigelt hatte Röhle bereits zwei Türme (!) erobert, als er von Weigelt noch - zugegeben schön, aber trotzdem ärgerlich - mattgesetzt wurde. Gegen Jakob Krause (Langendernbach) und Mario Uecker (Magdeburg) feierte er Klassesiege. In Runde vier mischte sich aber leider in einer Schwarzpartie gegen die Birderöffnung auch noch eine Niederlage in seinen Score.
Etwas glücklos waren die übrigen Schalksmühler: Martin zu Putlitz belegte mit zwei Remispartien und drei Niederlagen Rang 84 im 89-köpfigen Feld der D-Gruppe. Christian Hochheusel fand nach seinen tollen Leistungen aus dem Vorjahr gar nicht ins Turnier, ließ sich einmal in Gewinnstellung über die Zeit heben und in einer anderen in Zeitnot mit Mehrdame noch mattsetzen – rundum verkorkst blieben ihm zwei Remisen und damit Rang 85. Peter Tschersich schließlich sammelte einen kampflosen Zähler ein, verlor ansonsten aber seine vier Partien und wurde so nur 86. Auch er war zuletzt erfolgreicher.
Trotz der nicht rundherum guten Ergebnisse wurde die Fahrt in die Domstadt Magdeburg beim SC 1959 als rundum gelungen verbucht. Die achtköpfige SC-Gruppe – Monica Patru-Georgescu war wie im Vorjahr in Hamburg mit von der Partie und unterstützte die Kämper hervorragend – erkundete die Stadt (Dom, Hundertwasseraus, Biergärten...) und verlebte bei bestem Sommerwetter ein tolles Wochenende an der Elbe. Und zu gerne würden der SC 1959 auch im nächsten Jahr in Magdeburg wieder dabei sein. Dafür allerdings bedarf es sehr guter Ergebnisse in den Vorrunden 2007/08, denn im Mai 2008 findet an gleicher Stelle im Ramada-Hotel in Magdeburg die Endrunde der nächsten Deutschen Amateurschach-Meisterschaft statt. Ein in der Tat lohnendes Ziel…

Die Einzelergebnisse der SC-Spieler [49 KB]
Der Endstand der Gruppe D in Magdeburg [39 KB]

Weitere Bilder
Tobias Klampt kampfeslustig beim Frühstück.
Tobias Klampt auf dem Bild des Sieger-Sextetts.
Tobias Klampt am Brett.
Timo Röhle im Hotelfoyer.
Thomas Machatzke und Peter Tschersich im Biergarten.
Mario Rieger mit alten Weggefährten im Biergarten.
Mario Rieger am Brett.
Christian Hochheusel am Brett.
Monica Patru-Georgescu, Christian Hochheusel und Timo Röhle beim Radeberger.
Monica Patru-Georgescu, Christian Hochheusel, Martin zu Putlitz und Timo Röhle im Biergarten.
Gruppenbild mit allen Schalksmühlern im Foyer.



Klampt nach Bad Soden

Finalticket für die "Deutschen" gelöst: Tobias Klampt belegte in der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700) der Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Magdeburg den ausgezeichneten vierten Platz und qualifizierte sich damit für die Endrunde, die im Juni in Bad Soden stattfindet. Der SC 1959 hat damit wie in der vergangenen Saison wieder einen Spieler beim Finale des Ramada-Cups - 2006 hatte Christian Hochheusel in Hamburg die Qualifikation geschafft. Tobias Klampt spielte in Magdeburg als 67. der Setzliste ein Klasseturnier, kam nach drei Siegen und zwei Remis aufgrund einer sehr guten Buchholzwertung auf den geteilten vierten Platz. Die übrigen SC-Platzierung: 22. Thomas Machatzke 3,0 Punkte, 34. Mario Rieger 2,5 Punkte, 38. Timo Röhle 2,5 Punkte, 84. Martin zu Putlitz 1,0 Punkte, 85. Christian Hochheusel 1,0 Punkte, 86. Peter Tschersich 1,0 Punkte. Ausführlicher Bericht folgt.




