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 NEWS 2006
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Favoriten stolpern

Schalksmühle, 31. Januar

Ein Feld von zwölf Spielern hat den Kampf um den Gemeindemeistertitel aufgenommen. Als Gastspieler von der Svgg Lüdenscheid ist in diesem Jahr auch Michael Heesemann dabei. Heesemann ist mit einer Zahl von 1778 der DWZ-stärkste Spieler im Feld. In der 1. Runde verlor er überraschend gegen Thomas Orlik. Vereinsmeister Timo Röhle startete ebenfalls etwas überraschend mit einer Niederlage gegen Klaus Eckhardt ins Turnier.
Insgesamt fanden am Dienstagabend nur vier Spiele statt. In den weiteren Begegnungen mühte sich Titelverteidiger Tobias Klampt in einem hochinteressanten Spiel, einer vorgezogenen Partie aus der 7. Runde, mit den schwarzen Steinen gegen Peter Kernchen zu einem Remis. Thomas Machatzke kam mit weiß gegen Altmeister Erwin Gregull ebenfalls nicht über ein Remis hinaus. Die Partien zu Putlitz - Bien, Klampt - Liedtke und Kernchen - Hochheusel müssen noch nachgeholt werden.
Erstmals wird die Gemeindemeisterschaft in diesem Jahr übrigens nicht nach den normalen Bedingungen im Klassischen Schach gespielt. Vielmehr gilt die Bedenkzeit-Regelung der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft. Beide Spieler erhalten danach für die ersten 40 Züge 90 Minuten Bedenkzeit plus 30 Sekunden für jeden Zug. Nach der Zeitkontrolle kommt bis zum Spielenende ein Pauschalbonus von 15 Minuten und zusätzlich weiterhin 30 Sekunden für jeden Zug hinzu.



Dritte Niederlage für Reserve

Schalksmühle, 29. Januar

Die zweite Mannschaft des SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid bleibt im Tabellenkeller der Schach-Bezirksklasse stecken. Auch nach der 4. Runde wartet der SC 1959 weiter auf den ersten Sieg. Gegen die Svgg Lüdenscheid IV, Absteiger aus der Bezirksliga, unterlag der SC 1959 1,5:4,5.
Die Vorzeichen gegen die Bergstädter waren von Beginn an schlecht: Mit Stefan Liedtke (Arbeit), Christian Bien (Winterurlaub) und Willi Velten (Rückzug) fehlten drei Spieler der Stammbesetzung. So wurde noch einmal der 80-jährige Hermann Holzrichter reaktiviert, um eine komplette Mannschaft stellen zu können. Die Gäste aus Lüdenscheid traten ohne ihre etatmäßige Nummer fünf, Jamel Hellwig, an. Dafür rückte Altmeister Bertold Geier nach.
Am schnellsten beendet waren die Partien an den ersten beiden Brettern: Gerade an Brett 1 war dies ungewöhnlich, denn Danny DeBruyne traf erst mit 30-minütiger Verspätung in Schalksmühle ein. Andreas Hochheusel verlor indes in der Eröffnung schnell eine Figur. Als dann später auch noch die Qualität verloren ging, gab der junge SC-Akteur auf. Für das 1:1 sorgte aber schnell Erwin Gregull (Brett 2), der gegen Manfred Linnepe eine feine Angriffspartie spielte und sicher gewann.
Der 1:1-Zwischenstand war für die Gastgeber aber nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme, denn an den anderen Brettern sah es düster aus. Nach zweieinhalb Stunden nahm das Schicksal seinen Lauf: Daniel Zschiedrich (Brett 5) stand gegen Christoph Lingk mit zwei Figuren im Nachteil und völlig aussichtslos - Aufgabe war die beste Lösung. Auch Hermann Holzrichter (Brett 8) kämpfte mit einem Bauern weniger und einer verlorenen Qualität gegen Bertold Geier auf verlorenem Posten. Fast zeitgleich mit Zschiedrich strich er die Segel. Sascha Hunold (Brett 4) rettete sich mit einem Figurennachteil gegen Paul Panitz parallel zwar noch ins schmeichelhafte Remis - für das Team war dies indes zu wenig. Beim 1,5:3,5 war der Kampf zugunsten der Bergstädter entschieden. Zuletzt wehrte sich Klaus Eckhardt (Brett 3) knappe fünf Stunden gegen Svgg-Kapitän Mark Schüttler. Eckhardt hatte bei einem Mattangriff seines Gegners früh einen Läufer geben müssen und verteidigte sich zäh. Schüttler aber spielte die Partie geduldig und solide zum Sieg. Damit war der 1,5:4,5-Endstand besiegelt.
Tröstlich für die SC-Reserve: Schlusslicht Turm Altena unterlag bei den SF Lennestadt II etwas unglücklich 2,5:3,5 und behält damit die rote Laterne. In der 5. Runde kommt es am 23. April zum direkten Vergleich der beiden Abstiegskandidaten. Mit einem Remis in Altena könnte der SC 1959 die Klasse halten. Eine leichte Aufgabe aber wird auch dies nicht.
An der Tabellenspitze kam Primus SVg Plettenberg III gegen den SV Werdohl nicht über ein Remis hinaus. Ein Punkt freilich, der den Plettenbergern zum Aufstieg reichen dürfte.

