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SEPTEMBER

Bittere Berliner Wertung

Schalksmühle, 30. September

Zweimal 2:2-Remis gespielt, zweimal ausgeschieden: Die Teams des SC 1959 haben sich direkt in der 1. Runde des Viererpokals im Bezirk Sauerland aus dem Wettbewerb verabschiedet. Das erste Pokalteam verlor nach Berliner Wertung gegen die Königsspringer Lüdenscheid, das zweite Pokalteam unterlag auf die gleiche Weise beim SV Werdohl. Die Spiele:
SC 1959 - Königsspringer Lüdenscheid 2:2 (Berliner Wertung 4:6)
Die nominell schwächere Mannschaft des SC 1959 empfing das Team aus Lüdenscheid. Da die Personalnot groß war, stellte der SC 1959 auch Neuzugang Mario Rieger am vierten Brett auf, obwohl für ihn keine Spielberechtigung vorliegt. Rieger fungierte gleichzeitig als Mannschaftskapitän. Am Brett musste er ebenso wie Daniel Zschiedrich (Brett 2) nicht aktiv werden, da die Königsspringer nur mit zwei Spielern in der Volmegemeinde antraten.
Freilich reichte ihnen das Rumpfteam zum Sieg, waren doch für den Gast sowohl Bernd Michels am Spitzenbrett gegen Sven Schwarzer als auch Mario Lüde am dritten Brett gegen den SC-Routinier Uli Wetzel nach DWZ haushoch favorisiert. Letztlich war für Schwarzer und Wetzel gegen die starken Kontrahenten nichts auszurichten. Am Ende stand es somit 2:2, die Berliner Wertung, nach der ein Sieg am ersten Brett (4 Punkte) mehr zählt als am zweiten (3), dritten (2) und vierten (1), sprach aber für die Königsspringer. Zudem dürfte der Endstand von der spielleitenden Stelle noch korrigiert werden, da Mario Rieger nicht spielberechtigt ist. Am erwarteten Ausscheiden ändert dies freilich nichts.
SV Werdohl - SC 1959 II 2:2 (Berliner Wertung 5,5:4,5)
Als Favorit nach DWZ war das zweite SC-Team nach Werdohl gereist - wie schon im Vorjahr in Altena half das am Ende aber nichts. Der SC 1959 kam nicht über ein 2:2-Remis hinaus und schied wie das andere SC-Team nach Berliner Wertung aus.
Für die 1:0-Führung für den Gast sorgte Peter Kernchen (Brett 4) durch seinen schnellen Sieg nach nur einer Stunde gegen Eugen Ulrich. Eine Stunde später der Ausgleich: Martin zu Putlitz hatte mit schwarz gegen Mile Todorovic eine Figur eingestellt und wusste die Partie trotz zähen Kampfes letztlich nicht zu halten (1:1). Damit hatten die Werdohler den Vorteil, bereits mehr Punkte in der Berliner Wertung gesammelt zu haben. Der SC 1959 benötigte zwingend noch eine Siegpartie, bekam sie aber nicht: Christian Hochheusel hatte zwar gegen Joachim Burkert die Qualität gewonnen, dafür aber eine offene Königsstellung und musste sich am Ende mit einem Remis bescheiden. Ebenso Timo Röhle, der am Spitzenbrett gegen Jan Sztajnykier trotz aller Bemühungen keine Vorteile erreichte und am Ende mit dem Remis zufrieden sein musste. Damit war das Pokalaus für den SC 1959 besiegelt.

Die SC-Partien im Überblick [36 KB]


