Sie sind hier: News 2007 Januar  
 NEWS 2007
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

JANUAR

Orlik schlägt zu Putlitz

Schalksmühle, 31. Januar

In einem Nachholspiel der 1. Runde der Offenen Gemeindemeisterschaft feierte Thomas Orlik seinen ersten Sieg. Er bezwang Martin zu Putlitz. Klassement und Spielplan


OGM: Remis im Topspiel

Schalksmühle, 30. Januar

In der 2. Runde der Offenen Gemeindemeisterschaft trafen direkt die DWZ-Favoriten Volker Schmidt (SV Halver) und Bezirksmeister Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) aufeinander. Sie trennten sich mit einem Remis. Das Feld führen nun Vladimir Dolgopolyj (Sieg gegen Erwin Gregull) und Christian Hochheusel (Sieg in der längsten Partie des Tages gegen Thomas Orlik) an. Timo Röhle unterlag Martin zu Putlitz und legte damit einen Fehlstart ins Turnier hin. Mario Rieger verlor gegen Horst Radczewill und erlebte damit ebenfalls den kompletten Fehlstart. Tobias Klampt siegte mit schwarz gegen Klaus Eckhardt. Klassement und Spielplan


3:5-Niederlage im Topspiel

Schalksmühle, 28. Januar

Im Spitzenspiel der Schach-Bezirksliga verlor der SC 1959 gegen den Tabellenzweiten SF Lennestadt nach einem harten Kampf 3:5. Trotzdem bleibt das SC-Team an der Spitze. Nun mit 1,5 Brettpunkten Vorsprung vor den punktgleichen Lennestädtern und 3,5 Brettpunkten Vorsprung vor der Svgg Lüdenscheid III, die in Attendorn 4,5:3,5 gewann, ebenfalls 8:4-Punkte aufweist und in der Schlussrunde am 11. März den SC 1959 empfängt. Die Lennestädter spielen beim Saisonfinale gegen den seit Sonntag gesicherten SV Halver II (6:2-Sieger gegen Plettenberg III).

Ausnahmsweise im Foyer der Grundschule Spormecke und ohne Peter Kernchen (krank) empfing das SC-Team den DWZ-Favoriten der Liga und schlug sich tapfer - allerdings sollte es nach einem spannenden Nachmittag letztlich nicht zum fünften Saisonsieg reichen.
Als erstes endete die Partie an Brett vier, an dem Thomas Machatzke in einem "Holländer" gegen nach DWZ deutlich stärkeren Rolf Dittmann remisierte. Ebenfalls Remis endete die Partie am Spitzenbrett, in der Reiner Stupperich gegen Bodo Lüttich eine Figur für zwei Bauern gab und seine Bauern-Armada am Damenflügel losschickte. Allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Am Ende stand Lüttich gar ein wenig besser, der Vorteil im Endspiel war aber nicht siegbringend.
Beim Stande von 1:1 ging es an den übrigen Brettern auf die Zeitnotphase zu - und wenige Minuten und vier Entscheidungen später stand es 2:4. Thomas Orlik (Brett 5) fand in Zeitnot gegen Franz-Josef Schleime nicht immer die besten Züge. Zwar schaffte er 14 Züge in viereinhalb Minuten, danach allerdings hatte er ein verlorenes Endspiel auf dem Brett. Genau andersherum lief es an Brett 8. Hier kam der Lennestädter Thomas Sperke gegen Peter Tschersich in Zeitnot, verwertete seine etwas bessere Stellung aber dennoch und behielt im Endspiel drei Mehrbauern. Fast zeitgleich unterlag auch am dritten Brett Christian Hochheusel dem starken Ingo Theile-Rasche. Den einzigen Sieg für den SC 1959 feierte dagegen Timo Röhle, der am zweiten Brett den nach DWZ hoch favorisierten Thomas Soemer nach einem schönen Läuferopfer auf g6 sehenswert in die Knie zwang.
Die Hoffnungen auf ein Mannschaftsremis waren allerdings nurmehr vage. Tobias Klampt, in der Nacht aus dem vierwöchigen Thailandurlaub zurückgekehrt, hatte am siebten Brett gegen Alexander Gonther einen Mehrbauern. Das Spiel war indes zäh. Martin zu Putlitz (Brett 6) versuchte gegen Ralf Cordes in einem nichts hergebenden Endspiel alles. Mehr als ein Remis war aber trotz zähen Kampfes nicht drin. Als zu Putlitz Remis gab, gab auch Klampt die Siegbemühungen auf. Der 3:5-Endstand war besiegelt.