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Remis an Brett 4: Sascha Hunold.
Aufgabe in aussichtsloser Stellung: Daniel Zschiedrich.
Einzige Siegpartie: Erwin Gregull.
Duell der Routiniers: Hermann Holzrichter gegen Bertold Geier.
Die längste Partie des Tages: Klaus Eckhardt gegen Mark Schüttler.


Titelkampf wieder offen

Halver, Lüdenscheid, 22. Januar

Der Titelkampf in der Schach-Bezirksliga ist wieder offen. Die SF Lennestadt (3:5 im Topspiel bei Svgg Lüdenscheid II) und die SF Attendorn (überraschend 3:5 bei Svgg Lüdenscheid III) bezogen die ersten Niederlagen. Gleich vier Teams weisen damit nun 6:2-Zähler auf. Die Königssspringer Lüdenscheid (2,5:5,5 bei Halver II) warten weiter auf den ersten Sieg. Der SC 1959 hatte bereits in der Vorwoche gespielt.


Hochheusel bei DM-Endrunde

Hamburg, 20. bis 22. Januar

Das Warten auf die Siegerehrung hatte sich am Ende nach drei harten Turniertagen beim Ramada-Treff-Cup in Hamburg-Bergedorf für den Tross des SC 1959 gelohnt: Christian Hochheusel hat die Endrunde der Deutschen Amateurschachmeisterschaft in der Klasse D (1501 bis 1700 DWZ) erreicht, die vom 11. bis 13. Mai in Halle/Saale stattfindet. Der Akteur des SC 1959 belegte nach einem hervorragenden Turnier bei der Vorrunde in Bergedorf den fünften Platz und durfte sich bei der Siegerehrung über eine Urkunde und die Einladung für den Mai freuen. Insgesamt durften die zehn Teilnehmer des SC 1959 in der Hansestadt mit ihren Ergebnissen überwiegend sehr zufrieden sein.
Christian Hochheusel - Nummer 62 der Setzliste - brachte es nach den fünf Turnierpartien auf 4,0 Punkte, musste sich gegen ausschließlich DWZ-stärkere Gegner nur einmal geschlagen geben. Eine Klasseleistung. Damit lag der SC-Jugendwart am Ende nach Punkten und auch in der Buchholzwertung gleichauf mit Sebastian Rönker vom Hamburger SK - die Sonneborn-Berger-Wertung gab schließlich den Ausschlag zugunsten von Hochheusel, der sich nun auf den Vergleich mit den 24 besten Akteuren der fünf Vorrunden in Halle freut.
Hochheusel war nicht der einzige SC-Akteur, der in Bergedorf überzeugte. Peter Kernchen belegte mit 3,5 Punkten Rang 13 - er war als 91. der Setzliste gestartet und spielte nach zwei Auftaktsiegen ein ausgezeichnetes Turnier. Das Gleiche galt für Martin zu Putlitz. Unter 99 Teilnehmern war zu Putlitz 97. der Setzliste gewesen. Trotzdem verlor er keine einzige Partie, brachte es nach zwei Siegen und drei Unentschieden auf 3,5 Punkte. Das bedeutete in der Endabrechnung Rang 14 - à la bonneur.
Zu drei Spielern im Vorderfeld gesellten sich drei im unteren Mittelfeld des Klassements der D-Gruppe. Peter Tschersich spielte ein deutlich besseres Turnier als im vergangenen Jahr in Brühl und wurde mit 2,5 Zählern 56., für Tobias Klampt dagegen lief es nicht so gut wie im vergangenen Jahr (Rang 14 in 2005). Klampt startete mit zwei Niederlagen ins Turnier. Er kämpfte weiter, holte immerhin noch 2,5 Punkte, was am Ende aber aufgrund schlechter Buchholz-Wertung nur zu Rang 60 reichte. Thomas Machatzke landete mit 2,0 Punkten auf Rang 67. Er schließt nicht recht Freundschaft mit dem Ramada-Cup - auch diesmal blieb ihm trotz einiger Bemühungen in seinen Weißpartien kein Sieg vergönnt. Es reichte nur zu vier, wenn auch teils hart erfochtenen Remisen. Noch dürftiger war die Ausbeute von SC-Vereinsmeister Timo Röhle. Hatte Röhle im vergangenen Jahr noch nachträglich die Endrunde der Meisterschaft in der E-Klasse erreicht, so kam er diesmal bei seiner Premiere in der D-Klasse nur zu zwei Punkteteilungen. Mit 1,0 Punkten wurde er 91. des Klassements.

