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MAI

Machatzke Gemeindemeister

Schalksmühle, 31. Mai

Eng ging es zu bei den Gemeinde-Titelkämpfen der Schachspieler in Schalksmühle – allerdings nicht bei der Titelvergabe: Mit 8,0 Punkten aus elf Partien hatte der neue Titelträger, Thomas Machatzke, am 1,5 Zähler Vorsprung vor dem Verfolgerfeld. Machatzke, der vorzeitig als Meister feststand und damit die Nachfolge von Tobias Klampt antrat, gewann diesen Titel nach 1989 und 1994 zum driten Mal.
Ab Platz zwei ging es allerdings sehr eng zu: Vizemeister Klaus Eckhardt (6,5 Punkte), der nach der so schwachen Vereinsmeisterschaft im Herbst 2005 eine wahre Leistungsexplosion zeigte, trennte vom zehnten des Klassements, Peter Kernchen gerade mal ein Punkt. Kernchen machte Eckhardt mit seinem Sieg im letzten Turnierspiel am 31. Mai gegen Christian Bien zum Vizemeister. Die Spieler auf den Plätzen zwei bis sechs waren zudem punktgleich nur die Sonneborn-Berger-Wertung getrennt. Eine Meisterschaft mit einer hohen Leistungsdichte.
Der neue Titelträger Machatzke profitierte auf der Zielgeraden davon, dass der ebenfalls sehr aussichtsreich im Rennen liegende Thomas Orlik seine letzten drei Partien kampflos abgeben musste – Orlik hatte sich kurzfristig eine Operation unterziehen müssen und fällt vorerst noch aus. Mit fünf Siegen aus sieben Partien war Orlik glänzend gestartet. Am Ende blieb ihm nur Rang acht.
Machatzke gab sich anders als die übrigen Turnierfavoriten zu Beginn kaum eine Blöße und hatte so am Ende einen komfortablen Vorsprung. Seine einzige Turnierniederlage in der letzten Runde gegen Timo Röhle fiel somit nicht mehr ins Gewicht. Vereinsmeister Röhle war wie auch Mitfavorit Christian Hochheusel ganz schwach ins Turnier gestartet. Beide drehten erst am Ende auf. Für Hochheusel reichte es so noch zu Rang drei. Röhle wurde am Ende mit 6,0 Zählern Siebter.
Röhle war damit in bester Nachbarschaft. Sechster wurde Michael Heesemann, der als deutlich DWZ-stärkster Akteur und damit als Topfavorit ins Turnier gestartet war. Drei Niederlagen (gegen zu Putlitz, Orlik und Machatzke) sowie ein kampfloser Verlust (gegen Gregull) brachten den Gastspieler der Svgg Lüdenscheid aber um alle Chancen. Mit dem Remis in der letzten Runde gegen Klaus Eckhardt verspielte Heesemann auch noch seine Chance auf Rang zwei. Ebenso wie Tobias Klampt übrigens, der im letzten Spiel gegen Erwin Gregull einige Siegchancen ausließ und verlor. Hätte Klampt gewonnen, wäre er Zweiter gewesen, so blieb dem Titelverteidiger nur Rang neun.
Erwin Gregull spülte sein Sieg auf Rang fünf vor – der Altmeister spielte ebenso wie Martin zu Putlitz als Vierter des Klassements ein sehr gutes Turnier. Auf den Plätzen elf und zwölf landeten Christian Bien (1,5) und Sven Schwarzer (1,5). Im sehr ausgeglichenen Feld hatten beide einen schweren Stand, feierten aber Achtungserfolge und durften am Ende nicht unzufrieden sein.