Bilder

Einziger SC-Sieger des Tages: Timo Röhle (im Hintergrund Bodo Lüttich).
Niederlage an Brett acht: Peter Tschersich.
Mit neuer Friseur zum Remis: Tobias Klampt.


Arens schlägt Holzrichter

Schalksmühle, 28. Januar

Parallel zum Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaft gegen Lennestadt fand eine Partie des Challenger-Cups statt. Dabei besiegte Janik Arens den SC-Ehrenvorsitzenden Hermann Holzrichter mit weiß.


Spitzenspiel an der Spormecke

Schalksmühle, 27. Januar

Aufgrund einer Karnevals-Veranstaltung der AWo-Schalksmühle und damit einer Doppelbelegung des Saals im Feuerwehrgerätehaus, findet das Bezirksliga-Topspiel des SC 1959 gegen die SF Lennestadt am 28. Januar um 14 Uhr im Foyer der Grundschule Spormecke statt. Zwar hatte die AWo vergessen, die Karnevalsfeier offiziell anzumelden - ein Ausweichen war indes nur dem SC 1959 möglich, so dass man das Angebot der Gemeinde, an der Spormecke zu spielen, angenommen hat.


DWZ: Viererpokal ausgewertet

Kreisgebiet, 24. Januar

Zuletzt hakte die DWZ-Auswertung im Schachbezirk Sauerland etwas. Bezirksspielleiter Horst Radczewill hat die Auswertung der Turniere deshalb an Verbandsspielleiter Kai Lück übergeben. Die Auswertungen für Bezirkseinzelmeisterschaft, Einzelpokal und Viererpokal liegen nun vor, werden allerdings erst beim nächsten Aktualisierungslauf im DSB in der Gesamtdatenbank online gestellt. Trotzdem hier schon einmal die Auswertung [25 KB]


Attendorn nun online

Attendorn, 24. Januar

Unser Klassenkonkurrent, die Schachfreunde Attendorn, haben seit kurzem eine eigene Internet-Präsenz. Schaut doch mal vorbei:

www.schachfreunde-attendorn.de


Startschuss: OGM und CC laufen

Schalksmühle, 23. Januar

Der Startschuss ist gefallen. Die Offene Gemeindemeisterschaft und der 1. Challenger-Cup des SC 1959 laufen. Zum Auftakt fanden insgesamt sieben Partien statt. Einige Spiele müssen aus den ersten Runden noch nachgeholt werden.
14 Spieler haben den Kampf um den Gemeindetitel aufgenommen. Nachdem im vergangenen Jahr Thomas Machatzke gewann, ist er diesmal nur auf Position fünf der DWZ-Liste geführt und somit klarer Außenseiter. DWZ-Favorit ist Volker Schmidt vom SV Halver, ein Selbstläufer für Schmidt dürfte es aber nicht werden, denn mit Bezirksmeister Ryszard Galicki (Svgg Lüdenscheid) und Vladimir Dolgopolyj (SV Halver) haben weitere starke Spieler aus Gastvereinen gemeldet. Mario Rieger ist als DWZ-stärkster SC-Akteur an Position vier gesetzt. Rieger allerdings startete gegen Christian Hochheusel mit einer Niederlage. Die ersten Drei der Setzliste dagegen fuhren Siege ein: Volker Schmidt besiegte Klaus Eckhardt, Ryszard Galicki hielt Erwin Gregull nieder, und Vladimir Dolgopolyj entschied einen lange Zeit sehr offenen Kampf gegen seinen Bezirksliga-Kollegen Horst Radczewill (SV Halver) am Ende doch für sich. Die übrigen drei Spiele fielen aus, weil Thomas Orlik, Sven Schwarzer (beide beruflich verhindert), Tobias Klampt (Urlaub) und Timo Röhle (krank) zum Auftakt fehlten.
Beim 1. Challenger-Cup für Spieler bis zu einer DWZ von 1350 spielen 18 Akteure fünf Runden nach Schweizer-System um den Titel. Da nur eine Partie pro Monat ansteht, waren zum Auftakt auch nur sechs Akteure anwesend, so dass nur drei Partien zur Austragung kamen. Dabei besiegte Christian Bien, Spielleiter und DWZ-Favorit des Turniers, nach langem Kampf Benjamin Hagedorn. Daniel Röhricht behielt bei seinem Comeback nach längerer Pause gegen Philipp Hahnel die Oberhand. Uli Wetzel schließlich gewann nach 50 Zügen und spannender Partie gegen Patrick Stöckel. Die übrigen Partien des Challenger-Cups finden bis zum 16. Februar statt. Christian Bien koordiniert die Termine.

