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JULI

Schmidt gewinnt KGK-Pokal

Schalksmühle, 29. Juli

Freischach-Marathon, Hitzeschlacht und Favoritensieg: Bei den Spielen um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid setzte sich Favorit Volker Schmidt vom SV Halver durch. Zum zweiten Mal in der Historie ging der Pokal damit an einen Spieler aus einem anderen Verein. Mit 23 Spielern - darunter auch zwei Jugendliche und vier Gastspieler verzeichnete der SC 1959 eine Rekordbeteiligung - der Sieger stand erst fest, als die Sonne bereits untergegangen war: Um 22.20 Uhr gratulierte Timo Röhle dem Finalsieger Volker Schmidt zum Turniersieg.
Martin zu Putlitz und Uli Wetzel hatten um 9.30 Uhr das Turnier auf dem Schalksmühler Rathausplatz eröffnet. Es folgten im Laufe des Tages 21 weitere Spiele auf dem Feld mit den großen Schachfiguren und "im Rahmenprogramm" zahlreiche Blitzschach-, Mühle- und Dame-Partien. Regen blieb sehr zur Freude des Veranstalters aus - dafür brannte die Sonne am Nachmittag so stark, dass das intensive Nachdenken alles andere als leicht fiel. Ob mit Baseballkappe, Sonnenbrille oder Regenschirm - die Schachspieler wurden erfinderisch, als es darum ging, trotz der Witterung einen kühlen Kopf zu bewahren.
Die ganz großen Überraschungen auf sportlicher Ebene hielt der Freischachtag nicht unbedingt bereit. Zumeist blieben die Favoriten Sieger. Volker Schmidt spielte sich mit Siegen gegen Thomas von Knebel, Jannik Stache und Klaus Eckhardt bis ins Halbfinale vor. Dort besiegte er mit den schwarzen Steinen Titelverteidiger Christian Hochheusel, der zuvor u.a. in einem spannenden Match Thomas Orlik ausgeschaltet hatte. Im Endspiel tat sich Schmidt gegen Timo Röhle schwer - die Partie war im Endspielstadium völlig remislich, als bei Röhle das Plättchen fiel. Die Krönung nach einer sehr starken Turnierleistung blieb dem Spielleiter des SC 1959 damit versagt. Röhle hatte zuvor vor allem im Viertelfinale gegen Tobias Klampt und im Halbfinale gegen Martin zu Putlitz zwei sehr schöne Weißsiege herausgespielt. Wie im Vorjahr blieb Röhle beim KGK-Pokal nur der undankbare zweite Rang.
Andere Mitfavoriten waren frühzeitig auf der Strecke geblieben. Thomas Machatzke und Bezirksliga-Gastspieler Mario Rieger (DWZ 1775) aus Sachsen-Anhalt scheiterten direkt in ihrer ersten Partie an Tobias Klampt. Peter Henning von der Svgg Lüdenscheid, der das Turnier 2002 gewonnen hatte, stellte im Viertelfinale gegen Martin zu Putlitz frühzeitig die Dame ein und gab direkt auf.
Neben dem Freischachturnier fand auf eine Wertung in den Konkurrenzen im Rahmenprogramm statt. Das Blitzturnier, an dem sich 14 Spieler beteiligten, siegte Thomas Machatzke aufgrund der besseren Sonneborn-Berger-Wertung vor dem punktgleichen Peter Henning. Volker Schmidt wurde vor Christian Hochheusel Dritter. Das Mühle-Turnier entschied Kerstin Lüken, Neuzugang für die zweite Mannschaft des SC 1959, vor den punktgleichen Tobias Klampt und Andreas Lüken für sich. Das Dame-Turnier gewann Christian Hochheusel vor Martin zu Putlitz und Tobias Klampt.

