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OKTOBER

Zweiter Sieg für SC 1959

Schalksmühle, 29. Oktober

Der Grundstein für den Klassenerhalt ist gelegt. In der 3. Runde der Bezirksliga Sauerland feierte der SC 1959 den zweiten Sieg. Gegen Liga-Neuling SV Werdohl reichte es zu einem 6:2-Erfolg. Damit gehört der SC 1959 mit nun 4:2-Punkten sogar auf Rang drei zu den ersten Verfolgern der KS Lüdenscheid, die mit einem 4:4 in Plettenberg die Tabellenspitze verteidigten. Wer hätte das gedacht?
Gegen den SV Werdohl verzichtete der SC 1959 auf Tobias Klampt, der freiwillig pausierte. Ansonsten war das Team komplett - ebenso wie das des Gastes. Am schnellsten war die Partie an Brett 4 beendet: Thomas Machatzke griff mit weiß zwar gegen Joachim Burkert zunächst mutig an, stellte die Bemühungen aber recht bald nach einem Abtausch ein und gab die Partie remis. Das ging auch deshalb, weil es an den anderen Brettern recht gut aussah.
Tatsächlich sollte das Pendel bald zugunsten des SC ausschlagen. Peter Kernchen (Brett 7) hatte gegen Reinhold Kirpal zunächst die Qualität gewonnen. Als eine Bauernumwandlung Kernchens oder weiterer Materialverlust des Werdohlers unumgänglich waren, gab Kirpal auf. Auf 2,5:0,5 erhöhte Martin zu Putlitz (Brett 6), der mit einem forsch nach vorne stürmenden Bauernzentrum Mile Todorovic komplett überspielte und erfolgreich Revanche nahm für die kürzlich erlittene Niederlage im Viererpokal.
Es waren gerade gut drei Stunden gespielt, als die Entscheidung nahte. Thomas Orlik (Brett 5) hatte im reinen Bauernendspiel gegen Manfred Habbel drei Mehrbauern, so dass Habbel die Waffen streckte. Nur kurze Zeit später gab auch Kai Keggenhoff am Spitzenbrett gegen Bodo Lüttich auf. Eine Leichtfigur und zwei Bauern hatte Keggenhoff im Königsgambit für seinen Angriff ins Geschäft gesteckt, Lüttich aber verteidigte sich umsichtig und hatte am Ende keine Mühe, die Partie zu gewinnen. Beim 4,5:0,5 war das Spiel entschieden - so einigten sich auch Timo Röhle und SVW-Routinier Günter Stremmel (Brett 2) auf Remis. Röhles Königsangriff war nicht durchschlagend gewesen, so dass er mit einem Minusbauern ums Remis hatte kämpfen müssen. Am Ende war die Partie aber tatsächlich stark remislich - es hieß 5:1 für den SC 1959.
Trotz gefallener Entscheidung wurde an Brett 3 und 8 weitergekämpft. Die einzige Siegpartie des Tages - bezeichnenderweise mit schwarz - gelang für Werdohl Volker Niebuhr (Brett 8), der gegen Peter Tschersich eine lange remisliche Stellung am Ende nach langem Lavieren durch einen Bauerngewinn doch noch zu seinen Gunsten entschied. Christian Hochheusel (Brett 3) hatte im Duell der Teamkapitäne gegen Jan Sztajnykier mit mit schwarz früh einen weit vorgerückten Mehrbauern gehabt und prächtig gestanden. Der Gewinnweg war indes ein zäher. Mehr als vier Stunden fightete Hochheusel, ehe er am Ende doch noch die siegbringenden Züge fand und auch die vierte Schwarzpartie des SC 1959 zum Erfolg brachte (kurios: nur eine Weißpartie wurde gewonnen...) und damit den 6:2-Endstand besiegelte.

Bilder

Starke Leistungen an Brett fünf und sechs: Thomas Orlik und Martin zu Putlitz.
Zähes Ringen um den Sieg: Christian Hochheusel.
1,5 Punkte aus zwei Partien an der Spitze: Timo Röhle und Bodo Lüttich.
Besorgte die Führung: Peter Kernchen.
Einzige Siegpartie für Werdohl: Volker Niebuhr.
Musste sich am Ende doch geschlagen geben: Jan Sztajnykier.
Remis gegen Thomas Machatzke: Joachim Burkert.
Immer noch ein starker Mann am zweiten SVW-Brett: Günter Stremmel.