Der Endstand: 1. Thomas Machatzke 8,0 Punkte/40,0 SB; 2. Klaus Eckhardt 6,5/32,25; 3. Christian Hochheusel 6,5/31,5; 4. Martin zu Putlitz 6,5/30,75; 5. Erwin Gregull 6,5/30,5; 6. Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid) 6,5/29,75; 7. Timo Röhle 6,0/29,5; 8. Thomas Orlik 5,5/29,75; 9. Tobias Klampt 6,5/ 27,5; 10. Peter Kernchen 6,5/25,0; 11. Christian Bien 1,5/6,75; 12. Sven Schwarzer 1,5/6,25

Der Endstand als pdf-Kreuztabelle [27 KB]


Erste Niederlage für Meister

Schalksmühle, 30. Mai

Die Gemeindemeisterschaft ist bis auf eine ausstehende Partie beendet. Thomas Machatzke, der bereits seit vergangener Woche als neuer Gemeindemeister feststand, bezog im letzten Spiel gegen Timo Röhle doch noch seine erste Niederlage. Röhle verdienten sich diesen Sieg mit einem feinen Mattangriff redlich. Titelverteidiger Tobias Klampt ließ gegen Routinier Erwin Gregull zahlreiche Siegchancen aus, verlor die Partie und beendet das Turnier damit als Neunter. Im Falle eines Sieges wäre Klampt Vizemeister gewesen. Im dritten Spiel des Tages trennten sich Klaus Eckhardt und Michael Heesemann mit einem Remis. Eckhardt hatte früh die Qualität erobert und dann Remis angeboten. Sollte in der letzten Turnierpartie Peter Kernchen seiner Favoritenstellung gegen Christian Bien gerecht werden (31. Mai, 17 Uhr), dann wird Klaus Eckhardt die Titelkämpfe als Vizemeister beenden. Eckhardt würde dann das Feld von fünf punktgleichen Spielern auf den Rängen zwei bis sechs mit der besten Sonneborn-Berger-Wertung anführen. Andernfalls hat Christian Hochheusel noch gute Chancen auf den Vizetitel.


Tabelle begradigt

Schalksmühle, 29. Mai

Einen Tag vor der letzten Runde der Gemeindemeisterschaft fanden die letzten Nachholspiele statt. Dabei bezwang Timo Röhle in einem Sizilianer mit schwarz Christian Bien. Die zweite Partie war ein eher unspektakulärer Franzosen, bei dem sich Tobias Klampt mit weiß und Thomas Machatzke auf ein Remis einigten. Bereits vor der Partie hatte Thomas Machatzke als neuer Gemeindemeister festgestanden. Das Duell mit Titelverteidiger Klampt war ohne Bedeutung.