Drei Spieler des SC 1959 starteten zudem in der E-Klasse des Turniers (DWZ bis 1500). Andreas Hochheusel, in der Setzliste als 32. geführt, fuhr in fünf Partien 3,0 Zähler ein und belegte damit Rang 47. Thomas von Knebel trat nur zweimal ans Brett - die erste und letzte Partie gab er kampflos ab, die zweite gewann er, weil sein Gegner nicht antrat. Dazu kamen zwei Unentschieden, so dass für ihn 2,0 Zähler und Rang 122 zu Buche standen. Benjamin Hagedorn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr, kam auf 1,5 Zähler (dreimal Remis) und wurde unter den 160 Startern in dieser Klasse 135.
Insgesamt verzeichnete das Turnier in Hamburg-Bergedorf einen neuen Teilnehmerrekord. In den fünf Wertungsklassen bei der dritten Vorrunde der Deutschen Amateurschachmeisterschaft gingen 439 Spieler an die Bretter. Die nächste Vorrunde findet am Karnevalswochenende in Brühl statt. Auch dort ist der SC 1959 vertreten, allerdings nur mit einem Spieler (Peter Kernchen).

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Schaffte den Sprung nach Halle/Saale: Christian Hochheusel.
Ausgezeichneter 13. Platz: Peter Kernchen.
In Hamburg ungeschlagen 14.: Martin zu Putlitz.
Schlechter Start, nur Platz 60: Tobias Klampt.
Vereinsmeister ohne Form: Timo Röhle holt in fünf Partien nur einen Punkt.
Um 1,5 Zähler im Vergleich zum Vorjahr verbessert: Peter Tschersich.
Immerhin drei Remis: Benjamin Hagedorn.
Bester Akteur des SC 1959 in der E-Klasse: Andreas Hochheusel.
Zweimal am Brett, zweimal Remis: Thomas von Knebel.
Wieder keine Siegpartie: Thomas Machatzke.
Für Christian Hochheusel lohnte sich das Warten auf die Siegerehrung.
Ein Teil der SC-Akteure vor dem Hamburger Rathaus.
SC-Gruppenbild im Park "Planten und Blomen".
Gruppenbild mit Dame vor der zugefrorenen Binnenalster.


 
  Endstand Gruppe D  (DWZ 1501 bis 1700)     
1.   Slavko Krneta  SK Hermannsburg  4,5 Punkte  Buchholz 13,5 
2.  Christian Jackl   SK Sieker Bielefeld  4,5 Punkte  Buchholz 12,5 
3.  Jan-Philipp Oehlke  SK Finkenwerder  4,5 Punkte  Buchholz 12,5 
... 5.  Christian Hochheusel  SC 1959  4,0 Punkte  Buchholz 12,0 
... 13.  Peter Kernchen  SC 1959  3,5 Punkte  Buchholz 14,0 
14.  Martin zu Putlitz  SC 1959  3,5 Punkte  Buchholz 13,5 
... 56.   Peter Tschersich  SC 1959  2,5 Punkte  Buchholz 9,5 
... 60.  Tobias Klampt  SC 1959  2,5 Punkte  Buchholz 7,5 
... 67.  Thomas Machatzke  SC 1959  2,0 Punkte  Buchholz 10,5 
... 91.  Timo Röhle  SC 1959  1,0 Punkte  Buchholz 11,0 



 

Die Ergebnisse der SC 1959-Spieler der Gruppe D im Einzelnen:

Christian Hochheusel (DWZ 1580):
- Arno Busch (SF Hamburg/DWZ 1670) 1:0; - Harald Haug (SV Jedesheim/DWZ 1660) 0:1; - Oliver Schunke (SV Lettin/DWZ 1619) 1:0; - Gerhard Klemt (SV Billstedt-Horn/DWZ 1660) 1:0; - Albrecht Buchsteiner (Bille SC/DWZ 1694) 1:0
Peter Kernchen (DWZ 1520): - Lutz Seger (Bille SC/DWZ 1610) 1:0; - Klaus Hudasch (BSG Stahl Eisenhüttenstadt/DWZ 1629) 1:0; - Joachim Ebisch (SF Leipzig-Südost/DWZ 1633) remis; - Slavko Krneta (SK Hermannsburg/DWZ 1674) 0:1, - Carlos Diz Suarez (SC Diogenes/DWZ 1601) 1:0
Martin zu Putlitz (DWZ 1508): - Jan Ludwig (SK Weiße Dame Hamburg/DWZ 1604) 1:0; - Franz Schnell (SC Möhringen/DWZ 1629) remis; - Wolfgang Lüdemann (SK Union Elmsbüttel/DWZ 1613) remis; - Jürgen Wundahl (MTV Saalfeld/DWZ 1616) 1:0; - Vladislav Voronin (Bille SC/DWZ 1594) remis
Peter Tschersich (DWZ 1510): - Hans-Christian Schallück (SF Buxtehude/DWZ 1605) remis; - Gerd Joppe (Hamburger SK/DWZ 1603) remis; - Fritz Möller (Altonaer SC/DWZ 1588) 0:1; - Karl-Heinz Ryll (SF Hamburg/DWZ 1691) 1:0; - Reinhard Neumann (SV Blau-Weiß Grevesmühlen/DWZ 1647) remis
Tobias Klampt (DWZ 1615): - Dieter Junghänel (SG Lasker Steglitz/DWZ 1531) 0:1; - Andreas Taubhorn (SV Wrist-Kellinghusen/DWZ 1545) 0:1; - Karl-Heinz Ryll (SF Hamburg/DWZ 1691) remis; - Max Oberberg (SK Doppelbauer Kiel/DWZ 1529) 1:0; - Kelly Liau (Mümmelmannsberger SV/DWZ 1505) 1:0
Thomas Machatzke (DWZ 1590): - Alois Luksa (SC Wrist-Kellinghusen/DWZ 1689) remis; - Reinhard Neumann (SV Blau-Weiß Grevesmühlen/DWZ 1647) 0:1; - Hellmut Heine (Elmshorner SC/DWZ 1695) remis; - Rudolf Kock (SF Hamburg/DWZ 1519) remis; - Dieter Junghänel (SK Lasker Steglitz/DWZ 1531) remis
Timo Röhle (DWZ 1559): - Reinhard Neumann (SK Lasker Steglitz/DWZ 1647) remis; - Alois Luksa (SC Wrist-Kellinghusen/DWZ 1689) 0:1; - Rainer Borgstedt (SK Sieker Bielefeld/DWZ 1633) 0:1; - Thomas Benthin (TV Fischbek Suederelbe/DWZ 1609) 0:1; - Max Oberberg (SK Doppelbauer Kiel/DWZ 1529) remis


 
  Endstand Gruppe E  (DWZ bis 1500)     
1.  Fabian Besch  SC Diogenes  4,5 Punkte  Buchholz 14,5 
2.   Marc Müller-Dargusch  SC Eschbach  4,5 Punkte  Buchholz 14,5 
3.   Frank Stolzenwald  SF Hamburg  4,5 Punkte  Buchholz 14,0 
... 47.  Andreas Hochheusel  SC 1959  3,0 Punkte  Buchholz 12,0 
... 122.  Thomas von Knebel   SC 1959  2,0 Punkte  Buchholz 7,0 
... 135.  Benjamin Hagedorn  SC 1959  1,5 Punkte  Buchholz 10,0 



 

Die Ergebnisse der SC 1959-Spieler der Gruppe E im Einzelnen:

Andreas Hochheusel (DWZ 1386):
- Wolfgang Brzuska (Ahrensburger TSV/ohne DWZ) 1:0; - Philipp Schaeffer (SK Weiße Dame Hamburg/DWZ 1186) 1:0; - Felix Schenk (Treptower SV/DWZ 1234) 0:1; - Philipp Prasse (Bille SC/DWZ 1124) remis; - Henning Geibel (SV Bargteheide/DWZ 1123) remis
Thomas von Knebel (DWZ 1276): - Raphael Metz (Bille SC/ohne DWZ) kampflos 0:1; - Dennis Lam (Mümmelmannsberger SV/DWZ 1489) kampflos 1:0; - Wolfgang Brzuska (Ahrensburger TSV/ohne DWZ) remis; - Ludwig Geiss (FC St. Pauli/ohne DWZ) remis; 5. Runde kampflos abgegeben
Benjamin Hagedorn (DWZ 968): - Björn Beilfuss (Hamburger SK/DWZ 1427) remis; - Anke Orschiedt (TSG Mutterstadt/DWZ 1246) 0:1; - Sebastian Ziemann (Hamburger SK/ohne DWZ) remis; - Dieter Wichmann (Hamburger SK/ohne DWZ) remis, 5. Runde kampflos abgegeben


Jahreshauptversammlung verschoben

Schalksmühle, 18. Januar

Die Jahreshauptversammlung des SC 1959 findet nun doch nicht am 27. Januar statt. Grund dafür ist, dass Teile des Vorstands an diesem Tag kurzfristig anderweitige Verpflichtungen wahrnehmen müssen. Die Versammlung wurde verschoben auf den 10. Februar. Das Jahrestreffen beginnt an diesem Freitagabend um 19.30 Uhr in den Vereinsräumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus.