Cordes Einzelpokalsieger

Neuenrade, 29. Oktober

Im Finale des Einzelpokals im Schachbezirk Sauerland besiegte Walter Cordes (SF Neuenrade) mit den schwarzen Steinen Philipp Denger (Svgg Lüdenscheid). Der Bezirksvorsitzende gewann verdient den Pokal, hatte zuvor auch Titelverteidiger Thomas Windfuhr aus dem Wettbewerb geworfen. Cordes und Denger vertreten den Bezirk im Verbandspokal.
Einzelpokal-Übersicht [29 KB]


Viererpokal: Plettenberg raus

Kreisgebiet, 28. Oktober

Im Viertelfinale des Viererpokals schieden überraschend beide Teams der SVg Plettenberg aus. Die Erstvertretung aus der Vier-Täler-Stadt unterlag bei der Svgg Lüdenscheid gar 0,5:3,5. Die SVg-Reserve unterlag dem SV Halver 2:2 (3,5:6,5 nach Berliner Wertung). Außerdem zogen der SV Halver III (2,5:1,5 bei KS Lüdenscheid) und die SF Neuenrade (2,5:1,5 gegen SV Werdohl) ins Halbfinale ein.
Übersicht [28 KB]


ABC: 0,5 aus 3

Dortmund, 26. Oktober

Die 3. Runde des ABC-Turniers stand ganz im Zeichen des 30. Geburtstags von Tobias Klampt. Zahlreiche Freunde und SC-Schachspieler besuchten das aktive SC-Trio in der Dortmunder Kaktus-Farm. Tobias Klampt machte gegen Eugen Tautz in der D-Gruppe immerhin remis. Christian Bien verlor in der G-Gruppe gegen Sven Krüger, der trotz bekannter Stauprobleme die Uhr pünktlich andrückte. Timo Röhle unterlag in einer lange remislichen Partie gegen Jürgen Mokros und ist damit in der D-Gruppe weiter punktlos.
Klassement D-Gruppe [46 KB]
Klassement G-Gruppe [46 KB]


Machatzke und Rieger remis

Schalksmühle, 25. Oktober

Im einzigen Nachholspiel der 2. Runde des Hälvertalcups einigten sich Thomas Machatzke (mit weiß) und Mario Rieger auf ein Remis. Damit bleibt die Spitze mit Volker Schmidt, Eric van der Gaag und Christian Hochheusel unverändert. Ausgelost ist damit auch die 3. Runde, die am 10. November in Schalksmühle stattfindet. Im Spitzenspiel spielt van der Gaag mit weiß gegen Hochheusel. Schmidt spielt mit schwarz gegen Rieger. Im Verfolgerduell hat Röhle weiß gegen Machatzke.
Zwischenstand [63 KB]
Alle Paarungen [65 KB]


Röhle führt wieder

Schalksmühle, 24. Oktober

Timo Röhle hat durch einen Sieg gegen Horst Radczewill wieder die Führung in der laufenden Vereinsmeisterschaft übernommen. Im Spitzenspiel der Runde bezwang Mario Rieger mit schwarz Martin zu Putlitz. Erwin Gregull behielt gegen Christian Bien die Oberhand. Klassement und Spielplan