Gratulation nach Lüdenscheid

Schalksmühle, 28. Mai

Die Gratulationen gingen an den Aufsteiger aus der Bergstadt, schämen musste sich die erste Mannschaft des SC 1959 aber für den letzten Auftritt der Saison nicht: 2,5:5,5 verlor der SC 1959 daheim gegen den Spitzenreiter Svgg Lüdenscheid II, der damit die letzten beiden Punkte auf dem Weg in die Verbandsklasse relativ mühelos einsammelte. Das am ausgeglichensten besetzte Team der Liga fuhr die verdiente Ernte ein.
Der SC 1959 schlug sich derweil vor allem angesichts der Personalsituation mehr als achtbar. Mit Bodo Lüttich (verhindert), Tobias Klampt (Kurzurlaub), Thomas Machatzke (Kurzurlaub), Thomas Orlik (Operation) und Martin zu Putlitz (Bundeswehr) standen die Bretter eins bis vier und das Brett sieben der Stammbesetzung nicht zur Verfügung. Eine Ausgangslage, die Schlimmstes befürchten ließ, zumal die Gäste aus Lüdenscheid in Bestbesetzung ihr Meisterstück vollbringen wollten.
Der erste Punkt ging kampflos an die Svgg: Am Spitzenbrett hatten die Gastgeber darauf gehofft, dass Tobias Klampt noch rechtzeitig vom Kurztripp aus Prag zurückkehren würde, doch der Flieger hatte eine Stunde Verspätung, so dass der Zähler kampflos an Sebastian Wloka ging, der allerdings auch so nach DWZ der haushohe Favorit gewesen wäre. Auch in der Folge entwickelte sich der Kampf sehr positiv zugunsten des Gastes: Der nachgerückte Daniel Zschiedrich (Brett 8) spielte zwar gegen Routinier Peter Henning lange Zeit gut mit und hatte seine Chancen, am Ende aber patzte er, so dass sein Gegenüber abgeklärt den Sieg herausspielte (0:2).
Zwar gelang Peter Kernchen (Brett 4) in der Folge gegen Dr. Pavel Faybisovich ebenso ein Remis und damit ein Achtungserfolg wie Routinier Klaus Eckhardt (Brett 7) im Duell mit dem ehemaligen Svgg-Vorsitzenden Ernest Taylor, doch die Partie ging in dieser Phase den Bach herunter. Peter Tschersich (Brett 5) musste sich gegen Klaus Schwarz geschlagen geben. Erwin Gregull (Brett 6) mühte sich zwar, gegen den Svgg-Vorsitzenden Frank Wollenweber einen Isolani im Zentrum zu halten. Doch als dieser fiel, war auch die Partie nicht mehr zu halten. So stand es 1:5, und damit war der designierte Meister auf dem besten Weg zu einem veritablen Kantersieg. Doch der SC 1959 betrieb immerhin noch Ergebniskosmetik, für die vor allem Christian Hochheusel verantwortlich zeichnete: Hochheusel, der bislang in dieser Saison gerade einmal einen halben Zähler aus fünf Partien geholt hatte und zudem ans zweite Brett aufgerückt war, gelang gegen Altmeister Wolfram Tesche nach feiner Leistung ein Überraschungscoup und damit der einzige volle Punkt der Gastgeber an diesem Tag. Den 2,5:5,5-Endstand machte ein Remis zwischen Timo Röhle (Brett 3) und Michael Heesemann perfekt. Röhle hatte mit einem Mehrbauern mit schwarz lange besser gestanden, dann aber nach einer Ungenauigkeit eine Figur für zwei Bauern opfern müssen. So entstand ein so ungleiches wie unklares Endspiel, bei dem sich beide Kontrahenten nach überstandener Zeitnot auf eine Punkteteilung einigten. Damit hatte die Svgg-Reserve ihr Meisterstück gemacht, der SC 1959 durfte indes hoch erhobenen Hauptes von den Brettern abtreten.


Remis im "Kellerduell"

Schalksmühle, 28. Mai

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft trafen mit Christian Bien und Sven Schwarzer die beiden Spieler aufeinander, die bislang die wenigsten Punkte sammelten. Obwohl Bien dabei zwischenzeitlich mit zwei Bauern im Vorteil stand, endete die Partie am Ende mit einem Remis.


Heesemann siegt

Schalksmühle, 25. Mai

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft besiegte Michael Heesemann mit den weißen Steinen Sven Schwarzer und stockte sein Konto damit auf 6,0 Zähler auf.


Remis im Verfolgerduell

Schalksmühle, 24. Mai

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft trennten sich Christian Hochheusel und Tobias Klampt mit einem Remis. Die Partie der Verfolger fand ausnahmsweise in Dortmund statt.


Premierenfieber an der Volme

Schalksmühle, 24. Mai

Im August ist es soweit: Die Premiere der Volme-Open des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid wirft ihre Schatten voraus. Der Schachclub 1959 erhofft sich mit einem neuen Turnierformat einen neuen Akzent für den Schachsport im märkischen Südkreis setzen zu können. Und eben dazu hofft der Verein bei der Premiere auf viele Teilnehmer, so dass der Anfangsschwung mitgenommen werden kann und sich das Turnier irgendwann als fester Bestandteil im Terminkalender der Schachspieler in der Region etabliert.

Den Volme-Open liegt die Idee zu Grunde, ein Turnier anzubieten, bei dem die Schachspieler kurz vor dem Saisonbeginn im Wettkampf mit Spielern der in etwa gleichen Spielstärke ihre Form überprüfen können. Deshalb hat der SC 1959 bewusst darauf verzichtet, ein "normales" Open nach Schweizer-System auszuschreiben. Vielmehr soll jeder Teilnehmer ein Rundenturnier mit fünf Partien spielen können, bei dem jede Partie eine Herausforderung und einen Prüfstein für ihn darstellt. Große Leistungsunterschiede zwischen den Konkurrenten sollen - anders als in den ersten Runden im Schweizer-System - vermieden werden.