Klassenerhalt so gut wie sicher

Schalksmühle 15. Januar

Das Zittern um den Klassenerhalt ist für Bezirksliga-Neuling SC 1959 Schalksmühle/Hülscheid nach dem vierten Spieltag fast vorbei: Auch das zweite Kellerduell gegen den SV Halver III entschied der SC 1959 6:2 für sich und weist damit nun vier Zähler Vorsprung auf den Letzten des Klassements auf.
Die Partie gegen den Nachbarn aus Halver fand um eine Woche vorgezogen in Schalksmühle statt, obwohl die Halveraner eigentlich Heimrecht gehabt hätten. In Halver spielte jedoch das Verbandsklassen-Team des SVH, weshalb man auswich. Die Vorverlegung war auf Schalksmühler Wunsch zu Stande gekommen, da das Gros des SC-Teams am Spieltermin 22. Januar am Ramada-Cup in Hamburg teilnimmt.
Zwar musste der SC 1959 ohne seine etatmäßige Nummer zwei, Tobias Klampt (Urlaub), antreten. Die Personalprobleme beim Gast waren indes gravierender: Der SVH hatte aus dem Stammbesetzung Jalowy, Pietrzak und Ertelt zu ersetzen. Zumindest ein Nachrücker auf Gästeseite überzeugte dabei vollauf: Tim Rehwitz (Brett 7) profitierte davon, dass SC-Akteur Peter Kernchen nach einem doppelten Bauernopfer einen etwas zu optimistischen Mattangriff startete. Der Angriff verpuffte, Rehwitz behielt beide Bauern und münzte diesen Vorteil in den einzigen SVH-Sieg an diesem Tag um. Ein echter Außenseitererfolg.
Der SC 1959 wusste dies zu verschmerzen, führte zum Zeitpunkt der Kernchen-Niederlage bereits 2,5:0,5: Zunächst hatte Peter Tschersich (Brett 8) gegen den jungen Max G. nach frühem Figurengewinn bereits nach zwei Stunden für das 1:0 gesorgt. Auf 2:0 erhöhte Bodo Lüttich am Spitzenbrett. Lüttich spielte eine sehenswerte Angriffspartie, die er nach einer Klassekombination beendete. Nach 32 Zügen gab sein Gegenüber, Ralf Reininghaus, der sich lange zäh verteidigt hatte, in hoffnungsloser Stellung auf. Mit Remis hatte sich Christian Hochheusel gegen Gerhard Raatz zufrieden geben müssen. Zunächst hatte Hochheusel einen Mehrbauern gehabt, nach einem unvorteilhaften Abtausch war indes eine sehr unklare Stellung entstanden, in der beide Akteure mit einem Remis zufrieden waren.
Den dritten vollen SC-Punkt steuerte Thomas Machatzke (Brett 2) gegen Lothar Mirus bei. Machatzke hatte mit schwarz lange etwas gedrückt gestanden, bekam aber nach einem Bauerngewinn Spiel, verleibte sich weitere Bauern ein und gewann schließlich sicher - es hieß 3,5:1,5. Für die vorzeitige Entscheidung sorgte Thomas Orlik (Brett 3), der gegen SVH-Routinier Siegfried Lindemann zunächst zwei Bauern gewonnen hatte. Nach einem weiteren Figurenverlust gab Lindemann auf. Für Orlik war es der erste Saisonsieg.
Auf 5,5:1,5 erhöhte Martin zu Putlitz (Brett 6) mit einem Sieg gegen Arnold Schäfer. Dabei wurde seine forsche Spielweise belohnt. Am Ende hatte zu Putlitz einen ganzen Turm und zwei Bauern mehr, als Schäfer aufgab. Zuletzt einigten sich Timo Röhle (Brett 5) und der langjährige SVH-Vorsitzende Rudi Poguntke auf ein Remis. Zwar hatte Röhle in einem sehr zähen Damengambit die Qualität erobert, dafür jedoch einen Bauern geben müssen. Angesichts des klaren Spielstands gab er seine Siegbemühungen auf. So war der 6:2-Endstand besiegelt. Der SV Halver III bleibt damit Tabellenletzter, der SC 1959 glich sein Punktekonto aus (4:4) und bleibt Fünfter des Klassements.
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Remis und Sieg: Christian Hochheusel (l.) und Timo Röhle.
Überraschende Niederlage: Peter Kernchen (r.).
Mit sehenswertem Angriffsschach zum Sieg: Bodo Lüttich (r.) gegen Ralf Reininghaus.