CC: Schwarzers zweiter Sieg

Schalksmühle, 28. April

Sven Schwarzer und Sascha Hunold haben ihre Chance auf den Sieg beim Challenger-Cup gewahrt. Hunold besiegte in der 3. Runde Uli Wetzel, Schwarzer behielt gegen den SC 1959-Ehrenvorsitzenden Hermann Holzrichter die Oberhand. Klassement und Spielplan


CC: Bien und Liedtke remis

Schalksmühle, 26. April

Im zweiten Topspiel der 3. Runde des Challenger-Cups trennten sich Christian Bien und Stefan Liedtke mit einem Remis. Damit kletterte Liedtke auf Rang zwei. Klassement und Spielplan


OGM: Remis im Nachholspiel

Schalksmühle, 25. April

In einem Nachholspiel der Offenen Gemeindemeisterschaft trennten sich Horst Radczewill und Thomas Orlik nach heißer Partieführung mit einem Remis. Zunächst stand Orlik etwas besser, am Ende aber Horst Radczewill, der allerdings in sehr guter Stellung Remis anbot, was Orlik annahm. Klassement und Spielplan


Auf nach Magdeburg

Schalksmühle, 25. April

Die Spannung wächst: Mit sieben Spielern reist der SC 1959 in dieser Woche zur Deutschen Amateurschach-Meisterschaft (Ramada-Cup) nach Magdeburg. Es ist die letzte Vorrunde der Titelkämpfe in der Saison 2006/07 - die letzte Chance, auf den Finalzug nach Bad Soden aufzuspringen.
Zum dritten Mal nimmt der SC 1959 am Ramada-Cup teil. 2005 feierten die SC-Spieler in Brühl ihre Premiere, im vergangenen Jahr reisten die Schalksmühler zur Vorrunde nach Hamburg. Die Ergebnisse bisher durften sich durchaus sehen lassen: In Brühl war Tobias Klampt als 14. des Klassements in der Gruppe D (DWZ 1500 bis 1700) bester SC-Akteur. In Hamburg schaffte Christian Hochheusel in der gleichen Klasse den Sprung unter die Top 5 und qualifizierte sich für das Bundesfinale in Halle/Saale.
In diesem Jahr hat der Cup sogar ein wenig aufgerüstet. Statt "5 hoch 3" ist nun "6 hoch 3" das Motto: Es gibt im Saisonverlauf sechs statt fünf Vorrundenturniere (die bisherigen fanden in Halle/Saale, Kassel, Hamburg, Brühl und Aalen statt) mit sechs statt fünf DWZ-Gruppe (neu: Gruppe bis 1300 DWZ), in denen sich sechs statt fünf Spieler pro Gruppe für das Bundesfinale qualifizieren.
Für das Turnier in Magdeburg wurde bereits 16 Tage vor dem Turnierstart ein "Meldestopp" vom Deutschen Schachbund ausgegeben: 357 Gemeldete stehen in der Turnierliste. In der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700), in der alle Schalksmühler starten, haben 94 Spieler gemeldet. Als DWZ-stärkster SC-Akteur startet Mario Rieger (1693), der in Sachsen-Anhalt, seinem alten Landesverband, sicher viele alte Bekannte wiedertreffen wird. Rieger spielte bis zur vergangenen Saison für Bad Quenstedt. Rieger sollte in der D-Gruppe gute Chancen haben. Nach der Form der Offenen Gemeindemeisterschaft darf auch Timo Röhle und Tobias Klampt ein gutes Turnier zugetraut werden. Beide sind die "Vielspieler" des SC 1959 der vergangenen Monate und stellten ihre gute Form zuletzt bei der OGM auch gegen DWZ-stärkere Gegner unter Beweis. Martin zu Putlitz möchte in Magdeburg an die guten Leistungen aus Hamburg anknüpfen. Ebenso natürlich Christian Hochheusel, der allerdings zuletzt bei der OGM nicht die beste Performance zeigte. Thomas Machatzke und Peter Tschersich überzeugten bislang bei der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft noch gar nicht und gehen mit wenig Turnierpraxis in den Ramada-Cup, sind damit eher Außenseiter.
Das erste Spiel findet am Freitag ab 10 Uhr im Ramada-Hotel in Magdeburg-Sudenburg statt. Am Freitag und Samstag werden zwei Runden, am Sonntag eine Runde gespielt. Insgesamt fünf Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge, nach der Zeitkontrolle erhält jeder Spieler 15 Minuten zusätzlich für alle noch verbleibenden Züge. Jeder Spieler erhält pro Zug 30 Sekunden zu seiner Bedenkzeit hinzugefügt (neue FIDE-Bedenkzeit). Und am Sonntagnachmittag wird man wissen, ob sich wieder ein SC-Akteur für das Bundesfinale qualifiziert hat - das findet dann Ende Mai in Bad Soden statt.