Anders als bei Open-Turnieren nach Schweizer-System ist natürlich auch die Preisgeld-Ausschüttung gestaltet. Pro Gruppe gibt es für den Sieger 80 Euro zu gewinnen, für den Zweitplatzierten 40 Euro. Die übrigen vier Spieler haben immerhin noch die Hoffnung, bei der Tombola einen Sachpreis zu gewinnen. Das Preisgeld soll allerdings - das ist die Turnieridee - ohnehin eine eher untergeordnete Rolle spielen. Der größere Anreiz soll für den Aktiven sein, sich in einem reizvollen Rahmen effektiv für die neue Saison "warmzuspielen".

Als Termin hat der SC 1959 das letzte August-Wochenende gewählt. Das hat den Vorteil, dass auf die Schachspieler, die über das Wochenende in Schalksmühle bleiben, ein interessantes "Rahmenprogramm" wartet. Das Sommerfest in der Gemeinde bietet buntes Kirmestreiben im Ortskern (zu Fuß in drei Minuten erreichbar). Dazu an jedem Abend Live-Musik auf dem Rathausplatz. Am letzten August-Wochenende ist in Schalksmühle etwas los. Wer es beschaulicher mag, der kann in den Spielpausen aber auch einen Besuch an der idyllisch gelegenen Glörtalsperre vorziehen. Für jeden Geschmack ist an diesem Wochenende in Schalksmühle etwas dabei.

Der Fahrplan für die Premiere steht - was fehlt, sind nun noch die Premierengäste. Deshalb an dieser Stelle die Einladung an alle Schachspieler aller Leistungsklassen. Seid im August in Schalksmühle dabei und helft dabei, die Premiere der Volme-Open zu einem Erfolg zu machen.


Orlik gibt Partien kampflos ab

Schalksmühle, 23. Mai

Thomas Orlik, der in der laufenden Gemeindemeisterschaft durchaus aussichtsreich im Rennen lag, gibt seine letzten drei Partien (gegen Schwarzer, Machatzke und Hochheusel) kampflos verloren. Orlik musste sich einer Operation unterziehen, die ihn noch auf unbestimmte Zeit außer Gefecht setzt. Der SC 1959 wünscht Thomas Orlik auf dem Weg der Heilung gute Besserung.
Zwei Nachholspiele der Gemeindemeisterschaft fanden statt. Thomas Machatzke machte mit weiß gegen Peter Kernchen nach 21 Zügen Remis. Erwin Gregull besiegte ebenfalls mit weiß Sven Schwarzer.


Kampfloses 0:6

Schalksmühle, 21. Mai

Die Reserve des SC 1959 trat zum letzten Spiel der Saison bei den SF Neuenrade II nicht an. Grund waren Personalprobleme. Der SC 1959 II beendet die Saison damit als Tabellenletzter. Abgestiegen ist das Team aber noch nicht - aufgrund der Tatsache, dass die SF Neuenrade in der Verbandsklasse den Klassenerhalt geschafft haben, kommt es noch zu einem Relegationsspiel um den letzten freien Bezirksklassenplatz, in dem der SC 1959 II beim Kreisliga-Vizemeister SVg Plettenberg IV antreten muss. Der Termin steht noch nicht fest.