Zweiter Sieg für Reserve

Schalksmühle, 22. Oktober

Nach dem kampflosen Sieg zum Saisonstart hat die Reserve des SC 1959 auch ihr zweites Saisonspiel in der Kreisliga gewonnen. Gegen die Svgg Lüdenscheid V reichte es zu einem 4:1-Erfolg. Damit ist der Saisonstart für das SC-Team geglückt.
Einen durchaus ärgerlichen Aspekt hielt indes auch der zweite Saisonnachmittag bereit: Teamkapitän Christian Bien war für die Partie eigens aus Cloppenburg in Niedersachsen angereist und traf dann in der Volmegemeinde keinen Gegner an, weil die Svgg-Fünfte das Spitzenbrett freiließ. So reiste Bien am Abend zurück nach Cloppenburg, ohne Schach gespielt zu haben.
An den übrigen Brettern lief es schon bald sehr gut für den SC 1959. Sascha Hunold (Brett 5) hatte gegen den jungen Michael Widenka früh die Dame erobert und entschied die Partie nach einer knappen Stunde für sich. Für die Entscheidung sorgte bereits Daniel Zschiedrich (Brett 3). Nach seinem Sieg gegen Erwin Gregull beim Hälvertalcup spielte er auch am Sonntag gegen den jungen Lüdenscheider Valerian Giraud eine gute Partie. Nach einem Generalabtausch im Mittelspiel hielt er vier Mehrbauern übrig. Giraud gab auf, es hieß 3:0 für den SC 1959. Gar auf 4:0 erhöhte wenig später Sven Schwarzer, der am zweiten Brett gegen Marco Matijevic mit den weißen Steinen einen schönen Sieg herausspielte.
Am längsten kämpfte am vierten Brett Benjamin Hagedorn. Er hatte mit dem ältesten Lüdenscheider Günter Ohle den stärksten Gästeakteur als Gegner erwischt. Ohle hatte bereits im ersten Saisonspiel gegen die KS Lüdenscheid III für den Svgg-Ehrenpunkt gesorgt. Auch diesmal sollte ihm dies gelingen, Hagedorn musste sich letztlich trotz ordentlicher Leistung dem Bergstädter beugen. Damit war der 4:1-Endstand besiegelt. Die SC-Reserve freut sich nun auf das Spitzenspiel am 12. November in Lüdenscheid.

Bilder

Ohne Gegner: Christian Bien auf der neuen Couch im Computerraum.
Sieg am zweiten Brett: Sven Schwarzer.
Sorgte für die vorzeitige Entscheidung: Daniel Zschiedrich.
Gut gespielt, trotzdem verloren: Benjamin Hagedorn.
Schneller Erfolg: Sascha Hunold.


Fast eine Überraschung

Halver, 20. Oktober

In der 2. Runde des Hälvertalcups, ausgetragen diesmal in Halver, hat Timo Röhle gegen den DWZ-Favoriten Volker Schmidt die große Überraschung verpasst. Röhle vergab eine Siegstellung und tappte 21 Sekunden vor Ablauf der Uhr von Schmidt in eine Mattfalle. Selbst hatte er noch reichlich Zeit. Bitter, bitter für den Außenseiter.
Die Partie zwischen Röhle und Schmidt war die längste und spannendste des Abends. Zuvor hatte Eric van der Gaag gegen Ivan Scherbanev gewonnen - van der Gaag, Schmidt und Christian Hochheusel (Sieg im vorgezogenen Spiel gegen Klampt) weisen nach der 2. Runde 2,0 Zähler auf und führen das Feld an. Aufschließen können noch Mario Rieger oder Thomas Machatzke - die Partie zwischen Beiden fand noch nicht statt, da Machatzke kurzfristig aus beruflichen Gründen absagte. Die Partie soll in der nächsten Woche nachgeholt werden. Erst danach wird die 3. Runde ausgelost.
Die weiteren Spiele brachten zumindest eine Überraschung: Daniel Zschiedrich besiegte Altmeister Erwin Gregull. Martin zu Putlitz behielt gegen Klaus Eckhardt die Oberhand. Vladimir Dolgopolyj holte gegen Thomas Orlik seinen ersten Punkt. Die dritte Runde des Hälvertalcups findet wieder in Schalksmühle statt. Terminiert ist sie für den 10. November.
Die Runden in der Übersicht [65 KB]
Die Fortschrittstabelle [63 KB]



ABC: Nur Klampt gewinnt

Dortmund, 19. Oktober

In der 2. Runde des ABC-Turniers in der Dortmunder Kaktus-Farm feierte Tobias Klampt in der Gruppe D den zweiten Sieg. Er bezwang mit weiß Jürgen Mokros (FS 98 Dortmund, DWZ 1527). Timo Röhle bezog ebenfalls in der Gruppe D eine Niederlage gegen Christoph Rzoczek(FS 98 Dortmund, DWZ 1553). Christian Bien unterlag in der G-Gruppe mit weiß gegen Rudolf Hermann (FS 98 Dortmund, DWZ 1306). Turnierseite