Die Spiele des KGK-Pokals:
1. Runde: Philipp Hahnel - Marvin Stache 1:0; Volker Schmidt - Thomas von Knebel 1:0; Kerstin Lüken - Klaus Eckhardt 0:1; Peter Henning - Daniel Zschiedrich 1:0; Uli Wetzel - Martin zu Putlitz 0:1; Mario Rieger - Tobias Klampt 0:1; Thomas Orlik - Paul Panitz 1:0
Achtelfinale: Christian Hochheusel - Thomas Orlik 1:0; Christian Bien - Philipp Hahnel 1:0; Jannik Stache - Volker Schmidt 0:1; Hermann Holzrichter - Klaus Eckhardt remis (Stechen 0:2) Benjamin Hagedorn - Peter Henning 0:1; Stefan Liedtke - Martin zu Putlitz 0:1, Tobias Klampt - Thomas Machatzke 1:0; Andreas Lüken - Timo Röhle 0:1
Viertelfinale: Christian Bien - Christian Hochheusel 0:1; Volker Schmidt - Klaus Eckhardt 1:0; Martin zu Putlitz - Peter Henning 1:0; Timo Röhle - Tobias Klampt 1:0
Halbfinale: Christian Hochheusel - Volker Schmidt 0:1; Timo Röhle - Martin zu Putlitz 1:0
Finale: Volker Schmidt - Timo Röhle 1:0

Der Turnierspielplan (Endstand) [22 KB]

Bilder
Gute Stellung im ersten Turnierspiel nicht verwertet: Uli Wetzel.
Endstation Halbfinale: Martin zu Putlitz.
Der Favorit setzte sich durch: Volker Schmidt.
Mit dem Regenschirm gegen die Sonne: Timo Röhle spielte sich wieder bis ins Finale vor.
Regenschirm und Eis: Martin zu Putlitz an der Uhr.
Auftaktniederlage gegen Tobias Klampt: Gastspieler Mario Rieger.
Einer von zwei Jugendlichen im Feld: Marvin Stache.
Extraaufgabe an der Uhr: Jannik Stache.
Siegerin beim Mühle-Turnier: Kerstin Lüken, hier im Spiel gegen Bruder Andreas.
Ehemaliger 2. Vorsitzender und zweitjüngstes SC-Mitglied: Thomas von Knebel und Sohn Aron.
Auch die Jugend blitzte am Rande: Sedrick Schwarzer.
Regenschirme und Sonnenbrille: Timo Röhle im Spiel gegen Tobias Klampt.


Rekordbeteiligung

Schalksmühle, im Juli

Am Samstag, 29. Juli, findet das traditionelle Freischachturnier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal statt. Ab 9.30 wird auf dem Rathausplatz mit den großen Figuren auf einem frisch gestrichenen Feld um den Pokalsieg gespielt. Der Pokalsieger wird wie immer nach dem K.o.-System ermittelt. Gespielt werden Schnellschach-Partien mit einer Zeitbegrenzung von diesmal nur 25 Minuten pro Spieler pro Partie.
Grund ist die sehr große Beteiligung in diesem Jahr - 22 Spieler haben für das Turnier gemeldet, so dass mit einem kleinen Turnier-Marathon gerechnet werden darf. Als Titelverteidiger geht Christian Hochheusel ins Rennen. Er besiegte im Jahr 2005 im Finale Timo Röhle, der diesmal auch wieder zum Favoritenkreis zählt. Topfavorit ist allerdings Volker Schmidt, 1. Vorsitzender des Nachbarn SV Halver, der auch für das Turnier gemeldet hat. Außerdem darf man gespannt sein auf Peter Henning (Verbandsklassen-Spieler der Svgg Lüdenscheid II) und Mario Rieger (SV Quenstedt) - der Bezirksliga-Spieler aus Sachsen-Anhalt meldete als 22. Akteur für die Spiele um den Karl-Gottfried Kalle-Pokal.
Gesetzt wurden bei der Auslosung - so was es im Vorstand vereinbart worden - lediglich die beiden Finalisten des Vorjahres (Hochheusel und Röhle). Ansonsten entschied das Los über alle Paarungen und brachte teils spannende Auftaktpartien zu Tage (Hochheusel - Orlik, Rieger - Klampt, etc.). Ein Hinweis zur Farbverteilung: Es führt stets der Spieler die weißen Steine, der vorher seltener weiß hatte als sein Gegner. Haben beide Spieler gleichoft weiß gehabt, so wird die Farbe ausgelost (so geschehen generell in der 1. Runde und den bereits feststehenden Achtelfinal-Spielen):
Die Erstrunden- und Achtelfinalspiele im Überblick:
1. Runde: Philipp Hahnel - Marvin Stache; Volker Schmidt - Thomas von Knebel; Kerstin Lüken - Klaus Eckhardt; Peter Henning - Daniel Zschiedrich; Uli Wetzel - Martin zu Putlitz; Mario Rieger - Tobias Klampt
Achtelfinale: Christian Hochheusel - Thomas Orlik; Christian Bien - Hahnel/Stache; Jannik Stache - Schmidt/von Knebel; Hermann Holzrichter - J. Lüken/Eckhardt; Benjamin Hagedorn - Zschiedrich/Henning; Stefan Liedtke - Wetzel/zu Putlitz, Thomas Machatzke - Rieger/Klampt; Andreas Lüken - Timo Röhle