Kernchen neuer DWZ-Sachbearbeiter

Schalksmühle, 20. Mai

Neuerungen im Detail, insgesamt jedoch Kontinuität in der Vorstandsarbeit: Die Delegierten der Vereine des Schachbezirks Sauerland wählten in Lennestadt-Meggen Walter Cordes (SF Neuenrade) wieder zum 1. Vorsitzenden. Der Hönnestädter gehört dem Bezirksvorstand seit nunmehr 28 Jahren an, seit 16 Jahren ist er 1. Repräsentant der Schachspieler im Sauerland.
In sein elftes Amtsjahr geht der Bezirksspielleiter: Horst Radczewill (SV Halver) wurde am Samstag ebenfalls wiedergewählt. Allerdings hatte sich der Schalksmühler ausbedungen, dass in Zukunft die Aufgaben der Homepagepflege und Versorgung der übergeordneten Presseorgane nicht mehr in den Arbeitsbereich des 1. Spielleiters fallen würden. Dem Antrag Radczewills wurde entsprochen. So wurden zwei „Referenten für Öffentlichkeitsarbeit“ neu in den Bezirksvorstand aufgenommen. Gewählt wurden in diese Position Paul König (Attendorn) und Michael Heesemann (Svgg Lüdenscheid).
Neu besetzt wurde der Posten des DWZ-Sachbearbeiters. Frank Wollenweber (Svgg Lüdenscheid) hatte seine Aufgabe zuletzt aufgrund technischer Probleme nicht mehr erledigen können. Er entschuldigte sich am Samstag bei den Vereinsvertretern. Zum Nachfolger Wollenwebers wurde Peter Kernchen (SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid) gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Paul König (SF Attendorn) durch.
Die Termine für die neue Saison wurden am Samstag noch nicht vorgestellt. Auf Antrag von Horst Radczewill wird der Bezirksspielleiter gemeinsam mit den Spielleitern der Vereine den Terminplan für die Saison 06/07 beraten und verabschieden. Die Tagung der Spielleiter findet am 10. Juni um 16.30 Uhr im Anschluss an die Jugendversammlung in Plettenberg statt. Bis dahin sollte auch die Ligeneinteilung im Bezirk in etwa klar sein: Dadurch, dass kein Sauerland-Vertreter aus der Verbandsklasse absteigt, stehen im Bezirk noch Relegationsspiele um vakante Plätze in der Bezirksliga und Bezirksklasse an Die Ausrichter für die Turniere der nächsten Saison wurden dagegen schon ausgewählt - der SC 1959 übernahm dabei die Ausrichtung der Schnellschach-Einzelmeisterschaft des Bezirks und außerdem erstmals in der Geschichte des Vereins die Ausrichtung des Fünf-Bezirke-Kampfes, der am 3. Juni 2007 stattfindet..


Glück für Machatzke

Schalksmühle, 20. Mai

Nur mit Glück siegte Thomas Machatzke im Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft gegen Sven Schwarzer. Schwarzer spielte mit den weißen Steinen aggressiv und hatte nach 20 Zügen eine Siegstellung auf dem Brett. Als er aber nicht korrekt fortsetzte, kippte die Partie zugunsten des Favoriten.


Noch ein Remis

Schalksmühle, 19. Mai

Noch ein Remis in einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft: Klaus Eckhardt und Christian Hochheusel mühten sich zwar um den Sieg, am Ende aber teilten sie den Punkt.


Orlik und Kernchen remis

Schalksmühle, 17. Mai

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft trennten sich Thomas Orlik und Peter Kernchen mit einem schnellen Remis.


Machatzke gewinnt Topspiel

Schalksmühle, 16. Mai

Nur zwei der angesetzten fünf Spiele der 10. Runde der Gemeindemeisterschaft wurden ausgetragen. Im Topspiel setzte sich dabei Thomas Machatzke gegen Michael Heesemann durch. Machatzke siegte im Endspiel, nachdem Heesemann erst ein Remisangebot ausgeschlagen und dann fehlgegriffen hatte. Mit Tobias Klampt ließ der Titelverteidiger mit weiß gegen Timo Röhle Federn. Röhle gewann erst einen Bauern und später die Partie. In einem Nachholspiel setzte sich zudem Erwin Gregull gegen Christian Bien durch.