Start mit 15 Teilnehmern

Schalksmühle, 29. September

Der 1. Hälvertalcup des SV Halver und SC 1959 hat mit 15 Teilnehmern in Schalksmühle begonnen. Der SC 1959 stellt bei der Premiere die Mehrheit der Spieler, der SV Halver dafür die Favoriten: Volker Schmidt ist als DWZ-stärkster Spieler des Feldes der Topfavorit, gefolgt von Eric van der Gaag und den beiden Bezirksliga-Spitzenbrettern der Halveraner, Ivan Scherbanev und Vladimir Dolgopolyj.
In der 1. Runde gab es keine ganz großen Überraschungen. Die spannendste Partie des Abends lieferten sich Thomas Orlik mit weiß und Ivan Scherbanev. Orlik stand von Beginn an gut - und auch bis zum Ende zumindest auf Remis. Die Zeit reichte aber nicht. Während Scherbanevs Uhr noch 21 Sekunden anzeigte, war die Uhr von Orlik abgelaufen - bitter. Die Bedenkzeit beim Hälvertal-Cup ist auf 60 Minuten pro Spieler pro Partie festgelegt.
Einen sehr schönen Weißsieg zum Einstand feierte im "Spitzenspiel" der Runde der für den SV Kierspe aktive Schwenker Eric van der Gaag. Der Niederländer bezwang Vladimir Dolgopolyj mit einer schönen Schlusskombination in verwickelter Stellung. Volker Schmidt behielt mit schwarz gegen Klaus Eckhardt die Oberhand. Mario Rieger als DWZ-stärkster Spieler des SC 1959 im Feld siegte gegen Erwin Gregull. Weitere Siege feierten in der 1. Runde Christian Hochheusel (gegen Gerhard Raatz), Timo Röhle (gegen Martin zu Putlitz) und Thomas Machatzke (gegen Daniel Zschiedrich). Tobias Klampt hatte in der 1. Runde ein Freilos und bekam so einen kampflosen Punkt.
Das Turnier wird nun am 20. Oktober fortgesetzt. Gespielt werden insgesamt fünf Runden nach Schweizer-System (weitere Termine: 10. November, 17. November und 1. Dezember). Auf den Sieger wartet ein Wanderpokal.

Die Ergebnisse der 1. Runde und die Ansetzungen der 2. Runde [65 KB]

Bilder:
Sieg durch Fallplättchen-Entscheid: Ivan Scherbanev.
Gut gespielt, aber nicht belohnt: Thomas Orlik.
Zwei Auftaktsieger: Mario Rieger (l.) und Volker Schmidt.
Unterlag Christian Hochheusel: Gerhard Raatz.
Schöner Weißsieg: Eric van der Gaag (l.) bezwang Vladimir Dolgopolyj.


Klampt übernimmt Spitze

Schalksmühle, 26. September

Tobias Klampt hat in der laufenden Vereinsmeisterschaft durch einen Weißsieg in einer vorgezogenen Partie gegen Klaus Eckhardt die Spitze übernommen. Er weist 3,0 Punkte aus fünf Partien auf. Thomas Orlik (2,5/3) gab gegen Erwin Gregull den ersten halben Punkt ab, rettete sich in vorher verlorerer Stellung durch ein Dauerschach ins Remis. In der dritten Partie des Abends besiegte Peter Kernchen mit schwarz Horst Radczewill. Klassement und Spielplan


Volme-Open: DWZ-Verluste

Schalksmühle, 25. September

So gut die Premiere der Volme-Open verlaufen ist - für die Spieler des SC 1959 brachte sie durch die Bank DWZ-Verluste. Das brachte die offizielle DWZ-Auswertung, die am Wochenende öffentlich wurde, hervor. Mario Rieger verlor 18 Punkte, Thomas Orlik derer 25, Timo Röhle gar 38. Auch Klaus Eckhardt (-18), Christian Bien (-20) und Sven Schwarzer (-8) verzeichneten Verluste. Die größten DWZ-Gewinne feierten mit Tobias Kügel (+63) und An-Hai Dang (+78) zwei junge Spieler aus Delmenhorst.

Die DWZ-Auswertung [53 KB]


Neuenrade feiert Sieg

Kreisgebiet, 24. September

Die SF Neuenrade feierten in der Verbandsklasse Südwestfalen einen überraschenden 4,5:3,5-Sieg gegen Kierspe und haben damit ihre Chancen auf den Klassenerhalt mit nun 3:1-Punkten verbessert. Wichtig wäre ein solcher auch für den SC 1959, weil im Falle zweier Absteiger aus der Verbandsklasse auch zwei Bezirksligisten absteigen würden. Die Svgg Lüdenscheid II bezog im zweiten Spiel der Saison die zweite klare Niederlage - der SV Halver siegte in Lüdenscheid 7,5:0,5. In der Verbandsliga gewann Plettenberg II gegen Menden deutlich 5,5:2,5. Die Svgg Lüdenscheid verlor in Iserlohn 2,5:5,5.