Zur Turnierseite (ab Freitag mit den aktuellen Ergebnissen)


OGM: Topduo im Gleichschritt

Schalksmühle, 24. April

In der Offenen Gemeindemeisterschaft hat sich das Topduo bei zwei kniffligen Aufgaben keine Blöße gegeben. Volker Schmidt siegte souverän in einem Königsgambit gegen Thomas Orlik. Ryszard Galicki hatte gegen Mario Rieger mehr zu kämpfen, stand lange mit einem Minusbauern nicht gut. Am Ende aber wurde Galickis Springer im Endspiel zum Helden und ebnete doch noch den Weg zum Sieg. Im Verfolgerduell trotzte Tobias Klampt mit schwarz Vladimir Dolgopolyj ein Remis ab. Klaus Eckhardt besiegte mit weiß Horst Radczewill. Klassement und Spielplan


Positive DWZ-Bilanz

Schalksmühle, 22. April

Kai Lück, DWZ-Referent des Verbandes Südwestfalen, hat die Mannschaftsmeisterschaften des Schachbezirks Sauerland inzwischen ausgewertet. Die Zahlen sind zwar noch nicht online, sondern werden erst im nächsten Aktualisierungslauf miteinfließen - inoffiziell liegt die Auswertung aber bereits vor. Die Zahlen sind für den SC 1959 positiv - unterm Strich hat der SC 1959 DWZ-Punkte dazugewonnen.
DWZ-Auswertung der Bezirks-Mannschafts-Meisterschaft im Bezirk Sauerland 2006/07 [42 KB]


Doppelter Aufstiegsjubel

Kreisgebiet, 22. April

Die Saison ging in den Spielklassen des Schachverbandes Südwestfalen zu Ende. Mit doppeltem Aufstiegsjubel im märkischen Südkreis: Die Reserve des Zweitbundesligisten SvG Plettenberg gewann ihren letzten Mannschaftskampf bei den SF Schwerte souverän 6:2 und sicherte sich mit 16:2-Zählern vor dem SV Bergneustadt/Derschlag (15:3) den Titel in der Schach-Verbandsliga. Die SvG um den Ex-Schalksmühler Max Bouaraba wird im nächsten Jahr in der NRW-Klasse an den Start gehen.
Eine Liga tiefer jubelte ein anderer Verein aus dem heimischen Schachbezirk Sauerland: Der SV Halver löste seine letzte Aufgabe der Saison gegen die SF Herdecke und siegte 5:3. Damit verteidigte das Team aus Halver (17:1) den knappen Vorsprung auf den SV Weidenau-Geisweid (16:2) und feierte den Aufstieg in die Verbandsliga. Die Herdecker leisteten bis 19.50 Uhr Widerstand. Zwar hatte der SVH schnell 4:2 geführt, doch in den letzten beiden Partien mussten Volker Schmidt und Gerson Heuser bei leicht schlechterer Stellung lange kämpfen, ehe sie beide in den Remishafen steuerten und damit den Aufstieg perfekt machten.
Abgestiegen aus der Verbandsklasse ist dagegen die Svgg Lüdenscheid II, die ihre letzte Chance gegen den SV Kierspe nicht zu nutzen wusste. Die Svgg unterlag in der Volmestadt 1,5:6,5 und spielt damit im nächsten Jahr wieder in der Bezirksliga Sauerland.


Mantler Bezirksblitzmeister

Neuenrade, 21. April

Den Titel bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften im Blitzschach sicherte sich in Neuenrade Hendrik Mantler (SV Halver). Er verwies im 22-köpfigen Feld mit 19,5 Zählern Thomas Kuhnen (SvG Plettenberg, 18,0), Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid, 17,0) und Helmut Hermaneck (Svgg Lüdenscheid, 16,0) auf die Plätze. Diese vier Spieler haben sich allesamt für die Verbandstitelkämpfe qualifiziert. 22 Spieler nahmen an den Titelkämpfen teil. Der SC 1959 hatte keine Aktiven am Start. Titelverteidiger Volker Schmidt (SV Halver) fehlte ebenfalls.