Freischachturnier um Kalle-Pokal

Schalksmühle, im Juli

Am Samstag, 29. Juli, findet das traditionelle Freischachturnier des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid um den Karl-Gottfried-Kalle-Pokal statt. Ab 10 Uhr wird auf dem Rathausplatz mit den großen Figuren um den Pokalsieg gespielt. Der Pokalsieger wird wie immer nach dem K.o.-System ermittelt. Gespielt werden Schnellschach-Partien mit einer Zeitbegrenzung von 30 Minuten pro Spieler pro Partie.
Als Titelverteidiger und Mitfavorit geht Christian Hochheusel ins Rennen. Er besiegte im Jahr 2005 im Finale Timo Röhle, der diesmal auch wieder zum Favoritenkreis zählt. Außer den beiden Vorjahresfinalisten liegen bereits Meldungen von Tobias Klampt, Martin zu Putlitz, Klaus Eckhardt, Uli Wetzel, Christian Bien, Kerstin Lüken und Thomas Machatzke vor. Die Vorjahresteilnehmerzahl (9) ist damit bereits wieder erreicht. Weitere Anmeldungen nimmt noch bis zum Freitag Thomas Machatzke (Tel. 0171-7466099 oder 0 23 55/40 19 16) entgegen. Die Auslosung für das Turnier findet am Freitag statt.


