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 NEWS 2006
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APRIL

Chancenlos

Schalksmühle, 30. April

Favoritensieg im Nachbarschaftsduell: Der SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid unterlag am vorletzten Spieltag der Schach-Bezirksliga gegen den SV Halver II 2,5:5,5. Eigentlich hatten die Halveraner Heimrecht, aufgrund von Kartcity 2006 wurde die Partie aber in Schalksmühle ausgetragen.
Sowohl der Aufsteiger aus der Bezirksklasse als auch der Verbandsklassen-Absteiger hatten am Sonntag zwei Spieler zu ersetzen: Beim Außenseiter fehlten mit Bodo Lüttich und Thomas Orlik die etatmäßige Nummer eins und vier. Beim Gast aus Halver mussten Horst Radczewill (7) und Thomas Hoyer (8) ersetzt werden. An den Kräfteverhältnissen änderte dies nichts – der Gast aus Halver war vor allem an den vorderen Brettern hoch überlegen, der SC 1959 wusste aus seiner DWZ-Überlegenheit an den Brettern sieben und acht weniger Kapital zu schlagen.
Schnell einigten sich Peter Tschersich (Brett 7) und der 13-jährige Halveraner Martin Riederer in völlig ausgeglichener Stellung auf Remis. Bald danach endete auch die Partie an Brett acht zwischen Klaus Eckhardt und Patrick Raatz mit einer Punkteteilung. Damit war die Richtung vorgezeichnet: Am Spitzenbrett stellte Tobias Klampt gegen den jungen Philipp Kelbling mit weiß erst einen Bauern, dann eine Figur ein und gab entnervt auf. Zu diesem Zeitpunkt stand auch Thomas Machatzke (Brett 2) gegen Vladimir Dolgopolyj bereits hoffnungslos auf Verlust. Nach eineinhalb Stunden hieß es schon 1:3. Als dann auch noch Peter Kernchen (Brett 6) gegen Thorben Mantler nach der früh verlorenen Qualität einen Läufer geben musste und direkt aufgab, war die Partie beim 1:4 praktisch entschieden.
Trotzdem wurde an den übrigen Brettern verbissen weiter gekämpft. Die endgültige Entscheidung für den SVH besorgte Ralph Kelbling, der seinen Druck gegen Christian Hochheusel spät in einen Figurengewinn ummünzte. Die Partie war für den Favoriten gewonnen. Nach dem Remis zwischen Martin zu Putlitz und Ingrid Hermaneck (Brett 5) blieb der letzte Akzent indes dem Außenseiter vorbehalten: In der spannendsten Partie des Tages schaffte Timo Röhle (Brett 4) gegen Alexander Kelbling das Kunststück, die Züge 31 bis 40 binnen 24 Sekunden zu spielen und in komplizierter Stellung dabei einen doppelten Bauerngewinn zu landen. Diesen Vorteil nutzte Röhle nach fast fünfeinhalb Stunden schließlich zum einzigen SC-Sieg an diesem Nachmittag.