Bezirksliga: Lüttich Top-Scorer

Schalksmühle, 18. April

Die Schach-Bezirksliga ist bereits seit März beendet. Freundlicherweise hat Bezirksspielleiter Horst Radczewill dem SC 1959 die Statistik zur Verfügung gestellt. Top-Scorer der Liga sind mit 6,0 Punkten Bodo Lüttich vom SC 1959 und Vladimir Dolgopolyj vom SV Halver II. Insgesamt kann sich das Abschneiden der SC-Spieler in den Einzel-Statistiken sehen lassen.
Alle Spieltage [320 KB]
Die Brettranglisten [224 KB]
Die Gesamtrangliste (nach absoluten Punkten) [84 KB]
Die Gesamtrangliste (nach prozentualem Gewinn) [83 KB]


OGM: Abend der Blackouts

Schalksmühle, 17. April

Drei Partien, vier Blackouts: In der Offenen Gemeindemeisterschaft war eine Menge los. Timo Röhle stellte gegen Vladimir Dolgopolyj nach elf Zügen einzügig eine Figur ein und verspielte damit seine Top-Ausgangssituation in der Meisterschaft. Tobias Klampt stand gegen Ryszard Galicki nach 23 Zügen mit der gewonnenen Qualität zwar noch nicht auf Gewinn, dann aber übersah er eine Fesselung und verlor direkt einen Turm und die Partie. Mario Rieger stellte gegen Martin zu Putlitz einen Turm ein, doch im Endspiel zeigte auch zu Putlitz einen Blackout, musste den Turm wieder geben und verlor sogar noch. Klassement und Spielplan


CC: Röhricht gewinnt Topspiel

Schalksmühle, 17. April

Im Topspiel des Challenger-Cups siegte Daniel Röhricht mit schwarz gegen Sascha Gerhardt - Gerhardt wilderte allzu forsch am Königsflügel und lief in eine Kombination, die ihm die Dame kostete. Janik Arens und Benjamin Hagedorn spielten bis beinahe zur letzten Figur und trennten sich mit einem Remis. Mike Bocklenberg stand gegen Philipp Hahnel voll auf Gewinn, stellte aber einzügig die Dame ein und verlor noch.
Zwischenstand [16 KB]
Spielplan [42 KB]


OGM: Eckhardt und Hochheusel remis

Schalksmühle, 16. April

In einem Nachholspiel der Offenen Gemeindemeisterschaft trennten sich Klaus Eckhardt und Christian Hochheusel mit einem Remis. Klassement und Spielplan


OGM: Schmidt nun vorne

Schalksmühle, 15. April

In der Offenen Gemeindemeisterschaft holte Sven Schwarzer zwei Partien nach. Am Freitagabend (13. April) unterlag Schwarzer gegen Klaus Eckhardt. Am Sonntagmittag setzte sich Volker Schmidt mit weiß gegen Schwarzer durch. Damit hat Schmidt dank der besseren Sonneborn-Berger-Wertung mit 7,5 Zählern die Führung vor Timo Röhle übernommen. Klassement und Spielplan


Starker Siebrecht

Dresden, 14. April

Der SC 1959 gratuliert seinem Trainer Sebastian Siebrecht zu dessen hervorragendem Abschneiden bei der Europameisterschaft im Klassischen Schach in Dresden. Als 214. der Setzliste angetreten, holte der IM aus Reihen des Bundesligisten Katernberg, der seit Januar auch passives Mitglied des SC 1959 ist, 6,5 Punkte aus elf Partien und belegte den 85. Platz. Ob es neben einem ELO-Zugewinn auch für die letzte noch fehlende Großmeisternorm gereicht hat? - Der SC 1959 drückt die Daumen...