Reserve sagt Nachholspiel ab

Schalksmühle, 15. Januar

Bitterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt: Die Bezirksklassen-Reserve des SC 1959 sagte das Nachholspiel bei den SF Lennestadt II ab. Der SC 1959 bekam keine Mannschaft zusammen. Gregull (krank), Bien, Hunold, A. Hochheusel, Hagedorn, Eilingsfeld (alle verhindert) und Velten (ausgeschieden) standen nicht zur Verfügung. Nur drei Spieler hätten die Schalksmühler stellen können. So sagten sie das Spiel ab. Da Bezirksspielleiter Horst Radczewill dem Schalksmühler Wunsch auf nochmalige Verlegung des Spiels mit Verweis auf die Spielordnung eine Absage erteilte, wird die Partie 6:0 für Lennestadt II gewertet. Für die Lennestädter der erste Sieg. Die Luft für den SC 1959 im Abstiegskampf wird damit nun immer dünner.


Röhle Auftaktsieger

Schalksmühle, 10. Januar

Mit einem Sieg von Vereinsmeister Timo Röhle startete die Jahresblitzserie 2006 des SC 1959. Röhle setzte sich am ersten Spielabend des neuen Jahres vor Christian Hochheusel und Thomas Machatzke durch.
Mit sieben Aktiven war das erste Turnier des Jahres nicht gut besetzt. U.a. fehlten Tobias Klampt (Urlaub), Erwin Gregull (krank), Thomas Orlik (krank) und Andreas Hochheusel (verhindert). Angesichts der Teilnehmerzahl wurde das Turnier doppelründig gespielt. Dabei sah es zunächst so aus, als sollte der Jahresblitzmeister der vergangenen drei Jahre, Christian Hochheusel, seiner Favoritenstellung gerecht werden. In der ersten Turnierhälfte gab er nur gegen Peter Kernchen und Klaus Eckhardt einen halben Punkt ab. Timo Röhle indes, der die erste Partie gegen Hochheusel verloren hatte, blieb dem Favoriten auf den Fersen, gab sich keine weitere Blöße, so dass beide zur Turnierhalbzeit gleichauf lagen. Thomas Machatzke folgte mit bereits zwei Zählern Rückstand auf Rang drei.
In der Rückrunde besiegte Röhle früh Hochheusel, der anschließend gegen Machatzke auch noch nur Remis machte. Die Vorentscheidung. Zwar verlor Röhle in der vorletzten Runde gegen Machatzke, den hauchdünnen Vorsprung von einem halben Punkt rettete er mit einem Sieg in der letzten Runde ins Ziel. Röhle wies am Ende 10,0 Punkte auf, Hochheusel folgte mit 9,5 Punkten auf Rang zwei. Thomas Machatzke wies nach guter Rückrunde 7,5 Punkte auf und wurde Dritter. Auf den weiteren Plätzen folgten Peter Kernchen (5,0/22,0), Stefan Liedtke (5,0/19,0), Martin zu Putlitz (3,5) und Klaus Eckhardt (1,5).
Nach der Gemeindemeisterschaft im Blitzschach Ende Dezember, der Bezirksmeisterschaft der Mannschaften im Blitzschach am 7. Januar und dem Auftakt der Serie hat es sich beim SC 1959 nun vorerst ausgeblitzt. Das nächste Turnier der Jahresblitzserie ist das Osterblitzturnier am Gründonnerstag. Bis dahin stehen die Spiele um die Gemeindemeisterschaft auf dem Programm. Die Titelkämpfe beginnen am 24. Januar um 19 Uhr in den Räumlichkeiten des SC 1959 im Feuerwehrgerätehaus. Am nächsten Dienstag steht um 19 Uhr das Vortreffen für dem Ramada-Cup - inklusive einer Trainingseinheit mit IM Sebastian Siebrecht - auf dem Programm. Zehn Spieler des SC 1959 nehmen vom 20. bis zum 22. Januar an der dritten Vorrunde der Deutschen Amateurschach-Meisterschaft in Hamburg-Bergedorf teil. Im Einzelnen sind dies: Tobias Klampt, Christian Hochheusel, Timo Röhle, Peter Kernchen, Peter Tschersich, Martin zu Putlitz, Thomas Machatzke (alle D-Klasse), Andreas Hochheusel, Benjamin Hagedorn und Thomas von Knebel (alle E-Klasse).
Die Jahreshauptversammlung des SC 1959 findet in diesem Jahr am 27. Januar um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus statt. Auf der Tagesordnung stehen u.a. außerplanmäßige Vorstandswahlen und die Ehrungen der Meister des Vorjahres.