Abstieg rückt näher

Schalksmühle, 23. April

Der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf blieb aus: Im Duell des Tabellenvorletzten der Schach-Bezirksklasse beim Schlusslicht verlor die zweite Mannschaft des SC 1959 beim VfB Turm Altena 2:4 und übernahm damit die "rote Laterne". Zwei Spieltage vor Ende der Saison müsste nun schon ein kleines Wunder geschehen, wenn die Schalksmühler noch die Klasse halten sollen, denn bei nun einem Zähler Rückstand auf die Burgstädter und der schlechteren Brettpunktbilanz müsste die SC-Reserve entweder gegen Spitzenreiter SVg Plettenberg III oder aber die ebenfalls stark eingeschätzten SF Neuenrade II einen Sieg landen. Ein solcher wäre in diesen Spielen eine Sensation.
In Altena hatten die Schalksmühler auf einen Sieg gehofft, zumindest auf ein Teamremis spekuliert. Damit hätte das Team den einen Zähler Vorsprung verteidigt. Doch daraus wurde nichts. Und das lag keineswegs daran, dass im Vorfeld einige Akteure, die eigentlich hatten mitspielen sollten (Liedtke, Hunold, Eilingsfeld), aus den verschiedensten Gründen absagen mussten. Vielmehr gelang es auch keiner der Stammkräfte, die dabei waren, eine Siegstellung aufs Brett zu bringen - nicht eine Siegpartie war dem SC 1959 vergönnt.
Nach nur 13 Zügen willigte Klaus Eckhardt (Brett 3) mit den weißen Steinen gegen Rudolf Krist ins Remis ein. Nach einem unvorteilhaftem Tausch und einem "Doppel-Isolani" in der Brettmitte war dies eine gute Wahl Eckhardt. Ebenfalls ein Remis erkämpfte am Spitzenbrett Andreas Hochheusel gegen den deutlich DWZ-stärkeren und viel erfahreneren Heinz Sehrbrock. Eine gute Leistung Hochheusels.
Auch Benjamin Hagedorn mühte sich an Brett sechs, hatte mit Christof Hörnig allerdings einen sehr starken Gegner erwischt. Bei seinen Angriffsbemühungen überzog Hagedorn und verlor zwei Figuren. Danach war die Partie nicht mehr zu retten.
Die Niederlage am sechsten Brett setzte die übrigen SC-Spieler unter Druck. Ein Sieg musste her. Daniel Zschiedrich war dennoch gegen Seifert (Brett 5) mit einem Remis zufrieden. Alles noch im Plan. Ein Remis am vierten Brett zwischen Christian Bien und Norbert Walter (Brett 4) hatte der SC auf der Wunschliste, zudem einen Sieg von Erwin Gregull im Duell der Altmeister gegen Bruno Krause (Brett 2). Doch Gregull mühte sich mit schwarz trotz eines Mehrbauern letztlich vergeblich - die Partie war remis. Damit führten die Burgstädter 3:2, als Christian Bien die Aufgabe zuteil wurde, eine sehr remisliche Stellung mit schwarz auf Gedeih und Verderb weiterzuspielen, um noch das Teamremis zu retten. Bien schlug das Remisangebot von Walter aus, geriet in Zeitnot und griff im 40. Zug - gerade, als er die Zeitnotphase überstanden zu haben schien - fehl. Der Fehlgriff kostete zwei Bauern. Wenige Züge später gab Bien auf. Die Partie war nicht mehr zu retten. Und mit ihr wohl auch nicht mehr der Klassenerhalt.


 

Verspätetes Präsent für Frank Eilingsfeld: Eigentlich hatte Frank Eilingsfeld im Rahmen der Jahreshauptversammlung für 20-jährige Vereinstreue geehrt werden sollen. Da Eilingsfeld aber zur Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein konnte, wurde die Ehrung im Rahmen des Osterblitzturniers am 13. April nachgeholt. Der Ehrenbrief des Vereins mit Ehrennadel in Silber war bereits überbracht worden. Ein Weinpräsent für für den ehemaligen 1. Vorsitzenden des Vereins nachgereicht. Eilingsfeld hatte im Jahr 1990 die Nachfolge von Alois Piotrowski angetreten und war bis 1994 1. Vorsitzender des SC 1959 geblieben. In seiner Amtszeit wurden zahlreiche neue Projekte angestoßen. Auch wenn die Zeit bei Eilingsfeld kein regelmäßiges Spiel mehr zulässt, ist der ehemalige 1. Vorsitzende dem Verein nachwievor verbunden.