Schach-Müdigkeit

Kreisgebiet, 14. Mai

Schach-Müdigkeit im märkischen Südkreis: In der letzten Runde der Verbandsliga einigte sich die Svgg Lüdenscheid mit dem Kontrahenten aus Wiehl auf ein kampfloses 4:4-Remis – für beide Teams war in Sachen Auf- und Abstieg nichts mehr drin gewesen vor der Finalrunde. Die Lüdenscheider beenden die Saison damit als Neuling auf dem ordentlichen siebten Platz.
In der Verbandsklasse fiel das Derby zwischen der SVg Plettenberg II und dem SV Halver ebenfalls aus, weil sich beide Teams auf ein 4:4 einigten. Die Plettenberger hatten schon vor der letzten Runde den Aufstieg in die Verbandsliga sicher gehabt. Den Klassenerhalt sicherten sich am letzten Spieltag die Schachfreunde Neuenrade durch einen knappen 4,5:3,5- Erfolg gegen Marienheide. Ein Brettpunkt gab am Ende den Ausschlag zugunsten der Hönnestädter. Gut ist diese Entwicklung für den Schachbezirk, da kein Team aus dem Bezirk Sauerland aus der Verbandsklasse absteigt. So dürfen die Tabellenletzten der Bezirksliga und Bezirksklasse - eine Chance für die Reserve des SC 1959 II - noch auf den Klassenerhalt, die Tabellenzweiten der Bezirksklasse und Kreisliga zudem noch auf den Aufstieg hoffen.
In der Kreisliga Sauerland hat sich derweil die Reserve der SF Attendorn durch ein 2,5:2,5-Remis im letzten Spiel bei der SVg Plettenberg IV den Aufstieg in die Bezirksklasse gesichert.


Hochheusel auf Rang 18

Halle/Saale, 13. Mai

Beim Finale der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Halle an der Saale belegte Christian Hochheusel vom SC 1959 im Feld der 26 Teilnehmer der D-Klasse (DWZ 1500 bis 1700) den 18. Platz. In den ersten vier Runden von Donnerstag bis zum Samstagvormittag erspielte der Schalksmühle vier Unentschieden. In der letzten Runde musste er sich noch einmal geschlagen geben. Mit 2,0 Zählern erspielte Hochheusel aber ein gutes Turnierergebnis - im DWZ-Ranking vor dem Turnier hatte Hochheusel im Feld der 26 Spieler nur den 22. Platz belegt.
Die Teilnahme im Ramada-Hotel in Halle an der Saale war alleine schon ein Erfolg für Hochheusel, der sich bei der Vorrunde im Januar in Hamburg als Fünftplatzierter qualifiziert hatte. Ein Erlebnis war es zudem. Gemeinsam mit Monica hatte sich Christian schon seit Montag die Region rund um Halle angeschaut. Am Donnerstagnachmittag startete er mit einem Remis gegen Christian Jackl (SK Sieker Bielefeld, DWZ 1653) ins Turnier. Es war die Partie, in der der Schalksmühler die größten Gewinnchancen hatte. "Aber in Zeitnot habe ich einen Siegzug verpasst", ärgerte sich der 2. Vorsitzende des SC 1959. Am Freitagmorgen kam es zu einem schnellen Remis gegen Martin Schmidt (SK Gießen, DWZ 1683) - beide Akteure hatten am Donnerstag lange gekämpft und schonten sich somit ein wenig. Auch die 3. Runde brachte am Freitagnachmittag ein Remis: Gegen Andreas Seichter (SV Grün-Weiß Niemegk, DWZ 1676) mühte sich Hochheusel mit schwarz vier Stunden lang, ehe sein Kontrahent die Siegbemühungen aufgab.
Auch der Samstagmorgen war für den Schalksmühler remislich: Gegen Axel Schmidt (SC Braunschweig-Gliesmarode, DWZ 1626) war die Stellung schnell so verbaut, dass die Gegner die Lust verloren. So fehlte Hochheusel nurmehr ein Remis zur 50-Prozent-Ausbeute. Das allerdings sollte ihm am Samstagnachmittag verwährt bleiben. Gegen den Eisenhüttenstädter Carlo Borchardt (DWZ 1661) setzte es die erste Niederlage im Turnierverlauf. "Da habe ich einfach schlecht gespielt", gestand Hochheusel, "trotzdem bin ich mit dem Abschneiden insgesamt sehr zufrieden, habe ich doch ausschließlich gegen DWZ-stärkere Gegner gespielt. Der 18. Platz ist da schon okay."
Am Samstagabend klang das Turnier mit einem Festbankett aus, in dessen Rahmen die U20-Weltmeisterin Elisabeth Pähtz die Sieger der drei Turniertage ehrte. Pähtz hatte zuvor eine Simultanvorstellung gegen die Ramada-Cup-Teilnehmer gegeben. Alles in allem ein tolles Erlebnis für den Schalksmühler, das er sicherlich gerne noch einmal wiederholen würde. Auf ein Neues in der Saison 2006/07...
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Foto:
Christian Hochheusel im Turniersaal in Halle/Saale.