Auslosung 1. Runde Challenger-Cup [42 KB]
Spielplan Offene Gemeindemeisterschaft [122 KB]


OGM: Bezirksmeister startet

Schalksmühle, 22. Januar

Mit Ryszard Galicki von der Svgg Lüdenscheid hat der 14. Spieler für die Offene Gemeindemeisterschaft gemeldet. Galicki ist amtierender Bezirksmeister des Schachbezirks Sauerland und neben Volker Schmidt zweiter Turnierfavorit.


Die 13. Meldung

Schalksmühle, 21. Januar

Für die Offene Gemeindemeisterschaft liegt die 13. Meldung vor. Volker Schmidt, 1. Vorsitzender des Nachbarvereins SV Halver und wohnhaft in Schalksmühle, spielt die Titelkämpfe mit und ist damit der neue DWZ-Favorit (2007). Für den Challenger-Cup, für den auch Daniel Röhricht gemeldet hat, liegen derzeit 18 Meldungen vor. Beide Turniere beginnen am Dienstag, 23. Februar, um 19 Uhr. Bis dahin sind noch Meldungen möglich.

Teilnehmerliste Challenger-Cup


24-Stunden-Marathon

Dortmund, 20./21. Januar

102 Blitzpartien in 24 Stunden und mithin einen echten Schach-Marathon absolvierten Mario Rieger und Timo Röhle beim 24-Stunden-Blitz der Schachfreunde Dortmund-Brackel im Immanuel-Kant-Gymnasium in Dortmund-Asseln. Am Ende belegten die beiden SC-Akteure im Feld der 43 Zweier-Teams Rang 40 und gewannen einen Rating-Preis.
Am Samstag um 15.30 Uhr ging es in Asseln los. Gespielt wurden zunächst Hin- und Rückrunde im Modus "jeder gegen jeden". Und da danach noch Zeit übrig war, ging es in der Folge in 16 Runden nach Schweizer-System weiter. Schach nonstop durch die gesamte Nacht. Am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr waren die mehr als 90 Aktiven sichtlich geschafft. Röhle und Rieger mussten dabei alle 102 Teamspiele durchspielen - die Konkurrenz war zum Teil in Dreier-Teams angetreten, so dass sich der "dritte Mann" zwischendurch ausruhen und vielleicht sogar schlafen konnte. In der Turnhalle des Gymnasiums durften die Aktiven auf Isomatten nächtigen und auch, wenn gewünscht, duschen.
Das sportliche Niveau der Konkurrenz war immens - den Sieg landeten nach den 24 Stunden die Piraten IM Mikhail Zaitsev (SG Bochum 31, DWZ 2463) und IM Andrey Orlov (SF Gerresheim, DWZ 2434). Dritter wurde IM Karl-Heinz Podzielny (SF Essen, DWZ 2385) gemeinsam mit IM Michael Hoffmann (Aljechin Solingen, DWZ 2468) - wobei das "enfant terrible" Podzielny (Dritter der Einzelwertung) besondere Kondition bewies. Neben diesen starken Akteuren waren auch Bundesliga-Spieler aus Hamburg (Merijn van Delft, etc) am Start. Ein Feld, das eigentlich viel zu stark für das SC-Duo war. Trotzdem gelang es Rieger und Röhle, 15 der 102 Mannschaftsspiele zu gewinnen und dazu einige Remisen einzuheimsen. Als 41. der Setzliste gestartet, reichte es am Ende zum 40. Platz und Rang zwei in der Rating-Klasse. Dafür wurden beide mit einem Geldpreis in Höhe von 50 Euro belohnt. Röhle holte 27,0 Einzelpunkte, Rieger brachte es auf 23,5 Zähler. "Von 1 Uhr bis 5 Uhr habe ich die meisten Punkte geholt", erzählte Rieger nachher, der mit einem Punkt aus den ersten zehn Spielen gestartet war. Ein echtes Erlebnis war es für beide Schalksmühler, wobei Mario Rieger bereits früher in Dresden Erfahrungen im Blitz-Marathon über 24 Stunden gesammelt hatte. Für Röhle war es komplett Neuland. Eines stand indes am Ende für beide fest: Beim nächsten Turnier in Dortmund wollen sie wieder dabei sein.