Heuser gewinnt Osterblitz

Schalksmühle, 13. April

Rekordbeteiligung und klare Dominanz eines Verbandsklassen-Trios aus Halver beim traditionellen Osterblitzturnier des SC Schalksmühle/Hülscheid am Gründonnerstag: 21 Aktive blitzten bis 1 Uhr nachts, ehe der Sieger feststand. Es war Gerson Heuser vom SV Halver, der in der Endabrechnung 18,5 Zähler aufwies und damit seine Halveraner Teamkollegen Volker Schmidt (17,5) und Ralph Kämper (16,5) auf die Plätze zwei und drei verwies. Für Vorjahressieger Vladimir Dolgopolyj, ebenfalls vom SV Halver, blieb mit 16,0 Punkten letztlich sogar nur Rang vier.
Die Schalksmühler Ausrichter freuten sich somit nicht nur über das quantitativ am besten besetzte Osterblitzturnier der Historie, auch die Qualität an der Spitze war noch nie so hoch. Heuser musste in den 20 Partien dabei nur eine Niederlage einstecken – gegen SC-Routinier Erwin Gregull. Einen halben Punkt gab er zudem im Spitzenspiel gegen Volker Schmidt ab. Für Heuser reichte es zum Turniersieg, weil Volker Schmidt gegen Ralph Kämper verloren hatte, zudem gegen Thomas Machatzke und Arnold Schäfer nicht über ein Remis hinauskam. Kämper bezog im Laufe des Abends drei Niederlagen – gegen Turniersieger Heuser, Schäfer und Machatzke.
Bester SC-Akteur im Feld war etwas überraschend Martin zu Putlitz, der mit 15,5 Zählern auf Rang fünf landete. Zu Putlitz musste sich nur gegen die vier Halveraner auf den Topplätzen geschlagen geben und gab zudem ein Remis ab. Eine sehr gute Leistung. Thomas Machatzke auf Rang sechs hatte zur Turnierpause nach zehn Runden noch mit Gerson Heuser gleichauf an der Spitze gelegen (beide 8,0), spielte dann aber keine gute zweite Turnierhälfte mehr und landete auf Rang sechs, vor Jahresblitzmeister Christian Hochheusel. Leer ging am Donnerstag am Brett kein Spieler aus – selbst die Routiniers Hermann Holzrichter und Frank Hoschkara brachten es auf Rang 20 noch jeweils auf 2,0 Zähler. Gegen 1 Uhr wurden schließlich 400 bunte Ostereier und weitere Osterpräsente an die 21 Akteure verteilt – nach dem wahren Schach-Marathon hatten sie sich diesen Lohn auch redlich verdient.
Endstand: 1. Gerson Heuser 18,5; 2. Volker Schmidt 17,5; 3. Ralph Kämper 16,5; 4. Vladimir Dolgopolyj (alle SV Halver) 16,0; 5. Martin zu Putlitz 15,5; 6. Thomas Machatzke 15,0; 7. Christian Hochheusel 13,5; 8. Klaus Eckhardt 12,0; 9. Stefan Liedtke und Tobias Klampt beide 11,5; 11. Timo Röhle 10,0; 12. Erwin Gregull (alle SC 1959) 9,5; 13. Arnold Schäfer (SV Halver) und Andreas Hochheusel beide 8,5; 15. Daniel Zschiedrich 7,0; 16. Sven Schwarzer und Uli Wetzel beide 4,5; 18. Frank Eilingsfeld 3,5; 19. Philipp Hahnel 2,5; 20. Hermann Holzrichter und Franz Hoschkara (alle SC 1959) beide 2,0.

Bilder
21 Aktive nahmen am Turnier teil - da wurde in langer Reihe gespielt.
Das Siegertrio: (v.l.) Volker Schmidt, Gerson Heuser und Ralph Kämper.
Der Sieger in Aktion: Gerson Heuser.
Volker Schmidt (l.) im Spiel gegen Daniel Zschiedrich.
Gutes erstes Turnier: Sven Schwarzer.

Alle Blitzturniere des Jahres im Überblick.


Siege für Tesche und A. Babczyk

Lüdenscheid, 13. April

Auch in Lüdenscheid fanden am Gründonnerstag zwei Osterblitzturniere statt. Zwölf Akteure spielten bei der Konkurrenz der Svgg Lüdenscheid um den Turniersieg, darunter fünf Spieler des Svgg-Verbandsliga-Teams. Den Sieg trug mit Wolfram Tesche allerdings ein Spieler der Bezirksliga-Reserve davon. Tesche verwies Thomas Windfuhr und Klaus-Peter Wortmann auf die Plätze zwei und drei. Bei den Königsspringern Lüdenscheid nahmen 16 Spieler am Osterblitz teil. Mit 15 Siegen in 15 Partien triumphierte der Ex-Königsspringer Adrian Babczyk (SF Berghofen-Wambel) vor seinem Vater Roman Babczyk (SV Halver) und Frank Ganghoff.


Klampt siegt im Topspiel

Schalksmühle, 11. April

Vier Nachholpartien wurde am Nachholspieltag der Gemeindemeisterschaft ausgetragen. Im Topspiel setzte sich Tobias Klampt mit weiß gegen Thomas Orlik durch. Der Titelverteidiger hat sich mit 4,5 Punkten auf den zweiten Platz vorgekämpft und hat nun beste Chancen im Titelkampf. Sven Schwarzer spielte am Nachmittag und Abend gleich zwei Partien, unterlag dabei erst gegen Timo Röhle, dann gegen Peter Kernchen. Michael Heesemann schließlich setzte sich in nur 13 Zügen gegen Christian Bien durch.