Plettenberg tritt nicht an

Schalksmühle, 24. September

Die Saisonpremiere fiel für die 2. Mannschaft des SC 1959 ins Wasser. Am Spieltag um 11.45 Uhr sagte die SVg Plettenberg V den Mannschaftskampf der Kreisliga Sauerland ab. Die Plettenberger bekamen keine Mannschaft zusammen. Der Kampf müsste damit vom Bezirksspielleiter 5:0 für den SC 1959 II gewertet werden. Im zweiten Spiel der Kreisliga besiegten die KS Lüdenscheid III die Svgg Lüdenscheid V 4:1.


0:4 und kampfloses 4:0

Lüdenscheid, 23. September

Mit einer 0:4-Niederlage gegen die Svgg Lüdenscheid II und einem kampflosen 4:0-Sieg gegen die SVg Plettenberg startete der Nachwuchs des SC 1959 in die Saison der Jugend-Bezirksklasse.
Es war unterm Strich ein sehr holpriger Auftakt. Zunächst sagte Simone Passiatore seinen Einsatz kurzfristig ab. Dann kam das SC-Team zu spät im neuen Vereinsheim der Königsspringer Lüdenscheid in der Kluser Schule an - man war von einem wie samstags üblichen Spielbeginn um 14.30 Uhr ausgegangen. Die kleinen und größeren Problemchen setzten sich an den Brettern gegen den Auftaktgegner Svgg Lüdenscheid II fort. Marc Gebauer (Brett 3) ließ sich nach zu schneller Spielführung bereits im Mittelspiel von Michael Schwinge mattsetzen. Nicht viel besser erging es den übrigen SC-Akteuren. Auch Marvin Stache (Brett 2) musste bald gegen Valerian Giraud die Segel streichen. Quentin Grob (Brett 4) unterlag gegen Michael Widenka. Mike Bocklenberg kämpfte am Spitzenbrett am längsten - allerdings gegen Janik Arens nach einem groben Patzer in der Eröffnung, der einen Turm kostete, auf verlorenem Posten. Nach späterem Damenverlust gab Bocklenberg auf - die 0:4-Niederlage gegen einen der Mitfavoriten der Klasse war besiegelt.
Dass die Bilanz nach dem ersten Doppelspieltag ausgeglichen ist, ist einem kampflosen 4:0-Erfolg gegen die SVg Plettenberg III geschuldet. Die Vier-Täler-Städter traten zu beiden Partien in Lüdenscheid nicht an. Ärgerlich war dies für den SC 1959 vor allem deshalb, weil so der fünfte SC-Akteure im Bunde, Sedrick Schwarzer, der eigentlich im zweiten Spiel eingreifen sollte, umsonst nach Lüdenscheid nachgereist war. Sei's drum - nach einem gemeinsamen Eisessen am Kluser Platz traten die Schützlinge von Timo Röhle und Martin zu Putlitz nach einem unerquicklichen Nachmittag die Heimreise an.

Bilder

Chancenlos an den Spitzenbrettern: Mike Bocklenberg (r.) und Marvin Stache.
Matt gesetzt im Mittelspiel: Marc Gebauer.
Niederlage an Brett 4: Quentin Grob.
Starke Lüdenscheider: Janik Arens (l.) und Valerian Giraud.


 

Ein Bier auf den Auswärtscoup: (v.l.) Tobias Klampt, Martin zu Putlitz, Christian Hochheusel, Peter Kernchen, Timo Röhle und Thomas Orlik stoßen in Attendorn auf den 4,5:3,5-Sieg an.




Auswärtscoup in Attendorn

Attendorn, 22. September

Die Uhr zeigte bereits weit nach Mitternacht, als die Akteure des SC 1959 tief durchatmeten: Mit einem 4,5:3,5-Sieg im Nachholspiel bei den SF Attendorn setzte der SC 1959 den verrückten 2. Spieltag in der Bezirksliga fort und nahm sich für die nächsten Partien ein wenig den Druck. Nach zwei Spielen rangiert der SC 1959 mit 2:2-Zählern auf Rang fünf. Sechs der acht Teams weisen 2:2-Zähler auf, nur der Mitfavorit aus Lennestadt hat 0:4-Punkte, die Königsspringer führen alleinig mit 4:0-Zählern das Klassement an.