Hochheusel schlägt Klampt

Dortmund, 18. Oktober

In einem vorgezogenen Spiel der 2. Runde des Hälvertalcups besiegte Christian Hochheusel mit weiß Tobias Klampt. Die übrigen Partien finden am Freitag, 20. Oktober, in Halver statt. Übersicht [65 KB]


Rieger und Orlik remis

Schalksmühle, 17. Oktober

In der laufenden Vereinsmeisterschaft fanden vier Spiele statt. Mario Rieger und Thomas Orlik kämpften am längsten und trennten sich am Ende mit König gegen König und Randbauer mit einem Remis. Tobias Klampt gewann mit einer Portion Glück gegen Horst Radczewill. Timo Röhle bezwang Peter Kernchen, Klaus Eckhardt behielt gegen Christian Bien die Oberhand. In der Meisterschaft führt nun Klampt (6,0 aus 8) vor Röhle (5,5 aus 8). Beide haben allerdings auch schon mehr Spiele als die ebenfalls noch aussichtsreichen zu Putlitz (4,0 aus 5), Rieger (3,0 aus 5) und Orlik (3,0 aus 4). Klassement und Spielplan


Klampt besiegt Bien

Dortmund, 16. Oktober

Lange sah es remislich aus, dann aber siegte Favorit Tobias Klampt im Nachholspiel der Vereinsmeisterschaft doch gegen Christian Bien und stockte sein Konto auf fünf Zähler auf. Klassement und Spielplan


Röhle in Goch ganz stark

Goch, 12. bis 15. Oktober

Bei den 17. Internationalen Gocher Open waren mit Mario Rieger und Timo Röhle auch erstmals zwei Spieler des SC 1959 vertreten. Während Röhle ein Klasseturnier spielte, als 71. der Setzliste auf Rang 41 landete und reichlich DWZ-Punkte sammelte, durfte Rieger nicht zufrieden sein, wurde als 54. der Setzliste schließlich nur 76.
84 Spieler nahmen an der 17. Auflage des Turniers im Gocher Kultur- und Kongresszentrum Kastell statt. Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer-System, wobei es für einen Sieg drei Punkte gab, für ein Remis einen Zähler - eine ungewöhnliche Punktevergabe, die Remisschiebereien vorbeugen wollte. An der Spitze des Feldes stritten sich zwei Internationale Meister und ein Fide-Meister um den Sieg, wobei am Ende der topgesetzte Mihajlo Stojanovic (SGEM Dreisamtal) seiner Favoritenrolle gerecht wurde und vor dem Hagener Fide-Meister Helge Hintze triumphierte.

Um den Sieg spielten die SC-Akteure natürlich nicht mit. Timo Röhle aber spielte ein so gutes Turnier, dass er bis zur letzten Runde am Sonntagabend für einen Geldpreis in seiner Rating-Klasse ein heißer Kandidat war. Erst seine Niederlage nach ganz scharfem Spiel in Runde sieben warf ihn vom 33. auf den 41. Platz zurück und kostete ihn die Preisgeld-Chance. Trotzdem durfte Röhle mehr als zufrieden sein. In sieben Runden siegte er dreimal, gab einmal Remis und verlor dreimal. 10 Punkte im Endklassement. Neben dem Sieg gegen Stephan Reiter (SV Mülheim-Nord, DWZ 801) besiegte Röhle mit Dominik Douteil (Grefrather SV, DWZ 1779) und Kai Hombrecher (SV Turm Mülheim, DWZ 1847) zwei deutlich höher eingeschätzte Spieler. Gegen Robinson Krämer (SK Xanten, DWZ 1765) reichte es zudem zu einem Remis. Niederlagen setzte es gegen Rolf Weber (KS Hagen, DWZ 1839), Janina Remy (SC Nastätten, DWZ 1928) und in der letzten Runde gegen Ulrich Bütten (Langenfelder SF, DWZ 1870). Besonders positiv: Da Röhle gegen drei ELO-geratete Akteure antrat und dabei einen Zähler holte, dürfte er bald selbst eine ELO-Zahl erhalten (inoffizielle Auswertung ELO 1774). Im inoffiziellen DWZ-Ranking gewann Röhle 52 Punkte und verbessert sich damit auf 1588. Klasse.