Aufstellungen stehen fest

Schalksmühle, 24. Juli

Die Aufstellungen für die neue Saison im Schachbezirk Sauerland mussten bis zum 15. Juli gemeldet werden. Auch der SC 1959 hat seine Teams für die Bezirksliga und die Kreisliga namentlich gemeldet. Der SC 1959 geht dabei mit fast unverändertem Personal die Aufgaben der neuen Saison an. Das Werben um Verstärkungen für die erste Mannschaft hatte keinen Erfolg - die sportlichen Erfolge in der Region (Aufstieg für SVg Plettenberg II und Svgg Lüdenscheid II sowie kein Absteiger des Bezirks aus der Verbandsklasse) haben es dem SC 1959 nicht leicht gemacht. Andere Vereine hatten in diesem Jahr bessere Argumente.
Getan hat sich nämlich durchaus etwas auf dem Wechselmarkt. Die jungen Halveraner Talente Alexander und Philipp Kelbling haben den Verein verlassen und werden im nächsten Jahr für Meschede spielen. Dort bekommen beide einen guten Platz in der ambitionierten Jugendmannschaft und überdies einen Platz im Verbandsklassenteam der Hochsauerländer. Durch den erhöhten Fahrtaufwand steht auch Ralph Kelbling dem Bezirksliga-Team des SV Halver nur noch begrenzt zur Verfügung, genau übrigens wie Thorben Mantler, der seit kurzem in Wuppertal studiert. Stark einzuschätzen ist der Bezirksliga-Nachbar aus Halver dennoch, hat er doch für das Spitzenbrett der Reserve mit dem Russen Ivan Scherbanev (bisher vereinslos) einen starken Spieler dazu gewonnen. Auch für die erste Mannschaft hat der SV Halver eine neue Kraft: Adrian Babczyk, der bisher für die Schachfreunde Berghofen-Wambel in Dortmund spielte, kehrt in den Märkischen Südkreis zurück und wird in Halver in der Verbandsklasse das 2. Brett besetzen. Der A-Jugend-Fußballer des TuS Stöcken/Dahlerbrück gilt als eines der größten Schachtalente der Region.
Einen Neuzugang hat auch Bezirksliga-Meister Svgg Lüdenscheid für die Zukunft in der Verbandsklasse zu vermelden. Aus der 1. Mannschaft des SV Halver wechselte Uwe Kleinschmidt in die Bergstadt. Der ehemalige Jugendleiter des SV Halver wohnt seit geraumer Zeit in Lüdenscheid und ist bei der Svgg sicherlich ein gern gesehener Neuzugang.
Die endgültigen Teamlisten wird Bezirksspielleiter Horst Radczewill erst Mitte August veröffentlichen. Grund sind Verzögerungen bei der Pass-Stelle des Schachbundes NRW in Duisburg. Erst nach dem Datenabgleich aber kann Radczewill die Teamaufstellungen öffentlich machen. Die Schachspieler im Bezirk müssen sich also gedulden. Was indes nicht für die Aufstellungen des SC 1959 gilt. Fast unverändert ist die erste Mannschaft, in der Timo Röhle weit nach vorne, Tobias Klampt dafür an ein hinteres Brett gerückt ist. Als Stammersatz für die erste Mannschaft sind in diesem Jahr die Routiniers Klaus Eckhardt und Erwin Gregull gemeldet, die nicht für die 2. Mannschaft in der Kreisliga spielen wollten. Erwin Gregull will wahrscheinlich gar keine Mannschaftskämpfe mehr bestreiten - da er aber beim Schachbund noch aktiv gemeldet ist, steht er auf der Meldeliste und könnte im Notfall noch einmal ins Geschehen eingreifen. Teamkapitän der ersten Mannschaft bleibt Christian Hochheusel.
Völlig neu formiert ist die 2. Mannschaft, die Christian Bien als Kapitän und Spitzenbrett führen soll. Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse gibt es hier keinerlei Aufstiegsambitionen. Es geht darum, mittelfristig eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, die gemeinsam Spaß am Schach hat. Als feste Kräfte sind dabei Sven Schwarzer, Daniel Zschiedrich und Benjamin Hagedorn eingeplant. Andreas Hochheusel, Spitzenbrett der Vorsaison, steht nurmehr sporadisch zur Verfügung. Fest eingebunden werden sollen die Jugendlichen Mike Bocklenberg, Marvon und Jannik Stache. Als Neuzugang begrüßt der SC 1959 im Kader zudem Kerstin Lüken, die auch erste Teamerfahrungen sammeln soll. Die SC-Aufstellungen sehen wie folgt aus:

1. Mannschaft (Bezirksliga)
1. Bodo Lüttich
2. Timo Röhle
3. Christian Hochheusel
4. Thomas Machatzke
5. Thomas Orlik
6. Martin zu Putlitz
7. Tobias Klampt
8. Peter Kernchen
Ersatz 1: Peter Tschersich
Ersatz 2: Kerstin Hefendehl
Ersatz 3: Klaus Eckhardt
Ersatz 4: Erwin Gregull

2. Mannschaft (Kreisliga)
1. Christian Bien
2. Stefan Liedtke
3. Sven Schwarzer
4. Daniel Zschiedrich
5. Benjamin Hagedorn
Ersatz 1: Andras Hochheusel
Ersatz 2: Sascha Hunold
Ersatz 3: Philipp Hahnel
Ersatz 4: Kerstin Lüken
Ersatz 5: Thomas von Knebel
Ersatz 6: Uli Wetzel
Ersatz 7: Frank Eilingsfeld
Ersatz 8: Mike Bocklenberg (Jugend)
Ersatz 9: Marvin Stache (Jugend)
Ersatz 10: Jannik Stache (Jugend)