Kämper gewinnt Osterblitz

Schalksmühle, 5. April

Ralph Kämper vom SV Halver gewann am Gründonnerstagabend das traditionelle Osterblitzturnier des SC 1959. Der Verbandsklassen-Spieler erspielte in 21 Partien die beeindruckende Ausbeute von 20,5 Punkten und verwies Thomas Orlik (17,0) und Timo Röhle (16,5) auf die Ränge zwei und drei. Mit 22 Teilnehmern verzeichnete das Turnier eine neue Rekordbeteiligung.
Fast viereinhalb Stunden kämpfte das sehr gemischte, interessante Spielerfeld im Feuerwehrgerätehaus um Punkte und Ostereier, ehe gegen 0.30 Uhr in der Nacht die Osterpräsente verteilt wurden. An der Spitze kam allerdings kaum Spannung auf, zu souverän war der Auftritt von Ralph Kämper, der sich nur gegen Andreas Lyra (Svgg Lüdenscheid) ein Remis erlaubte, ansonsten 20 Mal als Sieger das Brett verließ.
Spannend war der Kampf um die weiteren Plätze. Thomas Orlik startete gegen Thomas Machatzke zwar mit einer Niederlage, spielte danach aber ein Klasseturnier und wurde mit 17 Siegen Zweiter. Nur einen halben Zähler dahinter folgte Timo Röhle, dem in den Spitzenduellen ein wenig die "big-points" fehlten. Die ersten drei Spieler durften sich neben den Ostereiern - Sieger Kämper erhielt 28, insgesamt wurden 400 verteilt - über Schokoladenpräsente freuen.
Ein Trio verfehlte das Siegertreppchen nur um einen halben Punkt: Andreas Lyra, Christian Hochheusel und Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) kamen in der Summe allesamt auf 16,0 Zähler und teilten sich, da die Sonneborn-Berger-Wertung nicht dazu gezogen wurde, Rang vier. Thomas Machatzke folgte mit 14,5 Zählern vor Tobias Klampt (14,0) auf Rang sieben. In die Top-Ten schafften es außerdem als Neunter der Jugendspieler Janik Arens von der Svgg Lüdenscheid (12,5), der ein ausgezeichnetes Turnier spielte, und Stefan Liedtke (12,0), der ebenfalls sehr zufrieden sein durfte.
Insgesamt war das Turnier aus SC-Sicht ein Erfolg - fünf Teilnehmer des SV Halver sowie drei Gastspieler aus Lüdenscheid hatten dafür gesorgt, dass es ein echter Osterblitzmarathon geworden war. Und Spaß hatten trotz der langen Turnierdauer alle Beteiligten.

Das Endergebnis [77 KB]

Bilder
Das Siegertrio: (v.l.) Timo Röhle, Ralph Kämper und Thomas Orlik.
Ralph Kämper besiegt Timo Röhle.
Christian Hochheusel besiegt Vladimir Dolgopolyj.
Starker Auftritt: Youngster Janik Arens (r.).
Guter Turnierleiter: Christian Bien.
Warten auf die Siegerehrung: Andreas Hochheusel und Freundin.
Seniorenduell: Franz Hoschkara (l.) gegen Erwin Gregull.


Ganghoff Verbandsmeisterin

Hagen, 3. April

In der Jugendherberge Hagen fanden vom 31. März bis zum 3. April die Verbandsjugendeinzelmeisterschaften in den Altersklassen U18 und U16 statt. Mit Fabienne Ganghoff (Königsspringer Lüdenscheid) stellte der Schachbezirk Sauerland wie schon 2006 eine Titelträgerin in Südwestfalen.
Erstmals hatten sich in diesem Jahr zwei Teilnehmer pro Bezirk in jeder Altersklasse qualifizieren können. Um dies zu ermöglichen, musste der Modus der Titelkämpfe geändert werden. So wurde im Schweizer System gespielt, und die Mädchen spielten in einer Gruppe mit den Jungen zusammen.
In der U 18-Klasse setzte sich Sascha Krämer von den Sfr. Fröndenberg durch. Er erreichte die höhere Feinwertung (in diesem Jahr erstmals der DWZ-Schnitt der Gegner) und konnte somit Thorsten Meschede vom SV Meschede auf Platz zwei verweisen. Dritter wurde der Halveraner Alexander Kelbling, der für den SV Meschede startete. Die Vertreter des Schachbezirks Sauerland landeten im Feld der zwölf Starter auf den sehr guten Rängen vier und fünf: Martin Riederer, Ex-Halveraner in Diensten der SvG Plettenberg, erspielte als Vierter 4,0 Zähler, Adrian Serves (KS Lüdenscheid) folgte mit 3,5 Punkten auf Rang fünf.
Jens Kotainy Meister
der U 16-Klasse
In der U 16-Klasse der Jungen nutzte Jens Kotainy vom Turm Hohenlimburg das Turnier als Vorbereitung für die U14-NRW-Meisterschaft, für die er dank seines Sieges beim U 25-Open bereits qualifiziert war. Das große Talent spielte daher auf Bezirksebene U 16, qualifizierte sich für den Verband und gewann quasi „en passant“ den U 16- Verbandsmeister-Titel. Punktgleich auf Rang zwei landete Philipp Kelbling. Der junge Halveraner in Diensten des SV Meschede hatte in der dritten Runde den direkten Vergleich gegen Kotainy verloren, verwies aber immerhin noch André Weber vom SV Velmede-Bestwig und Christoph Schwanbeck von den KS Iserlohn auf die nächsten Plätze. Die sehr jungen Sauerland-Starter im Feld hatten einen schweren Stand. Marc Schulze (SvG Plettenberg) wurde mit 2,0 Zählern Zehnter unter zwölf Teilnehmern. Janik Arens von der Svgg Lüdenscheid erspielte ebenfalls zwei Siege und wurde damit im Endklassement Elfter.
Den Titel in der U 18-Klasse der Mädchen verteidigte erfolgreich Fabienne Ganghoff von den Königsspringern Lüdenscheid. Leider war für die Titelverteidigung nur das Antreten erforderlich. Durch die Modusänderung lehrte sie aber dem ein oder anderen Teilnehmrr im Jungenfeld das Fürchten und behauptete sich mit 2,5 Zählern (Sieg gegen Leistikov und drei Unentschieden) als Neunte des Klassements im U 18-Feld der Jungen. In der U 16-Klasse nahm überhaupt kein Mädchen an den Titelkämpfen des Schachverbandes Südwestfalen teil.