Nicht so gut lief es für Mario Rieger. Der SC-Neuzugang kam nach einem Sieg und zwei Unentschieden in sieben Partien nur auf fünf Turnierzähler und büßte nach inoffizieller Auswertung des Veranstalters 65 DWZ-Punkte ein (neue DWZ 1692). Sein einziger Sieg gelang Mario Rieger gegen Rainer Dirks (SU Aplerbeck-Hörde, DWZ 975). Dazu kamen zwei Remisen nach echten Marathon-Partien gegen Herbert Holtappels (SK Kevelaer, DWZ 1607) und Hans-Günter Gaul (SV Lintorf, DWZ 1461). Gegen Wilfried Krebbers (SK Turm Kleve, DWZ 1900), Jörg Schorr (Düsseldorfer SK, DWZ 1841), Andreas Krebel (SF SW Merzhausen, DWZ 1673) und Philipp Welzel (SF Süchteln, DWZ 1566) setzte es Niederlagen. Kein gutes Ergebnis für Rieger, der nie richtig ins Turnier fand und mit jedem Misserfolg verkrampfter spielte. Ihm bleibt nur, dieses Turnier abzuhaken und nach vorne zu blicken. Röhle dagegen wird sich sehr gerne an die vier Schachtage am Niederrhein erinnern...


Zu Putlitz nun Dritter

Schalksmühle, 12. Oktober

Durch einen Sieg im Nachholspiel gegen Sven Schwarzer schob sich Martin zu Putlitz in der laufenden Vereinsmeisterschaft auf den zweiten Platz vor. Klassement und Spielplan


Erste Niederlage für zu Putlitz

Schalksmühle, 10. Oktober

Vier Spiele der Vereinsmeisterschaft fanden trotz der Herbstferien statt. Martin zu Putlitz bezog mit weiß gegen Altmeister Erwin Gregull seine erste Niederlage. Timo Röhle führt das Klassement nach seinem Sieg gegen Christian Bien mit 4,5 Zählern vor Tobias Klampt (4,0) an. Klampt bezwang Sven Schwarzer. In der vierten Partie des Abends trennten sich Peter Kernchen und Klaus Eckhardt remis. Klassement und Spielplan


Mario Rieger holt den Pokal

Schalksmühle, im Oktober

Der Alois-Piotrowski-Gedächtnispokal hat für ein Jahr einen neuen Besitzer: Mario Rieger sicherte sich im Feld der 18 Teilnehmer bei der Auflage 2006 den Cup. Im Endspiel setzte sich Rieger erst in der dritten Partie des Blitzstechens gegen Peter Kernchen durch. Ein Finale, das spannender nicht hätte sein können.