Doppelsieg für Plettenberg

Schalksmühle, 7. Januar

Es kann sehr eindrucksvoll sein, wenn sowohl die Quantität wie auch die Qualität stimmt: Die SVg Plettenberg stellte bei den Bezirkstitelkämpfen für Mannschaften im Blitzschach in Schalksmühle nicht nur gleich fünf Mannschaften. Die Vier-Täler-Städter beherrschten das Feld auch nach Belieben und belegten unangefochten die Plätze eins und zwei. Die dritte Plettenberger Mannschaft wurde gar Fünfter. Neben den beiden Teams der SVg sicherte sich der SV Halver als Dritter des Klassements den dritten Startplatz für die Teamtitelkämpfe auf Verbandsebene, die am 21. Januar in Halver stattfinden.
Als sehr richtig erwies sich im Nachhinein, die Titelkämpfe im November wegen des Schnee-Einbruchs verschoben zu haben. Mit 14 teilnehmenden Mannschaften war die Resonanz bedeutend besser als in der Vorsaison, in der die Meisterschaft ebenfalls in Schalksmühle stattgefunden hatte. Den SC 1959 stellte das sogar vor Probleme - mit dem Spielmaterial wurde es knapp, an Tischen musste alles zusammengesucht werden, was das Feuerwehrgerätehaus hergab. Letztlich konnte das Turnier aber reibungslos über die Bühne gebracht werden.
Sportlich war die Dominanz der Plettenberger immens. Die erste Mannschaft um die IMs Haub und Lingnau gewann alle 13 Partien, kam lediglich bei knapperen Erfolgen gegen die eigene Zweite und die SF Neuenrade an den Rand eines Punktverlusts. Carsten Lingnau (Brett 2) war zudem der einzige der 56 Akteure, der in 13 Spielen 13 Siege einfuhr.
Souverän auch die Vorstellung der Plettenberger Zweitvertretung mit dem Ex-Schalksmühler Max Bouaraba an der Spitze. Bouaraba blieb an Brett eins ungeschlagen, das Team verlor nur gegen die eigene Erste und gab einen Zähler gegen den SV Halver ab. Rang zwei war ihm nicht zu nehmen. Der SV Halver mit dem an Brett drei ganz starken Peter Martino-Groß (10,5/13) folgte mit 20:6-Zählern auf Rang drei und kegelte den Titelverteidiger, Svgg Lüdenscheid, aus den Verbandsquali-Rängen. Die Lüdenscheider hätten sich nach einem Sieg über den SV Halver trotz der überraschenden Punktverluste gegen Halver II, Halver III und Plettenberg III in der letzten Runde mit einem Sieg gegen die SVg Plettenberg II noch retten können - die Partie ging indes 0:4 verloren. Das war's. Mit 19:7-Punkten blieb nur Rang vier vor der Plettenberger Dritten (18:8) und den SF Neuenrade (15:11).
Das Team der Gastgeber spielte erwartungsgemäß keine Rolle. Der 13. Platz unter 14 Teams war mit 4:22-Punkten trotzdem kein Ruhmesblatt für den SC 1959. Neben einem Sieg gegen Schlusslicht Plettenberg II reichte es nur zu zwei Unentschieden gegen die Svgg Lüdenscheid II und den SV Halver II. Zu selten hatten alle Akteure gemeinsam gepunktet. Die einzelnen Spieler feierten immerhin einzelne Erfolgserlebnisse. Christian Hochheusel gelang es, gegen Max Bouaraba einen halben Zähler zu ergattern. Überdies besiegte er überraschend Sebastian Wloka. Thomas Orlik (Brett 2, Siege gegen Weinreich, A. Kelbling und Meinking) brachte es auf 3,0 Zähler, Timo Röhle holte zwar gegen Dirk König (Plettenberg, bester Spieler am 3. Brett) einen halben Zähler und besiegte Dolgopolyj und H. Hermaneck - mit 2,5 Punkten fiel seine Gesamtbilanz aber allenfalls mäßig aus. Fleißigster Punktesammler war Martin zu Putlitz am vierten Brett mit 4,0 Punkten. Ein Sonderlob verdiente sich als Turnierleiter Klaus Eckhardt, der trotz des großen Feldes stets die Ruhe bewahrte.