OGM: Orlik verliert

Schalksmühle, 3. April

In einem Nachholspiel der Offenen Gemeindemeisterschaft unterlag Thomas Orlik gegen Vladimir Dolgopolyj. Dolgopolyj weist damit nun 6,0 Punkte auf. Klassement und Spielplan


Rieger in Werther 14.

Werther, 1. April

Bei den Schloss-Open, der 19. Auflage des Wertheraner Schachfestivals, nahm mit Mario Rieger auch ein Akteur des SC 1959 teil. Mit 3,0 Punkten aus fünf Partien spielte sich Rieger im Feld der C-Open (DWZ 1500 bis 1850) unter 52 Teilnehmern auf den 14. Platz vor. In der noch inoffiziellen DWZ-Auswertung gewann Rieger mit diesem Ergebnis sechs Punkte hinzu und steigerte sich auf 1690 Punkte.
Rieger startete am Freitag mit einem Sieg gegen Michael Scholz (SF St. Johannes, DWZ 1524) ins Turnier. Die 2. Runde hielt gegen Ekkehard Hufendiek (SK Werther, DWZ 1804) eine harte Nuss bereit. Rieger hielt sich glänzend, ging mit zwei Mehrbauern ins Damenendspiel. Bitter war dann, dass er in einer Mattfalle lief und so den sicher geglaubten Sieg auf der Hand gab. Gegen Cedric Neumair (SC Erkrath, DWZ 1596) und Mustafa Kamal (Afghanistan, DWZ 1543) ließ Mario Rieger dann zwei Siege folgen und lag vor der letzten Runde am Sonntagnachmittag auf Rang acht des Feldes. Gegen Slavko Krneta (SK Hermannsburg, DWZ 1746) durfte er in der letzten Runde mit weiß spielen, tat sich in einem Königsinder aber sehr schwer, gab einen Bauern und verlor nach hartem Kampf und 81 Zügen durch Fallplättchenentscheid. Sein Gegner hatte zunächst beinahe geblitzt. Krneta schob sich damit noch auf Rang vier und somit auf die Preisgeldplätze vor. Für Mario Rieger blieb nur Rang 14 und ein kleiner DWZ-Zugewinn. Mit einem Sieg in der letzten Runde wäre für Rieger Rang fünf möglich gewesen.
Die C-Open in Werther, wo fünf Open-Turniere nebeneinander stattfanden (A, B, C, D und Jugend) und für einen entsprechend vollen Turniersaal sorgten, gewann der junge Russe Alexander Kartsew (4,5 Punkte, DWZ 1846) vor Benjamin Knollmann (4,0) und Ekkehard Hufendiek (4,0). Alle Ergebnisse des Schloss-Open sind zu finden auf der Turnierhomepage.


OGM: Zu Putlitz siegt glücklich

Schalksmühle, 1. April

In einem Nachholspiel der Offenen Gemeindemeisterschaft besiegte Martin zu Putlitz Horst Radczewill. Der Bezirksspielleiter stand zunächst besser und lehnte ein Remisangebot von zu Putlitz ab. Dann aber setzte Radczewill nicht korrekt fort und zu Putlitz kam zu einem glücklichen Sieg. Klassement und Spielplan