Mit 18 Teilnehmern war das Rapidschachturnier des SC 1959 (Bedenkzeit: 21 Minuten pro Spieler pro Partie), das seit einem Jahr nach dem im Sommer 2005 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Alois Piotrowski benannt ist, so gut besetzt wie schon sehr lange nicht mehr. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes (aus der 1. Mannschaft fehlten nur Bodo Lüttich, Thomas Orlik, Martin zu Putlitz und Peter Tschersich) wurde zunächst ein fünfründiges Turnier nach Schweizer-System gespielt. Am Ende dieser fünf Runden qualifizierten sich die Spieler auf den Rängen eins bis vier für das Halbfinale. Eine spannende Angelegenheit.
Dominator der Vorrunde war Tobias Klampt, der sich in fünf Partien komplett schadlos hielt und mit der Maximalausbeute als Führender den Anzugsvorteils fürs Halbfinale und für den Fall des Falles auch für das Endspiel sicherte. Auf Rang zwei landete nach der Vorrunde mit 4,0 Zählern Peter Kernchen. Kernchen hatte zwar im ersten Turnier gegen den Jugendlichen Mike Bocklenberg nur mit viel Glück eine verlorene Stellung doch noch gewonnen, spielte anschließend aber ein sehr gutes Turnier.
Auf den Rängen drei und vier sicherten sich Timo Röhle (4,0 Punkte) und Mario Rieger (3,5 Punkte) erst in der letzten Runde den Sprung ins Halbfinale. Röhle hatte dabei durch das Los einen relativ leichten Weg durch die Vorrunde. Rieger besiegte in der fünften Partie Titelverteidiger Christian Hochheusel, der somit mit 2,0 Punkten nur 13. der Vorrunde wurde und gar nicht zufrieden war. Das Gleiche galt für Thomas Machatzke, der nach der vierten Runde noch ungeschlagen Zweiter gewesen war. Eine Weißniederlage gegen Tobias Klampt war Machatzke aber auf Rang fünf zurück. Mit einer Niederlage gegen Timo Röhle verspielte zudem Sascha Hunold seine Halbfinalchance. Mit 3,0 Zählern wurde er Vorrundensechster - er hatte nach längerer Pause ein sehr gutes Turnier gespielt und mit Klaus Eckhardt, Erwin Gregull und Christian Hochheusel drei Spieler der 1. Mannschaft hinter sich gelassen. Ebenfalls stark: Mike Bocklenberg erspielte als bester von drei Jugendlichen 2,0 Punkte und landete auf Rang zwölf sogar vor Titelverteidiger Christian Hochheusel.
Im Halbfinale nutzte nur Peter Kernchen seinen Anzugsvorteil und führte eine energische Angriffspartie gegen Timo Röhle zum Sieg. Röhle ließ dabei Chancen auf Gegenspiel aus. Im zweiten Halbfinale erwischte es Tobias Klampt. Gegen Mario Rieger wickelte er in ein eigentlich vorteilhaftes Endspiel bei gleichem Material ab, doch Riegers Bauern liefen auf einmal schneller als die von Klampt - seine erste Niederlage im Turnier bedeutete direkt das Aus. So standen sich im Endspiel Mario Rieger und Peter Kernchen gegenüber. Kernchen kassierte zwar mit schwarz einen allzu forschen Bauern Riegers, doch in geschlossener Stellung half ihm der Mehrbauer nicht. Die Partie war remislich, die Kontrahenten gaben die Siegbemühungen auf und leiteten damit ins Blitzstechen über. Hier legte Kernchen mit weiß eine 1:0-Führung vor. In der zweiten Partie gelang es Rieger, Kernchen über die Zeit zu heben. So musste die dritte Partie entscheiden, und hier hatte der SC-Neuzugang aus Quenstedt das bessere Ende für sich. Nach gut fünf Stunden Spielzeit stand Mario Rieger als neuer Pokalsieger beim SC 1959 fest.

Bilder:

Turniersieger: Mario Rieger.
Endspiel: Mario Rieger und Peter Kernchen schenkten sich nichts.
Halbfinale I: Das jähe Aus für Tobias Klampt.
Halbfinale II: Der SC-Ehrenvorsitzende Hermann Holzrichter schaut Timo Röhle über die Schulter.
Einzige Teilnehmerin: Kerstin Lüken gab ihre Turnierpremiere und gewann eine Partie.
Frühes Aus: Titelverteidiger Christian Hochheusel (l.) spielte kein gutes Turnier.
Statistiken:

Endstand Vorrunde [64 KB]
Fortschrittstabelle Vorrunde [63 KB]
Spielplan Vorrunde [93 KB]


Guter Start ins ABC-Turnier

Dortmund, 5. Oktober

Mit Christian Bien, Tobias Klampt und Timo Röhle spielen drei Akteure des SC 1959 beim ABC-Turnier in der Dortmunder Kaktus-Farm mit. Bei dem Turnier sind die 60 Teilnehmer in zehn DWZ-Gruppen eingeteilt. Gespielt wird bis Ende des Jahres ein Rundenturnier über zehn Spiele (Hin- und Rückrunde). In der Gruppe D wurden Tobias Klampt und Timo Röhle direkt in Runde 1 gegeneinander gelost. Klampt behielt mit weiß nach 53 Zügen die Oberhand. In der Gruppe G feierte Christian Bien zum Turnierdebüt einen Schwarzsieg gegen Inge Krüger (SF Schüren). Zur Turnierhomepage


Röhle wieder vorne

Schalksmühle, 3. Oktober

Am Nationalfeiertag fanden drei Partien der Vereinsmeisterschaft statt. Timo Röhle setzte sich mit einem Weißsieg gegen Erwin Gregull wieder an die Spitze des Klassements. Martin zu Putlitz bezwang Klaus Eckhardt und baute seine Bilanz auf drei Siege in drei Spielen aus. In der dritten Partie des Abends besiegte Mario Rieger Sven Schwarzer. Spielplan und Klassement