Zur Turnierseite


Guter Meldestand

Schalksmühle, 17. Januar

Am 23. Januar beginnen beim SC 1959 der 1. Challenger-Cup und die Offene Gemeindemeisterschaft. Bis zum 23. Januar sind noch Meldungen für diese beiden Turniere möglich. Der Meldestand vor allem beim Challenger-Cup ist ausgezeichnet. Hier haben bereits 17 Aktive ihre Teilnahme zugesagt. Für die Offene Gemeindemeisterschaft liegen derzeit zwölf Meldungen vor.

Ausschreibung und Teilnehmerliste Challenger-Cup
Ausschreibung und Teilnehmerliste Offene Gemeindemeisterschaft


Bocklenberg Blitzsieger

Schalksmühle, 15. Januar

Mit neun Teilnehmern war das Neujahrsblitzturnier der Jugend des SC 1959 sehr gut besucht. Den Sieg trug Mike Bocklenberg vor Quentin Grob und Gian-Luca Falcone davon.
Gespielt wurde ein normaler Fünf-Minuten-Blitz als Rundenturnier. Bocklenberg war dabei nicht zu schlagen und setzte sich mit 8,0 Zählern durch. Ein ebenfalls sehr gutes Turnier spielte der achtjährige Quentin Grob, der nur gegen Bocklenberg und den deutlich älteren Gian-Luca Falcone unterlag und mit 6,0 Zählern Rang zwei belegte. Auf 5,0 Punkte kamen Gian-Luca Falcone und Patrick Binder - nur die bessere Feinwertung verhalf Falcone auf den dritten Platz. Ebenfalls punktgleich waren am Ende mit 4,0 Zählern Marc Gebauer und SC-Neuzugang Alexander Rumpler (bisher SV Halver). Gebauer wies die bessere Sonneborn-Berger-Wertung auf und wurde Fünfter. Auf den weiteren Plätzen landeten Dennis Schlappa (2,0/5,0), Patrick Schlappa (2,0/2,0) und die punktlose Debütantin Sina Gebauer.

Endstand [66 KB]


Reserve: Dritte Niederlage

Schalksmühle, 14. Januar

Die dritte Niederlage in Folge kassierte die Reserve des SC 1959 im Kreisliga-Gastspiel bei der Svgg Lüdenscheid V: Das Team um Kapitän Christian Bien verlor 1,5:3,5. Das Hinspiel hatte der SC 1959 II noch 4:1 gewonnen. Für die Svgg-Fünfte war es im fünften Saisonspiel der erste Sieg.
Der SC 1959 musste in Lüdenscheid nicht nur Daniel Zschiedrich (Bundeswehr) ersetzen - auch Benjamin Hagedorn sagte seinen Einsatz kurzfristig ab, so dass für ihn aus der Jugend Marvin Stache nachrückte. Für Zschiedrich kam Kerstin Lüken ins Team und feierte ihre Pflichtspielpremiere. Dabei erwischte sie mit Anatolij Litau einen sehr starken Gegner - der aufstrebende Jugendspieler der Svgg hatte kürzlich noch in der Bezirksliga als Ersatzmann Mario Lüde (KS Lüdenscheid) besiegt. Auch diesmal behielt er gegen Kerstin Lüken die Oberhand und sorgte für das 2:0. Vorher bereits hatte im Duell zweier Jugendspieler Janik Arens am fünften Brett gegen Marvin Stache gewonnen - Stache hatte gut mitgespielt, im Endspiel war ein Minusbauer bei schlechterer Struktur aber entscheidend.
Sascha Hunold (Brett 3) verkürzte anschließend auf 1:2. Er feierte gegen Marco Matijevic seinen dritten Sieg im vierten Saisonspiel. Für die Wende aber reichte es nicht mehr. Sven Schwarzer (Brett 2) hatte gegen Volker Kleinschmidt zu viel Material eingebüßt und stand klar auf Verlust, als Christian Bien am Spitzenbrett gegen den deutlich DWZ-stärkeren Routinier Karl-Heinz Wendel nach einem Generalabtausch ins Remis einlenkte. Schwarzer wusste seine Stellung in der Folge nicht mehr zu halten und verlor. Damit war der 1,5:3,5-Endstand besiegelt.

Bilder

Pflichtspielpremiere: Kerstin Lüken.
Einziger Sieg des Tages: Sascha Hunold.
Erster Einsatz bei den Senioren: Marvin Stache.