Beim Nachholspiel in der Hansestadt traten beide Mannschaften in nomineller Bestbesetzung an. Die Gastgeber waren nach DWZ die Favoriten, zumal der SC 1959 in den vergangenen Jahren in Attendorn stets williger Punktelieferant war. Nicht so diesmal: Es entwickelte sich ein dramatischer Kampf mit so mancher ungeahnter Wendung.
Für die 1:0-Führung für die Gastgeber sorgte Bezirkskassierer Bernd Dahlmann (Brett 6), der Martin zu Putlitz erst einen unschönen Doppelbauern verpasste und dann nach fast drei Stunden einen Turm eroberte. Die Stellung war für den Schalksmühler nicht zu halten. Der Ausgleich folgte beinahe postwendend, als Peter Kernchen (Brett 8) seinen Qualitäts- und Bauernvorteil gegen Paul König in einen vollen Punkt umwandelte. Kurz darauf gab Bodo Lüttich am Spitzenbrett gegen Dr. Oliver Pfeiffer die Partie remis. Lüttich hatte ausgezeichnet gespielt und auch ebenso gestanden, fand aber die vorhandene zwingende Siegvariante nicht - und ärgerte sich nachher entsprechend. Fast zeitgleich willigte Gerd Vielhaber (Brett 4) in das Remisangebot von Thomas Machatzke ein. Machatzke hatte sich französisch verteidigt und in verfahrener Stellung wohl keine Siegchancen mehr. Es hieß 2:2.
Der Zwischenstand verhieß indes nichts Gutes. Zwar stand Christian Hochheusel (Brett 3) gegen den deutlich DWZ-stärkeren Gregor Springob ausgezeichnet (zwei Mehrbauern), doch die Partien von Thomas Orlik gegen Hans-Georg Diez (Brett 5, Qualitätsverlust und drei Minusbauern) und Tobias Klampt gegen Henry Mickisch (Brett 7, Figur weniger) standen praktisch verloren. Timo Röhle (Brett 2) hatte zudem gegen den klar favorisierten Bezirksjugendwart Lukas Droege zwar zwei Figuren für einen Turm, dafür aber auch arge Zeitnot. Es war eine Gesamtsituation, die nicht unbedingt sieg-verheißend war. Aber dann...
Hochheusel brachte seine Partie gegen Springob mit einer Bauernumwandlung auf a1 fein zu Ende (3:2). Orliks g-Bauer wurde zum Riesen, war auf seinem Weg zur Umwandlung nicht zu halten. Diez und Orlik verschafften sich beide eine neue Dame - Diez aber stellte bald einen Turm ein, so dass Orlik mit Dame und Läufer gegen Dame und vier nicht verbundene Bauern spielte und langsam, aber sicher sogar Vorteile bekam. Kurios auch die Partie zwei Bretter weiter: Klampt eroberte die Figur zurück und stand auf einmal remislich. Röhle hatte sich zudem mit dem Vorteil über die Zeit gerettet. Nun sah es gut aus, und es wurde auch alles gut: Gegen 0.30 Uhr gaben die Attendorner alle Bemühungen um ein Teamremis auf und die drei letzten Partien remis. Damit war der 4,5:3,5-Sieg unter Dach und Fach. Eine echte Überraschung, die noch in Attendorn mit einem Siegerbier gefeiert wurde.

Bilder
Entscheidende Siegpartie: Christian Hochheusel.
Das erste Remis, das so schwer wog wie ein Sieg: Tobias Klampt.
Das zweite Remis, das so schwer wog wie ein Sieg: Thomas Orlik (r.) gegen Hans-Georg Diez.
Geduldig gegen Paul König zum vollen Punkt: Peter Kernchen.
Analyse nach viereinhalb Stunden Kampf: Timo Röhle (l.) und Lukas Droege.