Halver holt Sauerlandpokal

Attendorn, 13. Mai

Der Verein der Saison im Schachbezirk Sauerland ist zwar die SVg Plettenberg, die mit ihren ersten drei Mannschaften aufgestiegen ist. Den Sauerlandpokal aber sicherte sich am Samstag in Attendorn der SV Halver. Der SVH war mit durchweg Verbandsklassen-Spielern in der Hansestadt angetreten und holte 4,0 Zähler. Der Svgg Lüdenscheid (3,5 Punkte) blieb so nur Rang zwei. Die SVg Plettenberg, die sich erstmals seit langem wieder am Sauerlandpokal beteiligte, allerdings nicht mit einem so starken Team antrat, landete auf dem dritten Platz, gefolgt von den Gastgebern aus Attendorn und den SF Neuenrade. Die Beteiligung war nicht sehr gut – nur fünf der zehn Vereine des Schachbezirks nahmen am Sauerlandpokal teil. Der SC 1959 bekam leider keine Mannschaft zusammen.
Es liegt in der Natur dieses Wettbewerbs, dass das Los stärkeren Spielern mitunter schwächere Akteure als Gegner zuteilt. So kann ein vermeintlicher Favorit durchaus stolpern, wenn es das Los nicht gut mit ihm meint. Die Teams aus Halver und Lüdenscheid durften vor dem Sauerlandpokal als Favoriten gelten. Trotzdem hing der Halveraner Sieg am seidenen Faden. Volker Schmidt hatte seine Schwarzpartie gegen den Ex-Halveraner Dirk König (Plettenberg) verloren. Dafür hatte Hendrik Mantler im wichtigen direkten Vergleich mit dem Konkurrenten aus Lüdenscheid den Einzelpokalsieger des Bezirks, Thomas Windfuhr, bezwungen. Außerdem hatte Wolfram Tesche für die Lüdenscheider nicht ganz unerwartet gegen Rolf Schulte (Neuenrade) einen halben Punkt abgegeben. Drei weitere Siege – so viel war klar – würden dem SVH den Pokal sichern. Doch es blieb spannend. Ralph Kämpers Partie gegen den Attendorner Paul König ließ dem Außenseiter lange Remischancen. Am Ende aber siegte Kämper doch. Peter Martino-Groß hatte gegen den jungen Dimitrios Lanaras (Neuenrade) eine noch härtere Nuss zu knacken – Lanaras kämpfte in Zeitnot und komplizierter Stellung um ein ersticktes Matt, als sein Plättchen fiel und Martino-Groß somit den vollen Punkt einfuhr. Der Sauerlandpokal war entschieden. Die Spieler aus Halver durften jubeln.
Der Endstand: 1. SV Halver 4,0 Punkte, 2. Svgg Lüdenscheid 3,5 Punkte, 3. SVg Plettenberg 2,5 Punkte, 4. SF Attendorn 2,0 Punkte, 5. SF Neuenrade 1,0 Punkte
Die Partien: Springob (Attendorn) – Midderhoff (Neuenrade) 1:0; Sommerhoff (Plettenberg) – W. Cordes (Neuenrade) remis; D. König (Plettenberg) – Schmidt (Halver) 1:0; Wundfuhr (Svgg) – H. Mantler (Halver) 0:1; Wortmann (Svgg) – Vielhaber (Attendorn) 1:0; Pankrath (Attendorn) – Neumann (Plettenberg) remis; Weinreich (Halver) – Pestl (Neuenrade) 1:0; Schulze (Plettenberg) – Schäfers (Svgg) 0:1; Kämper (Halver) – P. König (Attendorn) 1:0; Dahlmann (Attendorn) – Hecker (Plettenberg) remis; D. Lanaras (Neuenrade) – Martino-Groß (Halver) 0:1; Schulte (Neuenrade) – Tesche (Svgg) remis; spielfrei: M. Heesemann (Svgg)