SV Halver vor Aufstieg

Kreisgebiet, 14. Januar

Das Verbandsklassen-Team des SV Halver hat das Spitzenspiel in Weidenau 5:3 gewonnen und damit die Tabellenspitze übernommen. Der Weg für den SC-Nachbarn in Richtung Verbandsliga ist damit frei. In der Verbandsliga verpasste die SvG Plettenberg II gegen den Siegener SV (3,5:4,5) eine Vorentscheidung im Titelrennen - beide Teams liegen nun gleichauf. Die Svgg Lüdenscheid feierte im Abstiegskampf der Verbandsliga in Menden einen wichtigen 6:2-Sieg. Die Svgg Lüdenscheid II unterlag in der Verbandsklasse daheim gegen Kreuztal 0,5:7,5. Die SF Neuenrade verloren beim Verbandsklassen-Dritten Bad Berleburg nur knapp 3,5:4,5.


Spiel der Jugend fällt aus

Schalksmühle, 13. Januar

Die Partie der Jugend-Bezirksklasse zwischen dem SC 1959 und der Svgg Lüdenscheid, die eigentlich in Halver stattfinden sollte, ist ausgefallen. Grund: Die Svgg-Dritte sagte die Partie kurzfristig ab. Die Punkte dürften somit - ohne der spielleitenden Stelle vorgreifen zu wollen - kampflos an den SC 1959 gehen. Der SV Halver II trat aus Personalmangel gegen die KS Lüdenscheid II ebenfalls nicht an. Das einzige Spiel der Runde fand in Lüdenscheid statt - die Svgg Lüdenscheid besiegte die KS Lüdenscheid III 4:0.


Windfuhr gewinnt Winterblitz

Schalksmühle, 12. Januar

Thomas Windfuhr von der Svgg Lüdenscheid hat den Winterblitz des SC 1959 gewonnen. Im 14 Teilnehmer starken Feld setzte sich Windfuhr ungeschlagen vor der SC-Nummer-eins Bodo Lüttich und Roman Babczyk vom SV Halver durch. Mit 14 Akteuren war das erste Turnier des Jahresblitzserie des SC 1959 sehr gut besetzt. Zwei auswärtige Spieler und eine Vereinslose (Daniela Lasek) taten dem Feld sichtlich gut. Auch die Klasse an der Spitze durfte sich sehen lassen.
Bodo Lüttich setzte bei seiner Blitzpremiere beim SC 1959 ausgerechnet die erste Partie gegen Roman Babczyk in den Sand. Fortan zeigte die Nummer eins des Bezirksliga-Teams des SC 1959 zwar Siegpartie an Siegpartie. Er lief jedoch der Führung von Thomas Windfuhr hinterher. Roman Babczyk hatte sich nach Niederlagen gegen Rieger, Hochheusel, Orlik und Windfuhr letztlich vor den Schlussrunden aus dem Rennen um den Turniersieg verabschiedet. Thomas Windfuhr dagegen gab sich keine Blöße - selbst eine Partie gegen Thomas Orlik brachte er nach einem Dameneinsteller noch ein wenig glücklich zum Sieg. Das direkte Aufeinandertreffen in der drittletzten Runde gegen Lüttich endete Remis. So hoffte Lüttich noch auf Schützenhilfe von Timo Röhle in der letzten Runde, doch die blieb aus. Der Sieg ging mit 12,5 Zählern an den amtierenden Gemeindeblitzmeister aus der Bergstadt. Lüttich blieb mit 11,5 Punkten Rang zwei vor Babczyk (9,0).
Im Gefolge des Spitzentrios ging es äußerst eng zu. Mario Rieger sicherte sich letztlich mit 8,0 Zählern Rang vier. Mit 7,5 Punkten teilten sich Christian Hochheusel und Timo Röhle Rang fünf. Wiederum einen halben Zähler weniger hatten Martin zu Putlitz und Thomas Orlik auf dem geteilten siebten Platz. Klaus Eckhardt, der ein gutes Turnier spielte, folgte wiederum einen halben Punkt dahinter auf Rang neun.
Kein gutes Turnier spielte Turnierleiter Thomas Machatzke, der nach gutem Start (2,5/3) Niederlage auf Niederlage kassierte und am Ende gemeinsam mit Stefan Liedtke (beide 5,0) Zehnter wurde. Abgeschlossen wurde das Feld von Erwin Gregull (2,5), Daniel Zschiedrich (2,0) und Daniela Lasek.
Weiter geht es in der Jahresblitzserie am Gründonnerstag (5. April) mit dem Ostereierblitzturnier.