Zwei Weißsiege

Schalksmühle, 19. September

In der Vereinsmeisterschaft fielen auch in der 4. Runde zahlreiche Spiele aus, weil Christian Bien, Sven Schwarzer, Thomas Orlik, Peter Kernchen und Mario Rieger verhindert waren. Zwei Spiele fanden dennoch statt: Tobias Klampt besiegte mit weiß Timo Röhle. Martin zu Putlitz brachte Horst Radczewill die erste Niederlage im Turnier bei. Klassement und Spielplan


Nur Überraschungen

Lüdenscheid und Werdohl, 17. September

Die 2. Runde in der Bezirksliga brachte nur Überraschungen und damit keine guten Nachrichten für den SC 1959, denn die vermeintlichen Konkurrenten im Tabellenkeller punkteten. Neuling SV Werdohl besiegte sensationell Lennestadt 4,5:3,5. Die Königsspringer Lüdenscheid setzten sich mit einem 4,5:3,5 gegen den SV Halver II überraschend an die Tabellenspitze. Und auch der 4,5:3,5-Sieg der Svgg Lüdenscheid III gegen die SVg Plettenberg III war ein unerwarteter. Der SC 1959 trägt sein Spiel beim Titelaspiranten in Attendorn am Freitag, 22. September (20 Uhr), aus.


Rieger aktives SC-Mitglied

Schalksmühle, 16. September

Der SC 1959 bekommt ein neues aktives Mitglied: Mario Rieger hat sich bei seinem Verein in Sachsen-Anhalt, SV Eintracht Quenstedt, abgemeldet. Der Verein hat inzwischen auch per E-Mail die Freigabe für Rieger erteilt, so dass der SC 1959 Rieger aktiv melden kann. Für die laufende Saison bedeutet dies allerdings noch keine Verstärkung für die Mannschaften, denn laut BTO in NRW darf Rieger nicht mehr für den SC 1959 aktiv werden. Das ist sehr schade - im Landesverband Sachsen-Anhalt hätte er nach zwei Monaten Sperre für einen anderen Verein spielen dürfen. Immerhin hofft der SC 1959, dass Rieger die Spielberechtigung für Einzelturniere im Bezirk erhält. Spätestens in der nächsten Saison soll Rieger (DWZ 1775) dann die erste SC-Mannschaft verstärken.


Windfuhr und Denger im Halbfinale

Attendorn, 16. September

Im Viertelfinale des Einzelpokals im Bezirk setzte sich Thomas Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) gegen seinen Vereinskollegen Andreas Schäfers durch. Im zweiten Spiel des Tages besiegte Philipp Denger (Svgg Lüdenscheid) im Blitzstechen Gregor Springob (SV Attendorn). Jan-Felix Liebermann und Walter Cordes aus Neuenrade zogen mit Freilosen ins Halbfinale ein. Übersicht


Orlik schlägt Röhle

Schalksmühle, 15. September

In der laufenden Vereinsmeisterschaft hat der Führende, Timo Röhle, die erste Niederlage eingesteckt. Röhle unterlag mit schwarz gegen Thomas Orlik. Spielplan und Klassement


Kein SC-Akteur beim Einzelpokal

Attendorn, 9. September

Nur elf Spieler aus drei Vereinen meldeten sich für den Einzelpokal des Schachbezirks Sauerland in Attendorn und spielten die 1. Runde aus. Auch der SC 1959 war nicht vertreten. Die 1. Runde verlief ohne größere Überraschungen. Auslosung und Ergebnisse [29 KB]


Erster Sieg für Klampt

Schalksmühle, 5. September

Im einzig ausgetragenen Spiel der 3. Runde der Vereinsmeisterschaft besiegte Tobias Klampt mit weiß Peter Kernchen. Zwei Spiele waren bereits vorher gespielt worden. Die Partien zwischen Timo Röhle und Martin zu Putlitz (Bundeswehr) sowie zwischen Horst Radczewill und Thomas Orlik (Urlaub) werden nachgeholt. Zwischenstand