Ehrenpunkt durch Gregull

Schalksmühle, 7. Mai

In der Schach-Bezirksklasse unterlag die Reserve des SC 1959 erwartungsgemäß gegen Spitzenreiter SVg Plettenberg III. Immerhin reichte es durch den Sieg von Erwin Gregull am Spitzenbrett zu einem Ehrenpunkt bei der 1:5-Niederlage.
Nach der 2:4-Niederlage vor zwei Wochen im vorentscheidenden Spiel gegen den Abstieg in Altena musste der SC 1959 die Reserve stark umbauen: Andreas Hochheusel, Klaus Eckhardt und Benjamin Hagedorn standen nicht zur Verfügung. Zudem sagte am Sonntagmorgen noch kurzfristig Daniel Zschiedrich ab. Trotz zahlreicher Terminprobleme bei den Reservisten gelang es dennoch, alle sechs Bretter zu besetzen - der positivste Aspekt des Sonntags. Seine Pflichtspielpremiere gab dabei der nachgemeldete Sven Schwarzer. Jugendspieler Marvin Stache spielte ebenfalls erstmals im Seniorenbereich.
Dass in dieser Besetzung - wie allerdings wohl auch in jeder anderen - gegen den designierten Aufsteiger nichts zu holen sein würde, war von Beginn an klar. Auch wenn bei den Gästen Karamik und Neumann ausfielen, hält das Team absolut Bezirksliga-Ansprüchen stand. Umso bemerkenswerter war es, dass anders als noch vor zwei Wochen in Altena eine Siegpartie gelang: Routinier Erwin Gregull besiegte am Spitzenbrett mit den schwarzen Steinen den deutlich DWZ-stärkeren Andreas Homrighausen (DWZ 1781) - Homrighausen griff in Zeitnot fehl, Gregull ließ sich nicht zweimal bitten und siegte nach dreieinhalb Stunden souverän.
Daneben schlugen sich die übrigen SC-Akteure achtbar, kamen aber nicht zu Zählbarem. Marvin Stache strich nach 40 Minuten gegen Hecker die Segel. Sven Schwarzer, der früh die Dame eingebüßt hatte, verlor nach einer Stunde gegen Zivkovic. Philipp Hahnel (Brett 4) verpasste gegen Skapski einen Gewinnzug und verlor nach 1:10 Stunde. Uli Wetzel gab direkt danach gegen Isaak auf, nachdem er einen verkehrten Zug gemacht hatte. Am längsten wehrte sich Christian Bien gegen Putz, kämpfte nach einem früh verlorenen Bauern aber auf verlorenem Posten und gab nach zweieinhalb Stunden auf. Immerhin aber sollte noch der Ehrenpunkt durch den Senior des Teams folgen...


Orlik besiegt Bien

Schalksmühle, 4. Mai

In einem Nachholspiel der 9. Runde besiegte Thomas Orlik mit den weißen Steinen Christian Bien und baute seine gute Serie damit auf nun 5,0 Zähler aus sieben Partien aus.


Remis im Nachholspiel

Schalksmühle, 3. Mai

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft trennten sich Christian Hochheusel und Thomas Machatzke mit einem Remis.


Heesemann schlägt Klampt

Schalksmühle, 2. Mai

Im Topspiel der 9. Runde der Gemeindemeisterschaft besiegte Michael Heesemann mit weiß Tobias Klampt. In einem weiteren Spiel verlor Peter Kernchen nach spannender Partie gegen Klaus Eckhardt.