Endklassement [71 KB]


Plettenberg II holt Blitztitel

Lüdenscheid, 7. Januar

Die SvG Plettenberg bleibt im Schachbezirk Sauerland die Nummer eins im Blitzschach. Bei der Mannschaftsmeisterschaft in Lüdenscheid, siegte sie mit ihrem zweiten Viererteam punktgleich, aber mit einer besseren Brettpunktzahl, vor dem Gastgeber Svgg Lüdenscheid I und der SvG Plettenberg I.
Vierter wurde der SV Halver. Zur Verbandsmeisterschaft Südwestfalen am 11. Februar 2007 in Hemer fahren nun zwei Plettenberger Teams, da sich die Vier-Täler-Städter als amtierender Verbandsmeister mit einer Mannschaft schon vorqualifiziert hat. Hinzu kommen das Team der Svgg Lüdenscheid und der Vierte der Bezirkstitelkämpfe aus Halver. Der SC 1959 spielte wie erwartet im Titelkampf keine Rolle und belegte nach guter Vorrunde den neunten Platz.
Auch ohne ihre allerbesten Spieler – die Plettenberger sind amtierender Deutscher Meister im Blitzschach – war die SvG mit zwei fast gleich starken Mannschaften nach Lüdenscheid gekommen. Das Schachheim errreichte mit zehn Mannschaften, die um den Titel bzw. die begehrten Qualifikationsplätze kämpften, seine maximale Auslastung. Unter Leitung des Svgg-Vereinsvorsitzenden Frank Wollenweber wurde das doppelrundig ausgetragene Turnier reibungslos abgewickelt.
Nach der Hinrunde lag das Team der Svgg Lüdenscheid I noch mit einem Mannschaftspunkt in Front. Es bezwang dabei den späteren Sieger SvG Plettenberg II 2,5:1,5. Auch SvG Plettenberg I hielt sich lange Zeit mit an der Spitze des Feldes. In der Rückrunde revanchierte sich Plettenberg II für die Niederlage gegen die Svgg I und gewann nun seinerseits 2,5:1,5. Schmerzlich für die Lüdenscheider war die 1:3-Niederlage gegen den SV Halver gleich am Anfang der Hinrunde. Man darf aber mit dem zweiten Platz sehr zufrieden sein. Das erste Team von Plettenberg, das mit Max Bouaraba (15,5) den besten Spieler am Spitzenbrett stellte, baute zum Schluss mächtig ab und musste zwei Niederlagen, sogar gegen Svgg II hinnehmen, so dass am Ende nur Rang drei heraussprang.
Das siegreiche Quartett des SvG Plettenberg II spielte in der Besetzung Dawid Kulik (15/18), Thomas Kuhnen (15,5, bester Spieler an Brett 2), Dirk König (16,0, bester Spieler an Brett 3) und Bernd Neumann (9,0). Vizemeister Svgg Lüdenscheid kämpfte mit einem sehr starken Wolfram Tesche am vierten Brett, der als beste Nummer vier hervorragende 16,0 Punkte erreichte. An den ersten drei Brettern spielten Dr. Rolf Larisch (13,5), Thomas Windfuhr (11,5) und Helmut Hermaneck (13,0). Auch das zweite Team der Svgg schlug sich achtbar. Mit den Spielern Schäfers (10,5), Faybisovich (10,0), Henning (7,0) und Waschke (4,5) lag man schließich am Ende des Mittelfeldes. Weil die Plettenberger auf ein drittes Team zur Verbandsmeisterschaft verzichten, wird der SV Halver diesen Platz einnehnen. Die Halveraner spielten am Sonntag mit Hendrik Mantler (9,5), Peter Martino-Gross (14,0), Ralph Kämper (11,0) und Volker Schmidt (13,5). J pH

Die Bilanz des SC 1959


Das Schalksmühler Team fing sehr gut an, stand nach fünf Partien mit 5:5-Zählern zu Buche. Dann griff Thomas Machatzke ins Geschehen ein, und der Faden riss. Es setzte vier Niederlagen in Folge - für Machatzke und das Team. Auch die Rückrunde - nun wieder ohne den Vorsitzenden - lief nicht so gut, es gelang nur noch gegen Plettenberg III ein Sieg. Peter Kernchen holte am vierten Brett sehr gute 7,0 Zähler aus den 17 Partien. Auch die übrigen Schalksmühler punkteten ordentlich: Timo Röhle brachte es am zweiten Brett auf 5,0 Zähler, Christian Hochheusel am Spitzenbrett 3,5 Punkte und Martin zu Putlitz an Brett 3,0 Zähler. Nur Thomas Machatzke ging in vier Partien leer aus.