Auftakt geht daneben

Schalksmühle, 3. September

Erst dominierte große Spannung, am Ende aber war der Fehlstart in die neue Saison perfekt: Im ersten Bezirksliga-Spiel unterlag der SC 1959 den Königsspringer Lüdenscheid 3,5:4,5. Eine Niederlage, die angesichts dreier Ausfälle beim SC 1959 erklärbar war und doch schmerzt.
Neben den Kurzurlaubern Thomas Orlik und Peter Kernchen hatte am Sonntagvormittag auch noch Teamkapitän Christian Hochheusel (Magen-Darm-Grippe) abgesagt. Kurzfristig rückte so beim SC 1959 Erwin Gregull nach - eigentlich hatte Gregull seine Mannschaftsspiel-Karriere im Frühjahr beendet... An Gregull jedenfalls sollte es in der Folge nicht liegen. Die Königsspringer traten nicht in Bestbesetzung, sondern sogar ein bisschen besser an - aus der Stammbesetzung fehlte der DWZ-schwächste Akteur, Markus Günther. Dafür rückte mit Mario Lüde ein starker Spieler nach.
In Führung ging der Gast, als Karl-Heinz Bornemann früh den Turmeinsteller von Klaus Eckhardt (Brett 7) dankbar annahm. Eckhardt gab direkt auf. Danach passierte lange nichts. Nach mehr als zwei Stunden sorgte Bodo Lüttich im Spitzenspiel gegen Stefan Sönnecken für den Ausgleich. Lüttich setzte seinen Gegner in der Mitte des Bretts matt. Postwendend gingen die Königsspringer aber erneut in Führung. Timo Röhle (Brett 2) hatte gegen den erfahrenen Bernd Michels nichts aus seinem Anzugvorteil gemacht, im Gegenteil: Michels hatte zwei Bauern erobert, ließ seine Freibauern laufen. Röhle gab auf.
Ein zweites Mal zum Ausgleich kam der SC 1959, als Thomas Machatzke (Brett 3) nach einem Turmopfer gegen den DWZ-stärksten Gästeakteur, Dr. Frank Ganghoff, erfolgreich auf matt spielte (2:2). Dem Ausgleich aber folgte wieder ein Rückstand: Peter Tschersich (Brett 6) hatte gegen Richard Leipold zwar die Qualität erobert, dafür aber zwei Bauern gegeben. Diese Bauern wurde eminent stark, nach zwei Bauernverlusten gab Tschersich auf (2:3).
Es hatte sich eine interessante Situation ergeben: Erwin Gregull (Brett 8) hatte gegen Mario Lüde einen Mehrbauern im nicht leichten Endspiel. Martin zu Putlitz (Brett 4) kämpfte gegen Mathias Badist mit einem Bauern weniger. Tobias Klampt (Brett 5) stand gegen Matthias Marsch im materiellen Gleichgewicht, hatte aber mehr Raum. Nachdem Gregull gegen den sich zäh verteidigenden Lüde ins Remis abgewickelt hatte (2,5:3,5), kam Klampt gut über die Zeitnotphase, eroberte zwei Bauern und hatte nach Generalabtausch wenig Mühe, die Partie zu gewinnen (3,5:3,5). Alles schaute auf Martin zu Putlitz, doch das Happyend für den SC 1959 blieb aus. In einer schwierigen Stellung (drei Bauern, darunter ein entfernter, plus Turm und Dame gegen vier verbundene Bauern plus Turm und Dame) übersah zu Putlitz ein Zwischenschach und musste einen Turm geben. Damit war die Partie nicht mehr zu retten und der Mannschaftskampf verloren.

So haben die anderen gespielt [48 KB]
Das Spiel-Stenogramm [60 KB]

Bilder

Bodo Lüttich und Klaus Eckhardt als Kiebitze bei Erwin Gregulls Partie.
Die Spitzenbretter des SC 1959: Bodo Lüttich und Timo Röhle.
Die Spitzenbretter der Königsspringer: Bernd Michels und Stefan Sönnecken.
Erster Sieger des Tages: Karl-Heinz Bornemann.


Eckhardt schlägt Schwarzer

Schalksmühle, 1. September

In einem Nachholspiel der 2. Runde der Vereinsmeisterschaft besiegte Klaus Eckhardt mit schwarz Sven Schwarzer. Zwischenstand