Bilder:

Das SC-Team: (v.r.) Christian Hochheusel, Thomas Orlik, Timo Röhle und Martin zu Putlitz.
Das Siegerteam stellte die SVg Plettenberg.
Ein überraschendes Remis ergatterte Christian Hochheusel (r.) gegen den Ex-Schalksmühler Max Bouaraba.
Spielleiter unter sich: Klaus Eckhardt (l.) mit Bezirksspielleiter Horst Radczewill.
Vereinsinterner Vergleich: Lüdenscheid gegen Lüdenscheid.

Die Einzelbilanzen
Brett 1:
1. IM Haub (Plettenberg) 12,5; 2. Bouaraba (Plettenberg II) 12,0; 3. Fischer (Plettenberg III) 9,5; 4. Windfuhr (Svgg Lüdenscheid) 8,5; 5. H. Mantler (SV Halver II) und R. Kelbling (SV Halver III) beide 7,5; 7. Droege (SF Attendorn) 7,0; 8. Bialas (SF Neuenrade) 6,5; 9. Wloka (Svgg Lüdenscheid II) und Schmidt (SV Halver) beide 5,5; 11. C. Hochheusel (SC 1959) 3,5; 12. Liebermann (SF Neuenrade II) 3,0; 13. Skapski (Plettenberg IV) 1,5; 14. Boxhammer (Plettenberg V) 1,0;

Brett 2: 1. IM Lingnau (Plettenberg) 13,0; 2. Kulik (Plettenberg II) 11,0; 3. Dr. Stremmel (Svgg Lüdenscheid) und Heuser (SV Halver) beide 10,0; 5. Richardt (Plettenberg III) 7,5; 6. D. Lanaras (SF Neuenrade II) 6,0; 7. Schulte (SF Neuenrade), 8. Neumann (Plettenberg IV) und Weinreich (SV Halver II) alle 5,5; 10. Schäfers (Svgg Lüdenscheid II) 5,0; 11. Mickisch (SF Attendorn) 4,5; 12. A. Kelbling (SV Halver III) 4,0; 13. Orlik (SC 1959) 3,0; 14. Meinking (Plettenberg V) 0,5

Brett 3: 1. König (Plettenberg) und Martino-Groß (SV Halver) beide 10,5; 3. Sommerhoff (Plettenberg II) 10,0; 4. Cordes (SF Neuenrade) und Putz (Plettenberg III) beide 9,5; 6. Midderhoff (SF Neuenrade II) 8,5; 7. H. Hermaneck (Svgg Lüdenscheid) 8,0; 8. Dahlmann (SF Attendorn), I. Hermaneck (SV Halver III) und Dolgopolyj (SV Halver II) alle 5,0; 11. Karamik (Plettenberg IV) 3,5; 12. Henning (Svgg Lüdenscheid II) 3,0; 13. Röhle (SC 1959) 2,5; 14. Schulze (Plettenberg V) 1,0

Brett 4: 1. Nölke (Plettenberg) 11,0; 2. Kuhnen (Plettenberg II) und Kämper (SV Halver) beide 10,5; 4. Denger (Svgg Lüdenscheid), P. Kelbling (SV Halver II) und V. Lanaras (SF Neuenrade) alle 8,5; 7. Pott (Plettenberg III) 8,0; 8. Radczewill (SV Halver III) 6,5; 9. Hecker (Plettenberg IV) 6,0; 10. zu Putlitz (SC 1959) 4,0; 11. König/Rüsche (SF Attendorn) 4,0; 12. M. Heesemann (Svgg Lüdenscheid II) und Dederichs (SF Neuenrade II) beide 2,5; 14. Vormschlag/Seliger (Plettenberg V) 0,0


 
  Der Endstand     
1.   SVg Plettenberg  26:0  47,0 
2.   SVg Plettenberg II  23:3  43,5 
3.   SV Halver  20:6  36,5 
4.   Svgg Lüdenscheid  19:7  35,0 
5.   SVg Plettenberg III  18:8  34,0 
6.   SF Neuenrade  16:10  30,0 
7.   SV Halver II  13:13  27,5 
8.  SF Attendorn  11:15  20,5 
9.   SV Halver III  10:16   22,5 
10.  SF Neuenrade II  8:18  20,0 
11.  Svgg Lüdenscheid II  8:18  16,0 
12.  SVg Plettenberg IV  7:19  16,5 
13.  SC 1959  4:22  13,0 
14.  SVg Plettenberg V  0:26  2,5