Der Endstand in der Übersicht:
1. SvG Plettenberg II 30:6 (55,5), 2. Svgg Lüdenscheid 30:6 (54,0), 3. SvG Plettenberg I 26:10 (47,5), 4. SV Halver I 25:11 (48,0), 5. SF Neuenrade I 21:15 (41,5), 6. SV Halver II 18:18 (37,5), 7. Svgg Lüdenscheid II 16:20 (32,0), 8. SF Attendorn 7:29 (22,0), 9. SC Schalksmühle-H. 7:29 (18,5), 10. SvG Plettenberg III 0:36 (3,5)


Rieger in Dortmund 13.

Dortmund, 4. Januar

Gleich vier Spieler des SC 1959 nahmen am Neujahrs-Schnellschach des FS 98 Dortmund teil. Mario Rieger belegte als bester Schalksmühler den 13. Platz. Auch die übrigen SC-Akteure durften aber letztlich zufrieden sein.
42 Spieler nahmen am ersten Turnier des Jahres in der Dortmunder Kaktus-Farm im Klinikviertel teil. Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer-System - die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie betrug 15 Minuten. Mario Rieger als 14. der Setzliste kam am Ende auf 4,0 Zähler und landete damit auf Rang 13. 3,5 Zähler erspielte Martin zu Putlitz - die reichten für den 20. der Setzliste zum 18. Platz. Timo Röhle (20. der Setzliste) kam ebenfalls auf 3,5 Zähler, wies aber die schlechtere Buchholz-Wertung auf. So stand für ihn am Ende Rang 22 zu Buche. Christian Bien schließlich startete nur als 41. der Liste, fuhr aber 2,0 Zähler ein und wurde damit 39. - sehr achtbar. Das Turnier gewann der IM Thomas Henrichs aus Dortmund.
Vor dem Schnellschach-Turnier waren die Sieger des ABC-Turniers, das am 28. Dezember zu Ende gegangen war, geehrt. Timo Röhle wurde dabei als Zweitplatzierter der Gruppe D mit einem Geldpreis bedacht. Neben Geld- und Sachpräsenten hielt Turnierleiter Pit Schulenburg auch die DWZ-Auswertung des ABC-Turniers bereit: Timo Röhle gewann 13 Punkte und knackte damit zum zweiten Mal die 1600er-Marke (1602). Tobias Klampt verlor zehn Punkte (neu: 1569). Christian Bien gab gar 50 Zähler preis (neu: 1161). Die Zahlen werden erst nach dem nächsten Wertungslauf des DSB am 9. Januar offiziell. Dann sollte auch die Auswertung der Vereinsmeisterschaft des SC 1959 mit einfließen.