Zweites Remis für Bien

Schalksmühle, 10. April

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft trennten sich Klaus Eckhardt mit weiß und Christian Bien mit einem Remis. Für Bien war es das zweite Remis im Turnier, Eckhardt baute seine Ausbeute auf 4,5 Zähler aus.


Vierter Sieg für Eckhardt

Schalksmühle, 7. April

In einem Nachholspiel der Gemeindemeisterschaft setzte sich Klaus Eckhardt gegen Sven Schwarzer durch und feierte damit seinen vierten Sieg.


Vierter Sieg für Hochheusel

Schalksmühle, 6. April

In einem Nachholspiel der 2. Runde der Gemeindemeisterschaft siegte Christian Hochheusel mit den schwarzen Steinen gegen Christian Bien. Für Hochheusel war es der vierte Sieg in Serie.


Gregull schlägt Röhle

Schalksmühle, 4. April

In der einzigen ausgetragenen Partie der 7. Runde der Gemeindemeisterschaft siegte Erwin Gregull nach 68 Zügen gegen Timo Röhle und setzte damit seinen Marsch ins vordere Feld fort. Vereinsmeister Röhle dagegen bleibt mit 2,0 Zählern im Keller kleben.


Bocklenberg bester Osterblitzer

Schalksmühle, 3. April

Der erste Osterblitzsieger beim SC 1959 steht bereits fest: Am letzten Spielabend der Jugend vor Ostern setzte sich Mike Bocklenberg im Feld der zehn Teilnehmer ohne Niederlage durch und verwies ein punktgleiches Trio auf die Plätze zwei bis vier.
Mit zehn Akteuren - allesamt im älteren Grundschulalter - war das Turnier so ausgezeichnet besucht wie die letzten Spielabende schon. Allerdings ergab sich dadurch auch ein Handicap - es wurden nur sieben der neun Runden gespielt. Zu mehr reichte die Zeit nicht. Dem Spaß und Ehrgeiz aller Beteiligten tat dies allerdings keinen Abbruch.
Der souveräne Sieger der Konkurrenz war Mike Bocklenberg, der in sieben Partien siebenmal die Oberhand behielt und verdient als erster Spieler ein Osterpräsent aussuchen durfte. Rang zwei teilte sich ein Trio: Marvin Stache als mannschaftskampf-erfahrener Akteur kam in der Endabrechnung ebenso auf fünf Zähler wie Jugendsprecher Simone Passiatore und der erst seit kurzem aktive Moritz Bißmeier, der ein sehr gutes Turnier spielte und sich nur gegen Bocklenberg und Passiatore geschlagen geben musste. Marvin Stache hatte seine Niederlagen gegen Patrick Binder und Moritz Bißmeier kassiert. Passiatore unterlag gegen Bocklenberg und M. Stache.
Auf dem fünften Platz landete mit 4,0 Zählern Marc Gebauer, gefolgt von Patrick Binder (3,0), Jannik Stache (2,5), Jannik Ondrej (2,0), Quentin Grob (1,0, jüngster Teilnehmer) und Henrik Biesenbach (0,5). Biesenbach spielte gar kein so schwaches Turnier, hatte aber ein wenig Mühe mit der Bedenkzeit. Für das Gros der Akteure war der Kampf gegen den Kontrahenten und zusätzlich gegen die nur fünfminütige Bedenkzeit eine neue Erfahrung und Herausforderung, die mit Spaß gemeistert wurde. Als Lohn gab es am Ende für alle Akteure ein Präsent aus Schokolade.
Die Jugend-Spielabende werden nach den Osterferien am 24. April um 17.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße fortgesetzt. Die Senioren des SC 1959 spielen ihren Osterblitzsieger traditionell am Gründonnerstag (13. April) um 20 Uhr aus. Wie immer sind zum Senioren-Turnier auch Gastspieler herzlich eingeladen.

Bilder
Für alle Teilnehmer gab es am Ende ein Osterpräsent.
Beim Osterblitz eine Klasse für sich: Mike Bocklenberg.
Fünf Punkte aus sieben Partien: Marvin Stache (l).
Im Eifer des Gefechts wurde auch schon mal im Stehen gespielt.
Timo Röhle fungierte als Turnierleiter und Kiebitz.
Spielte ein gutes Turnier und wurde Zweiter: Moritz Bißmeier (r.).
Mit fünf Punkten geteilter Zweiter: Jugendsprecher Simone Passiatore (r.).