Terminplan 2007 steht

Schalksmühle, 3. Januar

Der Terminplan für das Jahr 2007 steht. Der Vorstand des SC 1959 hat ihn im Rahmen einer Sitzung am 2. Januar festgezurrt. Im Blickpunkt des 1. Halbjahres stehen dabei die Offene Gemeindemeisterschaft und die Premiere des Challenger-Cups. Beide Turniere beginnen am 23. Januar um 19 Uhr in den Räumen des SC 1959 im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle.
Die Offene Gemeindemeisterschaft ist auf zwölf Runden (Spielabende dienstags, 19 Uhr, Spielverlegungen flexibel möglich) angesetzt. Der Turniermodus wird bestimmt, wenn die Teilnehmerzahl feststeht. Aller Wahrscheinlichkeit nach soll ein Rundenturnier gespielt werden, möglich ist aber auch ein Turnier mit Gruppenspielen oder ein Turnier nach Schweizer-System. Wie in den vergangenen beiden Jahren ist das Turnier nicht auf Spieler aus Schalksmühle oder vom SC 1959 beschränkt. Die Titelkämpfe wurden bewusst offen ausgeschrieben, um so die Attraktivität das Turniers durch auswärtige Aktive zu steigern.
Wie im vergangenen Jahr wird wieder nach der Bedenkzeit-Regelung der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft gespielt (neue FIDE-Bedenkzeit). Das bedeutet: Jeder Spieler hat für die ersten 40 Züge 90 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug Zeit und danach eine Restspielzeit von 15 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug. Turnierleiter ist wieder Thomas Machatzke. Er nimmt auch bis zum 23. Januar Anmeldungen für das Turnier entgegen (Telefon 0171-7466099 oder e-Mail machatzke@cityweb.de). Das Turnier endet am 15. Mai.
Zwei Tage eher ist bereits der 1. Challenger-Cup des SC 1959 zu Ende. Das Turnier wurde nach einer Idee von Sozialwart Christian Bien ins Leben gerufen und beginnt am 23. Januar um 19 Uhr. Für dieses Turnier liegen schon beachtliche 13 Meldungen vor. Das Besondere an diesem Turnier: Spielberechtigt sind nur Spieler mit einer maximalen DWZ von 1350. So sollen schwächere Spieler die Möglichkeit erhalten, chancenreich in den Wettstreit mit etwa gleichstarken Spielern zu treten. Gespielt werden fünf Runden nach dem Schweizer-System. Auch hier sind Spieler aus anderen Vereinen oder Vereinslose herzlich willkommen. Der Rundenbeginn ist stets auf einen Dienstagabend festgelegt, die Termine allerdings sind frei vereinbar, so dass auch Jugendliche und in der Woche verhinderte Spieler teilnehmen können. Das Spiellokal in Schalksmühle steht jederzeit zur Verfügung. Die Koordination der Termine übernimmt Christian Bien. Die Bedenkzeit bei diesem Turnier ist klassisch (2 Stunden/40 Züge und eine Stunde Restspielzeit). Das Turnier wird wie die Gemeindemeisterschaft zur DWZ-Auswertung eingeschickt. Auf den Sieger wartet ein Wanderpokal. Ein Startgeld wird wie bei der Offenen Gemeindemeisterschaft nicht erhoben.
Der Challenger-Cup ist nicht die einzige Neuerung im Turnierjahr des SC 1959: Die Turniere der Jahresblitzserie kehren auf ihren angestammten Termin am Freitagabend zurück. Ausnahme: Das Ostereierblitzturnier (5. April) am Gründonnerstag und der Nikolausblitz am 6. Dezember. Der Winterblitz (12. Januar), der Sommerblitz (15. Juni) und der Herbstblitz (12. Oktober) dagegen finden wieder freitags um 20 Uhr statt, um einen größeren Spielerkreis anzusprechen. Auch zu diesen Turnieren sind Gäste stets herzlich willkommen.
Das Schnellschach-Turnier um den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal kehrt ins 1. Halbjahr zurück, um die Termine im 2. Halbjahr, wenn viele Bezirksveranstaltungen und Meisterschaftsspiele anstehen, zu entzerren. Am 2. Juni ab 14 Uhr wird um den Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal gespielt. Das 2. Halbjahr wird mit der Offenen Gemeindemeisterschaft im Blitzschach am 10. August eingeläutet.
Nach den positiven Erfahrungen des Vorjahres soll auch die Kooperation mit dem SV Halver wiederholt werden. Gemeinsame Turnieraktivitäten sind für den Mai und Juni geplant. Eine Freundschaft strebt der SC 1959 zudem mit dem FS 98 Dortmund an. Der Verein des Dortmunder Bezirksvorsitzender Pit Schulenburg hatte dazu auch Bereitschaft signalisiert. So wollen die Dortmunder den SC 1959 irgendwann im 1. Halbjahr in der Volmegemeinde besuchen. In den Turnierkalender des SC 1959 sind zudem alle offen ausgeschriebenen Turniere des FS 98 aufgenommen.
Last but not least plant der SC 1959 auch die 2. Auflage der Volme-Open im August (nähere Informationen später). Außerdem ist ein Besuch der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft (Ramada-Cup) wieder fest eingeplant. Als Turnier hat sich der SC 1959 das letzte Vorrundenturnier Ende April in Magdeburg ausgeguckt. Dort wollen die Schalksmühler wieder mit einer zahlreichen Aktiven vertreten sein.

Die wichtigsten Eckdaten der nächsten Wochen:

12. Januar, 20 Uhr: Winterblitz des SC 1959 (1. Turnier der Jahresblitzserie)
23. Januar, 19 Uhr: Beginn Offene Gemeindemeisterschaft
Ausschreibung [38 KB]
23. Januar, 19 Uhr: Beginn Challenger-Cup
Ausschreibung [38 KB]
23. Februar, 19.30 Uhr: Jahreshauptversammlung SC 1959 (Einladung folgt)

Alle Termine des 1. Halbjahres findet Ihr in der Rubrik Termine.